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Könnt ja mal "Zwangseinweisung" googeln, viel Spaß
gab da nicht sogar letztens ne Story, wo jemand kerngesundes in der Psychiatrie gefangen war, weil er Opfer eines Boykotts seiner Frau wurde oder so? War glaube ich sogar in den Nachrichten
| Zitat von Shinobi: |
| Warum sich an diese Menschen wenden, wenn man ihnen nicht traut und ihnen auch noch seine innersten Gefühle offenbaren, wenn einem doch eh nichts fehlt und wenn man weiß, dass die einen dafür im schlimmsten Fall sogar entmündigen und festhalten können? |
Wer sagt, dass das immer freiwillig geschieht?
| Zitat von Shinobi: |
| Nur ein Mal, als von mir aus eine Therapie aufgesucht habe, nicht weil ich wirklich meinte eine zu brauchen, sondern weil sich das damals gut vor Gericht machen sollte. |
qed.
| Zitat von Shinobi: |
| Ich habe in der Vergangenheit auch schon öfters Selbstmordgedanken oder Mordphantasien gehabt… Ich bin in der Vergangenheit sogar schon öfters straffällig geworden und oft für lange Zeit der Schule ferngeblieben und mich wollte noch niemand entmündigen… Weil ich mich auch keinem dieser Leute anvertraut habe, die mich hätten missverstehen und entmündigen können! |
Wow, da bist du jetzt aber was besonderes
Wenn man verzweifelt ist und nach Strohhalmen greift, kann sowas durchaus passieren. Was wäre, wenn du zB nicht auf die unity gestoßen wärst? Nur weil du es nicht getan hast, heißt das nicht, dass du es in einer anderen Situation vielleicht nicht tun würdest.
| Zitat von x_mia_x: |
| Ich kenne die Fakten |
| Zitat von x_mia_x: |
| Keiner kann jemanden in die Psychiatrie zwingen oder zur Tabletteneinnahme .... |
das ist keine Erfahrung, das ist widerlegbarer bullshit. So einfach ist das. Und an etwas Widerlegtem festzuhalten und somit indirekt den Threadersteller als Lügner zu bezeichnen ist eine bodenlose Frechheit!
| Zitat von x_mia_x: |
| Wenn dich meine Aussagen also wirklich stören, dann entkräfte sie mit konkreten Gegenbeispielen, Fakten - was auch immer. Alles was du bei mir bemangelst, aber ich in deinem Post auch nicht finden kann! |
Also normalerweise liest man die vorherigen Antworten, bevor man selbst eine schreibt... wie zB die von Yog am 3.3. in diesem Tread, direkt über deiner ersten hier. Lies sie dir gerne nochmal genau durch, vielleicht kommst du dann drauf, ich glaub an dich!
| Zitat von x_mia_x: |
| Ich kenne Psychologen und ich war über ein Jahr in einer Beziehung mit einem Arzt. Wodurch man doch so einiges über die Absichten eines solchen Menschen erfährt. Wie gesagt, ich habe auch Freunde die bereits in der Geschlossenen waren.. ich würde sagen, dass ich BEIDE Seiten kennenlernen durfte und nur weil 1 Person (Threadersteller) die andere Seite nicht hören mag, werde ich mich gewiss nicht zurücknehmen. |
wow, also mit einer Person der "einen Seite" warst du in der Kiste und eine von "der anderen Seite" ist in deinem Freundeskreis? Na, jetzt musst du aber den totalen durchblick haben!
Wie zB "Es gibt zwei Seiten und der Threadersteller will die eine nicht hören", wie schön, wenn ein Arzt für die gesamte Psychiater-Fraktion sprechen kann, ist das sowas wie ne demokratie, haben die einen Vorstand an den sie alle ihre Stimme abtreten und der ihnen sagt, wie sie sich ihren Patienten gegenüber verhalten sollen? Und mit dem warst du zusammen, boah!
@eev http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/02/22/a0032
/rage
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von WerBinIch am 14.03.2014 19:52.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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x_mia_x unregistriert
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@ Eev Das ist irrelevant ob ich schon mal dort war oder nicht. Ich hab jedenfalls schon mal offen mit Ärzten aus einer Psychiatrie gesprochen, versucht sie zu verstehen.
Es ist wie ich geschildert habe, aber die meisten Ärzte dort sind ebenfalls auch mit anderen Faktoren konfrontiert, wie zB. Krankenkasse. Es ist leider auch Fakt, dass die jede Kleinigkeit dokumentieren müssen und meisten mehr Schreibarbeit haben, als Zeit mit den Patienten verbringen. Was die Methoden dort angeht, so kenne ich zB. eine die ganz gut funktioniert. Der behandelnde Arzt ist im Gespräch mit dem Patienten und führt das Gespräch, während 1-2 Pfleger nur Zuhören. Diese teilen dann zum Ende hin mit, wie sie den Patienten wahrgenommen haben. Ich sehe es als eine direkte, ehrliche Form der Therapie an, mit viel Potenzial dahinter.
Von meinem Exfreund, er war Chirurg, habe ich mitbekommen in welchen Zwiespalt Ärzte sich oft befinden. Es stimmt schon, dass sie gezwungen werden Teils gegen den Patienten zu handeln, zb. nur kurze Gesprächszeiten etc., aber ich würde es nicht so einschätzen, dass die Ärzte in der Regel den Körper eines Patienten schädigen wollen.
Einige Ärzte verschreiben zwar Medikamente, aber erwarten nicht die Einnahme (besonders Hausärzte), ich kauf dann auch mal ab und an die Dinger und nehme sie nicht. Dafür weiß ich auch, dass meine Hausärztin das Gleiche auch für mich tut, ihre Kontakte spielen lässt oder ähnliches.
Also man kann schon offen und vernünftig mit den Ärzten reden, das setzt eine gewisse Toleranz voraus und viel Verständnis. Die Ärzte stehen vor dem gleichen Problem und es lässt sich leider nicht von heute auf morgen ändern, was aber nicht bedeutet, dass sie es nicht wollen.
Ein Arzt hat mir mal gesagt, dass man sich Sympathie nicht erkaufen kann... auch wenn man eine Behandlung bezahlt.
Das meine ich eigentlich auch mit dem "Leben", dass ein Mensch nicht unbedingt seine Erkrankung ist und ein Arzt nicht unbedingt sein Beruf.
Hinter beidem steckt auch ein Mensch. Das lehrt uns das Leben doch täglich, nicht zu vorschnell Urteile zu fällen.
Manchmal ist es aber auch Teil der Therapie, wenn es darum geht dem Patienten seine Gefühle vor Augen zu führen. Sie versuchen, das wovor man sich fürchtet ans Tageslicht zu holen.. zum Beispiel dieses Gefühl nicht normal zu sein. Weil es im Grunde keine Norm gibt, solange man sich selbst nicht als unnormal verurteilt und anfängt zu leiden.
Schwarze Schafe gibt es natürlich überall, das will ich nicht abstreiten.
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Und die Wahrnehmung eines Patienten zählt nicht?
Es geht doch um die Patienten oder nicht, was die als hilfreich erachten oder ?
Es geht doch darum, wie sich die Patienten fühlen, oder?
Wieso redest du dann ständig von den Ärzten, die aus ihren Büchern gelernt haben und meinen, es sei gut, was sie tun...
Wird ja kaum jemand Psychiater sein und sagen, das das was er tut nicht gut ist...
Und wie ich ja bereits sagte, wird man nur mit dem Leben durch Erfahrungen konfrontiert..... also finde ich keineswegs irrelevant, zu fragen, ob du dir auch mal von der anderen Seite ein Bild machen konntest, oder nur das gesprochene der Ärzte wiedergibst.
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x_mia_x unregistriert
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Der Bericht von der taz ist lächerlich, die Frau geht in die Klapse freiwillig, schluckt die Pillen freiwillig, um sich dann aufzuregen, dass sie kein Mitspracherecht hat. Irgendwo in der Mitte wurde es mir beim Lesen zu dumm.
Vor allem ist ihr das ja mehr als einmal passiert, so naiv kann man doch nicht sein. Wieso hat sie nach dem ersten Mal nichts aus ihrem Fehler gelernt?
Aber der Bericht bestätigt nur meine Sichtweise, erst laut rumheulen, dass man nicht mehr zurecht kommt, Verantwortung auf andere abschieben, in diesem Fall die Psychiatrie und dann aufregen, dass die Leute dort ihre neu gewonnene Verantwortung einsetzen. (Ohne jede Wertung.)
| Zitat: |
| Wenn mir jemand kommen würde mit "Du gehörst in die Psychiatrie!", dann würde ich zuerst nachfragen wie derjenige darauf kommt. Und mich nicht wie ein Affe aufführen und alles lauthals abstreiten. Allein schon aus taktischen Gründen, weil mir bewusst ist wer da vor mir sitzt. |
In dem Zusammenhang irrelevant, weil es immer noch meine Entscheidung ist wo und wem ich etwas über mein Leben anvertraue. Und Menschen die andere als "Arschlöcher" bezeichnen, die gehören bei mir leider nicht dazu. Weil ich solche Menschen so einschätze, dass sie nicht adäquat mit persönlichen Informationen umgehen können. Deshalb halte ich meine Aussagen auch so oberflächlich in Bezug auf mein Leben.
Achso und da sich meine Aussage bezüglich meinem Exfreund auf unser Gesundheitssystem bezog, ich weiß nicht genau wie es Deutschlandweit geregelt ist, aber hier ist es jedenfalls so. Das betrifft also alle Ärzte.
Und ein guter Therapeut kann auch mal einen Fehler zugeben, ein Psychiater auch.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von x_mia_x am 14.03.2014 20:28.
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Wie hieß dieses Gefängnisexperiment, als willkürlich Personen als Gefägniswärter und Gefangene ausgewählt wurden und das am Ende total eskaliert ist?
Wenn Menschen die Macht haben andere gegen ihren Willen einzusperren und mit drogen vollzupumpen, dann brauchen wir über die möglichen Folgen wohl kaum diskutieren. Nicht jeder ist so anarchistisch veranlagt, dass er nicht über andere bestimmen will, sonst hätten wir zB keine Politiker. Egal ob manche Menschen glauben, sie wissen was das Beste für ihre Patienten ist (subjektiv, Achtung Achtung!), oder einfach ihre Machtposition ausnutzen. Und selbst wenn sie nur das Beste wollen, so zwingen sie einem anderen Individuum ihre Vorstellungen auf. Wie Eltern, die ihren Kindern Gottesfurcht einprügeln. Im Gegensatz zu den Eltern allerdings, die durch Instinkte und viel gemeinsamer Zeit am Wohlergehen des Kindes interessiert sein sollten, gibt es das bei den Seelenklempnern nicht!
Und wieviele miserable Eltern es gibt, darüber muss man wohl wirklich nicht streiten.
@mia Ach, dein Freund war ein Chirurg, gar kein Psychiater, na das ist doch etwas völlig anderes! Wie kann man denn physische und psychische "Ärzte" über einen Kamm scheren? Bei einem Chirurg zum Beispiel, da wird zB ein Tumor entdeckt und der muss weg. Klare Sache. Wenn der Chirurg sich mit dem Patienten unterhalten würde, dieser seine Symptome beschreibt und der Chirurg ihm dann sagt "das Bein muss ab!", aufgrund einer Vermutung, der Patient sich weigert und der Arzt ihm dann seine Entscheidung einfach abnimmt und es sowieso macht, weil er es (aufgrund einer Vermutung!) für das Beste hält, dann sind wir bei einem Psycho-doc!
die Behandlung bei einem Seelenklempner hängt vom Seelenklempner ab, so einfach ist das. Bei einem Chirurgen ist das etwas unkomplizierter, da gibt es meistens eher zwei Möglichkeiten, zB OP ja oder OP nein. Und die Entscheidung wird dem Patienten überlassen.
der Bericht von der taz sollte zeigen, dass selbst eine Psychiaterin, die Vertrauen in das System hatte, schmerzlich vom Gegenteil überzeugt worden ist. Gab es nicht auch mal einen Bericht von Psychiatern, die ausgesagt haben, dass neue psychische "Krankheiten" erfunden werden?
@Shinobi wenn du schon Kleinlaut ansprichst, hat der nicht in Frage gestellt, ob es überhaupt so etwas wie psychische Krankheiten gibt? Wie lustig, dass du gerade von dem anfängst.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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x_mia_x unregistriert
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@Werbinich
Weil du es scheinbar immer noch nicht verstanden hast:
Die Aussage über meinen Exfreund bezieht sich auf die Situation des deutschen Gesundheitssystems. An das deutsche Gesundheitssystem, an die Krankenkassen ist auch ein Psychiater gebunden!
Da ist nicht viel mit Machtausübung, es gibt Gutachter die die Arbeit eines behandelnden Arztes in der Psychiatrie genau prüfen. Mittlerweile ist es auch so, dass zB. ein Psychologe nicht mehr selbst entscheiden darf, ob er eine Therapie weiterführt. Sondern Gutachter diese erst bewilligen müssen.
Zumindest für den Raum Berlin, genaueres kann ich da nicht sagen, da müsste ich nachfragen.
Aber auch in einer Klinik muss der behandelnde Arzt diesen Gutachtern alles genau protokollieren. Was auch ein Grund ist, wieso viele Ärzte in einer Akutklinik total überlastet sind mit ihrem Beruf. Da bleibt auch nicht viel Zeit für die Patienten. Das ist nichts persönliches gegen den Patienten.
Die eine Artedoku kenne ich übrigens, das Experiment auch.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von x_mia_x am 14.03.2014 21:15.
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Ohne eine Quelle muss ich davon ausgehen, dass das wieder einer deiner "Fakten" ist
@deldenker dankeschön du geiler Stecher
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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x_mia_x unregistriert
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| Zitat von deldenker: |
| Zitat von WerBinIch: |
Wie hieß dieses Gefängnisexperiment, als willkürlich Personen als Gefägniswärter und Gefangene ausgewählt wurden und das am Ende total eskaliert ist? |
Das Experiment |
Stanford-Prison-Experiment
(der Film basiert nur lose darauf, und nimmt sich einige kreative Freiheiten)
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