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@Anarchist:
Hm, wahrscheinlich hätte ich laut deiner Definition tatsächlich die Begriffe "harte" und "weiche" Droge nicht so verwenden sollen. Nichtsdestoweniger bin ich mir ziehmlich sicher, dass Alkoholkonsum bei mir eine bewusste Entscheidung ist (wenn ich mich denn dazu entscheide), und die Gefahr einer körperlichen Abhängigkeit bei mir gegen 0 geht, da ich merke wann ich genug habe. Cannabis war mir wie gesagt deshalb zu krass, weil ich kontrollieren will, wann ich meinen Rausch habe; ich will ihn dann haben, wenn ich das Zeug einnehme, und nicht plötzlich wieder ein paar Tage danach in schwächerer Form, wenn ich nicht damit rechne. Und diese Nachwirkungen halte ich vom Suchtaspekt bei mir für wesentlich gefährlicher, da sie nichts Halbes und nichts Ganzes sind, und dazu verlocken wieder was von dem Zeug zu konsumieren.
Ich stimme dir zu, dass Alkohol und Zigaretten sehr schädlich sein können, und dass die politische Entscheidung über Legalität und Illegalität von Drogen relativ willkürlich ist. Nichtsdestoweniger habe ich den Eindruck, dass du manche Drogen ein bisschen zu stark verteufelst, während du andere ein bisschen zu sehr verharmlost.
P.S.: Andere Drogen außer Alkohol interessieren mich sowieso nicht (nicht mal Süßigkeiten oder Kaffee), aber wenn jemand einen informativen Artikel über die schädliche Wirkung von geringem Alkoholkonsum hat (weniger als einmal die Woche, in nicht zu großen Mengen) würde ich mir den gerne mal durchlesen.
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Artikel zu Alkohol
20.08.2012 07:32 |
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Sicherlich wirken, in Anlehnung an die im obigen verfassten Artikel, Drogen immer gleich auf jeden Menschen! Bei jeder Droge handelt es sich eben um bestimmte Moleküle, die sicher nicht individuell sein können, im Umgang mit dem Menschen. Individuell ist sicherlich die Reaktion, da sie im Zusammenhang zu den Wesen entsteht!
Alkohol nimmt da eine Sonderstellung ein. Diese Moleküle sind einerseits kompatibler als andere Drogenmoleküle, beim andocken an bestimmte Rezeptoren; und andererseits sind diese Moleküle so klein, das sie ungehindert den ganzen Körper durchdringen, sogar, in die Zellen selbst. Alle anderen genannten Drogen sind da sehr viel konservativer, da sie ihre bestimmten Rezeptoren haben und so mit ihnen schlicht in Kommunikation treten.
Alkohol, genauer Ethanol mag als gutes Lösungsmittel zu gebrauchen sein. Auch kann damit etwas gereinigt werden. Aber die Einnahme ist eher grotesk!
Während die anderen Drogen ihre Wirkung über die Kommunikation entfachen, ist ein Teil der Wirkung vom Alkohol auf die Schädigung zurückzuführen. Da kannst Du dir auch einen kräftigen Schlag verpassen, der Dich schummrig oder benommen werden lässt.
In dem Zusammenhang schädigt jeder Tropfen Alkohol. Es wird erst als Problem empfunden, wenn Dein Körper die Schäden nicht mehr kompensieren kann! Das heißt nicht,
das er Dich nicht schädigt. Noch gefährlicher als die Kompensation selbst, ist der durch die Kompensation vermittelte Eindruck, der Verträglichkeit suggeriert und zu einer stillen Schädigung führt!
| Zitat von Yog-Sothoth: |
| P.S.: Andere Drogen außer Alkohol interessieren mich sowieso nicht (nicht mal Süßigkeiten oder Kaffee), aber wenn jemand einen informativen Artikel über die schädliche Wirkung von geringem Alkoholkonsum hat (weniger als einmal die Woche, in nicht zu großen Mengen) würde ich mir den gerne mal durchlesen. |
War dieser Artikel nun informativ?
Oder war dies keiner? Wenn ja, was meinst Du mit Artikel?
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RE: Artikel zu Alkohol
21.08.2012 01:31 |
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| Zitat von Anarchist: |
War dieser Artikel nun informativ?
Oder war dies keiner? Wenn ja, was meinst Du mit Artikel? |
Auf jeden Fall interessant zu lesen, Danke! Ich möchte aber in der Lage sein abzuschätzen, wie stark die schädigende Wirkung von Alkohol bei kleineren Mengen ist, wie genau sich die Schäden bemerkbar machen, und inwiefern sie irreparabel sind. Ich werde mich da aber bei Gelegenheit selbst mal umschauen; ist jetzt nicht so dass ich nicht selbst in der Lage wäre, mich zu informieren, es gibt nur gerade ein paar Themen, die mich etwas mehr interessieren ^^.
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| Zitat: |
Das habe ich damit gemeint, da "wir" "Symptome" zeigen, sind wir ja quasi die "gesunden" Menschen, da nur die KRANKEN (laut Anarchist) KEINE Symptome zeigen
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Ah so war das also gemeint, war aber auch etwas leicht falsch zu verstehen...
| Zitat: |
| Cannabis war mir wie gesagt deshalb zu krass, weil ich kontrollieren will, wann ich meinen Rausch habe; ich will ihn dann haben, wenn ich das Zeug einnehme, und nicht plötzlich wieder ein paar Tage danach in schwächerer Form, wenn ich nicht damit rechne. |
Wird wohl daran liegen, dass du das Gras in Form von Keksen zu dir genommen hast, da tritt die Wirkung erst verzögert und unerwartet ein, wenn ich hingegen einen Joint rauche, merke ich die Wirkung meist schon beim ersten Zug, außerdem kann ich meinen Cannabis Rausch viel besser einschätzen und kontrollieren als den bei Alkohol. Einen Flashback oder irgendwelche Nebenwirkungen, wie einen Kater nach durchzechter Nacht, hatte ich nach dem Kiffen bisher jedenfalls noch nicht.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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| Zitat von Shinobi180: |
| Wird wohl daran liegen, dass du das Gras in Form von Keksen zu dir genommen hast, da tritt die Wirkung erst verzögert und unerwartet ein, wenn ich hingegen einen Joint rauche, merke ich die Wirkung meist schon beim ersten Zug, außerdem kann ich meinen Cannabis Rausch viel besser einschätzen und kontrollieren als den bei Alkohol. Einen Flashback oder irgendwelche Nebenwirkungen, wie einen Kater nach durchzechter Nacht, hatte ich nach dem Kiffen bisher jedenfalls noch nicht. |
Ja, das kann gut sein. Ich will auch Cannabis nicht direkt schlechtreden (ich weiß dass ich nicht genug Erfahrung damit habe, um ein Urteil zu fällen), ich versuche nur das hier geschriebene mit meinen begrenzten Erfahrungen in Einklang zu bringen.
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Hallo, ich bin wieder zurück - hatte mir mal eine Woche Unity-frei genommen!
Danke für die vielen Beiträge und Meinungen...und auch wenn diese meine Entschlossenheit nicht ändern, helfen sie mir das ganze etwas distanzierter zu betrachten...
mfG,
Lucifer
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