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ich denke, wenn wir schon so grundlegend an die sache heran gehen wollen:
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| Ich meine, es gab auch Immigration andersrum: Wir haben sehr viele Naturvölker verdrängt, weil wir dorhin migriert sind. War das unser gutes Recht dorthin zu migrieren, obwohl wir uns nicht der dortigen "Leitkultur" anpassen wollten? |
dann sollte hierbei:
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| Ist das Recht der Menschen an jedem Ort der Welt leben dürfen höher zu bewerten als das Recht, der Menschen, die dort leben, zu entscheiden, mit dem sie zusammenleben wollen? |
ein recht keine rolle spielen. denn was recht ist und was nicht, entscheiden auch nur menschen, und auch dabei muss keine einigkeit bestehen.
ich glaube, man kann das thema nicht endgültig "lösen", denn es ist nahezu unmöglich, dass sich alle menschen einig sind. es wird immer menschen geben, die sich dem willen bzw. der anordnung anderer unterordnen müssen.
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Was macht Spiegel überhaupt hier? Wurde der nicht eigentlich längst gebannt?
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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KA, laß ihn doch, solange es sonst niemanden interessiert, was er sagt.
Also, Strohmann-Argumente teillt ihr beide aus, Hansi und Xoc, wenn Ihr nach dem Text von Lonewolf immer noch am ersten Text rumnagt, der schon lange hier steht und deren Grundkonsens, den Ihr ja auch wohl teilt, gerade von dem Text von Lonewolf in Frage gestellt wird.
Letztlich ist das doch die interessantere Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, darüber zu diskutieren, dass etwas "legalisiert" werden muss.
Wenn es theoretisch auch für die "Illegalen" Vorteile bringen kann, illegal zu sein, dann ist das eigentlich wirklich dann eher noch die Frage, ob wir einen alles regulierenden, alle beschützenden Staat wollen oder diesen nicht eher aufgeben und dafür die Verantwortung, wo wer leben möchte, zurück in die Hände derjenigen zu legen, die sich entscheiden, woanders zu leben bzw. andere aufzunehmen oder es sein zu lassen.
Ich denke mir, Hansi hat diesbezüglich durch seine frühere Mitgliedschaft im SSK bereits gezeigt, welche Lösungsmögichkeit er auch individuell einschlagen würde. Ich selber war noch nicht in der Situation, würde aber auch sagen, dass ich bei privaten Gründen durchaus darauf verzichten kann, eine Entscheidung, die ich treffe, vorher durch ein Legalitätsprinzip autorisieren zu lassen.
(Da ich z.B. nicht alleine wohne, kann ich auch nicht 100$ darüber entscheiden, wer ansonsten noch hier in meiner Wohnung ist oder gerade hier leben will.)
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@spiegel
"Meinst Du, Deine könne ruhig blutverschmiert sein, wenn meine es auch ist ? "
möglich,
ich weis nicht was du damit genau meinst, aber wenn du dich für gewalttäter einsetzt will ich es garnichtmehr wissen
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Was verstehst Du unter "Gewaltverbrecher", Tom?
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Original von Arne Reload
Was verstehst Du unter "Gewaltverbrecher", Tom? |
ich denke dabei an Leute, die anderen körperlich so zugesetzt haben ,dass man sie als Gewalttäter bezeichnet
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Naja, vor ungefähr 30 Jahren sah man das eben noch etwas differenzierter in der BRD und man fragte sich, woher das kam, wieso Menschen zu Gewalttätern wurden.
Es gab durchaus Ansätze, die mal darüber nachdachten, dass Gewalt ein üblicher Bestandteil unseres Alltags war. Es gab die Gewalt der Eltern über ihre Kinder, der Männer über ihre Frauen, der Unternhemer über ihre Arbeitnehmer uswusf.
Damals entstanden auch noch Projekte, wo man versuchte, Menschen zu helfen, damit sie eben nicht, wenn sie einmal eine Gewalttat verübt hatten, auch daran zerbrachen und weiter in der Richtung tätig waren.
Heute ist das undenkbar.
Der Staat hat sich selbst entschlossen, mit aller Kraft gewalttätig zu werden, führt Kriege, tötet auf einen Schlag 150 Menschen und so etwas alles.
Heute ist Gewalt legitimiert, sie soll nur eben gegenüber dem "Richtigen", also gegenüber dem, den der Staat auswählt, angewandt werden.
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Macht jemand, der mit besonderer Härte vorgeht und ansonsten lebensunfähig ist, aber meistens nicht.
Der wird General bei der Bundeswehr, geht zur Polizei oder wird Außenminister, wo er das eben auch machen darf und andere unterdrücken kann.
Ich redete ja eher über die Menschen, die evtl. eine mangelhafte Affektkontrolle haben.
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Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Schläger ohne Affektkontrolle bei Polizei oder Bundeswehr weit kommt (vll kommt so mancher kaputt aus nem Kriegsgebiet jo), ich sehe sojemand eher saufend im Park oder als Geldeintreiber bei der Mafia oder sowas.
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Ohne Affektkontrolle wird das auch nix bei der Mafia.
Wenn man eben Gewalt nicht dosiert dagegen einsetzen kann, was man bekämpfen will, hilft das alles wenig.
Hast Du jetzt eigentlich mehr Probleme mit Menschen ohne Affektkontrolle oder mit Menschen, die Gewalt anwenden?
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dann halt Park, drauf geschissen
ich habe doch bereits geschrieben mit welcher sorte mensch ich nix zu tun haben will, geht mir langsam auf den sack das hin und her und mit dem thema hat es eigentlich auch nix mehr zu tun -> habe fertig
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RE: ein Mensch ist illegal
28.10.2010 23:49 |
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Sag mal...Würdest du dich auch für mich einsetzen, wenn ich dir meine Haustüre in die Fresse schiebe ? ;-)
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Naja, wer eine Haustüre hat, hat auch eine Bleibe.
Dabei schwindet schon mal ein Grund für gewaltätiges Verhalten imo.
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| Zitat: |
Original von Arne Reload
Also, Strohmann-Argumente teillt ihr beide aus, Hansi und Xoc, wenn Ihr nach dem Text von Lonewolf immer noch am ersten Text rumnagt, der schon lange hier steht und deren Grundkonsens, den Ihr ja auch wohl teilt, gerade von dem Text von Lonewolf in Frage gestellt wird. |
Ähm, man darf sich doch wohl immer noch aussuchen, auf was man antwortet. Strohmannargument ist, wenn man jemandem implizit oder explizit unterstellt was zu vertreten, was er gar nicht vertritt, um es zu widerlegen. Sehe ich gerade nicht, dass ich das gemacht habe.
Und falls der Grundkonsens ist, dass man allem Leute, die hier leben wollen, das auch legal erlauben sollte, teile ich ihn nicht.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Ja, das ist aber eben eine überflüssige Frage.
Warum sollte man was legalisieren, was überhaupt keiner Legalisierung bedarf?
Wer hier leben will, wird das tun.
(Wobei noch die Frage ist, was eigentlich "hier" sein soll. Meine Wohnung, mein Kaff, die BRD, die EU, die Welt?)
Beim letzten hast Du dann auch das Problem vor Augen.
Was ist, wenn Menschen auf der Welt leben, die das legal nicht dürften?
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| Zitat: |
Original von Arne Reload
Warum sollte man was legalisieren, was überhaupt keiner Legalisierung bedarf?
Wer hier leben will, wird das tun.
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Ich denke schon, dass die Entscheidung, ob jemand irgendwo hin will, davon abhängt, wie sein legaler Status dort ist, bzw was ihn für Unterstützung oder Konsequenzen erwartet.
| Zitat: |
(Wobei noch die Frage ist, was eigentlich "hier" sein soll. Meine Wohnung, mein Kaff, die BRD, die EU, die Welt?)
Beim letzten hast Du dann auch das Problem vor Augen. |
Mit "hier" war BRD oder EU gemeint.
| Zitat: |
| Was ist, wenn Menschen auf der Welt leben, die das legal nicht dürften? |
Dann leben sie da illegal. Für sowas gibts aber wohl Asyl. Bzw mir ist eh nicht klar, wo in der Praxis Menschen selbst in ihrem Heimatland ihren legalen Aufhenthaltsstatus verlieren.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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