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Zum Ende der Seite springen Fest der Völker  
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dian
unregistriert
Fest der Völker 31.03.2008 20:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Würg. Ich krieg das Kotzen, wenn ich das sehe! Tausende fröhliche Chinesen-Lemminge, die in Reih und Glied marschieren oder lächelnd wie die personifizierte Unschuld mit irgendwelchen Fähnlein wedeln, um die Welt zu dieser gigantischen Konsumveranstaltung namens "Olympiade" zu locken.
Alles sauber, steril und abgesperrt.
Erinnerungen an Berlin 1936 werden wach.
Ein diktatorisches Regime versucht, sich beliebt zu machen und dem Ausland zu signalisieren, dass das Regime auch in Zukunft ein kompetenter Partner in allen Wirtschaftsfragen sein wird, und dass sich Investitionen garantiert auszahlen werden.
Und das Ausland?
Diskutiert ein bisschen pseudodemokratisch darüber, ob ein Boykott eventuell sinnvoll sein könnte, und entscheidet sich dann mehrheitlich doch dazu, mitzumachen... wegen den vielen Chancen, die sich dadurch ja angeblich eröffnen.
Auch die Deutschen haben schließlich meines Wissens dank der Olympiade 1936 erkannt, dass Harmonie und Völkerverständigung wichtiger sind als Rassenhass, und haben Adolf Hitler 1937 gleich wieder abgewählt. Oder so ähnlich. großes Grinsen

Ein Boykott träfe vor allem die Sportler, sagt man, und wäre der chinesischen Regierung sowieso egal.
Und richtig...
Sportler interessieren sich ja im Allgemeinen nicht für Politik oder Menschenrechte, sondern wollen Geld verdienen, Sponsorenverträge abschließen und Rekorde brechen.
Im Grunde sind das doch alles auch nur erbärmliche Egoisten, denen es nicht genügt, ihren Sport einfach nur so zum Spaß auszuüben, sondern die damit im Mittelpunkt des Interesses stehen und einmal wie Adolf Hitler auf einer Tribüne bejubelt werden wollen.
Natürlich träfe die ein Boykott ihres Selbstdarstellungs- und Wettbewerbs-Wahns. Genauso, wie es unser aller Wirtschaft träfe, wenn wir von China plötzlich kein giftiges Plastikspielzeug mehr geliefert bekommen würden.
Aber so war das ja im Grunde schon immer...
Jene, denen es gut geht, feiern, tanzen und stabhochspringen auf dem Rücken der Geknechteten. Und weil sie die ganze Zeit so viel feiern, tanzen und stabhochspringen, bekommen sie davon noch nicht einmal etwas mit, sondern beschimpfen denjenigen, der am Rand steht und laut "Pfui!" ruft, verständnislos als Spaßbremse und Spielverderber.
Ach, was würde ich mich über ein großes Erdbeben während der Eröffnungszeremonie freuen, das die ganze scheiß Stadt verschlingt und runter in den Hades befördert. Also, wenn ich Gott wäre, wüsste ich jedenfalls, was ich zu tun hätte, um mal wieder ein Zeichen zu setzen.
Leberkrebs
unregistriert
31.03.2008 20:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie wärs wenn der chinese zeitgleich mit Olympia Taiwan angreift? So als perfekter Überraschungseffekt für die Idioten dieser Welt? Als chinesischer General würde ich das jedenfalls ernsthaft planen...
Arne Kroger
unregistriert
01.04.2008 02:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also, ich werde die olympischen Spiele boykottieren.

Hatte ich aber eh vor:
Mit einem künstlichen Hüftgelenk und nach einer Hirnblutung und mit Morbus Crohn ist mit 45 Jahren sowieso kaum noch an eine Medaille zu denken.
dian
unregistriert
08.04.2008 11:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Haha, nun geht's ja schon im Vorfeld der Spiele ordentlich ab beim Fackellauf! smilie6
(aber leider wahrscheinlich mal wieder nur in Frankreich, weil da die Demonstranten naturgemäß immer besonders krass und die Bullen immer besonders fies sind...)
Immerhin fand ich es bemerkenswert, dass sich die Bilder von den blaugekleideten französischen Bullen, die in Paris auf tibetische Demonstranten einprügeln, nicht wirklich von denen Bildern von blaugekleideten chinesischen Bullen unterscheiden, die in Tibet auf tibetische Demonstranten eingeprügelt haben.
Da sieht man mal wieder, wie aufgrund der globalen Vernetzung selbst angeblich demokratische Staaten letztlich zu Erfüllungsgehilfen einer undemokratischen Diktatur werden können.
Die meisten französischen Politiker und Polizisten sympathisieren vielleicht sogar mit den Tibetern und halten nicht all zu viel von der Diktatur in China... aber im Zweifelsfall müssen sie eben ihre Pflicht tun und dafür sorgen, dass das verfickte olympische Feuer heil ins Land der gelben Superschurken getragen wird, weil sie sich durch Verträge dazu verpflichtet haben, und weil ja überhaupt alles seine Ordnung haben muss.
Und das Volk??
Die sehen die Bilder von den prügelnden französischen Bullen und den prügelnden chinesischen Bullen doch auch in den Nachrichten, genau wie ich... warum ziehen die nicht endlich mal die richtigen Schlüsse daraus und erkennen, dass unser System vielleicht im Detail etwas mehr Meinungsfreiheit bietet, aber letztlich auf den gleichen autoritären Mist gewachsen ist wie der sogenannte "Kommunismus" in China?

Da ist es ein schwacher Trost, dass die Tibeter vermutlich auch nicht besser sind...
Hätten die ihr eigenes Land und ihre eigene Polizei, die tibetischen Bullen würden garantiert genauso begeistert wie ihre französischen oder chinesischen Kollegen auf Demonstranten einschlagen, die den Rücktritt des Dalai Lama oder den Wiederanschluss an China fordern würden.
Viele Menschen haben es wohl einfach auch verdient, geschlagen zu werden. Das Dumme ist nur, dass es leider meistens die falschen erwischt...
Leberkrebs
unregistriert
08.04.2008 17:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Sehr schön waren die Beteuerungen, das echte olympische Feuer würde in einem Begleitfahrzeug angeblich aufbewahrt, weil man nicht zugeben wollte das es gelungen ist die Originalflamme zu löschen. Zum ersten Mal in der Geschichte der olympischen Spiele überhaupt. großes Grinsen
Arne Kroger
unregistriert
09.04.2008 01:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Dian:
Ob die chinesische Polizei oder später die tibetanische das lieber macht als jetzt die französische, weiß ich nicht. Letztendlich am ehesten noch die Tibeter, die haben ja nunmal angefangen, chinesische Geschäfte zu plündern und zu brandschatzen.
Leberkrebs
unregistriert
09.04.2008 19:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Vielleicht steckt da weltpolitisch viel mehr dahinter?
Zb haben die USA in der Bankenkrise grade auch massiv bemerkt das China zu mächtig wird? Vielleicht wird das ganze bis zum Kriegsgrund hochgehyped werden? Ich glaube wir waren lange nichtmehr so knapp an einem Atomkrieg oder Weltkrieg, wie dieses Jahr im Sommer...Den Geldsäcken müssen ihre Banken nurnoch ganz im Arsch gehen, dadurch verlieren die ihren einzigen Lebensinhalt und haben dann null Hemmungen den Knopf zu drücken.

Da fällt mir eine lustige Idee ein. Im Sommer werden bestimmt in unsern Großstädten wieder so Videowände errichtet, wo dann tausende Michels gröhlend hocken und Olympia gucken.
Da könnte ein Grüppchen Leute ( so 5-10 männlein und weiblein) initial eine nete Vollpanik auslösen wie folgt: " Die Chinesesn haben Haswai angegriffen! Hört Ihr!! Die Chinesen haben Hawai angegriffen!! Es ist atomkrieg mit USA!!" (laut kreischend, völlig hysterisch, andere Leute umrempeln und durchdrehn)
Dazu müsste es technisch möglich sein, auf die Videowand ein Bild von Hawai mit einem aufsteigenden Nuklearpilz etwa gleichzeitig zu zeigen.
Hacker in Böhmen haben das im böhmischen Fernsehn mal geschafft.

Ich glaube wenn man das hinbekäme, würden tausende leute sofort an einen Atomkrieg glauben, dann geht voll die Post ab hier im Ruhrgebiet. ich stell mir das herrlich vor! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 09.04.2008 19:18.

Arne Kroger
unregistriert
10.04.2008 04:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Der Grund, warum China gerade runtergeputzt werden muss, liegt doch auf der Hand.
Genau so wie vor ein paar Jahren die USA noch eine Konkurrenz waren für die deutsche Wirtschaft, ist es jetzt China, dass uns als Exportweltmeister endlich überrunden wird in diesem Jahr. Und wie verbessert man seine Exportchancen besser, als wenn man den Konkurrenten schlecht macht?

Und wir werden natürlich alle, um rassistischen Tibetern, die Chinesen in Tibet zusammengeschlagen haben und eine absolutistische, mit religiösen Wahnideen versetzte Monarchie wollen, unserem Kapital gerne helfen, China runterzuputzen, aber nicht so weit, als dass wir etwas boykottieren würden, denn wir wollen doch trotzdem natürlich, dass unser Kapital auch zukünftig dort produzieren lassen kann zu Minilöhnen von Kindern, damit hier unsere Arbeitsplätze sich in Wohlgefallen auflösen und das Kapital mehr Gewinn machen kann. gut
dian
unregistriert
10.04.2008 11:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Bronstein:
Zitat:
Zb haben die USA in der Bankenkrise grade auch massiv bemerkt das China zu mächtig wird? Vielleicht wird das ganze bis zum Kriegsgrund hochgehyped werden?

Ach, du und Arne, ihr denkt beide noch wie zu Zeiten des Kalten Krieges.
Aber die Zeiten haben sich doch geändert...
Heutzutage bekämpfen sich die großen Industrienationen nicht mehr gegenseitig, sie arbeiten vielmehr grenzübergreifend zusammen.
Das sieht man wie gesagt schon daran, dass die französischen und nun auch die amerikanischen Bullen Kritiker des chinesischen Regimes zusammenschlagen.
Wäre denen an einer Eskalation gelegen, hätten sie die Fackel einfach von den Tibetern klauen lassen, und vielleicht auch noch tatenlos dabei zugesehen, wie tibetische Demonstranten die chinesische Botschaft stürmen.
Haben sie aber nicht... sie sind vielmehr genauso konsequent gegen die Demonstranten vorgegangen, wie es die chinesischen Bullen auch taten.
Die stecken doch letztlich alle unter einer Decke.

@Arne:
Zitat:
Und wir werden natürlich alle, um rassistischen Tibetern, die Chinesen in Tibet zusammengeschlagen haben und eine absolutistische, mit religiösen Wahnideen versetzte Monarchie wollen, unserem Kapital gerne helfen, China runterzuputzen, aber nicht so weit, als dass wir etwas boykottieren würden, denn wir wollen doch trotzdem natürlich, dass unser Kapital auch zukünftig dort produzieren lassen kann

Ächz. Dass die Aggression von den Tibetern ausging, ist ja wohl völlig offensichtlich nur Propaganda des Staates.
China ist eine Diktatur, wo im Jahr tausende Menschen hingerichtet werden oder einfach verschwinden!
Wenn im etwas humaneren Deutschland jemand einen Polizisten angreift oder Läden anzündet, jubelst du ihm zu. Aber wenn sich die Menschen in Tibet (die zugegebenermaßen auch nicht alle Demokraten sind) gegen jahrzehntelange Fremdherrschaft wehren, oder Bosnier von den Serben oder Tschetschenen von den Russen unterdrückt werden, dann sind diese Minderheiten für dich alle nur wertloses Dreckspack, das es verdient hat, von der Polizei totgeschlagen zu werden, weil es sich ja einem System widersetzt, das wirtschaftlicher Konkurrent von Deutschland ist.

Irgendwie glaube ich, wenn du in Tibet leben würdest, wäre dir die deutsche Wirtschaft auf einmal ziemlich scheißegal... dann wäre dein überzeugtes Feindbild garantiert der chinesische Staat und alle Chinesen, die auf diesen Staat auch noch stolz sind.
Aber weil du nicht in Tibet lebst, ist für dich alles gut, was der deutschen Wirtschaft schadet.
Ich versteh schon, wie du denkst... man soll eben vor seiner eigenen Tür kehren, statt sich in Angelegenheiten einzumischen, die man nur aus dem Fernsehen kennt...
aber die Frage ist eben, wenn sich die weltweit Unterdrückten nicht miteinander gegen die Unterdrücker solidarisieren, wie sollen die einzelnen, die Unterdrückten in Deutschland, in Tibet, in Frankreich oder in Russland, dann jemals eine Chance haben, gegen den übermächtigen Feind zu bestehen?

Deine Form des Toleranz-Verständnis lässt mich manchmal an diesen Spruch von Bonhöffer denken...
du weißt schon... "Als sie die Juden abgeholt haben, hab ich geschwiegen... denn ich war ja kein Jude." usw.
Der Sturheit des göttlichen Arne zu Ehren will ich das heute mal ein wenig abändern:
"Als sie die Bosnier in Lager gesteckt haben, habe ich Freiheit für Serbien gefordert. Denn Serbien war gegen die europäische Union.
Als sie die Regierungskritiker in Russland beseitigt haben, jubelte ich Putin zu. Denn Putin war stark und widersetzte sich dem Einfluss des westlichen Kapitals.
Als sie die Tibeter abtransportierten, schwenkte ich die chinesische Flagge, denn China sorgte dafür, dass es meinem Todfeind, der deutschen Wirtschaft, schlechter ging.
Und dann... als sie schließlich mich abholten, weil ich mich gegen die deutsche Wirtschaft aufgelehnt hatte... da jubelten weltweit alle den deutschen Polizisten zu.
Die Russen, die Serben, und die Chinesen... alle fanden es gut, dass endlich auch Deutschland mit seinen Kritikern aufräumte, so dass keine einzige Proteststimme mehr die neue, internationale Ordnung stören konnte."
Denk mal darüber nach!
Leberkrebs
unregistriert
10.04.2008 13:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Bushilein will angeblich zur Olympiade Peking besuchen. Gute Gelegenheit für Chinesen, den zu schnappen. Dann bricht im Pentagon erstmal ein streit zwischen diversen Militärköppen aus, wer denn nun den offizielen Vize-Präsidenten dann zu seiner Marionette machen kann.
Unterdessen ist die Hälfte der US-Luftwaffe veraltet und nicht voll einsatzfähig. 30 Jahre alte F15 Jäger. Und auch der F22 Tarn-Atombomber hat Technikprobleme und ist immerhin rund 20 Jahre alt.
Also wenn China einen Erstschlag will, dann ist diesen August die beste Chance seit langem dazu.
Neueste Meldungen besagen übrigens, das China gerade seine GESAMTE Flugzeugträgerflotte im Pazifik sammelt und seeklar macht.
Wozu das wohl? Augen rollen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 10.04.2008 13:21.

Arne Kroger
unregistriert
11.04.2008 02:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Dian:
Ich habe überhaupt keine Schwierigkeiten, mich mit den Chinesen oder mit sonstwem zu solidarisieren, der gegen die bestehenden wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten in seinem Land sich auflehnt.
In China gab es schon 2005 87000(!) Aufstände wegen sozialer Ungerechtigkeiten. Hast Du davon jemals was in der westlichen Presse gelesen?
Nee, aber sobald irgendwelche monarchistischen Freunde von Roland Koch mal wieder irgendeinen nationalistischen Aufstand machen, dann wird das hier hochgekocht, als sei das das tollste, was man machen kann.
Ist doch auch klar. Die deutsche Wirtschaft profitiert ja auch nicht schlecht davon, dass China eben unmenschliche Arbeitsbedingungen hat und lässt fleißig dort produzieren.
Und nicht nur die deutsche, sondern die gesamte europäische und sicherlich auch die US-Wirtschaft.
Meine internationale Solidarität hat jeder, der sich gegen Unterdrückung UND Ausbeutung wehrt, aber niemand, dem nur der Ausbeuter nicht passt und lieber wieder selber ausbeuten möchte. Egal, ob das islamische frauen- und minderheitenverachtende Bosnier oder Tschetschenen sind oder eben monarchistische Mönche, die eben nur wollen, dass der Dalai Lama sie wieder unterdrückt. Das ist mir zu blöd. Mit der Scheiße hat man bin-Ladn großgezogen und irgendwann muss einfach mal konsequent bei jeder Bewegung darauf geachtet werden, ob sie auch inhaltlich okay ist.
Nur Krawall machen ist mir etwas zu wenig, dann könnte ich hier auch mit den Nazis paktieren.

@Bronstein:
Die Chinesen haben mittlerweile Dollarreserven, mit denen sie, wenn sie die auf den Markt werfen, die gesamte US-Wirtschaft in den Ruin treiben könnten. Wenn, dann muss sich die USA jetzt schon bedroht fühlen. Und die werden sich auch deshalb nix trauen, gerade gegen China was zu unternehmen, dafür ist deren wirtschaftliche Situation ja jetzt schon zu labil.
Maximal könnten sich die chinesische KP gerade wirklich auf die bevorstehende Weltrevolution auch kämpferisch vorbereiten.

MAUS

Too old to die young

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11.04.2008 12:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich muß zugeben, daß ich mich mit der Thematik bis jetzt noch gar nicht so richtig auseinandergesetzt habe, die Berichterstattung habe ich auch nur am Rande mitbekommen. Ich habe aber in der Zeitung meines Vertrauens einen Artikel zum Thema gefunden, und werfe Euch den jetzt einfach mal mitten in die Diskussion. Da diese Zeitung auch durchaus schon ausführliche Kritik an ihrer Berichterstattung abgedruckt hat, und darauf dann auch genau so ausführlich geantwortet hat, halte ich die für eine recht gute Infoquelle, es kann natürlich auch durchaus sein, daß ich die einfach so sympathisch finde, weil einige ihrer Schreiberlinge immer so tolle Artikel schreiben, bei denen ich mir häufig denke "wow, cool, jetzt brauche ich das nicht mehr in meine eigenen Worte fassen, die das eh nicht so schön hätten ausdrücken können"... Wie auch immer *g*, hier der Artikel:


Kommentar
Tibet gut, China böse – ist doch klar, oder?
Der Kampf der Hobby-Tibetologen
Von Volker Bräutigam


Weil wir der seit einigen Wochen üblichen Medienberichterstattung über Tibet nicht ganz trauen, haben wir den ehemaligen ARD-Tagesschau-Redakteur und China-Kenner Volker Bräutigam um einen Beitrag gebeten. Er hat lange in Taiwan für ein Forschungsprojekt des National Science Council und als Lehrbeauftragter am Übersetzungswissenschaftlichen Institut der Fu-Jen Universität gearbeitet. In den letzten Jahren war er Berater für Umweltschutztechnologie der Environmental Protection Foundation (EPF) an der Taiwan National University in Taipeh. – Die Red.

„Glaubt man den vielen Hobby-Tibetologen in Deutschland und weltweit, dann sind die Chinesen schuld. Während die chinesische Präsenz im heutigen Tibet unterschiedslos als übel, böse und schlecht verdammt wird, erscheint das „alte Tibet“, womit Tibet bis 1950 gemeint ist, als ein Paradies der Friedfertigkeit, des ökologischen Bewusstseins und der spirituellen Reife... Mit Verehrern des Dalai Lama zu diskutieren, ist schwierig. Allgemein argumentationsresistent und hartleibig bis zum totalen Autismus, verdächtigen sie jeden Kritiker ihres Gurus der Kollaboration mit den Chinesen. Schon ein leichtes Zupfen an dem schillernden Tuch aus Legenden, das die westliche Unterstützerszene über alles Tibetische gebreitet hat, ruft die empörtesten Reaktionen hervor (...)“, schrieb Marcus Hammerschmitt im Jahre 2001 über Colin Goldners „Dalai Lama – Fall eines Gottkönigs“ (Alibri Verlag Aschaffenburg, 1999)

So ist es....

gesamter Artikel siehe Originalseite:
Online-Flyer Nr. 140 vom 02.04.2008
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12243

HOFFNUNG IST DER IRRSINNIGE GLAUBE AN DAS UNMÖGLICHE
E-Mail an MAUS senden
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dian
unregistriert
11.04.2008 13:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Arne:
Zitat:
In China gab es schon 2005 87000(!) Aufstände wegen sozialer Ungerechtigkeiten. Hast Du davon jemals was in der westlichen Presse gelesen?

Nein. Das einzige, was ich gehört habe war, dass irgendein einzelner Bauer zusammengeschlagen wurde, weil er sich irgendwas nicht gefallen lassen wollte.
Aber das mit den Aufständen wäre mir wirklich neu. Woher weißt du das?

Lonewolf



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15.04.2008 12:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Interessanter Bericht aus der Jungen Welt:


Quelle: Junge Welt, 15.04.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Tibet ist ein Vorwand
Warum ich gegen den Boykott der Olympischen Spiele in Peking und die aktuelle antichinesische Propagandakampagne bin
Von Jean-Luc Mélenchon


Ich bin kein chinesischer Kommunist, und ich werde nie einer sein. Aber ich bin nicht einverstanden mit den Aktionen für einen Boykott der Olympischen Spiele. Ich habe etwas gegen das Agieren von Robert Ménard gegen diese Spiele. Ich lehne es ab, wie bei dieser Operation die Geschichte Chinas umgeschrieben wird. Ich teile nicht die scheinheilige Begeisterung für den Dalai Lama und das Regime, das er verkörpert. Für mich wäre der Boykott der Spiele ein ungerechter und verletzender Affront gegen das chinesische Volk. Wenn man das Regime von Peking generell in Frage stellen wollte, hätte man das in dem Moment tun müssen, als Peking die Olympischen Spiele zugesprochen wurden. Man hätte China als Kandidat ablehnen und dies China sagen müssen. Was jetzt geschieht, ist eine billige, ungerechte Beleidigung der Millionen Chinesen, die sich die Spiele gewünscht haben und sie jetzt aktiv vorbereiten.

Mit einem Dünkel, der einen rassistischen Beigeschmack hat, protestiert man gegen eine Regierung, deren führende Vertreter nicht beim Namen genannt werden und die man behandelt, als existiere sie gar nicht. Das arrogante Abendland bringt es nicht fertig, die Namen derer korrekt zu nennen, die die Schicksale eines Volkes von 1,4 Milliarden Menschen lenken. Letztere hält man für so schwach, daß sie sich nur von der politischen Polizei beherrschen lassen! Wenn ich das alles sehe, dann erinnert mich das irgendwie an die Verachtung, die die Kolonisatoren demonstrierten, als sie seinerzeit die Chinesen mit der Waffe in der Hand zum Opiumhandel zwangen.

Die Vorfälle in Tibet sind ein Vorwand. Ein Vorwand, geschaffen für ein Publikum, das gewohnt ist, die ständige Wiederholung von Bildern als Beweis zu nehmen, statt selber nachzudenken. Dabei ergibt schon ein genaueres Betrachten dieser Bilder, daß die »Vorfälle von Tibet« mit einem Pogrom von »Tibetern« gegen chinesische Händler begonnen haben. In welchem Land der Welt wird gegen solche Ausschreitungen nichts unternommen? Ist das Leben eines chinesischen Händlers weniger wert als das eines »tibetischen« Demonstranten, der ihn mit dem Knüppel auf der Straße erschlägt? Hier Freundschaft für die Tibeter zu bekunden, ist nichts anderes, als eine widerliche Variante von Rassismus gegen Chinesen zu demonstrieren. Dieser wird von Fiktionen gespeist, die aus Unwissenheit herrühren. Daß die Gegenmaßnahmen hart waren, kann als gesichert gelten. Wie hat man sie zu bewerten? Die einzigen Zahlen, die gebetsmühlenartig wiederholt werden, sind die der »tibetischen Exilregierung«. Dabei hat die chinesische Regierung, wenn ich richtig informiert bin, selbst eine Zahl von Toten und Verwundeten genannt, die zeigten, daß auch sie den Ernst der Lage eingesteht. Unter allen Umständen sollte man diese Informationen vergleichen. Man sollte versuchen, den Ablauf der Ereignisse zu verstehen. Auch in französischen und amerikanischen Vorstädten werden Straßenkrawalle mit harter Hand unterdrückt. Das entschuldigt nichts. Aber es erlaubt, diese Vorgänge zu anderen ins Verhältnis zu setzen.
Eine suspekte Person
Ich bringe hier meine klaren Vorbehalte zu den politischen Aktionen von Robert Ménard, dem Hauptorganisator der antichinesischen Kundgebungen in Frankreich, zum Ausdruck. Angeblich spricht er im Namen der »Reporter ohne Grenzen«. Aber diese Organisation scheint im Moment allein aus Herrn Ménard zu bestehen. Viele ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates könnten eine Menge über das Demokratieverständnis dieses Herrn gegenüber seinem eigenen Verband erzählen. Maxim Vivas hat eine sehr beunruhigende dokumentarische Analyse über Ménard und dessen Finanzierungsquellen erarbeitet. Wie dem auch sei, er scheint heute im Namen aller zu sprechen – des Journalistenverbandes, der internationalen Menschenrechtsorganisationen und selbst Amnesty International. Manchmal spricht er sogar für den Dalai Lama. Er fordert den Boykott der Spiele, was der Dalai Lama nicht tut. Der hat, im Gegenteil, erklärt, das chinesische Volk verdiene diese Spiele. Robert Ménard ist ein Verteidiger der Menschenrechte mit sehr variabler Geometrie. Hat er eine einzige Aktion gestartet, und sei sie auch nur symbolischer Art, als die USA die Folter legalisiert haben? Hat er sich ein einziges Mal dafür eingesetzt, daß die Häftlinge von Guantánamo das Recht auf anwaltlichen Beistand erhalten? Robert Ménards Verhalten wirft schwerwiegende Fragen danach auf, von welchen Motiven er sich leiten läst.
Theokratisches Regime
Tibet gehört seit dem 14. Jahrhundert zu China. Lhasa stand schon unter chinesischer Hoheit, lange bevor Besançon oder Dôle unter die des französischen Königs kamen. Ein Ereignis der chinesischen Revolution als »Einmarsch« von 1959 zu beschreiben, ist irreführend. Spricht jemand davon, daß Frankreich in die Vendée »einmarschiert« sei, als die Armeen der Republik dort den Aufstand der Royalisten niederwarfen? Der Dalai Lama und andere tibetische Würdenträger haben alles akzeptiert, was das kommunistische China ihnen nach 1951 angeboten hat. So hat zum Beispiel »Seine Heiligkeit« es nicht verschmäht, den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses (Parlament) zu übernehmen. Das lief so bis 1956, als das kommunistische Regime beschloß, in Tibet und den angrenzenden Gebieten die Leibeigenschaft zu beseitigen. Mit dem Bruch einer Tradition, den ich voll und ganz billige, haben die Kommunisten Vorschriften abgeschafft, die die Bevölkerung in drei Kategorien und neun Klassen einteilten, wo das Menschenleben von sehr verschiedenem Wert war. So hatten die Besitzer der Leibeigenen und Sklaven das Recht der Entscheidung über deren Leben und Tod, und sie konnten Folter anordnen. Heute spricht niemand mehr davon, welchen Status die Frauen im alten Tibet hatten. Aber man kann sich darüber informieren, wenn es einen interessiert. Der kommunistische Staat hat den gewaltsamen Kämpfen zwischen Lokalfürsten des angeblichen Paradieses der Gewaltlosigkeit ein Ende gesetzt, ebenso den blutigen Strafen, die die Mönche an Verletzern der von ihnen gehüteten religiösen Vorschriften vollzogen. Die tibetische Version der Scharia hat erst mit den Kommunisten ein Ende gefunden.

The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.

Percy Bysshe Shelley


Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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Lonewolf



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15.04.2008 12:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Der Aufstand von 1959 wurde von den USA im Rahmen des Kalten Krieges vorbereitet, bewaffnet, unterstützt und finanziert. Der schreckliche »Einmarsch« setzte der gesegneten Tradition des Regimes des Dalai Lamas ein Ende. Seitdem gehen 81 Prozent der Kinder in Tibet zur Schule, während es in der Zeit der Tradition nur zwei Prozent waren. Die durchschnittliche Lebenserwartung der ehemaligen Leibeigenen des Tals der Tränen von 35,5 Jahren ist in der heutigen chinesischen Hölle auf 67 Jahre gestiegen. Ebenso wie sich die »Vernichtung« der Tibeter darin zeigt, daß ihre Zahl seit 1959 von einer Million auf 2,5 Millionen angestiegen ist. Aus all diesen Gründen ist mehr Umsicht und mehr Respekt für die Chinesen angesagt als die Verbreitung lächerlicher Klischees durch Leute, die weder für sich selbst noch für ihre Frauen und Kinder ein so jammervolles Regime wünschen, wie das der buddhistischen Mönche von Tibet eines war.

Ich kann der »tibetischen Exilregierung«, in der Seine Heiligkeit fast in allen Fragen das Sagen hat, nichts abgewinnen. Auch nicht der Tatsache, daß ihr Mitglieder seiner Familie angehören, was für eine Regierung, auch im Exil, doch sehr ungewöhnlich ist, von Schlüsselposten in Finanzen und Verwaltung ganz zu schweigen. Ich respektiere das Recht Seiner Heiligkeit, an das zu glauben, was er verkündet. Aber ich nehme mir das Recht, das Konzept seines theokratischen Regimes grundsätzlich in Frage zu stellen. Ich bin auch total dagegen, Menschen schon im Kindesalter in Klöster zu stecken. Ich bin gegen die Leibeigenschaft. Ich bin durch und durch ein Verfechter der Trennung von Kirche und Staat und damit auch gegen jede politische Machtausübung durch Religionsführer. Ich mißbillige grundsätzlich die Stellungnahmen des »Gottkönigs« gegen die Abtreibung und gegen die Homosexuellen. Wenn diese auch so gewaltfrei klingen und stets von einem Lächeln begleitet sind, so halte ich sie für ebenso archaisch wie sein ganzes theokratisches Konzept. Ich bin zwar gegen den Schah von Iran gewesen, habe aber niemals Ayatollah Chomeini unterstützt. Daher kann ich auch den Dalai Lama nicht unterstützen oder ermutigen, weder in seiner Religion, die mich nichts angeht, noch in seinen politischen Ansprüchen, die ich mißbillige, oder gar seinen separatistischen Ambitionen, die ich verurteile. Für mich erhebt sich zum Beispiel die Frage, wozu der Dalai Lama einen Staat braucht, wenn er seine Religion ausüben und seine Gläubigen führen will? Einen Staat, den zu errichten, bedeutete, von China ein Viertel des heutigen Territoriums abzutrennen! Würde seine moralische und religiöse Autorität leiden, wenn er kein Gottkönig wäre?
Kriegshetze
Was das Völkerrecht und die Geopolitik betrifft, so ist das Tibet-Projekt, wie es heute so vehement verfochten wird, ein Faktor von Gewalt, Krieg und Destabilisierung, der mit den Vorgängen auf dem Balkan vergleichbar ist. Was für ein Tibet wird hier eigentlich gefordert? »Groß-Tibet«, einschließlich der Provinzen Yunnan und Sichuan, wo im ehemaligen Herrschaftsbereich der Mönche gleichzeitig mit Lhasa Unruhen organisiert wurden? Zweifellos will kaum einer von denen, die sich heute so über Tibet erregen, wirklich wissen, was dies in der Praxis bedeutet. Nichts charakterisiert besser den neokolonialistischen Paternalismus der protibetischen Kampagne als die Gleichgültigkeit gegenüber solchen Fragen, die Millionen von Menschen und Jahrhunderte chinesischer Geschichte und Kultur einfach so in Frage stellen.
Der Autor ist Mitglied des Senats (Oberhaus der französischen Nationalversammlung) für die Sozialistische Partei. Sein – hier leichtgekürzter – Aufsatz erschien zuerst auf der Web seite jean-luc-melenchon.fr und wurde von Helmut Ettinger übersetzt.

The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
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Exempt from awe, worship, degree, the king,
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Percy Bysshe Shelley


Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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komakino



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15.04.2008 15:57 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Die Spiele gehören Boykottiert. Schon alleine für die etlichen "Sträuner" und andere "Schandflecken" welche Monate zuvor plötzlich aus Peking "verschwunden" sind. Es gibt keine Gründe China als heiles Land darzustellen, was die chinesische Regierung mit dieser Olympiade vor hat.

Das mit Tibet ist mir völlig egal.
Wenn man bedenkt was unter der Mönchsherrschaft der Tibetianer alles verbrochen wird und wurde, wüsste ich garnicht welches der beiden Länder "böser" ist. Mir gehts (siehe oben) um andere Dinge.

"And manifest the daydream
Like those who fell before
And glorify our small attempts
And hate ourselves no more

Blow words between these sucker's teeth
And bind these panicked hands
Lose your heart like a clumsy bell
Please be well"

-Horses in the Sky
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Leberkrebs
unregistriert
15.04.2008 16:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mich kotzt vor allem die Verlogenheit an. Die gleichen West-politiker die jetzt gegen China hetzen, trinken privat mit Bonzen ihr Bier die in China begeistert billig produzieren und Profit machen können. Chinesen sind ja so bitterböse, außer sie produzieren für deutsche Konzerne Autos und Elektrokram.
monster
unregistriert
16.04.2008 09:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das war für mich jetzt ein sehr fehl leitender Threadtitel. Hier in Jena gibt es nämlich das sogenannte "Fest der Völker". Und das direkt auf dem Parkplatz vor meiner Haustür. Ein großes Nazifest, letztes Jahr hat sogar ein hoher NPD-Mensch hier eine Rede gehalten und Bands wie Sleipnir hatten Auftritte. Ich dachte jetzt, es ginge darum.
dian
unregistriert
16.04.2008 11:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Was habt ihr im Osten für komische Veranstaltungen?! fuerer smilie21

"Fest der Völker" hieß jedenfalls auch der Olympia-Film von Leni Riefenstahl über die Olympiade 1936 in Berlin. Deshalb die Überschrift.
Arne Kroger
unregistriert
17.04.2008 02:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, der Text von @Lonewolf sagt ja nix neues. Es fehlen noch ein paar Bemerkungen zu den Frauenrechten in der monarchistischen Struktur Tibets und die lange, gute erfolgreiche Zusammenarbeit der Tibeter mit den Nazis damals.

Ach so, @Dian, den Link zu den Unruhen in China mal hier.

http://www.das-parlament.de/2006/50/Beilage/005.html

Unten, unter "Wachsende Proteste".
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