|
|
Hat jemand zufällig einen Rat was man macht wenn man eine totale panik attacke hat?
was macht ihr wenn ihr im sumpf versinkt und alles aussichtslos scheint?
Ich sitze grad hier seit ca. 2 stunden und heule mir die augen aus. Ich hab versucht mich unter die dusche zu stellen und bin einfach nur zusammen gebrochen, ich schreie schon so das kein einziger ton mehr aus meinem mund raus kommt
(dabei seh ich aus wie ein plattgetretener nasser wurm)
Meine Depressionen, angst zustände und Anfälle werden immer unertragbarer und selbst Dalek Katze versteckt sich schon vor mir...
Ich hab hier niemanden und wünsche mir eingentlich nur fest gehalten zu werden, ganz fest bis alles vorbei ist..
Ich hab das Gefühl ich hab alles kaputt gemacht.. durch meine gefühls schwankungen und wutausbrüche erträgt niemand es mehr länger bei mir zu bleiben und ich kann nichts mehr kontrollieren was ich tue sage oder fühle.
Ich schaff es nicht die Wohnung zu verlassen oder irgendwas zu machen was mir sonst immer spaß gemacht hat...
Es ist egal ob ihr irgendwelche vodoo tipps, kräuter salben oder folter methoden vorzuschlagen habt...
Sagt mir bitte einfach nur was ihr tut wenn es euch so geht oder was ihr an meiner stelle tun würdet
ich weiß das ich eigentlich keinerlei gründe hab so auszurasten und so unglücklich zu sein weil mein leben doch ganz ok ist, aber es geht nicht weg und es will nicht aufhören...
es ist erbärmlich und bescheuert
aber sagt mir bitte irgendwas.. und wenn es ist das ich mein gesicht mit matsche einreiben soll mit dem föhn trocknen soll
ich würde mich über jeden noch so seltsamen tipp freuen...
danke
|
Bin lieber sterbender Künstler als amusischer Lemming
|
|
|
|
|
|  |
|
|
Lass dich einweisen!
"Oh veggie wieso wirst du gleich wieder so böse!"
nein, ich meine das echt ernst. lass dich einweisen, du bekommst essen, trinken, ein warmes bett und es wird leute geben, die sich um dich kümmern und auf dich aufpassen.
|
|
|
|
|  |
|
|
Meine letzte Panikattacke hatte ich wegen Drogen und nicht wegen psychischen Problemen, aber mir hat damals autogenes Training geholfen. Ich habe mich in mein Bett gelegt und mir immer wieder gesagt, dass ich nur eine Panikattacke habe. Es ist nur ein akuter Zustand, der vorüber geht und der mir nicht schadet. Ich habe es mir bewusst gemacht, dass die Panik mich nur für einen sehr begrenzten Zeitraum beherrscht und es bald wieder vorbei ist. Selbst wenn sie mehrere Stunden angedauert hätte, hätte ich "bald" gesagt. Denn was sind schon ein paar Stunden, wenn ich noch 60 Jahre zu leben habe?
Mir hätte es auch geholfen, wenn ich damals jemand gehabt hätte, mit dem ich hätte reden können, der mich beruhigt hätte. Aber wenn ich
| Zitat von Nemo: |
| durch meine gefühls schwankungen und wutausbrüche erträgt niemand es mehr länger bei mir zu bleiben |
| Zitat von Nemo: |
| aber es geht nicht weg und es will nicht aufhören... |
lese, würde ich Veggies Tipp durchaus in Erwägung ziehen. Womit ich meine, dass du zumindest mal mit einem Profi darüber reden solltest.
|
"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
|
|
|
|
|
|  |
|
|
Ich hatte zwar noch nie ernsthafte Panikattacken, aber wenn ich mal ein richtiges psychisches Tief hab, wie in letzter Zeit häufiger, und meine Welt in sich zusammenstürzen droht, dann hilft mir frische Luft, kaltes Wasser und der Wind. Allgemein wirken die einfachsten natürlichen Kräfte am wirksamsten bei mir...hilft bei Wutanfällen, Trauerfasen usw.
Bewegung ist bei mir auch immer gut. Ich weiss nicht ob dir das hilft, aber probier doch mal, dir die Seele aus dem Leib zu rennen (nicht gemütliches Jogging!) so dass du danach richtig schwitzt und erschöpft bist. Dann fühlt man sich gleich lebendiger.
|
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
|
|
|
|
|
|  |
|
|
Mir gehts auch ziemlich schlecht und trotzdem bleib ich gelassen.
Solange es einem gesundheitlich gut geht, sollte man eigentlich immer froh sein.
Ich habe jedenfalls immer was zu tun, z.B. fernsehn, internet gehen, mit dem handy spielen oder joggen gehen, weshalb ich wohl nie depressiv gewesen bin. Es ist auch wichtig sich im Leben anzupassen, damit ist nicht gemeint so zu denken und so zu verhalten wie andere, sondern biologisch gesehen die Förderung eigener Gesundheit und Vermeidung schädlicher, riskanter Einflüsse.
|
|
|
|
|
|  |
|
|
RE: Hilfe!-
15.04.2014 19:39 |
 |
Ok, vorweg: Ich bin kein Experte, ich kenne dich vermutlich zu schlecht, und ich selbst hatte noch keine Panikattacken. Ich schreibe mal was ich denke, aber obs hilft oder schadet weiß ich nicht; Anregungen also auf eigene Gefahr ausprobieren.
(ansonsten machte die "Hilfreichste Antwort" in dem Link von Ya2k auf mich einen recht kompetenten Eindruck, auch wenn ich das selbst nicht beurteilen kann)
| Zitat von Nemo: |
| Ich hab das Gefühl ich hab alles kaputt gemacht.. durch meine gefühls schwankungen und wutausbrüche erträgt niemand es mehr länger bei mir zu bleiben und ich kann nichts mehr kontrollieren was ich tue sage oder fühle. |
Ich denke es ist wichtig, dass du akzeptierst dass du diese Wutausbrüche (noch) hast, und dir diesbezüglich keine Schuld einredest. Wenn Leute es nicht bei dir ausgehalten haben ist es nicht deine Schuld, sondern sie waren einfach mit der Situation überfordert, für die du selbst nichts kannst.
Und jemand der bei dir ist ist das vermutlich aus freiem Willen, und nicht weil du ihn zwingst, oder so.
Es ist natürlich dass du dir Vorwürfe machst, und an der Situation was ändern willst. Aber ich nehme an diese Selbstvorwürfe führen gerade zu diesen Panikattacken, von daher solltest du dir vielleicht eher Vorwürfe machen dass du dir Vorwürfe machst, oder besser noch: Aufhören dir größere Vorwürfe deswegen zu machen.
(sorry wenn ich dir hier was erzähle was du dir eh schon selbst denkst, aber vielleicht bestärkt es einen ja das von anderen zu hören)
| Zitat von Nemo: |
| Ich schaff es nicht die Wohnung zu verlassen oder irgendwas zu machen was mir sonst immer spaß gemacht hat... |
Wie andere das auch schon ähnlich geschildert haben: Ich habe manchmal auch solche Phasen, und dann weiß ich einfach ich brauche das mal, dass ich mich mal für eine Zeit zurückziehe und mich schlecht fühle. Ich weiß dann aber auch dass ich nach ein paar Tagen wieder Lust habe, aktiv was zu machen, und mir das dann auch wieder Spaß machen wird.
Wie auch immer, ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass es dir besser geht, so ein netter Mensch wie du hat das nicht verdient dass es dir so dreckig geht!
|
|
|
|
|
|
|
Ich würde dir vielleicht zunächst dazu raten, etwas dagegen zu unternehmen, panisch etwas gegen die Panik unternehmen zu wollen, denn Panik + Panik = noch mehr Panik! Dann würde ich dir dazu raten mehrmals hintereinander tief ein und auszuatmen und dich daran erinnern, dass es auch wieder rumgehen wird, du musst nur bis dahin durchhalten und die Ruhe bewahren. Was Seltsameres habe ich leider nicht auf Lager, aber wenn’s dir hilft, dann hüpfe einfach mal ne halbe Stunde auf einem Bein rum oder mach nen Hampelmann oder mache Liegestütze bis du dich ausgepowert hast. Nein ohne scheiß, mach das mal, das könnte vielleicht sogar wirklich was bringen!
|
Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
|
|
|
|
|
|  | |
|
|
ich hab mich schon 3 mal einweisen lassen..., das ist nichts für mich...ich setze mich überall auf den boden, zeichne mit schwarzem stift auf schwarzes papier, erzähle das ich die welt sehe als wäre sie gezeichnet und man findest sofort wege mich mit Neuroleptika voll zu pumpen, die mir bisher nur schwere störungen eingeborgt haben.
ich will nicht sagen das alle psychatrien für jeden böse sind aber für mich ist es definitiv nicht gut..
aber trotzdem danke
|
Bin lieber sterbender Künstler als amusischer Lemming
|
|
|
|
|
|
|
|
Das kommt mir sehr bekannt vor, aber meine Schreie sind längst nur noch innerlich.. vermutlich bin ich abgestumpft, um völlig panisch durchzudrehen auch wenn es selten doch manchmal kurzweilig noch passiert.
Jeder muss herausfinden, was einem wirklich in solchen Situationen hilft.
Ich habe dann oft das Bedürfnis irgendwie auszubrechen, fühle mich gefangen, erdrückt... möchte schreien, gegen Wände schlagen..
So bin ich nicht.. erkenne mich kaum wieder.
bin ruhig und nicht gewalttätig...
Habe Angst, spüre Wut und Verzweiflung...
ich muss dann oft den Ort verlassen, raus gehen, frische Luft atmen, bewegen. einfach gehen, egal wohin.. schnell... immer schneller, einfach weg.
Oft verspüre ich ein Karussell im Kopf, kein klaren Gedanken, es hämmert, es dreht sich, ich halte meinen Kopf unter eiskaltes Wasser.
Es betäubt, es sticht, es tut weh, aber die Gedanken hören auf.. als erstarre die Zeit zu eis, nur für einen Moment, einfach Stille.
ich ertrage die Realität nicht mehr, will nicht mehr sehen und hören. Will Niemanden um mich haben, obgleich ich mir eine helfende Hand wünsche. ziehe mich zurück, zwinge mich in den Schlaf, um zu vergessen, vergessen diese Welt und wenn es nur für ein paar Stunden ist.
Doch es ist nicht alles hilfreich, es nährt nur den Teufelskreislauf..
eine Frage der Zeit, es wird wieder kommen... heute..oder Morgen, es spielt keine Rolle, es wird immer da sein, lauernd wie ein Tier, bereit seine Klauen erneut nach einem auszustrecken.
Festzuhalten den eigenen Schatten, kein entrinnen mehr in Sicht.
Verdanke ich es der Tatsache, das ich Gefühle noch nie wirklich zeigen konnte, das ich in der Lage bin, all dies in mir einzusperren... es ist aber vielleicht nur wieder eine Frage der Zeit, bis ein Fass überläuft.
Was man tun kann?
Ich wünschte ich hätte ein Geheimrezept.
Man sagt sich sportlich auspowern soll helfen..
Hat bei mir bisher aber nicht viel gebracht.
ich habe etwas was mir aber relativ gut helfen kann.
Es ist sehr aufwendig, brauch Zeit und Konzentration.
Ich lege mich meist auf den Rücken, (liegen, weil es mehr die Muskeln entspannt als sitzen)
ich versuche mich auf meine Atmung zu konzentrieren.
Ich atme tief ein und aus.
Meist wenn es mir schlecht geht, fühle ich mich innerlich schwarz und leer... immer wenn ich einatme, stelle ich mir vor, mein Atem wäre Eisblau.. Ich habe mir die Farbe nicht ausgesucht, sie war einfach da in meiner Vorstellung, seitdem ist das einfach so.. ist wohl ein Gefühlsding.
Ich stelle mir vor, wie dieser eisblaue Atmen durch mein Körper fließt, bis in die Fingerspitzen und Zehen. Doch die Farbe verschwindet schnell.. sie verschwindet im Nichts, im schwarzen..
Ich atme wieder aus, ich atme schwarzes aus... und im selben Moment sprenkeln sich viele schwarze Kügelchen in die Luft, so als würde sich jemand schütteln... und auf einmal wird es wieder Eisblau.
Ich wiederhole das ganz oft (manchmal dauert es auch bis zu 1 Stunde)
und ich stelle mir keine Besserung vor, ich beruhige mich, ich entspanne mich und irgendwie passiert es von alleine, das immer weniger leere und schwarz in mir ist..
So als würde ich jeden Schmerz und Leid aus mir heraus holen.
Die Atmung wird immer flacher und ruhiger, weil man selber ruhiger wird.
Ich konzentriere mich so sehr darauf, das es eine art Meditation für mich ist. Ich spüre oft nicht, das ich noch irgendwo drauf liege, nehme meine Umgebung nicht mehr wahr und fühle mich schwerelos im Nichts. Aber das Nichts erscheint mir Still und angenehm.. ich mag Stille durchaus.. ich brauche sie auch oft. Man kann sich alternativ vielleicht auch einen Ort vorstellen an dem man gerne wäre, wo es schön wäre... das hilft vielleicht beim entspennen..
Das ist kein esoterischer Kramm oder sowas.
Man kann das z..B. auch mit richtigen Schmerzen machen. Man atmet zum Schmerz hin und der Schmerz wird weniger oder verschwindet sogar und es funktioniert wirklich.. Funktioniert bei meinen Kopfschmerzen, solange es nicht gerade Migräne ist.
Ich weiß nicht ob das was für dich wäre.. mir hilft es oft, wenn ich die Kraft habe, mich darauf zu konzentrieren... leider funktioniert es nicht immer, liegt an einem selbst. ich empfinde es nicht als leicht, aber man fühlt sich danach wirklich besser.
Wenn man es vor dem schlafen gehen schafft, dann schläft man auch erholsamer... ist für mich sehr gut, das ich extreme Schlafstörung habe.
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |