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Gipsy




29.04.2008 13:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood
@Gipsy
Hättest wohl gerne mehr Luxus und mehr Geld? do habma im Forum jemenden, der dir das bieten kann.
Bei dir höre ich nur irgendwo aufgeschnappte leere Parolen, der öffenlichen Meinung. Was zeichnet wohl einen Herdenmenschen aus? smilie26


Danke, aber ich möchte mir mein Leben selbst erarbeiten.
Dass meine Meinung auch nur zufällig mit irgendwelchen Parolen übereinstimmen könnte, kam Dir wohl gar nicht in den Sinn? Aber ich könnte Dir auch Recht geben, vielleicht bin ich ja zu faul für eine eigene, differenzierte Meinung? Womöglich lasse ich mich da von meinen früheren Erfahrungen mit Menschen beeinflussen, die sehr weit unten waren und die mich fast zu sich runtergezogen und zerstört hätten. Ich arbeite noch immer daran, mich aus diesem Sumpf zu befreien, und wenn der Preis dafür ist, als Herdenmensch bezeichnet zu werden, der die gleichen leeren Parolen von sich gibt, dann kann ich das ganz gelassen und mit einem Achselzucken zur Kenntnis nehmen.

Vielleicht bin ich ja wirklich ein braves Herdentier - aber wenn das meiner Natur entspricht und ich mein Herdenleben in Ruhe und Zufriedenheit leben kann, bin ich lieber ein Schaf wie alle anderen als eines, das auf Teufel-komm-raus etwas Besonderes sein will.

(sorry, das war jetzt richtig offtopic)
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zanthia
unregistriert
29.04.2008 13:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood
Die Frage war wo beginnt Kapitalismus?


HALLO EASTWOOD!!!
ich hatte dir einen post zuvor versucht konstruktiv zu antworten.
hast du das übersehen, hast du vielleicht nur nichts hinzuzufügen, oder hast du es vielleicht nicht verstanden, was ich meine?
ich bin etwas enttäuscht, deinen post zu lesen, der nur darauf abziehlt leute anzugreifen. dabei dachte ich zuvor, du wärst an einer wirklichen diskussion interessiert.
Eastwood
unregistriert
29.04.2008 14:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@zanthia
das nur die Erklärung für den @CSU- Mitglied, der überhaupt nichts checkt.
ich greife doch keinen an. Übrigens: was is eine wirkliche Diskussion?

quaid

their law


28.04.2008 00:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

damn straight. und hier will eh niemand ernsthaft verleugnen, dass die chefetagen von so ziemlich allen namhaften betrieben sich dumm und dämlich verdienen (sofern es dem betrieb gut geht), während die arbeiterschaft, die erst für die kohle sorgt, am bruttolohn und den tollen "abgaben" verzweifelt. oder doch?

möchte mal wissen, wieso sich die "chefetage", sprich manager, abteilungsleiter, betriebsräte etc. das geld gegenseitig zuschieben weil sie schon nicht mehr treten können, während der rest noch richtig ackern darf und jeden euro zweimal umdreht.

und dann diese privilegien.. mir fällt jetzt weder der name des managers ein, noch der name des konzerns. jedenfalls hat da ein manager so richtig böse scheiße gebaut. die art von scheiße, wo ein normaler mensch noch vor gericht geholt, an den beinen geschnappt, hochgehoben umgedreht und geschüttelt wird bis auch der letzte cent runtergefallen ist.
und dann kommt dieser manager, der eine bösartig hohe summe für den konzern in roten zahlen gesetzt hat, mit einer kündigung und einer abfindung in höhe seines gehaltes für den rest seiner eigentlichen "amtszeit" aus.
das klingtn bissel so nach dem motto "hier, nimm mal. hauptsache, der einfache arbeiter bekommt das nicht".
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Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


28.04.2008 00:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Du hast aber schon gemerkt, dass hier über Handswerksbetriebe und nicht grosse Konzerne geredet wurde, oder quaid?

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
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quaid

their law


28.04.2008 00:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ist doch ein schöner übergang mit fingerzeig, dass es weder bei den kleinen betrieben anfängt noch aufhört- es ist überall so.
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Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


28.04.2008 00:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von quaid
ist doch ein schöner übergang mit fingerzeig, dass es weder bei den kleinen betrieben anfängt noch aufhört- es ist überall so.


Deswegen gehen die auch immer mehr Pleite.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger
unregistriert
28.04.2008 01:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Erstmal, @Kebap:
Folgendes zu den Zeiten, die angeblich nur etwas mit dem Wirtschaftsboom nach dem 2. WK zu tun haben sollten und nix mit dem Verschwinden des Kommunismus.

Schau Dir einfach mal die einzelnen Schaubilder an, die als Quote 1990 genommen haben, also das Jahr, wo der Sozialismus in Europa fast endgültig verschwand:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/c...operty=file.pdf

Ist also deutlich, dass seitdem keinerlei Zurückhaltung der Bourgeoisie mehr stattfindet, und sich das Kapital auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung mehr als bedient.


@zanthia:
Ich glaube nicht, dass @Leberkrebs jetzt eine betriebswirtschaftliche Erläuterung haben wollte, aber, wenn Du damit anfängst, dann mal auch in diesen Sachen eine Erläuterung, wie ich z.B. mit Fixkosten meine Gewinne hochschrauben kann. Z.B., die Sofortabschreibungen sind eine schöne Sache, sich zu bedienen bei dem Staat und Steuern zu sparen. Ich setze z.B. einen PC nicht mehr vollständig ein, der hat evtl. einen Wert, dass ich den nicht sofort gewinnmindernd von meinen Steuern absetzen kann, sondern teile den schön auf in Bildschirm, Hardware und alle Software einzeln. Leasen ist natürlich auch manchmal gewinnmindernd, da habe ich dann die gesamten Kosten zum abschreiben, obwohl ich das Auto, die Maschine oder was auch immer habe und niemals Rücklagen bilden muss, um evtl. Ersatz zu besorgen.
Das jetzt mal so als Beispiel. Als gelernter Bankkaufmann (und ehemaliger Schatzmeister einer Partei) kann ich noch viele schöne Buchhaltungstricks zeigen, die dafür sorgen, den Gewinn möglichst klein erscheinen zu lassen.
Und wenn man nicht vollständig verblödet ist, dann macht das der kleine Handwerksbetrieb nicht anders als der Multikonzern.
Aus eigener Erfahrung weiß ich eben, dass z.B. auf lebende Ware 100% Aufschlag gerechnet wird.

Und pleite gehen die, @Xoc, weil sie eben dennoch nicht konkurrenzfähig sind zu größeren Betrieben. Die haben nicht die Möglichkeit, sich Absatzmärkte im Ausland zu erschließen, sondern müssen im Inland bleiben.
Und da eben, wie oben schon ausgeführt, das Inlandseinkommen der Massen sinkt haben eben Handwerksbetreibe, die eben noch eine normale Leistung anbieten wollen und sich nicht auf die Luxusbedingungen von Reichen und Superreichen spezialisieren, keine Auftraggeber mehr in der BRD. In anderen westlichen Staaten ist das btw kein Problem, nur in der BRD mit ihrer Durchfütterungsstrategie für reiche Nichtstuer.

quaid

their law


28.04.2008 01:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

vielleicht sind die leute vor lauter geldwahl ja verrückt geworden und verspekulieren sich, sodass nur die besten am markt überleben können ^^
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dian
unregistriert
28.04.2008 10:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Von welcher Herde sprichst du denn, @ Gipsy?
Ich sehe hier keine Herde. Jedenfalls keine, zu der Leberkrebs und Eastwood ernsthaft dazugehören würden. großes Grinsen

Dass ich deine Verteidigung der armen, ehrlichen Handwerksbetriebe aber ein bisschen einseitig finde, muss ich schon auch zugeben.
Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen deiner Ansicht und der von Leberkrebs.
Fakt ist natürlich, dass es gerade die kleinen Betriebe schwerer haben als große Konzerne, und dass viele von ihnen pleite gehen.
Aber Fakt ist auch, dass es unzählig viele Pfuscher gibt, gerade in kleinen Familienbetrieben auf dem Land... Elektrofachgeschäfte, die völlig überteuerte Produkte für die Landbevölkerung verkaufen, nur weil es in der Nähe keinen Mediamarkt gibt, und unfähige Installateure, die weniger von ihrem Job verstehen als so mancher rumänische Schwarzarbeiter.
Davon, wie viele mittelständische KFZ-Betriebe die ahnungslose Kundschaft abzocken, ganz zu schweigen.
Kapitalismus beginnt eben nicht erst da, wo irgendeine Heuschrecke aus Amerika einen redlichen deutschen Betrieb aufkauft und zu Grunde richtet.
Kapitalismus beginnt dort, wo Menschen eine Dienstleistung oder Ware anbieten, von der sie im Grunde genau wissen, dass die das Geld, was sie dafür verlangen, eigentlich gar nicht wert ist. Aber sie verlangen es trotzdem, weil sie genau wissen, dass sie es sich erlauben können.
Für sich selbst den größtmöglichen Vorteil rauszuholen, versucht natürlich so gut wie jeder Mensch, nicht nur Unternehmer und Manager... aber das macht es ja nicht unbedingt besser. Von daher hält sich mein Mitleid mit den jammernden Handwerkern schon arg in Grenzen. Ist ja nicht so, dass man sie zu ihrem Job gezwungen hätte.
Genauso wenig, wie irgendjemand dazu gezwungen wurde, Polizist zu werden und sich von Demonstranten mit Steinen bewerfen zu lassen, oder Lokführer, wenn er es psychisch nicht verträgt, ab und zu einen Selbstmörder zu überfahren.
Man muss sich halt vorher überlegen, was für einen Job man ausüben will... und wenn man zu dem Eindruck kommt, dass man dabei nur draufzahlt, dann hat man immer noch die Wahl, stattdessen lieber Hartz4 zu empfangen oder betteln zu gehen.
Andererseits: Wer schon als gutverdienender Handwerker oder Chef eines kleinen Unternehmens jammert, der würde als Hartz4-Empfänger oder Bettler garantiert erst recht jammern.
Irgendwie habe ich eh das Gefühl, das ganze Land besteht nur aus Leuten, die ständig klagen, wie schlecht es ihnen geht. Aber wenn sie mal beispielsweise bei Wahlen die Möglichkeit hätten, konkret etwas an den gesellschaftlichen Zuständen zu verändern, dann machen sie aus Angst, dass es ihnen hinterher noch schlechter gehen könnte, ihr Kreuz doch wieder an der selben Stelle wie immer. Getreu dem alten Motto: Besser die Scheiße in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


28.04.2008 11:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Aus TP
Nach der von der britischen Times veröffentlichten Reichenliste hat sich das Vermögen der tausend reichsten Menschen in Großbritannien seit 1997 fast vervierfacht. Es umfasst nun 500 Milliarden Euro, 1997 waren es noch 125 Milliarden. Allein im letzten Jahr ist das Vermögen der Superreichen trotz Finanzkrise um weitere 15 Prozent oder 67 Milliarden Euro gestiegen.


Da liegt das wirkliche Problem. Die Handwerksbetriebe sind dagegen, wenn überhaupt, Peanuts.

Aber die sieht man ja nicht, im Gegensatz zum Meister, der ein bischen zu dickes Auto fährt, deswegen kriegt er den ganzen Zorn des Pöbel ab. Oder vielleicht noch Ackermann. Der ist ja auch so schön in den Medien.

Ach ja nemesus, diese Leute haben die Geldmaschinen gefunden, von denen du die ganze Zeit träumst. Augen rollen

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Gipsy




28.04.2008 13:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Von welcher Herde sprichst du denn, @ Gipsy?
Ich sehe hier keine Herde. Jedenfalls keine, zu der Leberkrebs und Eastwood ernsthaft dazugehören würden. großes Grinsen


Mein bisheriger Eindruck ist vermutlich etwas einseitig, oder ich leg den Finger immer in irgendeine Wunde, wo dann irgendjemand laut aufschreit - und je lauter das Geschrei, umso einseitiger die Botschaft, die beim Empfänger hängenbleibt.

Vielleicht hab ich auch den Witz nicht verstanden, das Projekt Unity zu nennen... aber das ist offtopic.

Zitat:
Dass ich deine Verteidigung der armen, ehrlichen Handwerksbetriebe aber ein bisschen einseitig finde, muss ich schon auch zugeben.
Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen deiner Ansicht und der von Leberkrebs.


Ich hab die Handwerksbetriebe nicht beleidigt, sondern mich über Leberkrebs aufgeregt und ihn beleidigt. Daneben schließe ich mich zwar zanthias Meinung an, aber verteidigt habe ich die armen, ehrlichen Handwerksbetriebe nicht.

Dass ich ein Fan von Handwerksberufen bin, wissen aber eigentlich nur die Stammchatter.

Zitat:
Andererseits: Wer schon als gutverdienender Handwerker oder Chef eines kleinen Unternehmens jammert, der würde als Hartz4-Empfänger oder Bettler garantiert erst recht jammern.


Jeder kann jammern, wenn er der Meinung ist, sein derzeitiger Lebensstandard sei für ihn zu wenig - weil er sich mehr vorstellen könnte. Da ist Leberkrebs ja fast schon zu bewundern, wie der mit seinen paar Kröten glücklich sein kann.

Wer mehr will, muss mehr dafür arbeiten - da bin ich ganz nemesus' Meinung. Wem der Aufwand zuviel wird und lieber alles in den Arsch geschoben bekommen möchte, der jammert natürlich, anstatt sich einfach mal mit dem zu begnügen, was er hat. Sicher, es gibt Menschen, die schwer schuften und nur armselig dafür entlohnt werden, das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber ich habe einfach kein Verständnis für die immer gleichen Klagelieder, wie schlecht doch alles sei, oder dass sich das Leben gegen einen verschworen habe.

Ich hätte auch gern mehr Luxus und mehr Geld und was weiß ich nicht noch alles. Letztendlich bin ich mit meiner kleinen Wohnung aber zufrieden und brauche prinzipiell nicht mehr, als ich bereits habe.

Zitat:
Irgendwie habe ich eh das Gefühl, das ganze Land besteht nur aus Leuten, die ständig klagen, wie schlecht es ihnen geht. Aber wenn sie mal beispielsweise bei Wahlen die Möglichkeit hätten, konkret etwas an den gesellschaftlichen Zuständen zu verändern, dann machen sie aus Angst, dass es ihnen hinterher noch schlechter gehen könnte, ihr Kreuz doch wieder an der selben Stelle wie immer. Getreu dem alten Motto: Besser die Scheiße in der Hand, als die Taube auf dem Dach.


Psychologen reden da auch gern von der Komfortzone. Das ist die Zone, in der es einem vielleicht schlecht geht, aber in der man sich auskennt, und das bietet einem Sicherheit. Menschen, die ständig jammern, sind einfach nur nicht mutig genug, um ihr Sicherheitsbedürfnis gegen Risikobereitschaft zu tauschen.
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Eastwood
unregistriert
28.04.2008 17:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Kapitalismus beginnt eben nicht erst da, wo irgendeine Heuschrecke aus Amerika einen redlichen deutschen Betrieb aufkauft und zu Grunde richtet.
Kapitalismus beginnt dort, wo Menschen eine Dienstleistung oder Ware anbieten, von der sie im Grunde genau wissen, dass die das Geld, was sie dafür verlangen, eigentlich gar nicht wert ist. Aber sie verlangen es trotzdem, weil sie genau wissen, dass sie es sich erlauben können.
Für sich selbst den größtmöglichen Vorteil rauszuholen, versucht natürlich so gut wie jeder Mensch, nicht nur Unternehmer und Manager...


Kapitalismus beginnt dort, wo die Gemeinschft aufgegeben wird, und jeder versucht für sich selbst grossmöglichen Vorteil rauszuholen.
Und solange das Individuum nicht versteht, dass er so nicht nur die Gemeinschft sondern auch sich selbst schadet, wird Kapitalismus funktionieren.
zanthia
unregistriert
28.04.2008 19:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood

Kapitalismus beginnt dort, wo die Gemeinschft aufgegeben wird, und jeder versucht für sich selbst grossmöglichen Vorteil rauszuholen.
Und solange das Individuum nicht versteht, dass er so nicht nur die Gemeinschft sondern auch sich selbst schadet, wird Kapitalismus funktionieren.


ganz grob gesagt ist das richtig. genauer gesagt ist der mehrwert das problem. der dürfte nämlich gar nicht entstehen ,sofern waren fair getauscht würden. zwischen dem tausch von waren oder dienstleistungen, die jeweils lebenszeit- und arbeitseinsatz gekostet haben, steht das geld, welches so verlockend dafür benutzt werden kann, andere um lebenszeit und arbeitskraft zu betrügen.
ein deutliches beispiel dafür sind betriebe, die immer größer werden und dann noch gleichzeitig arbeitsplätze abbauen. kapital vermehren lässt sich nur durch den mehrwert.die behauptung, dass eine firma so leistungsstark sein könnte , sich zu vergrössern , ist reine beschönigung, denn woher sollte mein "mehr" herkommen, wenn ichs nicht einem anderen abgenommen habe?
viele kleine handwerksbetriebe halten über jahrzehnte hin gerade mal sich und ihre paar mitarbeiter am leben, ohne sich auch nur eine renovierung leisten zu können, geschweige denn kapital anhäufen zu können. wer auf diese mit dem finger zeigt und als böse kapitalisten anklagt, der hat was wichtiges nicht kapiert. (so, jetzt hab ichs getan, jetzt hab ich sie verteidigt...soll ich mir schonmal meinen scheiterhaufen aufbauen, leberkrebs? du kannst ja dann zum anzünden vorbeikommen...)
Eastwood
unregistriert
29.04.2008 14:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von zanthia
genauer gesagt ist der mehrwert das problem. der dürfte nämlich gar nicht entstehen ,sofern waren fair getauscht würden. zwischen dem tausch von waren oder dienstleistungen, die jeweils lebenszeit- und arbeitseinsatz gekostet haben, steht das geld, welches so verlockend dafür benutzt werden kann, andere um lebenszeit und arbeitskraft zu betrügen.
ein deutliches beispiel dafür sind betriebe, die immer größer werden und dann noch gleichzeitig arbeitsplätze abbauen. kapital vermehren lässt sich nur durch den mehrwert.die behauptung, dass eine firma so leistungsstark sein könnte , sich zu vergrössern , ist reine beschönigung, denn woher sollte mein "mehr" herkommen, wenn ichs nicht einem anderen abgenommen habe?
viele kleine handwerksbetriebe halten über jahrzehnte hin gerade mal sich und ihre paar mitarbeiter am leben, ohne sich auch nur eine renovierung leisten zu können, geschweige denn kapital anhäufen zu können. wer auf diese mit dem finger zeigt und als böse kapitalisten anklagt, der hat was wichtiges nicht kapiert.


Was du überhaupt nicht checkst, dass das Problem weder Mehrwert noch Arbeitszeiten ober Arbeitsplätzenabbau darstellt.
Versuchen wir folgendes Scenario vorzustellen, jeder Arbeitslose würde jetzt arbeiten und zwar 60 Studen die Woche, und die Rentner würden erst mit 120 in die Rente gehen. Jeder würde Arbeiten, ohne den Rücksicht auf eigene Gesunheit zu nehmen und für ein oder null Euro die Stunde, wie @Gibsy und Reagierung es gerne hätten. Was würde sich ändern?
Wäre so Staatsbudget ausglichen? Im Gegenteil. Gebe es bessere Lebenstandarten? Im Gegenteil. Gebe es bessere Medizinische Versogungung? Im Gegenteil. Unnötige Arbeit richtet eher Schaden an.
Das Problem liegt daran, dass die Arbeit nicht mehr geteil wird. Sodern jemand hat das Recht zu bestimmen, wieviel ein Mensch arbeiten muss und wie er dafür beloht wird, was natürlich gegen das Grundgesetz verstosst.

GG 14 (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Wieso meinte G. Orwell in seinem Roman 1984, das eine Zeit, wo jeder Mann eine Wohnung mit Schrank und Zwei Autos haben und 2 Stunden am Tag arbeiten wird. Das die Zeit nie kommt. Nach unsern heutigen technoligischen Stand, wäre das durchaus möglich und einfach umsetzbar, ist aber nicht gewollt.
Privateigentum, ungerechte Umverteilung, Umgang mit der Arbeit da sind die Kernprobleme. Es kann nicht sein, dass der mensch heutzutage der Arbeit dient, und nicht umgekeht. Es kann nicht sein, dass heutzutage Betriebe gibt um die Produktionsüberschüsse zu vernichten. Es kann nicht sein, dass der Arbeiter immer mehr für den Katz arbeitet.
Wer sich wirkliche Diskusion wünscht, sollte auch die Aspekte anschneiden, die wirklich das Problem betreffen.
zanthia
unregistriert
29.04.2008 15:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood
Wieso meinte G. Orwell in seinem Roman 1984, das eine Zeit, wo jeder Mann eine Wohnung mit Schrank und Zwei Autos haben und 2 Stunden am Tag arbeiten wird. Das die Zeit nie kommt.
Nach unsern heutigen technoligischen Stand, wäre das durchaus möglich und einfach umsetzbar, ist aber nicht gewollt.


wer will das nicht und warum?
Eastwood
unregistriert
29.04.2008 15:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

wer wohl? smile
Ich traue Dir schon zu, dass von alleine drauf kommen kannst.
zanthia
unregistriert
29.04.2008 20:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood
wer wohl? smile
Ich traue Dir schon zu, dass von alleine drauf kommen kannst.


na gut kleiner, das hast du jetzt leider nicht gecheckt.
also bitte,werd jetzt nicht sauer, aber ich glaube, nachdem die csu dich loswerden wollte, wirst du jetzt auch bei den linken keine großen chancen haben, weil du über den kapitalismus herziehen willst aber gleichzeitig sonen bullshit verzapfst:
Zitat:
Was du überhaupt nicht checkst, dass das Problem weder Mehrwert noch Arbeitszeiten ober Arbeitsplätzenabbau darstellt.

wer mit den begriffen mehrwert, kapitalakkumulation und monopolkapitalismus nichts anfangen kann sollte erstma nachlesen, bevor er mitredet. ...und dabei hab ich das schon für kleinkinder erklärt in meinem post.

(*seufz* cool ... so fühlt es sich also an, wenn man mal so richtig sinnlos aggressiv andere anpöbelt...und sich seinen profilneurosen grenzenlos hingibt , mit schlagworten um sich schmeißt und versucht ,möglichst intellektuell rüberzukommen während man eigentlich nichts wertvolles zur diskussion beiträgt. das baut aggressionen ab. wenn man dann noch über die hintertür andere abwertet, was ganz leicht ist, indem man ihre aussagen ein bisschen verdreht und sich nur das rauspickt, was man gerade zerpflücken möchte , kommt man sich direkt ein wenig aufgewertet vor . danke, eastwood, für diese erfahrung, und : bitte nicht sauer werden, wenn du das alles nicht checkst, das liegt bloß an deinem beschränkten horizont, aber ich traue es dir schon zu, dass du irgendwann mal darauf kommen kannst)
viele grüsse

quaid

their law


29.04.2008 20:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von zanthia
na gut kleiner, das hast du jetzt leider nicht gecheckt.
also bitte,werd jetzt nicht sauer, aber ich glaube, nachdem die csu dich loswerden wollte, wirst du jetzt auch bei den linken keine großen chancen haben, weil du über den kapitalismus herziehen willst aber gleichzeitig sonen bullshit verzapfst:

das du dich tatsächlich aus der reserve locken lässt..
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Gipsy




29.04.2008 16:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood
Versuchen wir folgendes Scenario vorzustellen, jeder Arbeitslose würde jetzt arbeiten und zwar 60 Studen die Woche, und die Rentner würden erst mit 120 in die Rente gehen. Jeder würde Arbeiten, ohne den Rücksicht auf eigene Gesunheit zu nehmen und für ein oder null Euro die Stunde, wie @Gibsy und Reagierung es gerne hätten.


Leg mir keine Worte in die Mund, die ich nie gebraucht habe!
Nur weil Du meinst, dass ich nicht nachdenke beim Tippen, brauchst Du mir nicht noch politische Standpunkte unterjubeln, die nur Deiner paranoiden Fantasie entsprungen sind! Du kannst mich gerne beleidigen, wenn wir nicht einer Meinung sind, aber verschone mich mit Deinen kleingeistigen Verleumdungen!
E-Mail an Gipsy senden Fügen Sie Gipsy in Ihre Kontaktliste ein
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