dian unregistriert
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Fürstentum Germania
15.11.2009 21:00 |
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Ist doch immer wieder interessant, in welchen Kreisen meine Videos zirkulieren.
Zieht euch mal das hier rein:
http://fuerstentum-germania.org/
Ich wollte ja eigentlich nur mal schauen, was das für schräge Vögel sind... war dann aber einigermaßen überrascht, in dem Video auf der Startseite einen kurzen Ausschnit aus meinem Anti-Wahl-Song zu finden.
Bin mir nicht sicher, ob ich mich davon geschmeichelt fühlen soll oder nicht... denn es scheinen wirklich sehr schräge Vögel zu sein... Vögel mit leicht braunen Federn noch dazu... hmmm...
Hier ein paar, teilweise wirklich sehr krude Infos zu diesem Verein:
http://esowatch.com/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Germania
(Natürlich ist diese Informationsquelle nicht neutral. Ich fand es aber teilweise ungemein erheiternd zu lesen.)
Und noch ein Beitrag von Spiegel TV:
http://www.youtube.com/watch?v=NqsLD573HnI
Also so, wie ich das mitbekommen habe, handelt es sich bei "Fürstentum Germania" um eine Art Kommune, deren Mitglieder einerseits Ansichten haben, die den unseren hier nahe kommen... die andererseits aber leider ein wenig dem nationalen Denken und dem Antisemitismus verfallen sind.
Mit dabei unter anderem der Verschwörungsguru Jo Conrad und Jeet, der allen "Freunden" von Kanal Telemedial noch ein Begriff sein dürfte.
Teile des Aufklärungsvideos auf ihrer Homepage fand ich wirklich ganz vernünftig. (hab mir aber auch nur die ersten paar Minuten reingezogen. Falls ich im weiteren Verlauf irgendwas verpasst habe, lasst es mich wissen)
Sie warnen vor dem Überwachungsstaat, davor, dass die Menschen von Medien und Regierung verarscht werden, und sind gegen Krieg...
soweit, so löblich.
Aber was ich nie kapieren werde... und weshalb ich auch nie kapieren werde, wieso diverse national gesinnte oder "rechte" Menschen meine Videos gutfinden...
Wie kann man gegen Krieg und staatliche Bevormundung sein, und gleichzeitig vom deutschen Kaiserreich schwärmen und die Schuld an den Weltkriegen den Alliierten in die Schuhe schieben??
Wie kann man einerseits recht gut erkennen, was in der heutigen Welt schief läuft... aber als Lösung dann ernsthaft den Rückfall in alte Zeiten in Erwägung ziehen, die keinen Deut besser waren, was Unterdrückung und Verblödung des Volkes angeht?
Hornauer ist ja auch so einer...
Hat einerseits die Mechanismen von Konditionierung und dem menschlichen Herdentrieb ganz gut erkannt... aber andererseits schwallt er ständig vom "deutschen Volk" und der guten alten Zeit.
Dass Konditionierung und Herdentrieb in der angeblich "guten alten Zeit" noch weitaus ausgeprägter gewesen sein dürften als heute, wird von seinem Gehirn anscheinend konsequent ausgeblendet.
Kann mir das mal jemand erklären?
Kann mir jemand erklären, warum national gesinnte Menschen heutzutage wie 68er-Revoluzzer rumlaufen, statt mit Glatze und Uniform, wie sich das gehört?
Kann mir jemand erklären, wieso beträchtliche Teile der Esoterikszene und viele Verschwörungstheoretiker scheinbar einen kleinen Adolf im Kopf sitzen haben... wo sie doch eigentlich Freigeister und unbequeme Individuen sein wollen?
Hat man Freigeister und unbequeme Individuen in Deutschland bzw. im deutschen Reich nicht seit jeher verfolgt und unterdrückt?
Wie kann sich ein Freigeist da ernsthaft auf diese Nation berufen, und das nationale Denken jener übernehmen, die seit jeher das Volk verarscht und unterdrückt haben?
(Ich hab mich ja in der Vergangenheit schon ein paar mal mit @Eastwood über solche Themen gestritten... allerdings ohne, dass ich bis heute eine Antwort bekommen hätte, die für mich wirklich nachvollziehbar gewesen wäre)
Vielleicht haben wir ja auch den einen oder anderen stillen Mitleser aus dem Fürstentum hier, der zu meinen Gedanken Stellung nehmen möchte?
Ich bin ja immer für Dialog und gegenseitigen Austausch... auch wenn ich als Anarchist natürlich klar sagen muss, dass Völker und Nationen eine Erfindung adliger Unterdrücker sind, von der man sich so weit wie möglich distanzieren sollte, um wirklich einen freien, unmanipulierten Blick auf die Vorgänge in unserer Welt (und der Geschichte) werfen zu können.
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Shai unregistriert
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Ist ja wirklich mal ganz interessant..
Habs mir auch mal angeschaut...
Na siehste mal, wie shcnell sowas geschehen kann,
wenn man nicht aufhört, dinge zu veröffentlichen
Kann nie genug davon geben ^^
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RE: Fürstentum Germania
16.11.2009 09:28 |
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Ich gucke gerade das erste Video. Hört sich aber nicht so toll an.
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Wie geil ist das den, was für ein lustiger Haufen.
Es ist halt nur ein schmaler grad nach rechts oder links abzudriften, das Problem ist wohl das zu viele ihre Euglein erst jetzt in der Krise aufmachen und denken das plötzlich die Welt untergeht, daraus schlussfolgern sie das damals alles besser war. Und eventuell machen sie dann auch noch die bösen imperialistischen Ausländer verantwortlich, die in scharen den Arbeitsmarkt unterwandern und nichts besseres zu tun haben, als den deutschen Sozialstaat auszunehmen. Das es ebensoviel deutsche gibt die das selbe machen interessiert sie scheinbar nicht. Und überhaupt sind es nicht eher die Politiker die dies ermöglichen, mit ihrer Politik. Diese Leute haben die damalige Zeit nicht erlebt und sehen nur das was sie sehen wollen, so schwelgen sie in Erinnerungen an die gute alte Zeit.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 15.11.2009 22:46.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Hansi unregistriert
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Was für Opfer!!!
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Merkwürdiger Haufen - das youtube-Video wirkte ja größtenteils ganz sympathisch, aber was sollte der Kommentar zum Versailler Vertrag? Natürlich ist das ärgerlich, wenn man im Osten in der Schule einen vom Pferd erzählt bekommen hat, aber welche Relevanz hat der Versailler Vertrag denn heute noch?!?
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@dian
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| Aber was ich nie kapieren werde... und weshalb ich auch nie kapieren werde, wieso diverse national gesinnte oder "rechte" Menschen meine Videos gutfinden... |
| Zitat: |
| Kann mir das mal jemand erklären? |
Dazu reicht wohl ein Zitat vom deutschen Philosophen Schopenhauer der es ganz gut erkannt hat:
"Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz", erklärte des Geistesaristokrat Arthur Schopenhauer in den Parerga und Paralipomena. "Denn er verräth in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz seyn könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen theilt (...) Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn." (in der Zeit vom 29.3.)
Wenn man selbst zu nichts im Stande ist dann greift man gerne Personen die zu etwas im Stande waren und die aus Zufall der selben Nation angehören. Und schon brodelt das braune Gedankengut.
Es ist größenteils geistige Faulheit und Ignoranz warum Menschen die zum Teil die Problematik unserer Gesellschaft, wie in etwa den sich ausdehnenden Überwachungsstaat erkannt haben etc, aber trotzdem oder grade deshalb zum Rechten oder Linken Gedankengut abdriften.
Andererseits ist es wohl auch zum Teil Instinkt, der Mensch ist ein Rudelwesen und neigt dazu seine Sippe vor äußeren, bösen Einflüssen schützen zu wollen auch wenn es gar nicht gerechtfertigt ist oder diese zu beschützende Gruppe nichts als ein Name identifiziert. Ziemlich erbärmlich imo.
Nun zu der Frage warum diese Personen rechts sind und dein Video gut finden.
Du schaffst es wohl einfach ziemlich gut diese äußeren, negativen Einflüsse zu erkennen und in deinen Videos darzustellen. Das passt den Typen eben super in den Kram. Ein gefestigtes Feindbild ist die Grundlage für eine erfolgreiche Bewegung. Sei sie nun braun, rot, grün oder sonst was.
Ich hab keine Lust mich mit den Freaks ernsthaft zu beschäftigen. Dazu amüsieren sie mich nicht genug, wie es Hornauer tut.
Scheint wohl eine Bande paranoider NachDerGutenAltenZeit-sehnenden, kräftig in den VT-Topf langenden Sektenspinnern auf Machtrausch zu sein. Wetten dass man kräftig "spenden" muss um Mitglied zu sein?
"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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Thx, Illumatrix. Das tut gut, hier mal wieder Schopenhauer lesen zu können.
Das Zitat kannte ich zwar schon, aber aufgrund seiner rhetorischen Fähigkeiten kann man viele Sachen von dem immer wieder lesen.
Zum Topic:
Ist das so verwunderlich, dass da enorme Schnittmengen sind?
In einem Thread kloppen wir uns gerade, ob es okay ist, wenn Personen, evtl. auch, weil sie nix anderes kennen, obdachlos und in Armut leben zu lassen, wenn es deren Willen erstmal ist (und sei es eben auch nur, weil sie sagen: "Das war schon immer so, das haben wir noch nie so gemacht und wo kämen wir denn da hin!" Also sehr konservative Auffassungen.). Oder ob man ihnen Wohlstand wie ein festes Zuhause geben sollte?
Sind Menschen wie Mahler, die mal der RAF nahe standen, urplötzlich Nazis geworden, oder gab es da schon vorher Überschneidungen?
Ist es jetzt extrem kritisch links, die Politik der USA zu kritisieren oder extrem reaktionär, weil man damit von den Problemen im eigenen Lande ablenkt?
Ist israel ein halbfaschistisches Regime, weil es ziemlich deutlich und manchmal völlig übertrieben auf Angriffe der Palästinenser reagiert oder wollen wir nicht alle lieber, wenn wir uns entscheiden müssten, lieber in Israel als im Gazastreifen unter einer islamistischen Hamas-Herrschaft leben?
Soll man einzelne Kapitalisten abknallen oder ist nicht das schon faschistisch, weil die auch nix anderes machen, als das, was alle machen im Kapitalismus, nämlich den besten Profit für sich herausholen?
Das sind so ein paar Beispiele, von denen man einige Fragestellungen, deren Antworten man sowohl links wie auch rechts einordnen könnte. Und wenn man eben entsprechend radikal formuliert eben auch links- oder rechtsradikal.
Insgesamt spricht nix dagegen, dass man sich darüber mal Gedanken macht, welche Auffassungen man auch aus dem rechtextremen Spektrum man bei sich selbst wiederfindet.
Auf jeden Fall ist derjenige latent faschistoid, der sagen würde, er hätte überhaupt keine Ansichten, die nicht auch im Fashcismus irgendwo wiederzufinden wären.
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Eastwood unregistriert
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| Zitat: |
[i]
Ich hab keine Lust mich mit den Freaks ernsthaft zu beschäftigen. Dazu amüsieren sie mich nicht genug, wie es Hornauer tut |
stehst eher auf Brot und Spiele?
"wer Freiheit der Sicherheit eintauscht ist zurecht ein Sklave"
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Eastwood unregistriert
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@dian
es ist überhaupt ein Wunder, dass WDR sowas ausstrahlt.
ich werds versuchen die Frage nochmal zu beantworten.
Jeder Mensch der es wenigstens versucht die Wahrheit ans Licht zu bringen, wird niedergeschlagen. Zum Teil werden die Methoden dabei verwendet die sich schon in der Antike bewehrt haben, die gelten auch heute. Socrates war natürlich ein Pedophil, und zwar deswegen, weil in das System nicht reingepasst hat. Wie macht heutzutage einen fertig der in das System nicht passt natürlich pedophilie vorzuwerfen auch wenn pederastie erlaubt und sogar staatlich gefordet ist, und zum zweiten den Nationalsozialismus.
das System hat Leuten gewisse Sache eingeprägt: internatiol ist gut, national ist schlecht. (zweibeinig schlecht, vielbeing gut)Dabei sin beide sachen unzertrennlich. Um wirklich International sein zu können muss ich erstmal national sein. Erstmal wenn ich mich selbst liebe kann ich von anderen geliebt werden, wenn ich meine eigene Kultur verstehe und schätze, kann ich andere Kulturen verstehen und schätzen, das habe ich auch schon früher erklärt.
Deine Philosophie ist wirklich nicht schlecht, aber es ist heute einfach unmöglich die Wahrheit zu sagen und dabei noch politisch korekt zu bleiben. Wenn ich sage dass gefählt mir nicht und auch das nicht und das läuft in unserer Gesellschaft schlecht, alles hat seine Ursachen. Aber wenns um die Ursachen geht dann will ich um Gohtes Willen die Frauen, und die gesellschaftliche Gruppe nicht und auch die Gruppe nicht beleidigen, weil der Staat es vorschreibt .
Die neuen Im Forum finden Anarchismus an sich als Idee schon gut, genau wie ich. Was die meisten stört ist die Umsetzung, die kommunisten und Nationalsozialisten haben auch schöne ideen gepredigt und was ist draus gekommen? Ich und bestimmt vioele andere können es gar nicht vorstellen wie das Ganze umgestetzt werden kann. Persöhnliche Freiheit? der Staat meint es genau so.... Totale Überwachung wird aber umgesetzt.
Als Ausländer(und werde ich immerwieder als solcher erkannt, wenn ich nüchten bin) hatte ich verschiedene Erfahrungen in Deitschland gehabt. Und in den nationalen Kreisen wurde ich nicht wegen meiner Ausspache nicht gehänselt, nicht mal in unteren Schichten. dageggen oft bei den ehemaligen punks und sonstigen unpolitischen. Was lässt sich daraus schliessen? nationales Selbstbewusstsein und Ausläderfeidllichkeit sind mit einander gar nicht zu vereinbaren.
Die einfachen "nazis" Stassenschläger und ähnliche werden vom Staat noch gefördet, vielleich nicht so grosszügig wie die linke gegenprotestanten aber immerhin. Sonst kann ich gar nicht verstehen wie die sich es leiten können, arbeitslos zu sein und ständig bei den gerichten irgendwelche saftige Stafen abzuzahlen. In den nationalen akademischen Kreisen haben wir ein ganz anderes Bild, die werden nur verfolgt auch ohne Anlass. Die Glaubwüdigkeit bei der Bevölkerung ist höher, wenn ein Professor oder Doktor spricht, und wenn einer sich erlaubt dagegen zu sprechen, was der Staat predigt, wird er zum Staatsfeind.
Wenn jemand die Wahrheir sagt, wird zum Nazi oder Pedophil, weil der staat es will, weil so jemanden in den Dreck ziehen kann. wo ich neu in der unity war und es es vorgeschlagen habe inhaltlich mit Programmen der politischen pateien auseinander zu setzen, wurde ich gleich zum nazi, die meisten Mitglieder der unty haben die Sichtweise des Staates einfach so übernommen.
Was ich jetzt im Vortragt höre, wenn man den hass erzeugen will , macht eine eine rassitische und eine antirassistische Gruppe, wie ich das seit langem behaupte. so hat man die Gesellschaft zerspaltet.
Ich sage Nein! wir sind alle nur Menschen weder kommunisten noch rassisten noch faschisten noch sonst was. wir werden in diese Schubladen gesteckt, damit man uns gegeneinander aufhetzen kann, und wer es nicht verstehen will, ist selber schuld. Die eizige Möglichkeit aus der Misere rauszukommen heisst für die Menschen erstmal einig werden, und diese Einigkeit wird immerwieder vom Staat als national(schlecht) bezeichnet.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eastwood am 18.11.2009 01:33.
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Ein paar Anmerkungen doch mal dazu, Eastwood:
Fangen wir mal mit Sokrates an. In der griechischen Stoa war es völlig legitim und auch normal, dass der Lehrer mit seinem Schüler sexuelle Kontakte unterhält, deswegen hat Sokrates niemals Ärger bekommen.Sokrates hatte erhebliche Zweifel an den Prinzipien der bisherigen Staatslehre geäußert und ihm wurde eher Gottlosigkeit deshalb offen in der Anklage vorgeworfen, das hatte nix damit zu tun, dass der mal seine Schüler durchfickte, das war ziemlich normal in der griechischen Antike.
Und jetzt nochmal zu den Sachen mit Nation und International:
Du machst den Fehler da, dass Du meinst, jemand, der sich auf Internationalismus berufe, liebt jede Nation ebenso wie seine eigene.
Das ist die falsche Voraussetzung. Meine Grundlage, Nationen als Grundlage für Entscheidungen abzulehnen, hat nix damit zu tun, dass ich jede Nation gleichermaßen lieben möchte, sondern, dass ich eben ausschließlich das Individuum betrachte. Und da spielt es für mich eben keine Rolle, welcher Nation derjenige angehört. D.h., ich betrachte nicht die Nation, sondern direkt den Einzelnen und würde eher in Anlhenung an Deine Aussage, dass man auch seien eigene Nation lieben muss, um andere zu lieben, sagen, dass man sich selsbt lieben muss, um andere Menschen zu lieben.
Mir sind z.B. als jemand der am westlichsten Rand von Deutschland wohnt, die Verkehrsprobleme im neiderländisichen Enschede, wo ich regelmäßig einkaufe, wesentlich relevanter als wenn in Berlin z.B. alle S-Bahnen in die Luft fliegen oder so.
Letztendlich läuft beides daruf hinaus, dass man selektiert. Und ich halte eine Selektion in Form der räumliche Zustandigkeit da eben für sinnvoller.
Es gibt auch noch eine Art des nationalen Zugehörigkeitsgefühl, wie es die Briten, Franzosen oder die US-Bürger haben, der bezieht sich niemals auf irgendeine Art "Volk", sondern maximal auf ihren Staat. Das ist irgendwie in Deutschland ziemlich unbekannt. Ein Beamter, der 45 Jahre im Dienst war und Anfang 1945 evtl, vereidigt wurde, hat erst den Eid auf den NS-Staat und den Führer geschwiren, um dann evtl., wenn er in der Zone lebte, den Eid auf den Sozialismus und gegen den Klassenfein im Westen abzulegen und dann nochmal am Ende seiner Laufbahn die freiheitlich-demokratische Grundordnung der BRD hochzuhalten. Da ist nix mit Identifikation mit einem Staat, sondern nur völlige Beliebigkeit.
Dass man natürlich heute auch gerne jedweden diskredieren kann, indem man ihm Nationalismus vorwirft, ist richtig. Aber da glaube ich nicht, dass das das Problem derjenigen ist, die dort in diesem Fürstentum Germania leben. Die glauben schon, dass sie etwas auserwähltes sind aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft.
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Eastwood unregistriert
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| Zitat: |
Original von Arne Reload
Ein paar Anmerkungen doch mal dazu, Eastwood:
Fangen wir mal mit Sokrates an. In der griechischen Stoa war es völlig legitim und auch normal, dass der Lehrer mit seinem Schüler sexuelle Kontakte unterhält, deswegen hat Sokrates niemals Ärger bekommen.Sokrates hatte erhebliche Zweifel an den Prinzipien der bisherigen Staatslehre geäußert und ihm wurde eher Gottlosigkeit deshalb offen in der Anklage vorgeworfen, das hatte nix damit zu tun, dass der mal seine Schüler durchfickte, das war ziemlich normal in der griechischen Antike.[quote]
Ich glaube es eben nicht wie die "historiker" behaupten, dass er gelegentlich mal seien Schüler durchgefickt hat, letztendlich lautete das Urteil: er verführt die Jugend, darum gehts ja auch nicht, damals wie auch heute, wenn man jemanden diskretieren will, wirft man einfach einem das vor, was in der Gesellschaft am meisten abstossend wirkt, sei es kinderpornographie oder sodomie und heute auch Nationalismus.
[quote]Und jetzt nochmal zu den Sachen mit Nation und International:
Du machst den Fehler da, dass Du meinst, jemand, der sich auf Internationalismus berufe, liebt jede Nation ebenso wie seine eigene.
Das ist die falsche Voraussetzung. Meine Grundlage, Nationen als Grundlage für Entscheidungen abzulehnen, hat nix damit zu tun, dass ich jede Nation gleichermaßen lieben möchte, sondern, dass ich eben ausschließlich das Individuum betrachte. Und da spielt es für mich eben keine Rolle, welcher Nation derjenige angehört. D.h., ich betrachte nicht die Nation, sondern direkt den Einzelnen und würde eher in Anlhenung an Deine Aussage, dass man auch seien eigene Nation lieben muss, um andere zu lieben, sagen, dass man sich selsbt lieben muss, um andere Menschen zu lieben.[quote]
ich liebe mich selbst, drei mal am Tag.
finde den Spruch einfach geil: man muss sich selbst lieben um den anderen Menschen lieben zu können.
Aber im ernst; ich kann ja nicht vom respektiert zu werden, wenn ich selber mich schlecht präsentiere? oder?
Wenn ich behaupte dass mit mit meinem land oder kultur nicht anzufangen ist, wie stehe ich dann international da?
[quote]Mir sind z.B. als jemand der am westlichsten Rand von Deutschland wohnt, die Verkehrsprobleme im neiderländisichen Enschede, wo ich regelmäßig einkaufe, wesentlich relevanter als wenn in Berlin z.B. alle S-Bahnen in die Luft fliegen oder so.
Letztendlich läuft beides daruf hinaus, dass man selektiert. Und ich halte eine Selektion in Form der räumliche Zustandigkeit da eben für sinnvoller.[quote]
Ich habe früher es auch immer behaupte, tes fägt mit der Famielie an, dann kommt Dorfgemeinschaf, und dann wird das gemeinschaftsdenken immer weiter ausgedehnt. Oder so sollte in meinen Vorstellungen sein, der Mensch ist aber egoistisch, primitiv, lässt sich kaufen und manipulieren: letztendlich habe wir Zustände wie in der Naturwelt ein Tier umgebracht wird umgebracht, kommen zuerst die Löwen, und holen das Wertvollste, wenn noch was übrig bleibt kommen dann die Hienen und Schakalen. im Leben funtioniert es auch nicht anders, ich habe aber zu viel Zeit verbraucht um es zu verstehen, dass es keine Gerechtigkeit gibt und geben kann.
Klar regionale Probleme und unseres tägliches Brot sind uns wichtiger.
[quote]Es gibt auch noch eine Art des nationalen Zugehörigkeitsgefühl, wie es die Briten, Franzosen oder die US-Bürger haben, der bezieht sich niemals auf irgendeine Art "Volk", sondern maximal auf ihren Staat. Das ist irgendwie in Deutschland ziemlich unbekannt. Ein Beamter, der 45 Jahre im Dienst war und Anfang 1945 evtl, vereidigt wurde, hat erst den Eid auf den NS-Staat und den Führer geschwiren, um dann evtl., wenn er in der Zone lebte, den Eid auf den Sozialismus und gegen den Klassenfein im Westen abzulegen und dann nochmal am Ende seiner Laufbahn die freiheitlich-demokratische Grundordnung der BRD hochzuhalten. Da ist nix mit Identifikation mit einem Staat, sondern nur völlige Beliebigkeit.[quote]
das habe mitlerweile eingesehen, dass Zügehörigskeitsgefühl in der BRD nahezu unmöglich ist. das hier das Beamtentum ubür alles stehtund dass jeder nur zu gerne sich dem Staat verkaufen tut.
[quote]Dass man natürlich heute auch gerne jedweden diskredieren kann, indem man ihm Nationalismus vorwirft, ist richtig. Aber da glaube ich nicht, dass das Problem derjenigen ist, die dort in diesem Fürstentum Germania leben. Die glauben schon, dass sie etwas auserwähltes sind aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft. |
ich hab zu wenig Informationen um es wirklich beurteilen zu können.
Aber wie es Bruce Lee mal gesagt hat, wenn du ständig angegriffen wirst, dann muss du irgendwas richtig gemacht haben, den angegrifen wird nur dejenige der am Ball ist.
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Hansi unregistriert
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| Um wirklich International sein zu können muss ich erstmal national sein. Erstmal wenn ich mich selbst liebe kann ich von anderen geliebt werden, wenn ich meine eigene Kultur verstehe und schätze, kann ich andere Kulturen verstehen und schätzen, das habe ich auch schon früher erklärt. |
Wer wirklich nach freiheitlichen Werten strebt, der lehnt jegliche Form von Nationalismus (auch Internationalismus) ab. Nationen beschneiden die uneingeschränkte Freiheit eines jeden Einzelnen (Einwanderungsbestimmungen etc., ich darf mir also nicht mal ohne weiteres aussuchen auf welchem Fleckchen Erde ich leben möchte). "Die Nation" ist gleichzusetzen mit "dem Staat", wie könnte man auch ein Land lieben dessen Regierung mich ankotzt?!? Das regt mich auch jedes mal auf Demos auf, wenn die Massen büllen:"Hoch die INTERNATIONALE Solidarität!", richtiger Weise müsste es heißen (was ich dann aus Protest auch immer so laut wie möglich brülle):"Hoch die ANTI-NATIONALE Solidarität", meistens finde ich dann sogar Leute die mit mir einstimmen
. Desweiteren liebe ich nie den Landstrich wo ich gerade wohne, sondern max. die mir bekannten und vertrauten Leute die im Selbigen wohnen, "Heimatgefühl" hat für mich nichts mit Geografie, als viel mehr mit sozialen Kontakten zu tun.
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Eastwood unregistriert
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Original von Hansi
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| Um wirklich International sein zu können muss ich erstmal national sein. Erstmal wenn ich mich selbst liebe kann ich von anderen geliebt werden, wenn ich meine eigene Kultur verstehe und schätze, kann ich andere Kulturen verstehen und schätzen, das habe ich auch schon früher erklärt. |
Wer wirklich nach freiheitlichen Werten strebt, der lehnt jegliche Form von Nationalismus (auch Internationalismus) ab. Nationen beschneiden die uneingeschränkte Freiheit eines jeden Einzelnen (Einwanderungsbestimmungen etc., ich darf mir also nicht mal ohne weiteres aussuchen auf welchem Fleckchen Erde ich leben möchte). "Die Nation" ist gleichzusetzen mit "dem Staat", wie könnte man auch ein Land lieben dessen Regierung mich ankotzt?!? Das regt mich auch jedes mal auf Demos auf, wenn die Massen büllen:"Hoch die INTERNATIONALE Solidarität!", richtiger Weise müsste es heißen (was ich dann aus Protest auch immer so laut wie möglich brülle):"Hoch die ANTI-NATIONALE Solidarität", meistens finde ich dann sogar Leute die mit mir einstimmen
. Desweiteren liebe ich nie den Landstrich wo ich gerade wohne, sondern max. die mir bekannten und vertrauten Leute die im Selbigen wohnen, "Heimatgefühl" hat für mich nichts mit Geografie, als viel mehr mit sozialen Kontakten zu tun. |
Ich würde die Nation gar nicht mit dem Staat verbinden, weil im hautigem Staat haben wir auch national(weder natiolen noch internatiolen Zusammenhalt) nur laute Individualisten, die längst versklavt sind.
Wie soll den eine anti-nationale Solidarität aussehen?
Solltest dann auch genauer die freiheitliche werte bisschen genauer definieren, die verstehe ich anscheinend ein wenig anders, wieso soll man dabei die Formen von Internationalismus oder nationalismus ablehnen?
Einwanderungbestimmungen dann kehren zu dem thema zurücK. da gings ja um Fürstentum Germania, eine Gemeinschaft die das leben im Staat ablehnen tut und wird badei von staatlicher seite und mdien massiv angegriffen. @dian hat es noch geschaft das harmloste Bericht auszusuchen. Und der einzige Vorwurf was der staat bringen kann: die sind national, wie bitteschön kann Nation mit dem Staat zusammenhängen?
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Eastwood unregistriert
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Eastwood:
Aus mehrren Aussagen von Dir schließe ich erstmal, dass Du da irgendwie noch sehr stark trennst zwischen Nation und Staat. Die Unterscheidung, die Du da machst, würde mich schon interessieren. Ich sehe zumindest einen Staat erstmal als geographisch begrenzte Verwaltungseinheit an, in der Menschen leben. Diese sind dann das Volk oder besser die Bevölkerung dieses Landes.
Diese Verwaltungseinheiten können den Bewohnern unterschiedliche Lebensqualitäten anbieten. Da sehe ich erstmal die Unterschiede in einzelnen Staaten und deren Bewohnern.
Es gibt aber noch sehr viele andere Unterscheidungsmöglichkeiten, die man natürlich auch Schubladen nennen kann.
Wenn Du z.B. beklagts, dass Du wegen Deines Akzents oder den nicht klaren Satzstellungen von bestimmten Gruppen auch angemacht wurdest, dann ist das eher ein Zeichen davon, woher die Gruppen ihre Werturteile her beziehen.
Ich kenne das nur zu gut von mir. Die Gruppen, die Du da beschriebst, kommen auch größtenteils aus demgehobenen Kleinbürgertum oder Bildungsbürgertum. Da irgendwo aus der Ecke komme ich auch und die Unterscheidung da ist eben die Einteilung, die auch z.B. in den Niederlande deutlicher ausgesprochen wird. Da gibt es die Unterscheidung zwischen Autochthonen und Allochthonen. Das kenne ich im Deustchen eiegntlich nur aus der Biologie, also eben z.B. Pflanzen, die in einer bestimmten Umwelt heimisch sind und diejenigen, die dort eben nicht hingehören. (Also, als Beispiel, hier in meiner norddeutschen Umgebung sind Möwen durchaus heimisch, die sind dann autochthon. Alpenveilchen hingegen wären eher allochthon in Norddeutschland.)
Und die Unterscheidung, diese Schublade, die wird eben gerne vorgenommen, auch von den Menschen, die sich offiziell von allen Nationalabgrenzungen absetzen. Und wenn Du kein klares akzentfreies Deutsch sprichst gitst Du als Allochthoner(hier oben wäre auch sächsisch oder schwäbisch eher allochthon).
Und das gilt dann eben auch oftmals, wenn es um die soziale Herkunft geht uswusf.
Ich persönlich komme mit der Einteilung auch wesentlich besser klar. Mir ist aber auch klar, dass das auch schon wieder eine Form der Diskriminierung ist und auch eine klare Einteilung in Gruppen, der gehört dazu und der nicht.
Zu der Sache, dass eben schon sehr aggressiv vom Staat auch auf jedwede Form von national zu deutenden Aussagen geachtet wird, muss aber in erster Linie erwähnt werden, dass das Kapital in Deutschland, um Profit zu bekommen, extrem stark auf Exporte angewiesen ist. Unsere Volkswirtschaft interessiert sich herzlich wenig für den Binnenmarkt und ist fast ausschließlich exportorientiert. Und gerade bei Deutschen kommt nationales Denken im Ausland nicht gut an. Das würde die Exportquoten wesentlich mehr ruzinieren können als eher internationales oder marxistsiches Gedankengut. Daher wird der Staat diesbezüglich immer gerne besonders allergisch reagieren.
Nur: Ein Staat, der die Exportquoten für das Kapital, das aus seinem Staat stammt, dermaßen schützt, ist eben auch schon wieder nationalistisch, wenn er das deutsche Kapital z.B. über dem britischen Kapital stellt.
(Und btw: Mach' mal mit Vorschau Deine Beiträge, dann siehst Du etwas besser, wo ein Zitat anfangen soll und wo es aufhören soll. Das ist ziemlich verwirrend, dass so zu lesen.)
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dian unregistriert
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Erstmal danke für deine ausführliche Antwort, @ Eastwood.
Es geht mir nicht darum, Andersdenkende niederzumachen.. ich versuche wirklich, zu verstehen.
Zunächst mal stimme ich dir natürlich völlig darin zu, dass man heutzutage schnell geächtet und mundtot gemacht wird, wenn man es wagt, in der Öffentlichkeit bestimmte politisch unkorrekte Meinungen zu vertreten.
Im Übrigen brauchen sich die Nationalen da aber nicht als einziges Opfer fühlen... würde ein Politiker, statt über Kopftuchmädchen zu schimpfen, behaupten, dass der Amokläufer von Winnenden ein Freiheitskämpfer war, dass alle Beamten faule Schmarotzer sind, oder dass er vor dem Einschlafen gerne mal einen Joint raucht, dann würde er sich damit garantiert genauso viel Ärger einhandeln.
Es gibt auch eine Menge Ansichten jenseits vom rechten/nationalen Denken, die man nicht all zu laut äußern darf, wenn man ein öffentliches Amt bekleidet.
Die Rechten haben halt das zusätzliche "Problem", dass es den Nationalsozialismus gab... hätte es den nicht gegeben, dann wäre die Akzeptanz für nationales oder ultranationales Denken in der Bevölkerung heute wohl wesentlich höher.
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| Und in den nationalen Kreisen wurde ich nicht wegen meiner Ausspache nicht gehänselt, nicht mal in unteren Schichten. dageggen oft bei den ehemaligen punks und sonstigen unpolitischen. Was lässt sich daraus schliessen? nationales Selbstbewusstsein und Ausläderfeidllichkeit sind mit einander gar nicht zu vereinbaren. |
Naja, ich denke ja eher, das hat was mit deiner Gesinnung zu tun.
Einem Gesinnungsgenossen verzeiht man nunmal eher seine "Schwächen", als einem, der auf der politisch anderen Seite steht.
Nazis wären auch deutlich eher bereit, einen schwulen Nazi zu akzeptieren, als einen schwulen Kommunisten.
Ich würde daraus nicht unbedingt schließen, dass diese Leute toleranter sind als die Gegenseite.
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| wo ich neu in der unity war und es es vorgeschlagen habe inhaltlich mit Programmen der politischen pateien auseinander zu setzen, wurde ich gleich zum nazi, die meisten Mitglieder der unty haben die Sichtweise des Staates einfach so übernommen. |
Ich glaube nicht, dass die Leute hier deshalb gegen die NPD sind, weil man uns in der Schule im Gemeinschaftskunde-Unterricht eingetrichtert hat, dass diese Partei böse und undemokratisch ist, oder weil man ständig von den Medien damit berieselt wird.
Sonst müssten wir auch gleichermaßen gegen alles Linksradikale sein... denn auch, wenn du es nicht für möglich halten magst... auch dagegen hetzen die Mainstreammedien immer wieder gerne. Es gab Zeiten, da wurde gegen Linksradikale sogar wesentlich mehr gehetzt als gegen rechts... erst nach dem Mauerfall und den Krawallen in Rostock etc. scheinen sich die Medien verstärkt auf rechts einzuschießen. (was aber auch daran liegen kann, dass von den Linken zur Zeit einfach keine Revolutionsgefahr oder ähnliches ausgeht)
Wie auch immer... jedenfalls denke ich, dass die NPD hier im Forum aus ähnlichen Gründen abgelehnt wird, wie man in einem NPD-Forum nicht sonderlich gut auf den Zentralrat der Juden oder die Linkspartei zu sprechen ist. Da kämst du auch nicht auf die Idee, den Staat dafür verantwortlich zu machen... das sind einfach ideologische Gegensätze, die da zum Vorschein kommen.
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| wir sind alle nur Menschen weder kommunisten noch rassisten noch faschisten noch sonst was. wir werden in diese Schubladen gesteckt, damit man uns gegeneinander aufhetzen kann, und wer es nicht verstehen will, ist selber schuld. |
Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, dass sowohl linkes als auch rechtes Fußvolk vom Staat regelrecht herangezüchtet wird, damit Gräben in der Bevölkerung entstehen, und die Bevölkerung nicht dazu kommt, sich gegen ihren wahren Feind zu verbünden?
Ich habe eigentlich eher den Eindruck, dass sich die Menschen bereitwillig selbst in bestimmte Schubladen stecken, weil sie diese Schubladen brauchen, um ein Identitätsgefühl (und damit verbunden auch Selbstsicherheit) zu gewinnen.
Viele Linke kämpfen gegen die Rechten ,weil sie einfach was brauchen, gegen das sie kämpfen können, um ihrem Leben einem Sinn zu geben.
Viele Rechte kämpfen gegen die Linken oder gegen die Ausländer aus einem ganz ähnlichen Grund.
Ich denke ja auch, dass dieses links/rechts-Denken eigentlich ein Relikt der Vergangenheit ist, und dass man neue Wege, sich zu definieren, finden sollte.
Wer weiß, vielleicht ist eine Aufweichung dieser Klischees auch bereits im Gange, wenn ich etwa sehe, dass sich manche Rechte inzwischen wie Autonome kleiden und verhalten, etc. ...
Also ich kann nicht völlig ausschließen, dass sich in ein paar Jahren, wenn die regierenden Politiker den Karren vollends in den Dreck gefahren haben, die beiden Lager einander annähern und es zu Kooperationen kommt, die früher völlig undenkbar gewesen wären.
Ich persönlich sehe weniger Unterschiede zwischen links und rechts, als vielmehr zwischen Menschen, die für Freiheit sind, und solchen, die sich lieber knechten lassen.
"Freiheit" ist interessanterweise ein Wort, das sowohl in der rechten als auch in der linken Szene wichtig ist. Nur erscheint es mir eben manchmal sehr aufgesetzt, wenn die Rechten von Freiheit reden, weil ich mit Freiheit auch immer die "Freiheit, anders zu sein" verbinde, und diese Freiheit ja von vielen Rechten dann schon wieder fanatisch bekämpft wird.
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Eastwood unregistriert
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Original von dian
Erstmal danke für deine ausführliche Antwort, @ Eastwood.[quote]
Nichts zu danken, freue mich wieder an der Diskussionen beteiligen zu können. Nur merke, wie ich allen in meiner Ausdrucksweise unterlegen bin. Liegt auch daran, dass ich in letzter Zeit so ziehmlich wenig mit deutscher Sprache beschäftige. Kriege keinen vernünftigen Satz zu stande.
[quote]Es geht mir nicht darum, Andersdenkende niederzumachen.. ich versuche wirklich, zu verstehen.
Zunächst mal stimme ich dir natürlich völlig darin zu, dass man heutzutage schnell geächtet und mundtot gemacht wird, wenn man es wagt, in der Öffentlichkeit bestimmte politisch unkorrekte Meinungen zu vertreten.
Im Übrigen brauchen sich die Nationalen da aber nicht als einziges Opfer fühlen... würde ein Politiker, statt über Kopftuchmädchen zu schimpfen, behaupten, dass der Amokläufer von Winnenden ein Freiheitskämpfer war, dass alle Beamten faule Schmarotzer sind, oder dass er vor dem Einschlafen gerne mal einen Joint raucht, dann würde er sich damit garantiert genauso viel Ärger einhandeln.
Es gibt auch eine Menge Ansichten jenseits vom rechten/nationalen Denken, die man nicht all zu laut äußern darf, wenn man ein öffentliches Amt bekleidet.
Die Rechten haben halt das zusätzliche "Problem", dass es den Nationalsozialismus gab... hätte es den nicht gegeben, dann wäre die Akzeptanz für nationales oder ultranationales Denken in der Bevölkerung heute wohl wesentlich höher.[quote]
Ganz bestimmt. Wobei da denke ich ein bisschen anders hätte nationalsozialismus nicht gegeben, hätte man irgendwas anderes erfinden müssen. Wenn früher es nur deutsches und österreichisches Problem war. Die Antinationationale Gesetztgebung macht sich in ganz EU breit. Wenn früherkajm jetzt irgendwelche Hackenkreuze kaum beachtet hätte, heute gibts dafür Stafen, die überall fast hoch wie in Deutschland sind
[quote][quote]Und in den nationalen Kreisen wurde ich nicht wegen meiner Ausspache nicht gehänselt, nicht mal in unteren Schichten. dageggen oft bei den ehemaligen punks und sonstigen unpolitischen. Was lässt sich daraus schliessen? nationales Selbstbewusstsein und Ausläderfeidllichkeit sind mit einander gar nicht zu vereinbaren. |
Naja, ich denke ja eher, das hat was mit deiner Gesinnung zu tun.
Einem Gesinnungsgenossen verzeiht man nunmal eher seine "Schwächen", als einem, der auf der politisch anderen Seite steht.
Nazis wären auch deutlich eher bereit, einen schwulen Nazi zu akzeptieren, als einen schwulen Kommunisten.
Ich würde daraus nicht unbedingt schließen, dass diese Leute toleranter sind als die Gegenseite.
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Ich weiss es ob es damit zu tun hat, ich bekenne mich zu keiner Gesinnung, bin eher ein Freidenker, oder versuche zumindest einer zu sein, was auch nicht so einfach ist, wo man so einem starkem Manipulationsdruck ausgesetzt wird.
[quote][quote]wo ich neu in der unity war und es es vorgeschlagen habe inhaltlich mit Programmen der politischen pateien auseinander zu setzen, wurde ich gleich zum nazi, die meisten Mitglieder der unty haben die Sichtweise des Staates einfach so übernommen. |
Ich glaube nicht, dass die Leute hier deshalb gegen die NPD sind, weil man uns in der Schule im Gemeinschaftskunde-Unterricht eingetrichtert hat, dass diese Partei böse und undemokratisch ist, oder weil man ständig von den Medien damit berieselt wird.
Sonst müssten wir auch gleichermaßen gegen alles Linksradikale sein... denn auch, wenn du es nicht für möglich halten magst... auch dagegen hetzen die Mainstreammedien immer wieder gerne. Es gab Zeiten, da wurde gegen Linksradikale sogar wesentlich mehr gehetzt als gegen rechts... erst nach dem Mauerfall und den Krawallen in Rostock etc. scheinen sich die Medien verstärkt auf rechts einzuschießen. (was aber auch daran liegen kann, dass von den Linken zur Zeit einfach keine Revolutionsgefahr oder ähnliches ausgeht)
Wie auch immer... jedenfalls denke ich, dass die NPD hier im Forum aus ähnlichen Gründen abgelehnt wird, wie man in einem NPD-Forum nicht sonderlich gut auf den Zentralrat der Juden oder die Linkspartei zu sprechen ist. Da kämst du auch nicht auf die Idee, den Staat dafür verantwortlich zu machen... das sind einfach ideologische Gegensätze, die da zum Vorschein kommen.
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Ich bin kein Anhänger der NPD und mittlerweile ein konsequenter nichtWähler, weil das Parteiensystem, nur der Geldherrschaft dient. Ich habe damals blos versucht zu schauen inwieweit sachliche Diskusion, und sachliche Ausnandersetzung möglich ist, wenns um Inhaltliche Vergleiche geht. Und das hat bei den Westdeutschen doch mit der Schul- und Medienprägung zu tun. Die meisten sehen da einfach rot, wenn sie begriffe wie national hören.
Wo ich relativ neu in Deutschland war habe es erlebt, wie ein Bundesbruder von mir aus der Studentenverbindung rausgeworfen worden ist, weil er NPD beigetreten hat, ich fand das ganze irgendwie ungerecht, dass einer wegen seiner politischen Meinung rausgeschnissen wird. Oder Qual der Wahl entweder Partei oder Studentenverbindung. Ein alter Herr hat mir dazu erklärt, dass NPD in der Gesellschaft einfach der Kinderpornographie gleichgesetzt wird, wenn einer sagen würde ich gehöre keiner Partei an, ich schaue mir die Kinderpornos an, wäre genau so aus der Verbindung raus. Für mich war das ganze irgendwie doch unverständlich.
[[quote]quote]wir sind alle nur Menschen weder kommunisten noch rassisten noch faschisten noch sonst was. wir werden in diese Schubladen gesteckt, damit man uns gegeneinander aufhetzen kann, und wer es nicht verstehen will, ist selber schuld. |
Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, dass sowohl linkes als auch rechtes Fußvolk vom Staat regelrecht herangezüchtet wird, damit Gräben in der Bevölkerung entstehen, und die Bevölkerung nicht dazu kommt, sich gegen ihren wahren Feind zu verbünden?
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genau so meine ich das, hätte es selber nicht besser zum Ausdruck bringen können. Einfach nach der Prinzip Divide et impera. "Linke " gegen "Rechte", alt gegen jund Arbeitgeber gegen Gewerkschaften usw.
Linke und rechte werden staatlich auch finanziert um um das Bild zu erzeugen was die Medien haben wollen, die nazis mit Glazen und Springerstiefeln, die verstunkene Vollassozialle linken, damit der Ottonormalverbrauche denkt die politische "Mitte" ist das richtige ist. Ich bin vor ca. 5 Jahren zu den kameradschaften gegangen und denen gesagt, ihr müsst nicht das Bild produzieren, was die mediem haben wollen, sondern bürgerlich und gesellschaftlich auftreten, wenn ihr die massen erreichen wollen und nach längeren Diskusionen habe die Anführer der Kameradschaften mir das Recht gegeben.
[quote]Ich habe eigentlich eher den Eindruck, dass sich die Menschen bereitwillig selbst in bestimmte Schubladen stecken, weil sie diese Schubladen brauchen, um ein Identitätsgefühl (und damit verbunden auch Selbstsicherheit) zu gewinnen.
Viele Linke kämpfen gegen die Rechten ,weil sie einfach was brauchen, gegen das sie kämpfen können, um ihrem Leben einem Sinn zu geben.
Viele Rechte kämpfen gegen die Linken oder gegen die Ausländer aus einem ganz ähnlichen Grund.
Ich denke ja auch, dass dieses links/rechts-Denken eigentlich ein Relikt der Vergangenheit ist, und dass man neue Wege, sich zu definieren, finden sollte.
Wer weiß, vielleicht ist eine Aufweichung dieser Klischees auch bereits im Gange, wenn ich etwa sehe, dass sich manche Rechte inzwischen wie Autonome kleiden und verhalten, etc. ...
Also ich kann nicht völlig ausschließen, dass sich in ein paar Jahren, wenn die regierenden Politiker den Karren vollends in den Dreck gefahren haben, die beiden Lager einander annähern und es zu Kooperationen kommt, die früher völlig undenkbar gewesen wären.[quote]
Die Begriffe sind für mich ziehmlich schwamig, was ist den "Links" und "Rechts"?einmal Gesellschaftliche die linken und die rechte, wie rechtes handeln( nicht im politischem Sinne) Wirtschaftliche Linken und Rechten, was auch oft nicht eindeutig ist und im nationalem Sinne. Wobei die Rechten im nationalem Sinne vertreten wirtschaftlich die Linke, Die Linken wirtschaftlich sind nicht so eindeutig einerseits gegen die Konzerne, aber anderseits für den Konzernen gefördert Staatssystem, im wahrem Sinne für Faschismus, weil sie diejenige bekämpfen müssen, die gegen den Staat sind: die rechten, statt nun wirklich den kampf den konzernen anzusagen.
Zwischen einem linkem und einem Rechtem ideologisch sind nur wenige Unterschiede, vorausgesetzt die beide aus idealischen Gründen da.
[quote]Ich persönlich sehe weniger Unterschiede zwischen links und rechts, als vielmehr zwischen Menschen, die für Freiheit sind, und solchen, die sich lieber knechten lassen.[quote]
sehe genau so.
[quote]"Freiheit" ist interessanterweise ein Wort, das sowohl in der rechten als auch in der linken Szene wichtig ist. Nur erscheint es mir eben manchmal sehr aufgesetzt, wenn die Rechten von Freiheit reden, weil ich mit Freiheit auch immer die "Freiheit, anders zu sein" verbinde, und diese Freiheit ja von vielen Rechten dann schon wieder fanatisch bekämpft wird. |
den "rechten" wird standig vorgeworfen, dass sie die Freiheit bekämpfen wollen, für die sie angeblich kämpfen. liegt nur daran dass politische Oponenten keine gegenargumente haben und ständig Anlehnungen an die Geschichte machen müssen. Wo die Rechten in eine gewisse Schublede geschoben werden.
Das Problem bei der geschichtedas alle politische die Leute nur betrogen haben sei es Kommunisten oder Nationalsozialisten, oder Neoliberalen und alle werden von der Geldmacht gesteuert.
Langsam fange ich daran zu glauben wie es in der protolollen der weisen von sion steht, dass der mensch an sicht zu dumm seine persöhnlich freiheit zu entwickeln und zu nutzen, und gibt sie gerne bei ersten Gelegenheit auf und ständig nach der der Führung sehnt. Es scheint dass jede Revolution nur neue Schweine an die Macht bringt.
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M.F unregistriert
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Zwischen sich frei fühlen und frei sein ist eben auch ein Unterschied.
Viele Mitglieder von Rockerclubs empfindet Subjektiv viel Freiheit, obwohl sie starken Zwängen und Normen unterliegen.
Wenn man wirklich in einer Gruppe aufgeht, in einem Kollektiv, sich als Teil davon fühlt, dann sind den internen Zwänge unwichtig, dann empfindet man Freiheit als kollektives Gefühl.
Ich denke dass sich sogar sehr viele Menschen danach sehnen Teil von etwas Größeren zu sein.
Ich würde das nicht verteufeln.
Eher ist es heuchlerisch, wenn Dian meint wegen seiner Soziophobie wäre er etwas Besseres und ach so elitärer als die bösen Lemminge.
Manche Menschen haben eben gerne und oft Menschen um sich zum, andere haben gerne oft ihre Ruhe.
Aber kaum einer kommt ganz ohne soziale Kontakte aus.
Wichtiger ist denke ich, dass man wählen, zu welcher Gruppe man gehören will bzw ob überraubt zu einer.
Ich zumindest will nicht Deutschland sein.
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dian unregistriert
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@ M.F:
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Ich denke dass sich sogar sehr viele Menschen danach sehnen Teil von etwas Größeren zu sein.
Ich würde das nicht verteufeln.
Eher ist es heuchlerisch, wenn Dian meint wegen seiner Soziophobie wäre er etwas Besseres und ach so elitärer als die bösen Lemminge.
Manche Menschen haben eben gerne und oft Menschen um sich zum, andere haben gerne oft ihre Ruhe. |
Naja, es gibt auch Menschen, die gerne zum Militärdienst eingezogen werden, weil sie sich da wohl fühlen in einem Rudel voller Gleichgesinnter, mit denen man Saufen und Unsinn erzählen kann.
Es gibt Menschen, die eigentlich gar nicht wollen, aber trotzdem hingehen, weil sie sich davon irgendeinen Vorteil erhoffen.
Und dann gibt es Menschen, die auf diesen ganzen Scheiß (Hierarchien, Gruppenzwang, Uniformen etc.) keinen bock haben und alles unternehmen, um sich davor zu drücken.
Ich kann dir nicht sagen, welche von denen nun die wertvolleren Menschen sind. Aber ich kann dir sagen, mit welchen Menschen es niemals Krieg auf dieser Welt gegeben hätte.
Es geht auch überhaupt nicht darum, nun die überzeugten Herdentiere gegen die überzeugten Einzelgänger auszuspielen.
Nur ist die Wahrscheinlichkeit, sich von seiner Prägung zu lösen und die Mechanismen, nach denen die gesamte Gesellschaft funktioniert, zu erkennen, doch ein wenig höher, wenn man als Beobachter am Rand steht, als wenn man ständig eine notorisch gutgelaunte Clique um sich hat und so verdammt stark in seiner Rolle drinhängt.
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