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Zum Ende der Seite springen unser politisches system?  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 unser politisches system? tomtom 18.11.2011 23:45
 ach so tomtom 23.11.2011 19:31
 RE: unser politisches system? reset 24.11.2011 00:21
 RE: unser politisches system? Gedankenverbrecher 24.11.2011 15:48
 RE: unser politisches system? tomtom 24.11.2011 23:08
 RE: unser politisches system? reset 25.11.2011 12:12
 RE: unser politisches system? Lonewolf 25.11.2011 14:39
 RE: unser politisches system? tomtom 25.11.2011 18:07
 RE: unser politisches system? (s)AINT 24.02.2012 12:09

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tomtom




unser politisches system? 18.11.2011 23:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

vielleicht wärs auch besser bei texten aufgehoben?....egal

der globale, finanzkapitalistische imperialismus in dem wir leben ist eine evolutionäre folge des römischen imperialismus, seit rund 2000 jahren gestützt durch eine fundamentalistische ideologie für die menschheitsgeschichte, welche das hier und jetzt einem fiktiven, angeblich höheren ziel unterordnet.

von rom aus haben diese "systeme der macht", imperialismus unter dem beistand eines die individuellen und kollektiven archetypen ansprechenden, dogmatischen, zum zwecke der machterhaltung auch wendehälsigen, monotheistischen gedankenkonstruktes, die welt erobert. ein im gewand des glaubens daher kommendes wissen um das was unser dasein auf dem planeten bestimmt und lenken muss hat sich mit dem materiellen reichtum vereint. mit dem sterben des "glaubens" in der westlichen welt wurde ein neuer geboren. ein schieres wissen um die wirksamkeit politischer systeme sowie materialistischer ideologien, ebenso fundamentalistisch wie der vorgänger.
europa wurde fast stetig von kriegen heimgesucht, umso verständlicher ist seine freude, dass es nun noch weitestgehend friedlich auf dem kontinent zugeht....nun sind halt andere dran. es wird weiter geblutet für den kreuzzug des schon seit langem nicht mehr nur europäischen, sondern globalen imperialismus. selbst dass dieser kreuzzug des wissens auf unserem eigenen kontinent einem völlig wahnsinnigen system und dessen führer den weg zu unvorstellbaren greueltaten ebnete lässt keine alarmglocken klingeln, es geht immer weiter. was in erinnerung bleibt ist ein system der repression, des dogmatischen glaubens an eine herrenrasse mit all den konsequenzen die man sich heute kaum vorzustellen getraut, millionen tote durch krieg, volter, hunger, not und ausrottung. das die machtergreifung ermöglichende "vorspiel", den ersten weltkrieg, dessen "konsequenzen", die durch eine nordamerikanische finanzkrise lancierte weltwirtschfatskrise herauf beschworene rezession, armut, elend und verzweiflung der bevölkerung werden als systemimmanent verkauft. vielleicht war es die vereinigung von imperialismus mit dem "freien" finanzkapitalismus, der ganz neue winkelzüge in der weltpolitik ermöglichte. bereits der erste weltkrieg wäre bedeutend früher zu ende gegangen, wären die finanzquellen nicht zu stetem kapitalfluss für alle parteien geöffnet gewesen. deutschland hat in den 30ern mit nationalem faschismus auf den druck der weltwirtschaft reagiert. später schloss es sich in einem halb-befriedeten europa der "sozialen marktwirtschaft" an. stets konnten mächte, die der kirche, der nationalen politik, dem adel, der real- oder finanzwirtschaft angehören, benannt werden, welche ein installiertes system, daheim oder anderswo, durch finanzielle und materielle spritzen unterstützte. nimmt man im heutigen "demokratischen" system an, dass politiker arbeiten, so erhalten sie einen lohn für den sie dies tun, der altruistische gedanke von spenden passt eigentlich gar nicht in das becken des globalen finanzkapitalismus? wieso wird gespendet? was steckt dahinter? die deutschen marschierten und jubeltem einem zeichen ihres führers zu, ganz wie im alten rom. propagandamethoden und redetechniken von heute mögen manchem geschichtsbewanderten bekannt vorkommen. wie kann dies geschehen? vielleicht weil jemand, menschen die das geschehen durch materielle oder emotionale macht zu beeinflussen vermögen, dies herauf beschworen hat? die "wahl" eines "politischen systems", oder installation eines verrückten, dogmatischen diktators in einem land das man politisch oder wirtschaftlich ausnutzen will ist gängige praxis des globalen, finanzkapitalistischen imperialismus. europa war die erste station auf dem expansiven kreuzzug, kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftlische heimat zugleich. der zentrale westen des kontinents kam gut aus der grossen krise zweier weltkriege heraus, folgte den wirtschaftlichen und finanziellen interessen des kapitalismus in irgendeiner abart der "sozialen marktwirtschaft". der osten des kontinents fiel unter das joch des politischen gegenspielers "kommunismus", welcher auch wieder, nach führers vorbild, von unerklärlicher hand gefüttert wurde. unerklärlich, wenn man annehmen mag, dass die greueltaten der involvierten despoten nicht absichtlich herauf beschworen wurden. hitler, stalin, pinochet, gaddafi, hussein, die mudschahedien alias al kaida....., alle wurden unterstützt vom "westen", der offiziell politisch und militärisch von den vereinigten staaten von amerika vertreten wurde. und die meisten wurden auch wieder gestürzt, dann oftmals mit dem segen der uno. andere, "demokratische systeme" scheinen langen fortbestand zu haben, aber wie wurden diese aufgebaut, haben sie verpflichtungen dem konstrukteur gegenüber?
und was ist in der heutigen "freien und demokratischen welt des westens" legitimation für ausbeutung, hunger, not, krieg, armut und zudem ausbeutung und zerstörung der natur? politisch gesehen vielleicht "der konsens von washington", bei dem sich die frage aufwirft, wer da "konsent" war. er wurde nach dem zweiten weltkrieg ersonnen, mit dem ziel die erschliessung möglichst vieler staaten als spielwiese des privaten finanzkapitalismus zu ermöglichen. oberstes gebot: die "privatisierung". die monopolistischen "privatpersonen" werden das erwirtschaftete geld ihren ideologischen wurzeln zur verfügung stellen und wer da genügend stellt darf am wachstum des bäumchens teilhaben. selbstredend sind einige zweige des baums fest verwurzelt, als junge wurzel hat man es nicht leicht, eigener wille ist unangebracht, das systen gilt es bedingungslos zu unterstützen. privatisierung im besten falle aller für das leben notwendigen bereiche, von der arbeit über das wohnen, das essen, die energieversorgung, den transport, die gesundheit und die bildung bis hin zum wasser als lebensspender, nicht für die menschen sondern des oben genannte gewächses. die einhaltung perfekter rahmenbedingungen wird durch weltweit tätige "institutionen" gesichert, welche die ortsansässigen marionettenregierungen, oder auch despotische tyrannen unterstützt und diese unterstützung an eben die schaffung solcher rahmenbedingungen bindet. die konzerne treiben ihre profite ein als söldner des globalen finanzkapitalistischen imperialismus, der konsens sichert ihnen niedrige unternehmens- und reichensteuern, zum ausgleich werden dann möglichst viele gehaltsklassen besteuert. wir haben das glück auf der materiellen sonnenseite des systems zu leben, mit einem dach über dem kopf, einem feinen steak zwischen den gepflegten zähnen und einer grandiosen blechkiste unterm arsch. aber zu welchem preis marschieren wir mit?....
lernen wir in der schule wie das so geht auf der politischen weltbühne der mächtigen? nein, wir bekommen und bekamen seit generationen kollektiv gesehen einen haufen belanglosen unsinn gelehrt. unsinn, gefilterte wahrheiten, geschehen von "nebenkriegsschauplätzen", symptome oder zensierte "wahrheiten", die uns dazu bewegen sollen im system zu verharren, weil es ja bereits viel schlimmer war und es uns ja eigentlich gut geht..... aber.... global gesehen derben heute mehr menschen denn je, toben unzählige kriege, wird gelitten, gehungert, unterdrückt und manipuliert. die natur wird zerstört, geplündert, ausgesaugt ohne nennenswerte rücksicht auf die kommenden generationen.
ein globales system sollte sich an seinen globalen auswirkungen messen lassen und als indikator müssen das wohl von natur und mensch heran gezogen werden. nicht profit- macht- und reichtumserweiterung sollen treiber für das handeln sein, sondern das wohl von natur und den in ihr beheimateten lebewesen. in der heutigen zeit ein traum, die bühne des realen lebens wird von weiteren marionetten, despoten, diktatoren bevölkert, die ein schauspiel bieten das die massen zufrieden stellt, oder zumindest im zaume hält. wer führt regie in dem film, was ist das drehbuch? ein gefährliches pflaster betritt, wer diese fragen stellt. meinungsfreiheit ja, aber nur soweit es die meinung des systems eben zulässt....

anstatt die symptome zu bekämpfen sollten die menschen sich mit den ursachen auseinander setzen.
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tomtom




ach so 23.11.2011 19:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich scheine falsch hier. Wie so oft in meinem Leben tappere ich naiv in gegenden in welchen meine Gedanken nicht geteilt, auch nicht diskutiert werden. Wer von verschwörungstheoretiker-Faschos spricht hat zumindest einmal eine leicht dokmatische Grundeinstellung und wirft zwei Dinge in einen Topf, die in meinen Augen streng getrennt gehören. Menschen die von einer erwählten Rasse sprechen und jene die davon sprechen, dass sich einige Menschen für solche erwählte Individuen halten und seit Jahrhunderten die Geschicke auf diesem Planeten zu lenken und leiten veruchen sind in meinen Augen nicht vom selben weltbild überzeugt un die motivation ist einmal mehr hierarschich, das andere mal mehr anarschich....zweifle doch einfach einmal alles gelernte an und schaue mit offenen augen in die welt.

Die unity philosophie fand ich ein schönes Buch, schöne gedanken für eine besere welt. ich erkläre mir diese systemische Welt mit all den Hierarschien, welches das Individuum seit Generationen unterdrückt, dass sie eine Konsequenz aus jahrhundertelangem Machtgerangel, welches zur Ausnutzung der Masse durch eine stete elite geprägt wurde, ist. Es gibt sehr viele Aspekte, die da eine Rolle spielen, aber die als wissenscahft verkaufte PseudoAussage, dass das Recht des stärkeren gelte vergiftet die Gesellschaft, ich denke weil die die sich für die stärkeren halten, so ihre Taten als natürlich und gegeben rechtfertigen können.

Die Welt hast nur eine Chance, wenn alle die gegen das momentane System sind wissen gegen was und wen sie sind und keine unnützen Nebenschauplätze kultiviert werden....meine Bescheidene Meinung...

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reset



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24.11.2011 00:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

große texte schrecken mich immer etwas ab. vor allem bei so wenig absätzen.
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Gedankenverbrecher



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24.11.2011 15:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Der Einzelne steht wie gelähmt vor einer Verschwörungstheorie,
die so monströs ist, dass er sie einfach nicht fassen kann.

J. Edgar Hoover

In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man
sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!

F. D. Roosevelt











Noch Fragen? Die Probleme sind offensichtlich. Nur sollten wir mal anfangen gemeinsame Aktionen zu starten. Wie die weiße Rose damals... aber heutzutage ist es doppelt so schwierig, weil die Masse zu Ignoranten und Egoisten erzogen werden...

Natürlich gibt es auch bereits Leute die Aktionen starten, aber wer hört schon auf solche (machtlosen) Minderheiten?


„Ich will ja gar nichts anderes, als daß die Welt so eingerichtet wird, daß die Menschen nicht ihre überflüssigen Anhängsel sind, sondern daß in Gottes Namen die Dinge um der Menschen Willen da sind und nicht die Menschen um der Dinge Willen, die sie noch dazu selbst gemacht haben.“
- Theodor W. Adorno
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tomtom




24.11.2011 23:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Besten Dank. Einige weitere erhellende und schockierende Beiträge. Die Frage was kann man tun stelle ich mir oft und zur Zeit meine ich zu spüren, dass es jetzt Zeit ist, sonst ist es zu spät. Die Menschen sind zu dumm um sich im Chaos recht zu entscheiden. Drum müssen sinnvolle Gegenbewegungen, die sich gezielt gegen die Machthabenden richten entstehen und wachsen bevor es immer dicker kommt. Es ist schwer irgendwem zu galuebn und das Misstrauen ist auch geboten, schaut man sich die enormen Verwindungen der Einflussphäre der Mächtigen an. Das Motto ist: Wir unterstützen alles, also sind wir überall dabei und egal wer gewinnt, wir haben ein Stück vom Kuchen....und letzten Endes bestimmen wir den Gewinner.... Ich denke mir manchmal: Wollen wir doch mal sehen. Es gibt viele intelligente, kreative, freie Geister. Von daher finde ich den Weg der Occupy Bewegung, eben kein konkretes Ziel ausser einem klaren Nein zum bestehenden System anzugeben, sehr intelligent. Es schützt vor Attacken von V-Männern welche sich überall einschleichen.
Ich für meinen Tewil dackel bis anhin die letzten Samstag nach Zürich und lausche den diskussionen, bringe mich ein. Die Schweizer haben eine gute Kultur für Basisdemokratie, auch wenn diese politisch mehr und mehr bröckelt. Ich meine gute Ideen zu hören, der Grundgedanke und sehr viele konkrete Ideen sind sehr gut, wären Schritte in die richtige Richtung.
Die die sehen sollten auch sprechen, und zwar nicht nur mit denen die auch sehen. Von daher finde ich Foren wie dieses und das Schreiben sehr zielführend, alles was eine gewisse "Aufklärung" bringt,m wie sehr wir kollektiv verarscht werden, zumindest fühlöe ich mich persönlich so...

anstatt die symptome zu bekämpfen sollten die menschen sich mit den ursachen auseinander setzen.
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reset



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25.11.2011 12:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von tomtom:
Von daher finde ich den Weg der Occupy Bewegung, eben kein konkretes Ziel ausser einem klaren Nein zum bestehenden System anzugeben, sehr intelligent. Es schützt vor Attacken von V-Männern welche sich überall einschleichen.


das wird die bewegung ganz bestimmt nicht vor V-männern schützen.

ich hab eher das gefühl, die occupy bewegung weiß nicht was sie will. und sie ist immernoch viel zu reformistisch.
außerdem liegt der ursprung der bewegung darin, dass es den leuten auf einmal schlecht geht. früher waren sie bestandteil der mittelschicht und ein wichtiger bestandteil des systems. da war es den leuten scheiß egal was in der welt passiert. erst jetzt wo sie auch mal sparen müssen fangen sie an aktiv zu werden. und genau da sehe ich ein großes problem. ich denke wenn das system es schafft diesen menschen wieder einen höheren wohlstand zu geben, dann werden die leute auch aufhören politisch aktiv zu sein.
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Lonewolf



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25.11.2011 14:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von reset:
Zitat von tomtom:
Von daher finde ich den Weg der Occupy Bewegung, eben kein konkretes Ziel ausser einem klaren Nein zum bestehenden System anzugeben, sehr intelligent. Es schützt vor Attacken von V-Männern welche sich überall einschleichen.


das wird die bewegung ganz bestimmt nicht vor V-männern schützen.

ich hab eher das gefühl, die occupy bewegung weiß nicht was sie will. und sie ist immernoch viel zu reformistisch.
außerdem liegt der ursprung der bewegung darin, dass es den leuten auf einmal schlecht geht. früher waren sie bestandteil der mittelschicht und ein wichtiger bestandteil des systems. da war es den leuten scheiß egal was in der welt passiert. erst jetzt wo sie auch mal sparen müssen fangen sie an aktiv zu werden. und genau da sehe ich ein großes problem. ich denke wenn das system es schafft diesen menschen wieder einen höheren wohlstand zu geben, dann werden die leute auch aufhören politisch aktiv zu sein.



Das ist eben das Problem im "nachideologischen" Zeitalter. Die neuen Bewegungen wissen meist nicht wo sie hin wollen und kommen ergo auch nirgendwo an. Was daraus werden kann, ist eine Frage der inhaltlichen und praktischen Weiterbildung und Radikalisierung. Für die Denkfaulen reichen Verschwörungstheorien und Elitenschelte - wem es ums ganze geht, der wird um radikale Herrschaftskritik nicht herumkommen, und dafür reicht es eben nicht, gegen "die da oben" zu wettern und sich im Grunde nichts anderes zu wünschen als "verantwortungsvollere" Eliten, die einen besser regieren mögen.

The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.

Percy Bysshe Shelley


Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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tomtom




25.11.2011 18:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@reset: ich denke je weniger man sich zu verfrühten Aktionen und Aussagen hinreissen lässt, desto wenig kann man in die Ecke gestellt werden, bevor man etwas erarbeiten kann. Ich für meinen Teil habe die Welt immer kritisch gesehen und auch oftmals mein eigenes Ding gemacht, jedoch vieles noch nicht so gesehen wie ich dies Heute tue. Jeder Mensch ist in diesem System auf irgendeine Weise gross geworden. Das Argument man solle sich nicht beschweren, wenn man doch lange genug mit etwas gelebt hat würde jede Veränderung im Keime ersticken, ein beliebtes Argument der Macht-Konservateure übrigens: Sie haben doch auch mal Aktien gehabt, also wettern sie nun nicht gegen den ganzen Finanzmist....

Ich denke es geht um konkrete Lösungsansätze und diese werden wie gesagt erarbeitet udn auch kommuniziert. Aber eben das dauert. Es geht darum ein Umdenken in der Gesellschaft zu schaffen, ein Bewusstsein für Demokratie udn das wir so etwas eigentlich nie hatten....und wenn nicht jetzt, dann wohl doch einfach ein Erdloch suchen udn nach dem grossen Chaos wieder hervorkriechen und sehen was übrig ist. Etwas wie die letzten Monate hat es noch nie gegeben, dem Kommunikationswahn sei Dank....es ist eine Weltweite Idee und es gibt viele brillante Köpfe, die keine neuen Eliten sein sollen, sondern eher priesterliche Berater, die den Vorteil der Menschen sehen. Und die die aus dem Hintergrund regierten werden stetig sichtbarer, es ist an jedem selber seien Entscheidung zu treffen, auf welcher Seite er ist. Das zersplittern der Systemgegner kommt da einem hoch auf die etablierten Eliten schon verdammt nahe....

anstatt die symptome zu bekämpfen sollten die menschen sich mit den ursachen auseinander setzen.
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(s)AINT



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24.02.2012 12:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Gedankenverbrecher:

Natürlich gibt es auch bereits Leute die Aktionen starten, aber wer hört schon auf solche (machtlosen) Minderheiten?


Wer hoert eigentlich auf machtlose Mehrheiten ?

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