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Zum Ende der Seite springen Der miese-Bücher-Thread  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Der miese-Bücher-Thread deldenker 14.02.2010 18:16
 RE: Der miese-Bücher-Thread Arne Reload 16.02.2010 09:15
 RE: Der miese-Bücher-Thread Kobin 16.02.2010 18:32
 RE: Der miese-Bücher-Thread deldenker 27.02.2010 00:01

Autor
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deldenker

Freund der Nacht

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Der miese-Bücher-Thread 14.02.2010 18:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Parallel zum Der offizielle und einzig wahre Buchempfehlungsthread-Thread möchte ich einen Thread anstoßen, indem ihr uns vor Büchern warnen könnt, die ihr euch aus irgendeinem Grund gelesen habt und von denen ihr arg enttäuscht wurdet.


Leider habe ich da gleich mehrere traurige Kandidaten:

Zuerst die Elben-Reihe (Fantasy):
Das Reich der Elben
Die Könige der Elben
und Der Krieg der Elben.
Allesamt schlechte Kopien von Der Herr der Ringe. Vorhersagbare Handlungen, ein hingeklatschter Kampf zwischen Gut und Böse und als Nebenplot der Kampf des guten und des bösen Zwillings; schablonenhafte Charaktere; unsympathische, durchsichtige Protagonisten und nicht zuletzt zieht sich das ganze wie Kaugummi über vier dicke Bände, obwohl man die Story in einem Absatz erklären könnte.

Die unsterbliche Rasse der Elben trieb jahrhundertelang durch ein riesiges, nebeliges Meer und landet an einem neuen Kontinent, wo der edle Elben-König einen Kampf mit einer "unsterblichen", pösen Kreatur ausfechten muss. Die Elben besiedeln das Land, errichten eine Stadt und der böse Zwillingsbruder, einer der Söhne des Königs, fühlt sich zur schwarzen Magie hingezogen. Der erobert dann hurtig den halben Kontinent, verzieht seine, eigentlich guten, Kinder mit pösen Ritualen, weil er einen Pakt mit irgendeiner Teufelsgestalt geschlossen hat, die die Menschen-Frau des Prinzen ewig leben lässt.
Das der Böse am Ende, trotz seiner unermesslich riesigen Armee, der Kriegsmaschenerie und im Bund mit dem Bösen, von seinem guten Bruder aufs Maul kriegt, brauch ich wohl kaum noch zu erwähnen.
Falls ernsthaftes Interesse an der Reihe besteht, biete ich die Dinger hier gern zum Verkauf an großes Grinsen .


Was nach dieser Reihe bei mir noch an Lust auf Fantasy übrig blieb, wurde nach und nach von diesen Büchern zerstört:
Blutspur
Blutspiel
Blutjagd
und Blutpakt -
sind die ersten Teile einer Fantasy-Reihe, die sich genauso langweilig liest wie die Titel.
Dabei hatte die Idee so viel Potenzial: In der Welt bricht ein Virus aus, der die halbe Menschheit ausrottet und die Gestalten, die wir nur aus Märchen- und Fantasie-Büchern kennen, müssen sich nicht mehr vor uns Menschen verstecken. Die Menschen müssen sich nun mit Vampiren, Hexen und anderem Gevieh arrangieren und irgendwie klappt das auch.
Rachel Morgan, eine Hexe, macht sich als Kopfgeldjägerin selbstständig.
Dabei muss sie mit unliebsamen Gegenspielern wie übermächtigen Unterwelt-Bossen, Vampirfürsten und Werwölfen klar kommen.

Ansich eine gute Idee, aber je länger man liest, desto mehr Liebeskummer, sich endlos wiederholende Handlungsstränge und Unterwelt-Bosse muss der Leser ertragen, bis er sich fragt, wie man damit ganze sieben Bücher füllen konnte!
Ich selbst weiß es nicht, da ich mir nur die ersten vier gekauft hatte. Zum Glück, denn noch mehr harte Vampire, merkwürdige Zauberformeln und, achja, hundsgemeine Unterwelt-Bosse, wären einfach zuviel für mich smilie38 .


Zum Schluss noch ein Taschenbuch, bei dem ich mich frage, wie es in die Bestsellerliste gelangt ist:
Die Chemie des Todes

Zitat:
Original von Wiki
David Hunter ist forensischer Anthropologe, vor dem tragischen Unfalltod seiner Frau Kara und seiner Tochter Alice galt er als der beste seines Berufs in ganz England.

Geschockt von diesem Schicksalsschlag zieht er aus London in das kleine Dorf Manham und wird dort zuerst Gehilfe des dortigen Landarztes Henry Maitland, der ebenfalls Witwer ist, seine Frau ebenso wie David bei einem Autounfall verloren hat und seit diesem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Später, als Henry zu alt wird, übernimmt David den Job des Landarztes ganz.

Eines Tages wird die Leiche einer Dorfbewohnerin am Rand des Sumpfes, der am Dorfrand liegt, gefunden. Die Leiche ist bereits zu stark verwest, um festzustellen, wer die Tote ist.

Da David früher Experte im Identifizieren von toten Körpern war, bittet ihn der Dorfpolizist Mackenzie, die Leiche zu untersuchen. Zuerst lehnt David die Bitte ab, später jedoch sagt er zu.

Die Untersuchungen ergeben, dass man den toten Körper der Dorfbewohnerin Sally Palmer gefunden hatte und sie, den Verwesungsmerkmalen nach zu urteilen, seit etwa 10 Tagen tot sein musste. Außerdem hatte ihr der Mörder Schwanenflügel in den Rücken gesteckt, was sie einem Engel gleich erscheinen lässt. Später stellt sich heraus, dass die aus London stammende Autorin erst kürzlich ein Interview veröffentlicht hatte, in dem sie von Manham schwärmte: sie könne in dem beschaulichen Ort besser schreiben als in der Großstadt, da sie sich dort frei fühlte, fast so, als besäße sie Flügel. Bei der Durchsuchung ihres Hauses wird ihr toter Hund entdeckt und ein totes Wiesel, das ihr offensichtlich jemand vor die Haustür gelegt hatte.


Die erste Hälfte des Romans liest sich noch flüssig; wie ein gut Krimi. Dann wird die Handlung so fad, wie sie sich im Zitat oben liest. Bis auf eine kleine Überraschung am Schluss gibt es nichts unvorhersehbares mehr und die Handlung sackt ab, bis sie nicht mal mehr an andere durchschnittliche Krimis heran kommt. Der Roman ist weder besonders spannend noch unterhaltsam und philosophisch schon gar nicht.
Ein klares "Erwartung nicht erfüllt!"; und dabei hatte ich nicht mal sehr große Erwartungen an den Roman gehabt.

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Arne Reload



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16.02.2010 09:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wieso liest man eigentlich vier Bände eines Werkes, von dem man sagt, dass es Scheiße ist??? verwirrt
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Kobin
unregistriert
16.02.2010 18:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das mit den Elbenbüchern kann ich leider nur bestätigen. Die sind wirklich einfach nur langweilig zu lesen.
Vielleicht sollte man noch Edgar Wallace auflisten. Die Bücher lesen sich so hintereinander weg, dass man spätestens beim dritten nicht mehr weiß, worum es sich beim ersten gehandelt hat.

deldenker

Freund der Nacht

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27.02.2010 00:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Wieso liest man eigentlich vier Bände eines Werkes, von dem man sagt, dass es Scheiße ist??? verwirrt


Verzeih mir, das wollte ich eigentlich noch erklären:
Ich habe mir zu Weihnachten, mangels Alternativen, zu Weihnachten ein paar Bücher aussuchen können und fand den zweiten oder dritten Teil auf Anhieb interessant. Ich achtete jedoch nicht darauf, ob der Band Teil einer Reihe sein könnte, da ich noch mit den anderen Büchern beschäftigt war, die ich mir schenken lassen wollte.
Nun war es dann für mich selbstverständlich, dass ich mir auch die anderen bisher erschienen Teile der Reihe besorge, um auch alles gelesen zu haben und um auch den Anfang der Geschichte zu kennen; wer fängt denn mittendrin an zu lesen, wenn er die Möglichkeit hat, den ersten Teil auch zu lesen?

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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