dian unregistriert
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Streiks sind auch nicht mehr das, was sie mal waren...
12.10.2007 18:46 |
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Irgendwie finde ich es faszinierend, dass unsere Gesellschaft mittlerweile so "zivilisiert" geworden ist, dass selbst ein Streik so ruhig und gesittet abläuft wie das Begräbnis eines an Altersschwäche gestorbenen Bahnbeamten.
Noch besser fand ich ja, dass irgendein Gericht das Bestreiken von Fernzügen verboten hatte...
bis dahin war ich nämlich so naiv zu glauben, dass es ja gerade der Sinn eines Streiks ist, sich von niemandem, weder von dem Boss noch von der Polizei, zum Arbeiten zwingen zu lassen.
Aber anscheinend sind da die Spielregeln heute etwas anders, als ich mir das seit meiner Kindheit eingeredet habe, weil ich im Fernsehen mal den Film "F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg" mit Sylvester Stallone gesehen habe, in dem die Arbeiter noch echte Männer waren, die den unsolidarischen Streikbrechern schon mal eine ordentliche Tracht Prügel verpassten.
Schön auch zu sehen, wie bereits das (sogar angekündigte) Wegfallen einiger Zugverbindungen genügt, dass die ersten Bürger schon kein Verständnis für die Streikenden mehr aufbringen. Ich will gar nicht wissen, was für ein Hass aus der Bevölkerung den Lokführern erst entgegenschlagen würde, wenn die plötzlich auch noch Barrikaden errichten und Bahnhöfe anzünden würden.
Josef Stalin hat das alles ja schon damals gewusst:
| Zitat: |
| "Einst hatte man in Deutschland tatsächlich große Achtung vor dem Gesetz. Als ich im Jahre 1907 zwei bis drei Monate in Berlin weilte, machten wir russischen Bolschewiki uns öfters über einige deutsche Freunde lustig, weil sie eben diese Achtung vor dem Gesetz hatten. Es war zum Beispiel folgende Anekdote in Umlauf: Als der Berliner sozialdemokratische Vorstand für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Stunde eine Kundgebung ansetzte, zu der die Mitglieder der Organisation aus allen Vororten erscheinen sollten, da konnte eine Gruppe von zweihundert Personen aus einem Vorort, obgleich sie rechtzeitig zur festgesetzten Stunde in der Stadt eingetroffen war, nicht zur Demonstration erscheinen, weil sie zwei Stunden lang auf dem Bahnsteig stand und es nicht wagte, ihn zu verlassen: der Schaffner, der die Fahrkarten am Ausgang abnehmen sollte, war nicht da, und die Genossen konnten daher ihre Karten nicht abgeben. Man erzählte scherzend, dass erst ein russischer Genosse kommen musste, der den Deutschen den einfachen Ausweg aus der Lage zeigte: den Bahnsteig zu verlassen, ohne die Fahrkarten abzugeben…” |
Ich glaube, wenn es heute noch die RAF gäbe, würden die wahrscheinlich auch so manches schon geplante Attentat abblasen müssen, weil es ihnen irgendein Gericht durch eine einstweilige Verfügung in letzter Minute verboten hat.
Wenn das so weiter geht, wird die Menschheit vermutlich dadurch aussterben, dass sie sich alle gegenseitig zu Tode langweilen.
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Hansi unregistriert
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Nuja @Dian, tendenziell seh ich das mit den Streiks ja ähnlich wie du, aber hier in diesem Fall geht mir das schon auf den Kranz irgendwie. Weil das Ding ist, die die da streiken sind keine kleinen Arbeiter, sondern eben Bahnbeamte die den Hals offensichtlich nicht voll kriegen. Ausserdem schlägt sich alles was die sich da jetzt einfordern später auf den kleinen Bahnkunden zurück und die Ticketpreise werden mal wieder angezogen, nur damit sich der Bahnbeamte den 3. Urlaub im Jahr leisten kann. Also ich weiß jetzt nicht genau was die bisher verdient haben, kann mir aber nicht vorstellen, dass man davon verhungern müsste. Das ist wie damals als die ganzen Ärzte auf die Straße gerannt sind (ok, da waren sicherlich auch Ärzte aus Krankenhäusern dabei die echt mies bezahlt werden und massig Überstunden ableisten), aber eben auch Ärzte mit Privatpraxis und dickem Konto.
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Die Bahn ist übrigens privatisiert worden, falls dir das entgangen ist.
Was sind denn kleine Arbeiter?
Muss man bei dir am Verhungern sein, bevor man das Recht hat zu streiken?
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Hansi unregistriert
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Ja blubb, hab das grad auch schon mit @Le durchgekaut und von der Privatisierung hab ich tatsächlich nix mitgekriegt. Aber ich finds halt irgendwie toller wenn der kleine Fließbandarbeiter auf die Barrikaden geht, als ein gut bezahlter Lokführer oder Arzt oder sonst wer. Nun will ich mich hier allerdings nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Da die privatisiert sind weiß ich ja nicht was die so im Durchschnitt verdienen. Und ein Recht auf Streik haben sie natürlich immer, keine Frage.
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Arne Kroger unregistriert
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Das sind btw die Zahlen bei der Deutschen Bahn, die bei den privaten Bahnen, wie bei der Prignitzer, gehen in der Regel mit gerade 900 netto, wenn es hochkommt, nach Hause.
Und gerade deshalb befürchtet die Gewerkschaft, dass es bei den weiteren Privatisierungen geplant ist, dieses Gehalt auch zukünftig als Norm für die Lokführer der Deutschen Bahn anzusehen.
Beamtet sind nur noch wenige Lokführer, sind schon viele eingestellt worden, als die Bahn privatisiert war.
(Ach so, @Hansi: Beamte dürfen nicht streiken!)
Und das wäre auch das einzige, was zu kritisieren wäre an dem Streik:
Dass die nicht schon gestreikt haben, als es um die Privatisierung ging. Ein öffentliches Verkehrssystem eines Landes ist ganz einfach nicht geeignet, um für den freien Kapitalmarkt benutzt zu werden.
Und was die auf die Preise aufschlagen, @Hansi, könnten die genausogut sein lassen. Im Nahverkehr fährt sowieso kein einziger Zug, keine Straßenbahn und kein Bus rentabel. Die Strecken werden ausgeschrieben und der preiswerteste Anbieter erhält den Zuschlag. Zahlen tut das so oder so die Gemeinschaft. Und da wären wir dann wieder bei dem Punkt, dass, wenn dieser Staat nicht nur von unfähigen Idioten bewohnt wäre, die unfähige Idioten wählen, man auch ganz einfach den gesamten ÖPNV über Steuern finanzieren könnte, wenn dieser Staat mal Lust hätte, Steuern einzunehmen.
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Der ÖPNV hier in Stuttgart z.B. ist schon teuer genug. Jedes Jahr geht der Preis hoch und es ist kein Ende in Sicht.
Eine Kurzstrecke kostet hier 1 Euro - gilt aber nur bis zur 3. Haltestelle nach dem Einstieg, allerdings nur in Bus und Stadtbahn - nicht S-Bahn!
Das ist schon teuer genug.
Bin auf den ÖPNV angewiesen, Monatskarte kostet schon 63 Euro im Monat. Das ist auch nicht gerade billig.
Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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"This doesn´t happen to fucking synthesizers." (Midge Ure beim Konzert in Augsburg am 16.10.05 nachdem ihm eine Gitarrensaite gerissen ist).
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Arne Kroger unregistriert
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Kostet hier im VRR schon 1,10€ drei Haltestellen.
Ist aber Schwachsinn, die zu zahlen.
Als ich neulich von der Arge mal das Fahrgeld haben wollte, um zu 'nem Vorstellungsgespräch zu kommen, hieß es, das ginge erst später. So schnell wären die nicht.
Auf die Frage, wie ich dann dahinkommen soll, hieß es, man müsse sich beim Schwarzfahren ja nicht erwischen lassen. Hab' ich mich dann auch nicht.
Ich werde insofern der Oberbürgermeisterin und unserem MdB nochmal einen Dankesbrief schreiben, dass dieser tolle Tipp mir doch tatsächlich Sparpotentiale aufgezeigt hat, die ich vorher gar nicht einkalkuliert hatte.
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ich halte jetzt mal gegen. aber eigentlich nur, weil ich selbst davon betroffen bin und es nicht in meiner faulenm natur liegt, ruhig zu bleiben wenn ich zusehen muss, wie ich trotzdem rechtzeitig zur arbeit komme.
die gdl lehnte mehrfach angebote der bahn ab und streikt fröhlich weiter.
inzwischen sind wir an einem punkt angekommen, wo die bahn von der gdl aufgefordert wird, ein ordentliches angebot zu machen, die bahn aber gar nicht mehr will: "wer so ein angebot ausschlägt, der will keine lösung, der will nur streiken".
vielleicht stimmt das ja. streik bedeutet ja immerhin, sich nen bunten zu machen und gedanken über mehr kohle.
ist es nicht ein bißchen wie das verhandeln mit terroristen? gibt man einmal nach, kommen gleich andere: wir wollen auch was vom kuchen!
und schon streikt verdi, die ganzen supermärkte und wer nich noch alles.
ich verstehe natürlich, dass man mehr lohn will. aber scheisse gibt es ÜBERALL. du wirst an jeder verdammten ecke in der weiten welt beschissen. jeder bringt dich um, wenn er dafür weiter leben kann.
oder um es mal einfacher auszudrücken: wenn ich zuviele 2euro stücke inner kasse habe und die "abbauen" will, ist es egal ob ich nem kunden für 6 euro drei stücke oder nen schein rausgebe - er nimmts und ist weg. wenns die drei münzen sind, zieht er vllt ne mine, aber gewohnt ist ers allemale. weil man nunmal überall beschissen wird.
darüber hinaus trifft die scheisse, die die gdl-futzies fabrizieren, doch wirklich nur die bahnfahrer. die bahn lehnt sich zurück, denn niemand wird sich ein auto kaufen, weil manche lokführer streiken. die leute warten halt, bis der streik vorbei is, und fahren dann weiter mit der bahn - zahlen also weiter für die tickets.
ich sage: wenn man den dicken bossen zeigen will, was man von ihnen hält, dann macht man's richtig. sone organisierte scheisse wie bei der gdl, wo der dickköpfige schell in schlimmsten situationen sogar noch auf kur geht, is doch nix halbes und nix ganzes.
| Beitragsänderung: |
| Zitat: |
Original von Hansi
aber hier in diesem Fall geht mir das schon auf den Kranz irgendwie. Weil das Ding ist, die die da streiken sind keine kleinen Arbeiter, sondern eben Bahnbeamte die den Hals offensichtlich nicht voll kriegen. Ausserdem schlägt sich alles was die sich da jetzt einfordern später auf den kleinen Bahnkunden zurück und die Ticketpreise werden mal wieder angezogen, nur damit sich der Bahnbeamte den 3. Urlaub im Jahr leisten kann. Also ich weiß jetzt nicht genau was die bisher verdient haben, kann mir aber nicht vorstellen, dass man davon verhungern müsste. |
genau so sehe ich das auch.
ich kann mir schon vorstellen, dass die hier und da mal nen freien tag platzen lassen müssen um einzuspringen oder so. aber deswegen gleich rumheulen? das leben ist nunmal scheisse. entweder du schwimmst ganz oben, rauchst ne dicke zigarre, während dir ne nutte einen bläst, oder du schwimmst ganz unten und sorgst dafür, dass der zigarren-nachschub nicht nachlässt.
ich mache als azubi dieselbe arbeit wie ein festangestellter, bekomme aber nur ein fünftel seines gehalts (mindestlohn) und kriege auch nur so wenig urlaub, wie überhaupt geht. darüber hinaus arbeite ich über wochenenden und feiertagen hinaus. letztes silvester hab ich 0 uhr noch auf der tanke gestanden, genauso wie weihnachten. und DIE heulen rum anstatt sie froh sind, nen arbeitsplatz zu haben!!
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lol, wennich mir durchlese, was ich grad geschrieben habe, und mir vorstelle das hätte ein anderer geschrieben, dann denke ich "der hat keine ahnung von der materie".
naja egal. liegt wohl an den depressionen und dem frust durch die entstandenen unannehmlichkeiten durch die streiks.
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Arne Kroger unregistriert
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Einfache Frage:
Wenn das alles so toll ist, warum bewerbt Ihr Euch dann nicht als Lokführer? Die suchen welche!!!
Hab' ich leider mit 'ner Hirnblutung und verminderter Reaktionsfähigkeit deswegen keine Möglichkeit mehr.
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Hansi unregistriert
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Danke @Arne, aber ich bin hier im SSK ganz zufrieden und möchte tunlichst vermeiden irgendwann nochmal für die deutsche Wirtschaft malochen zu gehen
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Arne Kroger unregistriert
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In Frankreich werden die Lokführer noch viel besser bezahlt als die wie die deutschen es zukünftig wollen.
Da fällt mir btw der Streik bei den Nederlandse Spoorwegen ein.
Die haben mal vor kurzem einen Streik gemacht, den noch kein deutscher Arbeitnehmer meines Wissens hinbekommen hat:
Und zwar wollten die nicht mehr Geld, sondern es ging darum, dass die niederländische Bahn die Dienstpläne vereinfachen wollte, so dass jeder Lokführer nur noch eine Strecke fährt. Das war denen zu langweilig, und dann haben die gestreikt, bis die das zurückgenommen haben.
Das hab' ich in der BRD noch nie gehört, dass hier Menschen streiken, weil ihnen ansonsten die Arbeit zu langweilig wird und die abwechslungsreiche Arbeit haben möchten.
Ich hab' das mal meinem Arbeitgeber angedroht, als ich beim Deutschen Orden anfing, das war so 1993. Da war ich in so 'ner langweiligen Gruppe (fast nur liebe Mongölchen usw.), dass ich denen gesagt habe, dass ich in 'n Schwerstbehindertengruppe will, sonst würde ich mich beim Arbeitsamt arbeitslos melden, wenn ich ungefähr 80% einer Schicht damit verbringen müsste, 20 Zigaretten zu rauchen, 2 Kannen Tee zu trinken und zu beobachten, dass das Haar auf dem Kopf meiner Bewohner wieder um 0,5 mm gewachsen ist.
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dian unregistriert
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Ich finde, die gegenwärtige Situation zeigt sehr gut, wieso es in einer komplexen Gesellschaft, in der alles mit allem zusammenhängt, so schwer ist, gerechte Zustände zu schaffen.
Wenn die Lokführer streiken, erschweren sie dadurch das Leben von vielen Berufstätigen (wie beispielsweise quaid), die nunmal auf die Bahn angewiesen sind, und die eigentlich mehrheitlich durchaus der Ansicht sind, dass die Lokführer für ihren Job mehr Gehalt verdient hätten. Doch da sie selber unter dem Streik zu leiden haben, sind sie logischerweise gegen einen längeren Streik.
Also sind die Möglichkeiten der Lokführer, ihre Forderungen durchzusetzen, nicht unbegrenzt. Wenn sie nur lange genug streiken, werden sie zu den Buhmännern der Nation werden...
Nicht anders würde es sich verhalten, wenn jetzt beispielsweise alle Tankstellen-Angestellten streiken würden. (ok, mal abgesehen davon, dass die das nicht so ohne weiteres tun können, weil man sie dann recht schnell einfach ersetzen würde)
Dann würden sich die Lokführer, die aufs Auto angewiesen sind, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen, über die Tankstellenangestellten aufregen, auch wenn sie deren Forderungen nach mehr Lohn eigentlich grundsätzlich sympathisch finden.
Wir sind alle dermaßen im Netz der Gesellschaft gefangen, dass es fast unmöglich scheint, radikale Änderungen durchzusetzen. Denn in dem Moment, wo einer an seinen Fesseln zerrt, um mehr Bewegungsfreiheit zu bekommen, wird ein anderer neben ihm nur noch stärker eingeschnürt, und wird daher alles in seiner Macht stehende unternehmen, dass sich derjenige mit dem großen Freiheitsdrang wieder beruhigt und damit aufhört, weiter so energisch an seinen Fesseln zu zerren.
Keine Ahnung, wer dieses Netz einstmals gewebt hat... aber es ist jedenfalls eine ziemlich teuflische Erfindung gewesen.
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Hansi unregistriert
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Mh ich denke dieses Netz hat sich mit der Zeit und zunehmender "Modernisierung" selbst gewebt und nun hat es die Menschheit eingeschürt und keiner weiß so recht, wie man wieder raus kommt. Also immer schön weiter weben und das Netz noch ausweiten
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"oh das koennen wir doch nicht machen..."
Streik und deren Gegenstimmen haben teilweise auch etwas mit dem Gewissen der fleissig schuftenden Menschen zu tun,waere es nicht so haetten wir folgenden Ablauf:
1 Lokfuehrer streiken
2 Pendler bleiben zu Haus
3 Die ersten Geschaeftsausfaelle
4 Versorgungsprobleme jedweder Art
5 Kriegszustand
Man kann noch mehr dazuspinnen aber das Ende waere das gleiche.
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Denn in dem Moment, wo einer an seinen Fesseln zerrt, um mehr Bewegungsfreiheit zu bekommen, wird ein anderer neben ihm nur noch stärker eingeschnürt, und wird daher alles in seiner Macht stehende unternehmen, dass sich derjenige mit dem großen Freiheitsdrang wieder beruhigt und damit aufhört, weiter so energisch an seinen Fesseln zu zerren.
Keine Ahnung, wer dieses Netz einstmals gewebt hat... aber es ist jedenfalls eine ziemlich teuflische Erfindung gewesen. |
das fasst es ziemlich gut zusammen.
auch das typische "sei froh das du arbeit hast! sonst bist du weg vom fenster, der nächste wartet schon auf deinen platz.." gehabe der bosse, die nie genug kohle haben können.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
| auch das typische "sei froh das du arbeit hast! sonst bist du weg vom fenster, der nächste wartet schon auf deinen platz.." gehabe der bosse, die nie genug kohle haben können. |
Den Satz kenn ich eher von meiner @Mama
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Arne Kroger unregistriert
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Ja, stimmt.
Gestern ist ja die BRD endlich zusammengebrochen.
Mio von Hungertoten in der BRD, tausende, die verzweifelt von Hochhäusern sprangen oder sich vor Dampfwalzen warfen. Ausgebrannte AKWs, geplünderte ALDI-Läden, fehlendes Privatfernsehen, keine BILD, kurzum der Zusammenbruch der Zivilisation, wie wir sie bis dahin gekannt haben, geschah.
Und ich hab' davon mal wieder nix mitbekommen.
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Hansi unregistriert
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Ich leider auch nich
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