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Lager für Jugendliche
05.01.2008 17:42 |
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Eilmeldung: Laschet (CDU) plant laut Information ein Erziehungscamp am Niederrhein in NRW
Das Lazaruswerk habe schon vor einem Jahr Kontakt mit der Landesregierung aufgenommen und sei jetzt bereit, eine geschlossene und halbgeschlossene Einrichtung für Jugendliche zu bauen, so Laschet. Das "Camp" soll im Frühjahr 2008 starten. Schulische und berufliche Ausbildung sollen integriert sein. Minister Laschet: "Das Land unterstützt das Anliegen voll." Vorbild soll das Boxercamp Kragenhof im hessischen Landkreis Kassel sein. Dort wird der Versuch unternommen, auch mit Sportangeboten schwer erziehbare und straffällig gewordene Jugendliche auf den rechten Weg zu bringen. In Neukirchen-Vluyn herrscht große Verwunderung über den offensichtlich schnellen Start der neuen Einrichtung. Bürgermeister Bernd Böing wurde von der Nachricht überrascht und warnte die Landesregierung davor, in einer "Geheimaktion" an der Bevölkerung vorbei ein Erziehungsheim zu planen.
Ist das der richtige Weg? Oder eher ein weitere Schritt, um ganz langsam und unauffällig wieder Straflager zu errichten?
Ich hab Zweifel, ob man einem schwerstkriminellen Jugendlichen so von der schiefen Bahn holen kann. Als nächstes gibt's dann Arbeitslager für Arbeitsunwillige.
Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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"This doesn´t happen to fucking synthesizers." (Midge Ure beim Konzert in Augsburg am 16.10.05 nachdem ihm eine Gitarrensaite gerissen ist).
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Hansi unregistriert
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Mh also ich hab schonmal ne Reportage dazu gesehen (über dieses von dir angesprochene Boxcamp war das glaub ich). Ich weiß halt nich ob das sone sinnvolle Alternative ist. Klar, besser als Jugendknast ist es alle mal und zumindest in diesem Projekt gingen die Jugendlichen freiwillig hin, eben als Knastalternative und letzte Chance. Das fand ich gut. Was ich nicht gut finde ist das "Arbeitsklima" dort, da es schon sehr stark an Millitär erinnert. Und ich weiß nicht ob ein bisschen rumschreien und harte Bestrafungen das sind, was diese Kids brauchen. Klar, einen sozialen Aspekt gibts da auch, aber der fällt dann doch sehr gering aus. Im Prinzip wird da aus bissigen Dobermännern, brave Schoßhündchen gemacht, die dann dem System wieder vollends aus der Hand fressen, wenn sie in diesem Camp wirklich hart an sich arbeiten.
Mein Fazit: DIE Lösung schlechthin ist das natürlich nicht, besser als Jugendknast ist es aber allemal.
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dian unregistriert
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Irgendeine Doku hab ich auch mal gesehen über dieses Boxcamp, und ich hielt das schon damals für großen Schwachsinn.
Jugendliche Schläger zu guten Menschen zu machen, in dem man ihnen das Boxen beibringt und sie bei jedem kleinen Fehlverhalten zusammenscheißt...
das ist, wie wenn ich meinen Hund zu Hundekämpfen mitnehmen würde und ihn ab und zu mal schlage, damit er später dann ausgepowert ist und nicht mehr auf die Idee kommt, wahllos andere Hunde zu attackieren...
Und dieses Boxcamp soll "freiwillig" sein?
Fein... mein Hund würde auch freiwillig zu den Hundekämpfen mitgehen. Erst recht, wenn ich ihn vor die Wahl stelle, entweder zu den Hundekämpfen zu gehen oder ein paar Tage eingesperrt in meinem Zimmer zu verbringen.
Genau so ist das natürlich auch mit den Jugendlichen.
Viele von denen finden es wahrscheinlich sogar richtiggehend geil, dort unter fachmännischer Ausbildung noch mehr Muskeln anzutrainieren und an ihrer Kampftechnik feilen zu können. Natürlich werden die meisten dort irgendwann auch lernen, ihren Ausbildern gegenüber diszipliniert und gehorsam zu sein... schließlich ist militärischer Drill ja auch irgendwie "cool" und männlich.
Doch genau von diesem ganzen aggressiven Männlichkeitsgehabe, dieser körperbezogenen Denkweise und der fehlenden Fähigkeit, das, was man ihnen vorsetzt, zu hinterfragen, sollten diese Typen doch eigentlich kuriert werden... Jedenfalls meiner Meinung nach.
Die brauchen keine Nachhilfe in Boxen und militärischer Pflichterfüllung, sondern in Philosophie.
Nicht ihre Fäuste, sondern ihr Gehirn müsste dringend mal trainiert werden. (Notfalls auch mit Gewalt, wenn nichts anderes mehr fruchtet.)
Schade, dass Jigsaw nur ein Fantasieprodukt der Filmindustrie ist...
sonst würde ich vorschlagen, den mal damit zu beauftragen, einen "Erlebnispark" für jugendliche Intensivtäter einzurichten.
Ich bin mir sicher, die Rückfallquote wäre nahezu bei Null.
Oder wir spielen "Battle Royale" und setzen alle unverbesserlichen Fälle auf einer einsamen Insel aus.
Auch das wäre garantiert noch pädagogisch wertvoller als alles, was da an inkompetenten Politikervorschlägen gerade die Runde macht.
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M.F unregistriert
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| Zitat: |
Original von dian
Jugendliche Schläger zu guten Menschen zu machen, in dem man ihnen das Boxen beibringt . |
Da muss ich leider widersprechen.
Also Kampfsportarten an sich sind glaube ich sogar sehr gut geeignet, vor allem weil wie du schon sagst, man die Jugendlichen gut für begeistern kann.
Die lernen bestimmt nicht, wie sie jemanden effektiv zusammenschlagen, darum geht es gar nicht.
Eigentlich will ich nicht gleich wieder persönlich werden, aber ich glaube dir würden Boxen auch gut tun, damit mal bisschen klarer siehst.
Insgesamt bin ich allerdings etwas skeptisch ob das wirklich die Lösung ist.
Auf jedenfalls sollte sowas freiwillig bleiben.
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Hansi unregistriert
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Klar über die Freiwilligkeit brauchen wir uns gar nicht zu unterhalten, die sollte selbstverständlich vorhanden sein. Und ansonsten hat @M.F. Recht @Dian. Durch den Boxsport kann man Aggressionen abbauen und Kampfgeist trainieren, denn wenn man den ganzen angesammelten Frust beim Boxen oder sonst was fürm Sport raus lässt, dann lässt man ihn nicht sinnlos an irgendwelchen anderen Menschen ab. Sport macht eben nämlich auch bekannter Maßen den Kopf frei.
P.S.: Und spart euch jetzt bitte blöde Bemerkungen über mein Sportverhalten, ich bin schon gechillt genug
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Arne Kroger unregistriert
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Na, dann wollen wir mal hoffen, dass nicht zu viele Jugendliche Sport treiben, denn dann fehlt am Ende der Gesellschaft noch das notwendige Maß an Aggression und Gewalt, was ändern zu wollen.
(Desweiteren können wir natürlich auch dann sagen, dass wir jetzt mal wieder einen Krieg gebrauchen könnten, wenn es soviele aufgestaute Aggressionen gibt und diese so fies sind!
)
Also, da ist kein pädagogisches Konzept hinter.
Rückfallquote von diesen Camps ist ca. 90 %. Die ist sogar im normalen Jugendstrafvollzug geringer.
Hört sich gut an, bringt aber nix in einer Gesellschaft, die grundlegend gewalttätig ist.
Pädagogische Effekte laufen fast ausschließlich über positive Sanktionierungen ab und nicht über negative. Wenn man aber nicht delinquenten Jugendlichen maximal ein Elendsdasein als HartzIV - Empfänger versprechen kann, sollte sich die Gesellschaft nicht wundern, dass sie die Jugend bekommt, die sie verdient.
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Leberkrebs unregistriert
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Das der Sozialabbau erst zum Steigen von Gewalt führt, kommt eben in den Hohlbirnen der oberen 10.000 nicht an. Deren Rezept lautet einfach den Druck nochmehr zu erhöhen, und nochmehr, und nochmehr...
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Ich habe auch eine Doku darüber gesehen (Mann, war uns da allen so langweilig?), und fands vom ersten Moment an abstoßend. Denen wird da nicht nur beigebracht, richtig zu zu schlagen, sondern blind auf wehrlose Gegenstände einzuprügeln, um "Aggressionen" abzubauen. Da wird natürlich nicht gefragt, WARUM diese Aggressionen überhaupt da sind... (bzw. "Migrationshintergrund", das ist ja in unserer Gesellschaft schlimm genug).
Schön, das die Aggressionen dann abgebaut sind, aber was ist wenn diese Jugendlichen dann wieder "frei" sind? Wenn die Aggressionen zurück kommen? Oh, ich vergaß, einfach was kaputt hauen...
Mein Vater, der ja im Forst arbeitet, durfte auch mal hinterher den Schutt weg räumen, weil diese Spacko...Spezialisten in so ne Bauhütte reingegangen sind und erstmal ordentlich alles zerstört haben; natürlich mit freundlicher Genehmigung von Stadt Kassel.
Mit Pädagogik hat das dann nicht mehr viel zu tun; eher mit dieser Pädagogik:
Und der von dir angesprochene Kampfsport, @M.F wird da sicher nicht betrieben. Du meintest da den Kampfsport, den wir mal gemacht hatten. Der war zwar gut und schön, aber ich kam nicht mit der Strenge und Disziplin klar. Sowieso zwei Dinge, die ich nicht ab kann.
@dian: Haben wir so viele einsame Inseln?
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Leberkrebs unregistriert
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Ich kenne da aus einem allgemein bekannten Filmchen ein garnicht so dummes Zitat: "Denken! Nicht Karate! Denken IMMER gewinnt!"
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M.F unregistriert
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| Zitat: |
Original von Ja(KAl
Und der von dir angesprochene Kampfsport, @M.F wird da sicher nicht betrieben. Du meintest da den Kampfsport, den wir mal gemacht hatten. Der war zwar gut und schön, aber ich kam nicht mit der Strenge und Disziplin klar. Sowieso zwei Dinge, die ich nicht ab kann.
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1.mache ich immer noch
2. du kamst mit Strenge und Disziplin nicht klar?! das war wohl kaum der Grund, warum du aufgehört hast....
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Arne Kroger unregistriert
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Sinnvoller ist auf jeden Fall, wenn man Aggis hat, die sinnvoll zu kanalisieren und zur Veränderung der Zustände zu nutzen.
Und eben sinnvoll ist es, diese Aggressionen gegen die Zustände dann zu richten (oder von mir aus auch gegen die Menschen zu richten, die diese Zustände herbeigeführt haben).
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Hansi unregistriert
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Weil Gewalt ja bekanntlich immer die bestel Lösung ist
. Vorallem dann noch solche Gewalt wie sie von Jungspunten im Auftrag von alten Säcken ausgeübt wird, obwohl die Kiddies nich wissen was sie da überhaupt tun. Das klappt btw auch ganz gut bei den Millitärs dieser Welt. Die suchen sich auch die Straßenkids und manipulieren sie mit großen Versprechungen von Ruhm, Geld und Ehre zu Kampfmaschinen.
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Leberkrebs unregistriert
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Bei den Kindersoldaten in Afrika reicht schon das Versprechen aus, in der Armee regelmäßig eine Mahlzeit zu bekommen. Und dann vielleicht noch Zusatzsprüche " Und später wirst Du mal Offizier, blabla...".
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Arne Kroger unregistriert
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Also sind Boxcamps und Sport doch Scheiße! Sage ich doch die ganze Zeit.
Und man kann Aggis auch auf unsportliche Art und Weise loswerden, z.B. durch Denken.
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dian unregistriert
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Herr Öttinger ist nicht nur ein weltweit anerkannter Fachmann in Sachen "Widerstand zu Zeiten des Nationalsozialismus", er weiß auch perfekt über die Probleme der heutigen Jugend und deren Endlösung bescheid...
Beispielsweise habe selbst ich bisher nicht gewusst, dass das "scheiß Privatfernsehen" (wie er sich anscheinend selber ausgedrückt hat), und dabei insbesondere RTL 2 und Super RTL mit ihren gewalttätigen Kinderserien, Schuld am Werteverfall in der heutigen Gesellschaft sind.
hmm... was läuft denn aus Super RTL schlimmes? Wenn ich da einschalte, kommt immer die Wiederholung vom Domino Day von vor drei Jahren.
Ok, das ist wirklich nicht gut für die geistige Gesundheit der Zuschauer...
aber gewaltverherrlichend??
Ich nehme mal an, Herr Öttinger meint eher so harmlosen Japanscheiß wie Dragon Ball oder wie das Zeug alles heißt...
Wie sagt man so schön:
"Was der Bauer ned kennt, kann nicht gut für die Jugend sein und muss verboten werden." Oder so ähnlich.
Aber ich weiß ja nicht... ich meine, mich erinnern zu können, dass die Filme, die ich in der Jugend sah, alte Western, Zorro, Piratenfilme und dergleichen, die nachmittags auf den öffentlich rechtlichen Sendern liefen, um einiges brutaler und menschenverachtender waren als eine durchschnittliche Dragon Ball-Folge.
Da wurde gemeuchelt, gefoltert, hingerichtet... da wurden Menschen gleich zu hunderten abmassakriert, ohne dass sie dabei geblutet hätten oder dass auch nur einer mal verletzt und schreiend liegengeblieben wäre.
"Sterben ist ganz harmlos und macht dem Kanonenfutter Spaß!", war oftmals das Einzige, was von der Aussage solcher Filme in den Köpfen der jugendlichen Zuschauer hängen blieb.
Auch Herr Öttinger hat wohl eine Überdosis solcher Filme abbekommen.
Sowas kann schnell dazu führen, dass man die Realität nur noch ganz komisch verzerrt wahrnimmt...
und dann kommt man auf einmal auf so bescheuerte Ideen, wie jugendlichen Straftätern Handyverbot zu erteilen. (Das hat der Herr Ö. ebenfalls vorgeschlagen...)
Ich frage mich gerade nur: In welcher Welt lebt der Mann eigentlich?
In einer Welt, in der asoziale Jugendliche, die dazu bereit sind, andere wegen einem falschen Blick totzuschlagen, sich von Erwachsenen Handyverbot erteilen lassen??
Realistischer ist da nur noch sein Vorschlag, ihnen zur Strafe das Moped oder den Führerschein wegzunehmen, weil Jugendliche ohne Moped ja "uncool" sind und eine solche Bestrafung daher ziemlich abschreckend auf sie wirken muss.
Sicher, es gibt viele Jugendliche, die sich von sowas abschrecken lassen würden...
aber das sind definitiv nicht diejenigen Intensivtäter aus zerrütteten Familienverhältnissen, die durch ihr Verhalten diese ganze Debatte überhaupt erst ausgelöst haben.
Mit solchen Strafen trifft man die kleinen Fische, die harmlosen Rebellen, die mal eben so ein paar Graffiti's an die Wand ihrer Schule sprayen, um dem Establishment den Stinkefinger zu zeigen.
Solche werden von einem verschärften Jugendstrafrecht und Herrn Öttingers Vorschlägen am allerersten betroffen sein. (und vermutlich weiß der Kerl das auch...)
Die wirkliche harten Jungs aus dem Ghetto haben jedenfalls erstens kein Geld für ein Moped, geschweige denn für einen Führerschein, außerdem fahren sie sowieso lieber mit der U-Bahn, weil sie dort besser Handys klauen können als im Individualverkehr.
Also was soll Handy-Verbot und Moped-Entzug bringen?
Schon mal daran gedacht, ihnen einfach zu verbieten, mit der U-Bahn zu fahren, Herr Öttinger?? Oder besser noch: ihnen gleich direkt zu verbieten, andere Menschen auszurauben und zusammenzuschlagen? Ein solches Verbot müsste doch eigentlich jedes weitere kriminelle Verhalten in Zukunft nahezu unmöglich machen! (Man müsste es dann nur auch richtig durchsetzen können...)
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Arne Kroger unregistriert
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"Scheiß-Privatfernsehen" finde ich gut, nämlich unterstützt damals von einem "Scheißbundeskanzler", der einer "Scheiß-Partei" angehörte.
Oettinger wird mir sympathisch.
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MAUS
Too old to die young

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Für "uns" zwar nix Neues, und sehr kurz gehalten, aber wäre trotzdem schön, wenn so ein Text mal in "normalen" Medien erscheinen würde...
Obdachlose in Köln von Jugendlichen gequält
Köln (NRhZ/DL, 9.1.) Gestern gab die Polizei bekannt, dass zwei 16-jährige Schüler in Köln im Oktober letzten Jahres mehrere Obdachlose gequält und Handyfilme davon ins Internet gestellt haben. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Jörg Detjen: „Die Taten der beiden Jugendlichen sind furchtbar. Doch ihre Verachtung für Obdachlose spiegelt nur die zunehmende soziale Kälte in unserer Gesellschaft wider. Diese wird von der öffentlichen Meinung oder auch Eltern transportiert. Die gesellschaftliche Ideologie von Leistung und Ellenbogen bereiten den Nährboden dafür, soziale Randgruppen auszugrenzen und für weniger wert zu halten. Unternehmen, die trotz guter Gewinne Menschen in die Arbeitslosigkeit entlassen, führen uns immer wieder vor, wie wenig ein Mensch in dieser Ideologie wert ist. Diese Haltung zu bekämpfen ist die wirksamste Prävention.“ Andrea Kostolnik, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Köln, erklärt: „Bereits Jugendliche stehen unter einem großen Druck nicht zu versagen. An unseren Schulen wird Leistung und Durchsetzungsfähigkeit immer wichtiger. Die Cliquen der Jugendlichen sortieren Außenseiter aus. Doch junge Menschen vollziehen nur nach, was die Gesellschaft ihnen beibringt. Die beiden Schüler haben sich durch ihre Taten als männlich und stark inszenieren wollen und sich damit gebrüstet. Doch ihre Verachtung für Obdachlose ist nur die körperlich brutalere Variante der neoliberalen Leistungsideologie, die sich z. B. auch in der Verachtung für Arbeitslose ausdrückt.“
Originalseite:
http://www.nrhz.de/flyer/suche.php?resso...ssort_menu=News
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HOFFNUNG IST DER IRRSINNIGE GLAUBE AN DAS UNMÖGLICHE
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Arne Kroger unregistriert
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Evtl. kann man ja die öffentliche Meinung etwas beeinflussen, wenn man mal Filme reinstellt, auf denen Bankangestellte, Verwaltungsbeamte, Politiker u.ä. für die menschliche Gesellschaft überflüssiges Zoichs zusammengeschlagen wird.
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