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Umfrage: Worauf wartet Ihr?
auf einen kollektiven, gesellschaftlichen Ausraster 11 37.93%
einfach auf die Zukunft 7 24.14%
auf Neuerungen in der Unity 6 20.69%
auf einen 6er im Lotto 3 10.34%
auf das, was nach dem Tod kommt 2 6.90%
Insgesamt: 29 Stimmen 100%
 
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quaid

their law


07.10.2009 19:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

wie wärs mit der freiheit, alkoholische getränke zu kaufen und zu konsumieren.. medienmaterial ab 18 zu kaufen/sehen/hören, jede art von verträgen abschließen zu dürfen, in jeder beruflichen art selbstständig tätig zu sein?
nicht gerade die freiheit, die man sich unter dem begriff eigentlich vorstellt. aber es ist eine freiheit, die man vor dem 18. lebensjahr nicht hat. zumindest nicht legaler weise.
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Tentative



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07.10.2009 19:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von quaid
wie wärs mit der freiheit, alkoholische getränke zu kaufen und zu konsumieren.. medienmaterial ab 18 zu kaufen/sehen/hören, jede art von verträgen abschließen zu dürfen, in jeder beruflichen art selbstständig tätig zu sein?


wählen gehen zu dürfen,eine partei gründen zu können,fehlstunden selbst zu entschuldigen, in die disco gehen zu können,beliebig lang draussen bleiben zu können,nicht mehr von den eltern bei der polizei abgeholt werden zu müssen sondern selbstständig nachhause zu können,rechtlich gesehen haben die eltern nun einen geringeren einfluss auf einen,man wird sicherlich noch,aber mit sicherheit wenigstens etwas weniger bevormundet,man ist nun eigenverantwortlich und haftet für sich selbst...

"Wenn ein Mensch in seiner Dachkammer ein Verlangen hegt, das stark genug ist, setzt er von seiner Dachkammer aus die Welt in Brand." Antoine de Saint-Exupéry
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derSkeptiker



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07.10.2009 20:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

... und das ist Freiheit??? Ahhhhso... dann hab ich in den letzten 31 Jahren irgendwas falsch verstanden ... und ich wundere mich, weswegen ich mich unfrei fühle... verwirrt

"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"
von Götz Alzmann abgewandeltes Zitat eines Tucholski- Spruches
E-Mail an derSkeptiker senden
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Hansi
unregistriert
07.10.2009 20:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@skeptiker hat schonmal wieder alles gesagt, danke Augenzwinkern .

Zitat:
Aber eins hat sich doch verändert und mich würde mal interessieren wie das bei den anderen 18+ so war. Nach erreichen meines 18 Lebensjahres hat mir meine Mutter so gut wie keine Vorschriften mehr gemacht und gesagt du bist jetzt volljährig das musst du selbst entscheiden. Ich frag mich wieso es vorher immer so ein Kampf war bis ich meinen kopf durchsetzen konnte. Und was sich plötzlich mit meinem 18 Geburtstag geändert hat? Also ich konnte keine dazu gewonnene Reife an mir erkennen und dennoch ist es plötzlich in Ordnung wenn ich selbst entscheide. verwirrt


Bei mir hat sich da gar nix geändert, wenn ich Mutti heute mal besuchen fahre werd ich nach wie vor behandelt als wäre ich 12.

quaid

their law


07.10.2009 21:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von derSkeptiker
... und das ist Freiheit??? Ahhhhso... dann hab ich in den letzten 31 Jahren irgendwas falsch verstanden ... und ich wundere mich, weswegen ich mich unfrei fühle... verwirrt

wie ich bereits sagte:
Zitat:
Original von quaid
nicht gerade die freiheit, die man sich unter dem begriff eigentlich vorstellt. aber es ist eine freiheit, die man vor dem 18. lebensjahr nicht hat. zumindest nicht legaler weise.



hansi:
Zitat:
Bei mir hat sich da gar nix geändert, wenn ich Mutti heute mal besuchen fahre werd ich nach wie vor behandelt als wäre ich 12.

lässt du dich denn auch behandeln, als wärst du 12, oder liegt dort der unterschied zu damals?
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Shai
unregistriert
07.10.2009 21:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

M.F, Shinobi180,

open your eyes and see the truth,

gibt wichtigeres im Leben als immer wegen "Kleinigkeiten" zu streiten... (gegen an zu gehen)
Wenn mir was 100% wichitg ist, dann tu ich das auch, sofern es mir möglich ist.. ABER....

Wenn eure Auffassung es ist, immer gleich gegen alls anzugehen, ohne selbst noch mal nachzudenken, ob es das wert ist.. dann bitte. großes Grinsen eurer Ding, net meins =P
ab echt wichtigers zu tun als ständig mit wem zu diskuteiren/bzw zu streiten,
wenn es net wirklich wichitg ist...

Man hat immer viel vor, nimmt sich viel vor, will so viel und meist ist nur 10% davon wirklich wichitg...

lg Shai of fate
Hansi
unregistriert
07.10.2009 22:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
lässt du dich denn auch behandeln, als wärst du 12, oder liegt dort der unterschied zu damals?


Natürlich nich, wenn du so willst liegt da der Unterschied, ja.

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


08.10.2009 06:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Hansi
@skeptiker hat schonmal wieder alles gesagt, danke Augenzwinkern .

Zitat:
Aber eins hat sich doch verändert und mich würde mal interessieren wie das bei den anderen 18+ so war. Nach erreichen meines 18 Lebensjahres hat mir meine Mutter so gut wie keine Vorschriften mehr gemacht und gesagt du bist jetzt volljährig das musst du selbst entscheiden. Ich frag mich wieso es vorher immer so ein Kampf war bis ich meinen kopf durchsetzen konnte. Und was sich plötzlich mit meinem 18 Geburtstag geändert hat? Also ich konnte keine dazu gewonnene Reife an mir erkennen und dennoch ist es plötzlich in Ordnung wenn ich selbst entscheide. verwirrt


Bei mir hat sich da gar nix geändert, wenn ich Mutti heute mal besuchen fahre werd ich nach wie vor behandelt als wäre ich 12.


War bei mir auch so. Ich glaube, als ich 12 war, haben meine Eltern mit mir noch einem einen Schulaufsatz durchgesprochen, den ich versäbelt hatte, ab dann kann ich mich nicht mehr entsinnen, dass ich noch irgendwelche Vorschriften von denen bekam. Ich habe das ja schon mal in einem anderen Thread irgendwo beschrieben.


Und, ja quaid. Natürlich ändert sich dann was, wenn man solchen Unsinn wie "Legalität" miteinbezieht. Die Freiheit, illegales zu machen, habe ich aber auch schon, wenn ich keine 18 bin.
Okay, ich gebe zu, ich bin noch in der Zeit groß geworden, wo man als 12jähriger einfach in ein Zigarettengeschäft ging oder in einen Supermarkt und sich seine Kippen kaufte und den Wodka, da fragte damals keiner nach. Aber, wenn ich heute Manuel sehe, braucht man eigentlich dafür auch nur eine ausreichende Sammlung an geklauten, gefälschten oder getauschten Schülerausweisen oder Bankkarten und man hat das gleiche Ergebnis.

Insgesamt sehe ich da auch nix, was man als Freiheit bezeichnen kann, wenn man es nicht jetzt schon macht.

Und natürlich muss man nicht um alles kämpfen, Shai, aber das kann auch eine Haltung sein, die man sein Leben lang beibehält und man fügt sich in sein Geschick. Erst ist es die Mama, dann der Freund, dann der Job, dann der Mann, dann die Kinder uswusw.
Man findet immer wieder Gründe, warum einem die eine oder andere Sache nicht so viel Wert sein könnte, um Konflikte mit jemand anderen einzugehen.
E-Mail an Arne Reload senden
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dian
unregistriert
08.10.2009 14:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich warte auf Inspiration... auf dieses Gefühl, etwas zu empfangen, was ich der Menschheit unbedingt mitteilen muss.
Aber irgendwie empfange ich gerade so gut wie nichts.

Mal hab ich ne Idee für ein neues Video.. dann schau ich mir meine alten Videos an und muss mir eingestehen, dass ich diese Message im Grunde schon vor einigen Monaten mitgeteilt habe.
Ich will ein gesellschaftskritisches Lied schreiben, und komme bald darauf zu der Erkenntnis, dass es schon zehntausende gesellschaftskritische Lieder gibt, die oft deutlich besser sind als das, was mir zu dem Thema einfallen würde.
Alles, was ich sagen könnte, ist bereits gesagt.
Und das, was noch nicht gesagt wurde, würden die Menschen ohnehin nicht verstehen, weil sie noch nicht reif genug sind.
Ich könnte endlich einen neuen Roman schreiben bzw. da weitermachen, wo ich beim letzten Versuch frustriert aufgehört habe...
Aber will ich das wirklich... eine Geschichte erzählen, nur um des Erzählens willen? Auch das können andere vermutlich besser als ich... Leute, die geschwätziger und mitteilungsbedürftiger sind als ich.
Ich frage mich in letzter Zeit immer häufiger: Was macht es für einen Unterschied, ob ich die Geschichten nur in meinem Kopf erlebe, oder ob ich sie mit irgendjemand anderem teile? Es ist wesentlich mehr Arbeitsaufwand für mich, wenn ich sie teile. Ok, es gibt einem auch das gute Gefühl, etwas konstruktives geleistet zu haben... aber so gut ist das Gefühl nun auch wieder nicht, dass ich mich deshalb nochmal so quälen möchte wie in den zwei Jahren, in denen ich "Gegenwelt" schrieb.

Mit dem nötigen Abstand zur eigenen Existenz kann man prima Beobachtungen machen und zu tollen Erkenntnissen gelangen.
Doch wird der Abstand zu groß, dann sind einem diese Erkenntnisse und Beobachtungen irgendwann scheißegal.
Ich denke, so geht es mir gerade, bzw. schon in den letzten Wochen und Monaten.
Einerseits schwebe ich so weit über den Dingen, dass ich mich schon fast wie Buddha fühle... andererseits bin ich vielleicht auch nur ein Ballon, den irgendjemand irgendwann losgelassen hat, und der jetzt so lange in Richtung Nichts fliegt, bis ihm eines Tages die Luft ausgeht.
Tja, und so ergebe ich mich eben meinem Schicksal und warte...
auf Inspiration, auf Zeichen, auf irgendeinen Typen in einem Hasenkostüm, oder auf den heiligen Geist. (Gegen einen Kometen, der auf die Erde stürzt und die gesamte Menschheit vernichtet, hätte ich allerdings auch nichts einzuwenden.)
Shai
unregistriert
08.10.2009 14:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Alles, was ich sagen könnte, ist bereits gesagt.


Wenn alle so denken würden, würden alle aufhören das zu sagen, was sie bewegt...
Der Endeffect ist, das all die bereits bestehenden (Texte/Lieder/Videos) irgendwann in Vergessenheit geraten, ja sie gehen unter in den ganzen (lach dich weg) Sachen....

Zitat:

Was macht es für einen Unterschied, ob ich die Geschichten nur in meinem Kopf erlebe, oder ob ich sie mit irgendjemand anderem teile?


ist im Endeffect das selbe...*wie oben schon genannte* man könnte das nun damit Argumentieren, das es eh egal sei, da man diese Welt vielleicht garnicht mehr retten kann...
Aber will man nicht wenigstens anderen die Chance geben, das selbst zu entscheiden?
Sind die nicht Menschen darauf angewiesen, auf andere, die ihnen vielelicht mal die Augen öffnen? (in der Allgemeinhiet mal)
Ein Kampf ist dann schon verloren, wenn keiner mehr an sich glaubt!


Zitat:

und komme bald darauf zu der Erkenntnis, dass es schon zehntausende gesellschaftskritische Lieder gibt, die oft deutlich besser sind als das, was mir zu dem Thema einfallen würde.


Ist es den immer wert zu kämpfen?
Wenn ich in die Augen meines Neffe und meiner frisch geborenen Nichte sehe... dann will ich nicht, das sie all das schreckliche erleben müssen

Und jene kleinen Kinderaugen, die noch träumen, sollen die einst so trübe werden, wie die unseren?
Es sind wenige, die ihre Augen offen haben, doch es werden immer mehr... und wenn die Zeit da ist, steh ich auf und kämpf für all jene Kinder, die ihr glückliches(freiheitliches) Leben noch vor sich haben werden...

lg Shai of fate

nichts im leben ist sinnlos...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shai am 08.10.2009 15:04.


Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


08.10.2009 16:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Leider nicht ankreuzbar, deswegen:
-Auf das Essen auf dem Herd
-District 9 in HD
-Truecrypt 6.3
-LHC
-Meine Gras
-Den Download

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
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quaid

their law


08.10.2009 16:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

mmh..bemerkenswert kurzfristige ziele. tut mir leid, dass ich auf dein gras keine rücksicht nehmen konnte Augenzwinkern
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Hansi
unregistriert
09.10.2009 02:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
nichts im leben ist sinnlos...


Eben doch und darin liegt die Ironie. Man kann heute unzählige neue Dinge anfangen und ausprobieren wenn einem die alten nicht mehr genügen, aber am Ende vom Leben bleibt nunmal nur der Tod und sobald der eintritt wird tatsächlich alles sinn- und bedeutungslos, was aber auch überhaupt nix macht und worüber man sich nicht zu oft Gedanken machen sollte, am Ende steht immer das große Nichts, also nutzen wir die Zeit bis dahin so wie es uns ausfüllt und glücklich macht in Kompromiss mit der Außenwelt des Ichs.

deldenker

Freund der Nacht

images/avatars/avatar-826.png


09.10.2009 11:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Aber will ich das wirklich... eine Geschichte erzählen, nur um des Erzählens willen? Auch das können andere vermutlich besser als ich...


Ich kann deine Motivationslosigkeit verstehen, dian.
Aber was mich antreibt, wenn ich mich, manchmal tagelang, jeden Abend an den Rechner setze und an meinen Büchern arbeite, dann tue ich das nicht nur, um mich selbst ein bisschen ausgefüllt zu fühlen, sondern auch, weil mich jede gute Kritik, jedes nette Wort über das, was ich geschaffen habe, mich einfach glücklich macht.
Jedes Mal, wenn ich mich dann nach einigen Stunden entspannt zurück lehne und nochmal die letzten, gerade geschriebenen, Zeilen durchlese, denke ich daran, wie sehr es mich freut, wenn irgendwann später andere Menschen sie lesen und es ihnen gefällt. Und das macht mich glücklich und auch stolz.

Du hast mir selbst in einer PN gesagt, und da schließe ich mich an, was für ein Spaß es ist, sich Geschichten auszudenken und sie dann auszuarbeiten.
Es erfüllt mich, mit meine Charaktere wachsen zu sehen. Ich liebe es, wenn ich meinen Geschichten ganz spontan neue Richtungen gebe und diese neuen Gedanken dann einfach weiterführe.
Wenn ich mit einem Buch beginne, habe ich meist keine Ahnung, was mich genau erwartet und jedes Mal, wenn mir komplett neue Sachen einfallen, die ich in alte Handlungen einbauen könnte, kann ich es kaum erwarten, mich wieder an den PC zu setzen und einfach los zu schreiben.

Als Leser, und auch als Freund, bitte ich dich: Schreib weiter!
Das Kompliment, ich hätte Talent und solle das doch bitte ausnutzen, kann ich nun endlich an dich zurück geben: Les deine alten Werke noch einmal durch und lass dich von dir selbst inspirieren.

Du hast Recht, wenn du mir sagst, dass sich die Lust am Schreiben nicht erzwingen lässt...
Aber verdammt, ich musste mich selbst manchmal zwingen, jetzt mal keine Runde "Left4Dead" zu zocken, sondern OpenOffice zu öffnen, um einfach weiter zu schreiben! Und hin und wieder habe ich dann nicht nach 3,4 Zeilen wieder abgebrochen, sondern die halbe Nacht geschrieben und was dabei rauskam, war mindestens genauso gut wie das, was ich normalerweise schreibe. Nur danach war ich mit einem inneren Feuer gefüllt, das mich manchmal nicht hat einschlafen lassen; ich dachte nur daran, dass ich es mir mal wieder richtig gezeigt hatte und es mir immer wieder zeigen kann, wenn ich mich nicht immer wieder hängen lasse!

Wenn dir halt absolut nichts einfällt, fang was ganz neues an. Was-weiß-ich, schreib einen Roman über eine absurde Verschwörungstheorie wegen 2012, aber halte dich ja nicht selbst davon ab, einen neuen "Dian the Saint"-Roman zu schreiben, der uns ordentlich aus den Socken haut!

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
E-Mail an deldenker senden
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Shai
unregistriert
09.10.2009 13:57 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hansi,

erzähl das mal Albert Einstein, Hesse, Göthe, ect.... war deren Taten/Werke sinnlos? Nein, den noch heute werden sie gelesen, zitiert ect..
Jeder Mensch hinterlässt mit seinen "Taten/ Worten und Gedanken ect.." kleine spuren im Sand der Zeit..
Das andere weniger oder sogutwie keine spuren hinterlassen, das ist was anderes...
All jene die bereits gestroben sind, haben keinerlei Sinn mehr an das, was sie geleistet haben und dennoch hat es einen Sinn, für all jene Menschen, die diese Gedanken, Worten und Taten gleichgesinnt sind.

Dabei müssen es nicht mal Spuren für die Allgemeinheit sein.. selbst nach dem Tod, wird es Menschen geben, dich sie an die Dinge erinnern werden, die du geleistet hast, vielelicht hast du einem guten Freund geholfen, war das sinnlos? ist es nach dem Tod dann bedeutungslos? Für dich ja, da du eh nichts mehr mitbekommst, doch für dein Freund wird es immer bedeutsam sein.
(und das ist nur eines von vielen Beispielen, doch dieses Beispiel reicht alleine aus...)

lg Shai of fate
Hansi
unregistriert
09.10.2009 14:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Für dich ja, da du eh nichts mehr mitbekommst, doch für dein Freund wird es immer bedeutsam sein.


Nope. Nur so lange wie der Freund noch lebt, egal was im Leben für wen Sinn und Bedeutung hat, mit dem Tod erlischt dies für einen und klar können sich Nachfolgegenerationen daran erfreuen, aber eben auch nur so lange bis sie sterben. Verstehst du was ich meine?
dian
unregistriert
09.10.2009 14:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ deldenker:
Zitat:
Wenn dir halt absolut nichts einfällt, fang was ganz neues an. Was-weiß-ich, schreib einen Roman über eine absurde Verschwörungstheorie wegen 2012, aber halte dich ja nicht selbst davon ab, einen neuen "Dian the Saint"-Roman zu schreiben, der uns ordentlich aus den Socken haut!

Naja, wenn ich ein echter Schriftsteller wäre, dem das Schreiben einfach im Blut liegt, dann wäre das alles kein Problem. Dann könnte ich zur Not ein Buch über meinen Pimmel schreiben, oder darüber, wie ich meine Zwiebel häute, oder sonst irgendwas.
Leider bin ich eher ein Idealist, der sich gelegentlich der Schriftstellerei bedient, um seinen Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Das ist nicht ganz das selbe.
Ich kann immer nur über ein und das selbe Thema schreiben... und von mir selbst erwarte ich dabei, dass jedes neue Werk besser wird als das vorherige, weil es andernfalls einem Rückschritt gleichkäme.
Aber gut, ich nehme dein Plädoyer zur Kenntnis und werde es noch ein wenig auf mich wirken lassen.

@ Shai:
Zitat:
man könnte das nun damit Argumentieren, das es eh egal sei, da man diese Welt vielleicht garnicht mehr retten kann...
Aber will man nicht wenigstens anderen die Chance geben, das selbst zu entscheiden?
Sind die nicht Menschen darauf angewiesen, auf andere, die ihnen vielelicht mal die Augen öffnen?

Keine Ahnung, ob sie darauf angewiesen sind.
War ich darauf angewiesen, dass mir jemand die Augen öffnet?
Es war eher umgekehrt... wann immer jemand versucht hätte, mir die Augen zu öffnen, hätte ich ihn gar nicht akzeptiert, weil ich es auf den Tod nicht ausstehen kann, wenn sich jemand über mich stellt.
Ich musste von allein auf mein Weltbild kommen... ich musste es ganz allein mit mir selbst ausmachen, ohne all zu viel Inspiration aus der Außenwelt.
Und ich glaube, nur deshalb, weil ich es mir alles selbst angeeignet habe, ist es auch wirklich aufrichtig. Und nur deshalb wird mein Weltbild auch alle Krisen und Trends überdauern.
Warum sollte das bei anderen Menschen so viel anders sein als bei mir?
Ich denke, die meisten brauchen keine Anleitung oder irgendjemanden, der ihnen die Augen öffnet...
sie bräuchten einfach mal einen zehnjährigen Aufenthalt in einem Kloster oder sowas, komplett fernab der Gesellschaft und ihrer Mitmenschen, um überhaupt erstmal in die Versuchung zu kommen, so intensiv nachzudenken, wie es nötig ist.
Keine Ahnung... vielleicht bin ich auch einfach nur mal wieder zu ungeduldig, bzw. stelle zu hohe Erwartungen an mich und alle anderen.
Shai
unregistriert
09.10.2009 14:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Natürhlich...verstehe ich das... aber bin eben anderer Ansicht...

weils eben Situationebedingt auch sein kann, ob etwas sinnvoll oder sinnlos ist, es gibt Dinge, die werden über mehrere Genrationen weitergegeben und erlischen nie, außer die Menschenheit gleich mit...
Dann ist wirklich alles 100% sinnlos und Bedeutungslos, weil es niemanden mehr geben wird, der sich an das Vergangene erinnern könnte...
Shai
unregistriert
09.10.2009 14:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

dian,

mit Augen öffenen, war nicht gemeint, das man sich über wen stellen sollte und ihn vollprädigen soll, dass das Leben ganz anders ist, den dann geht das eh im einem Ohr rein und im anderen raus...

Aber Dian, du schreibst Geschichten/Bücher/ machst Videos und weiß nicht alles was du tust oder noch tun wirst, du beeinflusst dadruch andere Menschen und öffnest ihnen vielleicht unbewusst die Augen, ohne das du es vielleicht je mitbekommst.. Im Endeffect liegt es doch bei jedem Menschen selbst, was er aus den Informationen von anderen Macht?

Zitat:

Und ich glaube, nur deshalb, weil ich es mir alles selbst angeeignet habe, ist es auch wirklich aufrichtig.


Glaubst du, mein/oder von anderen hier/da draußen, sei das Weltbild weniger aufrichtig, weil wir evtl. unsere Gedanken mit anderen ausgetauscht haben und dadurch neue Erkenntnisse gewonnen haben?
Wenn du der Ansicht wärst müsste ich wirklich sagen, das ist überheblich...

lg Shai of fate

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shai am 09.10.2009 15:00.

dian
unregistriert
09.10.2009 15:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Glaubst du, mein/oder von anderen hier/da draußen, sei das Weltbild weniger aufrichtig, weil wir evtl. unsere Gedanken mit anderen ausgetauscht haben und dadurch neue Erkenntnisse gewonnen haben?
Wenn du der Ansicht wärst müsste ich wirklich sagen, das ist überheblich...

Ok, jeder holt sich irgendwoher Inspiration. Auch ich habe mich so gesehen von Filmen oder irgendwelchen zwischenmenschlichen Begegnungen inspirieren lassen.
Skeptisch werde ich nur, wenn der Wandel zu schnell kommt und Leute vorschnell sagen: "Danke, du hast mir die Augen geöffnet."
Die Erfahrung zeigt mir einfach, dass gerade während der Jugendzeit und Pubertät, die Menschen noch sehr wankelmütig sind, und dass sie sich auch schnell mal von anderen begeistern lassen. Wer weiß schon, was Monate später von dieser Begeisterung noch übrig ist...
Glaub mir, ich hab das schon oft genug erlebt. Ist wohl das Privileg des Alters, daher immer ein bisschen skeptisch zu sein diesbezüglich. Das ist von mir auch nicht überheblich gemeint.
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