Hallo zusammen
wie ich bereits in meinem Vorstellungsthread kurz erwähnt hatte haben meine Eltern mir den Kontakt mit meinen Freunden verwährt, weil diese Drogen nehmen (Haschisch, Marihuana, Alkohol, Zigaretten und ab und zu Speed und Koks)
Nun meine Frage wie steht ihr zu Drogen?
Findet ihr sie sollten legalisiert werden?
Nehmt ihr selber welche?
Unterscheidet ihr dabei zwischen "normalen" (Alkohol) und harten Drogen (Heroin)?
In der Suchfunktion habe ich ein Thema derart nicht gefunden falls schon ein Thema in der Art eröffnet wurde, tut es mir leid
Als Droge würde ich alles bezeichnen was einen Rausch Zustand herbeiruft so sind meiner Meinung nach Kaffee, Zucker und Energy Drinks auch Drogen
worum es mir aber geht sind eher Drogen wie Tabak, Hanf, Desomorphin Koks usw. also die Drogen die in dieser Gesellschaft als mittlere bis sehr harte Drogen eingeschätzt werden
Ich selber trinke ca. alle 2 Monate mal Alkohol aber dann richtig, ab und zu mal mehr aber dann eine Zeit lang wieder weniger
Ich hätte gegen eine legalisierung von Drogen wie Koks und Hanf nichts einzuwenden, da ich diese noch eher zu den leichteren Drogen zähle. Klar richten diese Drogen schaden an, aber stirbt man inzwischen nicht durch fast alles früher?
Schon wenn man 4 Stunden am Tag sitzt soll man früher sterben, wenn Pommes frites an den Enden verbrannt sind, sollen diese gleichermaßen das Krebsrisiko erhöhen wie Zigaretten. Ich frage mich was ist wenn ein jemand der sich immer an solche Dinge hält nun morgen vom Auto überfahren wird? Dann hilft ihm das auch nichts, dass er eine Lebenserwartung von 120 hat. Außerdem macht es wenig Sinn das auf einem Teil der Erde Hanf erlaubt ist und auf dem anderen verboten als ob es dort weniger schädlich ist.
Harte Drogen wie Desomorphin (billiger Heroinersatz), Heroin, Speed, Crystal und was es da nicht alles gibt,würde ich persönlich nicht nehmen, da diese den Körper so sehr schaden, dass eine Zukunft nicht nur eingeschänkt sondern in manchen Fällen auch aussichtslos erscheint. Trotz das es so ist sollte es jedem frei sein, was er nehmen möchte.
Übrigens Zigaretten werden 20 cent teurer.
Also grundsätzlich mal sag ich: Schluck, was dir gefällt. Solange die Droge mich und/oder andere personen nicht gefährdet kannst du die meinetwegen dauerhaft konsumieren, wenn es dich denn glücklich macht ^^ Und Gras fährt dich ja eigentlich nur runter. Morphium glaube ich auch (Bin absolut kein experte auf dem gebiet ^^) Wer sollte also was dagegen haben? Vielleicht aus übersprudelnder nächstenliebe und man nicht will dass du süchtig wirst. Mh... Dann kann man gegenfragen, was denn nicht süchtig macht. Alles, was spaß macht, macht süchtig oder kann süchtig machen. und so gesehen ist das ja nichtmal schlimm. Muss jeder für sich wissen.
Der Grund warum ich keine nehme, ist einfach der, weil "ich" gerne "ich" bleiben würde. Genauso wie ich von meinen Freunden/Freundinnen erwarten würde, dass ich mit ihnen rede, und nicht mit ihnen + den stoff von vorhin. (eigentlich verändert dich ja alles was du in dich reinstopfst, bei so manchen drogen geht das aber nicht irgendwie langsam oder schleichend, ist also kein teil irgendeiner entwicklung, sondern es pusht dich auf, und lässt dich danach wieder fallen. wie so ein falscher freund ^^)
und drogen sind (meistens) sowas wie eine Flucht aus der Realität. Was nützt es mir, wenn ich nur Regenbögen sehe, wenn ich LSD nehme? ich würde die gerne so sehen. Kopf in der realität behalten (und kommt mir jetz ja keiner mit Ratman aus portal ja? ^^)
Aber wie gesagt, wenn sie jemand nehmen will, soll er doch. ist nicht meine angelegenheit, allein seine. Wenn er es braucht oder nötig hat, hab ich nicht das recht dazu, ihn zu hindern. Ausser bei so sachen wie alkohol am steuer. Sowas könnte ich nicht ab, siehe oben.
Vielleicht noch ein produktiver beitrag von dave chapelle?
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von VeggiePower am 14.05.2013 22:17.
Erstmal weil du in der Shoutbox indirekt nach der Suchfunktion gefragt hast: http://www.theunity.de/unity/search.php
Wer sich alte Threads dazu reinpfeifen äh durchzieh.. äh lesen will: Drogen und Drogenthread. Zu vielen Themen gibt es hier x verschiedene Threads, also mach dir keine Sorgen!
@topic:
Findet ihr sie sollten legalisiert werden?
Dazu sollte man sich zwei Fragen stellen:
1. Darf man (erwachsene) Menschen vor sich selbst beschützen?
2. (Wie weit) darf die Gesellschaft die Freiheit von Individuen einschränken um der Allgemeinheit Kosten zu ersparen?
Ich bin da etwas unentschlossen, aber eher pro Legalisierung aller Drogen.
Interessante Frage auch:
3. Würde bei einer Legalisierung die Zahl der Kosumenten steigen, stagnieren oder abnehmen?
Ich habe mal gehört, dass in der Prohibitionszeit in den USA (damals war dort Alkohol verboten) mehr gesoffen wurde als vorher.
Nehmt ihr selber welche?
Auf der Arbeit literweise Kaffee und wenn Schokolade auch als Droge gilt...
Ansonsten Alkohol und selten auch mal Cannabis. Andere Sachen wie zB LSD oder Pilze könnte ich mir vorstellen mal zu probieren.
Heroin, Kokain o.ä. würde ich vielleicht mit unheilbarem Krebs und der sicheren Diagnose eines baldigen Todes (aber dann bekommt man eh Morphium verschrieben) auch probieren, ansonsten nicht.
Unterscheidet ihr dabei zwischen "normalen" (Alkohol) und harten Drogen (Heroin)?
Man kann verschiedene Aspekte von Drogen unterscheiden. Dazu gehört das Suchtpotenzial (körperlich und geistig), die tödliche Dosis, die Anzahl der Drogentoten im Verhältnis zur Konsumentenzahl, inwiefern die Droge einen im Leben einschränkt, inwiefern die Droge den Körper oder das Gehirn beeinflusst und sicher noch einiges mehr. Je nachdem was einem wichtiger ist wird man vielleicht andere Drogen als hart bezeichnen. Du hast ja zB Koks indirekt auf eine Stufe mit Gras und Tabak gestellt, was ich nicht tun würde, da es ein hochgiftiger, stark süchtig machender Stoff ist, der die persönlichkeit stark verändert.
Zitat von VeggiePower:
Alles, was spaß macht, macht süchtig oder kann süchtig machen. und so gesehen ist das ja nichtmal schlimm. Muss jeder für sich wissen.
Ganz so einfach ist das nicht. Süchtig oder abhängig von etwas ist man dann, wenn man ohne nicht mehr leben kann oder das Gefühl hat, nicht mehr ohne leben zu können. Das passiert meist schleichend und irgendwann macht es keinen Spaß mehr.
Zitat von VeggiePower:
Der Grund warum ich keine nehme, ist einfach der, weil "ich" gerne "ich" bleiben würde. Genauso wie ich von meinen Freunden/Freundinnen erwarten würde, dass ich mit ihnen rede, und nicht mit ihnen + den stoff von vorhin.
Die Frage ist, ob die Droge die Persönlichkeit wirklich verändert oder nur andere Aspekte der Persönlichkeit hervorhebt. Ich bin zum Beispiel ein sehr gehemmter und unter Unbekannten eher schüchterner Mensch - bis ich einen gewissen Alkoholpegel habe. Vielleicht kann ich gerade dann viel mehr ich selber sein (was ja Definitionssache ist) wenn der Alkohol meine Hemmungen genommen hat.
Unterm Strich ist das Leben gar nicht so schlecht.
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das einzige an "drogen" was ich nehme is manchmal morgens eine tasse tee und vielleicht 3-4 mal im jahr ne tasse cappucino. koffein is bei mir gar nich gut. mein herz kriegt dann leichte probleme und meine verdauung erst recht xD
ich versuche bewusst zu leben und dazu gehört für mich keine dinge zu konsumieren, die die realität entfremden, also mein bewusstsein verändern.
viele leute sagen ja immer drogen würden das bewusstsein "erweitern". ich denke eher diese leute sind zu high um zu erkennen, dass die drogen einfach ihre sinne schwächen und sie so die realität nicht mehr richtig wahrnehmen können. weiß nicht was daran positiv sein soll.
ich hab früher alkohol und gras konsumiert. so ganz typisch immer auf partys. gras aber nur manchmal wenn jemand einen ausgegeben hat. also höchstens einmal im monat.
die frage ob drogen legal sein sollten stellt sich für mich als anarchist nicht, da ich die staatsgewalt ablehne.
wenn menschen drogen nehmen, dann werde ich sie davon abhalten, wenn ich denke, dass es akute gefahr für ihre gesundheit gibt. ansonsten können fremde menschen von mir aus konsumieren was sie wollen. sympatischer werden sie mir dadurch aber nicht.
da ich politisch sehr aktiv bin, versuche ich mit leuten zusammenzuarbeiten, die keine drogen nehmen. da die meisten menschen irgendwelche drogen nehmen muss ich da oft ausnahmen machen. bei "harten" sachen wie koks, heroin oder chrystal brech ich aber sofort jeden kontakt ab. menschen die nach sowas süchtig sind, sind bereit alles für ihre droge zu tun. das nutzen so nette menschen wie vom verfassungsschutz gerne aus. kurz gesagt: drogen be/verhindern den kampf für eine befreite gesellschaft
Die Illegalität und der äußerst kostspielige Kampf gegen Drogen haben im wesentlichen zwei Effekte: Zum einen haben auf dem Drogenmarkt nur professionelle Kartelle eine Chance und zusätzlich wird der Preis hochgehalten. Oder kurz: Der Steuerzahler gibt Geld aus, damit Drogenbosse mehr verdienen. Das ist der einzig nennenswerte Effekt und den sollte man loswerden.
Zitat:
Nun meine Frage wie steht ihr zu Drogen?
Drogen gehören zur Gesellschaft dazu. Es wäre wünschenswert, wenn ihr Einfluss geringer werden würde, aber das ist nicht abzusehen.
Die wirklich harten Drogen spielen aber gesellschaftlich ohnehin kaum eine Rolle. Tabak und Cannabis sind vergleichsweise harmlos. Die mit weitem Abstand gefährlichste Droge ist Alkohol, wer es schafft, die Finger davon zu lassen sollte die Chance nutzen.
Zitat:
Nehmt ihr selber welche?
Alkohol, mal mehr, mal weniger. Meist am Wochenende und nur zu freudigen Anlässen. Selten Tabak.
Drogenverbot:
Unwirksam. Teuer. Gefährlich. Tödlich.
Es gibt nur 2 wirksame und halbwegs realistische Massnahmen gegen Drogenkriminalität:
1. Drogenkonsumenten hinrichten
2. Drogenherstellung und Handel legalisieren
Das jetzige Verbot des legalen Handels hilft nur der Drogenmafia, indem es die Gewinnmargen hoch hält. Alle Drogen sollten legalisiert werden, verbunden mit Informationpflicht und Werbeverbot.
Drogenkonsum:
Die Gründe teilen sich im wesentlichen in 3 Bereiche:
-Freizeitvergnügen
-Problemverdrängung
-Abhängigkeit
Gegen Freizeitvergnügen spricht wenig, das darf jeder selbst abschätzen, ob ihm das etweilige Gesundheitsrisiken wert ist. Es gibt keinen guten Grund die Menschen mit Gewalt abhalten zu wollen mal einen Joint zu rauchen, ein Bier zu trinken, eine Pille einzuwerfen oder ein paar Pilze zu naschen.
Der meiste Drogenkonsum findet aber zur Problemverdrängung und aus dem (unbewussten) Versuch einer Selbstmedikation bei psychischen Problemen aller Art und Schwere statt. Das gilt für Rauchen und Alkohol genauso wie für illegale Drogen.
Es löst die eigentlich Probleme natürlich nicht, sondern macht sie in der Regel nur schlimmer. Es führt zu einem Zustand in dem man weniger fähig ist sie zu lösen und bringt auch noch ganz neue Probleme hinzu. Man tauscht kurze Erleichterung gegen einen langfristigen Abstieg, oft begleitet mit leichten bis gravierenden negativen Folgen für Kinder, Partner, Eltern und Freunde.
Aber wann denken Menschen schon langfristig, wenn sie unmittelbare Probleme haben?
Hinzu kommt, dass sich jeder Mensch die meisten und glaubwürdigsten Lügen selbst erzählt (entgegen andereslautender Gerüchte sind die "Mainstreammedia" da nicht auf Platz 1). Das Potenzial zur Selbsttäuschung über die eigenen Motive ist nahezu unbegrenzt und wird systematisch unterschätzt (Es täuschen sich wenn dann immer nur die anderen selbst).
Abhängigkeit ist in der Regel eine Folge von dieser Art von Drogenkonsum.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."