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Weg ohne Halt
15.05.2009 01:18 |
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Fahrt der Sinne, wo führst du mich hin?
Ist dein Ziel ein Rastplatz- ohne Halt?
Ist, angesichts dessen was ich bin,
eine Pause unnütze Gewalt?
Zwischen knochigen, robustem Baum
und dem Ausblick nach Aufbruch der Wut
ist Notwendigkeit ein Funke kaum
zwischen all der Möglichkeiten Glut.
Ist die Not notwendig? Schau herab,
Asphalt-Boden staubt, die Sonne bricht
durch die Hektik- alles was ich hab
ist das Augenlicht- mehr brauch ich nicht.
Zieht der Eindruck aus, der Bach steht still
-drück ich ihn in wüste Sezenerie?
Ist es solch ein Wirken, was ich will?
Tut mir Leid- so wollte ich es nie!
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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irgendwie blick ich da gerade nicht hinter. hast du deinen stil geändert bzw. mal was neues probiert?
die aussage hinter jeder zeile erscheint mir irgendwie komplizierter als sonst..
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Jou, mal bisschen ausgeschweift und so;_)
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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also du machst meiner auffassung nach gebrauch von künstlerischen mitteln, derer zu verstehen mir offenbar momentan die auffassungsgabe fehlt.
das kann allein an mir liegen - drum war ich neugierig, ob du an deinem stil was geändert hast.
als beispiel: ich glaube, da widersprüche zwischen dem inhalt und der bildlichen wirkung / vorstellung zu erkennen. und dann frage ich mich ständig, ob dinge wie "zieht der eindruck aus" überhaupt bildlich vorzustellen sind.
vielleicht interpretiere ich da mehr rein, als ich sollte.
allerdings wundere ich mich zeitweise über meine eigene neue künstlerische ausgabe. ich glaube, zur zeit bin ich nicht der beste ansprechpartner für lyrische besprechungen - drum nichts für ungut
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Basst schon^^ Ja, freut mich- weiter so, lass es sprießen;-)
Interessant, dass du gerade "zieht der Eindruck aus" herausgegrifffen hast;-)
Hier war quasi die Idee des Widerspruchs wortwörtlich:
Der Eindruck zieht aus. Das Gegenteil von Drücken ist ziehen, das Gegenteil von ein ist aus....
Eindruck, das geistige "Auge", ausziehen- ein lokal-materieller, ein Orts-Wechsel.
Danke;-)
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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aah okay. also ein typischer fall von "zu kompliziert denken" von mir - passiert mir ständig.
aber dein stil ist in diesem werk trotzdem anders, oder? du veränderst z.b. diesmal gerne die zeilenstruktur, so wie in
"ist Notwendigkeit ein Funke kaum"
anstelle von
"ist Notwendigkeit kaum ein Funke"
eigentlich ein typisches lyrisches mittel, um besser reimen zu können oder eine abwandlung vom klassischen redefluss zu schaffen innerhalb einer strophe.
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Jops, betont auch wegen seiner Stellung das Wort "Funke" besonders- außerde, wie du schon sagtest- praktisch wegen Reim-Fähigkeit^^
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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