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Zum Ende der Seite springen Arbeit macht frei! (oder doch nicht?)  
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 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) windblown 25.07.2014 18:03
 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) luc 25.07.2014 20:13
 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) Ya2k 29.07.2014 20:28
 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) Schuschinus 29.08.2014 12:05
 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) Ya2k 29.08.2014 12:16
 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) windblown 29.08.2014 12:33
 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) dreambot 29.08.2014 16:34
 RE: Arbeit macht frei! (oder doch nicht?) Yog-Sothoth 29.08.2014 16:14

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windblown

the windblown

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25.07.2014 18:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Vielen Dank für den Link! Hab selten so was interessantes über Arbeit in der heutigen Gesellschaft gelesen.

„Arbeit verhöhnt die Freiheit.[....] Ein Arbeiter ist ein Teilzeitsklave. Der Chef sagt, wann es losgeht, wann gegangen werden kann und was in der Zwischenzeit getan wird. Er schreibt vor, wie viel Arbeit zu erledigen ist und mit welchem Tempo. [....] Es steht ihm frei, seine Kontrolle bis in demütigende Extreme auszuweiten, indem er festlegt, (wenn ihm danach ist) welche Kleidung vorgeschrieben wird und wie oft die Toilette aufgesucht werden darf.[...] Dieses entwürdigende Herrschaftssystem[...] kontrolliert die Hälfte der wachen Zeit einer Mehrheit der Frauen und fast aller Männer für Jahrzehnte, für den Großteil ihres Lebens. [...] Jeder, der meint, all diese Männer und Frauen wären frei, lügt oder ist dumm",

smilie2

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
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luc



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25.07.2014 20:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wo wir schon dabei sind .. Ich arbeite, also bin ich

The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet, you are a plague, and we .. we are the cure.
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Ya2k



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29.07.2014 20:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Arbeit ? Arbeit gibts auch im Arbeitslager, sagte mein Opa immer großes Grinsen

Kohle brauch ich, ob ich mit einem tollen Job protzen kann ist mir egal.
Was war ich glücklich als ich mir mein erstes Auto leisten konnte, um mich nicht mehr zu den Dorftrotteln in den Bus quetschen zu müssen. Schon alleine das ist die Mühe wert.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ya2k am 29.07.2014 20:28.

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Schuschinus

Üka Nyt pratt Hurdelhabadan

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29.08.2014 12:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Heute war wieder ein Berufseinsteigerdreck in der Zeitung. Da kann ich mich jedesmal wieder drüber aufregen. Diesmal gab es Tipps, wie man Lücken in seinem Lebenslauf vertuscht. Lücken, die zu einem nicht geringen Teil von den unverschämten Anforderungen jener Leute verursacht werden, die einen dafür schmähen. Nicht nur, dass das Wort "Lebanslauf" schon eine Reduzierung des Lebens auf das Arbeiten darstellt. Das ist mein verdammt noch mal mein Leben, und das führe ich wie ich will. Wenn ich 1 Jahr als Penner lebe oder 10 oder 20, dann ist das meine Sache und diese Drecksbonzen haben das zu respektieren.

Dann gab es da einen Artikel mit der Überschrift "Tücken bei der Bewerbung". Die einzige Tücke ist die Vermessenheit der Personalchefs. Da wird dann gefachsimpelt, was legitime Gründe sind, einen Bewerber abzulehen und was diskriminierend ist. Das genze Berwerbungsverfahren an sich ist diskriminierend.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Schuschinus am 29.08.2014 12:05.

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Ya2k



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29.08.2014 12:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

In erster Linie will ein Personalchef jemanden finden, den er für die entsprechende Stelle geeignet hält.
Entweder man will die Stelle oder nicht, der Rest ist doch irrelevant.
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windblown

the windblown

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29.08.2014 12:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Über das Thema Bewerbungen und Lebenslauf und Arbeitsmarkt könnte ich derzeit ganze Bücher füllen. Ich würde liebend gern einen ganzen Beitrag dazu schreiben, aber irgendwie fehlt mir die Motivation, einen riesen Text zu schreiben, in dem mein Herzblut steckt, und der dann doch kaum Beachtung findet. Zunge raus

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
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dreambot

Leben und leben lassen

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29.08.2014 16:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Schuschinus:
Nicht nur, dass das Wort "Lebanslauf" schon eine Reduzierung des Lebens auf das Arbeiten darstellt. Das ist mein verdammt noch mal mein Leben, und das führe ich wie ich will. Wenn ich 1 Jahr als Penner lebe oder 10 oder 20, dann ist das meine Sache und diese Drecksbonzen haben das zu respektieren.
100%ige Zustimmung.

Was mich am meisten nervt, ist diese verharmlosende Ansicht, wie normal und berechtigt das Ganze mit Bewerbung, Lebenslauf und Co doch sei. Na gut, auch nicht gerade verwunderlich, wenn es jedem seit der ersten Stunde in der Schule eingetrichtert wird, irgendwann nach dem zehntausendundeinsten mal glaubt man den Mist dann halt auch selbst. Ich find's auch krank, wenn Leute meinen, man müsste sich irgendwelche Jobs suchen, nur weil man dann mal in die Arbeitswelt hineinschauen kann (nicht etwa, weil man das Geld braucht oder man denkt, dass diese Arbeit sinnvoll ist). Selbst die, die eigentlich am wenigsten davon profitieren, also die ganzen Sklaven Praktikanten und Taschengeldjobber meinen ja teilweise schon, dass das ja 'ne gute Sache ist, auch wenn man nicht wirklich 'ne Gegenleistung dafür bekommt, man hat dann ja schließlich erste Berufserfahrungen gemacht.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von dreambot am 29.08.2014 16:35.

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Yog-Sothoth




29.08.2014 16:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

BGE einführen, dann hat man als Arbeitsuchender auch eine Stimme, und kann leichter unliebsame Jobs oder Einstellungsverfahren boykottieren, so dass die Arbeitgeber sich mehr auf die Bedürfnisse der Arbeitsuchenden einstellen müssen. Wer sich für die Gesellschaft einbringen will sollte mit mehr Respekt behandelt werden, und größeren Einfluss darauf haben wie er sich einbringen kann, statt die Bedürfnisse einer kleinen Elite oder einer dummen Masse ohne entsprechenden Gegenwert für die Entwürdigung befriedigen zu müssen!

Oder andere Alternativen...
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