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Veganismus
31.05.2011 22:51 |
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Hi,
ich wollte mal eine DIskussion zum Thema Veganismus bzw. Vegetarismus starten, findet ihr es sinnvoll vegan zu leben bzw, lebt ihr selbst vegan?
Zu mir:
Ich lebe seit ungefähr einem Jahr vegan, es hat alles mit dem Film "Earthlings" angefangen.
Es geht völlig problemlos, alles ist komplett ersetzbar. Kulinarisch braucht man auf nichts zu verzichten. Außerdem finde ich das man wenn man ein gewaltfreies Leben anstrebt sollte man sich auch selber von Gewaltausübung frei machen, und tierische Produkte zu verzehren ist auf jeden Fall Gewalt.
Die angeblich negativen gesundheitlichen Aspekte halte ich für absoluten Schwachsinn, bei mir gab es seit "meinem Erwachen" keine negativen gesundheitlichen Folgen, mein Bluthochdruck ist sogar weg gegangen.
Über eine gute Diskussion würde ich mich freuen!
Grüße
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Animus unregistriert
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Animus am 10.06.2011 22:23.
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Ich kann mich @Animus da nur anschließen!
Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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vegetarische/vegan zu leben muss nicht sofort negative gesundheitliche erscheinungen hervorrufen.
es kommt drauf an wie bewusst man sich ernährt und wie ausgewogen. und vegetarier/veganer nehmen ihre nahrungsaufnahem viel bewusster wahr als andere.
ich kenne viele vegetarier/veganer. keiner hat irgendwelche probleme.
zum ethischen aspekt:
klar in der natur geht es um fressen und gefressen werden aber deswegen muss ich mich als inteligentes wesen doch nicht daran halten. wenn ich es ethisch falsch finde tiere zu benutzen dann lasse ich es. dadurch entsteht nichts schlechtes also wieso sollte ich es nicht tun?
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Denk ich auch, dass es sich um reine Einstellungssache handelt.
Nur, wenn ich körperlich schwer arbeiten muss, wird mir eine Wurstsemmel zwischendurch mehr helfen als Salat. Ein gutes Frühstücksei von Hühnern aus der Nachbarschaft, find ich ebenfalls ab und dann sehr lecker ;-) Die sind zudem endgross und die Hühner schert es nicht, wenn man sich einen kleinen Korb voll holt, während sie in der Sonne dösen...
Allerdings räume ich ein, dass ich auf Fleisch und Wurstwaren beim Tengelmann -und der gleichen Einkaufsketten ,- deFacto sofort verzichte und lieber einen Teller Nudeln niederziehe. Liegt schon daran, wie es verarbeitet und transportiert wurde. Die unmögliche Haltung und medizinische, prophylaktische Überbehandlung der Tiere, spricht ohnehin für sich.
Nach meinem Umzug von München nach Oberfranken kam ich jedoch wieder in den Genuss, bei echten Metzgern einzukaufen. Viel gegessen hab ich eh nie, aber dann schmeckts hier halt schon sehr gut. In Anbetracht der ganzen EHEC-Geschichte kann man sich ja auch als Vegetarier/Veganer was einfallen lassen. Jeder wie er halt mag...
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Das Nomadenvolk der Mongolen lebt sicher wesentlich mehr im Einklang mit der Natur als jeder einzelne von uns Zentraleuropäern und dort ist Fleisch Hauptnahrungsmittel und Energielieferant, in unserer überzivilisierten Welt, die eben NICHT mehr derartige körperliche Anstrengungen von uns fordert, kann man vegan leben, das bedeutet aber nicht, dass man dadurch auch naturschonender ist...
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Ich hatte das zu einem anderem Thema zwar schonmal erwähnt, aba egal...
Ich bin seit 23 Jahren sog. Vegetarier...
Hab damit aber erst recht spät angefangen (ich bin 1 Jahr jünger als ARNE)...
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Meine Grundentscheidung bewegt sich auf der ethischen Ebene...; Vegane Lebensweise find ich ..., sehr erstrebenswert..., aber meine kleine persönliche Art ist diesbezüglich zwar inkonsequent, aber halt meine...
Mein Aufhänger war der Film von George Franju "Das Blut der Tiere"...
Nachdem ich für mich meinen Weg gefunden hatte war ich anfangs sehr intolerant..., war für mich aber auch eine wichtige Phase...., doch mittlerweile geh ich damit etwas entspannter um...
Ich muß diese "Spalterei" nicht mehr haben...,
"Es lebe die judäische Volksfront..., Tod der Volksfront von Judäa..."
Aus meiner Sicht : geschissen auf jeden Aktionismus, der nicht aus dem Inneren (Herzen) kommt...
...mein "Herz" ist leider auch inkonsequent, da nicht vegan, aber für mom ehrlich...,
Ich habe eine große Hochachtung für jeden Veganer...., aba auch für jeden ehrlichen Menschen, auch wenn er Kadaver frisst..., meine sog. Weltanschauung is halt nur meine momentane Sichtweise meines für dazugehörigen Lebensmomentes....
"Ideal und Wirklichkeit"....passt... und unter diesem Titel kann mann auch mal bei Krishnamurti nachschauen...
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http://www.youtube.com/watch?v=tIJqMVMfL3Y&feature=related
Ehrlichkeit.......oder Spielzeug...?
Mindfucking...?
Letztendlich muß das jeder für sich selbst ausmachen...
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Sometimes Truth Is Stranger Than Fiction
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Vorteile vom Fleischessen:
-Lecker
-Einfach
-Gute Proteinquelle
-Sehr viele Tiere würden sonst gar nicht erst leben
Nachteile vom Fleischessen:
-Mehr als 500g Säugetierfleisch/Woche sind krebserregend.
-Tiere müssen leiden/sterben
-Es könnten weniger Menschen ernährt werden, da die Tiere mehr Kalorien verbrauchen als sie produzieren (Hungersnöte)
Nachteile vom vegetarisch/vegan leben:
-Aufwändig, inbesondere je radikaler man es macht
-Wenn man nicht aufpasst ist Mangelernährung möglich
-Es können mehr Menschen ernährt werden (alle anderen Resourcen werden knapper und es kommt zu mehr Umweltzerstörung)
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Hansi unregistriert
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Zitat: |
-Sehr viele Tiere würden sonst gar nicht erst leben |
Das siehst du als Vorteil? Ich finde es höchst Lebewesenverachtend zu behaupten ohne Fleischindurstrie wären viele der Tierchen ja gar nicht erst geboren worden. Das wäre in dem Fall sogar besser für sie gewesen, da die meisten Tiere aus der Tier-KZ-Produktion ja nur gezüchtet wurden um in ihrem Leben nicht einmal Tageslicht zu sehen und ein eingezwängtes scheiß Knastleben zu führen um dann getötet zu werden. Das als Vorteil für die Tiere zu verkaufen ist hoch zynisch. Ein Leben im Tier-KZ ist ein Leben auf das man gut und gerne verzichten könnte.
Zitat: |
-Aufwändig, inbesondere je radikaler man es macht |
Das ist immer noch ein Vorurteil. Ich sehe keine erheblichen Unterschiede in der Aufwändigkeit von fleischlosen Gerichten. Gut wenn mans ganz radikal mag und selbst die tierischen E-Zusätze in Lebensmitteln zu suchen beginnt magst du Recht haben, ansonsten macht ne fleischlose Ernährung aber keinesfalls mehr Aufwand als eine mit Fleisch. Pasta z.b. ist sogar fleischlos viel einfacher zu machen als Pasta mit Fleisch
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wave unregistriert
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Ich denke, das aufwändig bezieht sich eher darauf, spontan eine ausgewogene Ernährung zu bekommen. Das schaffe ich zB mit Fleisch problemlos. Wenn es vegetarisch sein sollte, würde ich mich vermutlich nur von einer stets variablen Mischung aus Tomate/Käse ernähren. Das ist auch nicht sooo gesund.
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Hansi unregistriert
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Nur weil ihr unfähig seid zu kochen
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das ist ja deine schuld wenn du nicht kochen kannst oder willst, ich koche auch nur vegetarisch und bei mir hat sich noch niemand beschwert das es zu unausgewogen wäre oder mangelerscheinungen auftreten. wär nicht selber kocht ernährt sich unausgewogen. siehe jod, natrium, aspartam und der ganze mist.
ich bin dadurch sogar fast sympthomfrei von irgendwelchen problemen von haut, magen, nervlichen dingen usw., probleme die ich vorher ab und an hatte.
draußen ist chaos, drinnen ist krieg. wer geht dazwischen, wer holt die musik?
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unausgewogene ernährung kann es sowohl bei fleischfressern als auch vegetariern und veganern geben. da vegetarische/vegane menschen aber bewusster mit ihrer nahrung umgehen ist das seltner als bei fleischfressern die einfach kaufen was ihnen angeboten wird
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Egal ob Fleisch-, oder Gemüsekonsument letztendlich ist es immer wichtig zu wissen wie und mit was die Produkte hergestellt wurden. Ich esse keine Tiere aus Massentierhaltung sondern nur dass was die Metzger meines Vertrauens aus zwei Dorfmetzgereien liefern können.
Beim Gemüse ist es die selbe Situation wie beim Fleisch. Wurde das Gemüse mit Herbiziden, Fungiziden und Pestiziden behandelt? Wie wurde gedüngt, und mit was? Nur weil es gut aussieht muss es noch lange nicht gesund sein. Sonst kuckt mal auf:
http://www.youtube.com/watch?v=gDrvFiRwWP8
da geht es um die Firma "Monsanto"
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lebensmittel selbst anbauen.
das is die zukunft. unabhängigkeit ist mein ziel
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Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr Vegetarier. Ursprünglich aus einer Laune heraus, morgens aufgewacht und entschlossen, kein Fleisch mehr zu essen; natürlich habe ich vorher mit dem Gedanken gespielt und am Tag davor gabs auch eine dramatische Änderung in meinem Leben...
Die Motivation war ursprünglich, dass ich herausfinden wollte, wie lange ich es ohne Fleisch aushalte - als Kind einer, bis vor wenigen Jahren, viehhaltenden Fleischfresser-Familie. Durch Kontakte mit anderen Vegetariern und Veganern, hauptsächlich über Facebook, kamen dann auch mehr Gedanken über Ernährung, im Zusammenhang mit Herkunft und Wirkung.
Inzwischen tendiere ich tatsächlich mehr zu einer veganen als omnivoren (allesfressenden) Lebensweise, aber wenn dann Schritt für Schritt und wahrscheinlich nicht für immer.
Die Entscheidung umzusetzen war übrigens gar nicht schwer. Ich koche mein Essen eh selbst und weil ich nur das Fleisch weg lasse, musste ich mein Kaufverhalten auch kaum ändern. Meine Familie ist Vegetarismus schon gewohnt, beziehungsweise tendiert in letzter Zeit teilweise selbst dorthin, und in meinem Freundeskreis habe ich sowieso nur Leute, die mich respektieren.
Interessant ist, dass so gut wie jeder, wenn er/sie zum ersten Mal hört, dass man Vegetarier ist, einem haarklein erzählt, was man selbst isst und warum. In einer Psychologie heute-Ausgabe stand dazu im Leitartikel, dass das Rechtfertigen ein moralischer Reflex ist, weil Omnivore im Grunde genau wissen, dass ihre Ernährung ethisch unkorrekt ist.
Zitat von Lustick: |
Das Nomadenvolk der Mongolen lebt sicher wesentlich mehr im Einklang mit der Natur als jeder einzelne von uns Zentraleuropäern und dort ist Fleisch Hauptnahrungsmittel und Energielieferant, in unserer überzivilisierten Welt, die eben NICHT mehr derartige körperliche Anstrengungen von uns fordert, kann man vegan leben, das bedeutet aber nicht, dass man dadurch auch naturschonender ist... |
Es gibt auch Leisstungssportler, die sich vegan ernähren: http://marathonvegan.blogspot.de/
Zum Thema Gesundheit wurde ja das Meiste ja schon gesagt; lediglich auf das Vitamin B12 sollte man als Veganer achten - aber als Vegetarier und Omnivorer genauso, das ist kein rein veganes "Problem".
Ich fühle mich durch den Vegetarismus nicht unbedingt gesünder, leide eh mehr unter psychischen Krankheiten. Allerdings habe ich seitdem keine Probleme mehr mit meiner Haut; also wenn ich meine Neurodermitis an meine Kinder mal vererben sollte, werde ich da auf eine möglichst fleischlose Ernährung achten (den Zusammenhang habe ich auch schon von anderen Vegetariern gehört).
"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Ich hab kein Problem mit Spaghetti, und?
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