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Zum Ende der Seite springen BGE Modell: BIP Teilhabe und Geldsystemregulierung  
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Leberkrebs
unregistriert
01.04.2008 12:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie oft muss man das eigentlich noch erklären? Mindestlohn mit einer DECKELUNG nach oben. Wer UNTER dem liegt wird aufgestockt, wer die 1100€ oder mehr erreicht, bekommt nix.

Bevor das jetzt auchfalsch verstanden wird: Wer über 1100€ liegt, kann natürlich seinen Überschuss behalten. Lediglich ganz oben, bei Einkommen ab , sagen wir 7500€ monatlich, gehen stärkere Sptitzensteuersätze dann wieder ab. Bis hin zu, das jemand von 1 Million Bruttolohn dann "nurnoch" hunderttausend behalten darf, statt 700.000 wies jetzt ist.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 01.04.2008 12:13.

Arne Kroger
unregistriert
02.04.2008 02:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Xoc:

http://ec.europa.eu/employment_social/mi...ssoc_274_de.htm

Okay, sind 1065 € in Dänemark, aber ohne Wohngeld, musste dann eben mit den 347 € bei Hartz IV in Deutschland und nicht mit den 650 € Durchschnittsbetrag vergleichen, also das dreifache wie in der BRD.

Dänischer Preisindex:
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/...P/euro_cp/cp000

Und dänische Arbeitslosenquote:
http://wko.at/statistik/eu/europa-arbeitslosenquoten.pdf

Und zum Abrunden noch die dänischen Steuerquoten:
http://www.estv.admin.ch/d/dokumentation...2007/stequo.pdf

Und auch nicht unwichtig:
Dänisches Glück:
http://www.eurekalert.org/pub_releases/2...l-uol072706.php

Alles besser in Dänemark mit doppelt so hohen Steuern, dreimal so hohen Sozialleistungen, weniger als die Hälfte an Arbeitslosigkeit, gleiche oder sogar noch etwas geringere Preise wie hier und 35 mal glücklicher als die Deutschen.

So, jetzt erkläre das mal.

Xoc

lol

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02.04.2008 10:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Kein Problem:

1. Bis 25 Jahre gibts nur 686 Euro, das deckt inbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit ab.
2. In Dänemark sind die Lebenshaltungskosten ~25% höher. 686 "dänische Euros" entsprechen also nur 548,80 "deutschen Euros".
3. Dänemark hat die höchsten Löhne der EU, der Unterschied zwischen den Sozialleistungen und Löhnen ist also immer noch deutlich, auch wenn die Sozialleistungen hoch sind.
4. Auch die Dänen streichen Leistungen, wenn man Arbeit nicht animmt, noch ein zusätzlicher Anreiz zu arbeiten (bei 30% Streichen von 548 Euro bleiben noch effektiv 384 Euro für einen 20 Jährigen).
5. Sie haben eine niedrige Arbeitslosigkeit, weswegen hohe Sozialleistungen finanzierbar bleiben (Nicht zuletzt, weil sie sowohl einen sehr starken Mittelstand haben, als auch keinen Arne Kroger, der sein Geld bevorzugt im Ausland ausgibt und damit im Inland Arbeitsplätze und Steuern vernichtet).

Das begründet ausreichend, wieso es sowohl finanzierbar ist, als auch wieso noch genügend Motivation zum Arbeiten besteht.

Ausserdem scheinst du nicht in der Lage zu sein die Inflationrate von den Lebenshaltungskosten zu unterscheiden und/oder hast deine eigenen Quellen nicht gelesen.
Dein Link zum Preisindex gibt die relativen Veränderung gegenüber 2005 an. Wenn damals etwas schon teurer war, dann siehst du das in den relativen Veränderungen natürlich nicht.

Und das nächste Mal bitte nicht so schnell Fakten als "Quatsch" bezeichnen und dann selbst Quatsch bauen, wie mit dem Preisindex.

Meine Quellen:
"Die Preise in Island liegen um fast ein Drittel höher als in Deutschland."
http://www.ba-auslandsvermittlung.de/lan....html__nnn=true

"Dennoch liegt der Anteil der Sozialleistungen bei 19,5% des Bruttoinlandsprodukts deutlich unter dem EU-Durchschnitt."
http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=4337

Noch mehr Quellen, falls du mir nicht glaubst:
"In Dänemark werden die höchsten Gehälter der EU gezahlt. Auf der anderen Seite sind die Lebenshaltungskosten EU-Spitze"
http://www.ahgzjobs.de/main/ratgeber/ausland/d%E4nemark.html

"In Dänemark sind die Lebenshaltungskosten um rund ein Viertel höher als in Deutschland."
http://www.europaserviceba.de/lang_de/nn....html__nnn=true

"Er kann um 30% gesenkt werden, wenn angenommen wird, dass die Person ohne Grund eine Erwerbsarbeit verweigert."
http://www.euromarches.org/deutsch/04/0319_7b.htm

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Leberkrebs
unregistriert
02.04.2008 17:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das einzige was in Dänemark garantiert extrem teurer ist, ist das Bier.
Die gleiche Kiste Bier, die hierzulande 12€ kostet, ist dort nicht unter 25€ zu haben. Weil die Dänen auf Alkoholika extreme Sondersteuern aufschlagen. Dies fließt übrigens in die berechneten Lebenshaltungskosten mit ein, weil auch in Deutschland Bier ein Teil des statistischen Warenkorbs ist. Idiotischerweise berechnen deutsche Wirtschaftsweise Bier sogar im Warenkorb für Kinder mit. Da macht so ein Statistikausreißer alleine schon einiges aus. Als nächstes kommt dann, das die Dänen höhere Urlaubskosten haben, auch ein Bestandteil des Warenkorbs. In Dänemark bleibt es nämlich auch im Juli noch recht frisch, mit meist unter 25 Grad. Daher neigen Dänen zu Fernreisen in den Süden, nochmehr als Deutsche. Der Sommer den wir letztes Jahr hatten, mega-ätzend, dürfte für Dänemark Durchschnitt sein.

Xoc

lol

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02.04.2008 18:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich war als Kind mehrfach in Dänemark im Urlaub und kann mich dran erinnern, dass wir sogar extra Lebensmittel mitgenommen haben, weil es dort deutlich teurer waren. Die haben nämlich auf alles 25% Mehrwertsteuer, auch Lebensmittel und nicht 7%, wie wir. Dazu kommen noch die hohen Löhne.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger
unregistriert
03.04.2008 03:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Okay, dann gehen wir das mal durch.
Die Waren, die dort in Island vergleichen werden, sind für den isländischen Markt ziemlich irrelevant. Kein Mensch isst in Island Tomaten, weil man die nicht anbauen kann dort. Aus isländischer Sicht müsste man die meisten Waren, die hier in Deutschland verkonsumiert werden mit Papageientaucher vergleichen, die die dort in Massen futtern. Ich kenne allerdings nicht die Preise für Papageientaucher in Deutschland.
Der Vergleich, den die Bundesagentur da macht, ist was für Moffen, die nicht fressen, was sie nicht kennen.
Die Energiepreise, die zur Zeit das schwerste sind, was hier Hilfsbedürftige zu buckeln haben, sind in Island, was zumindest Strom anbelangt, lächerlich gering.
Korrekt ist, dass Island kein Land für Alkoholiker, Vegetarier, Veganer und nur bedingt eines für Kettenraucher ist. Deutsche Konsumgewohnheiten bei der Berechnung für sowas an den Tag zu legen, ist lächerlich, denn niemand, der in Island lebt, wird all zu viel Gemüse und anderes Fleisch essen außer Fisch und Papageientaucher, womit die Dich dort totschmeißen.

Dass man, wenn man eine vernünftige Wirtschaftspolitik macht und auch Möglichkeiten für Familien schafft, Kinder großzuziehen, natürlich extrem an Sozialausgaben sparen kann, hat niemand bestritten, wie es auch in dem zweiten Link von Dir als POSITIVES BEISPIEL FÜR ISLAND genannt ist. Da steht deutlich: MEHR SOZIALLEISTUNGEN SENKEN DEN GESAMTETAT DES SOZIALHAUSHALTES.
Nix anderes sage ich, dass nämlich der niedrige deutsche Satz das gesamte System hier ruiniert, weil die Leute kein Geld mehr haben, um Kinder zu bekommen und zu erziehen und sich überhaupt um Arbeit zu bemühen

Link III bringt keine Quellen und schwafelt was über Führungskräfte. Wenn ein Rolls-Royce in Dänemark mehr kostet, ist das für den Sozialhilfeempfänger, der aus irgendwelchen Gründen nicht arbeiten kann, irrelevant.
Ist der gleiche Betrug, den @Bronstein schon ausgemacht hat, was diese Lebenshaltungskosten anbelangt, wie das in Deutschland bei der Einführung des Euros gemacht wurde. Während die Preise für Grundnahrungsmittel kräftig stiegen, wurden genügend Luxusartikel berücksichtigt, die für einen Menschen mit unterem Einkommen irrelevant waren.
Wenn meine Eltern in Skandinavien Urlaub gemacht haben, haben die auch Brot mitgenommen, weil es da nur gesüßtes Brot meistens damals gab (Keine Ahnung, wie das heute ist.) Deutsches Brot wird so, wie wir es essen nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft, das ist überall in der Welt teurer als wie in Deutschland, das erklärt sich z.B. aus Angebot und Nachfrage.
Btw, natürlich steigen die Löhne, wenn man die Sozialleistungen erhöht, krimineller Betriebsratbestecher IV ist gemacht worden, um die Arbeitslosigkeit hoch zu halten und die Löhne damit zu senken, weil die Personalkosten in Deutschland dennoch höher sind als wie in Dänemark wegen einem Sozialversicherungssystem aus dem vorletzten Jahrhundert.

Aus Link IV entnehme ich, dass eben Nahrungsmittel (z.B. Brot, und zwar deutsches, s.o.) teurer ist, alles andere, selbst alkoholische Getränke sind gleich teuer bis auf eben Sachen, die was mit Personal zu tun haben, Reparaturen und Restaurantbesuche, Freizeitsachen, Kultur), alles andere ist genauso teuer und Kleidung sogar wesentlich preiswerter. Für Menschen mit Mindesteinkommen ist AUSSCHLISSLICH DIESE WARENAUFSCHLÜSSELUNG RELEVANT:
http://www.attac.de/luebeck/_material/in...rbeitszwang.pdf
(Bitte nach Unten scrollen, da sieht man die Aufteilung auf Seite 2).

Zu Link V:
Okay, wer also in Dänemark sagt. Leckt mich, ich will nur meine Ruhe haben, dem stehen also immer noch 400 € mehr zu, als jemanden, der in Deutschland bereit ist, zu arbeiten.

Letztendlich belegst Du mit den Links nur meine These, dass eine höhere Besteuerung und ein hohes Mindesteinkommen eben die Produktivität erhöhen und die Sozialkosten langfristig erheblich senken.

Xoc

lol

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03.04.2008 14:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Lies vielleicht mal nach, was ich in meinen Postings tatsächlich behauptet habe und was nur deiner Phantasie entspringt, das könnte dein Gemüt beruhigen und vermeiden, dass du so viel Unsinn erzählst.

Zitat:
Da [http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=4337] steht deutlich: MEHR SOZIALLEISTUNGEN SENKEN DEN GESAMTETAT DES SOZIALHAUSHALTES.


Nein, da steht, dass mehr bessere Rechte, mehr Sozialleistungen für Familien und mehr Gleichberechtigung zu mehr Babies führen.
Du solltest wirklich lesen lernen oder ist dir vielleicht der Unterschied zwischen Wörtern wie "dennoch" und "deswegen" nicht klar?

Zitat:

Aus Link IV entnehme ich, dass eben Nahrungsmittel (z.B. Brot, und zwar deutsches, s.o.) teurer ist, alles andere, selbst alkoholische Getränke sind gleich teuer


Das ist nur ein Ausschnitt aus der eurostat Statistik, die du selbst schon verlinkt hast und offensichtlich nun zum 2. Mal falsch interpretierst. Also nochmal: Die Zahlen geben die relativen Veränderungen bezüglich eines Bezugsjahres in Prozent an, es sind keine absoluten Zahlen. Den Daten ist zu entnehmen, welches Land mehr Inflation hat, nicht mehr und nicht weniger.

Zitat:
Letztendlich belegst Du mit den Links nur meine These, dass eine höhere Besteuerung und ein hohes Mindesteinkommen eben die Produktivität erhöhen und die Sozialkosten langfristig erheblich senken.


Du stellst eine Korrelation fest und schliesst davon ohne mit der Wimper zu zucken auf eine bestimmte Ursache-Wirkungsbeziehung, kein Wort davon, dass die Beziehung auch genau andersrum sein könnte oder es eine andere gemeinsame Ursache für beides geben könnte.
Sowas bin ich von imkompetenten Spiegelonlinewissenschafsjournalisten gewöhnt, die keine Ahnung haben, worüber sie schreiben, ich dachte eigentlich nicht, dass du dich da einreihen wolltest, inbesondere, da ich die Problematik schon oft genug im Chat angesprochen habe.

Aber wenn's um ne "gute Sache" geht, dann meinst du wohl von einer sauberen Argumentation (oder zumindest richtig Lesen) absehen zu können, nicht?

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Leberkrebs
unregistriert
03.04.2008 15:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Aha, da hat sich schonmal der erste vom Spiegelforum geoutet. Augen rollen

Ist schon interessant wie die neoliberalen User hier mit Mühe und Zähneknirschen versuchen, ihre wahren Ansichten über Arbeitslose zu mäßigen und zu verbergen, die nämlich einem nächsten Holocaust nahe kommen dürften.
Augen rollen Augen rollen Augen rollen

Stattdessen mal subversive Hetze und immer ein paar kleine Diffamierungen abfeuern.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 03.04.2008 15:46.


Xoc

lol

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03.04.2008 17:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, Bronni, ich werde in Wahrheit von Ackermann bezahlt um hier im Forum durch neoliberale Propaganda den Holocaust an arbeitslosen Alkoholikern wie dir vorzubereiten, wie hast du es nur geschafft mich zu durchschauen. Augen rollen

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Metafire

Sci-Fi Freak

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03.04.2008 23:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube der Avatar spricht da Bände großes Grinsen

Umgang mit Menschen verdirbt den Charakter.
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Arne Kroger
unregistriert
RE: Back to the roots 04.04.2008 03:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, @Xoc, das habe ich Dir schon gesagt.
Wenn Du sowas in diesem Kontext hier reinstellt:

Zitat:
Original von Xoc

Zum Mindesteinkommen:
Wenn das zu hoch ist gehen zu viele Leute nicht mehr arbeiten (winke Bronstein) und die verbleibenden werden zu stark belastet, so dass noch weniger arbeiten gehen und das System schlussendlich zusammenbricht.

Wir hatten auch mal bessere Sozialhilfe und niedrigere Arbeitslosigkeit, dummer Weise ist dann die Arbeitslosigkeit gestiegen und das Sozialsystem wurde zu teuer.

,
dann darfste Dich nicht wundern, wenn man nicht versteht, dass das allgemein ausgedrückt ist, sondern man es so verstehen muss, als wolltest Du sagen, dass das in Deutschland richtig ist und in Dänemark falsch.

(Das wollte @Xoc nämlich gar nicht sagen, sondern eben das nur mal allgemein festhalten, dass z.B. 1 € über dem Mindesteinkommen als Lohn zu niedrig wäre. Btw. ist das ein Problem, dass wir in der BRD wegen der niedrigen Löhne haben!!!)

Xoc

lol

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04.04.2008 10:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich habe exakt gesagt, was ich sagen wollte.
Ich habe mit keinem Wort Dänemark oder Deutschland erwähnt oder mich irgendwie darauf bezogen.

Den angeblichen Zwang, das falsch verstehen zu müssen, kann ich nicht nachvollziehen (Interessant ist übrigens, dass du hier "man" und nicht "ich" verwendest, gestern hast du noch genau das bei Nemesus kritisiert).

Aber, selbst wenn du das falsch verstehen musstest, ist das kein Grund, dass du nicht nachfragen kannst, wie es gemeint ist. Ich erwarte nämlich tatsächlich von jedem, dass er zumindest erkennen kann, dass dort nicht steht "Dänkemark hat ein zu hohes Mindesteinkommen".

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Leberkrebs
unregistriert
04.04.2008 13:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie hoch sollte denn das Mindesteinkommen sein?
Höchstwahrscheinliche Antwort: Mindesteinkommen sollte es nicht geben, weil die Wirtschaft...blabla...Globalisierungszeitalter...laber schwätz babbel...Sozialromantik...blubber blabber...

Xoc

lol

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04.04.2008 14:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das hängt von der Arbeitslosenquote, dem Lohniveau und dem Preisniveau sowie der Mentalität der Leute ab.

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Leberkrebs
unregistriert
04.04.2008 14:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ok: Arbeitslosenqoute hoch, Lohnniveau extrem niedrig, Preisniveau extrem hoch, Mentalität "jeder gegen alle" .

Und?

Nochmehr Betriebswirte, die eine Volkswirtschaft lenken wollen?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 04.04.2008 14:48.


Ravecloft




04.04.2008 21:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Es wundert schon etwas, wenn hier auf einmal das (ehemalige?) arbeitsmarktreformerische Wunderland Dänemark als Vorbild angeführt wird.

Stichwort: Flexicurity
Stichwort: Abbau des Kündigungsschutzes
Stichwort: Innerhalb eines Jahres fast den gleichen Lohn wie vorher als Arbeitslosengeld, aber JEDER Job muß angenommen werden, überall.
Stichwort des Regierungschefs Rasmussen: "Wir brauchen alle und wir kriegen alle"
Stichwort auch: protestantische Ethik
Aber vielleicht bin ich nicht mehr ganz up to date; wir schreiben das Jahr 2008.

Zum Kündigungsschutz kann ich sagen: Das ist eine ganz feine Sache. Ich würde ja noch damit leben können, permanent nur 1-Jahres-Verträge zu haben, weil man letztendlich langfristig eh nicht zurechtkommen wird, wenn man die Stelle hat, es aber so scheiße läuft, daß der Arbeitnehmer einen loswerden will. Irgendwie werden die einen dann auch los. Und so lange ich eine Stelle habe und die Aussicht, daß es so bleibt, komme ich auch ganz gut zurecht. Für jemanden, der nur im hier und heute lebt und in den Tag hineinlebt, und keine Familie gründen will, paßt das schon. Problematisch wird es, wenn es eben nur noch befristete Verträge gibt, und gleichzeitig eine Obergrenze für Befristungen festgesetzt ist. Zur Not würde ich mich auch als scheinselbständiger Freiberufler anstellen lassen, aber das wird wohl die Verwaltung nicht mitmachen (können).
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Arne Kroger
unregistriert
05.04.2008 05:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Dänemark hat nicht unbedingt so viele befristete Arbeitsverträge, aber eben eine 14tägige Kündigungsfrist und bei 90 % ALG, dem hohen Mindesteinkommen, dass ja noch größer wird, wenn man Familie hat und der geringen Arbeitslosigkeit, sehe ich darin auch keine Probleme.
Nachdem ich selber fast 15 Jahre bei ein und dem selben Arbeitgeber war, weiß ich, wie man sich fühlt, wenn man auf so einer beamtenähnlichen Stelle sitzt. Das ist auch nicht für jeden was. Für Menschen, die eben noch was anderes als dahinvegetieren möchten, ist das imo eher unangenehm, wenn dazu dann eben noch eine so beschissene Arbeitsmarktsituation wie in Deutschland kommt mit absolut beschissenen Sozialleistungen.

Was tatsächlich was ausmachen könnte, ist die protestantische Ethik.
Katholiken sind einfach faule Säcke. Die schaffen nicht genug Knete herbei. Aber eine Liga Nord oder noch besser eine Liga Nordwest gründen, will hier ja keiner. nene
Leberkrebs
unregistriert
08.04.2008 02:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Eine protestantische Liga, eine katholische Liga...wie 1618 - 1648

Plündern, brandschatzen, schänden... großes Grinsen
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