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| Zitat von Veritas: |
| Echt? Aber die haben doch 20 "Freiwillige" darein geschickt.... Glaubst du nicht das die Strahlung abbekommen haben? Kann man das denn so schnell feststellen? Ich mein, könnte ja auch sein das man die Nachrichten manipuliert. |
Natürlich haben die Arbeiter dort Strahlung abbekommen, aber deutlich weniger als nötig ist um strahlenkrank zu werden. Wenn jemand strahlenkrank ist, dann merkt man das in leichten Fällen spätestens nach einigen Tagen, in schweren Fällen schon nach Stunden.
Ab 500 mSv akuter Strahlenbelastung kann man einen Strahlenkater bekommen, ab 1000-2000 mSv leichte Strahlenkrankheit.
30 Arbeiter haben mehr als 100 mSv abbekommen.
6 Arbeiter mehr als 250 mSv.
Durch 100 mSv akute Strahlenbelastung steigt das Lebensrisiko an Krebs zu sterben um 0,5-1 Prozentpunkte.
Japan ist nicht Russland (wo ein Menschenleben wesentlich weniger wert war) und Fukushima nicht Chernobyl (dort erkrankten mindestens 134 an Strahlenkrankheit von denen 28 in den ersten Monaten gestorben sind).
Das grösste Gesundsheitsrisiko für die Arbeiter ist vermutlich, dass viele von ihnen Raucher sind (auch durch den Stress dort zu arbeiten oder wegen einer "ich wurde eh verstrahlt" Einstellungen anfangen/nicht aufhören/mehr rauchen).
Das Risiko als Raucher am Rauchen zu sterben beträgt ~50%.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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| Zitat: |
| lol xoc du glaubst auch jeden scheiß, den die japanische regierung von sich gibt xD |
Xoc hat genauso nebenher Physik studiert wie ich. Und das was in den Quellen über die Strahlenbelastung steht macht zumindest im Groben und Ganzen Sinn.
Ganz im Gegenteil zu deiner Einstellung: Es ist vollkommen bescheuert, einfach irgendwas zu glauben, nur weil es NICHT über die Nachrichten verbreitet wird. Da liegt man dann nämlich ziemlich sicher daneben.
Zur Sache an sich: Radioaktivität ist im Wesentlichen auf zwei Arten gefährlich. Einmal wenn radioaktive Stoffe IN den Körper gelangen und sich dort anreichern. Davor hat man die Leute scheinbar gut genug geschützt. Und zum zweiten wenn eine starke Belastung von außen eintritt. Eine schwache, kurzzeitige Bestrahlung von außen ist nicht so kritisch, das ist ein bisschen wie Sonnenbrand.
| Zitat: |
| klar macht jede energiegewinnung dreck. deswegen sollte man auch darüber nachdenken weniger energie zu verbrauchen. wenn profitgier runtergeschraubt wird dann geht das auch. aber dazu brauch es gesamtgesellschaftliche veränderungen. |
Wenn ich also in meinem Haus Vollbeleuchtung haben will, immer 22°C, drei PCs und ein Auto vor der Türe, dann ist das Profitgier und ich muss sparen?? Dann hab ich entweder was falsch verstanden oder es macht keinen Sinn.
Vorallem hab ich nicht vor, da nachzugeben, nur weil Unwissende Angst vor Atom und Gen haben.
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@Weinhaus @Xoc Naja, ganz unbegründet sind die Zweifel von reset ja nun auch nicht. Anfangs hieß es, diese 20 oder 30 Arbeiter ( ich glaub es waren Feuerwehrleute, weiß ich aber nicht mehr genau ) wären da freiwillig rein. N paar Wochen später hieß es, sie wurden gezwungen.... Es ist schon schwer zu entscheiden was man als richtige oder falsche Nachrichten betrachten kann.
Kann man das logisch erklären, ob wirklich nur die von Xoc erwähnte Strahlenmenge vorhanden war? Ich meine, so als Zuschauer, ohne selbst dort gewessen zu sein? Reicht dort das Wissen eines Physikstudenten um sowas beurteilen zu können aus? Und fühlt euch bitte nicht auf den Schlips getretten... Ich will euch nicht von der Seite anquatschen, sonder es einfach nur wissen. Ich hab maximal n blaßen Schimmer was Atomkraft usw angeht. Deswegen sind die Fragen zu 100% ernst gemeint.
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Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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In den Medien wurden die verschiedensten widersprüchlichen Sachen über Fukushima berichtet, meistens hat sich nach einiger Zeit dann aber geklärt, was wirklich der Fall war (aber die entsprechenden Korrekturen findet man selten in den Medien). Journalisten selbst haben selten Ahnung von dem Thema, über das sie schreiben. Ihr Auftrag ist es meistens irgendwo abzuschreiben und das so zu formulieren/auszuschmücken, dass es möglichst viel Aufmerksamkeit bekommt.
z.B. wurde ein Arbeiter hierzulande bereits als Strahlentoter in den Medien verkauft, wärend sich kurz danach rausstellte, dass er an einem Herzinfakt gestorben ist. Auch die naheliegende Vermutung, dass es durch Überarbeitung oder Stress dazu kam, ist schwer haltbar, da er gerade mal anderhalb Tage dort eingesetzt wurde und auch keiner signifikaten Strahlenbelastung ausgesetzt war.
Wahrscheinlich beziehst du dich auf die Fukushima 50 und in dem Wiki Artikel steht auch das meiste darüber, inklusive Quellenangaben.
Es reicht natürlich nicht das Wissen eines Physikstudenten, es ist lediglich hilfreich, weil man es dann einfacher hat zu verstehen, was die Wissenschaftler und Experten dazu sagen (und wer wirklich ein Experte ist und nicht nur dazu aufgeplustert wird).
Allgemein ist es ganz gut, wenn man sich über ein kontroverses Ereignis ein umfassenderes Bild machen möchte, dass man sich:
-Medien verschiedener politischer Richtungen anschaut
-Auch ausländische Medien liest
-Guckt, was die Quellen der Journalisten sind
-Sich diese Quellen auch mal selbst anschaut
-Sich anhört, was die Experten und Wissenschaftler selbst dazu zu sagen haben. Oftmals findet man gerade da weitere Informationen und Quellen, die in den Massenmedien gar nicht auftauchen.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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