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Unity-Forum » :: Diskussionen :: » Politik & Gesellschaft » Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden?  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Leberkrebs 03.11.2007 01:38
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Hansi 03.11.2007 01:44
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Rattengewitter 03.11.2007 01:53
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Leberkrebs 03.11.2007 02:03
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Hansi 03.11.2007 02:06
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Arne Kroger 03.11.2007 05:58
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Hansi 03.11.2007 15:22
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Lovecraft 03.11.2007 10:32
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Arne Kroger 04.11.2007 06:04
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Seneca 03.11.2007 16:17
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Leberkrebs 06.11.2007 02:01
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Anonymous 04.11.2007 04:05
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Lovecraft 04.11.2007 11:29
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Arne Kroger 05.11.2007 01:13
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Lovecraft 05.11.2007 19:18
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Arne Kroger 06.11.2007 04:05
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? MAUS 06.11.2007 05:49
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Leberkrebs 06.11.2007 22:08
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Arne Kroger 07.11.2007 14:45
 RE: Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? Lovecraft 12.11.2007 23:52
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Leberkrebs
unregistriert
Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden? 03.11.2007 01:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Brot und milch und Käse und andere Grundnahrungsmittel, sollen bis Januar um 20%-30% teurer werden. Die Konzerne haben endlich was gefunden, wo der Kunde sich durch Sparen nicht entziehen kann, denn Grundnahrungsmittel müssen wir alle kaufen. Und dann noch die wunderschönen Begründungen das angeblich Chinesen unsere Milch wegtrinken, oder daß unser Brot wegen Mißernte in Australien (!) teurer werden muss...
Hansi
unregistriert
03.11.2007 01:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Meiner Meinung nach ist es eigentlich schon eine Riesensauerei, dass man für so etwas wie Grundnahrungsmittel überhaupt Geld verlangt, wenn das dann noch zu horrenden Preisen passiert, ist das natürlich umso beschissener. Ich meine, jeder Mensch hat ja ein Recht auf Leben (zumindest so lange wie er das selbst möchte oder es von selbst endet) und ihm dieses Recht zu nehmen in dem man für Dinge Geld verlangt (das manche Menschen nur sehr schwer zusammenkratzen) ist imo ein Verbrechen. Ich darf mir ja heute nicht mal einen eigenen Apfelbaum planzen oder mir Kühe auf die Wiese stellen, wenn sich das Grundstück nicht in meinem Besitz befindet.

Rattengewitter




03.11.2007 01:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zu der Preiserhoehung und deren Begruendungen sagen wir mal nichts
smilie26
Ich frage mich nur sind die Leute so dumm das sie das glauben?
Bleibt nur noch Bier (das immer bezahlbar ist) ,nahrhaft,sehr billig und der Vorteil fuer unsere Versorger und Papi Staat,es stopft die Maeuler der meckernden Leute.

(Brain was machen wir heute Abend?
Genau das selbe wie jeden Abend,Pinki.
Wir versuchen uns die Welt schoenzureden...)
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Leberkrebs
unregistriert
03.11.2007 02:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie war das noch damals mit "Sollen die Leute doch Kuchen essen..."
Und ja, selbstversorgen ist verdammt schwer machbar wenn man nicht genug Land besitzt.
Ich frag mich auch nur was noch alles passieren muss...
Hansi
unregistriert
03.11.2007 02:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ähm selbstversorgen... ich bin jetzt zu neugierig ob du der Typ bist, dem ich letzten Dienstag die Adresse von hier in der Bar-Bara gegeben habe?!? smile
Arne Kroger
unregistriert
03.11.2007 05:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich hab' in den NL bislang keine Preiserhöhung festgestellt bei Lebensmitteln.

Scheint also nur eine übliche konzertierte Aktion des deutschen Kapitals zu sein. Infolgedessen darf sich die niederländische Wirtschaft über einen höheren Kaufkraftzuwachs jetzt freuen.

Über meinen sowieso schon länger. großes Grinsen
Und wer von den Menschen, die in Grenzgebieten leben, noch in der BRD einkauft, muss ja sowieso einen an der Waffel haben. Und wer, wenn schon in Deutschland, nicht da lebt, wo man ganz schnell aus diesem Lande draußen ist, dem ist wahrscheinlich eh nicht mehr zu helfen.
Hansi
unregistriert
03.11.2007 15:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Wenn die Geldmenge jährlich mit zweistelligen Prozentzahlen wächst (die umlaufende Bargeldmenge noch sehr deutlich mehr), dann wird das früher oder später auch auf die Gütermärkte durchschlagen, und auch Hänschen-Klein bemerkt es irgendwann.


Meinst du mich jetzt??? Oder war das son allgemeiner Begriff? Der @Onkel nennt mich nämlich immer Hänschen-Klein Augenzwinkern .

Lovecraft

Großer Alter


03.11.2007 10:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ihr werdet vermutlich noch feststellen müssen, daß noch ganz andere Dinge teurer werden - Bier übrigens auch schon, Saudi-Arabien kauft scheints Getreidevorräte (Gerste) auf. Was die Chinesen für die Milch, das sind also die Saudis fürs Bier.

Aber abgesehen von den Schwankungen bei den Lebensmittelpreisen, die übrigens in Deutschland - und sicherlich nicht etwa in den Niederlanden oder sonstwo - nach wie vor die günstigsten in Europa sind:
Die Zauberlehrlinge in den Chefetagen vor allem der amerikanischen Notenbanken haben offensichtlich die Kontrolle verloren. Wenn die Geldmenge jährlich mit zweistelligen Prozentzahlen wächst (die umlaufende Bargeldmenge noch sehr deutlich mehr), dann wird das früher oder später auch auf die Gütermärkte durchschlagen, und auch Hänschen-Klein bemerkt es irgendwann. "Inflation" haben wir schon die ganze Zeit - nur zeigte sich die bisher nicht in den offiziellen Zahlen, die mittels der Warenkorbmethode bestimmt werden, denn bisher wurden vor allem Vermögensgüter teurer, also Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Kunst, teure Weine usw. Und diejenigen, die darin aktiv sind, haben es in der Regel nicht als Inflation wahrgenommen ... großes Grinsen Augenzwinkern

Die EZB ist geldpolitisch strikter als die Fed, von der die oben genannten Phänomene in erster Linie verursacht wurden (was sich auch am butterweichen Dollar zeigt, der mittlerweile eine klassische Weichwährung geworden ist); trotzdem sieht man in Europa bereits 3% Preisauftrieb am Horizont.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lovecraft am 03.11.2007 10:35.



Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Arne Kroger
unregistriert
04.11.2007 06:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also, dass das Argument Blödsinn ist, haben, denke ich, alle verstanden. China exportiert auch Milch, die haben eine Überflußproduktion auch von Milch. Kann also nix damit zu tun haben.
Die jetzigen Preiserhöhungen sind ganz einfach Folge der Konzentration in der Lebensmittelbranche und mittlerweile verstehen sich wohl Lidl und Aldi gut genug, um die Verbraucher ausbeuten zu können.
Ist ein normaler Prozess, den Marx bei Mono- oder Oligopolen schon vor fast 200 Jahren beschrieben hat.


Zitat:
Original von Lovecraft

Aber abgesehen von den Schwankungen bei den Lebensmittelpreisen, die übrigens in Deutschland - und sicherlich nicht etwa in den Niederlanden oder sonstwo - nach wie vor die günstigsten in Europa sind:


Da bin ich jetzt überrascht. An welchen Lebensmitteln machst Du das fest. Ich gebe zu, dass ich dort wenig Milchprodukte kaufe, weil ich die nicht vertrage, aber Brot ist ca. 30% preiswerter, Backwaren gleichteuer, Streichkäse (den vertrag' ich) ungefähr in normalen Supermärkten auf ALDI-Niveau (dem bisherigen), Süßkram und so auch ungefähr, evtl. etwas teurer. Tee und Kaffee ist bis zu 80% preiswerter als hier, und Zigaretten etwa 15%. Fleisch und Wurst mittlerweile preiswerter als bei Aldi, und auch garantiert ohne Gammelfleisch.
Insofern würden mich mal Deine Werte interessieren, @Lovecraft, wie Du darauf kommst, dass das hier preiswerter sei???

Ich denke mir btw, dass die US-Wirtschaft ja schon jetzt vollkommen von chinesischen Investitionen abhängig ist, wenn China will, kann es den US-Markt sofort zusammenbrechen lassen.

Und, okay, @Seneca, das ist richtig, wie das da in Taka-Tuka-Ländern wie Österreich, Frankreich oder Italien aussieht, weiß ich wirklich nicht, aber das werde ich hoffentlich auch nie wissen.
Seneca
unregistriert
03.11.2007 16:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

woebi ich da die duetsche Wirtschaft ausnahmsweise mal in Schutz nehmen muss. Die Preiserhöhungen sind lediglich Anpassungen aufs Normalniveau. Kauft mal in Frankreich, Italine, Österreich euren normalen Wocheneinkauf ein. Da kommt ihr wesentlich teurer weg als bei uns. großes Grinsen
Leberkrebs
unregistriert
06.11.2007 02:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Seneca
woebi ich da die duetsche Wirtschaft ausnahmsweise mal in Schutz nehmen muss. Die Preiserhöhungen sind lediglich Anpassungen aufs Normalniveau. Kauft mal in Frankreich, Italine, Österreich euren normalen Wocheneinkauf ein. Da kommt ihr wesentlich teurer weg als bei uns. großes Grinsen


Wie wäre es dann wenn wir die Mindestlöhne auch auf deren "Normalniveau" anheben ? In Frankreich zum Bleistift 8€ / Stunde.
in Deutschland sollen verschiedene Arbeiter-Berufe weiterhin für 5€ arbeiten. Preise werden IMMER angepasst. Löhne stagnieren jetzt seit 20 JAHREN!

Anonymous




04.11.2007 04:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

1. In Europa wird mehr Milch produziert als hier auch getrunken wird.
2. Die überflüßige Milch geht als Milchpulver nach Afrika und wird dort unschlagbar billig verkauft (so entsteht kein Markt in Afrika)
3. Wir zahlen dafür


Also ist es zumindest zynisch jetzt darauf hinzuweisen, dass es ganz normal ist, dass die Preise in Deutschland jetzt steigen. Wir könnten auch einfach weniger Milch produzieren (Subventionen runter) oder keine Milch mehr nach Afrika schicken, damit die Bauern dort auch Mal von ihrer Arbeit leben können. Viel bequemer ist es natürlich, auf die bösen Chinesen zu verweisen, die uns die Milch wegsaufen.
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Lovecraft

Großer Alter


04.11.2007 11:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
China exportiert auch Milch, die haben eine Überflußproduktion auch von Milch. Kann also nix damit zu tun haben.

Das ist unwahr, wie so vieles, was Du hier schreibst, aber keiner kann es nachprüfen und keiner traut sich zu widersprechen. Tatsächlich importiert China sehr wohl Milch, in Form von Milchpulver. Nur ein winziger Teil der Milch hierzulande geht aber wirklich nach China.
Die Preise für dieses Milchpulver sind aber auf dem (Welt)markt drastisch gestiegen - ich meine, sogar deutlich stärker als der Milchpreis bei uns.
Ein Teil des Preisanstiegs geht vermutlich auch darauf zurück, daß die Milchproduktion allgemein gedrosselt wurde, nach EU-Vorgaben - insofern wurde damit bereits genau das erfüllt, was Tzakahra forderte.

Und man sollte sich in dieser Debatte schon auch vergegenwärtigen, daß der Milchpreis zuvor lange Zeit stagniert und gesunken ist, wie auch die Preise (insbesondere) für Lebensmittel im allgemeinen. Ich erinnere mich eigentlich fast nur an sinkendes Preisniveau in den Supermärkten (nur dort natürlich, andere Dinge wurden natürlich schon teurer), seit ich denken kann. In der Tat war das das Ergebnis des (im wahrsten Sinne des Wortes!) ruinösen Preiskampfes im Handel.

Gut, nach kurzem internetsuchen sind wohl die Milchpreise in den Niederlanden noch günstiger als bei uns. Aber abgesehen davon, ich gebe auch keineswegs nur Urlaubserfahrungen wieder, sondern das, was ich von verschiedenen Quellen gelesen habe - die Preise sind einfach anderswo in Europa, erst recht auch in der Schweiz, GB oder den USA deutlich höher. Auch in einem Supermarkt in Prag, ganz an der Stadtgrenze, Plattenbausiedlung, waren die Preise zumindest für einige Güter höher als in den heimischen Supermärkten.
(z.B. http://ch.de.acnielsen.com/news/pr20060518.shtml, Länder, in denen man seinen Lebensmittelkorb am preiswertesten füllen kann, sind Deutschland und die Niederlande., oder http://ch.de.acnielsen.com/news/pr20050927.shtml mit Vergleichsgrafik)

Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Arne Kroger
unregistriert
05.11.2007 01:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Thx, dass Du gleich die Quellen raussuchst und mich darin bestätigst, dass die Lebensmittel in NL fast alle ausschließlich presiwerter sind als in der BRD.
Dann muss man das nicht selber machen, um die Richtigkeit seiner Aussagen zu unterlegen.

TIPP:
Vorher sich mal die Quellen angucken, die man postet. großes Grinsen

Auszug aus Deinem Link unten.
Sichtbar, dass bis auf Brot in den NL alles preiswerter ist. Und das mit dem Brot hat sich eben auch erledigt, dadurch, dass hier auch diese Preise gestiegen sind.
Dateianhang:
gif clip_image002_015.gif (25 KB, 100 mal heruntergeladen)

Lovecraft

Großer Alter


05.11.2007 19:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Bei Dir muss man wohl immer dranbleiben, damit für andere kein falscher Eindruck entsteht:
In dem einen Link ist eine Vergleichsgrafik aus 2005, die einen Preisindex darstellt, und da ist Deutschland das billigste Land - gefolgt in der Tat von den Niederlanden. Was sich mit meiner persönlichen Erfahrung aus dem Urlaub nicht deckt, aber ich glaubs einfach mal. Es ging mir gar nicht darum, wo Erdbeerjoghurt noch 5 Cent billiger ist, sondern um die Tendenz, daß Deutschland eines der billigsten Länder in Europa ist oder zumindest bislang war. Genau das bestätigt die Studie.

Dir geht es ganz offensichtlich nur um Rechthaberei - nicht mehr um das ursprüngliche Thema.

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Arne Kroger
unregistriert
06.11.2007 04:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nicht nur die Mindestlöhne.
Die BRD gehört auch unter den westlichen Staaten zu denen mit dem niedrigsten BSP/Kopf. Wenn man dann noch den relativ deutlichen GINI-Index (der die Verteilung des Einkommens in den einzelnen Staaten beschreibt) mitberücksichtigt, zeigt das, dass die meisten Bewohner der BRD auch wesentlich ärmer sind als die anderer Staaten.

Da die Einkommensstagnation nunmal nicht für Unternehmergewinne gilt und die Abgeordnetendiäten, sind die Abgeordneten jetzt wenigstens so dumm, und bescheren der LINKSPARTEI wahrscheinlich gerade so um die 25% der Wählerstimmen bei der nächsten BTW.
Ist auf jeden Fall interessant, wie sich das entwickeln wird.

@Lovecraft:
Wer in einem Forum Behauptungen aufstellt, macht das selten, um das Gegenteil belegt zu bekommen, insofern ist das für mich schon relevant, wenn ich z.B. bestätigt werde in meinen Auffassungen.
Wie gesagt, was in anderen Staaten los ist, die mit mir nix zu tun haben, kann und WILL ich nicht beurteilen. Das müssen schon die Betroffenen selber machen.

MAUS

Too old to die young

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06.11.2007 05:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Kroger
Da die Einkommensstagnation nunmal nicht für Unternehmergewinne gilt und die Abgeordnetendiäten, sind die Abgeordneten jetzt wenigstens so dumm, und bescheren der LINKSPARTEI wahrscheinlich gerade so um die 25% der Wählerstimmen bei der nächsten BTW.
Ist auf jeden Fall interessant, wie sich das entwickeln wird.

großes Grinsen ja mal wieder ein wirklich lustiger Zeitpunkt für ne Diätenerhöhung, aber ob sich das Dummvolk da dann tatsächlich noch dran erinnert, wenns zur Urne geht...

HOFFNUNG IST DER IRRSINNIGE GLAUBE AN DAS UNMÖGLICHE
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Leberkrebs
unregistriert
06.11.2007 22:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wahlergebnisse kann man auch verfälschen. Die Linkspartei wird von 9% auf 12% angehoben, damits nicht so auffällt und weitere10% werden zu der großen ANGEBLICHEN Nichtwählergruppe addiert.
Habt Ihr Euch nie gefragt warum die Nichtwähler jedesmal mehr werden? Das sind in Wahrheit Stimmen für unerwünschte Parteien!

Achja, ich wette auch das 2009 die CDU dann doch noch schnell mit Mindestlöhne rauskommt und sich damit dann kurz vor der Wahl als Volkspartei feiern lässt. Jetzt ist der Zeitpunkt noch zu früh. Und nach der Wahl, wird dann mit anderen Mitteln das Geld wieder beigetrieben. So wie immer!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 06.11.2007 22:14.

Arne Kroger
unregistriert
07.11.2007 14:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Was ich bei der jetzigen Diätenerhöhung so klasse finde, ist, dass es sich jetzt auch zeigt, dass es keine Pressefreiheit mehr gibt in Deutschland, da kaum darüber Empörung herrscht.
Die Medien sind sich einig, dass das Thema nicht hochgekocht werden darf.
Pluralität gibt es kaum noch.

Lovecraft

Großer Alter


12.11.2007 23:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Die Diätenerhöhung ist vermutlich nur ein (vorgezogener) Inflationsausgleich und damit nicht einmal unverschämt.

Interessante Beiträge, wie immer, von der FTD zu einem der Meinung nach wichtigsten politökonomischen Themen aktuell:
Die Geldschwemme beginnt sich zu rächen
Die Luft ist raus
Wen es interessiert:
Inflation und der Preis der Realkapitals

Die Frage ist, wie die Luft aus der gigantischen Blase abgelassen wird, die sich durch die Liquiditätsschwemme an den Finanzmärkten gebildet hat und die diesmal alle Vermögensklassen betrifft, und wie das ganze ausgeht, ob es letztendlich als Inflation auch auf die Gütermärkte durchschlagen wird, oder ob sich das, was sich zuerst als Hypothekenkrise in den USA manifestiert hat, sich derart ausweitet, daß es zu einer unvermeidlichen Deflation infolge einer Kreditverknappung kommen wird. Es bleibt spannend. Auf Dauer kann das Finanzkapital nicht abheben von der Realwirtschaft, die seine Basis ist, aus der alle seine Gewinne gespeist werden.

Sie schreiben aber hier auch:
Eine Zinserhöhung aber würde derzeit den Euro gegenüber dem Dollar nur noch stärker machen. Sie ist auch nicht nötig, da es keinen Grund für akute Inflationsangst in Europa gibt. Schon die Euro-Aufwertung wird letztlich dämpfend auf die Preise und die Konjunktur wirken.

Das Epizentrum sind zweifellos die USA. Aber ob sich Europa wirklich entziehen wird können? Auch hierzulande haben wir ein Geldmengenwachstum, das über dem realen Wachstumspotential und der angestrebten Inflationsrate liegt, auch wenn die EZB das noch erklärt mit Verschiebungen innerhalb der Geldmengenaggregate.

Witzig ist ja auch, daß jetzt sogar schon Gisele Bündchen lieber Modelverträge in Euro statt Dollar haben möchte.

Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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