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Umfrage: wie wirst du abtreten?
abwarten - das problem löst sich von allein 24 48.00%
bank überfallen und von cops erschiessen lassen 6 12.00%
amoklauf mit anschliessender "goldener kugel" 6 12.00%
schlagader schlitzen/mortale stichwunde im torso 4 8.00%
sprung vom hochhaus 3 6.00%
vor 'ne u/s-bahn springen 3 6.00%
tabletten & co - und bloss nicht im sitzen zur seite fallen 3 6.00%
ertrinken 1 2.00%
erhängen, ersticken 0 0.00%
badewanne+strom 0 0.00%
Insgesamt: 50 Stimmen 100%
 
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Arne Reload



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06.12.2009 08:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Zelder
Zitat:
Original von Arne Reload
Es könnte moralisch eben ein Totschlag sein, wenn jemand, der irgendwie ein Leben retten könnte, deswegen nicht pünktlich da ist, wo er hin sollte. So meinte ich das.


Ich denke, dass das relativ unwahrscheinlich ist. Ein Arzt, der dringend für eine OP benötigt wird, wird sicher nicht mit dem Zug fahren ... Als sich mein Bruder mal schwer verletzte wurde damals ein Arzt mit dem Hubschrauber eingeflogen. Ich denke da braucht man sich keine Gedanken zu machen.


Es geht nicht um eine geplante OP, sondern eben um die Kleinigkeiten, die versaut werden, wenn man seine Arbeit nicht pünktlich erreicht. Es ginge mir schon auf den Geist, wenn mich jemand operieren sollte, der in Hektik zu spät kommt und einen falschen Schnitt macht. Oder ein OP-Helfer irgendwas falsch in Hektik einstellt.
Und auch, wenn das alles sowieso nicht personell ausreichend ausgestattet ist, Soul, muss man ja wohl mit seinem eigenen wahrscheinlich ziemlich unwesentlichen Selbstmord für den Weltenlauf nicht das ganze noch zusätzlich verschlimmern.
Streß vermeiden für alle.
Kein Selbstmord durch Zugfahrten (oder, wenn dann nur spät abends, auf Nebenstrecken. Bei Güterverkehr ist das egal imo.).
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DonBaron



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07.12.2009 16:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wir sterben doch schon eh alle. Und zwar seit dem Augenblick unserer Geburt. Es zieht sich nur viele Jahrzehnte hin, in der wir Zeit haben Genmaterial zu verteilen.

Die einzig wahre Freiheit im Leben besteht diesen Prozess ein wenig zu beschleunigen. Oder es ruckartig zu beenden. Alles andere ist Narretei.

Wenn ich sterbe dann am besten so qualvoll wie möglich damit ich mich noch mal richtig lebendig fühle und mir die Seele aus dem Leib schreie. Wer will schon einen leisen, schnellen Tod? Das wäre ja als hätte man nie gelebt. Nene, ich will einen ultimativen Shutdown bei dem ich meinen Körper so intensiv spüre wie nie zuvor und ich sehe was ich all die Jahre verpasst habe.

Trotzdem kommt ein Freitod für mich grundsätzlich nicht in Frage. Denn das wäre Verrat an all den Jahren die ich hier verbracht habe und all die Erfahrhungen die ich gesammelt habe. Da ich schon mal hier bin werde ich meine Zeit auch irgendwie rumkriegen. Obwohl ich eine theoretische Frage VOR meiner Geburt nach dem Leben wollen mit 'Nein' beantworten würde. Konnte ich ja nicht, also muss ich halt in den sauren Apfel beissen.

Wenn man etwas anfängt sollte man es auch zuende machen. Auch wenn es sinnlos erscheint. Und vielleicht, nur vielleicht erlebt man kostbare Momente die absolut alles wieder wett machen.

Hm wie ich sterben würde...

Ich würde mich selbst als Geisel nehmen und mit einem Stimmverzerrer die Bullen auf den Plan rufen und zu einem abgelegenen Treffpunkt lotsen. Dort würde ich als der Geiselnehmer verkleidet auf die Cops eine Waffe richten (Gaswaffe, damit sie auch denken sie wäre echt) und mehrfach drohen die Geisel hinter mir zu töten, welche nur aus einer Schaufensterpuppe in einem großen Sack besteht. (Ich sage die Geisel wäre k.o). Vielleicht schieß ich noch paar mal rein und provozier die Cops und schon habe ich ein paar Kugeln im Brustkorb, wenn nicht lasse ich sie Verstärkung oder Spezialkommandos holen. Und die fackeln garantiert nicht lange.

Und keiner ist zuschaden gekommen da ich ja Geisel und Geiselnehmer gleichzeitig war, und ich bin dann tot! Der Plan ist mit wenig/gar keinem Geld absolut durchführbar.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von DonBaron am 07.12.2009 16:31.



"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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Arne Reload



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08.12.2009 05:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Meinst Du, wenn Du kein Geld hast, interessiert sich die Polizei dafür, dass Du eine Geisel bist?

Man kann btw auch seinen Körper sehr schmerzvoll erleben, ohne dabei zu sterben. Ich würde da eine Darmperforation empfehlen, evtl. auch eine Hirnblutung, auch Knochenschmerzen sind durchaus sehr intensiv. Einfach mal eine spinale Betäubung machen lassen und direkt danach rumlaufen. Da meint man noch wochenlang, man habe einen Preßlufthammer im Gehirn.
Da kommt mehr bei rum, als wenn man sich einfach abschießen lässt.

Und das mit der Geburt sehe ich auch irgendwie anders:
Wäre ich ein Embryo, dann wählte ich TROTZ ALLEM, jetzt und auch in Zukunft immer wieder die Geburt.

Aber das wird schon nicht eintreten.
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Shinobi

Erneuerung

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08.12.2009 12:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Man kann btw auch seinen Körper sehr schmerzvoll erleben, ohne dabei zu sterben. Ich würde da eine Darmperforation empfehlen, evtl. auch eine Hirnblutung, auch Knochenschmerzen sind durchaus sehr intensiv. Einfach mal eine spinale Betäubung machen lassen und direkt danach rumlaufen. Da meint man noch wochenlang, man habe einen Preßlufthammer im Gehirn.


Das ist sicherlich sehr belebend Arne, ich und Illumatrix bevorzugen da aber doch noch die klassische Methode und schlagen uns gegenseitig die Fresse ein. Rein freundschaftlich versteht sich und wir befolgen die 8 goldenen regeln. Augenzwinkern

http://www.youtube.com/watch?v=WELvpeYo5m0

Und schon habe ich gegen die ersten beiden Regeln verstoßen. großes Grinsen

Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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dian
unregistriert
08.12.2009 13:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Illumatrix:
Zitat:
Wenn ich sterbe dann am besten so qualvoll wie möglich damit ich mich noch mal richtig lebendig fühle und mir die Seele aus dem Leib schreie. Wer will schon einen leisen, schnellen Tod? Das wäre ja als hätte man nie gelebt.

Weiß nicht... das ist mir irgendwie zu masochistisch.
Ich sehe es eher so: Eben weil man sich das halbe Leben lang mit Schmerzen und einem krankheitsanfälligen, fehlerhaft konstruierten Körper rumschlagen muss, kann ich in meinen letzten Stunden prima darauf verzichten, ein weiteres Mal an diese ganze Scheiße erinnert zu werden.
Viel lieber wäre mir ein schneller Tod im Kugelhagel oder einer Explosion, am besten noch zugedröhnt mit allen möglichen Substanzen, die ich zu Lebzeiten nie probieren wollte.
Den freien Fall a la Möllemann stelle ich mir auch interesant vor.
Oder, was auch ein cooler Tod wäre:
Wenn man ihn gar nicht mitbekommt, so wie einst Bruce Willis in Sixth Sense.
Alles ist so wie immer... nur dass es mir zunehmend merkwürdig erscheint, wieso die Menschen in meiner Umgebung so schweigsam sind, und die verdammte Kellertür immer abgeschlossen ist.
Wenn man noch ein bisschen grübeln müsste, um zu erkennen, dass man schon seit ein paar Jahren ein Geist ist, das fände ich schon irgendwie reizvoll. Wobei ich nicht glaube, dass mir sowas widerfahren wird, da solche Erfahrungen wohl in der Regel nur jenen Menschen zu teil werden, die ihr materielle Existenz nicht loslassen wollen und sich zu Lebzeiten zu wenig Gedanken über die Vergänglichkeit aller Dinge gemacht haben.

DonBaron



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08.12.2009 15:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Arne Reload

Zitat:
Meinst Du, wenn Du kein Geld hast, interessiert sich die Polizei dafür, dass Du eine Geisel bist?


Sie werden zumindest einen 1 oder 2 stinknormale Cops hinschicken um die Ernsthaftigkeit der Lage zu prüfen oder wenigstens das Protokoll zu führen. Das müssen sie so oder so machen. Du solltest nicht vergessen dass ein Geiselnehmer auch ein ganz normaler Mensch sein kann der bei einem eskalierten Streit seine Interessen zum Nachteil des von ihm verhassten Menschen durchsetzen will.
Da kann ich mir zig Geschichten dazu ausdenken. Es muss nicht immer um Geld gehen. Es kann zB auch ein Irrer sein der seinen Ex-Partner an mich verloren hat und nun mich als Geisel nimmt und von der ehemaligen Geliebten fordert zurückzukehren oder er tötet mich. Solche Fälle gibts zuhauf in der Polizei. Nur beim Bruchteil aller Geiselnahmen geht es um Geld.

Ich erwarte ja nicht dass sie das ganze BND + Krippo + SEK hinschicken. Ein einfacher bewaffneter Bulle der mich aus Affekt oder Angst abknallt ist vollkommen ausreichend.

Aber wie gesagt, das war jetzt nur ein bloßes Szenario.

Zitat:
Und das mit der Geburt sehe ich auch irgendwie anders: Wäre ich ein Embryo, dann wählte ich TROTZ ALLEM, jetzt und auch in Zukunft immer wieder die Geburt.


Das sehe ich absolut anders, es sei denn ich würde vorher wissen dass ich als ich geboren wäre.

Denn stell dir vor es wäre einfach ein Lotteriespiel und du weißt nicht als wer du geboren wärst (warum eig. "stell dir vor" so ist es doch auch. Und noch schlimmer man kann sich nicht mal aussuchen ob man leben will unabhängig wo man geboren ist, es ist quasi ein Lotteriespiel zu dem man gezwungen wird.), würde dich der Umstand dass es ca 70% der Erdbevölkerung in absoluter Armut, dritte Welt Länder, Hungersnöte, überfüllte asiatische Länder wo sie zu einer Fließbahnarbeit für einen Minimallohn verdammt sind und in denen es ihnen absolut dreckig geht, nicht total schockieren?

Würde es dich nicht schockieren zu wissen dass du als einer von diesen braven Arbeitsbienen, die schön an Demokratie und Gott und das Geld glauben ohne was zu hinterfragen, geboren sein könntest?

Also mich schockiert es, und trotz allem bin ich absolut froh dass ich als ich geboren bin, trotzdem würde ich so ein gewaltiges Risiko nicht eingehen als wer anders geboren zu sein, nicht in dieser Welt. Höchstens in einer besseren Welt.

Warum sollte ich ein Spiel noch mal spielen wollen wenn die Chance auf ein gutes Blatt minimal ist (Geld) und wenn die Chance aus diesem Kartenblatt etwas zu machen noch erbärmlicher sind? Höchstens in einer Welt in der die Chancen besser sind oder in der jeder das gleiche Blatt hat. Nicht in dieser Welt. Ich werde dieses Spiel nicht abbrechen, da ich finde jedes Spiel sollte zuende gespielt werden, aber wenn ich jemals die Wahl hätte nach meinem Tod würde ich es nicht wieder spielen wollen. So einfach ist das.

Dieser Beitrag wurde 7 mal editiert, zum letzten Mal von DonBaron am 08.12.2009 15:51.



"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
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Arne Reload



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09.12.2009 05:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also, einmal, shinobi:
Ich kann Dir garantieren, dass selbst, wenn Du mal längere Zeit auf Intensivstationnen zwischen Leben und Tod verbracht hast, Du dann noch genügend Gelegenheit hast, sich mit anderen die Fresse einhauen zu lassen. Ist auch richtig, dass das immer wieder Spaß macht. Ich verdiene ja sogar mein Geld damit.

Dian:
Man hat wohl so gegen Ende des Lebens, wenn das Gehirn sich abschaltet und Du noch genügend Blut und Sauerstoff in Deinem Gehirn hast, das zu verabreiten, eine Art von Oneiroiden. Da man aber, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, man dann auch kaum noch ein Zeitgefühl hat, kann es Dir sehr gut passieren, dass Du meinst, ewig zu leben.

Und, Illumatrix:
Okay, insofern stimme ich Dir zu, dass, wenn man eben seine Persönlichkeit, seine Intelligenz, seine "Seele" nicht mitnehmen kann, ich dann wohl auch angesichts dessen, dass es viel mehr doofe Menschen in dieser Welt gibt, evtl. dann doch auf eine Geburt verzichten würde.
Wobei auch das Dummsein durchaus reizvoll sein kann. Nur weiß ich auch nicht, ob man das überhaupt dauerhaft genießen kann, wenn man dumm ist.
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M.F
unregistriert
11.12.2009 18:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Illumatrix
Das sehe ich absolut anders, es sei denn ich würde vorher wissen dass ich als ich geboren wäre.

Denn stell dir vor es wäre einfach ein Lotteriespiel und du weißt nicht als wer du geboren wärst (warum eig. "stell dir vor" so ist es doch auch. Und noch schlimmer man kann sich nicht mal aussuchen ob man leben will unabhängig wo man geboren ist, es ist quasi ein Lotteriespiel zu dem man gezwungen wird.), würde dich der Umstand dass es ca 70% der Erdbevölkerung in absoluter Armut, dritte Welt Länder, Hungersnöte, überfüllte asiatische Länder wo sie zu einer Fließbahnarbeit für einen Minimallohn verdammt sind und in denen es ihnen absolut dreckig geht, nicht total schockieren?

Würde es dich nicht schockieren zu wissen dass du als einer von diesen braven Arbeitsbienen, die schön an Demokratie und Gott und das Geld glauben ohne was zu hinterfragen, geboren sein könntest?

Also mich schockiert es, und trotz allem bin ich absolut froh dass ich als ich geboren bin, trotzdem würde ich so ein gewaltiges Risiko nicht eingehen als wer anders geboren zu sein, nicht in dieser Welt. Höchstens in einer besseren Welt.

Warum sollte ich ein Spiel noch mal spielen wollen wenn die Chance auf ein gutes Blatt minimal ist (Geld) und wenn die Chance aus diesem Kartenblatt etwas zu machen noch erbärmlicher sind? Höchstens in einer Welt in der die Chancen besser sind oder in der jeder das gleiche Blatt hat. Nicht in dieser Welt. Ich werde dieses Spiel nicht abbrechen, da ich finde jedes Spiel sollte zuende gespielt werden, aber wenn ich jemals die Wahl hätte nach meinem Tod würde ich es nicht wieder spielen wollen. So einfach ist das.

Ist doch recht klar wie man sich entscheiden sollte:
Wenn du spielst hast du eine hohes Risiko zu verlieren, kannst aber gewinnen.
Wenn du verlierst stirbst du eh irgendwann.
Wenn du nicht spielst, dann kannst du nicht gewinnen.
Also natürlich spielen.

Das ganze macht dann aber eh nur Sinn, wenn du deine wie Arne es nannte Seele behalten könntest.
Also wärst du sowieso du.
Ansonsten ist es einfach scheiß egal, weil du es ja dann nicht bist.

Nautilu$

F.T.S.

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12.09.2012 02:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich habe absolut keine Suizidabsichten, versuche mich aber mal in eine solche Situation hineninzuversetzen. Für mich wär's doch dann der endgültige Showdown. Weshalb solltenn gerade WIR 'nen gewöhnlichen Suizid gehen? Vor die Bahn werfen (oder legen, haha) > Ne. Medis > Was für Pussys. Ich würde wohl versuchen, das System direkt anzugreifen, evtl. auch 'ne Geiselnahme starten, beim Finish mich wie 'n tibetischer Mönch mit Benzin übergießen und anzünden. Ein Kopfschuss ist zu langweilig. Irgendeiner filmt das ganze Spektaktel, macht's publik und die ganze Welt weiß, was Ich von der westlichen Welt halte. Abgerundet noch durch vorher gemachte Stellungnahmen, die auch bekannt gemachten werden.
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Bazinga

jeder Moment ist wie ein ganzes Leben

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12.09.2012 21:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ich sterbe doch gar nicht
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Scumdog

Nightwatch

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17.09.2012 00:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Sollte ich irgendwann einmal derartige Ambitionen entwickeln, würde ich wohl die Kurt Cobain-Methode wählen:
Mit ner Schrotflinte oder irgendwas großkalibrigem den Brägen an die nächste Wand verteilen.
Kurz und schmerzlos.
Oder im Supermankostüm vom Hochhaus jumpen, nur aus Bock ^^

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reset



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17.09.2012 00:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

amoklauf, baby. amoklauf.
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Anarchist

anarchistische Gemeinschaft

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18.09.2012 01:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich kann nicht wissen, ob es ein Leben nach dem Tode gibt. So bleibt mir, anzunehmen, das es eben das absolute Ende ist! Nicht nur Dunkelheit, Geräuschlosigkeit, sondern nicht einmal ein wahrnehmendes Etwas, das in dieser Dunkelheit weilt.
Wenn jedoch nach dem Tode nichts ist, nicht einmal Leid, dann möchte ich lieber Leiden als nichts mehr empfinden. Auch, weil Leben immer die Möglichkeit anderer Empfindungen beinhaltet!

Gäbe es ein Leben nach dem Tode, so denke ich, das es dann nicht von Bedeutung wäre, ob ich nun jung oder alt sterbe. Eher, das ich eine bestimmte Reife erreichte, die eine oder andere Erfahrung machte, um im nächsten Leben darauf aufbauen zu können. So denke ich bei dieser Möglichkeit, das auch ein Leiden zur vervollkommnenden Seinsbildung unerlässlich scheint!

Einzig, weiter fort die Möglichkeit zu haben, einem anderen Menschen ein lächeln auf das Gesicht zu zaubern, mag mich am Leben halten! Wenn ich nur irgendwann für ein anderes Wesen da sein kann, scheint mir genug Motivation. Auch möchte ich all jenen, die mich irgendwie mögen oder gar lieben, nicht fehlen. Letztlich bin ich erfüllt von Liebe, die heraus dringen, die gelebt werden möchte...

E-Mail an Anarchist senden Fügen Sie Anarchist in Ihre Kontaktliste ein
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Ya2k



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re 20.09.2012 21:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Schön gemütlich im Kreise der Familie, mit dem guten Gefühl was halbwegs sinnvolles fabriziert zu haben.
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curioscitec




24.09.2012 17:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Durch eine selbstinjezierte Morphiumüberdosis.
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Sticky

...on the hunt

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25.09.2012 10:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mich als 90jähriger von einem 30jährigen, eifersüchtigen Ehemann erschiessen lassen.

Die staatliche Ordnung basiert auf Recht und Gesetz.

Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos!


Das Anarchistenschwein

http://www.youtube.com/watch?v=0io4mSqdiwY&feature=related
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Spzi

Hippienerd.

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19.11.2012 04:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Bitte nicht vor einen Zug oder vom Hochhaus springen, das nervt gewaltig und hat null Botschaft.

Muss die letzte Handlung unbedingt egoistisch und asozial sein?
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WerBinIch

Dorfkind

images/avatars/avatar-853.jpg


19.11.2012 15:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube ich würd da nochmal richtig einen drauf machen großes Grinsen
irgendwas großes, dass man nicht so schnell vergessen wird ^^

irgendwas machen um aufmerksamkeit zu erregen und dann einfac botschaften hinterlassen, ins netz stellen oder als gedicht mit nem schwert an einen baum heften großes Grinsen
den typen da draussen einfach mal so richtig die meinung geigen ^^ dann eben flüchten, bis man gestellt wird. für den krönenden abschluss vll selbstmord durch ne knarre oder durch nen polizisten. da lässt sich evtl auch noch was anderes finden großes Grinsen

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Daniel Roth




19.11.2012 17:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Spzi:
Bitte nicht vor einen Zug oder vom Hochhaus springen, das nervt gewaltig und hat null Botschaft.

Muss die letzte Handlung unbedingt egoistisch und asozial sein?

das klingt, als hättest du erfahrung damit. wurdest du schonmal von nem hochhausspringer oder sbahn-springer genervt?

eine botschaft muss es ja nicht unbedingt haben, sondern nur den zweck erfüllen.

into the darkened sky once more, and ever onwards
E-Mail an Daniel Roth senden
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Yog-Sothoth




20.11.2012 13:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Daniel Roth:
Zitat von Spzi:
Bitte nicht vor einen Zug oder vom Hochhaus springen, das nervt gewaltig und hat null Botschaft.

Muss die letzte Handlung unbedingt egoistisch und asozial sein?

das klingt, als hättest du erfahrung damit. wurdest du schonmal von nem hochhausspringer oder sbahn-springer genervt?

eine botschaft muss es ja nicht unbedingt haben, sondern nur den zweck erfüllen.

Da muss man keine direkten Erfahrungen mit gemacht haben; eine soziale Einstellung und ein bisschen gesunder Menschenverstand reichen da vollkommen aus.
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