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Ich finde das nen guten Ansatz. Gibt schon einige Möglichkeiten das System zu stürzen. Daneben könnte man die Arbeit niederlegen. Häuser und Land besetzen etc. Is klar das sowas aus Frankreich kommt die waren in sowas schon immer was progressiver
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Naja, eine Planwirtschaft ist es in dem Sinne noch nicht, da würde wirklich als eine Ideale Möglichkeit, eben direkt ohne die Zwischenstation "Geld" das, was derjenige nach seinem Plan braucht auch produzieren und ihm zur Verfügung stellen.
In dem Falle mit den eigenen Währungen hast Du eben als Beispiel das Problem, dass Du auch selber das Risiko tragen musst, wenn die Währung nix mehr wert ist. Ich hatte das Beispiel mit den Autos gebracht, die eben zeitweillig am meisten Wert hatten, wenn sie verschrottenn wurdet, weil da eine extreme Überproduktion bestand. Im jetzigen System muss man sogar noch sagen, läuft das insofern solidarischer als der Staat bzw die Notenbank Dir das Risiko abnimmt und diese Währungen selber verwaltet und ggf. durch An- oder Verkäufe stützt.
Zarathustra:
Ich bezog das eher auf mich als auf Dich.
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@Arne: Ich finde schon, dass man es so betrachten kann: Wenn jemand mein Geld akzeptiert, gehe ich davon aus, dass jemand da später mit ankommt, weil er was von mir haben will, also stelle ich mich darauf ein so viel zu produzieren / anzubieten, wie ich herausgebe; bzw. umgekehrt gebe ich nur so viel heraus, wie ich auch bereitstellen kann. Damit jemand dann überhaupt Geld annimmt, mit dem er erst einmal nix anfangen kann, ist natürlich erst einmal eine gewisse Organisation nötig (-> Tausch um mehrere Ecken), das ist klar, die praktische Umsetzung wäre wie gesagt nicht ganz leicht. Aber das ist ja bei Planwirtschaft nicht anders. Der Unterschied hier wäre halt, dass nicht global von einer zentralen Stelle aus geplant wird, sondern dezentral in einer Art Netzwerk.
Wenn meine Währung nichts wert ist heißt das, es will niemand mein Produkt haben, klar, da muss ich mich dann umstellen, oder auf Kosten anderer leben; dafür kann man ja ein soziales Netz einrichten, wie das auch in den meisten Systemen notwendig ist, wenn man sich nicht auf die Menschen im direkten Umfeld verlassen kann.
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| was macht man, wenn man in eine leichte Deflation kommt, d.h. Gold wird mehr Wert |
deflation bedeutet doch einen rückgang des preisniveaus für eine ware oder dienstleistung, oder?
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| Zitat: |
Original von quaid
| Zitat: |
| was macht man, wenn man in eine leichte Deflation kommt, d.h. Gold wird mehr Wert |
deflation bedeutet doch einen rückgang des preisniveaus für eine ware oder dienstleistung, oder? |
Richtig, Waren werden günstiger, d.h. Geld mehr wert. In dem Fall war die Annahme, dass das Geld goldgedeckt ist, also ist das identisch damit, dass Gold mehr wert wird.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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ah okay.. hatte einen fehler in der logik, weshalb ich das nicht direkt verstanden habe.
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In Arnes Artikel steht, dass die Griechen bereits die Rüstungsverträge hatten, aber bestätigen sollten, dass sie sich auch dran halten.
Und natürlich ist es für alle griechischen Handelspartner vorteilhaft, wenn die Griechen nicht zahlungsunfähig werden, insofern profitieren auch nicht nur die Griechen von der Rettung, sondern auch andere, inklusive der deutschen Rüstungsindustrie.
Die Artikelüberschrift ist irreführend, sie suggiert, dass wir den Griechen neue Rüstungsverträge aufgezwungen hätten, als Gegenleistung zur Rettung. Das ist aber nicht der Fall.
| Zitat: |
Original von quaid
aber mal grundsätzlich.. steckt da neuerdings system dahinter?
erst griechenland, nun irland und vielleicht auch noch portugal. als ob sich die länder denken "lasst uns ma kräftig auf den putz hauen.. wir werden doch mit som rettungspaket gerettet!" |
System steckt da durchaus dahinter, unser Finanzsystem ist fehlerhaft, das Zinsniveau ist zu hoch und die Politiker (und damit die Wähler) zu doof.
Übrigens ist das keineswegs ein Problem des Kapitalismus, wie Arne behauptet, die DDR z.B. war auch stark verschuldet.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Xoc am 03.12.2010 22:21.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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wenn griechenland pleite war, finanziell gerettet wurde und nun rüstungsverträge im spiel sind, die u.a. den kauf deutscher u-boote vorsehen.. könnte man da nicht von einer umverteilung der schulden griechenlands sprechen?
insofern zumindest könnte man nachvollziehen, wieso davon geredet wird, dass das rettungspaket für griechenland an rüstungsverträg geknüpft wäre.
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| Zitat: |
Original von quaid
wenn griechenland pleite war, finanziell gerettet wurde und nun rüstungsverträge im spiel sind, die u.a. den kauf deutscher u-boote vorsehen.. könnte man da nicht von einer umverteilung der schulden griechenlands sprechen? |
Ich verstehe die Frage nicht.
Dein "nun" ist falsch, die Verträge hat laut Artikel wohl die vorherige griechische Regierung gemacht, es ging wohl mehr darum, dass, wenn man ihnen Geld gibt, man bestätigt haben wollte, dass sie sich auch an die Verträge halten.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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ja, mein fehler. die frage hat sich damit erledigt.
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| Zitat: |
Original von Xoc
Übrigens ist das keineswegs ein Problem des Kapitalismus, wie Arne behauptet, die DDR z.B. war auch stark verschuldet. |
Eine interne Verschuldung ist aber irrelevant.
Wenn der VEBetrieb "Eisenhüttenstädter Volkskondome" bei der VEBank "Sparen für Frieden und Sozialismus" Schulden hat, dann ist das vergleichbar, als wenn die Deutsche Bank Immobilienholding AG bei der Deutschen Bank Finanzscourcing AG Kredit aufnimmt. Beide sowohl beide VEBs wie auch beide AGs gehören zu 100% dem gleichen Inhaber.
Geht einer dabei Pleite, dann rettet ihn ein anderer.
Komplex und das war eher das Problem der DDR sind Schulden im Ausland bzw. bei Dritten. Die kann man nicht intern gegenbuchen.
Aber auch die damaligen Bewohner der DDR sind nicht verhungert. Insofern wäre es eben auch für Griechenland ein einfaches, ähnlich vorzugehen, sich aufzulösen und sich einem oder mehreren Staaten anzuschließen.
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Es geht um Auslandsschulden:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeit...0003/index.html
| Zitat: |
| Die Aussichten waren düster. "Allein ein Stoppen der Verschuldung", so führten Schürer und Schalck-Golodkowki im Politbüro aus, "würde im Jahre 1990 eine Senkung des Lebensstandards um 25 bis 30 Prozent erfordern und die DDR unregierbar machen |
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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