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Gedicht: Was ist Ich?
27.11.2008 01:41 |
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Das Leben spielt mir flüsternd leise
die Symphonie der Einsamkeit.
Und so wird mir auf diese Weise
bewusst, was mir entgegenschreit.
In dieser Stille krächzt und ruft
mein eignes Ich nach Freiheit und
aus dieser Gruft will an die Luft
das, was sich "Ich" nennt- laut und bunt.
Es stößt mir stark gegen die Rippen
mein Herz- zum Aufstand wohl bereit
doch um mein Dasein auch zu kippen
fehlt mir nur die Beständigkeit.
Mein ich, es tobt und schäumt und glüht
doch ist es flüssig- nicht geformt
und ist es denn nicht doch verfrüht
ist nicht mein Kopf schon zu genormt?
Verlangen nach Entfaltung, doch
die Hände klammern sich noch immer
noch immer, ja, und immer noch
an alte, längst vergangne Trümmer.
Muss mich nur trenn`, doch ungewiss
ist es, ob ich danach allein?
und ob mich Stärke dann verließ
drum doch lieber den sichren Schein?
Drum bin ich hin- und hergerissen
mein Kopf entzweit- mein Herz verrückt
es plagt mich ständig das Gewissen
ob es mir endlich einmal glückt.
Ich will doch nur ich selber sein
will doch nur zu mir selber finden
doch um zu finden, was ist mein
muss ich mich selber überwinden.
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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oh, mal was neues. erst ein abab reim, dann aabb im wechsel.
in der 3. strophe, 4.zeile, finde ich liest es sich ohne "die" flüssiger.
übrigens.. hast du dir mal überlegt, öffentlichkeitsarbeit über dieses forum hinaus zu leisten? vllt kannst du mit schriftstellerei ja irgendwie geld verdienen..
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Dankeschön^^ Schön, wenn sich der/die ein oder andere darinwiederfinden kann...
@quaid: Hab mir mal überlegt paar der Gedichte an Klotüren zu kleben, da haben die Leute Zeit zum Lesen;-) Stelle die Gedichte meist noch in ein Gedichte- Forum da gibt man sich gegenseitig auch Tipps und so. Eine breitere Öffentlichkeit zu gewinnen scheint mir höchstens möglich, indem ich sie auf Klotüren klebe^^
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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