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Also, ein Text, in dem gegen einen Schwulen Gewalt ausgeübt wird, ist grundsätzlich homophob????
Ein Text, der schildert, wie schwule Nazis von einem Antifaschisten ermordet werden, ist homophob und nicht etwas antifaschistisch???
Wenn der Autor nicht gleich dabei schreibt, dass er natürlich nur deshalb jemanden umbringt, weil er Antifaschist ist und nicht, weil er schwul ist.
Nach dem Motto:
Ein Schwuler ist ein Schwuler ist ein Schwuler????
Es wird weiterhin nicht darauf eingegangen, wo die Story spielt, welche Ansätze der Autor (ob bewusst oder unbewusst ist mir ziemlich scheißegal) gibt, warum jemand homophob wird. Der Autor scheint ein guter Bekannter von Euch, @Dian, @CAT, @DerSkeptiker und @Hansi zu sein.
Evtl. ist das der Unterschied. Ich kenne @Ron nicht. Ich weiß das er mal früher hier ziemlich hinrverbrantes Zoich geschrieben hat, aber nie etwas aus dem irgendjemand Homopohobie hätte ableiten können.
Wenn Ihr Ron privat als Homophoben kennt, dann erklärt doch mal, wieso er Hinweise in dem Text gibt, dass der Akteur selber wohl schwule Anzeichen hat???
Dass der Text literarisch nur bedingt brauchbar ist, macht auch nix.
Der Autor hat darauf hingewiesen, dass er zur Zeit eine psychische Erkrankung hat (das hat er geschrieben, nicht, dass er homophob ist) und das kann man ja erstmal glauben, solange niemand was anderes sagen kann. Menschen mit affektiven Störungen schreiben viel in ihrer manischen Phase, halten sich für große Autoren (bekommen dafür manchmal sogar den Literaturnobelpreis, s.Hesse).
Wenn das so wäre, dann ist das dennoch Literatur, die sie abliefern. Die Form der Kunst wird btw. Art brut in der darstellenden und bildenden Kunst genannt. Ob die Begrifflichkeiten sich auch auf Literatur übertragen lassen, weiß selbst ich nicht, der darüber seine Abschlussarbeit in Kunst-/Musikpädagogik schreiben durfte.Van Genk ist einer der Künstler, die mir da sogar sehr gut gefallen.
Kann es sein, dass statt Homophobie des Autor, es auch eine Art Phobie des ein oder anderen, der selber kreativ tätig ist, existiert, dass nun auf einmal auch noch irgendwelche behinderten Idioten daher kommen könnten und Literatur machen könnten???
In der reaktionären Kunstrezeption ist diese Sichtweise nicht gerade unüblich.
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| Zitat: |
Zur Aussage: Die Definition des Begriffes Homophobie habe ich bereits in diesem Thread gepostet. Hierin findet sich eindeutig die Aussage: "Homophobie (von griech. A¼Ì homós[1]: gleich; ÆÌ²¿Â phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet hauptsächlich eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit..."
Im Text selbst wird diese Art der FEINDSELIGKEIT praktiziert, und also ist dieser per Definition homophob! |
Fail. Du solltest dich ganz ganz dringend mal mit dieser Seite auseinandersetzen: http://de.wikipedia.org/wiki/Argument#Typen_von_Argumenten
Du gehst davon aus, dass du oben eine Deduktion durchgeführt hast, was ja gültig wäre. Dein Schluss ist allerdings ungültig und daher solltest du aufhören andere hier als schwer von Begriff zu bezeichnen. Du gehst davon aus, du hättest richtig argumentiert aber im Grunde prahlst du mit jedem weiteren Satz hier nur mit deiner Unfähigkeit, die du nicht von einer korrekten Argumentation unterscheiden kannst.
Solche Leute wie du sollten sich ganz klein halten und aufhören hier ständig von ihrer Logik zu reden, zumal du hier auf fadenscheinige Art und Weise argumentierst und gleich mehrere der Fehlschlüsse aus obigem Link nutzen willst um deine These zu untermauern.
Du benutzt z.b. einen Traditionsverweis gepaart mit einem Erfahrungsbeweis wenn du behauptest, dass jeder Autor mit seinem Text auch etwas bestimmtes aussagen möchte. Danach benutzt du einen Autoritätsverweis indem du auf die Meinung deiner vielen Autorenkollegen hinweist (die ist aber für die inner Logik deiner obigen Argumentation irrelevant). Dann versuchst du natürlich noch eine gesellschaftliche Argumentation indem du hier immer wieder darauf pochst wieviele Anhänger deine These ja habe. Auch das ist einfach ungültig.
Deine ganze Argumentationsart ist eher induktiv. Du schließt von deinem Empfinden von Texten bzw. von deiner Tätigkeit als Autor auf die Allgemeinheit. Induktive Argumente sind zwar wichtig und haben mMn ihren Platz in der Welt verdient, sie eignen sich jedoch nicht um eine Beweisführung durchzuführen.
| Zitat: |
| weckt dieser den bislang unwiderlegten Anschein der Homophobie per Definition. |
Auch das ist fail. Nicht die Atheisten müssen Gott widerlegen. Du musst belegen, dass der Text homophob ist bzw. Homophobie als ideale Lebenseinstellung predigt und zwar stichhaltig. D.h. nicht aus deinem Empfinden heraus oder aus deiner Erfahrung heraus wie ein Text sein sollte, sondern durch gültige Verknüpfungen. Deine Verknüpfung der Homophobiedefinition mit der Tatsache, dass ein Text Schilderungen homphober Taten enthält ist ungültig (s. Beispiel unten) also musst du etwas neues Hervorbringen. Dafür fehlen dir aber aufgrund der Kürze des Textes und der spärrlichen Informationen über den Autor einfach die Daten, weshalb du zu ungültigen Schlussfolgerungen greifst.
Das haben dir mehrere Leute anhand von Beispielen gezeigt. Wäre deine Argumentation gültig, so müsste wie ich bereits sagte die Bibel von dir als antichristliches Werk bezeichnet werden. Du solltest dich daher wirklich mit der Seite befassen, einige Argumente kennenlernen und einfach mal deine Argumentation abstrahieren auf ein anderes Gebiet. Dann würde dir sofort auffallen welchen Unsinn du hier behauptest und du würdest dich für deine großkotzige Art und deine Beleidigung der Leute, die hier deine Fehlschlüsse als solche entlarven in Grund und Boden schämen.
Ich zeig dir mal noch ein Beispiel:
Deine Argumentation:
| Zitat: |
Zur Aussage: Die Definition des Begriffes Homophobie habe ich bereits in diesem Thread gepostet. Hierin findet sich eindeutig die Aussage: "Homophobie (von griech. A¼Ì homós[1]: gleich; ÆÌ²¿Â phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet hauptsächlich eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit..."
Im Text selbst wird diese Art der FEINDSELIGKEIT praktiziert, und also ist dieser per Definition homophob! |
Zum Vergleich:
Zur Aussage: Die Definition des Begriffs Xenophobie habe ich bereits in diesem Thread gepostet: Hierin findet sich eindeutig die Aussage: "Die Xenophobie (gr. ¾µ½¿Æ¿²¯± „Fremdenangst“, von ¾½¿Â xénos „Fremder“ und Æ¿²¯± phobia „Angst“, „Furcht“), auch Fremdenfeindlichkeit, bezeichnet ein mit persönlicher Abneigung und Abwehr verbundenes Verhalten der Scheu oder Furcht gegenüber als „anders“ oder „fremd“ vorgestellten Personen oder Gruppen, das vielfältige Formen der Ausgrenzung zur Folge hat."
Im Text To kill a Mockingbird von Harper Lee wird diese Art der Furcht und Ausgrenzung praktiziert, und also ist dieser per Definition xenophob.
Nen Text in dem Charaktere mit persönlicher Abneigung verbundene Furcht vor Fremden haben und diese ausgrenzen ist z.b. Harper Lee - To kill a mockingbird. In seiner Gesamtaussage ist dieser Text natürlich gegen Fremdenhass gerichtet was also deine Argumentation schon ad absurdum führt. Jeder Text, der beschreibt wie Menschen aus Angst vor Fremden diese Ausgrenzen oder gar vertreiben müsste nach deiner Argumentation xenophob sein. Das ist natürlich Käse, weshalb starke Zweifel an deiner Argumentation bestehen.
Bleibst du bei deiner oben zitierten Aussage? Wenn ja, dann schreib sie einfach nochmals unter meinen Beitrag (ohne weitere Kommentare), dann weiß ich, dass ich mich nicht weiter mit dir befassen muss und meine Mühe etwas zu erklären umsonst ist. Ich lass dich dann auch in Ruhe und widme mich anderen Dingen. Danke.
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dian unregistriert
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Wenn du mit diesem elend langen Post beweisen wolltest, dass du gut argumentieren kannnst, dann ist dir dies zweifellos gelungen.
Du bist ein wahrer Logikmeister. Aber ich glaube, dafür siehst du mit dem Herzen nicht so gut.
Beim Skeptiker ist es genau umgekehrt.
Ne Mischung aus euch beiden wäre nicht schlecht.
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Naja, wenn "Herz" haben, heißen soll, dass man mit seinen Vorstellungen von Kultur und Schwulenfreundlichkeit auf dem Niveau der siebziger Jahre oder der katholischen Provinz sich bewegen sollte, mag das zutreffen.
Logik hat irgendwie auch den Vorteil, dass sie zeitlich und räumlich überall funzt.
Über die inhaltliche Seite ist ja noch gar keine Diskussion entstanden.
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