Terraner
Krieg, Krieg bleibt immer Gleich.

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| Ich habe da leider auch bislang keine Antwort gefunden. |
Es gibt so viele Antworten und du weist sicher auch mehr als genug. Es gibt eben nur keine ohne Risiken, keine ohne Gegenwehr. Nur sachen die Man nicht Ignorieren kann bringen eben leider etwas.
Was aber, auch ganz Gut so ist, weil man nur dann Klare Grenzen schaffen kann.
Klare Grenzen zwischen Unterdrückung und Freiheit. Mommentan... und das wisst ihr alle gibt es keine klaren Grenzen.
Wenn Helden zur Gesellschaft werden, Ist die welt in Frieden vereint.
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Das ist ja auch nicht gerade ein neues Problem. Megapolis und alle bisherigen Lösungsansätze, dass systemimmanent, also innerhalb des Systems, in dem wir leben, zu lösen, sind bislang gescheitert, weil es keinen Profit bringt, sich um die Umwelt und das zukünftige Klima zu kümmern.
Wenn Du da systemimmanente Lösungen vorschlägst, müsstest Du schon konkret werden, welche Vorschläge Du hast, sowas innerhalb des Systems lösen zu können.
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Megapolis unregistriert
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Immer ganz nach der Art wie "Seien wir realistisch, versuchen wir das unmögliche?
Wir gehören alle zu diesem system und es gibt nur die möglichkeit dass von innen zu machen.
Wenn wir aussteigen wöllten müssten wir schon beim internet anfangen.
Szene aus Armageddon:
"Sie könnten ihr ganzes Atomwaffenarsenal auf dieses Asteroiden abschicken und der würde nur fröhlich weiter grinsen, so wie wenn sie einen knallkörper auf die handfläche legen und anzünden. Nur die Oberfläche wäre angesengt. Nehmen wir stattdessen den knallkörper fest in die hand und umschließen ihn, dann kann ihre Frau ein Leben lang die Ketchupflaschen für sie aufmachen."
Was ich damit ausdrücken möchte ist wohl klar - Schwachstellen suchen - bemängeln, manipulieren und darauf hoffen dass bei unserem Versuch keine neue Diktatur rauskommt. Denn die Versprechungen, die wir den Menschen anbieten sind von der Form nicht viel anders als die Art, wie sie Hitler benutzt hat.
Von außen werden wir immer als Gruppe von Halbstarken in Form von Organisationen vom Schlag des KKK erscheinen. Von innen und wir erwischen das System an der Achillesferse. Doch wir labern und labern und labern und tun nicht einen Schritt noch vorne, und das seit 10 jahren.
Ehrlich gesagt bin ich so gut wie gar nicht von Umstürztheorien alá Fightclub überzeugt. Mehr und mehr verspüre ich tiefen Nihilismus aufsteigen. Dabei war ich einst Christ. Nein nach langen studien der bibel, beinahe sinnlosen Zwiegesprächen über Sinn und Unsinn bin ich vielleicht nun zum Schluss gekommen, dass es keinen gibt. Beschissen aber wahr.
Wenn ich es nun noch schaffe meinen mut zusammenzunehmen und das für einen christen das unmögliche möglich zu machen, wovon ich leider nicht völlig überzeugt bin, dann könnte das auf eine art enden, wie sie hier schon mal passiert ist. Aber ich will hier keine Ankündigen machen und auch nicht als Werthereffekt darstellen, glaubt mir ich habe zusätzlich ganz andere Gründe.
MfG
Megapolis
Lieber die endgültige Vernichtung meiner seele als dieses Leiden tag für tag... - ist meine meinung
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Megapolis am 07.08.2009 10:50.
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Megapolis unregistriert
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Seuftz aus dir spricht ein Mensch, der die Realität bewusst ablehnt obwohl du dich als realisten siehst. Beschäftige dich ein wenig mit Freud und Jung, vielleicht auch mit ein bisschen Soziologie und du wirst erkennen was ich meine. Stephen KIngs Buch "the stand" , "the shining" und "Carrie" sind Bücher die du durchlesen solltest. Empfehlens wert sind auch "Der Steppenwolf", "Unterm Rad" von Hesse, zudem auch "Der kleine Prinz" besonders wertvoll und falls du gewagter an die Sache rangehen möchtest Grass "Im Krebsgang". Habe ich etwas vergessen? Ach ja "Momo" und "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. "Drachenfeuer" von Hohlbein, wo du am Anfang des Buches einen Charakter findest, der sehr genau auf mich zutrifft, der im Verlauf des Buches an eine Insel kommt, wo er all sein Leiden kurieren kann. "Utopia" als perfekte Welt ist auch lesenswert.
Oh ja ich weiß es nur zu gut was es heißt ohne Hoffnung zu leben, deshalb denke ich seit längeren über einen solchen Schritt nach. Du magst nach dem Samuraikodex leben, dann müsstest du eigentlich wissen was das bedeutet. Zu dienen und dich nach einer verlorenen Schlacht, die auch metaphorisch sein kann, zu töten. Wem dienst du mit deiner Einstellung? Einem höheren Sinn, das würde gegen die Mentalität eines Nihilisten verstoßen, als welchen du dich empfindest.
Aber ein Satz stößt mich bei dir auf: wenn ich sowieso schon bereit bin zu sterben dann habe ich auch nichts mehr zu verlieren und kann endlich anfangen zu leben
Das ist mal wieder Fightclub-Mentalität: Erst wenn wir ganz unten sind und ales verloren haben, haben wir die Möglichkeit alles zu tun.
Ich habe mehrmals auf das Machtproblem angespielt. Jeder ist mit dem Willen zur Macht beseelt und glaub ich, der die Macht komplett ablehnt, will manchmal das gleiche wie du. Dann aber sage ich mir, dass das zu einem weg führt den ich nicht kontrollieren kann, und teile meiner persönlichkeit zu tragen kommen, die besser liegengeblieben wären.
Ein eigenes Forum das Tactical Operating Center kurz. toc.net einen neuen Namen StaticX und schon würde ich anfangen Unmengen von menschlichen Festplatten zu beeinflussen und mit meinem "Mist" zu füttern. Virus und Gegenvirus. Habe ich alles gedanklich durchgespielt. Ich würde im Gegensatz zu diesem Forum einiges ändern um mehr aktuellität und Sinn reinzubringen aber weißt warum ich das nicht mache? Weil ich nicht ein machtgetriebener sein möchte, der zu euren Gunsten was verändern will. Ich hätte mich nicht selbst unter Kontrolle. Empfehle hier die Bücher "Jedi Padawan"- gesamte Reihe "Darth Bane"und die Filme "Herr der Ringe". Sowohl Galadriel als auch Gandalf haben auf den Ring verzichtet und was hätten sie damit alles tun können, weil sie die Macht gefürchtet haben, stattdessen haben sie vieles, zugegeben nicht alles, den kleinen Leuten überlassen und in Richtung Valinor, der Götterinsel abgedampft.
Mehr fällt mir dazu erstmal nicht ein...
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Naja, wenn man das Unmögliche versuchen will, dann ist es auch egal, ob man beim Klimawandel oder beim System als solches anfängt, wenn man was verändern will.
Der Logik kann ich nicht ganz folgen, @Megapolis.
Und, @shinobi:
Ich würde wegen solcher doch sehr definitionsbedürftigen Begriffen wie "Stolz" nicht sterben. Dem Feind bist Du in diesem System sowieso ausgeliefert mehr oder minder. Wenn man jetzt lebt, dann kann es auch keinen Feind geben, der schlimmer ist als der, den man jetzt hat.
Ich denke, es gibt schönere Möglichkeiten zu sterben als aufgrund seines Stolzes.
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Wirkt zwar cool, aber die Erfahrungswerte zeigen eher, dass man selten einem direkten Feind gegenübersteht in den Momenten, in denen man mit dem Tod konfrontiert wird, sondern eher mit dem eigenen Körper und evtl. seiner eigenen Lebensweise.
Das ist häufiger und lässt wenig Möglichkeiten zu, einen Gegner zu erfassen, der dann so einen Sarkasmus zu schätzen wüsste.
Und einem Scharfschützen oder einem Autofahrer, der einen versehentlich überfährt, kann man auch schlecht direkt ansprechen, wenn er einen tötet, geschweige denn einem Bomberpiloten z-.B.
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Wenn mich meine eigene lebensweise in den Tod treibt, dann ist das nicht sonderlich schlimm, da ich von Anfang an, gewusst habe worauf ich mich einlasse und mir der Konsequenzen, die meine Handlung mit sich führen könnte bewusst war.
Und was äußere umstände, wie Autofahrer und Bomberpiloten betrifft, dagegen kann ich nichts machen, das liegt nicht in meiner macht, und wenn es mich dann erwischt, hab ich halt Pech gehabt. Das sind ja dann auch nicht Unbedingt meine feinde, warum soll ich groll gegen solche Leute hegen, wenn ich wohl an meinen Verletzungen sterbe, möchte ich die letzten Minuten nicht mit hass verbringen, sondern mir noch mal die wenigen schönen Momente, meines Lebens in mein Gedächtnis rufen. Wenn man mit dem Tod abgeschlossen hat, was für einen Samurai ja auch dazu gehört ist man darauf gefasst, jeden Moment sterben zu können. Und überhaupt Thats life was soll’s, im grunde könnte man es auch so sehen, das er mir nen gefallen getan hat und mich endlich von meinem inneren leiden erlöst hat.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Ist auch, so wie ich das sehe, von der Zeichensetzung her fast alles richtig, ein Kommo fehlt nur und man könnte hier und da mal ein Semikolon setzen anstatt einem Komma, mache ich aber auch nie.
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