dian unregistriert
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Alpträume
22.05.2008 23:46 |
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Habt ihr eigentlich Alpträume? Also sowas, wo ihr euch in einem Traum total ängstigt und dann schweißgebadet aufwacht?
Irgendwie geht das bei mir nämlich nicht mehr...
Träume, die mir früher sicherlich noch Angst gemacht hätten, lassen mich heute (auch schon während ich träume) ziemlich kalt.
Selbst wenn mir meine Tante als verwesender Zombie erscheint oder ich meinem Hund die Gedärme rausziehe, bin ich im Traum irgendwie merkwürdig relaxt.
Liegt das am Kiffen? Bringt das das Alter so mit sich?
Oder heißt das einfach, das ich psychisch mittlerweile so abgehärtet bin, dass mich überhaupt nichts mehr schocken kann?
Erzählt mal was über eure Erfahrungen!
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Arne Kroger unregistriert
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Wenn ich gekifft habe, träume ich gar nicht, bzw. erinnere mich an nix.
Und solange mein Bowiemesser neben mir auf dem Nachttisch liegt und die abschließbare Türe meines Zimmers noch so dick ist, dass ich wachwerden würde, wenn sie eingetreten würde, habe ich eigentlich auch keine Alpträume, soweit ich mich entsinne.
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Hansi unregistriert
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Ich hab meistens nur völlig wirre Träume die absolut überhaupt gar keinen Sinn ergeben. Alpträume kommen sehr, sehr, sehr selten vor, als ich noch jünger war, kamen die häufiger, wenn da auch schon sehr, sehr selten.
Ich erinnere mich nur noch an einen einzigen Alptraum als ca. 7 oder 8 Jahre war oder so. Da hörte ich damals das Hörspiel von den drei ??? die Folge "Der Ameisenmensch". Da ich (heute immer noch) ein großer Spinnenphobiker bin, fand ich diese Folge besonders gruselig und bekam in der Nacht so reale Alpträume, dass ich mich heute noch daran erinnere und auch heute nur noch vermuten kann das es ein Alptraum war, damals als KInd erschien es mir über alle Maßen real. In dem Traum (dem ich übrigens mehrfach hatte) lag ich wie vor dem Einschlafen in meinem Bett und hinter meinem Kleiderschrank kam eine Vogelscheuche hervor die fies lachte und mich danach strangulierte. Dann wachte ich auf (dachte ich) und sah ein Puppentheater auf dem ein schwarzer Rabe saß. Diesen Traum hatte ich ca. 2-3 mal und als ich danach wieder aufwachte war ich mit meinen 7-8 Jahren so verängstigt, dass ich nur noch regungslos versteckt unter der Bettdecke liegen konnte.
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RE: Alpträume
23.05.2008 17:59 |
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Coartem macht's möglich... Ein nettes Malariamedikament und danach, dian, siehst Du nächtelang alles, was Du absolut nicht sehen willst.
Hab das Zeug drei Tage lang genommen und danach sind nachts in meiner Phantasie reihenweise die Menschen gestorben, die mir am wichtigsten sind, während ich danebenstand und nichts tun konnte. Oder machetenschwingende Menschen standen neben meinem Bett. Und auf Coartem dauert es, bis man es schafft, Traum und Realität zu trennen.
Und noch viel besser: Mit Coartem habe zumindest ich drei Tage lang ca 20h/Tag geschlafen, man kann seine neu gewonnenen Fähigkeiten also auch richtig auskosten. Die nächtlichen Träume blieben mir noch gut einen Monat erhalten.
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sandu mehta unregistriert
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stoert es dich denn, keine alptraeume mehr zu haben, dian?
oder wieso interessiert dich, wie es dazu kommt?
irgendwie ist das auch schwer zu beantworten, aber bei mir ist es so dass ich schon das gefuehl habe, teilweise "psychisch abgehaertet" zu sein, vieles nicht allzu wichtig nehme oder gar gefallen daran finde, was allgemeinhin als "krank" gilt.
andererseits kann ich doch noch intensive gefuehle erleben, auch angst und sowas, aber das passiert nicht in jedem traum, der vom inhalt her eigentlich als schrecklich zu deuten waere.
vielleicht haengts bei mir von der "stimmung" ab (allerdings eher von der unbewussten)
@hansi
naja, sinnlos sind sie sicher nicht gleich, auch wenn dir der sinn erstmal verborgen bleibt
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Hansi unregistriert
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Ja sicher, in Träumen wird ja meistens irgendwas verarbeitet. Aber für mich ergibt das halt meist keinen Sinn
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Hansi unregistriert
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Probiers mal mit Baldrian, oder warmer MIlch mit Honig, oder Entspannung oder so, @Bronstein. Ich kann mir angenehmere Träume vorstellen.
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Arne Kroger unregistriert
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| Zitat: |
Original von Kebap
Arne schließt sich zum schlafen ein? |
Du kannst mich ja mal besuchen kommen und unverschlossen mit meinem Mitbewohner im Haus schlafen. Ich schau' mir dann mit ihm gemeinsam den Sonneaufgang am nächsten morgen durch die an Dir neu entstandenen Körperöffnungen an.
Ich habe ihm seine Messer nicht abgenommen, das ist Vertrauensaufbau. Aber nicht mit unverschlossener Tür schlafen.
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Leberkrebs unregistriert
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Ich schliesse mich auch zum Schlafen ein. Statt Bowie-Messer liegt bei mir aber ein echtes, rasierscharfes Tanto-Messer herum. Antiquarisch beschafft, gehörte einem japanischen Offizier, mehrere hundert Euronen wert. Ich hab es schon seit ich 18 bin. Die Hülle ist lackiertes Edelholz, Klinge wird regelmäßig mit speziellem Puder gepflegt. Es ist derart scharf, das ein Blatt Papier beim drauffallen einschneidet. Absolut geiles Teil !
Was Träume angeht, um zum topic zurückzukommen, die werden bei mir wohl von Computerspiel beeinflusst irgendwie? Wenn ich einen Stress-traum habe, dann geht es meist um eine Kriegs-szene. Zb träume ich regelmäßig davon, Tieffliegern auszuweichen. Oder ich sehe mich im Traum Handgranaten werfen, unter Mg-Beschuss. Ist aber auch kein Alptraum wo ich Todesangst hätte, eher sehr realistisch erlebter extrem Stress. Meist werde ich von Blutdruckanstieg wach dadurch.
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Leberkrebs unregistriert
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Manchmal, sehr sehr selten (1-2mal im Jahr?) kommt bei mir wie aus dem Nichts ein Traumbild, das ich echt als Albtraum empfinde. Mich schauderts schon, drann zu denken:
Also ich sehe da plötzlich ein... "Wesen" , anders nicht zu beschreiben, das sieht aus wie eine Mischung aus Verbrennung dritten Grades, Lepra, LKW übers Gesicht gefahren und missglückter Klonversuch oder so...und dieses Wesen stöhnt oder schreit mit einer Stimme die aus der Hölle stammt.
Das ist echt härtester Stoff der Traum, kommt regelmäßig wieder in langen Zeitabständen, schon seit vielen Jahren. Meistens springe oder falle ich schreiend aus dem Bett dadurch, oder schlage um mich wie bescheuert.
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dian unregistriert
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@ sandu mehta:
| Zitat: |
stoert es dich denn, keine alptraeume mehr zu haben, dian?
oder wieso interessiert dich, wie es dazu kommt? |
Nein, stören tut es mich eigentlich nicht...
Ich habe mir einfach nur allgemein die Frage gestellt, was der Sinn und Zweck von Alpträumen ist, und welche Schlüsse man daraus ziehen kann, wenn man keine mehr hat.
Ist das ein Zeichen dafür, dass man mit sich selbst im Reinen ist? Ein Zeichen für spirituelle Reinheit?
Oder einfach nur dafür, dass einem so ziemlich alles scheißegal ist?
Hat der Dalai Lama Alpträume?
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sandu mehta unregistriert
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wenn man von sinn und zweck spricht, wuerde ich aufpassen. ich glaube, dass alptraeumen z.b. durchaus ein versuch ist, probleme zu be-arbeiten, aber auf keinen fall ein gelingender, ja eigentlich wird es dadurch oft nur schlimmer. ich finde jedenfalls die aussage, traeume wuerden tagesgeschehen oder probleme ver-arbeiten, irgendwie ziemlich unpassend. es ist glaube ich oft einfach nur wie ein herumsuhlen, gruebeln, quaelen.. ohne loesung.
wenn du nun keine alptraeume hast kann das natuerlich heissen, dass du diese "irrationale", oder sagen wir erfolglose "problemloesungsstrategie" aufgibst. ob du nun im reinen mit dir bist oder ob dir alles egal ist, musst du wohl selber wissen. (es kann ja sogar auch sein, dass es dir gefaellt, irgendwelche grausamkeiten auszutraeumen.)
was den dalai lama angeht (edit): er scheint einer stroemung anzugehoeren, vajrayana, die traumyoga betreibt. heisst aber nicht, dass er das auch immer, und vor allem nicht immer erfolgreich macht, ist naemlich nicht so einfach. (ausserdem weiss ich nicht wieviel gewicht die gelbmuetzen-schule darauf legt.) deshalb kann es gut sein, dass er manchmal zumindest noch "truebe" traeume hat (also traeume, in denen er nicht bewusst ist, und keine kontrolle ueber den trauminhalt hat.), aber alptraeume vermutlich eher nicht.
letztlich glaube ich, gehoert zu einer "spirituellen inneren reinheit" oder wie auch immer du es nennen willst schon auch die klarheit im traum dazu (siehe traumyoga, klartraeume, usw.), oder gar das nichtvorhanden sein von traeumen, also eine art tiefschlaf in dem man aber geistesgegenwaertig ist.
Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von sandu mehta am 26.05.2008 13:53.
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Man träumt meistens von Dingen, die einen tagsüber oder überhaupt beschäftigen. Wenn man also von etwas nicht träumt, heisst das nicht mehr, als dass es einen wahrscheinlich nicht wirklich beschäftigt.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Der Dalai Lama ist ein Alptraum, der rassistische Hetze betreibt, der braucht keine Alpträume mehr.
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Wie im Chat schon mal erzaehlt habe ich oft Alptraeume in denen es um meine Familie geht z.B mein Vater halb verwest mich mit seinen toten Augen ansieht oder die komplette Sippschaft um mich herum ist und mich zutextet. Oder die Art Alptraeume in denen ich im Bett geschlagen und betatscht werde. Endresultat ist immer Schreiend, keuchend und heulend aufzuwachen, aber das passiert auch wenn ich alleine im Bett liege d.H ich kann nicht alleine schlafen. Bin schon oefters total verheult und wie im Schockzustand so zu meinem Maenne getorkelt der dann erstmal beruhigen musste.
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Arne Kroger unregistriert
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Meine Schwester ist auch ein Albtraum.
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So richtige Alpträume hab' ich eigentlich nicht, was allerdings immer mal wieder auftaucht ist dass es mich - wenn ich einmal gefallen bin - recht große Kraft kostet aufzustehn, und ich dann meist wieder hinfalle - ganz wie die typische kreischende Frau in einem schlechten Horror-Film, die überhaupt nichts mehr gebacken kriegt wenn ein Monster auftaucht. Ich habe aber auch absolut keine Erklärung dafür ...
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