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Zum Ende der Seite springen Milch, Joghurt, Käse knapp!  
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 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! Xoc 05.06.2008 12:54
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! dian 05.06.2008 13:02
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! Xoc 05.06.2008 13:27
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! Leberkrebs 05.06.2008 22:24

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Xoc

lol

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05.06.2008 12:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Das ganze System ist schon so verdammt gut abgesichert, dass man als Bauer eigentlich mindestens eine funktionstüchtige Atombombe bräuchte, um Forderungen nach gerechteren Milchpreisen oder ähnlichem auch tatsächlich durchsetzen zu können.


Hm, dann ist ein freier Markt wohl eine mächtigeres Instrument als eine Atombombe. großes Grinsen

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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dian
unregistriert
05.06.2008 13:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß ja nicht, was du mit deinem freien Markt hast...
aber der ist doch längst vorhanden, zumindest in der Theorie.
Ist genau wie im Stromsektor.
Soweit ich weiß, hat jeder das Recht, wenn er das nötige Kapital besitzt, sich ein eigenes Stromnetz zu bauen und den Leuten seinen Strom dann billiger zur Verfügung zu stellen als Eon und Co.
Aber es tut eben kaum einer, weil die damit verbundenen Kosten zu groß sind.
Also was nutzen freie Märkte, wenn die letztlich nur dazu führen, dass sich kleinere Unternehmen zu großen Konzernen zusammenschließen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Xoc

lol

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05.06.2008 13:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Ich weiß ja nicht, was du mit deinem freien Markt hast...
aber der ist doch längst vorhanden, zumindest in der Theorie.
Ist genau wie im Stromsektor.


Eben NICHT. Weder in der Theorie noch in der Praxis ist da ein freier Markt. Wenn jemand was anderes erzählt, redet er Scheisse.
Die Bauern haben nicht die frei Wahl zwischen Molkereien, sonst könnten die nämlich überhaupt nicht ihre Preise gegenüber den Bauern durchsetzen. Die Molkereien können die Bauern nämlich ZWINGEN bestimmte Preise zu akzeptieren, ich kann mich gerne noch mal selbst zitieren:
"By definition, in a free market environment buyers and sellers do not coerce or mislead each other nor are they coerced by a third party."
Wenn also Käufer oder Verkäufer in der Lage sind die andere Partei zu zwingen, folgt direkt aus der Definition, dass kein freier Markt mehr vorliegt.

Zitat:
Soweit ich weiß, hat jeder das Recht, wenn er das nötige Kapital besitzt, sich ein eigenes Stromnetz zu bauen und den Leuten seinen Strom dann billiger zur Verfügung zu stellen als Eon und Co.


Es geht um die Frage, ob der Strommarkt frei ist. Das Bauen von Stromnetzen ist kein Markt.

Und ja, es gibt Märkte, die automatisch zu einer Monopolisierung tendieren. Da ist dann stastliches Eingreifen notwendig, um den Markt so frei wie möglich zu halten. Versäumt der Staat das, gibt es Probleme, weil *kein* freier Markt mehr vorliegt.

Zitat:
Also was nutzen freie Märkte, wenn die letztlich nur dazu führen, dass sich kleinere Unternehmen zu großen Konzernen zusammenschließen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?


Sie sorgen dafür, dass die Preise fair sind und nicht eine Partei abgezockt wird. Und ja, es ist nicht immer einfach die Freiheit der Märkte zu sichern, inbesondere, wenn wir von einem Haufen korrupter Politiker regiert werden, die sich lieber von Lobbyisten beschwatzen und beschenken lassen, statt im Interesse des Volkes zu reagieren.
Beim Stromnetz wäre es z.B. notwendig Stromanbieter und Netzbetreiber zu trennen, was es neuen Stromanbietern erheblich einfacher machen würde in den Markt einzusteigen. Beim Netz würde es dann überhaupt keinen Markt geben, weil es sich einfach nicht lohnt mehr als ein Netz zu haben, aber die Stromanbieter könnten die Kunden nicht mehr so einfach abzocken.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Leberkrebs
unregistriert
05.06.2008 22:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Früher hatten private Bauerngruppierungen sogar gemeinsam eigene Molkereien, dh die Vermarktung war direkt. dann kamen ein paar schlaue Unternehmer und Bargeld lachte, schwupp haben diese bauern ihre Molkereien verkauft. Und jetzt beschweren sie sich über die Molkereien...Da würde ICH mal sagen: EIGENVERANTWORTUNG!
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