Seneca unregistriert
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| Deswegen sollten wir die Menschen nciht aufteilen, in jene, die "es verdient haben" und andere, sonst haben wir bald wieder eine "Diktatur der Verdienten",.... |
Meine Befürchtung in einem wunderschönen Satz ausgdrückt, danke!
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nemesus unregistriert
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Deswegen sollten wir die Menschen nciht aufteilen, in jene, die "es verdient haben" und andere, sonst haben wir bald wieder eine "Diktatur der Verdienten",.... |
Meine Befürchtung in einem wunderschönen Satz ausgdrückt, danke! |
Umgekehrt besteht jedoch die Gefahr, dass wir uns verzetteln. Es gibt zuviele Mißstände in der Welt, als dass wir uns um alle gleichzeitig kümmern könnten.
Wir müssen uns eine Reihenfolge ausdenken und es wird sicher "emotional hart sein", diese Reihenfolge immer einzuhalten.
Aber ich glaube fest daran, dass es auf Dauer mehr helfen wird, die Reihenfolge einzuhalten, und systematisch Mißstand für Mißstand abzuschaffen, als ohnmächtig nichts zu tun, weil wir uns nicht entscheiden konnten, wo wir anfangen.
Gruß,
nemi
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Seneca unregistriert
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Wo man anfängt und dass man sich auf gewisse Projekte begrenzen muss, darum geht es gar nicht @nemesus. Es geht viel mehr darum, dass wir nicht in die Tendenz verfallen sollten uns in der Sache zu sehr abzuschotten. Dass sich der eine oder andere hier als elitär fühlt, mag seine persönliche Sache sein, ist ja okay. Aber wenn man die Welt positiv verädnern will, dann muss man mit seinem Projekt auf die Menschen zugehen und sich öffnen statt verschließen.
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M.F unregistriert
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Original von nemesus
Umgekehrt besteht jedoch die Gefahr, dass wir uns verzetteln. Es gibt zuviele Mißstände in der Welt, als dass wir uns um alle gleichzeitig kümmern könnten.
Wir müssen uns eine Reihenfolge ausdenken und es wird sicher "emotional hart sein", diese Reihenfolge immer einzuhalten.
Aber ich glaube fest daran, dass es auf Dauer mehr helfen wird, die Reihenfolge einzuhalten, und systematisch Mißstand für Mißstand abzuschaffen, als ohnmächtig nichts zu tun, weil wir uns nicht entscheiden konnten, wo wir anfangen.
Gruß,
nemi |
Es ging darum, dass du die Menschen aufteilst, in die die es "verdient" haben und die die es weniger verdient haben.
Nicht um Reihenfolge.
Ansonsten:
Das Problem ist doch nicht ein par fiese Ausbeuter, es ist das gesamte System, dass die Menschen zwingt, sich ausbeuten zu lassen bzw auszubeuten.
Man kommt nicht mit irgendwelchen Symptombekämpfungen weiter oder indem man sich vor der restlichen Welt in Kleingruppen versteckt.
Man muss das Problem selbst bekämpfen, das System, den Kapitalismus.
Und auch nicht in einem Land, sondern Weltweit.
Was Mittel angeht so ist es einerseits wichtig Aufklärung zu machen, aber anderseits auch konkret was zu unternehmen.
Auch wenn eine Aktion nur symbolisch ist, so kann sie zumindest andere Menschen inspirieren.
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Seneca unregistriert
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Genau. Und meiner Meinung nach ist die Aufklärung an der Sache das wichtigste. Und dazu gehört es nicht nur auf Anti zu machen, sondern konkret zu zeigen, wo die Wurzel des Übels ist und Alternativen aufzuzeigen. Dies kann man in einem großen, medienwirksamen Drama machen oder eben im Kleinen. Und die praktische Umsetzung kann dann dem folgen, sie ist allerdings wirkungslos, wenn man vorher die Aufklärung nicht betrieben hat. Was nützt es denn, wenn ich als Symbol gegen den Kapitalismus zwei Flaschen Coca-Cola ausleere und anschließend mein Mittagessen mit einem Obdachlosen teile? Ist zwar vllt ne nette Sache, aber noch weniger als der Tropfen auf den Stein.
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M.F unregistriert
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| Zitat: |
Original von Seneca
Und meiner Meinung nach ist die Aufklärung an der Sache das wichtigste. |
Ich würde sagen sehr wichtig, mit das Wichtigste wäre ich etwas vorsichtig, das kommt auf die Situation und andere Sachen an.
| Zitat: |
Original von Seneca
und dazu gehört es nicht nur auf Anti zu machen, sondern konkret zu zeigen, wo die Wurzel des Übels ist und Alternativen aufzuzeigen. |
Sehr Richtig!
Es gibt inzwischen zb schon eine sehr große Anzahl Menschen, wenn nicht sogar die Mehrheit, die gepeilt hat, dass parlamentarische Demokratie Verarsche ist.
Das Problem ist eben, dass die Kritik wegen Mangel an bekannten Alternativen meist sehr flach bleibt.
Das wäre jetzt ne Sache wo man Ansätzen könnte.
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... und diese Ansätze sollten vor allem auf konkrete Probleme konkrete Antworten geben, z.B. eben auf die Frage nach dem "Veralterungs-Problem" den Eilhardshof (post ichs eben noch mal: www.eilhardshof.de ^^ )
Oder auf das Schul-Problem die Schule "Summerhill" in England.
Darauf kann man dann auch aufbauen und weitere, größere pol. Forderungen erheben, aber dadurchh kann man eine Art praxisnahe Basis schaffen, Menschen die ein freies Proejkt leben und lieben gelernt haben.
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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nemesus unregistriert
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Über Geld
22.08.2008 03:28 |
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M.F. schreibt:
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Es ging darum, dass du die Menschen aufteilst, in die die es "verdient" haben und die die es weniger verdient haben.
Nicht um Reihenfolge. |
seneca schreibt:
| Zitat: |
| Und meiner Meinung nach ist die Aufklärung an der Sache das wichtigste. Und dazu gehört es nicht nur auf Anti zu machen, sondern konkret zu zeigen, wo die Wurzel des Übels ist und Alternativen aufzuzeigen. Dies kann man in einem großen, medienwirksamen Drama machen oder eben im Kleinen. |
Die Realisierung eines großes, medienwirksamen Dramas kostet GELD, genauso wie die Realisierung einer neuen Form von Schule übrigens.
Und das GELD, was dafür verwendet wird, kann NICHT MEHR für das Essen von Obdachlosen eingesetzt werden. Aber selbst wenn man anschließend sein Mittagessen mit einem Obdachlosen teilt, stellt sich die Frage, mit welchem Obdachlosen man dies tut.
Schon alleine den Entscheidungsprozess könnte man als Reihenfolge bezeichnen. Dann hätte nämlich derjenige das geteilte Essen AM EHESTEN "VERDIENT", der am meisten Hunger leidet.
Bevor Rettungsschwimmer retten, müssen sie das Schwimmen lernen.
Bevor Aufklärer aufklären, sollten sie lernen, 1 + 1 zusammenzuzählen.
Wesentlich ergiebiger, als die Versorgung von 1 Obdachlosen wäre die Versorgung von 100 Obdachlosen, man könnte fast meinen, es sei 100xso ergiebig.
Natürlich wäre es eine gute Sache, 1 000 000 Euro an Obdachlose zu verteilen, doch was wäre, würde man stattdessen die 1 000 000 Euro in einen Film stecken, der 3 000 000 Euro einspielt?
Richtig. Es blieben 2 000 000 Euro für Obdachlosenhilfe übrig, und das wäre sozusagen DOPPELT SO GUT, und das nicht trotz einer Reihenfolge, sondern wegen einer Reihenfolge.
Vielleicht wäre es aber noch "GUTERER" (?) neue Strukturen zu schaffen, in denen immer weniger Menschen als Obdachlose ihr Dasein fristen müssen.
Dazu bräuchte man aber wieder GELD, Leute mit Know How, Idealismus und Tatendrang.
@Baklunis Bart:
Das Summerhill-Projekt fand ich, als ich davon las, auch sehr symphatisch, bis ich mir in meiner Uni ein Buch auslieh, welchen von einem der Gründer stammt.
Leider hat die Schule nicht zum gewünschten Erfolg geführt, die Kinder waren in ihrem späteren Leben oft sehr mittellos und unglücklich. Das Projekt selbst existiert zwar immer noch, ist aber (zu Recht) äusserst umstritten, da die gewünschten Erfolge noch immer ausbleiben.
In meinen Augen wurde das Konzept der Antiautoritären Erziehung durch das Konzept der wesentlich effektiveren Anti-Erziehung abgelöst.
Mich zumindest hat es sehr überzeugt. Schau doch mal im entsprechenden Plateau-Thread vorbei.
Aber eine Erkenntnis sollten wir dann doch aus Summerhill mitnehmen. Ich zitiere die Wikipedia:
| Zitat: |
| Summerhill befindet sich von Anfang an im Privatbesitz der Familie Neill. Einige sehen das als wesentlichen Grund dafür, dass Neills Vorstellungen über das Aufwachsen von Kindern bis heute weitgehend erhalten geblieben sind. Nach dem Tod des Gründers im Jahre 1973 übernahm seine Frau Ena und ab 1985 die Tochter Zoë Neill Readhead die Schulleitung. |
Mein Résumé:
Netter Ansatz, aber leider falsche Ausrichtung. Genug Geld um etwas dauerhaft zu etablieren, aber leider zu wenig Know How in den didaktischen Schwerpunkten.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 22.08.2008 03:39.
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Arne Kroger unregistriert
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Boar, goil.
Wie heißen die Antidepressiva die Depressionen für 10 € beseitigen?
Da wird jede Krankenkasse @nemesus Millionen für geben, wenn man so der Pharmaindustrie ein Schnäppchen schlagen könnte.
Da bekommt man nicht mal viel vom wirksamsten Kurzzeit-Antidepressiva von, von Koks.
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nemesus unregistriert
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re: Arne
22.08.2008 07:05 |
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Deine Off-Topic-Frage habe ich hier beantwortet.
nemesus
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BaalZeBub unregistriert
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Sag mal nemesus, welche Kleinmkinder willst Du eigentlich verarschen? Wenn Du 3 Millionen Euro hättest, würdest Du angeblich 2 Millionen für soziale Zwecke spenden? Ausgerechnet DU??
Du willst vom allerersten Euro an möglichst viel in DEINE Tasche, um DEINE Macht zu vergrößern.
Wobei man über Macht bei Dir besser lachen sollte. Mit googeln kann man zu Dir rausfinden, das Du seit Jahren die gleiche Verarschung immerwieder versucht und jedesmal nix draus wurde, (gottseidank).
Mit welchem Recht teilst Du Leute in "nützlich" oder "unnützlich" ein? Mit welchem Recht bestimmtst DU Rangfolgen / Reihenfolgen? Mit welchem Recht hältst DU Dich für elitär und was besseres?
Such Dir andere Idioten die Deine Poperze auslutschen. Deine Lügenmärchen sind so billig und lächerlich, das kann ja sogar die Merkel besser!
Sobald Dir jemand Fragen stellt die unbequem sind, egal welcher User, dann weichst Du aus und windest Dich wie ein Aal . Typisches Verhalten für alle Betrüger und Leute die ihre wahren Absichten notdürftig tarnen wollen! Bei einigen Leuten hier, mit mangelnder Lebenserfahrung, scheint das ja zu ziehen. Und es ist entsetzlich das die einfach auf keine Warnung reagieren wollen. Aber mehr als warnen, kann ich nicht. Manche müssen eben erst auf die Fresse fallen, deren Sache!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von BaalZeBub am 24.08.2008 11:25.
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dian unregistriert
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Kann mal irgendwer so gut sein, und für Leberkrebs ein eigenes Board zusammenbasteln?
Sonst gibt der hier wahrscheinlich nie Ruhe...
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Arne Kroger unregistriert
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| Zitat: |
Original von Kebap
Er will aber kein leeres Board, er will uns hier seine Weisheiten anbieten. |
Och, das hat er auch bald hier. Und dann erledigt sich das ja von alleine nach Deiner Logik, @Kebap.
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Wege etwas zu bewegen...
25.08.2008 19:48 |
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Hallo!
Nun denn, obwohl ich mir etwas mehr Resonanz erhofft hatte und dieser Thread etwas zweckentfremdet wurde (vielen Dank), möchte ich doch kurz verweilen.
Ich möchte nach euren Vorstellungen von Möglichkeiten der Veränderungen fragen. Ich kann zwar nicht alle vergangenen Beiträge lesen, aber da ich schon eine ganze Zeit querlese meine ich, nicht viel entdeckt zu haben.
Da gibt es @Leberkrebs, der wirft Fenster ein.
@Arne ärgert Sachbearbeiter.
@Nemesus Plan setzt direkt bei den Ursachen an. Das mag natürlich - von der Idee - der sinnvollste Weg sein. Aber ich sehe vier Hauptprobleme. In Kürze:
1. Menschen davon zu überzeugen, ihren vertrauten Weg zu verlassen, ihre Vorstellungen, mit denen sie groß geworden sind, aufzugeben.
2. Der finanzielle Aspekt. Sofern nicht ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind, wird so ein Projekt nicht realisierbar sein. Ich behaupte, die meisten Menschen hier kämpfen finanziell mehr an der Grenze des Überlebens, als an der, Großprojekte zu realisieren.
3. Die Idee setzt, sofern ich sie richtig verstanden habe, örtliche Nähe voraus. Wie viele Menschen sind bereit, ihr "Zu Hause" zu verlassen. Hier könnte zwar Punkt 2 eine ausschlaggebende Rolle spielen. Aber ich weiß nicht, ob das auf jeden zutrifft.
4. Die Zeit und die Außenwirkung. Ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen, dass die Realisierung (abgesehen von den Punkten 1-3) in einem akzeptablen Zeitraum stattfindet. Die Außenwirkung halte ich für zu klein, als dass auf eine grundlegende Änderung (die gesamte Menschheit betreffend) gehofft werden kann.
Ich möchte die Idee nicht schlecht machen, aber letztlich gehört es auch dazu, ein Konzept realistisch einzuschätzen.
Daher noch einmal die für mich essentielle Frage: Soll die Unity ein Ort sein, an dem man die Veränderung durch Kommunikation im Sinne von Aufklärung betreibt, oder durch Aktionismus?
Lebensform
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lebensform am 25.08.2008 19:50.
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endlich - danke für den beitrag, lebensform!
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| Soll die Unity ein Ort sein, an dem man die Veränderung durch Kommunikation im Sinne von Aufklärung betreibt, oder durch Aktionismus? |
hier wurde schon oft nach aktionismus geschrien. doch sind wir noch wenige, und unsere message vielleicht nicht ganz klar. ich finde, man sollte erst das eine machen, und dann weiter sehen.
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nemesus unregistriert
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re: Lebensform
25.08.2008 23:51 |
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| @Nemesus Plan setzt direkt bei den Ursachen an. Das mag natürlich - von der Idee - der sinnvollste Weg sein. |
Danke.
| Zitat: |
| Ich möchte die Idee nicht schlecht machen, aber letztlich gehört es auch dazu, ein Konzept realistisch einzuschätzen. |
| Zitat: |
| Realität ist eine Norm. |
L. Ron Hubbard, Gründer der Scientology - Church
Aber Spass bei Seite.
Liebe Lebensform,
ich verstehe Deine Kritik. Allerdings glaube ich, verschiedene "Probleme", die Du ansprichst, umgehen zu können.
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| 1. Menschen davon zu überzeugen, ihren vertrauten Weg zu verlassen, ihre Vorstellungen, mit denen sie groß geworden sind, aufzugeben. |
Offengestanden suche ich nach Menschen, die bereits überzeugt sind. Es gibt sie, denn ich bin einer von ihnen. Und dadurch, dass ich gleichzeitig Guru des Plateaus bin, bin ich auch schon anderen begegnet. Das Problem, welches Du ansprichst gibt sich so für mich also nicht.
| Zitat: |
| 2. Der finanzielle Aspekt. Sofern nicht ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind, wird so ein Projekt nicht realisierbar sein. Ich behaupte, die meisten Menschen hier kämpfen finanziell mehr an der Grenze des Überlebens, als an der, Großprojekte zu realisieren. |
Und ich behaupte, das muss nicht so sein. Geldverdienen kann man lernen. Dazu muss man jedoch verstanden haben, dass Geldverdienen nicht zwingend schlecht ist, sofern man es danach sinnvoll verwendet. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, lange genug im Betrieb meines Vaters zu arbeiten. Da er ein Handwerksbetrieb hat, habe ich also jede Menge Menschen gesehen, die nichts besseres zu tun hatten, als sich ein Ein-Familien-Haus zu kaufen, um darin anschließend langsam zu verblöden.
Ich glaube nicht, dass die Menschen hier dümmer sind, als die Auftraggeber meines Vaters.
| Zitat: |
| 3. Die Idee setzt, sofern ich sie richtig verstanden habe, örtliche Nähe voraus. Wie viele Menschen sind bereit, ihr "Zu Hause" zu verlassen. Hier könnte zwar Punkt 2 eine ausschlaggebende Rolle spielen. Aber ich weiß nicht, ob das auf jeden zutrifft. |
Die Menschen, die mir wichtig sind, haben vielleicht ein zu Hause, doch sie fühlen sich heimatlos. Insofern dürfte dieses Problem nicht existieren.
| Zitat: |
| 4. Die Zeit und die Außenwirkung. Ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen, dass die Realisierung (abgesehen von den Punkten 1-3) in einem akzeptablen Zeitraum stattfindet. Die Außenwirkung halte ich für zu klein, als dass auf eine grundlegende Änderung (die gesamte Menschheit betreffend) gehofft werden kann. |
Vor etwas mehr als 100 Jahren schien die Idee undenkbar, dass wir fliegen könnten. Vor ca. 70 Jahren schien die Idee undenkbar, dass wir Menschen auf den Mond und auf den tiefsten Punkt des Meeres schicken könnten.
Gruß,
nemi
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@Nemesus:
Dafür, dass du nur Menschen suchst, die ohnehin schon überzeugt sind, leistest du aber schon ganz schön viel Überzeugungsarbeit.
@all:
Meiner Einschätzung nach gibt es generell einen Kuchen zu verteilen. Dieser Kuchen mag mal größer, mal kleiner sein, prinzipiell wird er jedoch sehr ungleichmäßig verteilt. Ob diese Ungleichmäßigkeit in irgendeiner Form gerecht ist, halte ich für exrem fragwürdig.
Man kann vielleicht lernen, wie man Geld verdient, aber letztlich ist und bleibt es ein Kampf um denselben Kuchen. Und wer "leistungsfähiger" ist, bekommt evtl. ein größeres Stück, meist jedoch auf Kosten von anderen.
Ich kenne ausreichend Leute, die sich das besagte Einfamilienhaus gekauft haben. Ich teile diesen Lebensweg eigentlich nicht. Dennoch ist es auch hier so, dass sie das Geld ja nicht einfach haben, sondern das Haus finanzieren, also sich die nächsten Jahrzehnte zur Arbeit verpflichten. Um z.B. ein gemeinsames Wohnprojekt zu realisieren, bedarf es ja nicht zwangsläufig mehr Geld, als die meisten Menschen (noch) haben. Man kann ja auch einfach mehrere Wohnungen in einem Haus anmieten. Das hätte auch den Vorteil, dass man sich nicht lange bindet, falls sich die Gemeinschaft auf Grund von Unstimmigkeiten trennen muss.
@Nemesus:
Bei dem Thema "Heimat/zu Hause" stimme ich dir ja eigentlich zu, wobei ich eher von zu Hause "i.s. deiner Heimat sprach" im Gegensatz zu wohnen, leben, hausen.. wie auch immer, sprach. Ob es dann aber wirklich zu Umzügen von verschiedenen Menschen kommt, müsste man sehen.
Inwieweit Projekte Menschen ansprechen, deren Früchte vielleicht in mehreren Jahrzehnten getragen werden, wäre ein eigenes Thema. An dieser Stelle möchte ich nur die Frage stellen, wieviel Energie die Unity-User bereit sind aufzubringen, für mögliche Veränderungen, die ihre Bedürfnisse im jetzigen Leben wahrscheinlich nicht beeinflussen werden.
@all:
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass auch Menschen, die gerne etwas verändern möchten und/oder Missstände sehen, selten ausreichend Aktivitäten in dieser Richtung zeigen (mich eingeschlossen). Als Gründe können Zeit- und Geldmangel, Trägheit, Schwierigkeiten bei der Festlegung der Ziele angeführt werden.
Bisher nehme ich für mich die abstrahierte Form der "Idee" mit, die Struktur sozusagen, dass wir demnach einen Mechanismus brauchen, welcher für den Einzelnen möglichst wenig dieser Ressourcen fordert, im Ergebnis jedoch ausreichend Kraft entfaltet.
Lebensform
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