"Wenn es keine Soldaten und keinen Krieg geben würde mein Freund, dann würdest du hier nicht sitzen können, um als freier Mensch deine Meinung zu posten! Es waren Soldaten und Krieg,ÿ die Deutschland im und nach dem 2. Weltkrieg "befreit" haben. Es war ein KRIEG, der uns vor über 2.000 Jahren überhaupt die Demokratie ermöglicht hat, in der wir leben.."
Es sind oeffentliche Meinungsaeusserungen wie diese, die mir ein Laecheln ins Antlitz zaubern.
Krieg ist Frieden - Orwell laesst gruessen.
Ich verstehe durchaus, dass es grosser Anstrengungen bedarf, um das pro-pagierte Weltbild aufrecht zu erhalten, aber sollte es einen Menschen nicht nachdenklich stimmen, dass - Geruechten zufolge - der Nobelpreistraeger Mr. Kissinger einmal gesagt haben soll:
"Military Men Are Just Dumb, Stupid Animals To Be Used As Pawns In Foreign Policy" ?!
Dieser Mann muesste imho diesbezueglich eigentlich am Besten Bescheid wissen.
Auch wenn ich mir das Kriegswesen an sich so betrachte, erscheint mir daran wenig erstrebenswertes:
Grundausbildung bei der Bundeswehr - da ist alles anders als zuhause:
Jeden Morgen um fuenf Uhr aufstehen, ohne Privatsphaere mit Kameraden auf der Stube,
der Tonfall ist scharf, die Arbeitstage sind lang.
Natuerlich - die "offizielle" PR-Kampagne laesst wohl so manches COD Gaymer Herz hoeher schlagen:
Doch die "inoffozielle" Version(en) dieser Geschichte fallen viel weniger glamouroes aus:
Er sitzt regungslos mit starrem Blick im sandigen Boden. In seinen Gedanken ist er in diesem Moment wieder im Krieg und in finsteren Schutzbunkeranlagen. Als Bundeswehrsoldat wurde er 2003 mit US-Truppen im Aufmarschgebiet zur Invasion auf den Irak eingesetzt. Seit seiner Rueckkehr leidet der Veteran unter einer Posttraumatischen Belastungsstoerung.
Wer kann - guten Gewissens - Landminen produzieren?Warum stoert sich eig. niemand merklich an den sog. Auslandseinsaetzen der Bundes"wehr" ?
Das wird zum Teil daran, liegen, dass viele den Medien glauben und somit denken man müsste bestimtme Länder angreifen um die Bevölkerrung dort zu schützen. Viele werden sich garkeine großen Gedanken darüber machen, dass durch ihre Hilfe Menschen verrecken. Dann kommt noch hinzu, dass manche villeicht ein schlechtes Gewossen haben, aber unbedingt das Geld von dem Job brauchen. Und dann gibt es in der Krigsindustrie bestimmt auch noch ein paar Misantrophen, auch wenns wenige sind, die sich freuen dabei helfen zu können ein bisschen mehr Ungeziefer auszurotten.
Zitat:
Warum ist die Herstellung und der Verkauf/Export von Kriegsgeraet eigentlich "legal" ?
Weil wenige, mächte dadurch sehr, sehr reich werden. Und da Politiker meist nur (bewusste oder unbewusste) Handlanger der Industire und sonten Interressaenverbänden sind wird so etwas wohl auch er´stmal nicht juristisch verboten werden.
Zitat:
Ist die Menschheit denn dazu verdammt, sehenden Auges von einer Katastrophe in die naechste zu taumeln?
Das dumme, heutige Etwas auf jeden Fall. Villeicht wird der 3. Weltkrieg mal wieder ein paar Leute aufrütteln, aber ich fürchte das wird nur zu den Vereinigten Staaten von Europa oder so etwas führen. Jedenfalls etwas wo sich die Masse sicher fühlt, aber der einzelne unfrei ist.
Mir persöhnlich ist es aber mitlerweile eigentlich auch egal was diese ganzen Idioten da draußen machen. Ich habe es mitlerweile schon so gut wie aufgegeben auf einen Wandel vor dem großen Zusammenbruch zu hoffen. Das wirtschaftssystem wird höchstwahrscheinlich in naher Zukunft zusammenbrechen, wenn unsere Erde das ständige Wachstum nicht mehr schultern kann, und dann wird es Kriege um die letzten Ressourcen geben. Aber miese Kriege, mit biologischem Kampfstoffen, Strahlenwaffen, atomaren Sprengköpfen und all den anderen Spielerreien die man in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.
Anschließend, wenn alles am Boden ist, werden sich im Chaos verschiedene Interessengruppen herausbilden, die im Bürgerkrieg um die Macht kämpfen. Die Armer werden sich bei der Gelegenheit auch mit anschließen und Rebellieren, da die immer größer werdenden Ungerechtigkeiten ja heute schon unzumutbar sind. Ich denke es wird bald alles zum "überlaufen" kommen.
Aber ok, sollen sie doch alle verrecken!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anarquia am 08.03.2012 17:43.
Mir persöhnlich ist es aber mitlerweile eigentlich auch egal was diese ganzen Idioten da draußen machen. Ich habe es mitlerweile schon so gut wie aufgegeben auf einen Wandel vor dem großen Zusammenbruch zu hoffen.
Aber ok, sollen sie doch alle verrecken!
Da ich davon ausgehe, dass auch Du in einem sog. Ernstfall zu Tode kommen wirst, frage ich mich, warum Du die Hoffnung bereits aufgegeben hast? Es sollte imho einem Menschen nicht "egal" sein, ob die Welt erneut in Flammen aufgeht.
Wenn ich verrecke verrecke ich eben. Ich habe es sowieso satt mir mit diesen Vollidioten den Atemluft zu teilen...das wirkt sich auf Dauer bestimmt negativ auf die Psysche aus..
Aber ok, mal ernsthaft: Der Tot ist das natürliche Gegenstück zum Leben, irgendwann trifft es jeden und ob früher oder später...Es macht eh keinen wirklichen Unterschied. Ich sehe Leben sowieso mehr und mehr als Fluch anstatt von Segen an. An sich ist es ja eigentlich was recht schönes, aber ´mit diesen ganzen..(mir fällt keine Beleidigung ein die schlimm genug ist um es passend zu bescrheiben)..Menschen (nagut, ist mir also doch gelungen) auf dieser Erde keinesfalls. Ich schwanke jeden Tag dazwischen ob ich der Erde einen größeren Gefallen tue indem ich mich umbringe oder indem ich meine Ideen verbreite und vllt noch 1 oder 2 Kinde in die Welt setze, die ich nach den Regeln der Freiheit erziehe...Ich weiß es momentan noch nicht.
War heute auf ner Demo, NPD und Gegendemonstranten, sowie Polizei. Gewalt ist definitiv allgegenwärtig! Wobei die Gegendemonstranten mit Abstand die friedlchsten waren (bis auf n paar von der Antifa, die n paar von der NPD zusammengestiefelt haben, wer angefangen hat ist unklar). Wer sich allein mal die Vorstrafen vieler NPDler anschaut, weiss, dass Gewalt immer noch sehr "beliebt" ist.
Es kann doch nicht sein, dass man Gewalt befürchten muss, weil man eine andere Hautfarbe oder politische Einstellng hat! Aber genau das ist überall in Deutschland sehr weit verbreitet... (Und nicht nur in Deutschland)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von WerBinIch am 10.03.2012 19:02.
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
Ganz im Gegenteil, Zivilisation hat uns von der allermeisten Gewalt befreit und ein wesentliches Merkmal der Zivilisation ist die Vermeidung und Ächtung von Gewalt.
Ich denke es wir eher die direkte Gewalt geächtet und durch inirekte und schleichende ersetzet. Direkte, körperliche Gewalt wird durchaus seltener angewandt, aber du darfst nicht vergessen das beispielsweise Steuern ja auch schon Gewalt gg das Eigentum der Besteuerten Personen sind, um mal ein Beispiel zu nennen.
Die direkte wurde mit der Zeit zu offensichtlich und unpopulär, wodurch man sie durch "zivilisierte", vom (zum Beispiel) Schreibtisch ausgehede ersetzte, sowie durch Zwänge und Drücke und der Androhung direkter Gewalt.
Ich sehe beispielsweise auch schon die ganzen Leistungsdrücke, die vom auf Wachstum beruhenden Qirtschaftssystem ausgehen, als eine Form der Gewalt.
So gesehen ist die Gewalt meiner Ansicht nach eher noch schlimmer geworden, da sie jetzt sehr oft schleichender daherkommt und einen zum Teil auch von innen auffrisst, ohne dass man es mitbkeommt. Zudem ist der Ursprung auch viel schwerer ausfindig zu machen. Und dann darf man da den qualitativen Unterschied zwischen physicher uns psyschicher Gewalt nicht außer Acht lassen..
Ich sehe beispielsweise auch schon die ganzen Leistungsdrücke, die vom auf Wachstum beruhenden Qirtschaftssystem ausgehen, als eine Form der Gewalt.
So gesehen ist die Gewalt meiner Ansicht nach eher noch schlimmer geworden, da sie jetzt sehr oft schleichender daherkommt und einen zum Teil auch von innen auffrisst, ohne dass man es mitbkeommt. Zudem ist der Ursprung auch viel schwerer ausfindig zu machen. Und dann darf man da den qualitativen Unterschied zwischen physicher uns psyschicher Gewalt nicht außer Acht lassen..
Ist die Kriegsfuehrung somit die letzte - weil offensichtlichste - Konsequenz der dem System innewohnenden Gewalt?
Ist die Kriegsfuehrung somit die letzte - weil offensichtlichste - Konsequenz der dem System innewohnenden Gewalt?
Ich denke das muss sogar fast so sein. Bei Gewaltnawendung geht es darum ein Ziel möglichst effektiv zu erreichen. Sprich mit möglichst wenig Gewalt möglichst viele Ziele. Und das der Krieg quasi der König der Gewalt ist, ist er das letzte mögliche Mittel, danach kommt nichts mehr.
Um vielleicht auf (s)aints editierte Frage nach dem gordischen Knoten der Frage nach dem Verhältnis von Krieg und Zivilisation zu antworten: Abseits rein moralistischer Einforderungen von Gewaltfreiheit, gar dem Ideal eines "Weltfriedens" sollten wir uns eher dieser Realität des permanten Konflikts bejahend an die Seite stellen. Die Frage ist eben, wogegen wir Krieg führe, wer die Akteure sind, welche Mittel angewandt werden.
Im Grunde kann man hier auch auf den Kony-Thread verweisen: Anstatt der Propaganda imperialistischer westlicher Nationen auf den Leim zu gehen, sollten wir im Einklang mit Karl Liebknecht erkennen: Der Hauptfeind steht im eigenen Land. Wenn wir wirklich gegen Krieg, Ausbeutung und Elend aktiv werden wollen, müssen wir unsere eigene Lebensführung radikal überdenken und zugleich die Strukturen und Institutionen ins Visier nehmen, die weltweit von den Kriegen profitieren.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonewolf am 13.03.2012 17:07.
The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.
Percy Bysshe Shelley
Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
Um vielleicht auf (s)aints editierte Frage nach dem gordischen Knoten der Frage nach dem Verhältnis von Krieg und Zivilisation zu antworten:
Sorry4edit
Ich konnte ja nicht ahnen, dass hier derart aufmerksam mitgelesen wird
Zitat von Lonewolf:
Abseits rein moralistischer Einforderungen von Gewaltfreiheit, gar dem Ideal eines "Weltfriedens" sollten wir uns eher dieser Realität des permanten Konflikts bejahend an die Seite stellen.
Den Krieg "bejahen" - ihn evtl gar. mit dem Status eines Naturgesetzes versehen - ihn als etwas "Gott"-gegebenes hinnehmen - der permanente Konflikt - der "Kampf" ums Dasein - give war a chance? Sollten "wir" das ???
Wenn ich zu entscheiden haette zwischen der "Realitaet des Krieges" und dem "Ideal eines Weltfriedens", so zoege ich zweiteres vor.
Zitat von Lonewolf:
Die Frage ist eben, wogegen wir Krieg führe, wer die Akteure sind, welche Mittel angewandt werden.
Im Grunde kann man hier auch auf den Kony-Thread verweisen: Anstatt der Propaganda imperialistischer westlicher Nationen auf den Leim zu gehen, sollten wir im Einklang mit Karl Liebknecht erkennen: Der Hauptfeind steht im eigenen Land.
Dies bedeutet ein Krieg sei "gerechtfertigt", insofern er "ehrbare" Ziele und Absichten verfolgt - es gibt imho keinen guten oder gar gerechten Krieg.
Zitat von Lonewolf:
Wenn wir wirklich gegen Krieg, Ausbeutung und Elend aktiv werden wollen, müssen wir unsere eigene Lebensführung radikal überdenken und zugleich die Strukturen und Institutionen ins Visier nehmen, die weltweit von den Kriegen profitieren.
Bravo - Der Satz ist druckreif und sollte gerahmt werden.
Das Gegenteil von Krieg ist Pazifismus und Frieden; nicht das Bekaempfen von Feuer mit Feuer. Um Frieden zu schaffen, aechtet die Menschen, die Krieg fuehren, verweigert Eure Zustimmung und persoehnliche Teilnahme und verurteilt die Produktion und den Verkauf von Kriegsgeraet - make war history!
"Alles für alle und zwar umsonst" - Es wäre zu schön diesen Besitzgedanken, dises "besser-sein-wollen" aus den Köpfen der Menschen rauszukriegen... das wird allerdings nicht so schnell gehen, selbst wenn man das materielle Besitzdenken durch Aufklärung elendig verrotten lassen kann
Es wird trotzdem nicht so schnell passieren, dass Menschen nicht mehr auf das Aussehen oder sonst was neidisch sind und diesen Neid durch Gewalt Ausdruck verleihen.
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
Also ich halte den Afghanisteneinsatz für ne Geldverschwendung, zu viele wollen die Taliban dort, als dass es sich lohnen (oder auch nur funktionieren) würde sie davon zu befreien. Und für uns gibts dort auch keinen Blumentopf zu gewinnen.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
So lange sich Deutschland nicht in einem Bürgerkrieg befindet, bei dem ich mich aktiv einbringen kann, so lange ann ich leider nicht viel dazu sagen... und muss mich leider deldenker anschliessen, ich beschäfige mich zur Zeit mit anderen Sachen und es wäre fatal ein solches Thema nur oberflächlich anzukratzen.
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
"Der britische Außenminister Philip Hammond sagte in Berlin, dass Deutschland den Zweiten Weltkrieg hinter sich lassen sollte, um endlich mehr militärische Unterstützung für die Nato bereitzustellen und so entsprechend des politischen und wirtschaftlichen Gewichts zu handeln. Das sei eine Frage der Normalität."
Lasset die Erinnerung an WWII fahren - es gibt noch viel zu tun.
Es gibt noch mehr Gründe, wieso die entwickelte Welt quasi keine Kriege mehr untereinander führt, aber die engen Wirtschaftsbeziehung sind definitiv einer davor.
Und was dein Video angeht: Überprüf die Theorie mal an Norwegen.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."