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Zum Ende der Seite springen Kollektive Poesie: "Revolution"  
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Yog-Sothoth




Kollektive Poesie: "Revolution" 18.09.2008 20:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

...aaalso, die Regeln sind folgendermaßen:

- Das Thema unseres gemeinsamen Gedichtes ist "Revolution".

- Jeder kann das Gedicht so oft er will um 4 bis 8 Verse ergänzen, darf dies aber nur tun wenn keiner der letzten 2 Beiträge von ihm ist. Ausnahme: Es gab 1 Woche lang keinen neuen Beitrag.

- Reimschema, Verslänge etc. dürfen zwischendurch nach eigenem Ermessen variiert werden.

- Für Regel- oder sonstige Metadiskussionen bitte einen neuen Thread öffnen - danke! smile

Eine kleine Hilfestellung für das Suchen von Reimen: http://www.alcor.com.au/german_rhyming_dictionary.asp


Der Anfang lautet (von Bakunins Bart vorgegeben):

Zitat:
Es war einmal so ein Planet
der irgendwo im Weltraum schwebt.
Und das, um was es uns nun geht
Ist das, was halt so darauf lebt.

...und ich mach direkt weiter:

Um Vögel, die am Himmel kreisen,
Spinnen, Bienen und Ameisen,
Meerestiere und Reptilien,
Bäume, Sträucher, und auch Lilien.

Doch das Schicksal des Planeten
liegt in der Hand einer konkreten
Unterart von Säugetieren
die den Planeten dominieren.
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quaid

their law


18.09.2008 22:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

und so sehr sie sich bemühten
die ressourcen zu erhalten
so würden zwei blätter blühen
für drei, die verwelken

öh ja, bin nich sehr gut in sowas -.-
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Bakunins Bart




19.09.2008 00:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mensch heißt diese Spezies,
die sich nicht gerne Leben lässt.
Unter sich herrscht Klassenkampf
da mancher von oben zu Boden gestampft...

@qaid, find die Strope wirklich beeindruckend, sehr schönes Sinnbild.
Nur am Ende aus metrischen Gründen würde ich eine Idee haben:

will das Oridinal nciht verfälschen, nur ne Idee

"und so sehr sie sich bemühten
die ressourcen zu erhalten
so würden zwei blätter blühen
für drei, die zu Boden fallen."

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Bakunins Bart am 19.09.2008 00:27.



Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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Yog-Sothoth




19.09.2008 23:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zwar wär's so einfach, 's wär so schön,
wenn da kein oben noch unten wäre
und alle auf gleicher Höhe stehn;
doch manche begrüßen die Misere.
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Yog-Sothoth




RE: Kollektive Poesie: "Revolution" 29.09.2008 00:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Yog-Sothoth
- Jeder kann das Gedicht so oft er will um 4 bis 8 Verse ergänzen, darf dies aber nur tun wenn keiner der letzten 2 Beiträge von ihm ist. Ausnahme: Es gab 1 Woche lang keinen neuen Beitrag.

OK, ich änder die Regel mal so dass man auch dann was hinzufügen darf, wenn der vorletzte Beitrag von einem ist; hat ja sonst keinen Zweck. ^^
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Bakunins Bart




29.09.2008 01:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Doch was in ihnen grüßt dies Treiben?
Macht es denn Spaß? Büßt sie ein Leiden?
ist es die Gier? Der Drang nach Macht?
Der uns hier schier entgegenlacht?

Auf Biegen, Brechen oben bleiben
während die Leiber unten leiden.
Sie liegen, blechen und sie kreiden
die letzten Tage vor ihrm Scheiden.

Lässt es sich leidlich nicht vermeiden,
dass manche sich in Scheiben schneiden?


Sorry, sind 2 Zeilen zu viel, aber wusste nicht wie ich das kürzen soll^^

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bakunins Bart am 29.09.2008 01:50.



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Yog-Sothoth




29.09.2008 15:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nun wären all die Mächtigen
ganz ohne die Geknechteten
zum Knechten in der Lage nicht.

Doch was treibt Knechte zum Entscheid
zu bringen Unterdrückung und Leid
zu den Genossen ihrer Schicht?

Zitat:
Original von Bakunins Bart
Sorry, sind 2 Zeilen zu viel, aber wusste nicht wie ich das kürzen soll^^

Macht nix, aber erklär mir doch mal was du mit "in Scheiben schneiden" meinst - ich kann die Metapher gerade nicht nachvollziehen. Augenzwinkern
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Bakunins Bart




30.09.2008 00:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hehe, ha mehrere Gründe die Metapher:

1. hab mich ein wenig in doppel-reimen verloren^^

2. Führen starke äußere Umstände oft zu einem inneren Widerspruch, man hat die Möglichkeit: Gegen sie ankämpfen oder sich von ihnen "sezieren" lassen, einwilligen sich in noch widersprüchlcihere Richtungen ziehen zu lassen. Sich also quasi in Scheiben zu schneiden, ist auch sinnbildlich ein relativ grausames Bild, soweit man sich es vorstellen kann,-)

Es ist die Konkurrenz aufs Blut,
welche die Unterdrücker-Schicht
durchfließt mit Hass und großer Wut
auf ihresgleichen dies sich richt.

Und manch Erdrückter strengt sich an
auch einer von ihnen zu werden
drum wäscht er Teller Leben lang
nur um dann unglücklich zu sterben.

Oder er schafft es durch bewerben
andere in dies Verderben
zu lenken, andre unterdrücken
um sich selbst mit dem Thron zu schmücken.


Nuja, wieder bissle länger geworden^^ werd mich nächstes mal bemühen mich kürzer zu halten^^

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bakunins Bart am 30.09.2008 00:26.



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Bakunins Bart




20.10.2008 01:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ich setz mal noch ein druff, weils so lang schon still war;-)

Doch wie lässt sich dies all beenden
wie kann man doch das Blatt noch wenden?
Wie kann man Erdrückerschaft
die Blut und Elend um sich rafft
beenden sodass draus empor
ein bessres Leben ragt hervor?

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lachs0r




20.10.2008 02:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

"Wir bringen die Erlösung",
hört man alte Menschen sagen,
doch das alles ist nur Tarnung,
sie hören nicht des Volkes Klagen.

Leben wie die Maden im Speck;
der Rest der Welt interessiert einen Dreck.
Andere für Lügen kämpfen lassen
und sich's derweil gut geh'n lassen.

---
Vielleicht etwas holprig, aber auch der erste Fetzen Poesie, den ich zu Stande gebracht habe.
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