Alle Beweggründe sind im Endeffekt egoistisch, und zwar in dem Sinne, wenn jemand sich bei irgendwas nicht irgendwie gut fühlt (oder zumindest besser als bei der Alternative), machen er es nicht.
das ist mir nicht ganz klar. man kann doch durchaus selbstlos handeln und nichts weiter davon haben.
immerhin konnten sie ihren Reichtum doch auch nur durch die systematische Ausbeutung, Vörderung und Duldung der Armut anhäufen.
und sie könnten es auch in vollem umfang behalten. deshalb meinte ich am ende von seite1, dass man den spendern zumindest das spenden an sich schon zu gute halten muss
wenn sich jemand denkt, dass eine reiche person nicht genug spendet, kann er sich fragen, was denn passieren müsste, damit dieser gedanke nicht mehr zutrifft. wieviel % des gesamten vermögens müssten gespendet werden, damit man nicht mehr negativ darüber denken würde.
hier im thread wurden etwa 50% erwähnt. wenn das nicht reicht..vielleicht 75%, oder sogar 90?
dann kommt die nächste frage: würden 90% des gesamten vermögens einer reichen person als spende genügen, um kritiker in gönner zu verwandeln, oder würden die kritiker dann verstärkt den gedanken haben, dass es weniger um die spende an sich und eher darum geht, was die leute über den spender denken (sollen)?
ich persönlich habe versucht, mir vorzustellen, wie es wäre wenn ich sehr viel geld hätte und mich mit spenden befassen würde. mir würde der gedanke misfallen, mir sorgen um ein gesichertes leben machen zu müssen. ich würde wahrscheinlich versuchen, dieses leben auf jeden fall zu behalten. unabhängig davon, woher dieser drang kommt, wäre es doch schon ein bemerkenswerter erster schritt, davon überhaupt wegkommen zu wollen, indem man überhaupt spendet. zu diesem entschluss bin ich bei der überlegung gekommen.
Alle Beweggründe sind im Endeffekt egoistisch, und zwar in dem Sinne, wenn jemand sich bei irgendwas nicht irgendwie gut fühlt (oder zumindest besser als bei der Alternative), machen er es nicht.
das ist mir nicht ganz klar. man kann doch durchaus selbstlos handeln und nichts weiter davon haben.
Man kann so handeln, dass man nichts *materielles* davon hat.
Aber wieso z.B. kümmert sich eine Mutter "selbstlos" um ihr Kind?
Weil sie sich besser fühlt, wenn sie es macht, als wenn sie es nicht macht.
Machen wir es doch bitte so rum: Nenn mir ein Beispiel, wo jemand etwas Gutes tut, ohne sich dabei gut zu fühlen (oder wie gesagt zumindest besser als bei der Alternative).
Und betrachte bitte Sachen, wo Menschen glauben, dass sie sich in Zukunft besser fühlen werden, als bei der Alternativ, als mit eingeschlossen. Denn dann machen sie es auch, um sich gut zu fühlen (das muss ihn aber nicht bewusst sein).
Und denk dran, Menschen sind empathiefähig. Sie können sich auch daran freuen, dass andere sich freuen. Dabei freuen sie sich dann tatsächlich selbst, das ist kein Gegenbeispiel.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
was ist mit folgendem beispiel:
meine schicht auf arbeit ist zuende. ein arbeitskollege hat noch arbeit aufgebrummt bekommen und bittet mich, ihm einen gefallen zu tun und zu helfen, damit er schneller rauskommt.
ich will eigentlich nach hause und habe auch keine lust auf arbeit, aber ich willige ein, weil ich auch in seiner situation sein könnte und dankbar für hilfe wäre. die arbeit ist aber anstrengend, macht keinen spaß und man wird wohl recht spät zuhause sein. also handle ich gegen meinen willen, opfere zeit und energie und habe davon nur den gedanken, dass ich theoretisch auch an seiner stelle die arbeit hätte aufgebrummt bekommen können.
vielleicht ist es nichtmal der gedanke, dass man auch an seiner stelle stehen könnte. vielleicht willigt man deshalb ein, weil es das kleinere übel wäre und man ansonst tag für tag totgequatscht werden würde von dem kollegen, oder weil man indirekt erpresst wird.
Original von quaid
vielleicht willigt man deshalb ein, weil es das kleinere übel wäre und man ansonst tag für tag totgequatscht werden würde von dem kollegen, oder weil man indirekt erpresst wird.
"oder wie gesagt zumindest besser als bei der Alternative"
Fällt also unter das, was ich sagte.
Und man kann durchaus widersprüchliche Gefühle (oder erwartete Gefühle) bei einer Sache haben, das wollte ich nie bestreiten. Irgendwas überwiegt dann.
Ich kann natürlich nicht besser wissen als du, wieso du es machst.
Einige Gründe nennst du ja selbst.
Vielleicht würdest du dich auch schlecht fühlen ("das war egoistisch von mir, das abzulehen"), wenn du ablehnen würdest. Oder du fühlst dich gut bei dem Gedanken, es trotz der Unannehmlichkeiten gemacht zu haben, weil es zeigt, dass du ein hilftbereiter, sozialer Mensch bist (das muss dir in dem Umfang bei der Entscheidungsfindung nicht bewusst sein).
Im Allgemeinen fühlt man sich aber auch zumindest ein bischen gut, wenn man jemandem einen Gefallen tun kann, u.A. weil man von ihm Dank bekommt oder ihn zumindest erhofft.
Auf jeden Fall, du hattest wohl deine (im Endeffekt emotionalen) Gründe, sonst hättest du es nicht gemacht.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
Ich denke das ganze ist mal wieder nichts weiter als bloße Augenwischerei und wenn es den Herrn Milliardären so wichtig ist was das gemeine Volk von ihnen hält, ist es natürlich auch irgendwo nur eine weitere PR Aktion und Werbung in eigener Sache. Das können sie von mir aus gerne machen, aber Dank brauchen sie dafür keinen zu erwarten, immerhin konnten sie ihren Reichtum doch auch nur durch die systematische Ausbeutung, Vörderung und Duldung der Armut anhäufen.
Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
Wenn demnächst hier mal wieder jemand mit dem Gedanken aufkommt, eine Kommune oder ein selbstverwaltetes Projekt oder ein autonomes Zentrum zu eröffnen, dann soll da bloß´niemand für Geld oder Arbeitszeit spenden?
Btw: Hansi:
Wenn Du den letzten Satz von Senecas Beitrag lesen kannst, dann kannst Du auch lesen, dass er was zum Thema beigetragen hat.
dian unregistriert
19.08.2010 13:34
Es ist ja nichts Neues, dass reiche Menschen gegen Ende ihres Lebens (oder wenn sie all ihre Pläne verwirklicht haben und nichts mehr mit ihrem Geld und ihrer vielen Freizeit anzufangen wissen) irgendwann das schlechte Gewissen plagt.
Dann fangen sie plötzlich an, sich für Buddhismus zu interessieren, oder spenden Teile ihres Vermögens in der Hoffnung, sich dadurch vom Fegefeuer freikaufen zu können.
Das ist auch nicht unbedingt eine amerikanische Erfindung, sondern das haben auch europäische Reiche schon zu allen Zeiten so gehandhabt.
"Typisch amerikanisch" ist eigentlich nur die mediale Ausschlachtung dieser Aktion.
Ich meine ja: Wer spenden will, soll spenden. Aber wer öffentlich spendet, um dadurch Publicity zu erzielen, der muss auch damit leben, dass man sich öffentlich darüber unterhält, wie er überhaupt zu seinem Reichtum gekommen ist, und ob dieser Reichtum redlich zu stande gekommen ist oder unredlich.
Wenn jemand in ein Haus einbricht, alles wertvolle ausräumt, und dann später an der Tür klingelt, um dem Hausbesitzer aus Mitleid ein paar wichtige Papiere zurückzugeben, dann lädt man den in der Regel trotz dieser selbstlosen und uneigennützigen Tat nicht unbedingt zu Kaffee und Kuchen ein, sondern man bezichtigt ihn trotzdem des Diebstahls.
Und darüber, in wie fern das Anhäufen von extremen Reichtümern Diebstahl an der Allgemeinheit ist, wird leider noch viel zu wenig in der Öffentlichkeit diskutiert. (vor allem in Amerika, wo man ja dann gleich als Kommunist gilt... und dank jahrzehntelanger Gehirnwäsche ist bekanntlich in den USA jeder Kinderficker und jeder Nazi noch gesellschaftsfähiger als jemand, der "kommunistische" Gedanken hegt)
Original von quaid
was sind denn das für reiche (die spender) und wie sind die so reich geworden?
Also Buffet oder wie er genau heißt hat riesige Geldmengen durch das Abzocken vieler anderer Menschen generiert.
Das meiste Geld wird doch heute eh an den Börsen gemacht. Aber Geld entsteht ja i.d.R. nicht einfach so, nein es wird massiv umverteilt.
Da wird armen Leuten noch das letzte Hemd weggenommen um weitere Millionen einzufahren.
Mit dem scheiß vielen Geld wird alles drum herum gekauft. Medien, Politiker, Lobbyisten, Gesetze, usw...
Man muss sich ja nur mal die ganzen Finanzprodukte genau angucken.
Der letzte auslöser der Bankenkrise vor 2 Jahren waren Ninja Kredite.
Was ist ein Ninja Kredit?
Steht für No Insurance No Job und no Assets meine ich mich zu erinnern. Um die Blase zu nähren haben die Meister der Universums zum Schluss sogar Penner von der Straße geholt um ihnen Kredite zu geben, wo jeder Vollschimpanse vorher bereits gewusst hatte das die schon im ersten Monat platzen müssen.
Machte ja aber nichts.
Die Reichen sind mittlerweile noch reicher als vor der Krise und die Armen noch ärmer. Scheint ja gut zu funktionieren. Gewinne privatisieren, Verluste trägt die Allgemeinheit.
Und jetzt spenden diese Meister des Universums uns unbedeutenden Maden etwas von ihrem unermesslichen Reichtum.
Mann, wer das noch toll findet...
EDIT: Da wünscht man sich doch echt noch die RAF zurück, damit die ganzen miesen Wichser mal auch sowas wie eine Quittung bekommen, weil bisher haben die ja nie und nimmer irgend etwas zu befürchten, egal was sie machen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von MMVVII am 19.08.2010 16:26.
Eastwood unregistriert
20.08.2010 13:03
Zitat:
Original von dian
Ich meine ja: Wer spenden will, soll spenden. Aber wer öffentlich spendet, um dadurch Publicity zu erzielen, der muss auch damit leben, dass man sich öffentlich darüber unterhält, wie er überhaupt zu seinem Reichtum gekommen ist, und ob dieser Reichtum redlich zu stande gekommen ist oder unredlich.
Wenn jemand in ein Haus einbricht, alles wertvolle ausräumt, und dann später an der Tür klingelt, um dem Hausbesitzer aus Mitleid ein paar wichtige Papiere zurückzugeben, dann lädt man den in der Regel trotz dieser selbstlosen und uneigennützigen Tat nicht unbedingt zu Kaffee und Kuchen ein, sondern man bezichtigt ihn trotzdem des Diebstahls.
Auch ein Gutes beispiel doch in diesem fall is es ein wenig anders. Da kommt der Dieb nicht einfach so zurück sondern mit Medien, undTV Kameras zurück, lässt sich endlos feiern, und wärend die Bewohner des hauses den Dieb verherrlichen und sich darauf freuen im Fernseh zu sein, räum der Dier auch noch die restlichen Wohnungen.
@Xoc
natürlich habe ich davon gehört die reiche angeblich die Hälfe ihres Vermögens angeblich spemnden. Habe es dir zugetraut dass Du ein bisschen weiter denken kannst. dieses Geld wird nach gleichem Muster gewaschen.
Ja, das hätte was für sich: George Lucas: Gefangener der RAF
Was hätte uns das alles erspart: Star wars, Indiana Jones, Ewoks, alles diese Werke, die die Menschen zu Krüppel gemacht haben, mit denen er uns brutalsmöglichst ausgebeutet hat und seinen Reichtum angehäuft hat.
Es gäbe zwar wohl auch kein Powaqatsi, aber solche dämliche Zivilisationskritik wollen wir auch gar nicht sehen.
Es ist doch auch wirklich eine Frechheit, wie Hansi schon rcihtig schreibt, dass diese blöden Superreichen ihr Vermögen dafür verschwenden wollen, dass irgendwer in Afrika kein AIDS mehr bekommt. Das sollen die gefälligst mit den schrecklich armen HartzIVler hier teilen. Alles andere würde uns doch die schöne Illusion rauben, dass wir hier ein Recht haben rumzujammern, weil wir alle paar Wochen mal auf einem Amt erscheinen müssen, um so cs. 700 € zu erhalten im Monat.
Im Kongo sind das monatlich durchschnittlich auch für diejenigen, die dort arbeiten ca 30 €. Nachher kommt einer noch auf die Idee, dass mal hochzurechnen und man würde bemerken, dass eigentlich selbst noch ein HartzIVler herrlich auf den Kosten der Menschen im Trikont lebt. Und wollen wir etwa darüber nachdenken, dass wir eigentlich ebenso ein schönes Leben führen, weil wir andere in der Welt für Centlöhne die Stunde unseren Kaffee und Tee anbauen und ernten lassen, dass wir unsere Kleidung aus Betrieben bekommen, die ihre Arbeitnehmer zu Sklavenbedingungen schuften lassen in Bangla Dash, dass wir uns die meisten Lebensmittel nicht erlauben könnten, die nicht aus der unmittelbaren Umgebung kommen, wenn wir nicht auf die Waren zurückgreifen, die zu unmenschlichen Bedingungen produziert werden im Trikont?
Zu der Frage, wer sonst noch auf der Liste der Spender steht, quaid: http://finance.yahoo.com/news/People-who...6.html?x=0&.v=2
Da sind also neben George Lucas meistens irgendwelche Milliardäre, oftmals jüdischer Herkunft, die sowieso von ihrer Haltung her eher in Europa als "links" angesoiedelt werden müssten. Da ist hier relativ selten. In Deutschland fallen mir nur Hannsheinz Porst und Jan Phillip Reemtsma ein.
Auf der USA-Liste steht z.B. noch der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg. Dessen Politik in New York beschreibt Wiki so:
Zitat:
So tritt er für das Recht auf Abtreibung, für die Ehe von gleichgeschlechtlichen Paaren und eine strenge Waffenkontrolle ein. Während seiner Amtszeit konnte er die Kriminalitätsrate, die bereits unter seinem Vorgänger Giuliani stark gesunken war, weiter senken. Ein wesentliches Projekt seiner Regierung ist die Bereitstellung von billigem Wohnraum für die Einwohner von New York. Das New Housing Marketplace Programm sieht vor, bis 2013 165.000 Sozialwohnungen neu zu errichten oder zu erhalten, und beinhaltet Investitionen in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar.[6] Ein weiterer Schwerpunkt seiner Politik ist, New York umweltfreundlicher zu machen. Sein 2007 beschlossener 23-Jahresplan „plaNYC“ (bis 2030) beinhaltet hierzu unter anderem 127 Schritte. Darunter eine PKW- und LKW-Maut während der Stoßzeiten nach dem Vorbild Londons, die Senkung des Treibhausgasausstoßes um 30 Prozent, die Umstellung aller Taxis („Yellow Cabs“) bis 2012 auf Hybrid-Antrieb, die Begrünung aller Flachdächer, die Vervierfachung der Radwege sowie die Vermehrung von Parks (jeder New Yorker solle nicht mehr als zehn Gehminuten von einem Park entfernt leben). Eines der aufsehenerregenderen Projekte diesbezüglich ist die Umnutzung der 2,3 Kilometer langen High Line, einer ehemaligen Hochbahntrasse, zu einer Parkanlage. 2007 erhielt er in Umfragen eine 70-prozentige Zustimmung zu seiner Politik unter den New Yorkern.
Ein weiterer Milliardär ist der Ehemann der in den USA bekanntesten Vietnamkriegsgengerin Jane Fonda, Ted Turner. Das ist der größte Grundbesitzer in den USA, der züchtet Bisons auf irgendeine Ökoweise und hat betreibt dafür Restaurantketten, die ausschließlich auf Solarenergie bauen und kein Plastik verwenden. Da die Bushregierung ja kein besonders gutes Verhältnis zu UNO hatte, hat Turner der UNO dann eben selber 1 Mrd. Dollar gespendet für Projekte. Sein Geld hat er mit MGM gemacht.
(Btw: Alle diese Spender haben immer schon irgndwelche Projekte unterstützt mit ihrem Geld. Es wird ja in Deutschland gerne darauf hingewiesen, dass die hiesiegen Milliardäre ja auch Stiftungen unterstützen etc. Das machen die in den USA auch fortwährend. Diese 50% von ihrem Vermögen sind jetzt noch zusätzlich.)
Kannst die Liste da ja mal durchgehen, da sind noch mehr, zum Teil auch natürlcih konservative Börsenhändler dabei. Der o.g. Biffett hat z.B. sein Geld mit Betilligungen an Gilette und Coca Cola gemacht (Produkte, die sich so tolle Menschen wie wir ja nie kaufen würden, und damit noch deren imperialistische Politik unterstützen würden), aber auch mit Beteilligungen an Goldman Sachs, die eher sonderbar sind.
Wobei ich persönlich nicht verstehe, wie die Börsenspekulanten irgendjemand anderen schädigen können sollten außer anderen Spekulanten. Die Menschen im Trikont leiden darunter, dass wir Verbraucher keine vernünftigen Preise zahlen wollen für Kaffee, Tee und Schokolade und andere ihrer Produkte, von den Spekulationsverlusten an der New Yorker Börse bekommen die nun wirklich nix mit.
Letztendlich hat die USA eine andere Kultur. Da muss man eben, wenn man reich sein will, sich eben auch um sein Image kümmern. Das ist irgendwie in Europa vollkommen unbekannt. Die BMW-Besitzer Göbbels-Quandt kommen evtl. mal in die Schlagzeilen, weil sich die Hauschefin beim Ficken filmen lässt oder weil die Hauschefin von Thurn und Taxes meint, Neger würden zuviel ficken. Die haben hier den Vorteil, dass es kaum unabhängige freie Presse gibt und die lassen die für ihre Interessen arbeiten, so wie jetzt, wenn eben die US-Milliardäre wieder runtergeputzt werden können, weil sie auf ihre Vermögen verzichten.
Oder, auch eine Pressemeisterleistung:
Zitat:
Original von Dian
Und darüber, in wie fern das Anhäufen von extremen Reichtümern Diebstahl an der Allgemeinheit ist, wird leider noch viel zu wenig in der Öffentlichkeit diskutiert. (vor allem in Amerika, wo man ja dann gleich als Kommunist gilt... und dank jahrzehntelanger Gehirnwäsche ist bekanntlich in den USA jeder Kinderficker und jeder Nazi noch gesellschaftsfähiger als jemand, der "kommunistische" Gedanken hegt)
Die meisten Großkonzerne in den USA gehören bereits dem Staat, auch viele Banken zu über 50 %. Alle Bonuszahlungen an Manager werden mit besondrs hohen Strafsteuer bedacht. Die Staatsquote in den USA ist mindestens doppelt so hoch wie die in der BRD, aber es gelingt immer noch hier, ein Bild der USA zu zeichnen, dass auf die McCarthy-Ära der 50ger Jahre zurück geht. (Das war die Zeit, in der in der BRD die KPD verboten wurde. Parteien zu verbieten, nur weil sie kommunistisch waren, hat sich die USA nicht mal in der McCarthy-Ära getraut.)
Und das schönste ist, dass alle, die hier was geschrieben haben etwas bewiesen haben:
Sie haben entweder noch nie was gespendet oder sie haben noch nie in ihrem Leben mal gearbeitet (zumindest soviel, dass sie was verststeuern mussten).
Es ist nicht so, dass man, wenn man 10000 € Steuern zahlen muss, z.B., weil man 20000 € verdient hat, man einfach 1000 € irgendwohin spenden kann und muss dann nur noch 9000 € Steuern zahlen. Es ist nur so, dass man dann nur 19000 € versteuern muss, dann muss man eben nur 9500 € Steuern zahlen, dabei hat man zusammen mit der Spende nix gespart, sondern zahlt 500 € sogar mehr, wenn man die Spende dazu rechnet.
Hansi unregistriert
20.08.2010 16:21
Zitat:
Superreichen ihr Vermögen dafür verschwenden wollen, dass irgendwer in Afrika kein AIDS mehr bekommt. Das sollen die gefälligst mit den schrecklich armen HartzIVler hier teilen. Alles andere würde uns doch die schöne Illusion rauben, dass wir hier ein Recht haben rumzujammern, weil wir alle paar Wochen mal auf einem Amt erscheinen müssen, um so cs. 700 € zu erhalten im Monat.
Im Kongo sind das monatlich durchschnittlich auch für diejenigen, die dort arbeiten ca 30 €. Nachher kommt einer noch auf die Idee, dass mal hochzurechnen und man würde bemerken, dass eigentlich selbst noch ein HartzIVler herrlich auf den Kosten der Menschen im Trikont lebt.
Wie er mir wieder die Worte im Mund verdreht, alles was ich sagen wollte ist das, dass einem wenig hilft kein Aids mehr zu haben, wenn man stattdessen am nächsten Tag nix mehr zu fressen hat und verhungert oder im Krieg zermetzelt wird. Wieso du da jetzt irgendwelche anspielungen auf Hartz4 machst (von dem ich in diesem Thread NIE gesprochen habe), weiß ich auch nicht, aber du vermutlich auch nicht. Außerdem wieß ich auf die Gefahr der Ausbeutung der Pharmaindustrie hin, sollte es irgendwann bahnbrechende Heilmittel für Krankheiten wie Aids, Malaria etc. geben. Nicht mehr und nicht weniger und wenn du jetzt anfängst die gute amerikanische Pharmaindustrie zu verteidigen, kann ich dich echt nich mehr ernst nehmen, sorry.
Btw, Gegenfrage, was glaubst du woher diese beschissenen Bedingungen in den so genannten "Entwicklungsländern" kommen? Das es die gibt is mir durchaus bewusst und auch das jeder hier Industriestaat mit Schuld daran ist, dass is mir nich neu danke, aber was willst du mir jetzt damit sagen, in Bezug auf die Spendenaktion? Das Superreiche in Amerika bessere Menschen sind als deutsche Hartz4-Empfänger, weil sie etwas mit ihrem Geld gegen Armut (bzw. ja eher unheilbare Weltkrankheiten) unternehmen (können)?
Zitat:
Aber wenn er es trotzdem versucht, ist mir lieber als das, was jetzt z. B. @Hansi bringt, wie er dann gleich zum @nemesus überläuft, und sich kaufen lässt.
Hab ich was entscheidendes nich mitgekriegt? @Nemesus lebt immer noch?
dian unregistriert
20.08.2010 12:15
@ Arne:
Zitat:
Ein weiterer Milliardär ist der Ehemann der in den USA bekanntesten Vietnamkriegsgengerin Jane Fonda, Ted Turner. Das ist der größte Grundbesitzer in den USA, der züchtet Bisons auf irgendeine Ökoweise und hat betreibt dafür Restaurantketten, die ausschließlich auf Solarenergie bauen und kein Plastik verwenden.
Und ganz nebenbei hat er auch noch CNN gegründet, aber ist ja egal. Ist ja nur ein harmloser Informationssender.
Merkst du eigentlich überhaupt noch, was für einen geistigen Müll du die ganze Zeit hier verzapfst?? Merkst du überhaupt noch irgendwas???
So langsam frage ich mich echt, was du eigentlich in einem Forum wie diesem verloren hast...
Geh doch mit Eastwood, Spiegel und Tetrarchos nach Mind Riot und verbreite dort weiter deinen zionistischen Müll, ich glaube, da passt das irgendwie besser hin!
Sorry, aber mir kommt gleich das Kotzen, wenn ich noch länger darüber nachdenke, dass ich für diesen Bullshit Webspace zur Verfügung stelle...
Eastwood unregistriert
20.08.2010 13:28
Zitat:
Original von dian
Geh doch mit Eastwood, Spiegel und Tetrarchos nach Mind Riot und verbreite dort weiter deinen zionistischen Müll, ich glaube, da passt das irgendwie besser hin!
Weiss nicht was ich damit zu tun habe. Mitlerwieile verdient Arne meinen Respek, da er konsequent zu seiner Meinung steht ohne Rücksicht auf das soziale Ansehen zu nehmen.
Natürlich sind manche seine Ansichten sehr schwer zu begründen. Aber wenn er es trotzdem versucht, ist mir lieber als das, was jetzt z. B. @Hansi bringt, wie er dann gleich zum @nemesus überläuft, und sich kaufen lässt.
dian unregistriert
20.08.2010 13:39
Hansi und Nemesus werden in diesem Leben garantiert keine Freunde mehr (leider, möchte ich fast sagen).
Es hat auch nix mit dir persönlich zu tun, Eastwood. Privat bist du sicher ein netter Typ, und Arne empfand ich im realen Leben auch immer als angenehmen Menschen (jedenfalls hat er mich IRL nie so genervt wie hier manchmal im Forum)
Gleiches gilt auch für Seneca und M.F (privat kam ich gut mit ihnen zurecht, aber im Forum schreiben sie manchmal IMHO üblen geistigen Dünnschiss)... und wahrscheinlich würde ich auch mit Tetra gut klarkommen, weil man mit dem sicher gut saufen und Schachspielen kann.
Nein, was mich nervt, ist einfach nur, dass ich eine Unity wollte... eine Gemeinschaft von Leuten, die ähnliche Ansichten haben und an einem gemeinsamen Strang ziehen...
und bekommen habe ich das hier. Das alternative Laber- und Chaotenforum, oder, wie ich es manchmal auch nenne, das "Arne erklärt neuen Usern die Welt, damit die sich möglichst schnell wieder abgeschreckt von hier verpissen"-Forum.
Riecht ihr das auch? Irgendwie liegt mal wieder eine Spaltung in der Luft....
war ja auch viel zu lange ruhig hier, nicht wahr?
Original von dian
Riecht ihr das auch? Irgendwie liegt mal wieder eine Spaltung in der Luft....
war ja auch viel zu lange ruhig hier, nicht wahr?
Nee, das geht gerade doch sehr hamonisch zu, so im Vergleich. Eastwood hat z.B. gar nicht das Potenzial so sehr zu polarisieren.
Und Hansi, sehr lustig:
Du willst nicht, dass man kranken Leuten hilft, weil sie eine sehr geringe Chance haben, selbst wenn man ihnen geholfen hat, im Krieg zu sterben und eine geringe, zu verhungern. Wirklich toll.
Und wenn Leute Geld an nonprofit Organisationen spenden, die sich der Bekämpfung von Krankheiten widmen, fällt dir nix anderes ein als dagegen zu sein, weil das ja nur der Pharmaindustrie helfen würde. Unter völliger Ignoranz aller Fakten, die dagegen sprechen.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
Eastwood unregistriert
22.08.2010 14:03
Zitat:
Original von dian
Hansi und Nemesus werden in diesem Leben garantiert keine Freunde mehr (leider, möchte ich fast sagen).
Es hat auch nix mit dir persönlich zu tun, Eastwood. Privat bist du sicher ein netter Typ, und Arne empfand ich im realen Leben auch immer als angenehmen Menschen (jedenfalls hat er mich IRL nie so genervt wie hier manchmal im Forum)
Gleiches gilt auch für Seneca und M.F (privat kam ich gut mit ihnen zurecht, aber im Forum schreiben sie manchmal IMHO üblen geistigen Dünnschiss)... und wahrscheinlich würde ich auch mit Tetra gut klarkommen, weil man mit dem sicher gut saufen und Schachspielen kann.
Nein, was mich nervt, ist einfach nur, dass ich eine Unity wollte... eine Gemeinschaft von Leuten, die ähnliche Ansichten haben und an einem gemeinsamen Strang ziehen...
und bekommen habe ich das hier. Das alternative Laber- und Chaotenforum, oder, wie ich es manchmal auch nenne, das "Arne erklärt neuen Usern die Welt, damit die sich möglichst schnell wieder abgeschreckt von hier verpissen"-Forum.
Riecht ihr das auch? Irgendwie liegt mal wieder eine Spaltung in der Luft....
war ja auch viel zu lange ruhig hier, nicht wahr?
Ich habe auch keien Zweifeln daran, dass selbst @Xoc und @Lönewolf persöhnlich relativ nett sind. Wobei ich glaube, dass das persöhnliche lieber weglasen sollte oder zumimdest sollte persöhliche nicht weit ausgepregt sein, dass es dann später auch in die Diskussionen übergreift. In einer Diskussion sehe eben den User @Xoc den ich persöhlich nicht kenne, und überlege was ist manchmals sinnvoller ist mit ihn oder mit Anne Will Sendung zu diskutieren. Und von einem nur mainstream Meinung kommt, wie auch in diesem Fall von arne, dann ist Versuchung natürlich goss einen persöhlich anzugreifen.
Das forum an sich is ja nicht schlecht aufgebaut und mit der Unityphilosophie können sich viele identifizieren. Da geht ein neuer User zum mit der hoffnung die gleichgesinnte zu finden und mit dem Gefühl dass zu finden wonach er lange gesucht hatte. Und dann wird einer gleich mit einem @hansi @Xoc oder @lönewolf konfrontiert. Man hat will aus einer eingeschränkter Gessellschaft raus und kommt man in einem Forom rein wo man noch höheren mainsteam druck hat. Ich glaub da sind eher die mainsteammedien Vertreter, die für eine hohe Abstiegsquote sorgen. Egal um was es geht @Arne versucht es immer zu beantworten, während @lönewolf oder @Xoc ziehen sich sich zurück, wenn sie keine Argumente haben, oder lassen irgendwelche oft überhaupt nicht zutreffende pseudowissenschftliche Texte für sie argumentieren.
Bei der Einigkeit sehe ich auch ein Problem, unity gibt lediglich die Denkanstosse. An und und für sich finde ich gut dass man nicht gleich indoktiriniert gleicht geform wird. Ich habe im leben davon überzeugen müssen, dass die Denkanstosse überhaupt nicht reichen, weil die meisten Menschen, vielleicht Natur aus oder durch ganze Zwangssysteme, Denkverweigerer sind. es kommt überall auf die Verpackung und nicht auf die Inhalte, ob in der politik oder in Schulen und Universitäten. Wenn jemand paar Titeln hat und klanghafte reden schingt dann is es für meiste sehr glaubhaft, weil die meisten für die inhalte überhaupt nicht interessieren, oder wollen aus lauter Faulheit überhaut damit nicht auseinander setzen. das ist schon fast wie bei den Frauen, der muss reich sein , und wenn er Reich ist dann er natürlich auch alle andere Fähigkeiten, wenn man versucht einer Frauen das zu erklären dass einer trotz Reichtum dumm ist, dann meinte, wie hätte er sein Geld machen können.
Noch grösseres Problem sehe zwischen dem wie einer sicht äussert und welche wirkliche kosequenzen dann im seinem leben folgen. Vor einiger hab ich versucht iene bekannte fRauen über die gesellschaftliche Ordnung und finazsystem aufzuklären(was naturlich sowieso ein hoffnungloses Unterfangen)Hab alles ao ungefähr eine stunde lang erklärt," ja" " ja" , "hast schon recht" "Ach is wirklich so, hab ich gar nicht gewusst" In allen Punkten hat mir recht gegeben, anscheinend ohne sich viel dabei nachzudenken, eine Minute später kommt dann "ein bisschen geld wäre doch nicht schlecht" oder so ähnlich. Oder bei einem bekannten, der auch mal es läuft "irgendwas" falsch in diesem system, und reg aber erst dann auf wenn koreanische sprachpartner abgeschoben werden. Aber wenn ich gründsätze des systems erklären will, dann wehrt er sich dagegen, was bringt mir das mit Verschwörungtheorien ausnanderzusetzen, dass ist sehr zeitaufwendig, dann meinte er weiter, und auch wenn deine verwörungstherien recht haben, was würde mir das persöhnlich bringen, damit kann ich eh nichts verdienen.
Das viele Mitverantwortung für das system tragen is den meisten nicht bewusst. Ich versuche immerwieder persöhlich einen darauf hinzuweisen, wenn sich die Möglich dazu ergibt, darauf hinzuweisen, was er für eine Verantwortung trägt. Das war die frage bei der unity Philosophie, wenn stirbt, wird sagen wir auf einer demo totgeprügelt, wer ist denn dafür verantworlich?, es scheint dass alle nur ihren Job gemacht haben. Ich antworte: jeder der bei einer System mitmacht, und da lasse keine Ausrege "ich brauche geld " gelten. JEDER ist ist mitverantwortlich selbst @Xoc und @löneworf weil sie das system bedingungslos unterstützen.
Ein weiterer Kritikpunkt aus meiner Sicht, die unity läuft dem system ein wenig hinterher, denn auch hier wird viel mehr auf die Verpackung gesetzt als auf die Inhalte, insbesondere auf die Grammaitk, auf den satzbau und auf den Spachstil, was an sich nicht so schlecht wäre, schlecht ist nur dadurch die inhalte leiden. es wird jede grundsätzliche diskussion verweigert, und dann muss man sich fragenwas wirklich Unity von einer TV Sendung unterscheidet, die texte ziehen in die länge sind qualitativ aber nicht viel besser.
Und der letzte punk den auch noch ansprechen möchte ist ja handlungs bedafr, den auch manche Neuuser verspüren. Wie ich das so mitbekomme der einzige der real was tut ist @tetrachaos, anderen habe ich den Eindruck, schreiben ab und zu mal was rein, gehen vielleicht mal zum unity treffen besaufen und bekiffen sich und dann ist für sie die welt wieder in Ordnung.
Ich denke mal solte irgendwann mal über die grunsätzliche Ziele der unity diskutieren. Oder wird an Grusatz gehalten wie Machiavelli formulierte: "Kein Plan ist beser, als der, der dem Freind nicht verborgen bleibt".