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Kebap

porno jüngling aus der hölle


schwarz-grün in hamburg 02.05.2008 22:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Am Wochenende haben die Hamburger Grünen die Koalition mit Ole von Beusts CDU (schwul) abgesegnet. Aber was steht eigentlich im Koalitionsvertrag drin? TITANIC bringt die wichtigsten Kompromisse:

* Drogenpolitik: Den Joint herumgehen lassen ist erlaubt, aber wer ihn in der Hand hält, wenn die Polizei vorbeikommt, wird erschossen (Prinzip "Mahnendes Beispiel")
* Verkehr: Hamburgs Radwege werden ausgebaut, dürfen aber auch von Autos und Schwertransportern genutzt werden
* Elbvertiefung: Der Fluß wird tiefergelegt, im Gegenzug wird das Wattenmeer angehoben
* Studiengebühren: Studenten zahlen künftig keine Uni-Gebühren mehr, aber nur, wenn die Studentinnen zuhause bleiben und auf die Kinder aufpassen
* Schulreform: Schulen werden gegen die Außenwelt hermetisch abgeriegelt, drinnen gibt's Montessori-Quatsch

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quaid

their law


02.05.2008 23:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

die letzten beiden gefallen mir ja am besten Augen rollen
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Hansi
unregistriert
03.05.2008 00:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wieso was hast du gegen Montessori-Schulen? Also nicht das ich die jetzt in Schutz nehmen will oder so, ich weiß da einfach noch nicht all zu viel drüber. Vllt. kann da @Arne mal was genaueres zu sagen. Ich kenn halt nur zwei Leute die auf soner Schule waren und die sind mir sehr sympathisch und auch recht intelligent.
Arne Kroger
unregistriert
03.05.2008 03:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

"Die Besonderheit der Montessori-Methode besteht darin, dass sie die Aktivität nutzt, die jedes Kind hervorbringt und einüben möchte; folglich wird sie auch nicht eine Schule von Widerwilligen, in Gedanken Verlorenen, Faulen, Undisziplinierten und Fahrigen hervorbringen, sondern ist die Grundlage einer frohen Werkstätte von Aktiven, die in der Aktion die Disziplin und die Freude an der Arbeit finden. Diese bilden dabei die eigene Persönlichkeit, die zu höchstem Wert kommt, sie dienen dem Ziel des gesellschaftlichen Zusammenlebens, der produktiven Tätigkeit, des Bewusstwerdens des Wertes und der Stärke unseres Volkes. Damit entsteht nicht eine platonische Liebe zu unserm Vaterland und zum Gehorsam, sondern ein wahrer Stolz und folglich eine Leidenschaft, sich selbst italienisch zu fühlen. Und was will der Faschismus anderes?"

Mit diesen Worten empfahl 1926 Mussolinis Erziehungs-Minister Pietro Fedele die Integration der Montessori-Methode und der wenigen Montessori-Institutionen in die zweite Phase der italienischen Bildungsreform, die als das eigentlich faschistische pädagogische Werk bezeichnet wird.

Die Affinität zwischen Faschismus und Montessori-Methode war dabei keineswegs einseitig. Kurz vorher hatte sich Maria Montessori in einem persönlichen Schreiben direkt an den Duce gewandt, und ihre Methode als den grossen Zielen des Faschismus angemessen und gleichgesinnt bezeichnet:

"Es ist eine Methode die den Prinzipien und der tiefen Lehre entspricht, die Ihre Exzellenz vorangetragen und bekräftigt hat, um die Tugend unseres Volkes zu stärken und unser ewiges Vaterland gross zu machen."

Auf Einladung Montessoris wird Mussolini Ehrenvorsitzender der ‚Opera Montessori’, des Trägervereins der Methode, dem Giovanni Gentile und Pietro Fedele, die profiliertesten faschistischen Bildungspolitiker und –reformer vorstanden. Diese enge Verbindung sollte dazu dienen, die Montessori-Methode über die erneuerte Lehrerbildung fest mit dem faschistischen Regime und der von ihm betriebenen Erneuerung Italiens zu verbinden.


Zitiert aus Hélène Leenders; Der Fall Montessori

Reicht das?
Hansi
unregistriert
03.05.2008 14:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, danke! Das reicht mir um es scheiße zu finden.

Kebap

porno jüngling aus der hölle


03.05.2008 23:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Och, nur weil die Nazis etwas toll finden, muss es scheiße sein?

Ich glaub ja zB nicht, dass das Ausleben der eigenen Persönlichkeit zwangsläufig dazu führt, dass man sich besonders italienisch fühlt, aber hey. Vielleicht bin auch nur ich das.

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Hansi
unregistriert
04.05.2008 00:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Und wie kann man sich im Faschismus bitte selber ausleben wenn man nicht an der spitze steht?
Arne Kroger
unregistriert
04.05.2008 03:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Kebap:
Es geht nicht um Nazis, sondern um den italienische Faschismus, das ist noch ein gewisser Unterschied, den man schon wahrnehmen sollte.

Ja, wenn es um das Ausleben der Persönlichkeit wirklich gehen würde, wäre das ja okay.
Aber was heißt das denn?

Ich zitiere mal Alfred Schirlbauer, einen österreichischen Erziehungswissenschaftler:

Zitat:

An Stelle der Erziehung trete die Entwicklung; die Ratio, der Intellekt werde dergestalt durch die "Kraft" im Inneren, die sich zu entwickeln hat, ersetzt. Es sei zwar die Rede von einer übergeordneten Erziehung, Bildungsziele kämen darin aber nicht vor...
Unklar ist auch, wie die stilisierte innere Kraft sich entwickeln solle, ebenso wie die Disziplin, die bei Montessori eine wichtige Rolle spiele und in Form der Selbstdisziplin die Intentionalität der Erziehung ersetze....
Aufgrund ihres Sprachduktus - und das ist das große, übergreifende Merkmal der Reformpädagogik -, der von Schlichtheit, Metaphorik und Anschaulichkeit geprägt war, weisen die reformpädagogischen Ansätze einen populären Grundzug auf, der bis heute fasziniert, da er von jedermann verstehbar ist und darüber hinaus esoterische Bedürfnisse zu befriedigen vermag.


Sprich, von einer Wissenschaftlichkeit wie Empirie kann keine Rede sein.

Yog-Sothoth




04.05.2008 19:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Laut Wikipedia war Frau Montessori Philanthropin, wobei die Wikipedia zu Philanthropen folgendes sagt:
Zitat:
Als Philanthropen werden im allgemeinen Menschen bezeichnet, die für andere Menschen Gutes tun oder gar ihr Leben dem Dienst an ihren Mitmenschen widmen, also vorrangig altruistisch handeln. Einen wie auch immer gearteten darüber hinausgehenden religiösen, politischen oder anderweitig dogmatischen Zusammenhang gibt es nicht. Philanthropen können natürlich aus ihrem Glauben heraus philanthropisch handeln, dennoch ist dies nur eine Möglichkeit, warum jemand Philanthrop ist.

...scheint so als wollte sie tatsächlich nur das Beste für alle. großes Grinsen
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Leberkrebs
unregistriert
05.05.2008 04:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mussolini wollte auch das Beste für alle. Der wollte "selbstlose" Entwicklungshilfe in Nordafrika betreiben, die dummen Engländer verjagen... großes Grinsen Dummerweise sind Panzer von Fiat etwa so gut wie Autos von Fiat. smilie26
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