|
|
ich kann deine gedanken nachvollziehen.
p.s.: wenn du nicht beobachtet werden willst, machst du die vorhänge zu. und wenn du angst hast, jemand hätte dir etwas in den drink gemischt, dann lass jemand anderen zuvor kosten (z.b. den, der dir das gebracht hat), oder trink es nicht. spätestens jetzt wirst du das nicht mehr tun.
|
|
|
|
|
|
owen unregistriert
 |
|
@Ron
Jeder sollte das Recht auf Selbstbestimmung haben, solange er damit nicht Freiheiten von seinem Umfeld verletzt. In sofern stimme ich Quaid zu. Allerdings wirst du nur noch mehr Probleme bekommen, wenn du solche Konflikte auf dieser Ebene löst und dein Aufenthalt wird weiter andauern. Dass das Geschehen hier Unrecht ist, steht fest und dahingehend stimme ich dir zu.
Ich kenne dich nicht und kann dich nicht einschätzen also frag ich lieber mal allgemein: Willst du an deinem jetzigen Zustand etwas verändern? Wenn ja, musst du dich möglicherweise vielleicht ein wenig kooperativer zeigen. Ich sehe dich nicht als Serienkiller sondern als jemanden, der verzweifelt ist. Das ist meine ganz persönliche Einschätzung, die falsch sein kann. Der Text kommt nur so für mich rüber. Wenn du den Leuten nicht vertrauen kannst, verlange nach anderen. Die Menschen dort drin, zumindest die dort angestellt sind, müssen zwangsläufig an deinem Wohlergehen interessiert sein und die Vertrauensgrundlage zwischen Patient und Personal ist so ziemlich das wichtigste auf dem Weg der Besserung. Ansonsten wirst du dich nie verstanden fühlen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das hier eine geeignete Plattform ist, um solche Themen angemessen zu besprechen und beurteilen zu können, aber ich versuchs trotzdem. Vielleicht solltest du dich fragen, warum du denkst, dass es an einem Andorra-Effekt liegen könnte. Bist du auf der Suche nach etwas? Suchst du eine Identität? Versuchst du nur so zu reagieren, wie andere es wünschen um das Kriterium zu erfüllen, um Ruhe zu haben? Das sind die Fragen, die mir an deiner Stelle einfallen würden. In der Situation, in der du dich jetzt befindest, kannst du unmöglich wollen. Wenn der Andorra-Effekt wirklich zutreffen sollte, dann wäre es vielleicht wichtig das zu überdenken. Aber ich bin kein Psychologe und nicht gerade bewandert auf diesem Gebiet. Es ist wie gesagt nur eine mögliche Schlussfolgerung und ich bin sicher, dass du bereits zur genüge darüber nachgedacht hast. Deshalb ist es schwierig auf diesen Text zu antworten. Rein vom Inhalt her stimme ich dir zu aber das hilft dir nicht unbedingt weiter. Ich glaube mit diesem Thema solltest du dich an eine Person deines Vertrauens wenden. Wir können hier ohnehin nur Mutmaßungen anstellen. Denn wie gut man die Leute im Internet auch zu kennen glaubt, im realen Leben verhalten sie sich doch etwas anders.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von owen am 26.12.2009 16:53.
|
|
|
|
|
|
dian unregistriert
 |
|
| Zitat: |
| Ich meine da wird mir ständig erklärt es sei krank anzunehmen, dass die Leute einem was in's Getränk mischen und dann machen sie es dann selber. |
Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll.
Klar, du als Betroffener findest das natürlich gar nicht lustig... aber irgendwie hat dein Text auch etwas tragikomisches an sich.
Vielleicht solltest du mal einfach deine ganzen Erlebnisse, die du schon mit Betreuern und anderen Mitmenschen hattest, aufschreiben und veröffentlichen. Ganz ehrlich, so was finde ich viel interessanter zu lesen als irgendwelche fiktiven Serienkiller-Geschichten.
Das ist echt... das ist Leben... das ist der alltägliche Wahnsinn in unserer Gesellschaft...
|
|
|
|
|
|
|
|
Also, auch, wenn die Betreuerin die gesetzliche Betreuerin war, die für Deine Gesundheitspflege zuständig ist, dann darf sie Dir nicht ein Medikament ohne Dein Wissen geben, es sei denn, Du bist schon in einem Zustand, dass Du selbst nicht mehr entscheiden kannst. Und solange Du nicht attestiert Idiotie hast oder gerade bewusstlos bist, müsste die dafür eine ärztliche Anweisung haben. (Bzw. eine gerichtliche Anordnung, die wird aber auch nur aufgrund der ärztlichen Anweisungen ertilt.)
Das Vorligen einer schiozophren-paranoiden psychotischen Störung reicht afaik nicht aus, um die Information des Patienten zu umgehen.
(Zumal es völlig unsinnig ist, wie Du ja schilderst, weil die Paranoia ja dadurch nicht weniger wird. Gibt da sowieso nur sehr bedingt wirkende Medikamente, wenn die nicht auf eine traumatische Hirnschädigung hervorgerufen ist.)
Wenn es die gesetzliche Betreuerin war, würde ich versuchen, die zu wechseln, weil Du zu der offenbar kein Vertrauensverhältnis bekommst (es sei denn, die ist außerhalb Deiner Angstzustände an sich in Ordnung, dann ist das was anderes, wenn solche Situationen nur vorkommen in solchen geschilderten Situationen).
Ich frag' mich auch gerade, wieso, wenn das die gesetzliche Betreuerin ist, die Dir dann eine weibliche geben. Die muss doch irgendwas faseln, wenn Du gerade dabei bist, die zusammenzuschlagen. Da wäre wahrscheinlich ein männlicher Betreuer, der gar nicht mit Dir diskutiert, ob Du ein Medikament einnehmen möchtest im Falle eines schizophrenen Schubes etwas besser geeignet, weil man einfacher zu Menschen Vertrauen aufbauen kann, wenn die evtl. zwar Arschlöcher sind, aber eben insofern vertrauenswürdig als sie authentisch sind.
Andere Sache:
Welche Befürchtungen hast Du, warum willst Du nicht, dass Dir jemand was in Dein Getränk mischt?
|
|
|
|
|
|
|
Ob wahr oder nicht, das ist die beste Geschichte, die du hier bislang gepostet hast!
Ich würde mal gucken, ob du nen besseren Betreuer kriegen kannst und mal überdenken, was krank eigentlich heisst und ob Medikamente nicht vielleicht doch sinnvoll sein können.
|
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
|
|
|
|
|
|
|
|
Ich wollte eigentlich nur wissen, ob es Medikamente waren oder irgend etwas anderes. Es waren aber wahrscheinlich Medikamente.
Das ist natürlich ein absoluter Vertrauensbruch. Die Frau ist da fehl am Platz. Und auf das Geschwätz der Polizisten würde ich nicht viel geben. Die haben doch keine Ahnung, welche Rechte irgendwelche Betreuer haben... die haben das nur gesagt, weil es so einfacher war. Die Alternative, nämlich dich ernst nehmen, hätte nur Arbeit gemacht ... Anzeige aufnehmen, protokollieren, ....
Also ich würde dir ja raten, die Frau zu ignorieren, mit Idioten sollte man sich nicht abgeben. Aber leider hast du diese Möglichkeit ja nicht. Also versuche sie loszuwerden. Es gibt da draußen auch vertrauenswürdige Betreuer mit guten Absichten. Vllt kann Arne ja mal beschreiben, wie du genau vorgehen solltest.
"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
|
|
|
|
|
|
|
|
Prinzipiell meide ich Medikamente auch, wenn sie nicht notwendig sind, und heimlich Medikamente in Getränke mischen ist schon ein ziehmlicher Vertrauensbuch. Ich weiß allerdings nicht, wie wichtig diese Medikamente für dich sind, was die Konsequenzen sind wenn du sie nicht nimmst, ob du die Medikamente vorher schon abgelehnt hast, und ob die Betreuerin gesetzlich verpflichtet ist, dir die Medikamente zu verabreichen; ohne Zusatzinformationen fällt mir eine genaue Einschätzung der Situation relativ schwer.
|
|
|
|
|
|
|
Also, zum Betreuer:
Ich gehe erstmal davon aus, dass da ein gesetzlicher Betreuer gemeint ist. Der hat eigentlich gar nix mit der Medikamenteeinnahme zu tun. Entweder macht das der Patient selbst oder es machen ausgebildetet Pflegekräfte, die das überwachen, ob der seine Medikamente einnimmt. Hier hört sich das eher nach häuslichem Pflegedienst an.
Wir haben btw, darauf möchte ich auch mal hinweisen, nur die Aussage von Ron, dass da etwas in der Cola war. Ich wäre evtl. erstmal bei jemanden mit psychotischen Störüngen aus dem schizophren-paranoiden Wirkungskreis etwas vorsichtig, davon auszugehen, dass man in allen Situationen die Realität wirklich so wahrnimmt, wie sie sich selbst einem darstellt.
Und es kann durchaus sinnvoll sein jemanden Medikamente auch gegen seinen Willen zu geben. Das kritisiere ich auch gar nicht. Ich kritisiere, dass da eben jemand für diese Tätigkeit genommen wird, der eben Ron nicht körperlich ausreichend überlegen war und deshalb mit irgendwelchen Ausflüchten und Tricks ankam.
Das ist zwar wesentlich mehr Arbeit und wird bei einer psychotischen Störung auch nicht immer klappen, aber man kann jemanden auch klar machen, dass er seine Tabletten einnimmt, wenn es dazu nachvollziehbare ärztliche Anweisungen gibt. Dazu muss man aber selber ausreichend Lebenserfahrung haben und erstmal ein Vertrauensverhältnis zu dem Betroffenen aufbauen. Und das ist hier nicht geschehen. Ich würde auch niemals zulassen, dass Manuel seine Medikamente nicht nimmt, aber ich gebe sie ihm nicht gegen seinen Willen. Irgendwann hat der gerafft, dass ich ihm nix böses will und dass die Dinger ihm gut tun. Nur ist das eben eine Menge Arbeit.
Und die sollte man auch von jedem gesetzlichen Betreuer, wenn es hier darum ging, erwarten.
Los wird man einen gesetzlichen Betreuer btw dadurch, dass man sich an das Am,tsgericht, Abtl. Gesetzliche Betreuungen, wendet und vorab sich am besten mit jemanden bespricht, der das von außen neutral beurteilen kann. Wenn man da mit so einer typischen Paranoikergeschichte auftaucht, hat man tatsächlich schlechte Chancen, dass da was geändert wird.
|
|
|
|
|
|
|
Das ist jetzt ein wenig ab vom ursprünglichen Thema:
Ich kann mir schon vorstellen, daß das stimmt, was Ron schreibt ("keine selbstverständlichen Menschenrechte mehr. In der Psychiatrie können die machen was sie wollen."). Aufschlußreich in der Hinsicht ist Gert Postels sehr amüsanter Bericht "Doktorspiele", in dem er meint, Psychiatrie könne man jeder dressierten Ziege beibringen.
Ich zweifle zwar (selbstverständlich) nicht die Existenz von all den psychischen Krankheiten an, das ist manchmal zu offensichtlich
, und daß dann ggf. auch die entsprechenden Maßnahmen gerechtfertigt sein können, aber ich glaube nicht, daß sich das immer so zweifelsfrei beurteilen läßt - zumal die Wahrnehmung in solchen Situationen extrem verzerrt sein dürfte (die des Beurteilenden).
Ich bin selbst wegen Depressionen mit Psychiatern in Berührung gekommen. Zugegebenermaßen mit nicht nur negativen Erfahrungen, aber ich habe schon den Eindruck, daß das vage ist - irgendwas ist eh immer, zumindest wenn man Probleme hat (und noch mehr, wenn man dem Gegenüber überlegen ist
).
@Ron: Gerade weil das so ist, solltest Du nicht so reagieren. Das fällt vielleicht sehr schwer, und ich verstehe ja auch, daß man wegen sowas wütend werden kann (wenn auch nicht gleich so unangemessen) und daß Du Dich nicht so "unnatürlich" verstellen willst, daß Du als normal gelten würdest, allerdings hilft Dir das in so einer Zwangssituation nunmal nicht. Das ist zwar teuflisch, aber es ist so.
|
Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
|
|
|
|
|
|
|
|
Ja, nu gehört das ja eben nunmal zu den Charakteristika von psychischen Behinderungen, dass Menschen, die diese haben, sich eben nicht so toll verstellen können und nicht angemessen reagieren können. Insofern ist das auch nicht sehr ideal, zu erwarten, der psychisch Behinderte solle gefälligst seine Persönlichkeit, zu der ja die Behinderung gehört, aufgeben, um sich mehr in die Gesellschaft einzugliedern.
Bei den anderen Sachen über die Psychiatrie kann ich schon zustimmen.
Man hat, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, sehr schnell, wenn man in dem Bereich arbeitet, für jeden, dem man begegnet, schnell ein Krankheitsbild oder doch zumindest eine Persönlichkeitsstörung parat, die man bei dem anderen diagnostizert. Es wird von Mal zu Mal schwerer, das Gegenüber als eben ganz normalen Menschen mit seinen Macken anzusehen, wenn man immer wieder die Extreme dieser Persönlichkeitsausprägungen kennengelernt hat.
Da ist aber auch sehr stark zu unterschieden, wie ich das miterlebt habe, ob die Mitarbeiter in psychiatrischen Bereichen aus dem rein medizinischen Bereich (wie Krankenpfleger und Ärzte) kommen oder eben aus dem heilpädagogischen oder tehrapeutischen Bereich.
Die ersteren haben wesentlich mehr das starre medizinische Bild immer vor Augen und haben leider auch seltener in ihren Aus- und Fortbildungen Möglichkeiten, sich mit Selbstreflexion zu befassen.
Der Laie selber weiß aber auch dann nicht, was er genau will, bzw. äußert sich nicht gerne dazu, was er denn jetzt erwartet von Menschen, die professionell damit umgehen müssen.
Neigt man zu der Berufskrankheit, in jedem gleich den psychiatrischen Fall zu sehen, dann wird einem das als Unhöflichkeit vorgeworfen. Ist man mal beruhigt, dass man evtl. auf Menschen stößt, bei denen man meint, da muss man nicht eingreifen, weil die intelliegnt und gebildet genug sind, selber abschätzen zu können, wie sie mit ihrer Depression o.ä. umgehen sollen, wird einem vorgeworfen, dass man nicht reagiert.
Das kannste auch an einigen Threads hier ablesen.
|
|
|
|
|
Spiegel unregistriert
 |
|
es gibt keine Psychokrankheit
03.01.2010 13:07 |
 |
zu den Äusserungen , die hier vorkamen ein paar Fragen und Bemerkungen
@ Lovecraft
Ich zweifle zwar (selbstverständlich) nicht die Existenz
von all den psychischen Krankheiten an, das ist manchmal zu offensichtlich
Ich kann das nicht teilen.
Ich halte den Glauben an psychische Krankheiten
allerhöchsten selber für eine, die einzige vielleicht,
die es gibt, aber für eine sehr gefährliche -
aber mehr doch für eine Religion
Es gibt auch keine Kriterien, die in etwa "Wissenschaftlichkeit"
oder soetwas unter Beweis stellen könnten.
Wer das besser weiss, möge mich belehren
Wenn jemand jemand hasst, dann hasst er ihn und man kann fragen warum
Man wird dann darauf kommen, dass der Hassende sher oft selber gehasst wurde, bevor er zum Hasser wurde. Dasselbe gilt auch für viele andere Reaktionen.
Man braucht nur warum zu fragen, dann braucht man keine Herrschaft der Ärzte und Gutachter mehr
Aber schon an der Warumfrage bekommt man es mit Verdrängern zu tun,
die sich in etwa so äussern:"möchtest Du etwa die Tat des jenigen rechtferigen, schönreden, verharmlosen, in dem Du fragst warum?
Die Etikettierung "Krankheit" entspringt einer p o l i t i s c h e n Motivation,
die der Rechtfertigung des eigenen Standes dient.
Folglich sind auch alle gut gemeinten Ratschläge
ob erkenbar oder nicht erkennbar in ihren
Auswirkungen politischer Natur:
Für den Erhalt des iatrokratischen Systems oder dagegen.
Ich bin dagegen. Bin aber auch bereit, die Konsequenzen dieses Dagegen aufzufangen und mich mit den Menschen auseinander zu setzen, die es betrifft
Psychologische Ettikettierung und Brandzeichnung ist nur eine billige Methode, sich die Leute vom Leibe zu halten, die Mitverantwortung für das Verhalten des Anderen nicht bei sich selbst mit zu suchen und die ganze Angelegenheit aus den Augen aus dem Sinn abzuschieben in die Unsichtbarkeit, "kompetenter" Hirnverheerung, damit man wieder gut schlafen und die nächsten Hassenden als frommes Unschuldslamm produzieren kann
Jeder Mensch ist anders, aber nicht "psychisch krank"
Die Stigmatisierung von wegen "psychisch krank" dient dazu
bei Menschen einen Zustand herbei zu rufen
den man sich vorher wünscht, um über ihn zu verfügen
@Arne
Los wird man einen gesetzlichen Betreuer btw. dadurch, dass man sich an das A,tsgericht, Abtl. Gesetzliche Betreuungen, wendet und vorab sich am besten mit jemanden bespricht, der das von außen neutral beurteilen kann. Wenn man da mit so einer typischen Paranoikergeschichte auftaucht, hat man tatsächlich schlechte Chancen, dass da was geändert wird.
Der Nachsatz hebt den Vorsatz auf . Dir Ron, wird damit weniger konkret geholfen sein. Tatsächlich stecken die Amtsgerichte insbesondere bei allen Formen von Nichtanpassung und Widerstand mit Gutachtern und Ärzten meistens unter einer Decke. Sie ignorieren oft die Anliegen der Betroffenen und halten oft eisig an dem Betreuer fest, der kein Vertrauensverhältnis zum "Betreuten" aufbauen kann. Die einzige Möglichkeit ist, sich zu treffen und längerfristig am eventuellen Gewaltpegel zu arbeiten, ihn runter zu bekommen und statt dessen eine Öffentlichkeitsarbeit über die Angelegenheit zu starten, mit dem Ziel evtl. die Betreuung ganz los zu werden.
Ich bin bereit, mich mit Dir auseinander zu setzen. Wenn Du magst, kannst Du meine Lebensbedingungen gerne mal auschecken und bleiben so lange Du willst. Bei Gefallen kann es dann auch entsprechend los gehen, wobei Du meine Unterstützung hast
LG
von Spiegel
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Spiegel am 03.01.2010 13:20.
|
|
|
|
|
|
|
|
RE: es gibt keine Psychokrankheit
04.01.2010 08:40 |
 |
| Zitat: |
Original von Spiegel
Jeder Mensch ist anders, aber nicht "psychisch krank"
Die Stigmatisierung von wegen "psychisch krank" dient dazu
bei Menschen einen Zustand herbei zu rufen
den man sich vorher wünscht, um über ihn zu verfügen
|
Das würde ich einfach mal dem Betroffenen selbst überlassen, ob er sich "krank" fühlt oder nicht. Ich zumindest kann mich an Zeiten erinnern, an denen ich mich selber als psychisch krank bezeichnet hätte und dabei auch die Krankheiten meinte, die auch die Schulmedizin ganz klassisch als "pschische Krankheit" bezeichnet (z.B. Depression und Desorientierung nach einer Hirnblutung).
Ansonsten würde ich das einfach mal dem Arbeitgeberverband vorlegen, dem fällt bestimmt was ein, wie man Menschen mit Deiner Ansicht nach angeblichen "osychischen Erkrankungen" auch noch die Möglichkeit nehmen kann, sich wegen solcher Normalitäten krank zu melden. Die machen nämlich mittlerweile wohl so um die 20% der Krankmeldungen aus.
|
|
|
|
|
Spiegel unregistriert
 |
|
Arbeitgeber müssen sein ?
05.01.2010 00:16 |
 |
@Arne
Das würde ich einfach mal dem Betroffenen selbst überlassen, ob er sich "krank" fühlt oder nicht.
Würdest Du das hier bestreiten? Die Psychiatrien sind voll mit Menschen, denen eben NICHT selbst überlassen wird, ob sie sich für krank halten oder nicht. Im Gegenteil: wenn sie sich für nicht krank halten wird das ihnen sogar noch als "Symptom" für ihre "Krankheit" untergejubelt. In diesem Zusammenhang solltest Du meinen Beitrag verstehen. Selbstverständlich ist es in einer Gesellschaft ohne "psychisch gesunde" Arbeitgeber NICHT selbstverständlich, dass jemand einfach liegen bleibt und sich ausruht, wenn er sich nicht gut fühlt. Auch diese Perspektive solltest Du in meinem Beitrag durchaus erkennen können. Schlimm finde ich ,dass die Betroffenen gezwungen werden, eine "anerkannte Krankheit" vorweisen zu müssen, wenn sie sich nicht gut fühlen. und keine Nachteile dafür erleben wollen. Sie können nicht einfach sagen "ich fühle mich schlecht" und weg bleiben. Also auch hier wieder eine Diskussion über ZWANG aus der schlimmsten Richtung und wie es heute ist und wie es eigentlich sein sollte. Deshalb haben wir wohl aneinander vorbei geredet. Im übrigen ist es der blanke Horror, wenn ich immer wieder mit erlebe, wie die Leute abgestempelt und eingeschüchtert zu mir kommen und mir erzählen " ich bin krank, ich habe eine Manie, ich habe eine Psychose, ich bin Borderliner, ich bin hyperaktiv" usw. usw. Es braucht manchmal Monate und Jahre bis sie es wierder drauf haben, einfach Mensch zu sein, wieder Vertrauen zu sich selbst zu bekommen und alle ihnen aufgedrückten Stempel in den Wind zu jagen.
von Spiegel
Ich zumindest kann mich an Zeiten erinnern, an denen ich mich selber als psychisch krank bezeichnet hätte und dabei auch die Krankheiten meinte, die auch die Schulmedizin ganz klassisch als "pschische Krankheit" bezeichnet (z.B. Depression und Desorientierung nach einer Hirnblutung).
Ansonsten würde ich das einfach mal dem Arbeitgeberverband vorlegen, dem fällt bestimmt was ein, wie man Menschen mit Deiner Ansicht nach angeblichen "osychischen Erkrankungen" auch noch die Möglichkeit nehmen kann, sich wegen solcher Normalitäten krank zu melden. Die machen nämlich mittlerweile wohl so um die 20% der Krankmeldungen aus.[/i]
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Spiegel am 05.01.2010 00:19.
|
|
|
|
|
|
|
|
Naja, es kann schon manchmal für den Heilungsprozeß ganz sinnvoll sein, wenn man gerade bei sog. "psychischen Erkrankungen" man weiß, dass es da einen Begriff zu gibt, weil das eben vielen genauso geht wir ihnen.
Meinen eigenen Erfahrungen nach war ich schon sehr beruhigt, dass es anderen in meiner (körperlichen und somit auch psychischen) Situation damals ebenso erging wie mir dann. Ganz sinnlos würde ich das deshalb nicht nennen, da etwas zu konkretiesieren, warum es jemanden z.B. schlecht geht.
Ich räume allerdings mal folgendes ein zu manchen "psychischen Erkraknkungen".
Ich würde gerne mal wissen, ob es dazu Zahlen gibt.
Ich habe damals mit Behindertenarbeit angefangen. Irgendwann lief mal der Film "Rain Man" über einen Menschen mit "autistischen Zügen". Irgendwie wurde jetzt bei den geistig behinderten Menschen bei jedem von irgendwem "Autismus" unterstellt.
Später kam dann Borderline auf. Und als das durch die Öffentlichkeit ging, bekamen alle auf einmal total viele die Diagnose "Borderline". Keiner wollte mehr Autist sein, alle wollten wohl "Borderline".
Also, wie gesagt, dass war jetzt noch bei Menschen, die von selber sowas nie äußern würden, aber die dennoch im Laufe der Jahre, weil sie sich nicht genormt verhalten, irgendwelche Krankheitsetiketten bekommen, die offenbar auch davon beeinflußt sind, welche Filme gerade "in" sind und welche Krankheitsnamen daher mal häufiger in der Öffentlichkeit benannt werden.
|
|
|
|
|
|
|
Keine ahnung, was bis jetzt hier stand, lasst es ignoranz heißenm und ich weiß, morgen greif ich mir an den Kopp und verfluche mich, ass hier gepostet zu haben... aber ich ha grad Mocking Bird und when im going von Eminem gehört, an mein Kind, das ich kaum sehe gedacht und bin nun hierauf hängen gebleiben;
http://www.youtube.com/watch?v=Bij_ttM_9ug
Soll un dkann das die fucking nomale society sein??? Bomen und Grananten gegen die Zivilisation
"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"
von Götz Alzmann abgewandeltes Zitat eines Tucholski- Spruches
|
|
|
|
|
|
|
|
ich fick die scheiß welt, die ich seit 32 Jahren zu ändern versuche
"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"
von Götz Alzmann abgewandeltes Zitat eines Tucholski- Spruches
|
|
|
|
|
|
|
|
Wenn man Dich jetzt so hört, dann sind die Texte in den Postings mal so richtig authentisch von Dir.
Das mag ich.
|
|
|
|
|
|