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Ich habe die Suchfunktion benutzt und festgestellt, dass wir keinen einzigen Thread über Mobbing hatten. Erstaunlich da es doch nahezu überall thematisiert wird. Mobbing gibt es überall. Im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz, ja sogar im Parlament. Warum mobben Leute? Ich meine wenn ich einen nicht mag dann lass ich den trotzdem in Ruhe. Sind Mobber Sadisten? Ich meine sie foltern einen psychisch um sich überlegen zu fühlen. So etwas vergleichbares gibt es bei Leuten die sich einen Snuff-Film reinziehen weil sie das Gefoltere antörnt. Und was meine Theorie stützt ist, dass die Mobber die einen Mitschüler in Hildesheim fertigmachten ihre Videos "Folterkammer 1-4" nannten. Also ich beantworte meine selbstgestellte Frage mit einem klaren JA, Mobber sind Sadisten. Die meisten Leute sind demnach kranke Sadisten. Wenn die die Kohle hätten würden sie sich auch einen Snuff-Film drehen lassen und ich wette die meisten Menschen würden jemanden wie in Hostel foltern sofern sie das Geld hätten. Die meisten Menschen sind ein abartiges krankes Pack. Und ein verlogenes noch dazu. Mir ist es Recht so wenn ein Opfer von sowas sich wehrt und Amok läuft. Nieder mit den Mobbern. Und jeder der wegschaut ist doch auch nicht besser. Man kann sich nicht vor der Verantwortung drücken. Wegschauen finde ich sogar noch viel schlimmer. Wie seht ihr das?
Und was sind eure Erfahrungen in Sachen mobbing? Wurdet ihr gemobbt oder wahrt ihr selber Mobber? Ich war beides, Opfer und Täter. Ich bin nicht stolz drauf ein Mobber gewesen zu sein aber zu meiner Verteidigung sage ich, dass es wirklich harmlos war.
Und wie wehrt ihr euch? Was haltet ihr von Mobbing? Wie kann man es aufhalten? Ich schreibe darüber momentan übrigens ein Sachbuch welches nächste Woche fertig sein wird.
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das hat was mit rängen und gruppen zu tun, in denen sich die leute beweisen und behaupten wollen - eben auf kosten anderer.
simpel gesagt.. ein stand up comedian macht meist witze über andere, weil das leichter ist, als leute auf eine weise zum lachen zu bringen, die niemanden verletzen könnte.
ich finde übrigens, dass es kein phänomen der neuzeit ist.
edit: mobber haben übrigens erfahrungsgemäß eher auswendig gelernte phrasen und sprüche drauf, weshalb sie ins stocken geraten, wenn man die situation ganz objektiv beschreibt. also dass z.b. jmd es für nötig hält, sich vor ein paar leuten profilieren zu müssen, indem er auf die schwächen anderer anspielt (um möglicherweise von seinen eigenen schwächen abzulenken).
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Mal 'ne Frage:
Was ist denn am Mobber so schlimm eiegntlich?
Was tut der einem an?
Der ruiniert einem den Ruf in der Gruppe evtl., wenn ich jetzt mal verstanden habe, was Mobbing sein soll überhaupt
Der Begriif ist nämlich schwammig, wei weiß wie. Wenn ich jemanden mobben wollte, würde ich das wohl so anstellen, dass ich behaupten würde, derjenige würde mich oder andere moppen. Das wäre dann das perfekte Mobbing.
Man kann es nicht mehr unterscheiden, wer Mobber und Gemobbter ist.
Also, scheinen ja wohl Mobber und Gemobbte es als unheimlich wichtig zu empfinden, wie man in einer Gruppe da steht?
Warum?
In irgendeiner Außenseiterporition kommt jeder mal in seiner Schullaufbahn. Alleine schon, wenn man mal hängenbleibt und in eine neue Klasse kommt oder so. Das gab es schon immer und man kann durchaus eine Sensiblilität entwickeln, wann man handeln muss, um nicht in eine Außenseiterpositon zu kommen, die einem schaden kann. (Ich war auch nach hängenbleiben nach einem !/2 Jahr der Klassensprecher. Und als ich das zweite Mal hängen blieb, habe ich auf Außenseiter gemacht, das war zwar schon Oberstufe, aber das hat mir nix ausgemacht. Außenseiter sein heißt ja nicht, deswegen sich in irgendeine Gruppenhierachie sich einordnen zu müssen.)
Und glaubt Ihr wirklich, Ihr habet nie jemanden gemobbt?
Hat Euch das Hänseln von anderen nicht auch schon Spaß gemacht?
Ich gebe ehrlich zu, dass ich selten nicht in die Versuchung kam, irgendwelche Leute, die in dieser Gruppenhierachie manchmal oben standen, irgendwie anzudissen. Und ich gebe auch zu, dass mir das Spaß gemacht hat. Ich denke, das ist auch ein normaler Schwanzvergleichsinstinkt. Darüber erhaben zu sein, ist eher wirklich bedenklich für den Gemobbten dann. Der sollte mal seine soziale Entwicklung bis dato checken.
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RE: Mobbing
05.12.2009 11:27 |
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ich war auch schon beides opfer und täter .
wenn ich mal gemobbt habe dann um das gefühl kennen zu lernen .
zuerst war es ein gutes aber dann hab ich gemerkt das so eine unterdrückung scheiße ist
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Was ich daran wieder interessant finde, ist, dass ich auch solche Lieder in erster Linie auf die Lehrer beziehen würde.
Irgendwie haben die das geschickt hinbekommen. Obwohl die Lehrer offenbar mittlerweile nur noch Vollversager sind, wenn es um die Integration von Außenseitern in den Klassenverband sind, kommt kaum noch eine auf die Idee, deren mangelhafte Ausbildung und evtl. auch deren mangelhaften Einsatz für ihren Job dafür heranzuziehen.
Ganz im Gegenteil:
War das nicht auch bei dem ersten Amokläufer so, dass der sofort die Waffe fallen ließ und sich lieber selbst erschoß, als der einen Pauker sah, der ihm sagte, er solle den Blödsinn mal sein lassen.
Lehrer muss doch heute ein fast so schöner Job sein wie zu der Bourgeoisie zu gehören.
Man lässt die Unterschichten (=Schüler) sich einfach selber zerfleischen und guckt dabei zu. Auf die Idee, dass das Lehrpersonal für die ganze Situation verantwortlich ist, kommt doch kein Arsch mehr.
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Mobber sind harmloser als du denkst das sind meistens nur gescheiterte existenzen die sich in der Gruppe beweisen und stark fühlen wollen, die wenn sie alleine sind aber keinen ton raus kriegen. Würden Mobber von ihren Mitmenschen ignoriert und nicht noch Psychisch unterstützt würde dieses Problem erst gar nicht entstehen, Mobber sind meist die größten Angsthasen und Feiglinge und könnten bei einer echten Folter vermutlich nicht mal hinschauen ohne sich einzunässen, jedoch sind die meisten Mobbing Opfer nicht ganz unschuldig an ihrer Situation. Meistens laden sie mit ihrem verhalten gerade zu ein sich fertig machen zu lassen was nicht heißt das ich Mobbing gut finde, aber man muss die Sache auch mal von zwei Seiten betrachten Mobbing fängt erst klein an und steigert sich im laufe der Zeit, da es das Opfer zulässt. Ich hasse dieses denken das die Starken da sind um die schwächeren zu unterdrücken, wären die Opfer und vor allem die Menschen die tatenlos zuschauen mutiger, könnte es in unserer Welt auch gerechter zugehen erst die Angst läst die Gewallt entstehen und eskalieren.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 28.11.2009 14:56.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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M.F unregistriert
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| Zitat: |
Original von Shinobi180
Mobber sind harmloser als du denkst das sind meistens nur gescheiterte existenzen die sich in der Gruppe beweisen und stark fühlen wollen, die wenn sie alleine sind aber keinen ton raus kriegen. |
So in der Art wird das oft erzählt, ist aber nicht unbedingt wahr.
Viele Mobber sind auch sehr selbstbewusst.
So wie unser Schulsystem aufgebaut ist, ist klar das Mobbing entstehen muss.
Der Konkurrenzdruck untereinander, was konkret heißt ich bekomme gute Noten, wenn ich besser bin als der Durchschnitt, was heißt entweder büffeln wie blöde oder den Durchschnitt senken, also den Strebern par aufs Maul geben.
Die Schüler haben heute einfach keine klaren Feindbilder mehr, sie wissen einfach nicht wem sie aufs Maul geben sollen für die ganze Scheiße und bekäpfen sie sich untereinander, klar.
Um mal ein Beispiel für die Steinzeitpädagogik an deutschen Schulen zu nennen wird zb jeder Klasse eingeredet sie wäre die Schlechteste, die Arbeiten wären katastrophal, es würde eng werden mit den Versetzungen, es werden noch Sonder-Elternabende eingerichtet um über die Eltern Druck auszuüben, kurz es wird riesige Panik geschoben, damit sich ja kein Schüler traut aufzumucken.
Unsere ganze Gesellschaft funktioniert heutzutage nur noch durch Angst.
Dem was hier geschrieben wurde darüber wie man sich gegen Mobbing wehren kann, kann ich nur bepflicht, allerdings stoße ich immer wieder aus massive Probleme, wenn ich versuche, dass den typischen Opfern auch mal zu verklickern.
Haben eben die typische Opferhaltung.
Richtig ist auch wie Ron sagt, dass Boxen sehr helfen kann.
Wenn es darum geht möglichst schnell sich auf der Strasse wehren zu können, ist das die einzige sinnvolle Wahl.
Man lernt Schläge einzustecken, Kondition aufzubauen und baut die Hemmung ab andere zu schlagen.
Mehr brauch man eigentlich nicht am Anfang.
Ein halbes bis ein Jahr intensiv trainiert und man kann schon mal 90% von dem was so auf der Strasse rumläuft weghauen.
Lasst euch da nichts von irgendwelchen leicht zu erlernenden Kampfkunst Stilen erzählen, alles Geldmacherei.
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Mobbing ist ein ziemlich ekelhaftes Phänomen der heutigen Zeit das einem erst richtig die menschlichen Abgründe offenbart.
Früher gab es das nicht so extrem. Da hat man sich mal geprügelt und gut ist. Aber dieses systematische psychische Quälen gabs noch nicht. Das gibts erst seit die Medien und die Lifestyleobsessionen einem vorschreiben wie ein perfekter Mensch auszusehen hat.(Bestes Beispiel: Germanys next Topmodel.) Wer diesem Standart nicht entspricht wird gemobbt und droht jahrelang darunter zu leiden oder Amok zu laufen.
Mob-bing kommt ja vom englischen "Mob" (Gesindel, Abschaum). Passt doch.
Witzigerweise haben die meisten Mobber selbst Fehler oder Makel die sie kompensieren müssen und deshalb mobben. Und Gemobbte werden selbst sehr schnell zu Mobbern.
Ein normaler gesunder Mensch muss nicht mobben.
"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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@Shinobi180
Ja. Stark ist wer Selbstbeherrschung hat! Denn jemand der stark genug ist sich selbst zu kontrollieren und sich nicht einfach wie Wasser treiben zu lassen und alles rauszulassen was einem im Kopf rumschwirrt über seine Mitmenschen, das ist einer der auch stark genug gegen seine Feinde anzukommen.
Mobber können gar nicht schon mal richtig auf Leben und Tod gekämpft haben, weil sie ja alles viel sensibler wahrnehmen würde. Sie wären jede Sekunde auf den Kampf vorbereitet, und würden alles genau beobachten anstatt sich treiben zu lassen und sich mit jedem anzulegen.
Bellende Hunde beissen nicht.
Deswegen sehe kann ich Gemobbten nur empfehlen ihre Mobber zu "heilen" indem sie sich den Anführer rauspicken und ihm schön das Gesicht demolieren. Denn nur so würden sie lernen sich zu beherrschen und sich nicht über jeden Makel den sie vorfinden auszulassen.
Ergo: Gewalt ist eben doch eine Lösung! Lehrer die das Gegenteil einreden, wollen nix Gutes! Sie wollen nur nicht noch mehr Unruhe in ihrer Klasse. Sie wollen dass ihr brav alles schluckt, egal wie sehr ihr darunter leidet. Menschen die euch einreden: "Gewalt ist keine Lösung" wollen euch nicht wirklich helfen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von DonBaron am 28.11.2009 15:10.
"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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@Shinobi180
Die meisten Mobber sind Halbstarke Vollidioten die sich nicht selbst kontrollieren können und wollen. Weswegen sie eine Gefährung für ihre Mitmenschen werden.
| Zitat: |
| jedoch sind die meisten Mobbing Opfer nicht ganz unschuldig an ihrer Situation. Meistens laden sie mit ihrem verhalten gerade zu ein sich fertig machen zu lassen was nicht heißt das ich Mobbing gut finde, |
Dass viele Opfer sehr Opferhaft wirken stimmt auch, deswegen werden sie auch gemobbt. Aber das kannst du den Opfertypen nicht vorwerfen. Immerhin können sie nichts dafür wenn sie schmächtig gebaut sind und eine Sehschwäche haben weswegen sie eine Brille tragen. Da kann keiner was für.
| Zitat: |
| aber man muss die Sache auch mal von zwei Seiten betrachten Mobbing fängt erst klein an und steigert sich im laufe der Zeit, da es das Opfer zulässt. |
Und genau deswegen muss man sich sofort wehren. Denn wenn sie bei einer Kleinigkeit sehen, dass man sich nicht wehrt dan werden die Mobber weiter gehen. Und falls man sich wieder nicht wehrt dann noch weiter und weiter und weiter. In den restlichen Punkten gebe ich dir völlig Recht.
@Illumatrix
| Zitat: |
| Deswegen sehe kann ich Gemobbten nur empfehlen ihre Mobber zu "heilen" indem sie sich den Anführer rauspicken und ihm schön das Gesicht zu demolieren. Denn nur so würden sie lernen sich zu beherrschen. |
Und damit hast du völlig Recht. Genau darum geht es auch in meinem Buch. Ich versuche gemobbte Leute zu ermutigen sich mit körperlicher Gewalt zu wehren. Und ja, Gewalt ist eine Lösung. Leider. Schaut euch doch Mobbing an. Mobbing ist eine Form von Gewalt, und sie wirkt. Da hilft nur noch Gegengewalt. Das Fiese am Mobbing ist allerdings, dass sich die Mobber extra die Schwachen aussuchen: Schmächtige Leute die schüchtern sind und wenig Selbstbewusstsein haben. Das ist ja das fiese daran, solche Leute wehren sich in der Regel nicht. Aber den Mobber zu verprügeln ist nunmal die einzige Lösung. Also ab in den nächsten Boxverein.
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@Ron
Stimmt man muss sich gleich wehren und nicht erst jahrelang alles in sich hineinfressen und dann Amoklaufen, das ganze könnte sich ganz leicht verhindern lassen. Man kann hier weder den mobbern noch den opfern die volle Schuld zu sprechen, ich frage mich zwar warum es etwas wie Mobbing überhaupt geben muss aber es gibt es nun mal, deshalb sollten sich die Opfer nichts gefallen lassen dann werden sie erst gar nicht zu opfern. Das läst sich nicht auf Körperbau und äußere Mangelerscheinungen schieben es gibt keinen Grund im Leben vor seinen Problemen zu flüchten und zu hoffen das es von selbst besser wird, jeder ist selbst gefragt um an seinem Zustand etwas zu ändern, aber auch die Gesellschaft nämlich nicht feige wegzuschauen und vor Problemen die Augen zu verschließen. Wenn du wüsstest was in den köpfen der Mobber vor sich geht hättest du vermutlich mehr Mitleid mit ihnen als Angst.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Die Mobber muss man schlagen. Am Besten man legt sich mit dem größten und stärksten von ihnen an. Es darf nicht der Schwächste von den Mobbern sein, das wäre Zeitverschwendung. Aber vorsicht. Wenn ihr aufmuckt werden sie sich nochmal auf euch draufstürzen um euch wieder auf den Opferposten zu drängen. Wichtig ist es nochmal Stärke zu zeigen und nochmal einen zusammenschlagen.
Ihr müsst nicht mal gewinnen sondern nur am Ball bleiben. Wenn ihr verprügelt werdet steht wieder auf und greift nochmal an. Das ist erstens immer noch besser als nichts zu tun und außerdem werden die Mobber bald keinen Bock mehr haben euch zu mobben da ihr es ihnen von nun an nicht leicht machen werdet. Der seitliche Hals ist übrigens auch eine sehr empfindliche Stelle. Man muss kein Superathlet sein um sich zu schlagen. Die Hemmung falls man welche hat wird beim Sparring abgebaut. Ein halbes Jahr Boxen reicht völlig aus um sich wehren zu können.
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Ich habe dazu einen interesanten Text gefunden aus einem mir unbekannten Interview.
Wie sehen Sie die immer stärker zunehmende
Gewaltbereitschaft unserer heutigen
Welt?
Dieses Phänomen ist für mich leicht erklärbar:
Gewalt nimmt in dem Maß zu wie
es Menschen gibt, die sich als Opfer fühlen.
Ohne Opfer - keine Gewalt.
Können Sie das näher erklären?
Die Menschen werden heute zur
Schwäche erzogen, das kämpferische Element
wird ausgeklammert, sodass immer
weniger Menschen schon als Kinder
lernen, sich mutig den Widerständen des
Lebens zu stellen.
Dadurch können sie keine Selbstsicherheit
und kein Vertrauen in ihre eigene
Kraft aufbauen. Daraus entsteht eine Lebenshaltung,
in der man sich immer als
Opfer der Umstände fühlt.
Wer sich aber als Opfer fühlt, möchte
sich vor Schmerzen jeglicher Art, seien
sie physisch oder psychisch, schützen,
auch wenn man dazu selbst Gewalt gegen
andere anwenden muss. Der Gewalttäter
ist feige und aus Selbstschutz heraus gewaltbereit,
er bekommt daher aber auch
von anderen wieder Schläge. Und so entsteht
eine Spirale von Opfern und Tätern.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Ich kann, ehrlich gesagt, nachvollziehen, wenn man sich als Mobbingopfer nicht wehrt.
Hierzu eine Situation, die ich während einer Freistunde erlebt habe:
Ein junger Mann, der sich weder durch Selbstbewusstsein, noch durch größere Kraft und auch nicht durch körperliche "Schönheit" auszeichnete, galt in meinem ehemaligen Jahrgang bei den Arschlöchern und deren Mitläufern als Außenseiter. Ich möchte euch nicht erzählen, als was sie ihn alles bezeichneten, ihr alle wisst sicher, was Beleidigungen sind.
Ich konnte von Beginn des Schuljahres an beobachten, wie dieser junge Mann von seinen Peinigern immer wieder drangsaliert wurde, was mich zu dem Schluss führte, dass er bereits vorher bei seinen Jahrgangskameraden nicht besonders beliebt war und seit geraumer Zeit unter Mobbing litt.
Im Laufe dieses Halbjahres entwickelte sich die Peinigung jedoch immer weiter und gipfelte sich schließlich in jener Freistunde, auf die ich hinaus wollte.
Es war kein Lehrer anwesend und dieses Fehlen von strenger Autorität verstanden die Arschlöcher des Jahrgangs offensichtlich als Aufforderung, ihr Opfer weiter zu drangsalieren.
Genauer gesagt, gingen sie bald von Beleidigungen und Hänseleien über zu der (garantiert nicht ernst gemeinten) Aufforderung, er solle sich doch mal gegen ihre Angriffe wehren. Schließlich ließ ihr Opfer sich dazu ermutigen, seinen Sitznachbarn auf den Oberarm zu schlagen, was reihum mit Lachen quittiert wurde. Er wurde aufgefordert, doch mal härter zu zu schlagen.
Ich konnte diese Beobachtungen machen, weil ich zufälligerweise in unmittelbarer Nähe des Geschehens saß.
Während dieser guten halben Stunde der permanenten Peinigung staute sich in mir, der eine Zeitlang Mobbing am eigenen Körper und in seinem engeren Freundeskreis ertragen musste, eine unheimliche Wut auf, doch ich "verlor nicht den Kopf" und begann keine aggressive Handlung, da ich wusste, das dies letztendlich niemanden nützen würde.
Die Peinigung gipfelte sich jedoch am Ende der Stunde darin, dass die Peiniger ihre vorgetäuschte freundlichkeit und kameradschaft gegenüber ihrem Opfer fallen ließen und ihm drohten, dass sie ihn verprügelten, würde er jemals etwas einem Lehrer erzählen.
Das jemand aus dem vollen Klassenzimmer etwas erzählen würde, hielten sie für unwahrscheinlich. Tatsächlich hielt sich der Teil der Klasse, der nicht aktiv an der Peinigung beteiligt war, zurück und "glänzte" mit ungläubigem Beobachten.
In mir jedoch war lange vor dem Ende der Entschluss gereift, diese aggressive Form des Mobbings gegen einen unschuldigen und eigentlich liebenswürdigen Mitschüler nicht an mir vorübergehen sollte.
Ich ging also direkt zu dem Stufenleiter, zu dem ich seit langem eine freundschaftliche Beziehung pflegte. Ich erzählte ihm unumwunden von der Freistunde und nannte ihm die Namen der Aggressoren und von denen, die ich "nur" als Mitläufer einstufte.
Wenig später wurden die zwei Haupt-Aggressoren aufgerufen, sich beim Stufenleiter zu melden.
Ergebnis war, dass die Aggressoren den jungen Mann, zumindest, wenn ich in der Nähe war, in Ruhe ließen. Und ich wurde von einem der Beiden aufgerufenen (einen bekannten Rechten) kurz nach eine Pause in meinem Klassenraum aufgesucht. Er erklärte mir, wie er mein Verhalten, ihn zu verpetzen, störte, da er bereits genug Ärger mit der Schule hatte und er nicht weit davon entfernt war, von dieser Schule zu wechseln.
Er wollte mir das Versprechen abringen, ihn nicht mehr zu verpetzen, was ich ihm freilich nur unter der Bedingung geben konnte, er würde nie wieder einen Mitschüler mobben. Ich erklärte ihm nämlich, ich fände im Gegenzug sein Verhalten auch "Scheiße".
Unser Disput endete damit, dass ich seiner Forderung, ihn zu schlagen, damit er mich "in Notwehr" zusammen schlagen könne, nicht entsprach. ihm fielen und das überrascht mich wenig, keine Argumente mehr ein, so dass er mich gegen ein Fenster schubste und mir versicherte, er werde mich töten. Ein Typ, dessen Namen ich nie zuvor vernommen hatte, hätte mich ebenfalls auf den Kicker.
Ich würde mich selbst als Selbstbewusst einschätzen und hätte, gerade in der eben erwähnten Situation in meinem Klassenraum genug Gelegenheit gehabt, den Mobber ordentlich die Nase blutig zu hauen.
(Es war mir jedoch klar, dass Gewalt in diesem Fall nichts bringen und wahrscheinlich am ehesten noch auf mich zurück fallen würde; in Form von Tadeln oder einer Verwarnung)
Ich kann mir ergo nicht vorstellen, wie es der junge Mann mit seinem geringen Selbstbewusstsein, den kaum jemand verurteilen würde, hätte er sich einen seiner Peiniger mal gepackt, schaffen soll, sich mit Gewalt zu wehren.
Und, selbst wenn er sich beispielsweise Selbstbewusstsein und körperliche Kraft antrainieren und seinen Aggressor angreifen würde, würde diese Gewalt mit Sicherheit außerhalb der Schule auf ihn zurück fallen.
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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ich finde das interessant, was mf angesprochen hat: das fehlen eines feindbildes führt dazu, dass man sich untereinander bekämpft.
zwar würde ich das nicht unbedingt unterschreiben. das argument hat jedoch was.
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Richtig ist auch wie Ron sagt, dass Boxen sehr helfen kann.
Wenn es darum geht möglichst schnell sich auf der Strasse wehren zu können, ist das die einzige sinnvolle Wahl.
Man lernt Schläge einzustecken, Kondition aufzubauen und baut die Hemmung ab andere zu schlagen. |
das wiederum würde ich nur unter vorbehalt so stehen lassen wollen.
wie deldenker schon sagte, fällt ausgeübte gewalt schnell auf einen zurück. entweder in form eines tadels oder sogar verweises der schule. oder eben in / nach der schule in gleicher form (nur wohl eher mit spürbarer chancenungleichheit)
ich will damit nicht zum ausdruck bringen, dass gewalt niemals ein schritt in die richtige richtung ist. aber eine universallösung ist es auch nicht.
| Zitat: |
| Ein halbes bis ein Jahr intensiv trainiert und man kann schon mal 90% von dem was so auf der Strasse rumläuft weghauen. |
ein halbes jahr? naja, das ist wohl wieder etwas pauschalisiert. es kann dich so übel treffen, dass du so oder so erstmal am boden liegst und wehrlos bist. zum beispiel, wenn dich einer genau in die eier tritt oder sonst irgendeine schwachstelle trifft (von denen es nach div. kampfsportarten ja einige geben soll). auf derselben weise kann man den spieß aber auch umdrehen - insofern wäre der first hit wichtig. immerhin gilt bei einem nach mobbing ausgeartetem streitkampf keine regel wie beim boxen. oder sagen wir..kaum eine. der gegner soll überleben, als beispiel.
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So in der Art wird das oft erzählt, ist aber nicht unbedingt wahr.
Viele Mobber sind auch sehr selbstbewusst. |
Finde ich nicht denn wären sie wirklich selbstbewusst müssten sie nicht Mobben und auf schwächeren herum hacken, aber das ist ein anderes Thema ist wohl eher ein Charakter Problem.
| Zitat: |
| Die Schüler haben heute einfach keine klaren Feindbilder mehr, sie wissen einfach nicht wem sie aufs Maul geben sollen für die ganze Scheiße und bekäpfen sie sich untereinander, klar. |
Mobbing gab es schon immer und ich denke das es weniger an Feindbildern (denn darauf stützt sich ja Mobbing) liegt, sondern an mangelnden Vorbildern. Diese sind in der heutigen Zeit nämlich wirklich rar, die Mobber haben genauso sehr die Hoffnung an das gute im Menschen verloren wie ihre Opfer, bestes Beispiel für die beteiligten sind die zumeist in scharen umherstehenden Zeugen die nicht eingreifen.
Aber ich denke das sich das Mobbing und die Anzahl der Opfer im vergleich zu früheren Zeiten drastisch gesteigert hat. Das liegt wohl an mehreren Faktoren der erwähnte Mangel an Vorbildern, der Leistungsdruck unserer Gesellschaft, Werteverlust, Ignoranz von Lehrern und Eltern (die es aber schon immer gab) und natürlich das mangelnde Selbstbewusstsein von Tätern und Opfern das in eine Gewalltspirale mündet.
| Zitat: |
allerdings stoße ich immer wieder aus massive Probleme, wenn ich versuche, dass den typischen Opfern auch mal zu verklickern.
Haben eben die typische Opferhaltung. |
Das ist ja das Problem meistens geht es sogar so weit das sich die Opfer von ihren Peinigern einreden lassen das diese ihre Freunde währen etc.
Ich habe schon so oft versucht den opfern beistand zu leisten sei es nun psychisch oder sogar physisch und musste dabei erkennen das viele schon aufgegeben haben und sich mit ihrem Schicksal abfinden. Am Ende stand ich den Mobbern dann allein gegenüber da dem Opfer ja scheinbar eh alles egal war und nur noch seine Ruhe haben wollte. Es liegt nicht unbedingt an ihrem äußeren oder der Statur, sondern an ihrer Einstellung und mangelndem Selbstbewusstsein das sie zu opfern macht, zwar nicht immer aber doch sehr häufig.
| Zitat: |
Man lernt Schläge einzustecken, Kondition aufzubauen und baut die Hemmung ab andere zu schlagen.
Mehr brauch man eigentlich nicht am Anfang. |
Würde ich auch sagen was die Vorbereitung auf körperliche Auseinandersetzungen angeht vielleicht gibt es noch effektivere sv arten als boxen, da es ja mehr sportlich mit Regeln ausgelegt ist und nicht unbedingt für die Straße, jedoch kann es nicht schaden was Kondition, Technik und Abhärtung angeht. Ich finde man sollte dann auch vorm Sparring mitunter auch vollkontakt nicht zurückschrecken, die Menschen in einem verein sind ja keine Unmenschen und werden sicherlich Rücksicht auf anfänger nehmen.
Vor allem gibt einem schon allein das Gefühl sich selbst verteidigen zu können mehr Selbstbewusstsein was dazu führt das viele Konflikte erst gar nicht entstehen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 28.11.2009 22:28.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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M.F unregistriert
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Original von Shinobi180
Finde ich nicht denn wären sie wirklich selbstbewusst müssten sie nicht Mobben und auf schwächeren herum hacken, aber das ist ein anderes Thema ist wohl eher ein Charakter Problem. |
Ist wohl ne Definitionsfrage.
Also ich würde zb sagen, dass Hitler durchaus selbstbewusst wahr und du würdest sagen, dass er nicht wirklich selbstbewusst war, denn sonst hätte er ja den Scheiß nicht nötig gehabt, oder?
Mobbing muss ja nicht nur dazu dienen das eigene Selbstbewusstsein aufzupolieren, es kann auch das Ziel haben einen Konkurrenten auszuschalten oder auch ganz einfach Neid sein.
| Zitat: |
Mobbing gab es schon immer und ich denke das es weniger an Feindbildern (denn darauf stützt sich ja Mobbing) liegt, sondern an mangelnden Vorbildern. Diese sind in der heutigen Zeit nämlich wirklich rar, die Mobber haben genauso sehr die Hoffnung an das gute im Menschen verloren wie ihre Opfer, bestes Beispiel für die beteiligten sind die zumeist in scharen umherstehenden Zeugen die nicht eingreifen. |
| Zitat: |
Original von quaid ich finde das interessant, was mf angesprochen hat: das fehlen eines feindbildes führt dazu, dass man sich untereinander bekämpft.
zwar würde ich das nicht unbedingt unterschreiben. das argument hat jedoch was. |
So neu sollte das Argument nicht sein für euch, hat ja Arne schon öfter mal erzählst, dass es damals innerhalb der Klasse mehr Solidarität gab, weil es damals noch klar Schüler vs Lehrer ging.
Ich finde nicht, dass es zuwenig Vorbilder geben würde.
Laufen ja immer noch genug Leute mit Che T-Shirt rum, um mal ein Beispiel zu nennen.
Allerdings ist das Konzept so sein zu wollen wie jemand anders, ein falsches.
Versteh nicht was an Vorbildern so toll sein.
Es ist tatsächlich so, dass der gemeinsame Kampf gegen den gemeinsamen Feind Menschen unglaublich zusammenschweißen kann.
| Zitat: |
Original von Shinobi180
Das ist ja das Problem meistens geht es sogar so weit das sich die Opfer von ihren Peinigern einreden lassen das diese ihre Freunde währen etc.
Ich habe schon so oft versucht den opfern beistand zu leisten sei es nun psychisch oder sogar physisch und musste dabei erkennen das viele schon aufgegeben haben und sich mit ihrem Schicksal abfinden. Am Ende stand ich den Mobbern dann allein gegenüber da dem Opfer ja scheinbar eh alles egal war und nur noch seine Ruhe haben wollte. Es liegt nicht unbedingt an ihrem äußeren oder der Statur, sondern an ihrer Einstellung und mangelndem Selbstbewusstsein das sie zu opfern macht, zwar nicht immer aber doch sehr häufig. |
Ich denke, dass in solchen Fällen nur noch hilft den Opfern die Pistole an den Kopf zu halten, vielleicht nicht unbedingt immer wörtlich, aber es muss wirklich irgendwas krasses passieren damit die ihr denken noch ändern.
Letztendlich muss man wohl akzeptieren, dass jeder nur sich selbst helfen kann. (Was nicht heißt, dass man deshalb einfach wegsehen sollte)
Manchmal inspiriert man ja auch den ein oder anderen vorher unbeteiligten Zuschauer durch das eigene solidarische Handeln auch mal aufzustehen.
Somit muss es nicht heißen wir brauchen mehr Vorbilder, sondern wir sollten selbst Vorbilder sein.
| Zitat: |
Original von Shinobi180
Würde ich auch sagen was die Vorbereitung auf körperliche Auseinandersetzungen angeht vielleicht gibt es noch effektivere sv arten als boxen, da es ja mehr sportlich mit Regeln ausgelegt ist und nicht unbedingt für die Straße, jedoch kann es nicht schaden was Kondition, Technik und Abhärtung angeht. Ich finde man sollte dann auch vorm Sparring mitunter auch vollkontakt nicht zurückschrecken, die Menschen in einem verein sind ja keine Unmenschen und werden sicherlich Rücksicht auf anfänger nehmen.
Vor allem gibt einem schon allein das Gefühl sich selbst verteidigen zu können mehr Selbstbewusstsein was dazu führt das viele Konflikte erst gar nicht entstehen. |
Nein Boxen ist tatsächlich das Effektivste.
Einfach weil es da nicht so viele Techniken gibt.
Boxer hat zwar keine krassen Tricks drauf, aber das macht er durch seine Geschwindigkeit wieder weg.
Die ach so tollen Techniken die man in anderen Kampfsportarten und Künsten lernt sind auch wieder ganz schnell aus dem Hirn, wenn man sich dann plötzlich in einem richtigen Kampf befinden.
Klar sind Kampfkünste wie Muay Thai auf lange Sicht noch effektiver, aber traditionelles Muay Thai Training würde niemand hier durchhalten, allein schon körperlich nicht.
Und das sage ich ohne jede Übertreibung.
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Original von quaid das wiederum würde ich nur unter vorbehalt so stehen lassen wollen.
wie deldenker schon sagte, fällt ausgeübte gewalt schnell auf einen zurück. entweder in form eines tadels oder sogar verweises der schule. oder eben in / nach der schule in gleicher form (nur wohl eher mit spürbarer chancenungleichheit)
ich will damit nicht zum ausdruck bringen, dass gewalt niemals ein schritt in die richtige richtung ist. aber eine universallösung ist es auch nicht. |
Allein der Verlust der Angst vor Gewalt, kann schon bereits ein großer Schritt in Richtung Lösung der Situation sein.
Tadel und Verweise sind kein Argument, da bei fortgesetzten Mobbing eh die schulische Leistung sinken wird, bis man die Schule schließlich abbrechen muss oder man Amok läuft.
Außerdem ist es nicht so schwer diese zu vermeiden, davon abgesehen, dass die Mobber nicht gerade die sind die gleich petzen gehen meist.
Wenn sie es machen, dann hat man wohl im Gegenteil NICHT genug Gewalt eingesetzt.
Und klar wenn man das auch anders lösen kann, um so besser, aber man darf nie Angst haben auch zu körperlicher Gewalt zu greifen.
An dieser Stelle möchte ich meinen absoluten Lieblingsmanga empfehlen:
http://www.onemanga.com/Historys_Strongest_Disciple/
Geht um nen schwachen, friedlichen Durchschnittsjungen, der sein ganzes Leben lang gemobbt wurde und eines Tages beschließt, dass es so nicht weitergehen kann.
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| ein halbes jahr? naja, das ist wohl wieder etwas pauschalisiert. es kann dich so übel treffen, dass du so oder so erstmal am boden liegst und wehrlos bist. zum beispiel, wenn dich einer genau in die eier tritt oder sonst irgendeine schwachstelle trifft (von denen es nach div. kampfsportarten ja einige geben soll). auf derselben weise kann man den spieß aber auch umdrehen - insofern wäre der first hit wichtig. immerhin gilt bei einem nach mobbing ausgeartetem streitkampf keine regel wie beim boxen. oder sagen wir..kaum eine. der gegner soll überleben, als beispiel. |
Naja das halbe bis eine Jahr bezog sich auf intensives Training, das heißt ca 3 mal in der Woche und kein "Oh ich habe heute Kopfschmerzen und muss mich schonen".
Son Boxer kann schon einiges einstecken.
Die Eier schützt man eigentlich schon instinktiv.
Klar gibt es Schwachstellen, aber auf einer Schule wirst du kaum Leute finden, die diese Punkte kennen und gezielt angreifen.
Die meisten schlagen einfach drauf los.
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Hansi unregistriert
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So in der Art wird das oft erzählt, ist aber nicht unbedingt wahr.
Viele Mobber sind auch sehr selbstbewusst. |
Eigenlob stinkt und noch dazu erzählst du hier Bullshit. Was glaubst du, wieso Mobber, Mobber werden? Da sie kein Selbstbewusstsein haben aber in dem sie andere, schwächere Leute fertig machen bauen sie sich eins auf. Sie holen sich darüber Anerkennung und polieren ihr dürftiges, kleines Egolein daran auf. Ein Mobber wird sich auch immer ein Opfer suchen von welchem er glaubt, dass es schwächer ist als er. Er will beweisen das er die dicksten Eier hat, dass geht aber nicht mit "Opfern" die dem Mobber überlegen sind.
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Die Mobber, die ich z.B. in der damaligen Situation hatte, waren insofern schlimm, als das sie einen im Grunde freundlichen und unschuldigen jungen Mann bei jeder Gelegenheit demütigten, nur weil er nicht zu ihnen gehörte und er sich nicht gewehrt hatte.
Genau die Art von oberflächlichen, arroganten Arschlöchern halt, die der Bosse auch so gehasst hat und an denen er sich rächen wollte.
Sie haben ihm angetan, dass sie ihm jede Grundlage für Selbstbewusstsein genommen haben, indem sie ihm einredeten, er sei dumm und hässlich.
Ich definiere Mobbing als einen über einen längeren Zeitraum andauernden Prozess der ständigen Stichelei und Demütigung, mitunter auch mit körperlicher Gewalt.
Das muss nichts mit Gruppenverhalten zu tun haben, finde ich. Dem jungen Mann war es wahrscheinlich nicht wichtig, zu der Gruppe zu gehören.
Ich gebe zu, dass ich auch gemobbt habe, in dem Sinne, dass ich oft bei anderen Mobbing-aktionen nur daneben stand und mich nicht eingemischt habe. Ich kann mich jedoch nciht daran erinnern, jemanden über einen längeren Zeitraum ständig gepeinigt zu haben.
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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