M.F unregistriert
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Um das kurz nochmal zurück zu den Gefangenen zu kommen.
Es ist durchaus so, dass wohl die Mehrheit der Gefangenen eben soziale und politische Gefangene sind.
Kommt halt darauf an wie man konkret soziale Gefangene definiert.
Beispiel für einen sozialen Gefangenen wäre zb jemand der öfter beim Schwarzfahren erwischt wurde und die Strafe nicht zahlen kann oder will und deshalb in den Bau muss.
Sind eben nicht nur so spannende Serienkiller in den Gefängnissen, wie man das im Fernsehen sieht.
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Original von Shinobi180
@M.F
Sry das kommt etwas verspätet ich habe deine Antwort völlig übersehen.
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Kein Problem, dafür antworte ich dir ja aus Zeitgründen jetzt erst.
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Original von Shinobi180
Genau ich denke das jemand wie Hitler seine Minderwertigkeitskomplexe durch seine kranken Pläne kompensiert hat, es ist doch so das Mobber ihr Selbstbewusstsein nur dadurch erhalten schwächere zu schikanieren und durch Bestätigung in der Gruppe, ein Diktator macht das selbe nur hat das dann schon größere Ausmaße angenommen. |
Macht schon Sinn was du sagst, erscheint mir aber vereinfacht.
Es ist ja nicht so, dass man Selbstbewusstsein nur durch mobben aufbauen konnte, oder dass die meisten Menschen mit schwachen Selbstbewusstsein die fiesen Mobber wären.
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Original von Shinobi180
Der ist nebenbei bemerkt auch mein Lieblingsmanga, ich musste bei diesen Thread auch unweigerlich daran denken kann ich auch nur empfehlen es gibt auch einen Anime dazu der aber zur Zeit noch gesubt wird, aber ich finde der Manga ist eh besser. |
Ich dachte schon ich würde den als Einziger kennen.
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Original von Shinobi180
Und wenn der Feind dann besiegt wurde sucht man sich schnell nen neuen da sich an der Grundproblematik ja immer noch nichts geändert hat und diese Motivation, etwas zu verändern verschwindet schnell wenn der Feind dann besiegt wurde. Was die Vorbilder angeht soll man ja auch nicht Personen imitieren sondern sich ein Beispiel an ihren Taten nehmen und Leute die ein Che Guevara T-Shirt tragen, aber trotzdem bei Mc Donalds um die ecke einen Cheesburger mit Coke verdrücken nehmen sich wohl kaum ein Beispiel an ihm. Echte Vorbilder existieren heute nun mal kaum noch und ich denke da auch an lebendige, nenne mir mal 10 vernünftige Vorbilder aus der heutigen Zeit die noch Leben. |
Kann schon sein, dass man sich nach dem Sturz des Feindes dann wieder gegenseitig fertig macht, aber kann auch sein, dass man sich in der Zwischenzeit kennen und schätzen gelernt hat.
Mh gute noch lebende Vorbilder:
Ich
Arne
Tetra
Shinobi
Illumatrix
Xoc
(zufällige Reihenfolge)
naja im Grunde kann man von jedem was lernen
Und das sind nur die aus dem Forum.
Aber hast schon recht, wenn ich an gute bekannte Vorbilder aus Deutschland denke, fallen mir vor allem Leute ein, die nicht mehr leben.
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Eastwood unregistriert
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Original von Arne Reload
So freiwillig auch nicht. Da die "christlichen" Kirchen eben auch die zweitgrößten Arbeitgeber in Deutschland sind, ist es in medizinischen, sozialen, pflegerischen und pädagogischen Berufen zumindest für Berufsanfänger, die sich ihren Arbeitsplatz nicht aussuchen können, schon sehr ungünstig, nicht in einer Kirche zu sein.
Bei der Diakonie darfst du nicht mal die Klos schrubben, wenn Du nicht in einer christlichen Kirche bist (Es sei denn, Du arbeitest bei einem Betrieb, dem man ausgelagerte Arbeiten anvertraut hat. Dafür werden dann aber auch alle "Christen", die das bislang gemacht haben, sofort auf die Straße gesetzt.)
So freiwillig ist das in einem Staat, in dem es keine Trennung zwischen Kirche und Staat gibt, eigentlich nicht.
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Einerseits wenn man einen Job bei der Kirche ausüben tut, und anderseits gibst ja auch gesellschflichen Druck.
Ich habe schon bei einer Verwaltungsstelle bei der evangelischen kirche gearbeitet und nicht als Reiningungkraft
, obwohl in meiner Bewerbung eindeutig konfessionslos stand.
Normaleweise ist es anscheinend genau so schwiering wie einen politischen Job zu bekommen ohne der blockpatei zugehören.
Doch wenn man für die Kirche is ja vieleicht auch normal, dass vom gehalt wieder was zurückgezahlt wird. In vielen Länder politiker oder sonstige Staatsschmarozer zahlen ja auch die steuer an den staat zurück.
Und in der Gesellschaft, wo einzelne von den Gedanken geplagt wird, was denken jetzt meine Verwandte über mich, wenn ich aus der kirche austrete...
Damals noch, da bei den Bürojobs mehr geschwätzt wird als gearbeitet, habe bei der Kollegin aus Statistiikabteilung gefragt, wie soll die Kirche noch bestehen, wenn die Säkularisierung weiter so voranschreitet. da meinte sie dazu ach säkularisierung findet ja eigentlich gar nicht statt. Es sind viele jugendliche die aus der kirche austreten um weniger Steuer zu bezahlen, doch wenn sie heiraten wollen, treten wieder ein.
Kann schon sein das es stimmt, es wird so vieles über die Zeiten der Nationalismus gereden, doch die kirchensteuer werden nicht abgeschaft, es bietet sich doch so eine gute Begründungmöglichkeit dazu... Da muss ich dir völlich Recht geben, solange kirchensteuer gezahlt und die Religionen staatlich subventionier werden, dann kann von einer Trennung nicht die Rede sein
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eastwood am 05.12.2009 06:03.
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Eine so enge Verzahnung von Kirche mit Staat wie über die Kirchensteuer ist auch ziemlich einmalig in der Welt, habe ich mal gelesen.
In allen anderen Staaten müssen die sich ihr Geld selber besorgen.
Und wenn ich die Begründungen des Bundesverfassungsgerichts zu den Sonntags-Öffnungen in Berlin lese, dann habe ich mehr oder minder doch den Eindruck in einem doch sehr kirchenabhängigen Staat zu leben. (in sechs Bundesländern haben aber schon die Kirchenlosen die Mehrheit.)
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RE: Mobbing
05.12.2009 11:27 |
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ich war auch schon beides opfer und täter .
wenn ich mal gemobbt habe dann um das gefühl kennen zu lernen .
zuerst war es ein gutes aber dann hab ich gemerkt das so eine unterdrückung scheiße ist
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Was ich daran wieder interessant finde, ist, dass ich auch solche Lieder in erster Linie auf die Lehrer beziehen würde.
Irgendwie haben die das geschickt hinbekommen. Obwohl die Lehrer offenbar mittlerweile nur noch Vollversager sind, wenn es um die Integration von Außenseitern in den Klassenverband sind, kommt kaum noch eine auf die Idee, deren mangelhafte Ausbildung und evtl. auch deren mangelhaften Einsatz für ihren Job dafür heranzuziehen.
Ganz im Gegenteil:
War das nicht auch bei dem ersten Amokläufer so, dass der sofort die Waffe fallen ließ und sich lieber selbst erschoß, als der einen Pauker sah, der ihm sagte, er solle den Blödsinn mal sein lassen.
Lehrer muss doch heute ein fast so schöner Job sein wie zu der Bourgeoisie zu gehören.
Man lässt die Unterschichten (=Schüler) sich einfach selber zerfleischen und guckt dabei zu. Auf die Idee, dass das Lehrpersonal für die ganze Situation verantwortlich ist, kommt doch kein Arsch mehr.
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Wenn ich mal den Faden des eigentlichen Themas wieder aufgreifen darf:
Dian, Deine Beiträge sind für mich über die Jahre besser geworden - interesante Beobachtung hier, aber ich habe doch etwas andere Erfahrungen gemacht. Ich war zwar während der Schulzeit auch unpassend gekleidet (zu alt, zu weit), aber sonst trotzdem sicher nicht uncooler als andere in meinem Auftreten, und habe auch sonst eher nicht die von Dir genannten Fehler gemacht. Ich neige eher dazu zu glauben, daß es vor allem was damit zu tun hat, daß man anders ist als andere. Das ist noch nicht hinreichende Bedingung, aber eine Voraussetzung. Die sozialen Antennen hatte ich, eher mehr als andere, aber ich war (trotzdem) auch immer schüchtern/introvertiert und tat mir schwer, Freunde zu finden - das war dann wohl die Schwäche, die dazukommen muß. Naja, ist ja eigentlich das, was Du schreibst. Es mag auch an der sozialen Herkunft gelegen haben, und auch daran, daß ich anderen intellektuell überlegen war, und daß mein Denken und Verhalten eben soo anders war als das der anderen, erst recht ab der Mittelstufe. Vielleicht - den Aussagen von Leuten nach zu folgen, die aus höheren Stufen zu uns stießen, weil sie ein Jahr wiederholten - habe ich auch einfach nur eine besonders scheiße und spießige Jahrgangsstufe erwischt, wer weiß.
Besser wurde es bei mir u.a. gerade dadurch, daß ich irgendwann in der Oberstufe demonstrativ gezeigt habe, daß mir die anderen am Arsch vorbeigehen, indem ich das zum Beispiel bewußt im Unterricht in meine Redebeiträge eingebaut habe, allerdings so verklausuliert, daß sich niemand speziell davon angegriffen fühlen konnte und etwas darauf sagen konnte. Offene Anfeindungen habe ich dennoch oft erlebt, v.a. auch wegen des Inhalts meiner Redebeiträge (politisch).
Gut, es ist auch die Frage, ab wann ist es eigentlich Mobbing. In der eigentlichen Form war es das bei mir in der Oberstufe vielleicht nicht mehr, aber die Ausgrenzung lastet schon schwer genug. Ich kann mir vorstellen, daß es gerade heutzutage noch viel krassere Fälle gibt, auch an den Schulen, wo es heißt "bei uns gibt es sowas nicht". Allerdings macht das die Sache irgendwie nicht besser (der Verweis auf noch schlimmere Verhältnisse), und btw glaube ich auch, daß ich mehr Außenseiter war als die meisten hier.
Außenseiter war ich eigentlich immer danach, praktisch überall, wenn auch in tendenziell milderer Form ...
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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