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| Zitat von Weinhaus: |
| Es wäre auf jeden Fall deutlich langweiliger. |
Das könnte auch daran liegen, dass du nicht kreativ genug bist oder die falschen Interessen hast, wenn du schon Konsum benötigst damit dir dein Leben nicht langweilig wird. Ich bräuchte zum größten Teil eigentlich nur mehr Zeit und ich gebe es ja zu, auch Strom und Internet wären nicht verkehrt. Aber den ganzen anderen Mist den du aufgezählt hast benötige ich nicht. Und zum Reisen braucht man kein Geld, trampen, auf Züge springen, oder zu Fuß/Fahrrad ist völlig umsonst und zudem viel aufregender!
Klar, wenn alle so leben wollen würden wie ich und Abfallverwertung dann könnte das ein Problem werden, aber die meisten wollen doch gar nicht so ''eingeschränkt'' leben. Und die Ruhe die ich mir wünsche wäre den meisten Menschen doch eh viel zu einsam, aber für mich wäre es halt ideal. Ist halt doch nicht jeder Mensch gleich, auch wenn einem das so mancher Gutmensch glauben machen will. Nicht jedem tut man etwas gutes indem man auf Teufel komm raus versucht ihn in seine ''Gemeinschaft'' zu integrieren, manchmal erreicht man damit halt auch das falsche.
Aber vielleicht solltest ihr dazu auch einfach ein neues Thema eröffnen.
@Abfallverwertung Scheinbar haben wir einen wunden Punkt getroffen, sonst müssten die Systemtrolle nicht so inbrünstig ihre geliebte Tretmühle verteidigen.
Ach ja, mir mit den armen Steuerzahlern eine schlechtes gewissen einjagen zu wollen funktioniert leider nicht, trotzdem netter versuch.
| Zitat von Abfallverwertung: |
Mein Computer ist jetzt 6 Jahre alt, die Hardware vielleicht 8 oder 9. Obwohl ich sehr gerne einen besseren hätte, sehe ich es nicht ein, mir dafür eine Arbeit zu suchen.
Und meine Eltern sind selbst arm... |
Dito und ich vermisse nix!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 22.11.2015 21:34.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Was ich mich frage: Geht ihr eigentlich mit euch selbst auch so hart ins Gericht wie (zum Teil) mit anderen? Das würde mir nämlich keinen Spaß machen.
Zum Glück zahle ich keine Steuern, obwohl ich arbeite.
Ansonsten kann der "arme Steuerzahler" sich genauso gut bei der Bundeswehr beschweren ...
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| Zitat von Shinobi: |
@Abfallverwertung Scheinbar haben wir einen wunden Punkt getroffen, sonst müssten die Systemtrolle nicht so inbrünstig ihre geliebte Tretmühle verteidigen.
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Die kreativen ABM-Trottel haben den arbeitsgeilen Systemlingen gezeigt, wo der Hammer hängt.
Glückwunsch dazu !
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Ihr macht es einem schon schwer, sinnvoll zu kommunizieren.
Heute war in meiner Schule mal wieder Terror angesagt. Doch nicht in Form einer Zwangsminute der akustischen Zensur, sondern direkt gegen mich gerichtet.
In Französisch, das leider montags von 7 Uhr bis 8:30 Uhr und dienstags von 13:40 Uhr bis 15:20 Uhr meine Freizeit raubt, war es so dermassen langweilig, das ich anfing, die nervigen Abbildungen in meinem Buch (kein Leihexemplar, sondern aus kapitalistischer Sicht mein Eigentum!) Karikaturen zu zeichnen. So wurde z.B. aus einer Szene, in der eine "stark pigmentierte Person", Gras rauchend und mit Sonnenbrille (anders gesagt, ein Nigga aus dem Ghetto) seine Freundin - eine arabische Gastschülerin - anherrscht, dass sie gefälligst ihre Burka überziehen soll. In einer anderen Szene gibt eben dieser arrogante Nigga einem Fahrkahrtenkontrolleur seinem Joint anstelle der Fahrkarte gibt.
In allen folgenden Abbildungen habe ich seiner Freundin auch eine Burka gemalt, in einem Bild hielt sie ein Baguette, aus dem eine AK-47 wurde.
Was soll das nun darstellen? Aus meiner Sicht die spontan entstandene Karikatur einer Kombination aus Gangster und Muslim, dazu ein paar Sprechblasen mit vulgärem Englisch.
Doch die besonders vergutmenschlichte Lehrerin, blöderweise habe ich einen Platz in der ersten Reihe, so dass sie ~3 Minuten vor Stundenende meine Werke bemerkte, hat eine andere Meinung. Zunächst blickte sie für ein paar Sekunden regungslos die politisch inkorrekten Materialien an, danach gab es das, was ich mir unter "#Aufschrei" vorstelle, wenn auch mit weniger schrillem Tonfall. Ein lautes "Ich bin erschüttert! Ja, spinnst du denn?" folgte. Hier nun der rekonstruierte Gesprächsverlauf...
"Äh, kommt drauf an..."
"Das geht so aber nicht! Du tickst ja wohl nicht mehr richtig" [da hat sie recht, das will ich nämlich auch gar nicht]
[sie nimmt mein Buch, legt es auf den Lehrertisch und begutachtet meine Zeichnungen genauer]
"Ich bin entsetzt! Sowas-sowas habe ich noch nie ansehen müssen!"
[sie fährt die restlichen 2 Minuten mit dem Unterricht fort, nach der Stunde sprach ich sie an...]
"Das ist mein eigenes Buch, darin kann ich zeichnen, was ich will."
"Weißt du eigentlich, was hier steht?!"
"Brauchen sie mir nicht sagen, das weiß ich selbst. Könnten sie mir jetzt bitte mein Buch wiedergeben?"
"Nee, da-das beschlagnahme ich!"
"Das ist mein Eigentum, das können sie nicht einfach so..."
"Ich machs trotzdem!"
Und jetzt will sie mir morgen ein anderes Buch mitbringen. Wahrscheinlich zeigt sie es dem Direktor, der durch die Ereignisse vom letzten Freitag (siehe letzte Kolumne) bereits vorgewärmt ist. Ich gehe mal davon aus, dass ich jetzt bald zu einem Gespräch mit dem Schulleiter, der Französischlehrerin, meinem "Betreuer", meiner Mutter und eventuell noch meiner Klassenlehrerin vorgeladen werde. Entweder wird man mich für einen Islamisten oder islamophoben Nazi halten... Ein "Tadel" ist mir aber ziemlich sicher, meine Mutter meint bereits, ich würde von der Schule fliegen.
Danach war Englisch. Test zurückbekommen, ein Fehler (ich hatte versehentlich einen Satz verneint, grammatikalisch war er aber immer noch korrekt) - Note 2. Zu der Hausaufgabe, bei der zu 50 einfachen Vokabeln jeweils ein Satz als "Merkhilfe" zu schreiben war, wurde die Berichtigung eingesammelt. Wenn ich bei einmal versehentlich "Germans" zu "germans" demütige, muss ich dafür logischerweise eine Berichtigung mit allem drum und dran anfertigen, die der Lehrer sich daheim genauestens begutachtet.
Danach Ethik. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, ein Gedicht über die Ereignisse in den Französischstunden zu verfassen.
Dann Mathe, Test geschrieben, starke Kopfschmerzen gegen Ende der Stunde.
Zum Schluss Musik, wieder nur langweilige Analysen von Taktarten und derartigem Kram.
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Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall versuchen, das Buch wieder zu bekommen. Die Zeichnungen klingen btw ganz lustig.
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Das habe ich sowieso vor. Eigentlich darf sie es ja nicht mal beschlagnahmen (wobei sie ja sogar mit ihrer Ankündigung, mir ein anderes (nicht "neues") zu beschaffen, impliziert, dass sie mir dieses Buch auch nicht zurückgeben wird, wodurch das ganze zu Diebstahl wird)
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dian unregistriert
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Alberne Abbildungen in Schulbüchern habe ich auch immer gern umgestaltet. Ist erstaunlich, wie sich plötzlich die komplette Stimmung des Bildes verändert, wenn man irgendwelchen Leuten ein Hitlerbärtchen und einen zackigen Seitenscheitel verpasst.
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Ich verbringe einen Großteil der Zeit (je nach Fach) damit, eben diese Abbildungen umzugestalten. Statt Hitlerbärten verwende ich dafür aber meistens Sonnenbrillen und Joints. Falls ich das Buch wiederbekomme, könnte ich vielleicht ein paar Fotos von den Karikaturen hochladen, sofern ich eine Kamera dafür finde.
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Von der Umgestaltung des Unterrichtsmaterials kann ich ein Lied singen. Hier sind ein paar sehr alte Exemplare, noch eher unspezifisch und nicht so analytisch:


Probleme hatte ich damit eigentlich nie, manche Lehrer haben sich darüber sogar gefreut. Wahrscheinlich habe ich garade die Lehrergeneration zwischen Rohrstockzüchtigern und Gutmenschenfaschisten erwischt.
Abfallverwertung, deine Schule ist der letzte Dreck.
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Wow, sowas würde ich niemals hinbekommen. Meine Mutter hält mich schon für einen kranken Psychopathen, wenn ich nur eine Waffe zeichne. Und die Lehrer würden sowieso ausrasten, wie heute früh.
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Erinnert mich auch daran, wie ich damals lauter kranke Zeichnungen und Symbole, wie etwa Hakenkreuze, umgedrehte Kreuze, Atompilze und ähnlichen Kram in ein Ethikheft geschmiert habe. Meine Mutter wusste davon nichts und hat das Buch dann irgendwann mal in einem Secondhandlanden verkaufen wollen, die Reaktion der Verkäuferin darauf muss köstlich gewesen sein.
Ich kann mich auch noch schwach daran erinnern, wie ich als kleiner Bengel, immer so einer Frau durch das Fenster meines Kinderzimmers im 5. Stock heraus vulgäre ausdrücke hinterher rief und mich dann wegduckte. Irgendwann hat sie mich mal gesehen, nahm es aber zu meiner Verwunderung mit Humor und hat mich nicht bei meinen Eltern verpfiffen. Keine Ahnung was das für Ausdrücke waren, aber zumindest waren sie nicht sexistisch gewesen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 23.11.2015 19:31.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Leider habe ich kein Ethikbuch, da gäbe es sicherlich viele schöne Motive. Französisch eignet sich ganz gut, im Deutschbuch scheint der Zeichner ein dreijähriges Kleindkind gewesen zu sein. Englisch ist manchmal auch gut, aber sonst sind in vielen anderen Fächern kaum gute Vorlagen. :|
Jedenfalls scheint ihr alle ein... Umfeld zu haben, dass lange nicht so autoritär ist wie meines, obwohl meine Region nicht mal als besonders streng gilt...
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| Zitat: |
| Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall versuchen, das Buch wieder zu bekommen. Die Zeichnungen klingen btw ganz lustig. |
So von Nicht-Pädagoge zu Pädagoge: Früher gab es mal eine Fernsehsendung, die "Vorsicht Falle" hieß.
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Und doch gab es sie ... (Mit Eduard Zimmermann).
Ich unterstütze den Antrag auch - seine eigenen Bücher kann man nunmal nach Belieben bemalen. Von Freund Weinhaus, der vor einigen Seiten noch von Leuten schrieb, die "zu doof zum Freundlichsein" sind, erscheint er mir aber ein wenig suspekt. Ich mag mich aber täuschen.
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Verstehe ich immer noch nicht.
Der Entzug des Buchs während des Unterrichts ist zulässig, auch das Einbehalten bis zum Schulschluss. Und selbstverständlich kann auch verfügt werden, dass dieses Buch nicht mehr mitgebracht werden darf. Aber dann ist Ende, dauerhaft wegnehmen ist definitiv nicht drin.
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Na, das ist doch schön.
Persönlich hatte ich es nicht so mit dem Malen, aber ich habe gerne aus Arbeitsblättern Papierflieger gebastelt. An denen ist wohl nichts verwerflich. Dafür kann man sie gut werfen.
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