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Original von Maveric
Also ich zum beispiel bekomme weder mundgeruch, noch gelbe zähne, wenn ich die nicht putze xD
Nee ernsthaft, habe mir seit 2 wochen nicht die zähne geputzt und habe auch kein rauheitgefühl drauf, also kein dicken belag :? .
Na jedenfalls nur wieder ein zeichen, dass viele sachen einfach unnötig sind
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Das Problem ist nur, dass man eine Wurzelentzündung erst relativ spät bemerkt. Schmerzen tut's erst, wenn schon 'ne Füllung rein muss.
Aber wo wir gerade bei dem Thema sind: Gibt es eigentlich eine brauchbare Zahnpflegemethode à la Selbstversorgung?
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Spiegel unregistriert
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Selbstversorgung?
es gibt kein SELBST
Spiegel
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Ich meinte in dem Zusamenhang, ob es für Kommunen die Möglichkeit gibt, selbst brauchbare Zahnpasta (oder etwas mit gleicher Funktion) herzustellen; unabhängig davon, welche Personen sie herstellen, und wer sie dann letztendlich nutzt.
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Zahnpasta wird aus Glycerin (bekommt man aus Tierfett), aus Kieselsäure (kommt in allen Flüssigkeiten fast vor) und aus Kreide (bekommt man eher in Norddeutschland als wie in Süddeutschland bei entsprechend günstiger geographischer Lage) hergestellt. An sich ist Zahnpasta nix anderes als Kosmetika. Wirksam ist allein das Flour darin, dass man aus Flourit gewinnen kann, da weiß ich aber nicht, woher man das genau bekommt.
Ansonsten ist das Putzen wichtiger, dafür reicht oberflächlich ein Apfel, den man beißt, aber dauerhaft wären Bürsten schon sinnvoller. Die kann man entweder wie in der vorindustriellen Zeit aus Tierhaaren und Tierknochen herstellen, das ist möglich, oder von mir aus auch so wie sie heute sind, aus Nylon herstellen. Wie man Nylon im Labor macht, weiß ich nicht genau, aber es wird aus irgendwelcher Zuückerrübekleie irgendwie extrahiert und dann mit einigen Sachen vermengt, dann bekommt man evtl. Nylon raus.
Wobei man dann evtl. fragen sollte, wozu die arbeitslteillige Wirtschaftsformen sich dann doch im Laufe der Jahrtausende sich durchgesetzt haben, wenn ich eine Zahnbürste auch für ein paar Euro im Laden kaufen kann. Selbstversorgung muss Handel treiben ja nicht ausschließen. Auch, wenn einem klar sein muss, dass man damit seine Abhängigkeiten erhöht.
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Hm...das mit dem Apfel klingt nicht so hilfreich, die Fruchtsäure dürfte doch die Zähne noch zusätzlich angreifen.
Ich denke auch nicht, dass die Abhängigkeiten beim Zahnbürstenkauf sonderlich problematisch sind, aber mich würde trotzdem interessieren welche Alternativen es gibt, und wie wirksam die sind. Ob es wohl reicht, auf einem Stück Holz rumzukauen? ^^
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Das muss wohl sehr ausgefranst sein, dann soll es Wirkung haben.
Was sonderbarerweise auch was bringt:
Sabern beim Essen und Zähneknirschen. Ich hatte einmal eine Bewohner, der beim Essen immer der Sabber aus dem Mund lief, und die knirschte fürchterlich mit den Zähnen. Die war völlig kariesfrei, obwohl es fast unmöglich war, bei der die Zähne ausreichend zu putzen. Laut Zahnarzt laufen die Bakterien durch den Sabber mit ab und durch das Knirschen werden evtl. Rest, die auf der Kaufläche sind, sofort wieder abgeschabt.
Die Fruchtsäure kann den Zähnen nur in einem bestimmten Intervall zum letzten Essen schaden. Problematischer ist evtl. sogar der Fruchtzucker.
Wobei, z.B., der Verzicht auf Zucker sowieso die beste Zahnprophylaxe ist, die man machen kann.
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Hallo,
ich bin neu in diesem Forum und möchte gleich mal was zu den Hippies in dem YouTube Video sagen: Ich habe mich lange Jahre selbst mit dem Thema "Kommune" und allen möglichen ähnlichen Projekten (gedanklich) beschäftigt.
Ich denke, das größte Problem ist das menschliche!
Da zwei Grundkräfte unsere Existenz antreiben, nämlich ÜBERLEBEN und FORTPFLANZUNG hat es sich wohl in den Jahrtausenden so ergeben, dass sich Menschen in Gemeinschaften (Dörfern, später Städten) zusammengefunden haben. Damals war das ja noch alles sehr sehr nötig, um zu überleben.
Wir leben inzwischen in einer schönen, neuen Welt, wie sie sich Huxley nicht besser hätte ausdenken können (der wusste wohl vor Jahrzehnten schon, dass es so kommen würde, wie es jetzt ist).
Wir zivilisationsgeschädigten Menschen haben ja fast alle natürlichen Fähigkeiten verloren, was ein Überleben in und mit der Natur angeht. Wir sind zu dummen Konsumenten degradierte Schafe.
Und eine Indorktrination von frühester Kindheit an (Kindergarten, dann Schule) gibt uns den Rest, dass wir nur noch als arrogante, konsumgeile Singles überleben wollen.
Wenn ich diese Bande Hippies in dem YouTube Video sehe, dann geben ich denen nur wenige Jahre (falls überhaupt so lange) dann ist diese "Kommune" wieder Geschichte. Zwei Männer und eine Frau... das kann nicht klappen....
Abgesehen davon ist das für mich das typisch halbgare Herangehen an so ein Projekt. Ich sage: Entweder Richtig oder gar nicht!
Diese Plastikzelt-Solarzellen-Pseudo-Öko Mentalität finde ich zum kotzen.
Da ist mir jeder Survivor a la Rüdiger Nehberg sympathischer, der nur mit ner Badehose bekleidet zwei Wochen durch den Urwald wandert und das überlebt.
Und wie es Spiegel hier schon angesprochen hat, auch mich beschleicht ein Gefühl von "das stimmt so einfach nicht" wenn ich mir diese jungen Leute anschaue. Kommunen dieser Art bergen meiner Meinung einfach die große Gefahr, dass sie eine Menge seltsamer Esofreaks oder kiffende Gammler anziehen, anstatt geistig gesunder, erwachsener Menschen.
Wären diese Grundproblematiken wie wirre religiöse oder esoterische Ansichten sowie der berühmte, innere Schweinehund beiseite geräumt, dann gäbe ich einem solchen "Überlebensmodell" mehr Chancen.
SO auf jeden Fall nicht!
Ich finde, wenn man schon vor hat, in und mit der Natur zu leben, dann sollte man eine ganze Weile damit verbringen, sich das nötige Wissen und die Fähigkeiten anzueignen.
Und wenn ein solches Projekt in unseren Breitengraden stattfinden soll, dann würde ich mich auch darum kümmern, etwas stabiler und wärmeisolierter zu wohnen.
Das YouTube Video schreit eine Sache ganz Laut: HALBGAR!!!
Und ich hasse Halbgar!
Okay, soviel von mir für den Moment.
p.s. Ich kann nur sagen, dass ich noch keine Lösung für das menschliche Zusammenleben gefunden habe, außer, dass die Menschen geisteig erwachsen werden und BEWUSSTSEIN entwickeln. Solagen wir so sind, wie wir sind - TIERE in Menschengestalt, sehe ich wenig Hoffnung für ein Gelingen von Kommunen oder größeren Projekten.
Wir müssten zu einer neuen Menschlichkeit zurückfinden, aber auch da habe ich kein Idealrezept, weil ich selbst bei mir erkenne, dass der Barbar, der um sein eigenes Überleben besorgt ist, stark ist.
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verstehe ich dich richtig, dass du einen gewaltigen schritt zurück machen willst, weil du für die momentane richtung keinen anderen weg siehst?
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quaid, einen Rückschritt? Im Gegenteil!
Habe ich mich da nicht klar genug ausgedrückt? Meiner Meinung nach ist es nämlich kein Fortschritt, wenn man eine halbgare Kommune in den Wald baut, die keinen deutschen Winter übersteht. Und wenn dazu noch an allen Ecken und Enden das nötige Wissen fehlt, dann ist das für mich eher lächerlich, anstatt was Taugliches.
Viel Wichtiger als Kommunen, wo ein paar Leutchen mit ihren jeweiligen esoterischen oder sonstigen Ideologien zusammenleben, fände ich es, dass die Menschheit zu mehr Bewußtsein findet!
DAS wäre der richtige Weg; und der ist verdammt schwer...
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Denkst du nicht dass die Gefahr beim Hausbau größer gewesen wäre, dass sich die Polizei einmischt? Zu zelten ist eine Sache, ein Haus auf einem Grundstück aufzubauen das einem nicht gehört eine andere.
Weißt du übrigens, was ich zum Kotzen finde? Schwarz-weiß-Denken, also eine bloße Einteilung in Kategorien wie richtig/falsch, gut/böse, etc. Auch wenn die drei nur eine "halbgare" Lösung gefunden haben (wie du es nennst) haben sie doch sicher wertvolle Erfahrungen gemacht, die ihnen zugute kommen wenn sie noch einmal ein ähnliches Projekt starten, und wahrscheinlich auch aus der Erfahrung gelernt, was nicht so gut geklappt hat, und was man beim nächsten Mal besser machen kann. Weiterhin haben sie damit auf sich aufmerksam gemacht, so dass die Chance besteht, dass sich mehr Leute mit Interesse melden, mit denen man dann evtl. auch der Aufgabe gewachsen ist, eine dauerhafte Lösung zu finden.
Ich kann ja deinen Punkt verstehen, dass es sich nicht um eine endgültige Lösung handelt, ansonsten finde ich deine Position ziehmlich einseitig.
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Meine Güte, der Thread ist ja asbach.
Naja, um hier auf das konkrete Projekt einzugehen, sind die ja selbst angemeldet und können sich dazu äußern.
Ich denke aber auch, dass man beides zusammen machen kann. Nur halte ich dann auch das Projekt für nicht so toll geeignet, Bewusstsein zu schaffen.
Damals in den 80ern hatten wir einfach die Häuser genommen, die schon standen und unbewohnt waren und haben darin gelebt. Das wurde dann mit Sperrmüllacessoires gefüllt und wir nahmen eben alles das, was die Wohlstandsgesellschaft wegschmiß. Zumindest hat sich da was durchgestetzt, was einen bewussteren Umgang mit den Resourcen hervorgerufen hat. Das Modell mit dem Wohnen in ungenutzten Häusern hat sich in der BRD nicht durchgesetzt, in den NL sieht das schon wieder anders aus. Das Stadtbild ist dort auch meistens schöner als das in deutschen Städten.
Okay, dass mit dem Winter ist insofern ärgerlich, weil auch damals viel daran scheiterte, dass man dann eben nicht bereit war, da langfristig auch auf sowas wie Strom oder Heizung zu verzichten oder fließendes Wasser. Das Durchzuführen ist auch nur möglich, wenn man vorher genau weiß, was auf einen zukommt. (Und dann braucht man dafür eben auch ein Grundstück, wo man irgendwie an Wasser oder an Heizmöglichkeiten kommt. Nur, insgesamt ist das dann eben auch wieder ökonomisch und erst recht ökologisch völlig schwachsinnig, wenn jetzt wieder jeder seinen eigenen Holzgefeuerten Kamin anschmeißt.)
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Hi Yog-Sothoth,
na dann kotz dich mal aus, wenn du glaubst, ich habe eine "schwarz-weiß-Denke" - auch mir sind die unzähligen Abstufungen bewußt, die es da gibt.
Ich bemängle auch nicht den Aktionismus; kann sogar sagen, es ist besser, einen Sommer im Zelt zu verbringen, als mit WOW zu verblöden... aber das Problem ist ja meiner Meinung auch nicht das mangelnde Wissen, sondern das Menschliche!
Ich habe noch keine Community gesehen, die mir bewiesen hat, dass sie das ur-menschliche Problem gelöst haben. Das müssten schon ne Horde "Vulkanier" sein, die mit emotionsloser Logik an so ein Projekt rangehen.
Ich kann nur aus meiner WG-Zeit sprechen, aber auch da hat es ja schon angefangen mit den Klassikern wie: Geschirr nicht gespült; Klo verstopft und keiner kümmert sich; Musik des Mitbewohners zu laut etc. etc.
Vielleicht bräuchten so Hippies, die einen auf Kommune machen eine kleine Prise dumm-deutsche Disziplin und Arbeitswut.
Was das Thema Haus angeht: Ja, schon klar, in Deutschland darf man ja nicht mal ne Gartenhütte hinstellen, ohne Genehmigung.
Aus diesem Grund sehe ich es auch als sinnvoller, wenn man z.B. einen großen, alten Bauernhof benutzt. Zusätzlich kann man da im Garten und überall drumherum ja noch diverse taugliche Zelte aufstellen wie Jurten - keine popligen Campingzelte aus Plastik!
Leider (wie immer, und das kotzt MICH so sehr an) ist für alles immer (viel) Geld nötig. Hätte ich die Kohle, hätte ich schon längst einen solchen Bauernhof.
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Original von Kjarthan
Wenn ich diese Bande Hippies in dem YouTube Video sehe, dann geben ich denen nur wenige Jahre (falls überhaupt so lange) dann ist diese "Kommune" wieder Geschichte. Zwei Männer und eine Frau... das kann nicht klappen.... |
Deine Erfahrungen mit Frauen und Männern in Ehren. Dir ist schon aufgefallen, dass hier ein Mann und eine Frau Geschwister sind?
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Abgesehen davon ist das für mich das typisch halbgare Herangehen an so ein Projekt. Ich sage: Entweder Richtig oder gar nicht!
Diese Plastikzelt-Solarzellen-Pseudo-Öko Mentalität finde ich zum kotzen.
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Was mich ankotzt ist diese typische, erbärmliche Nörgelei. Das einzig Halbgare ist dein Herangehen an dieses Projekt.
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Da ist mir jeder Survivor a la Rüdiger Nehberg sympathischer, der nur mit ner Badehose bekleidet zwei Wochen durch den Urwald wandert und das überlebt. |
Abgesehen davon, dass ich den Zusammenhang jetzt überhaupt nicht sehe, finde ich Neil Armstrong noch viel interessanter. Der ist nur mit etwas Technik bekleidet zum Mond gereist und hat das auch überlebt !
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Und wie es Spiegel hier schon angesprochen hat, auch mich beschleicht ein Gefühl von "das stimmt so einfach nicht" wenn ich mir diese jungen Leute anschaue. Kommunen dieser Art bergen meiner Meinung einfach die große Gefahr, dass sie eine Menge seltsamer Esofreaks oder kiffende Gammler anziehen, anstatt geistig gesunder, erwachsener Menschen. |
Da liegt also der Hund begraben. Du siehst Menschen, die gleichsam harmonisch wie spartanisch zusammenleben, sich dabei wohl fühlen und auch noch das Selbstbewusstsein haben, sich damit im Internet zu präsentieren, und schon beschleicht dich ein so ein Gefühl und schreist "das stimmt so einfach nicht". Dann schmeißt du ein paar passende Vorurteile zusammen (Hippies, Kiffer Esoteriker, Gammler) und die Sache ist für dich erledigt, dein Weltbild in Ordnung.
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Wären diese Grundproblematiken wie wirre religiöse oder esoterische Ansichten sowie der berühmte, innere Schweinehund beiseite geräumt, dann gäbe ich einem solchen "Überlebensmodell" mehr Chancen.
SO auf jeden Fall nicht!
Ich finde, wenn man schon vor hat, in und mit der Natur zu leben, dann sollte man eine ganze Weile damit verbringen, sich das nötige Wissen und die Fähigkeiten anzueignen.
Und wenn ein solches Projekt in unseren Breitengraden stattfinden soll, dann würde ich mich auch darum kümmern, etwas stabiler und wärmeisolierter zu wohnen.
Das YouTube Video schreit eine Sache ganz Laut: HALBGAR!!!
Und ich hasse Halbgar! |
Na dann wäre das ja schon mal geklärt. Wunder dich aber nicht, wenn die Hippie-Bande in ein paar Jahren auf einem ihrem Bauernhof wohnt, während du noch immer über die Lösung für das menschliche Zusammenleben grübelst ...
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Wir müssten zu einer neuen Menschlichkeit zurückfinden, aber auch da habe ich kein Idealrezept, weil ich selbst bei mir erkenne, dass der Barbar, der um sein eigenes Überleben besorgt ist, stark ist. |
Und weil der Barbar in dir so stark ist, ist er natürlich auch in allen andern so stark? Andernfalls stimmt da einfach was nicht ? Ich frage mich gerade, wer hier zu einer "neuen Menschlichkeit" zurückfinden muss...
"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
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Zelder, ich habe mich in meinem nachfolgenden Beitrag doch ein wenig mehr erklärt. Hättest du mal eher darauf eingehen können, als auf meine emotionsgeladenen Tiraden am Anfang.
Wie ich sagte: Besser mal ne Weile draußen verbringen, als nur in den Bildschirm zu glotzen und den Keyboard-Warrior raushängen zu lassen.
Aber ich sage es nochmal: Ich habe mich lange Zeit mit der Thematik auseinandergesetzt (ich gebe zu, nur theoretisch, obwohl mir schon klar ist, was Camping bedeutet :-P ) - und ich bleibe dabei:
DAS GRÖSSTE PROBLEM SIND DIE MENSCHEN!
Es ist ja nicht mal leicht, ne Band zu gründen, wo alle vier oder fünf Musiker Bock auf den selben Sound haben (DA spreche ich aus Erfahrung). Ich kann das als Künstler und Musiker mehr als respektieren und verstehen (Stichwort "Künstlerego")
Wenn man in einer Gemeinschaft zusammenlebt, MUSS man Regeln einhalten, gewisse Dinge und Arbeiten erledigen, sonst versumpft das Ganze sehr schnell. Nun ist es doch so (und da wird mir keiner Widersprechen) dass jeder Mensch eigene Vorstellungen von Ordung und Sauberkeit und Arbeitsmoral hat.
Sicher, ich habe mir in den fast zehn Jahren, in denen ich mich mit dem Thema beschäftige, so meine Schlüsse daraus gezogen. Habe selbst mit BESTEN FREUNDEN die Konflikte erlebt, die schon bei den ersten gedanklichen Herangehensweisen entstehen.
Der eine will ne Kommune am Meer, der nächste gleich in Neuseeland, während ich für mich weiß, dass ich nie das Allgäu verlassen will!
Wenn man sich also im Vorfeld nicht mal darüber einigen kann, WO sowas überhaupt sein soll, dann will ich an die nächsten Schritte gar nicht denken.
Und dann das liebe Geld! Die großen Träume vom Ökohof mit Probenraum für die Band und nem RIESIGEN Garten... haben will es jeder, nur GELD haben tut keiner.
Also verschiebt man den Traum auf die nächsten unbestimmten zehn oder mehr Jahre und versucht sich währenddessen darin, mit einem gutbürgerlichen Job, das nötige Kleingeld anzusparen.
In der Zeit durchlebt jeder alle möglichen Beziehungen mit verschiedensten Partnern und plötzlich kommt man mit 28 auf die Idee, mit der akutellen Freundin nun doch eher in die Mietwohnung im nächsten Dorf zu ziehen und den Ersatzvater für die 12jährige Tochter zu spielen...
Mit 20 hat man noch Träume, mit 30 ne Familie... und das ist (verständlicherweise) plötzlich wichtiger als die Vision von der Kommune im Wald.
Auch die Leute, mit denen ich über Jahre im Internet über das Thema diskutiert habe, sind plötzlich ganz klassisch mit Partner und Mietwohnung am Start und kompensieren das Ganze mit dem Jährlichen Urlaub in Irland oder sonstwo...
Aber nochmal zurück zu dir, Zelder: WENN die "Hippiebande" in ein paar Jahren auf dem Bauernhof lebt, dann hast du was gut bei mir! Momentan beeindruckt mich deine Verteidigungshaltung für die drei ÜBERHAUPT NICHT!
... ne lustige Campingnummer für nen Sommer haut mich nämlich nicht vom Hocker.
ich weiß, ich weiß, ich hab bei dem Thema ne gute Prise Zynismus entwickelt, muss aber auch sagen, dass ich in den vielen Jahren gelernt habe, die Dummschwätzer und Nullnummern aus meinem Leben zu entfernen. Lange genug hab ich auf halbgare Ansagen und Versprechungen vertraut und war am Ende immer der Depp, der sich um alles gekümmert hat.
Meine jetztigen Freunde sind die besten und zuverlässigsten, die man sich wünschen kann; jedoch ist da keiner auch nur annähernd an einer Community im Wald interessiert. Aber man kann nicht alles haben...
Ich würde sagen, bei so nem Thema projeziert man als zivilisations-frustrierter Bürger auch ne dicke Prise Romantik rein...
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dian unregistriert
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Zumindest dem letzten Beitrag von Kjarthan kann ich voll und ganz zustimmen.
Gerade, was er im Bezug auf die menschliche Komponente schreibt, an der schon so viele Kommunen (und Internetprojekte *g*) gescheitert sind.
Betrachten wir es aber mal von einer etwas anderen Seite:
Das Leben ist da, um zu lernen.
Zu Beginn gehen wir alle völlig unreflektiert und naiv an das alles ran. Freunde wählen wir nach reinem Bauchgefühl aus, und oftmals realisieren wir erst viel später, dass das vermeintliche Bauchgefühl eigentlich nur ein Schwanzgefühl war. Wir haben uns blenden lassen von Wunschdenken, von Trieben, oder von der glänzenden Maske, die ein anderer Mensch nach außen hin gezeigt hat... und wachen irgendwann enttäuscht auf, um zu erkennen, dass wir uns an ein Trugbild verloren haben.
Dann sind wir im Normalfall sauer auf den vermeintlichen "Freund", der sich auf einmal als völlig anderer Mensch entpuppt. Wir geloben, dass wir uns in Zukunft nicht mehr so einfach verarschen lassen, und überdenken im Idealfall die Kriterien, nach denen wir uns Freunde, Geschlechtspartner oder Mitbewohner auswählen.
Das ist ein Lernprozess, durch den wohl jeder für sich selber durch muss.
Auch ich musste da durch.
Auch ich wurde oft genug ausgenutzt, habe mich mit vermeintlichen Freunden in die Haare bekommen oder erst nach ein paar Jahren Freundschaft festgestellt, dass man ja eigentlich auf einer völlig anderen Wellenlänge liegt.
Ich bilde mir aber ein, inzwischen daraus gelernt zu haben.
Meine Fähigkeit, Menschen zu durchschauen bzw. rechtzeitig zu erkennen, ob sie mit mir kompatibel sind oder nicht, hat sich in diesen Jahren deutlich gesteigert.
Ohne diese teilweise bitteren Erfahrungen würde ich wahrscheinlich heute noch naiv jeden Menschen als meinen Freund bezeichnen, und damit ein ums andere Mal auf die Schnauze fallen.
Was heißt das nun auf die Kommunen übertragen?
Ich finde, dass man sich die Menschen, mit denen man sowas macht, sehr genau aussuchen sollte.
Und diese Fähigkeit des Aussuchens will erstmal gelernt sein.
Der Optimalfall wäre natürlich, dass man das alles schon in der Theorie lernt, ohne selbst immer wieder die gleichen Fehler begehen zu müssen, die schon ganze Generationen von Aussteigern begangen haben.
Aber ich sehe nicht sehr viele theoretische Angebote, wo man sowas lernen könnte.. und ich glaube auch, die Auswahl an geeigneten Kandidaten ist heutzutage nicht so riesig, dass man da besonders wählerisch sein könnte. Man ist ja schon froh, wenn man in der näheren Umgebung überhaupt auch nur EINEN Menschen findet, der bereit wäre, mit einem eine Kommune zu gründen.
Also ich fürchte, an Enttäuschungen und geplatzten Projekten führt kaum ein Weg vorbei.
Das entscheidende ist für mich, wie man damit umgeht, und ob man auch bereit ist, daraus zu lernen, oder ob man immer nur den jeweils anderen die Schuld am Scheitern eines Projekts in die Schuhe schiebt.
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Jepp, theoretiche Angebote zum Thema "Kommune" gibt es irgendwie gar nicht, es ist, wie du sagst - man lernt das am Besten im extrem praxisorientierten REAL LIFE (C) - der beste Tipp kann da nur lauten: Wer auf die fresse fliegt, steht am besten gleich wieder auf.
Hmmm, vielleicht sollte man einen VHS-Kurs "Aussteigen für Einsteiger" oder "Kommune für Jedermann" anbieten... heutzutage bieten sich auch YouTube Video-Tutorials sehr an...
Eine weitere Möglichkeit wäre ein MMORPG: Anstelle WOW spielt man "Community-Online" :-D
okay, jetzt ist aber gut... :-P
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Ich weiß nicht, wo, aber irgendwo haben wir genau die gleiche Debatte schon mal geführt. Kann hier in irgendeinem Thread sein oder es war auf dem letzten Treffen.
Denn genau das Argument mit dem Klo fällt mir jetzt wieder ein, dass ein sauberes Klo eine Voraussetzung war, die ich auch hatte.
Ich habe damals darauf aber eher hingewiesen, dass eben jeder sich erstmal überlegen sollte, welche Sachen ihm wichtig sind, wenn er in einer Gruppe lebt. Okay, da kann man dann auch sagen, Kjarthan, da hast Du zumindest schon relativ klare Vorstellungen, was Du erwartest. Insofern hast Du schon einen großen Schritt gemacht, in einer Kommune etwas dauerhafter leben zu können als andere, wenn Du schon weißt, was Du willst.
Letztendlich kann ich eben da nur sagen, dass eine Sache, die für micht eben wichtig ist, diejenige wäre, dass ich das nur mit Menschen machen kann, die auch bereit sind, sich auf feste Regeln einzulassen und entsprechend rücksichtsvoll und höflich miteinander umgehen. (Das kann aber im Konfliktfall auch mal sein, dass man sich gegenseitig eine reinhaut, um die Situation zu klären.)
Also, auf jeden Fall ist imo eher das Haupthinderniss nicht, dass man mit Menschen zusammenlebt, die man nicht genügend kennt, sondern eben die Unkenntnis über sich selbst. Viele Menschen wissen gar nicht, welche Erwartungen sie haben, weder eigene noch die Anforderungen, die sie an andere Menschen haben. Und wenn man sich schon selbst nicht kennt, dann kann man höchstens sagen, dass man eine Kommune versuchsweise mitmacht, u.U. auch, um sich selbst kennenzulernen.
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Original von Kjarthan
Zelder, ich habe mich in meinem nachfolgenden Beitrag doch ein wenig mehr erklärt. Hättest du mal eher darauf eingehen können, als auf meine emotionsgeladenen Tiraden am Anfang. |
Ich wollte nun mal auf deine Hasstiraden eingehen ... darauf hättest du auch mal eingehen können.
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Wie ich sagte: Besser mal ne Weile draußen verbringen, als nur in den Bildschirm zu glotzen und den Keyboard-Warrior raushängen zu lassen. |
Soso, aber das ganze in einem Campingzelt machen, weil, wie du ja bereits festgestellt hast, ein Häuslein zu bauen teuer ist, geht natürlich gar nicht. Das schreit nach HALBGAR, ich hasse HALBGAR !! SO NICHT !!
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Aber ich sage es nochmal: Ich habe mich lange Zeit mit der Thematik auseinandergesetzt (ich gebe zu, nur theoretisch, obwohl mir schon klar ist, was Camping bedeutet :-P ) |
Dann ist Tipi Valley also auch keine Kommune, weil die leben ja in Zelten !
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Aber nochmal zurück zu dir, Zelder: WENN die "Hippiebande" in ein paar Jahren auf dem Bauernhof lebt, dann hast du was gut bei mir! Momentan beeindruckt mich deine Verteidigungshaltung für die drei ÜBERHAUPT NICHT!
... ne lustige Campingnummer für nen Sommer haut mich nämlich nicht vom Hocker. |
Dass du mich in einer Verteidigungshaltung siehst, entlarvt nur deine grundlegende Art zu Argumentieren.
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Ich würde sagen, bei so nem Thema projeziert man als zivilisations-frustrierter Bürger auch ne dicke Prise Romantik rein... |
Die Weltuntergangsromatik via EMP bitte nicht vergessen ..
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Jepp, theoretiche Angebote zum Thema "Kommune" gibt es irgendwie gar nicht |
Das ist also das Ergebnis deiner jahrelangen theoretischen Beschäftigung mit dem Thema? Sorry, dass ich dich nicht ernstnehmen kann, aber ich kann es einfach nicht
Hier nur ein Beispiel.
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okay, jetzt ist aber gut... :-P |
Sicher?
"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
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Nö, überhaupt nicht sicher... das war nur für den letzten Beitrag gut...
Wir können uns hier nach traditioneller Internet-Manier die Finger blutig tippen in unserem Kampf um's RECHT (TM) - oder einsehen, dass wir da sehr verschiedene Ansichten dazu haben.
Ich bin jemand, der lieber eine Lösung sucht, die nicht gleich einen Rückschritt darstellt.
Ich sehe es als einen Rückschritt, wenn man ohne Wissen in Zelten lebt; deshalb sind mir Naturvölker symphatisch - ich könnte aber nie mit einem Naturvolk leben, da ich (leider) viel zu Zivilisationsgeschädigt und geprägt bin. Selbst, wenn ich es wollte, könnte ich nicht einfach unter völlig fremden Menschen leben, die eine vollkommen eigene Kultur haben.
Und ich sage es nochmal: In Deutschland haben wir einen ziemlich langen und kalten Winter - den kann man nicht einfach "wegromantisieren" - deshalb Hütten und DESHALB sehe ich Zelte als Halbgar (ich glaube, dieses Wort wurde noch nie so oft in einem Forenthread benutzt... da wird es sich aber freuen...)
Eine Jurte - okay - aber darin kann man ja auch aufrecht stehen.
Ach, verdammtnochmal... bevor das über zig Seiten ausartet: Ich glaube, das Weiseste, das ich dazu sagen kann ist: Soll doch jeder machen, was er will - ob er in nem Campingzelt, Wohnwagen, Wohnklo, Wohnblock oder auf'm Baum lebt.
Ich habe übrigens kein Problem mit Kritik meiner Person gegenüber, die kann auch gerne böse sein.
Letztlich hilft mir das, meinen Standpunkt zu reflektieren und mich weiterzuentwickeln.
Möglicherweise erkenne ich hier zum ersten mal für mich, dass ich mit einem Kommunenleben überhaupt nichts zu tun haben will! Ich glaube, da kann jeder zustimmen, dass man als Mensch oft über lange Zeit Illusionen hat oder sich etwas einredet, was sich irgendwann als große Selbstlüge darstellt.
Eine kleine Geschichte noch dazu: Als vor einigen Jahren ein guter Freund eine neue L.A.G. (Lebens Abschnitts Gefährtin) samt Tochter hatte, wollten die mich auf subtil manipulative Weise dazu überreden, mich doch IHRER Vision vom Bauernhof in Norddeutschland anzuschließen.
Versteht ihr, was ich meine? Unter dem Deckmantel der "Community" - und weil man dazu ja ein paar (geldgebende) Leutchen braucht sollte ich da dabei sein.
Die haben versucht, mir das mit allerlei romantisierenden Bildern und diversen Argumenten, schmackhaft zu machen.
Aber letztlich wäre ich doch nur der Durchführungsgehilfe für DEREN Traum vom Hof auf dem Land gewesen, der sein Geld und seine Arbeitskraft dazu mitbringt...
Ich glaube, hierin sehe ich eine der größten Gefahren für eine Kommune: Dass ein paar Wenige versuchen, ihre Vision mit Hilfe von naiven Mitläufern, die praktisch zu steuern sind, verwirklichen.
DAS ist dann keine gleichberechtigte Gemeinschaft!
Hier im Allgäu gibt es eine Gruppierung, die in einer Stadt am Lech einen ganzen Straßenzug übernommen haben. Die Leben sogar mit eigener Zeitrechnung und haben sich abartigerweise nach einem alten Keltenstamm, der damals hier lebte, benannt. Oben sitzt ein fetter Sektenführer (obwohl man ja einen auf "Matriarchat" macht) und fährt hin und wieder seine dicke Karre spazieren.
Ich weiß, ich bringe hier gerade Beispiele, die nicht wirklich mit dem Thema zu tun haben bzw. sollten.
Und doch sehe ich immer wieder die Gefahr, wenn sich Menschen in einer größeren Gruppe zusammenschließen, um etwas "gemeinsames" zu tun.
Wir sind Herdentiere und wir sind es gewohnt, dass es Anführer gibt. Es gibt nun mal Alphatiere und passiv unterwürfige Charaktäre.
Ich denke, man MUSS die Motive hinterfragen, warum man dies oder das tut.
Ich versuche das für mich und bin auch nach 31 Jahren noch nicht auf die große Lösung gekommen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kjarthan am 24.03.2010 17:21.
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Original von Kjarthan
Wir können uns hier nach traditioneller Internet-Manier die Finger blutig tippen in unserem Kampf um's RECHT (TM) - oder einsehen, dass wir da sehr verschiedene Ansichten dazu haben. |
Mir geht es nicht um's Rechthaben und ich will mich auch gar nicht als überlegen darstellen. Aber mich nervt einfach deine altkluge und angreifende Art. Ok, wenn du den tatsächlich mehr Erfahrung hättest und mit denen dieses Projekt bewerten würdest... die hast du aber nicht, wie du ja später selbst gesagt hast.
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Ich sehe es als einen Rückschritt, wenn man ohne Wissen in Zelten lebt; deshalb sind mir Naturvölker symphatisch - ich könnte aber nie mit einem Naturvolk leben, da ich (leider) viel zu Zivilisationsgeschädigt und geprägt bin. Selbst, wenn ich es wollte, könnte ich nicht einfach unter völlig fremden Menschen leben, die eine vollkommen eigene Kultur haben. |
Woraus ziehst du jetzt deine Erkenntnis, dass sie 'ohne Wissen' in dem Zelt gelebt haben?
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Und ich sage es nochmal: In Deutschland haben wir einen ziemlich langen und kalten Winter - den kann man nicht einfach "wegromantisieren" - deshalb Hütten und DESHALB sehe ich Zelte als Halbgar (ich glaube, dieses Wort wurde noch nie so oft in einem Forenthread benutzt... da wird es sich aber freuen...) |
Und was verleitet dich jetzt zu dieser arroganten Annahme, dass sie den Winter 'wegromantisiert' hätten? Das Problem wurde doch sogar im Video angesprochen.
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Eine Jurte - okay - aber darin kann man ja auch aufrecht stehen.
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Wenn's dir nur darum geht, in dem Zelt von denen kann man auch stehen^^.
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Ach, verdammtnochmal... bevor das über zig Seiten ausartet: Ich glaube, das Weiseste, das ich dazu sagen kann ist: Soll doch jeder machen, was er will - ob er in nem Campingzelt, Wohnwagen, Wohnklo, Wohnblock oder auf'm Baum lebt. |
Jo, warum nicht gleich so? Das ganze inhaltslose Lästern hättest du dir auch einfach sparen können...
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Ich habe übrigens kein Problem mit Kritik meiner Person gegenüber, die kann auch gerne böse sein.
Letztlich hilft mir das, meinen Standpunkt zu reflektieren und mich weiterzuentwickeln. |
Na dann brauche ich mich ja nicht zurückzuhalten
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Möglicherweise erkenne ich hier zum ersten mal für mich, dass ich mit einem Kommunenleben überhaupt nichts zu tun haben will! Ich glaube, da kann jeder zustimmen, dass man als Mensch oft über lange Zeit Illusionen hat oder sich etwas einredet, was sich irgendwann als große Selbstlüge darstellt. |
Sicher, niemand ist vor Selbstlügen gefeit. Aber ist das nicht ein gutes Argument, Träume wie z.B. das Kommuneleben erst mal in einem finanziell wie organisatorisch kleinen Rahmen auszutesten?
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Eine kleine Geschichte noch dazu: Als vor einigen Jahren ein guter Freund eine neue L.A.G. (Lebens Abschnitts Gefährtin) samt Tochter hatte, wollten die mich auf subtil manipulative Weise dazu überreden, mich doch IHRER Vision vom Bauernhof in Norddeutschland anzuschließen.
Versteht ihr, was ich meine? Unter dem Deckmantel der "Community" - und weil man dazu ja ein paar (geldgebende) Leutchen braucht sollte ich da dabei sein.
Die haben versucht, mir das mit allerlei romantisierenden Bildern und diversen Argumenten, schmackhaft zu machen.
Aber letztlich wäre ich doch nur der Durchführungsgehilfe für DEREN Traum vom Hof auf dem Land gewesen, der sein Geld und seine Arbeitskraft dazu mitbringt... |
Ich habe nicht den Eindruck, dass man dem Pärchen Vorwüfe machen kann, weil sie dich für diese Sache begeistern wollten... Wenn du aus IHRER Vision nicht DEINE machen kannst, dann passt ihr halt nicht zusammen und fertig.
Kein Grund hinter ihrem Rücken schlecht über sie zu reden ...
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Hier im Allgäu gibt es eine Gruppierung, die in einer Stadt am Lech einen ganzen Straßenzug übernommen haben. Die Leben sogar mit eigener Zeitrechnung und haben sich abartigerweise nach einem alten Keltenstamm, der damals hier lebte, benannt. Oben sitzt ein fetter Sektenführer (obwohl man ja einen auf "Matriarchat" macht) und fährt hin und wieder seine dicke Karre spazieren.
Ich weiß, ich bringe hier gerade Beispiele, die nicht wirklich mit dem Thema zu tun haben bzw. sollten. |
Stimmt.
Die Likatier sind übrigens auch mit Telemedial verbandelt
"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
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