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Tja, bei mir ist der einzige Grund warum ich einen "normalen" Rhythmus "will" auch nur der, dass meine sozialen RL Kontakte halt alle bürgerliche Schweine sind die meinen in die Schule oder arbeiten oder sowas gehen zu müssen und somit eher Tags auf sind.. ^^ Nein ernsthaft, im Winter zieh' ich die Nacht eigentlich auch deutlich vor.. im Sommer ists dafür umgekehrt.
Achja, bzgl Xocs Methode:
Gestern also mal versucht, nachdem ich die Tage davor um ~8 herum schlafen ging, um 10 schlafen zu gehen. Ging also um 10 pennen und konnte aber, warum auch immer, überhaupt nich ordentlich pennen... also, schlief von 10-16 uhr und das aber mit ständigem aufwachen etc.. hatte aber immerhin den Vorteil, dass ich (vA auch durch das Konzert was gestern Abends auch war), extrem kaputt war und dann um 2 seelig einschlief. Wobei natürlich auch total beschissen > da total andere Schlafenszeit als zuvor, aber nach einer Woche sollte sich das wieder reguliert haben.
Problem wirds nur wieder evtl ab dem Tag, an dem ich wieder ausgeschlafen bin, und somit wieder schwerer einschlaf (normale (ein)Schlafstörungen hab ich ja so auch..)
Aber seltsamerweise geht mir das grad völlig am Arsch vorbei (normalerweise sind meine Schlafstörungen immer mit depressiver Verstimmung verbunden).
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"And manifest the daydream
Like those who fell before
And glorify our small attempts
And hate ourselves no more
Blow words between these sucker's teeth
And bind these panicked hands
Lose your heart like a clumsy bell
Please be well"
-Horses in the Sky
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atreju:
ich zähle mal eben alle tipps auf, die ich mir bisher angelesen habe zum thema:
zunächst einmal soll man angeblich in 1,5stunden intervallen schlafen. geht man also um 23 uhr schlafen, sollte man z.b. um 7:30 aufstehen anstatt um 8 uhr.
zum schlafen gehen sollte es dunkel sein - das fördert die ausschüttung von melatonin, wodurch man schläfrig wird. optimal ist es, wenn man sich nur zum schlafen hinlegt und sonst vermeidet, z.b. stundenlang vom bett aus fern zu sehen.
den schlaf begünstigt, wenn man am tag viel bewegung hatte und ca 2-3l wasser getrunken hat. aber selbst da kann man etwas falsch machen. ich habe leider vergessen, welches das richtige wasser ist. aber wer kauft sich schon zu diesem zweck ganz bestimmtes mineralwasser. ausserdem kann man auch zuviel wasser trinken. empfohlen wird: trinken, wenn man durst hat. hat man viel zu wenig durst, um am tag 1,5 bis 2 liter zu schaffen, könnte es am blutdruck (schwächegefühl) o.ä. liegen.
zum aufwachen:
wie oben erwähnt, den 1,5std intervall beachten. möglichst durch leise musik wecken lassen, nicht durch laute pieper oder sowas.
wenn man von sich selbst weiß, dass man dazu neigt, den wecker abzuschalten, sollte man ihn ausser reichweite platzieren. wenn man wecker leicht überhört, sollte man steigende lautstärke einstellen und mehrere wecker benutzen.
während beim einschlafen dunkelheit gefragt ist, wirkt licht zum aufstehen ganz gut.
wird man wach, sollte man sich erstmal recken und strecken. dann langsam aufstehen, zum offenen fenster gehen, eine frische prise luft schnappen und tief durchatmen. sehr gut wirkt auch eine dusche: von unten nach oben erst warm, dann kalt abduschen; das härtet ab und fördert den kreislauf.
natürlicher schlaf ist gesund, wohingegen durch z.b. schlaftabletten erzwungener schlaf eher ungesund ist (ausgenommen sind die nicht erzwingenden, sondern den schlaf begleitenden schlafmittel, die es aber mMn nur auf rezept gibt).
gegner des schlafs sind kaffee (der kann auch müde machen bei falscher dosierung), medikamente, drogen, alkohol.
edit: und nur schlafen gehen, wenn man denkt, dass man in den nächsten 15min einschlafen würde.
tjo, soweit zu meinem wissen darüber.
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Ach ja, zu meiner Methode:
Damit das klappt, sollte man von Natur aus Spätaufsteher sein, also einen Inneren Rhythmus von >24h haben. Dadurch fällt es leichter jeden Tag später ins Bett zu gehen als jeden Tag früher. Auf jeden Fall sollte man nicht gegen seine innere Uhr schlafen (also nur pennen gehen, wenn man merkt, dass man nun pennen kann). Falls man es geschafft hat den eigenen Biorhythmus total zu zerstören muss man den erstmal wieder reparieren.
Was helfen kann ist, den Schlaf zu komprimieren, also nur 6 Stunden oder so am Tag im Bett verbringen damit man, wenn man schläft, wenigstens richtig schläft.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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| Zitat: |
Original von quaid
sehr gut wirkt auch eine dusche: von unten nach oben erst warm, dann kalt abduschen; das härtet ab und fördert den kreislauf. |
...oder einfach das warme Wasser komplett weg lassen - geht schneller, und man kann ein bisschen später aufstehen. Danach ist man dann auch wirklich wach. Aber das kann man sich ja schrittweise angewöhnen.
| Zitat: |
Original von quaid
gegner des schlafs sind kaffee (der kann auch müde machen bei falscher dosierung), medikamente, drogen, alkohol. |
Hm, mit Alkohol im Blut kann ich meist extrem gut einschlafen; ist ziehmlich selten dass ich nach dem Feiern im Bett liege und nicht schlafen kann...
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zum kotzen. nach 5-7std schlaf werd ich wach und kann net mehr einpennen. dafür werd ich im laufe des tages..manchmal gegen mittag schon..wieder müde.
wie mans macht, ist es falsch.
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Ich denke auf jedenfall, das verkehrteste was man machen kann wenn man einschlafen will ist, sich vor einen Rechner mit Internetzugang zu setzen. Falls du das machst wenn du nicht schlafen kannst, quaid, unbedingt damit aufhören!
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ich hab grad das bild von dem typen aus dem film "hackers" vor mir, wie er ne kippe in der einen hand und ne tasse kaffe in der anderen hält inmitten einer selbsthilfegruppe und er sagt: "ich bin nicht süchtig! nein..das ist ein mißverständnis.."
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kann man eigentlich nur durch ständiges, morgendliches wecken bewirken, dass man abends früher müde wird um auf genug schlaf zu kommen?
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sandu mehta unregistriert
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bei mir reicht es manchmal, nur genug motivation zu haben, früh aufzustehen. aufwachen tu ich sowieso öfter mal von alleine, meistens schlaf ich dann aber sofort weiter, sodass ichs sogar öfter mal vergesse, überhaupt aufgewacht zu sein. ich las auch mal, dass das jeder nach den rem-phasen tut (was das frequentierte herumwälzen im bett erklärt), ohne dabei allerdings allzu wach zu werden.
motivation, früher aufzuwachen könnte z.b. sein, dass man den morgen (oder den tag) noch miterlebt, also etwas helligkeit draußen, die auch mal ganz schön sein kann
oder dass man zeit hat, irgendwelche dinge zu machen.. allgemein hilft es zum muntersein eher, das leben zu schätzen; wenn ich in depriphasen bin, hab ich oft einfach gar kein bock, überhaupt wach zu sein und schlaf entsprechend auch lange, sofern ich nicht schlafstörungen hab.
kennt ihr das auch - es erscheint mir wie ein überbleibsel der kindheit - morgens aufzuwachen und das gefühl zu haben, die welt läge einem zu füßen. diese begeisterung über die schönheit des lebens, die vorfreude auf all die dinge, die man vielleicht noch tun wird. der geruch von frühling, die briese des sommermorgens, das hypnotische weiß des schnees, das zum schlittenfahren einläd.. äh ja, usw. ^^
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sandu mehta am 04.01.2009 15:53.
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kleine zusammenfassung:
ursprünglich bin ich zeitlich immer weiter nach hinten gerutscht und immer bis zu 5 uhr morgens wach geblieben, habe dann entsprechend lange geschlafen bis 14 uhr oder so.
aufgrund meiner arbeitssuche wollte ich herr der lage werden, und habe eine nacht durch gemacht. der schlafentzug wirkte sich mit starker müdigkeit am folgetag gegen 17uhr aus, gegen die ich dann nicht mehr viel machen konnte. entsprechend früh - so gegen 24 uhr - bin ich dann wieder wach geworden; habe dann noch ein paar stündchen ein nickerchen gemacht und den morgen mit tv rumgebracht.
am selben tag bin ich wieder gegen 17 uhr müde geworden, und wurde auch wieder recht früh wach. das ganze wiederholte sich ein paar tage und verschob sich leicht nach hinten.
momentan gehe ich zwischen 21 und 23 uhr schlafen und werde zwischen 9 und 10 uhr wach. dass ist immernoch recht langer schlaf, aber die zeiten sind okay..
edit:
sandu mehta: was deine signatur angeht.. kunst ist in erster linie etwas subjektives für mich. wie geschmack lässt sich schwer darüber streiten. in zweiter linie gibt es richtlinien für z.b. abstrakte kunst. findest du wirklich, dass man kunst stets nach den vorgaben beurteilen sollte und so menschliches versagen in der kunst stets möglich ist? damit würdest du die künstlerische freiheit ja weitesgehend ausschließen..
im übrigen verstehe ich nicht, warum menschliches versagen dokumentierende kunst stets die bessere kunst sein soll.
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Wie siehts eigentlich mit Magnesiummangel aus?
Hatte dich ja schonmal drauf angesprochen, das kann jedenfalls Ursache für vieles sein, hatte ich ja selbst schon öfter.
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jo..ich war selbst überrascht.
schlafstörungen, kopfschmerzen, konzentrationsschwierigkeiten, kalte füße..alles und noch viel mehr mögliche ursachen für magnesiummangel.
ich bin dahingehend nicht schlauer geworden..nehme halt jeden tag sone komische tablette wo alles mögliche drinne is..auch magnesium. und dann hab ich ja noch milch von dem müsli jeden morgen, und mineralwasser. dass muss reichen.
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Hansi unregistriert
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@quaid: Schaff dir einen Hund an, der pegelt deinen gesunden Tag-/Nachtrhytmus weil er dich früh weckt wenn er raus will
. Funktioniert bei mir zumindest super und man wird wenigstens mal nett durch Kuscheln und schlabbern geweckt
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