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Hansi
unregistriert
Hansi's Hausaufgaben 13.01.2011 05:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hier mal eine kleine Sammlung und zukünftige Ansammlung von Hausaufgaben und sonstigen Texten von mir, die ich so verbrochen habe um damit sowas ähnliches wie eine Journalisten-Ausbildung an der DEUTSCHEN POP Akademie zu bekommen (welche hier erwähnt sei, damit ich keinen Ärger bekomme, wenn ich Hausaufgaben für die POP woanders veröffentliche, ich danke der Academy --> http://www.youtube.com/watch?v=jwvBd7MX-Ng ).

Zum Anfang ein Kommentar zur verlorenen Koffer/Terrordebatte:

Zitat:
Der verlorene Koffer

Das neue Jahr hat begonnen, Weihnachten ist überstanden – und das ganz ohne Kofferbomben, einstürzende Neubauten oder sonstige terroristische Aktivitäten. Osama hat es auch im letzten Jahr wieder verschlafen sich als Weihnachtsmann zu verkleiden um den Menschen Hass und Terror anstatt Liebe und Plätzchen zu bringen. Zwar gab es vereinzelt dubiose Meldungen über „Terrorverdächtige“ welche verhaftet wurden, konkrete Fakten blieben jedoch wieder einmal Mangelware.

Nun beginnt bald die Winterurlaubs-Saison und die Flughäfen rüsten sich erneut für den Angriff einer Terror-Armada. So wurden nun „Gefahrenstufen für Touristen“ ins Leben gerufen, mit ganz eindeutigen Merkmalen, woran man einen echten Terroristen erkennt. Wer also für die kalte Jahreszeit einen Urlaub im sonnigen Süden geplant hat, sollte also gut aufpassen, sich am Flughafen nicht verdächtig zu verhalten um zusätzlichen Verdachtskontrollprozeduren aus dem Weg zu gehen. Kommen Sie also am Besten schon in sommerlicher Kleidung um nicht durch eine Vermummung in dicker Winterkleidung aufzufallen. Auch sollten Sie keinen gereizten oder genervten Eindruck machen, wenn ihnen die Warterei und allgemeine Kontrollprozedur zu langwierig und nervtötend erscheint. Zu sehr unauffällig sollten Sie sich aber auch nicht verhalten, da ein Maximum an Unauffälligkeit schon wieder verdächtig wirken kann. Und, lassen Sie um Himmelswillen nirgends ihr Gepäck unbeaufsichtigt rumstehen. Schlimm genug, dass dieses die Begierde von kriminellen Taschendieben und Trickbetrügern auf sich zieht, nun gerät es aber zusätzlich noch durch den über motivierten Einsatz von SEK-Beamten in Gefahr.

Mal eben vorm Abflug noch zur Toilette gedüst und den Koffer stehen gelassen, könnte man nun ein evakuiertes, gesprengtes Schlachtfeld wiederfinden, wenn aus dem kleinen, ein großes „Geschäft“ in der Örtlichkeit wurde. Wo der aufmerksame, brave Bürger früher noch zum Fundbüro eilte, wird er nun direkt die Polizei rufen, wenn er ein herrenloses Gepäckstück entdeckt.

Zu verdanken haben wir diese Zustände einer Ansammlung von Hasspredigern überall auf der Welt.
All diese Hassprediger verfolgen sehr unterschiedliche Ziele. Bei der Forderung nach einer „islamisch-westlichen Welt“ angefangen, bis hin zu Angriffskriegen auf Ölressourcen oder der Maximierung von Auflage- und Verkaufszahlen. Alle singen sie mit im Chor der Massenpanik.

Wussten Sie, dass es wahrscheinlicher ist Opfer eines Selbstmordes zu werden, anstatt Opfer eines Terroranschlags? Jährlich wählen erheblich mehr Menschen den Freitod, anstatt sich von wahnsinnigen Al Quaida Gotteskriegern in die Luft sprengen zu lassen. Sie können also ganz beruhigt sein, passen Sie nur auf sich selbst gut auf und zeigen Sie sich am Besten direkt selbst an, wenn Sie mal wieder in Suizidgedanken verfallen. Sie stellen eine wesentlich größere Bedrohung für sich selbst dar, als es ein Krieger im Dschihad jemals sein könnte.

Begeben Sie sich direkt in freiwillige Einzelhaft. Decken Sie sich mit genügend Lebensmittelvorräten, räumen Sie ihr Zimmer komplett leer, ganz wichtig, packen Sie alle spitzen Gegenstände bei Seite und schauen Sie 24 Stunden an 7 Tagen die Woche ihre Raufasertapete an. Nur so ist ein Optimum an Sicherheit für Sie und all ihre Bekannten und Verwandten geboten.

Sollten Sie dann denn doch einmal vor die Haustür müssen, achten Sie auf verdächtige Personen und verlorene Gepäckstücke und speichern Sie schon zur Sicherheit alle relevanten Notrufnummern in ihrem voll überwachten Handy.

Sie Leben in einer Zeit der Gefahren, es Hasses, des Mordens und der Unterdrückung. Sie werden bombardiert, ausgeraubt, überwacht und manipuliert. Ihre Gedanken dürfen nicht von denen der vorgeschriebenen Norm abweichen. Erledigen Sie emsig Ihre Pflichten, hinterfragen Sie niemals, pressen Sie sich durch eine enge Schablone der Angepassten und lassen Sie NIEMALS Ihren Koffer unbeaufsichtigt in der Gegend rum stehen. Frohes Neues Jahr, Herr Osama bin Husseinbushdemaizierespringer. Hansi Hirsch.
Hansi
unregistriert
13.01.2011 05:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Und hier noch ein Kommentar, diesmal zur Fernsehsensation "Das Supertalent":

Zitat:
Das Supertalent

Bereits zum vierten Mal ging in diesem Jahr die Castingshow „Das Supertalent“ mit Dieter Bohlen auf Sendung. Das Format ist schnell und einfach erklärt. Eine dreiköpfige Jury, und bei finalen Entscheidungen die Zuschauer, wählen aus tausenden gecasteten Menschen ihr „Supertalent“. Einen Mensch also mit einer besonderen Gabe oder einer außergewöhnlichen Fähigkeit. Die Sendung erzielte und erzielt Rekordeinschaltquoten und bekam zu allem Überfluss im Jahr 2010 auch noch die Goldene Kamera in der Kategorie „Beste Unterhaltung“.

Da fragt man sich allmählich ob die Leute wirklich grottenschlechte Unterhaltung lieben oder ob sie grottenschlechte Unterhaltung für anspruchsvolle Kunst befinden. Ich weiß nicht, welche von beiden Vorstellungen ich nun gruseliger finden soll.

„Das Supertalent“ ist Entertainment auf unterstem Niveau. Auf den Zuschauer prasselt eine unglaubliche Flut sinnentleerter Informationen ein. Diese werden dann noch gebührend von einer dreiköpfigen, „hochqualifizierten“ und immer zu Scherzen aufgelegten Jury mit hohlen Phrasen, stumpfen Beleidigungen oder süßholzraspelden Emotionsausbrüchen kommentiert, dass einem auf jeden Fall die Tränen kommen werden (aus welcher Emotion heraus, sei jetzt mal dahin gestellt).

Die kompetente Jury besteht aus aus einer heulsusigen Laufsteg-Quotenneger-Schwuchtel, einer nuttigen Fußballspieler-Frau niederer Intelligenz und natürlich last but not least dem König aller deutschen Hirnfick-Unterhaltung: Dieter Bohlen himself, wie er (leider immer noch) leibt und lebt. Man möge meine vulgäre Ausdrucksweise an dieser Stelle entschuldigen, aber ich neige zu Tourette-Anfällen, wenn RTL versucht mir ins Hirn zu kacken. Schließlich hat jeder ein Recht darauf diskriminiert zu werden.

Schlimm genug, wenn alle Jurymitglieder in ihren Karrieren Talent vermissen ließen. Nun aber über das Talent anderer Menschen zu urteilen grenzt an eine bodenlose Frechheit. Der Kopf der Jury, Dieter Bohlen, mag es ja durchaus verstanden haben talentierte Eintagsfliegen so geschickt zu vermarkten, dass sein eigenes Prestige und letztendlich auch sein Kontostand in schwindelerregende Höhen gestiegen sind. Von hoher Kunst jedoch scheint er keinen blassen Schimmer zu haben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Herr Bohlen gerne mal von aufreizenden jungen Damen bezirzen lässt, ihnen eine gute Beurteilung auszustellen und dafür bei wirklich talentierten Künstlern das Haar in der Suppe zu suchen und es derart aufzubauschen, dass sie direkt nach der Show in psychologische Behandlung geschickt werden müssen und sich vermutlich ihr ganzes restliches Leben nicht mehr aus dem Erdboden trauen in den sie versunken sind.

Das Konzept der Show sieht vor, bewusst untalentierte Möchtegerns weiter kommen zu lassen, damit der abgestumpfte Zuschauer auch ja einen noch größeren Idioten als ihn selbst findet, über welchen er dann herfallen, ihn zerreißen und ihn auslachen kann. Es ist eben viel einfacher das Unvermögen bei anderen zu suchen und sich über sie zu erheben, anstatt sich die Frage nach der eigenen Beschränktheit zu stellen und warum man sich diesen Schrott eigentlich antut. Dem Gewinner der Show wird eine rosige Zukunft als Superstar in Aussicht gestellt, die Erstveröffentlichung wird ein Megaerfolg. Danach verschwinden sie meist in der Versenkung, oder erinnert ihr euch noch genau an die Gewinner der ersten Staffeln?

Das RTL mit der Bezeichnung „Bildungsfernsehen“ nichts anfangen kann, ist hinreichend bekannt. Wenn man jedoch denkt ein Sendeformat ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten, wird man recht schnell eines besseren belehrt. „Das Supertalent“ zumindest hat mal wieder alle Negativrekorde gesprengt.

An dieser Stelle möchte ich auch der Akademie Deutsche POP dafür danken, eine wertvolle Stunde meines Lebens damit verschwendet zu haben, zum ersten mal in meinem Leben überhaupt diese Scheiße geguckt zu haben, um einen fundierten, qualifizierten Kommentar darüber zu schreiben.

Die letzten Gehirnzellen, die ich mir noch nicht aus Frust über die Welt weg gesoffen habe, sind nun durch den Konsum dieses RTL-Streams vernichtet. RTL hat es mal wieder geschafft selbst dem allerletzten Verweigerer sein Gift in die Birne zu pumpen. Die entscheidende Frage die sich mir dabei stellt ist nun die, wer von allen beteiligten den niedrigsten IQ besitzt. Ist es RTL, welche sich immer wieder neue schwachsinnige Formate aus den Fingern saugen? Ist es der Konsument, welcher bereitwillig aus dem eingeschränkten Programm der Massenmedien auswählt um sich berieseln zu lassen? Sind es die Kandidaten, welche sich um jeden Preis hochmotiviert an Formate wie „Das Supertalent“ verkaufen? Oder ist es gar die Jury, welche es versteht die Kandidaten zu denunzieren, zu beleidigen und nichtssagende Kleinkunstdarsteller in den Himmel zu heben, aber stets das Publikum auf seine Seite zu ziehen? Bei der Frage nach Dummheit, stellt sich auch immer direkt die Frage der Absicht. Wenn wir dies nun weiter beleuchten... Ach lassen wir das...

„Das Supertalent“ ist auf alle Fälle eins, nämlich super dämlich. Ich möchte meine Leser dazu auffordern ihren Fernseher ab und ihr Gehirn einzuschalten und möchte abschließend die obligatorische Frage nach dem „WARUM?“ stellen. Nach zahlreichen Amokläufen, Terrorkatastrophen und Suizid-gefährdeten Torhütern tauchte diese Frage immer wieder auf: „WARUM?“. Warum aber nicht beim Supertalent? Hansi Hirsch.
Hansi
unregistriert
13.01.2011 06:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hier findet man Sozialpolitische Texte von mir, die mal nichts mit Schule zu tun haben:

Ein Kommentar zur NRW-Landtagswahl:
http://www.die-keas.org/node/406

Eine Kurz-Reportage aus der ARGE Porz:
http://www.die-keas.org/node/409

Eine kleine Danksagung:
http://www.die-keas.org/node/431

Hier mein Artikel zur Debatte Sarrazin, abgedruckt im (noch) aktuellen KEA (Kölner Erwerbslosen Anzeiger):
http://www.die-keas.org/pdf/kea-70.pdf

Ein Erlebnisbericht:
http://www.die-keas.org/node/450

Arne Reload



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13.01.2011 08:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Die letzten Texte sind wenigstens noch interessant, aber wozu müsst Ihr denn über so eine Scheiße wie Dieter Bohlen schreiben???
E-Mail an Arne Reload senden
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Hansi
unregistriert
13.01.2011 11:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Frag mich bitte nicht, es sind halt Hausaufgaben.

quaid

their law


13.01.2011 12:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Die kompetente Jury besteht aus aus einer heulsusigen Laufsteg-Quotenneger-Schwuchtel, einer nuttigen Fußballspieler-Frau niederer Intelligenz und natürlich last but not least dem König aller deutschen Hirnfick-Unterhaltung: Dieter Bohlen himself, wie er (leider immer noch) leibt und lebt

großes Grinsen
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Arne Reload



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14.01.2011 07:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Bei dem Artikel fehlt mir z.B. noch irgendwie so eine Einleitung, die neugierig macht, das auch zu lesen, wenn man ansonsten die Sendung nicht kennt.
E-Mail an Arne Reload senden
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Hansi
unregistriert
14.01.2011 09:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mh naja, den Leadsatz könnte man verbessern, aber wie willst du einen zerreißenden, satirischen Kommentar über ne Kacksendung noch anders und besser anteasen? Hättest du nen konkreten Vorschlag?

Arne Reload



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14.01.2011 12:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Irgendeine überraschende Einleitung eben, die nix mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, irgendwas so mitten drin, damit der Leser erst mal weiterliest, weil er gar nicht weiß, worum es geht.

Frag' am besten Dian. Bei germanistischen Sachen und Aufbau von Spannungsbögen gibt es wohl kaum jemand, der da mehr durchblickt wie er.
E-Mail an Arne Reload senden
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dian
unregistriert
14.01.2011 14:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube nicht, dass ich Hansi da noch irgendwelche Tipps geben muss.
Die Artikel gehen schon voll in Ordnung und erfüllen ihren Zweck. Der mit Sarrazin beispielsweise ist richtig gelungen und könnte so auch gut in einer größeren (linksgerichteten) Tageszeitung stehen.
Und das mit Supertalent... ich denke, wenn das jetzt ein längerer Essay werden würde, dann würde ich auch zu einer anderen Einleitung tendieren. Aber es ist ja mehr nur ein kurzes Statement, dafür braucht man meines Erachtens nicht zwangsläufig eine fantasievolle Einleitung.

Lustig wäre vielleicht, mit einem typischen Spruch von Dieter Bohlen anzufangen, der einem das Niveau der Sendung schon gleich sehr deutlich vor Augen führt.
Ich hab ja neulich mal ein paar Minuten DSDS angeschaut... kaum zu glauben, aber die haben es wirklich geschafft, dass ich die frühen Folgen mit Küblböck und Co. vermisse.
Damals hatte die Sendung noch ungefähr dreimal so viel Niveau und Anspruch wie heute... auch wenn man damals nicht geglaubt hätte, dass es noch tiefer geht.
Aber immerhin war es da noch eine Art Musiksendung, wo es zumindest noch ein bisschen um Gesang und sowas ging. Heute hingegen ist es ja nur noch eine Freakparade, in der sich immer zwei Typen von Kandidaten abwechseln...
1.) grottenschlechte, peinliche, stammelnde, sich selbst bepissende Loser, die zehn Minuten lang vorgeführt werden, teilweise noch mit Wiederholungen ihrer "Leistung" und spöttischen Animationen versehen...
und 2.) irgendwelche leicht besser singenden Kandidaten, meist mit, ähm, multikulturellem Hintergrund (ich glaube ja, die Hälfte von denen sind Verwandte von Menowin), in der Regel ist auch gerade zufälligerweise entweder die Oma des Kandidaten gestorben oder der Vater, der jetzt vom Himmel aus zuschaut und ganz doll stolz auf seinen Nachwuchs ist...
dazu ertönt dann schon in der Vorstellung eine ganz traurige Musik, anders als bei Kandidaten vom Typ A, wo meist irgendwelche Ballermannschlager von Micky Krause eingeblendet werden, so dass auch der dümmste Zuschauer gleich weiß, dass er mit diesem Versager (anders als mit den Versagern, die leicht besser singen) kein Mitleid haben muss.

Ach, es ist einfach nur erbärmlich, da ist im Grunde jedes Wort schon zu viel.
Die einzige Steigerung dazu wäre noch, wenn man versuchen müsste, einen ernsthaften journalistischen Artikel über diese ganzen Nachmittags-Pseudo-Realityshows wie "Familien im Brennpunkt" oder wie sie alle heißen zu schreiben...
da möchte man am liebsten doch nur ein leeres Blatt nehmen, es in die eigene Scheiße tunken und so dann unverändert im Heft abdrucken. Wenn man auch nur versuchen würde, dafür noch eine originelle Einleitung zu finden, hätte man schon mehr Kreativität und Intelligenz aufgewendet, als die Macher solcher Sendungen in ein paar hundert Folgen.
Was bin ich froh, dass ich mir raussuchen kann, über was ich schreiben möchte.

RedCheshireCat

Leben ist JETZT!

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26.03.2011 15:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Auch wenn das jetzt ziemlich spät kommt, mein Kommentar dazu:

Die Texte sind echt gut.
Wobei ich in dem "Supertalent-text" die Beleidung der Jury etwas zu niveaulos halte. Ich gestehe, ich hab es NICHT gesehen und außer Dieter Bohlen hab ich auch keine Ahnung von wem du noch in der Jury sprichst. Aber mit diesen Äußerungen machst du dich irgendwie nicht besser als deine "heulsusigen Laufsteg-Quotenneger-Schwuchtel", der "nuttigen Fußballspieler-Frau niederer Intelligenz" und dem "König aller deutschen Hirnfick-Unterhaltung: Dieter Bohlen himself"
Ich kann dich gut nachvollziehen, da ich auf diese systematische Massenverdummung auch allergisch reagiere, aber ich finde es einfach zu flach...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von RedCheshireCat am 26.03.2011 15:13.



„Rhetorik ist deshalb ein Problem, weil es schwierig ist, gleichzeitig zu reden und zu denken. Politiker entscheiden sich meistens für eines von beiden.“
„Die Entdeckung Amerikas war eine wundervolle Sache; noch wundervoller wäre es gewesen, hätte man Amerika nie entdeckt.“
„Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“
„Wenn wir bedenken, daß wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.“

Mark Twain
E-Mail an RedCheshireCat senden
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