Wir randalieren doch nicht
und ja die Bullen scheinen hier tatsächlich nichts besseres zu tun zu haben als uns auf schritt und dritt zu verfolgen und uns nach zuspionieren, vermutlich sind wir Teil einer reality soap, nur wissen wir davon noch nichts.
Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
Atory, ich hab jetzt immer noch nicht ganz verstanden, warum du "mitgenommen" wurdest?
Du hast einfach bei einer Klassenarbeit dagesessen und urplötzlich kam die Polizei (Kripo wirds nicht gewesen sein) und sackt dich ein, weil du gelächelt hast?
Wenn ich jedes Mal abgeführt worden wäre, weil ich bei ner Arbeit gelächelt hab, könnte ich inzwischen alle Beamten im Umkreis duzen
Aber da scheine ich ja damals, als mir ähnliches widerfahren ward, noch Glück gehabt zu haben. Ich hatte lediglich ein Routine-Gespräch mit zwei Uniformierten und man hat für eine Weile meine und mein Bruders Armbrüste konfisziert; inoffiziell, versteht sich, also konnte ich sie nächste Woche wieder abholen.
dian, wenn man regelmäßig Leibesvisitationen über sich ergehen lassen muss, reicht es auch, im Winter mit offenem Verdeck zu fahren: http://www.youtube.com/watch?v=ib91tF11Ubk
"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
auf vox läuft gerade so eine reportage über amokläufe.
auffallend ist dabei, wie sehr fast alle, also psychologen, lehrer und polizisten, von feigheit reden, wenn es um den akt des amoklaufes und die anschließende selbsttötung geht.
natürlich kann man diese anschuldigung nachvollziehen. doch frage ich mich, wieso nicht viel weiter vorn angefangen wird. ich denke, den natürlichen psychopathen, den das 'anormale' verhalten angeboren ist, gibt es wenn überhaupt nur sehr selten. die kinder werden in schulen gezwängt, und dann wird sich gewundert, wenn einer davon durchdreht, weil er mit dem system, den leuten, dem gruppenzwang oder sonstwas nicht klar kommt, und weil das alles noch nicht reicht, wirft man ihnen noch vor, dass sie nicht die verantwortung für ihren tötungsakt übernehmen.
warum sollte ein amokläufer nach so einer aktion noch weiter leben? die chance, dass er abtauchen kann und dauerhaft davon kommt, ist wohl ziemlich gering. genugtuung für die anhänger der opfer geben kann keine motivation für einen amokläufer sein.
was mich auch stört, ist die sinnlosigkeit, von der da gesprochen wird. warum ist das sinnlos? es hatte einen ganz konkreten sinn für den amokläufer (rache), es hatte einen sinn für opfer und angehörige der opfer (kausalität) und selbst aus der kuriosesten sicht könnte man von natürlicher selektion reden.
diese reportagen versuchen, ihr netz der rationalität über das thema amoklauf und am besten die ganze welt zu legen. dann wundern sich die anhänger der cliquen, die überlebt haben, wie es denn bloß *dazu* kommen konnte. und es ist ja so schrecklich! natürlich ist es schrecklich, genau das ist das erklärte ziel jedes amokläufers. und warum soll es schrecklich sein? das ist doch wohl eine entscheidende frage.
bringt doch ruhig metalldetektoren an jeden eingang der schulen an, lernt den lehrern deeskalierendes verhaltenstraining und verschärft die gesetze zum vertrieb von waffen sowie gewaltverherrlichenden medien. vielleicht bringt ein potentieller amokläufer sich dann nur selbst um, anstatt noch andere mitzunehmen. dann ist es aber kein drama, sondern nur eine verhinderte tragödie, nicht wahr?
die grundfeste des systems, die es ermöglichen, dass leute zu amokläufern werden, in frage zu stellen, kommt offenbar nicht in frage. oder ist es gar nicht möglich, das system dahingehend zu verbessern?
Original von quaid
was mich auch stört, ist die sinnlosigkeit, von der da gesprochen wird. warum ist das sinnlos? es hatte einen ganz konkreten sinn für den amokläufer (rache), es hatte einen sinn für opfer und angehörige der opfer (kausalität) und selbst aus der kuriosesten sicht könnte man von natürlicher selektion reden.
Hä?
Könntest Du das mal erklären?
Also, als konkretes Beispiel:
Welchen Sinn würde es für Dich machen, wenn Dich ein Amokläufer abknallt?
welchen sinn es für ein opfer macht, spielt eigentlich weniger eine rolle, wenn das opfer dann stirbt anstatt nur verletzt zu werden. ich nehme an, darauf wolltest du hinaus.
die kausalität, die dahinter steckt, ist im prinzip die, dass die opfer irgendwas getan haben, was den späteren täter zu seiner tat geführt hat. im letzten moment denkt es vielleicht noch "fuck, das hab ich jetzt davon, dass ich den typen immer blöd angemacht habe, um cool zu sein" oder so
daraus könnten auch angehörige der opfer lernen, wenn sie nachdenken, was für ein typ das opfer war - außer vielleicht sie kannten ihn/sie nicht wirklich.
allerdings wird wie erwähnt sowas garnicht erst in frage gestellt. und wenn solche sozialpädagogische selektion, wenn ich das mal so nennen darf, dazu führt, dass jemand lediglich sich selbst abknallt, dann ist es kein drama, sondern nur eine verhinderte tragödie (hinsichtlich der möglichkeit, dass er noch andere hätte mitnehmen können).
vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt.
ein opfer eines amoklaufs ist auch jemand, der nur angeschossen wurde oder einfach nur furchtbare angst bekommen hatte (die ihn vielleicht sogar prägt). wenn der amokläufer das wollte, dann hat seine tat einen zweck erfüllt, und darin liegt der sinn. ich sehe da keine sinnlosigkeit.
Ich sehe keinen Sinn darin, nur Egoismus. Ich finde aber auch ziemlich unnötig die Bahn zum Sterben zu benutzen, z.b.
Ich will diesen Leidensdruck des Jungen, ist ja auch Opfer, nicht kleinreden. Sein Vater ist ein Vollarschklotz, der jammert jetzt vor Gericht und den Eltern der von seinem Sohn getöteten Kinder herum, wie schlimm das ist, das er kaum noch arbeiten könne und nur noch 2000 euro verdient; bzw. lässt er rumjammern weil selbst sagt er ja nix...
Yog, web.de ist doch hansis bevorzugte Quelle wenns um Nachrichten geht, man weiss es nicht warum.
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Hansi unregistriert
17.10.2010 23:05
Zitat:
Yog, web.de ist doch hansis bevorzugte Quelle wenns um Nachrichten geht, man weiss es nicht warum. sceptic
Das hat die einfache Erklärung, dass ich da meinen Mail-Account habe und deswegen die Seite häufiger anwähle um Mails zu checken. Die Schlagzeilen springen mir dabei halt ins Auge und manche mach ich aus Neugier auf um mich hinterher zu ärgern wieso ich die Scheiße jetzt gelesen habe
.
das hat bisher noch kein amokläufer gemacht, soweit ich weiß. es wurde nicht explizit gesagt, dass amokläufe unter allen umständen sinnlos sind, egal was dabei passiert. sondern es wurde immer in bezug auf einen konkreten amoklauf von sinnlosigkeit gesprochen. und da habe ich gesagt, dass ich sehr wohl einen sinn sehe.
Naja, mir fällt außer dem vom 11.09.01 keiner ein, der wirklich mal was bewirkt hätte.
Und selbst bei dem bin ich eher skeptisch, dass er einen wirklichen Sinn ergeben hat.
bewirken und sinn ergeben können 2 verschiedene sachens ein.
darüber hinaus ist es nicht unbedingt von belangen, ob es für dich persönlich sinn ergibt. in den medien wurde ja auch nicht gesagt, dass es für z.b. die berichterstatterin keinen sinn gemacht hat, sondern dass es eine komplett sinnlose tat war.
hi leute... wusste nicht, wo ich das video verbuchen sollte, fand es hier noch am passendsten.
beschreibt sehr gut, wie ich (in der *öffentlichkeit*) oft fühle, dürfte dem ein- oder anderen von euch bestimmt auch bekannt vorkommen.
qualität ist scheiße, aber der inhalt ist ja hier das entscheidende. ich find's ziemlich cool ^^
bin mal gespannt was ihr dazu sagt und ob ihr damit was anfangen könnt.
ach ja, den ganzen film gibts coolerweise auch (ohne englische untertitel in guter quali) auf youtube. aber eigentlich erklärt dieses video auch schon den ganzen rest vom film
okayyy hab den film jetz nich gesehn sondern nur den ausschnitt. keine ahnung warum er jetz amok läuft, aber die beiden mädels sind heiß muss ich sagen
Erinnert mich irgendwie an den typischen Konflikt in Daily Soaps - alle sind unfähig, und dann kommt es zum großen Zoff (oder es gibt "Mord- und Totschlag").
Ich habe jetzt nicht den kompletten Film gesehen, aber ich verstehe nicht, wieso der Typ den beiden Mädels nicht einfach aus dem Weg geht.
Sag ich ja, alle sind unfähig. Statt dass Herr R. mal den Mund aufmacht und sagt, was ihn stört, fängt er so nen bescheuerten Kleinkrieg an und dreht den Fernseher lauter. Sollte unter vernünftigen Menschen ja nicht so schwer sein, ein paar Absprachen zu treffen, wer wann das Wohnzimmer nutzen kann, da kann man sich ja abwechseln, oder die Zeiten so legen dass die Frau dann mit der Nachbarin quatscht, wenn Herr R. gerade arbeitet. Und wenn nicht mal ein paar einfache Absprachen funktionieren - warum setzt er mit so einer Frau überhaupt Kinder in die Welt? Oder warum reicht er nicht einfach die Scheidung ein? Umbringen kann er sich danach ja immer noch, wenn sich seine Situation dadurch nicht verbessert.
Irgendwie gruselig... so etwas monotones... es schüttelt mich richtig, wenn ich dran denke, dass ich vielleicht auch mal hätte so enden können, wenn mein Leben ein bisschen anders verlaufen wäre...
Ich frage mich was der Staat dabei sieht... und ich meine jetzt nicht das oberflächliche "was eine Tragödie", sondern "Volksvertretern" sind. "Hm... paar Arbeitskräfte weniger, Schade drum, lass es uns so umdrehen, dass wir Profit daraus schlagen können"?
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?