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interessant.
sehr auffällig ist die melancholisch klingende stimme, die das erzählen aber auf jeden fall drauf hat.
dann werd ich mir das mal zuende ansehen..
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| Zitat: |
krebs beginnt mit einer gruppe von zellen aus der gemeinschaft,
welche die verbindung mit dem signal des organismus verlieren.
die zellen beginnen, ausser kontrolle zu wachsen und breiten sich auf andere bereiche des organismus aus.
die menschen als ganzes betrachtet können diese offensichtliche krankheit nicht leugnen. der krebs ist die dominanz des falschen egos und unserer trennung von der natur. |
hier habe ich erstmal aufgehört zu schauen. das zitat ist bei 18:43 zu finden.
dem zitat nach hat sich meine oma also von der natur abgewendet und ihr falsches ego dominiert, weshalb der krebs ihr ein vorzeitiges ende brachte.
also wo ist da denn bitte der sinn?
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Kebap
porno jüngling aus der hölle
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dian unregistriert
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@quaid:
| Zitat: |
dem zitat nach hat sich meine oma also von der natur abgewendet und ihr falsches ego dominiert, weshalb der krebs ihr ein vorzeitiges ende brachte.
also wo ist da denn bitte der sinn? |
Ich denke, es ging eher darum, einen Vergleich zwischen der Krankheit Krebs und dem Zustand der modernen Gesellschaft zu ziehen.
Beim Krebs wachsen die Zellen unkontrolliert, weil sie die Signale des Gesamt-Organismus nicht mehr empfangen können... und genau so verhält es sich, dem Filmemacher zufolge, auch mit unserer Gesellschaft. Die Menschen haben den Kontakt zu Mutter Erde verloren und kommunizieren nicht mehr mit ihr... und deshalb entwickeln sie sich "bösartig".
Kurz danach habe ich dann aber auch aufgehört zu schauen, weil mir meine innere Stimme sagte, dass diese Mischung aus alten Mythen, Astrologie, Esoterik und Psychologie zu nichts Gutem führen kann.
Weder glaube ich daran, dass Planeten als solche lebendig sind und eine Seele haben (für mich sind die einfach nur ein Stück Materie im Weltall, auf dem sich lebendige Wesen angesiedelt haben), noch glaube ich so wirklich daran, dass irgendwelche Schamanen oder Priester vor ein paar tausend Jahren mehr Ahnung vom Leben hatten als wir heute.
Sie haben das, was sie in ihrer Umgebung beobachtet haben, eben auf ihre Weise interpretiert... während es die modernen Menschen anders interpretieren. Doch Wahrheit ist für mich weder das eine noch das andere. Es bleibt immer Interpretationssache.
Was mich auch noch stört, ist diese Verherrlichung des Kollektivgedankens (wir sind alle nur Zellen, die sich so zu verhalten haben, dass sie dem großen Organismus dienen), und die unterschwellige "Früher war alles besser"-Botschaft, die der Film rüberzubringen scheint.
Ich glaube, früher, als die Menschen angeblich so furchtbar klug waren und es noch verstanden haben, mit Mutter Erde zu kommunizieren, haben sie auch schnell mal ein paar Witwen verbrannt, wenn eine zeitlang der Regen ausgeblieben ist, etc.
Ich denke nicht, dass uns dieses Denken in der heutigen Zeit großartig weiterhelfen würde.
(wobei eine Rückbesinnung zur Natur sicherlich wünschenswert wäre.. aber nicht in der Form, dass wir auch wieder zu Märchen und Legenden zurückkehren, die sich die Menschen ausgedacht haben, um bestimmte Vorgänge zu erklären, die sie sich logisch nicht anders erklären konnten)
Bleibt der Film so, oder kommt da noch irgendeine großartige neue Erkenntnis, wegen der es sich lohnen könnte, ihn bis zum Schluss durchzuhalten?
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