dian unregistriert
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PFUI! Macht gefälligst einen eigenen Thread auf, wenn ihr unbedingt über das amerikanische Gesundheitssystem oder Arnes rassistische Weltanschauung diskutieren wollt!
Dieser Thread hier soll lediglich dazu dienen, dass M.F. mir erklärt, wieso es sich theoretisch lohnt, den Arsch hoch zu kriegen, und dass ich ihm erkläre, wieso es völlig egal ist, ob wir uns für irgendwas engagieren oder nicht.
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| Das bisschen Adrenalin was man bei nem Videospiel hat, ist geradezu lächerlich zu dem was man wirklich erleben kann. |
Aber vielleicht will ich ja gar nicht die volle Dosis Adrenalin abbekommen?
Vielleicht fühle ich mich wohler, wenn ich nachts ruhigen Gewissens einschlafen kann, ohne ständig befürchten zu müssen, dass es an der Tür klingelt und mich irgendwelche Herren von der Gestapo mitnehmen wollen, weil ich auf der Suche nach dem nächsten Kick irgendwelchen mächtigen Leuten auf die Füße getreten bin?
Ich weiß, für dich ist eine solche Ansicht wahrscheinlich einfach nur spießig...
aber zu meiner Verteidigung will ich sagen:
Wenn alle Menschen auf meine Art und Weise "spießig" wären (also einfach nur friedlich sein, nachdenken, Videospiele zocken und andere ihr Leben leben lassen würden), dann hätten wir längst eine bessere Welt.
Ich sehe durch mein Verhalten also meine Pflicht erfüllt.. meinen Anteil an einer besseren Welt längst abgeleistet.
Alles weitere, was ich noch tun könnte, ist nur die Kür.
Das kann man sicherlich tun, wenn es einem Spaß macht und man den Kick braucht... aber eine moralische Verpflichtung dazu sehe ich nicht mehr.
Ich bin nicht verpflichtet dazu, mich dreimal oder viermal mehr für eine bessere Welt zu engagieren, nur weil sich andere drei- oder viermal zu wenig engagieren.
Ich erfülle meinen Teil (genau wie die meisten anderen User hier wohl auch).. und wenn das alle Lemminge da draußen ebenso täten, wäre das völlig ausreichend.
Also ich sehe da keine Verpflichtung für mich, was zu tun.
Ich werde vielleicht irgendwann mal wieder etwas mehr tun, wenn ich es persönlich als lustvoll empfinde... aber nicht mehr aus moralischen Erwägungen oder dem Drang heraus, bei einer eventuellen Revolution unbedingt an vorderster Front mitmarschieren zu wollen.
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| Ich habe doch gesagt, du solltest mal rausgehen, mal testen wie die echte Welt schmeckt, dann bin ich mal gespant ob du das gleiche drüber schreibst. |
Ach komm, ich bin doch keiner dieser Leute, die von Geburt an nur in ihrem abgedunkelten Zimmer leben und von der Welt da draußen noch nichts mitbekommen haben!
Im Gegenteil. Ich habe schon viel zu viel davon mitbekommen...
genau deshalb sitze ich ja hier im abgedunkelten Zimmer und will nicht mehr wirklich raus und "was erleben".
Ich scheiß drauf, was zu erleben! Zumindest im Moment.
Und wie gesagt, wenn alle so denken würden, wäre die Welt eine bessere.
Das Problem der Welt ist doch gerade, dass jeder "was erleben" will...
dass die Menschen alle gierig sind nach dem nächsten Kick, dem nächsten Fick, dem nächsten Millionengewinn oder was weiß ich was.
Die Leute, die nix tun und keinen Bock auf garnix haben, sind noch nie ein Problem für den Weltfrieden gewesen.
Die Probleme gehen seit Menschengedenken immer von jenen aus, die ein Ziel haben und zum Erreichen dieses Zieles bereit sind, andere Menschen zu opfern, zu berauben, einzusperren oder gar zu töten.
Dass es auch gute Ziele gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt, ist mir natürlich auch klar. Das bestreite ich ja auch gar nicht.
Ich mag nur solche Einstellungen nicht wie "Wer nicht handelt, ist mitschuld daran, wenn die Welt zu Grunde geht."
Nein... ich glaube nicht, dass ich mitschuldig daran bin. Schuld haben jene, die falsch handeln. Nicht jene, die keinen Bock auf den ganzen Scheiß haben und garnicht handeln.
Andererseits... wenn mir der Weihnachtsmann irgendwann ein richtig gutes Waffenarsenal vorbeibringen würde, wäre ich vielleicht eines Tages motiviert dazu, doch zu handeln und für die eine oder andere gute Sache auch physisch zu kämpfen. Aber nicht, so lange dieser Kampf von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, weil ich Millionen besser ausgerüstete Systemdiener gegen mich habe und nur eine Handvoll Verbündete, die überhaupt nachvollziehen können, für was ich eigentlich kämpfe.
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| Warum hast du Angst ALLES zu verlieren, wenn es doch nichts zu verlieren gibt, wenn die ganze Welt nur eine Illusion ist? |
Warum glaubst du, wenn die ganze Welt eine Illusion ist, irgendetwas gewinnen zu können, was du nicht ohnehin schon längst besitzt?
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MAUS
Too old to die young

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Original von Arne
Ich weiß nicht, wie das in Österreich ist, aber in der BRD sind Schmerzmittel grundsätzlich selber zu zahlen. Die darf Dir kein Arzt mehr verschreiben, also musst Du sie selber kaufen. Bei höllischen Schmerzen kannst Du auch an denen gerne in der BRD krepieren, niemand wird Dir ein Schmerzmittel verschreiben. |
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Original von Hansi
Und das dir hier kein Arzt Schmerzmittel verschreibt, dass glaub ich dir auch nicht. Vllt täusch ich mich, aber was sagt denn @MAUS dazu? Sie hat ja reichlich Erfahrung damit. |
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Original von Arne
Also, wie @Lovecraft schon geschrieben hat, man bekommt noch Morphium verschrieben, ansonsten ist es so, dass Schmerzmittel nicht zu den Kassenleistungen gehören, weil die eben frei verkäuflich sind. Das ist aber schon seit Ewigkeiten so.
Siehe hier:
http://www.abc-der-krankenkassen.de/2.html |
Um meine folgenden Worte dann mal mit Deinem Link @Arne zu belegen, zitier ich mal den entscheidenen Part von der Seite:
"Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse haben Sie Anspruch auf die Versorgung mit Verbandmitteln sowie apothekenpflichtigen und vom Arzt verordneten Arzneimitteln. Nicht von den Krankenkassen bezahlt werden sogenannte Bagatellearzneimittel"
Und das heißt keinesfalls, daß außer Morphium keine Schmerzmittel verschrieben werden. Es gibt 3 Schmerzmittelstufen, Stufe 1 (sowas wie zB Aspirin) darf man sich, ohne vorher zum Arzt rennen zu müssen, also ohne ärztliche Verschreibung, kaufen = Bagatellearzneimittel, die man dann natürlich selbst zahlen muß.
Medikamente der Schmerzmittelstufe 2 (zB Tramadol), und die unter's BTM-Gesetz fallende Schmerzmittelstufe 3 (zB mein gestern erst frisch verschriebenes und aufgeklebtes Norspan-Pflaster) MÜSSEN von einem Arzt verschrieben werden, da sie apothekenpflichtig sind, und man somit (siehe oben
) als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse einen Anspruch auf sie hat, wenn der jeweilige Arzt von der Notwendigkeit der Einnahme überzeugt ist, und eben die entsprechende Verschreibung ausstellt. Und diese Medikamente der 2. und 3. Stufe zahlt man nicht allein, sondern man leistet eine Zuzahlung, ob man sich diese dann zB mit Hartz IV tatsächlich leisten kann, ist ja wieder ein ganz anderes Thema...
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HOFFNUNG IST DER IRRSINNIGE GLAUBE AN DAS UNMÖGLICHE
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@dian:
Ich weiß jetzt nicht, ob @M.F dich zum aktiven Widerstand gegen den beschissenen Staat aufgerufen hat, aber im Grunde HAST du schon etwas getan bzw. bist, soweit ich das mitgekriegt habe, gerade dabei. Du hast dieses Forum erschaffen und die Unity-Triologie geschrieben. Deswegen hast du meinen tiefen Respekt und meine höchste Achtung.
Und das du von dieser Welt nicht genug mitgekriegt hast, kann ich auch nicht glauben, dafür sind deine Bücher und Beiträge zu detailliert.
Aber lass dir noch gesagt sein, was bereits Albert Einstein wusste (ok, sicher vor ihm einige auch, aber der Spruch passt zu ihm): "Böse sind nicht nur die Menschen, die böses anrichten, sondern auch die, die böses zu lassen."
Womit ich jetzt aber auch nur die Stellung beziehen wollte, dass der Spruch in unsere heutige "Zivilisation" passt. Ich will damit nicht sagen, das du zu wenig machst.
Wenn du lieber in einem abgedunkelten Zimmer rum hängst, kann ich das ziemlich gut verstehen, schließlich geht es mir gerade ähnlich, aus ähnlichen Gründen.
Ich denke, M.F will im Grunde nichts anderes, als uns alle zum Optimismus (und mich damit in den Wahnsinn) treiben. Warum? Vielleicht hat er Angst, seinen Optimismus zu verlieren und wenn es so sein sollte, will er jemanden haben, der ihn wieder optimistisch macht.
Boah scheiße, das war jetzt aber verdammt psychologisch.
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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M.F unregistriert
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Original von Ja(KAl
Ich denke, M.F will im Grunde nichts anderes, als uns alle zum Optimismus (und mich damit in den Wahnsinn) treiben. Warum? Vielleicht hat er Angst, seinen Optimismus zu verlieren und wenn es so sein sollte, will er jemanden haben, der ihn wieder optimistisch macht.
Boah scheiße, das war jetzt aber verdammt psychologisch.
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| Dieser Thread hier soll lediglich dazu dienen, dass M.F |
Muss ich mehr sagen?
So Dian zu dir:
Netter Beitrag, nur hast du einfach das Thema gewechselt.
Wir waren erstmal bei DIR.
Ich habe noch nicht verlangt von dir die Welt zu retten oder so.
Mal abgesehen davon, warum sollte es egal sein ob man sich engagiert oder nicht?
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| Andererseits... wenn mir der Weihnachtsmann irgendwann ein richtig gutes Waffenarsenal vorbeibringen würde, wäre ich vielleicht eines Tages motiviert dazu, doch zu handeln und für die eine oder andere gute Sache auch physisch zu kämpfen. Aber nicht, so lange dieser Kampf von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, weil ich Millionen besser ausgerüstete Systemdiener gegen mich habe und nur eine Handvoll Verbündete, die überhaupt nachvollziehen können, für was ich eigentlich kämpfe. |
Das ist genau das was du nicht verstehst.
Es geht gar nicht darum zu gewinnen, es geht darum zu kämpfen.
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Hansi unregistriert
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Nein, nicht ganz @M.F., aber schon sehr guter Beitrag von dir. Es geht auch nicht darum zu kämpfen (das ist ein kleiner Teil vom Ganzen). Es geht darum zu leben. Veränderungen durchleben und immer wieder neuen Input von irgendwo kriegen. Das witzige ist, dafür muss man nicht kämpfen. Es passiert ganz automatisch, wenn man nur darauf achtet und die Augen auf macht. Es läuft dir über den Weg, ganz einfach so. Das das nun alles einen Sinn haben soll, glaub ich nicht, aber sich das alles nur alles anzugucken kann verdammt hübsch sein und das ist doch auch schonmal was. Klar, es kann auch dreckig und schrecklich aussehen, aber auch das ist nur ein Teil vom ganzen. Und wenn mir das halt nich gefällt was ich sehe, kann ich halt einfach einen neuen und anderen Weg gehen, oder ich versuche die Dinge positiv zu beeinflussen und zu verändern. Klar das da auch Niederlagen dazu gehören, aber wenn ich eine solche einfahre, muss ich halt wieder aufstehen und was anderes probieren. Im Prinzip bin ich ja nur ein Beobachter dieser Welt und es ist mir eben möglich auf die große universelle Fernbedienung zu drücken und das Programm zu ändern
. Das ist in etwa genau das selbe. Manche gucken sich auch Programme im Fernsehen an, die sie hassen und wo sie sich ständig darüber aufregen, dabei müssten sie eigentlich nur den Kanal wechseln und selbst wenn eine große Prozentzahl der Sendungen dennoch scheiße sind, wird doch wohl bei ein paar Millionen Kanälen was vernünftiges dabei sein
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dian unregistriert
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| Ich denke, M.F will im Grunde nichts anderes, als uns alle zum Optimismus (und mich damit in den Wahnsinn) treiben. |
Wobei ich es ja eigentlich positiv finde, dass M.F eine solche Entwicklung genommen hat und so viel mentale Stärke zeigt. Ist schließlich besser, als wenn er ständig nur depressiv rumjammern würde und sich alles widerspruchslos gefallen ließe.
Und ich denke, es ist auch gut für das Forum, wenn da mal wieder verstärkt ein paar optimistische (und vielleicht sogar konstruktive) Töne angeschlagen werden.
Das will ich keinesfalls kaputtreden.
Auch Hansi hat im Prinzip völlig Recht mit dem, was er schreibt!
Es ging mir einzig und allein darum, klarzustellen, dass es jedoch ebenso auch viele gute Gründe dafür gibt, unser ganzes menschliches Dasein etwas pessimistischer zu betrachten... und dass es eben sehr wohl möglich ist, das reale Leben zu kennen und es trotzdem (bzw. gerade deshalb) gründlich satt zu haben.
Zuweilen kann es dann eben nerven, wenn man mir in Uri Geller-Manier erzählen will, dass ich allein durch die Kraft meiner Gedanken Löffel verbiegen kann... und wenn es nicht funktioniert, dann bin natürlich ICH schuld, weil ich mental nicht stark genug bin.. und nicht etwa der Löffel oder der beschissene Uri Geller.
Da muss ich mich ja schon fast dafür schämen, hypnoseresistent zu sein...
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Hansi unregistriert
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Nein @Dian, denk immer dran: Den Löffel gibt es nicht!
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M.F unregistriert
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Original von Hansi
Nein, nicht ganz @M.F., aber schon sehr guter Beitrag von dir. |
Gestern habe ich versucht den Beitrag irgendwie zwischen der Fernsehwerbung zu schreiben, weil ich mir mal wieder das ganze SciFi Zeug ansehen musste.
Da Dian das von Jan sogar noch zitiert hat, muss ich mal was zu sagen:
Ich habe keine Angst, dass ich meinen "Optimismus" verliere.
Natürliche will ich das ihr mal bisschen aus eurer Depression rauskommt.
Das ist beinahe uneigennützige.
Mal abgesehen davon ist "Optimismus" wohl das falsch Wort.
Unter "normalen" Menschen wird man das schlecht als Optimismus vermarkten können.
Hier ist es nur so dunkel, dass es aussieht als würde mein kleines Licht übertrieben hell scheinen.
So jetzt zum "kämpfen"
Ich meinte damit, dass der Weg das Ziel ist.
In unserer westlichen Gesellschaft gehts nur ums gewinnen oder verlieren, aber der Weg ist das entscheidende.
Ach und was den Löffel angeht, es gibt so spezielle die sich von alleine verbiegen.
Oder man biegt seinen schon mal vor, damit er weicher wird, wenn man alleine ist.
Ich habe auch schon irgendwas von säure an den Fingern gehört.
Tja Dian wenn es nicht geht, bist du einfach nicht kreativ genug
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Hansi unregistriert
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Also wenn wir hier solche Diskussionen wieder öfter führen, dann freut mich das und ich fühl mich fast an vor 1,5 Jahren erinnert als ich die Unity fand, schön
. Zum Topic:
@M.F.: Macht ja keinen Unterschied wann du den nu geschrieben hast. Fakt ist, dass du speziell in diesem Thread hier deine imo besten Beiträge überhaupt geschrieben hast und dich allgemein wirklich recht positiv entwickelt hast, wie ich finde. So und nu is wieder genug mit Schleim scheißen (auch wenn ich das eben durchaus ernst meinte)
.
Mh naja Optimismus ist tatsächlich ein bisschen falsch gewählt, als Wort. Ich denke Realismus trifft es eher. Denn Optimismus würde ja bedeuten, dass man blindlinks und Hals über Kopf voller hoffnungsvoller Erwartungen in eine Unternehmung stürzt, beim Pessimismus das Gegenteil. Damit wäre ich beim Stichwort: Erwartungen. Erwartungen in geringem Maße sind ja nicht schlimm, sobald sie aber den persönlichen Hauptbestandteil vor einem bestimmten Ereignis ausmachen, dann halte ich das für bedenklich, wenn nicht sogar gefährlich, da ich mich dann nur durch meine Erwartungen (die auch in Vorurteile ausufern können) steuern lasse und die Selbstbestimmung verliere, mir *nach* dem besagten Ereignis ein unverfälschtes Urteil bilden zu können und danach mit noch mehr (positiven oder negativen) Erwartungen an eine ähnliche oder gleiche oder auch völlig andere Situation heran zu gehen. Diese Vorbehalte oder Erwartungen fächern sich dann von selbst immer breiter ohne enden zu wollen wie ein Teufelskreis. Und das "tollste" daran ist, dass sie sich automatisch von selbst immer bestätigen, weil ich mir ja mein vorgefasstes Urteil nach dem Ereignis nur wieder in den Kopf rufen muss und sehe alle meine vorher gebildeten Urteile bestätigt. Viel mehr sollte man sich viel öfter einfach mal überraschen lassen - positiv als auch negativ.
Das der Weg das Ziel ist, dass ist eine schöne und kurze Zusammenfassung meiner letzten Beiträge hier in diesem Thread. Und was die "normalen" Menschen angeht, die gibt es nicht. Entweder sind wir alle "normal" oder es haben eben alle einen an der Waffel. Und ich denke mit zweiterem kann ich weit aus besser leben. Ich will keine "Normalzustände". Die wurden irgendwann von der Menschheit künstlich geschaffen und viele sind jetzt eben noch in diesen Strukturen gefangen und wissen nicht mal davon. Sie haben vergessen (oder nie gelernt) wer sie sind oder gerne sein möchten, sondern sind nur noch Abbilder ihnen vorgelebter Ideale. Makellos, perfekt und schön und schillernd. Dabei sind es imo genau diese kleinen Macken die ein jeder Mensch nunmal hat, die diese Welt bunt und abwechslungsreich machen. Anstatt alle durch eine Schablone zu pressen, sollten wir lieber damit anfangen unsere eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Eigenschaften, Urteile und Kenntnisse zu suchen und schließlich erkennen wer wir eigentlich sind.
@Löffel: Wieso versteht hier keiner meine grandiose Anspielung auf Matrix?
Ansonsten stell ich gerade irgendwie noch fest, dass ich zur Zeit wohl irgendwie einen grandiosen kreativen Schreibschub gefunden habe, verklagt oder verachtet mich, ich find meine Beiträge in diesem Thread hier genial *angeb* *rumproll* - verklagt mich einfach
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Hansi unregistriert
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| Das mit dem Normalen solltest du mal unserer Lehrerin sagen, dann würde die dich volllabern ohne Ende (@M.F und @lucker wissen Bescheid großes Grinsen ). |
Ja soll sie halt. Ist ja nicht dein Problem, dass sie offensichtlich ein Problem mit anderen Ansichten hat. Lass sie halt labern und lass dir versichert sein, sie hört auch irgendwann wieder ganz von alleine auf
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| Zitat: |
| @topic': Optimismus heißt nicht unbedingt, das man sich kopflos freuend in Sachen und Situationen stürzt! Und Pessimismus nicht unbedingt das Gegenteil. Es kann auch einfach heißen/heißt, das man Dinge negativer nimmt, als z.B. ein Realist bzw. noch negativer als ein Optimist. Und Optimismus ist, wenn man an Dinge und Situationen ... ja, optimistischer rangeht. smilie8 |
Öhm ja, damit wolltest du mit dem ersten Satz meiner Aussage widersprechen und gibst mir in den Sätzen danach aber wieder Recht in dem du im Prinzip nochmal die selbe Tatsachenfeststellung wie ich gemacht hast *verwirrtbin*.
Und zu dem Glas: Das ist einfach ne Sache was vorher war bzw. nachher passierte. Wurde es nur halbvoll gekippt oder voll gekippt und dann halbleer getrunken
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Edit: Beiräge editieren und den Sinn des Threads verfälschen find ich doof
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Hansi unregistriert
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| Nein, hört sie nicht, das ist ja das schlimme! |
Steht sie etwa grad neben dir und labert? Nein, dann hat sie gerade aufgehört und wir reden nächstes Jahr nochmal, da wird sie auch aufgehört haben
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Nix und, für weitere Fragen lesen Sie bitte den zweiten Absatz meiner Signatur, danke!
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Arne Kroger unregistriert
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Vielleicht könnt Ihr jetzt auch mal etwas längere selbstbewusstere Beiträge schreiben, weil Ihr erwachsener werdet und alle mal was gemacht habt, was Euch davon unterscheidet, dass Ihr keine Kinder mehr seid, die nur Erwachsene spielen (Ich habe leider niemals den Punkt erreicht, wo ich die Pubertät verlassen hätte.).
Aber, @Dian, mach' Du Dir mal keine Hoffnungen, dass Du jemals wieder Dich auf ein Level begeben kannst, wo Dir alles am Arsch vorbei geht. Das geht meinen eigenen Erfahrungen maximal ein paar Jahre gut, dann kommt doch wieder alles hoch. Das ist eben wie ein Ton, den die Welt unermüdlich ausstößt und der, wenn man ihn einmal wahrgenommen hat, immer für einen hörbar bleibt wie einen Tinnitus.
Insofern mache ich mir da gar keine Sorgen und glaube, @M.F. möchte maximal darauf hinweisen, dass Du zur Zeit mal wieder in einer Phase bist, in der Du gar nichts hören möchtest.
Ich persönlich glaube eher, dass es eben so ist, dass man diesen Ton hören sollte und sich nicht davon ablenken lassen sollte, dass er immer da sein wird, aber man dennoch lernen kann, ihn nicht immer zu hören und den mal nicht wahrzunehmen. Imo fehlt Dir in Deinem Leben eben das Letztere, nämlich die Fähigkeit, mal einen anderen Ton zu hören, der aus dem einen Dur-Akkord macht. Den hat evtl. jetzt mal für eine Zeit @M.F. gehört.
Und wenn wir so taub wären, dass wir die anderen Töne nicht mehr hören könnten, dann müssten wir alle in den Keller gehen und uns der Illusion hingeben, dass es was mit der unsäglichen Intelligenz von uns zu tun hätte und nicht etwa was mit erheblichen Erziehungsmängeln.
Aber, @M.F., für Dich gilt das umgekehrt, es geht zwar ums Tun und nicht ums Siegen, aber das wäre auch kein Grund, nicht mal nach (evtl. kleinen) Zielen zu suchen, wo man auch mal Siegen kann.
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