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Derbe. Sabbelst hier von Intelligenz und präsentierst Videos ala Jungwählercheck? Ich bin beeindruckt.
Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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dian unregistriert
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Da fehlt aber mindestens ein Beitrag...
Vielleicht mag uns mal jemand aufklären, ob Eastman gebannt wurde oder sich freiwillig verabschiedet hat. Ist irgendwie schade, dass hier wieder Beiträge verschwinden und dadurch die eigentlich interessante Diskussion gestört wird.
Jedenfalls hatte Eastman wohl was gepostet mit irgendwelchen Unterschichtsproleten, die sich nicht richtig artig kulieren können oder völligen Dünnpfiff labern... sozusagen als Beweis dafür, dass wir mehr Selektion brauchen.
Das Problem ist nur:
Genau das ist Evolution. Evolution heißt nicht zwangsläufig, dass sich die charakterstarken, die "wertvollen" oder intelligenten Individuen durchsetzen. Sowas wie Charakter ist der Natur scheißegal. Und es gab vermutlich manch edle Spezies wie etwa Drachen oder Einhörner, die einfach ausgestorben sind, weil sie irgendwann zu edel waren um sich vernünftig fortzupflanzen.
Der Natur geht es bei ihrer Selektion nur um eins:
Denjenigen zu finden, der sich an seinen Lebensraum besser anpassen kann, und der die bessere Fortpflanzungsstrategie hat.
Und da sind die asozialen Gestalten, die in diesem Thread kritisiert werden, ziemlich vorne mit dabei. Sie sind anspruchslos, gedeihen im letzten Drecksloch und machen notfalls irgendwelche Scheißjobs, ohne an Suizid zu denken oder sich sonstwie durch all zu philosophische Gedanken vom Leben abhalten zu lassen. Bei der Wahl ihrer Partner sind sie nicht sehr kritisch, weshalb sie ihre Gene in der Regel schneller weiterreichen als irgendein Menschenfeind, der mit 99 Prozent der Menschen schonmal aus Prinzip nichts zu tun haben möchte.
Wenn man also nun fordert, es möge mehr Selektion geben, kann ich nur sagen:
Der gesellschaftliche Selektionsprozess ist bereits in vollem Gang!
Es werden nur dummerweise nicht die Dummköpfe ausselektiert, sondern eben langfristig gesehen die Querdenker, weil die sich nicht genug vermehren oder in einer Umgebung, in der alles auf Teamwork und Unterordnung ausgerichtet ist, nicht anpassungsfähig sind. Die Menschheit schliddert langsam aber sicher Richtung Kollektiv a la Borg. Auch so kann Evolution aussehen... auch wenn ich mir lieber eine Evolution wünschen würde, die uns auf den nächsthöheren Bewusstseins-Level bringt. Doch wenn dafür nicht die nötigen Rahmenbedingungen existieren, wieso sollte die Evolution dann etwas hervorbringen, was nicht kompatibel zur Realität ist?
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von dian am 10.09.2014 21:24.
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Zitat von Ya2k: |
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...e-a-989659.html
"Tag für Tag klopfen hochschwangere Frauen beim Ebola-Notfallzentrum von Ärzte ohne Grenzen in Monrovia an und bitten um Hilfe. Sie kommen nicht wegen einer möglichen Ebola-Infektion. Die Frauen wissen schlicht nicht, wo sie ihr Kind zur Welt bringen sollen. In Liberias Hauptstadt liegt das öffentliche Gesundheitswesen am Boden, viele Krankenhäuser sind geschlossen. Das Personal ist selbst an Ebola erkrankt oder geht nicht mehr zur Arbeit - aus Angst, sich anzustecken.
Eine fatale Situation, sagen die Helfer. "Das hat zur Folge, dass es nun auch immer mehr Menschen gibt, die an behandelbaren Krankheiten wie Malaria oder Durchfall sterben. Und bei Geburten gibt es kaum noch Möglichkeiten für Kaiserschnitte", sagt Mariano Lugli, Direktor für Internationale Einsätze der Hilfsorganisation. Viele Schwangere entbinden aus Angst vor Ansteckung gleich zu Hause und ohne ärztliche Hilfe. "Aber bei Komplikationen haben sie keine Chance. Auch viele Babys sterben deshalb während oder kurz nach der Geburt", sagt Lugli." |
Genau das meinte ich, obwohl ich das nicht im Spiegel gelesen habe.
Ist es falsch sich da zu fragen, wie man unter solchen Umständen noch Kinder haben will?
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
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Zitat: |
Wenn man jetzt fies wäre könnte man sagen das die Natur die Dummen aber Anpassungsfähigeren bevorzugt.
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Anpassungsfähigkeit ist ganz bestimmt keine schlechte Eigenschaft. Wenn man in der Natur draussen überleben will, ist Anpassung überlebensnotwendig, siehe Tiere. Ausserdem ist es ganz nützlich, sich schnell an neue, kritische Situationen anzupassen und sie zu begreifen, anstatt zu verzweifeln und keinen Plan zu haben, was zur Hölle man jetzt unternehmen soll.
In unserer Gesellschaft halte ich allerdings nicht viel von angepassten Mitläufern, die ganzen verweichlichten "Ja-Sager", ohne Rückgrat und Charakter, die jeden Scheissdreck widerstandslos mitmachen und sich anpassen, egal was von ihnen verlangt wird.
Vermutlich würden genau diese Menschen sich dann plötzlich nicht mehr anpassen können wenns ums nackte Überleben geht.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von windblown am 10.09.2014 23:08.
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
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Ja, die Natur ist nicht für irgendjemandes Wohl gemacht, sie ist eiskalt und logisch. Unsere Fähigkeit zu fühlen und zu denken sind auch nur Funktionen, die sich herausgebildet haben, weil sie sich irgendwann mal als vorteilhaft erwiesen haben. All unsere verschiedenen Mentalitäten sind experimentelle Zufallsprodukte der Natur. Evolution ist ja nicht geplant, es entsteht einfach alles mögliche, was funzt überlebt, der Rest stirbt aus. Freud und Leid existiert nicht, um uns glücklich zu machen, oder leiden zu lassen, sondern sind ein natürliches Messinstrument für die Optimierung unseres Überlebens, nicht weil unser Überleben von Bedeutung wäre, auch der Überlebenstrieb hat sich nur entwickelt, weil Wesen mit diesem Trieb besser überlebt haben. Diesem sinnlosen Elend ein Ende zu setzen und das Leben vollständig zu vernichten wäre eine selbstlose und vernünftige Entscheidung.
Aber ich bin nicht vernünftig und ich will es auch nicht sein.
Rationalität ist deprimierend, ich bin doch kein verfluchter Vulkanier. Ich hab auch Gefühle, Leidenschaften, den Wunsch nach einer besseren Welt, und ich kann mich auch nicht der irrsinnigen Hoffnung erwehren, dass dieses schäbige Dasein nicht alles ist, dass es einen tieferen Sinn und Bewusstsein außerhalb eines schleimigen Gehirns gibt. Natürlich wünsche ich niemandem an Ebola zu verrecken, das ist Sarkasmus angesichts des Polylemmas, in dem wir uns befinden. Auf der Welt ist tatsächlich noch Platz für Menschen, aber nicht deren Ego. Selbstverwirklichung ist wichtig. Die meisten wollen aber gleich alle anderen mitverwirklichen. Man sollte in seinem Inneren, bla, bla, wir drehen uns im Kreis, wir sind wieder beim Grundgedanken "Mensch muss sich geistig weiterentwickeln". Das diffuse Wunschdenken ist wohl auch so eine logische Funktion, ohne die unser Leben nicht möglich wäre.
Aber ich betone immer wieder gerne, die Phantasie ist ein weitaus bedeutenderer Teil des Seins, als der materialistisch geprägte Durchschnittsmensch ihr zugesteht. An der Phantasie wird viel zu viel selektiert.
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Die einstellung finde ich gut .
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Zitat von Schuschinus: |
Diesem sinnlosen Elend ein Ende zu setzen und das Leben vollständig zu vernichten wäre eine selbstlose und vernünftige Entscheidung. |
Wenn man Gefühle ausblendet macht es keinen Unterschied, ob man alles Leben vernichten will, oder nicht. Beides wäre gleichermaßen sinnlos, und es wäre egal wie man sich entscheidet.
Vom Aspekt der Lebenserhaltung her mögen Gefühle die von dir beschriebene Funktion haben, aber das heißt nicht dass man deswegen die Bedeutung ignorieren sollte, die sie für unser Wohlbefinden haben. Ich weiß nicht ob es rational ist seine Gefühle zu akzeptieren, aber das Gegenteil ist vermutlich auch nicht rationaler, ich sehe da also keinen Konflikt.
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Darwinismus und Evolution
16.10.2014 05:51 |
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Zitat: |
Dasselbe ist mit dummen Verhalten aufgrund dessen das eine nicht angepasste Denkweise im Kopf vorherrscht.
Ich erlebe oft das einige Menschen eine Art von Vollkaskomentalität entwickelt haben und glauben sie hätten einen Anspruch auf körperlichen, seelische oder finanzielle Unversehrtheit. |
Zumindest bei uns in Deutschland ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit im Gesetz und die Konfliktangst zur Vermeidung von seelischer Unversehrtheit im Hirnprogramm der Deutschen vorgeschrieben.
Zitat: |
Ich denke diese Kevins und Chantals würden sich dann erst so richtig bewusst werden das Hartz4 keine Karrieremöglichkeit ist sondern bitteres elend darstellt aus den man mit aller Kraft herausfliehen will.
Wer das schafft hat es zu was gebracht, hat sich angepasst und kann somit eine echte Bereicherung für alle anderen Menschen darstellen, wer das nicht schafft der soll in den Plattenbaudreckslöchern elend zu Grunde gehen und die anderen Menschen nicht wie ein Parasit aussaugen. |
Diese Bereicherung wird aller Wahrscheinlichkeit nach darin bestehen, dass eine gewisse Chantal Robespierre dir die Last, den Wohnsitz dieser Ideen zu tragen, nimmt und die 3. Revolution des Pöbels einleitet. Nach dem Blut (1789) und dem Geld (1917) kommt dann das Hirn (2045?). Das wird nichts verbessern - die Geschichte wird sich einfach wiederholen.
Die Evolution ist am Ende. Evolution heißt Entwicklung, und jetzt, wo wir die Werkmittel ausgewickelt haben, ist es an der Zeit, mit ihnen zu bauen.
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Die Revolution des Pöbels wird nicht statt finden!
Solange noch RTL2 sendet, das Smartphone funktioniert und man beim Aldi noch Billigbier bekommt wird keiner von den Prolls den Aufstand proben.
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Ich meine ja unter diesen Voraussetzungen:
Zitat: |
Was wäre wenn es genau umgekehrt wäre?
Was wäre wenn man diese Leute dort in ihrem Dreck lässt wo sie hingehören?
Wenn man sie bestraft wenn sie mehr als ein Kind haben? |
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Ich schreibe jetzt mal, was wahrschelnlich vielen in diesem Thread klar sein wird (habe nicht alles gelesen): Jede Gesellschaftsordnung definiert auch diejenigen, die sich am effektivsten in ihr ausbreiten können. Hier ist also der Grund auch in dieser Gesellschaftsordnung zu suchen. Ein anderer Punkt ist noch, dass auch Kinder aus sozial schwachen Familien durch entsprechende Förderung sicher mehr aus sich machen könnten. Das wird aber gerade in Deutschland durch äußere Umstände (nicht durch Gene und Vererbung!) effektiv unterbunden bzw. vernachlässigt.
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