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Zum Ende der Seite springen Was haltet ihr davon, das Lebensmittel teuer werden?  
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Kebap

porno jüngling aus der hölle


13.11.2007 16:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mir ist Essen wichtiger als Geld.

Question Authority ~ Think for Yourself
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Arne Kroger
unregistriert
14.11.2007 02:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ficken ist auch wichtiger!
Leberkrebs
unregistriert
14.11.2007 21:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Kebap
Mir ist Essen wichtiger als Geld.


Kannst Du Dir auch ohne Geld alle nötigen Lebensmittel beschaffen?
Allgemein gilt nämlich: Geld gleich Essen. Ohne Geld wirst Du in der Regel verhungern, oder Dein Restleben in der Bahnhofsmission 24/7 verbringen! Oder irgendwelche Straftaten begehen, das würde dann meine persönliche Variante.
Hansi
unregistriert
14.11.2007 21:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also zumindest Deutschland und die ganze EU sind noch nicht so weit, dass die Menschen wie in Afrika oder auch Indien z. B. hungern müssten. Für dir das mal zu Augen. Das heißt ich will jetzt hiermit nicht sagen, dass es ok ist, wenn man die Menschen wie hier bis aufs letzte Hemd auszieht, aber verhungert ist hier wohl noch keiner (wenn dann an Magersucht vllt).
Leberkrebs
unregistriert
14.11.2007 22:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, wenn man zur Bahnhofsmission geht, gibts kein Verhungern. Deswegen schrieb ich das ja extra noch dazu. Die Frage ist, ob man sich dazu zwingen lassen will, oder alternativ sich zur Leibeigenschaft zwingen lässt.
Hansi
unregistriert
14.11.2007 22:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja gut, bestimmte Menschen in Afrika oder Indien oder wo auch immer wos wirklichen Hunger gibt, die wären aber froh wenn sie zu ner Bahnhofsmission oder nem ausbeuterischen Arbeitgeber gehen könnten. Versteh mich nicht falsch, ich find beides nicht ok und jeder Mensch sollte zumindest immer was zu essen haben ohne jede Anstrengung, aber hier gibts noch Möglichkeiten die einen nicht verhungern lassen (und dafür können wir auch dankbar sein). Das sind einfach zwei paar Schuhe.
Leberkrebs
unregistriert
14.11.2007 22:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Außerdem erwarte ich vom Leben mehr, als nur gerade so satt zu werden. Sonst kann ich nämlich mit Überlebensausrüstung auf ne einsame Insel gehen.
Vielleicht könnte ich mich aber auch bei anderen Leuten einschleimen, damit diese mich für einen Freund halten. Dann kann ich bei denen kostenlos wohnen und schmarotzen.
Hansi
unregistriert
14.11.2007 23:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

*ankoppklatsch* und nein, ich fange diese Diskussion nicht wieder an, weil du eh wieder überlesen wirst, dass ich *nicht mehr* bei Leuten privat wohne sondern in nem Kollektiv, einem Verein zur Selbsthilfe. Und klar hat man auch höhre Ansprüche ans Leben, die hat der Afrikaner auch. Ausserdem ist es sehr sehr arm wie ich finde, wenn alles was man sich vom Leben so erwartet rein materieller Natur ist.
Leberkrebs
unregistriert
14.11.2007 23:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wo ich grade (in anderm Thread) beschrieben hatte, daß dieses eklige System Menschen leider dazu zwingt materiell zu denken.
Nun bringst Du einerseits andauernd dritte Welt als Argument, andererseits denken diese Leute aus blanker Not noch viel materialistischer als ich. Passt das zusammen? Wenn ja, WIE? Dritte Welt ist nämlich das übliche Totschlagargument der Regierungsfans. Solange Deutschland nicht Dritte Welt ist, sollen wir hier gefälligst stillhalten. Diese Einstellung finde ich noch viel ärmer. JETZT habe ich noch geringe Möglichkeiten zum Widerstand, wenn ich erstmal in dritter Welt ankomme dann kann ich 24/7 NURNOCH an Essen denken!! Genau DAS will ich vermeiden!!
Hansi
unregistriert
14.11.2007 23:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja gut, du plädierst jetzt hier für die Abschaffung des Kapitalismus. Sehr vernünftig, nur kann der sich wohl nur selber stoppen und niemand anderes mehr sonst. Und nein, ich will nicht, dass es hier Armut und Hunger gibt, ich will das es den Menschen in den Entwicklungsländer auch gut geht. Und wer nicht weiter denken kann als über materielle Besitztümer (dazu zähle ich sogar Essen) der tut mir leid. Fahr mal nach Indien. Die Menschen da haben kaum was zu Essen, werden dich aber immer freundlich anlächeln und dich als Gast gut behandeln so gut sie es nur können. Es gibt Dinge die kann man nich kaufen (scheiße, wer kam auf die Idee das für nen Werbespot für Kreditkarten zu verweden?) und die sind imo viel wichtiger als materielle Güter. Wenn du z. B. am Verhungern bist, aber jemanden an deiner Seite hast, der dieses Leid mit dir teilt und ihr gemeinsam in den Tod geht, dann bist du trotzdem glücklich gestorben, weil der andere da war und dir bist zum Tod hin Kraft gab. Oder wenn du als völlig Freier Mensch halt krepierst weil du an kein Essen mehr kommst weil du nicht nach den Regeln spielen willst die dir essen beschaffen, dann bist du zwar trotzdem verhungert, hast aber bis zum Schluss deinen Stolz gewahrt.
Leberkrebs
unregistriert
14.11.2007 23:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Auch ne Ansicht von Hunger, Hansi. Hattest du schon wirklich Hunger. Weißt DU wirklich was in Indien oder Afrika abgeht? Ich hatte auchnoch nicht wirklich Hunger. Ich hatte einen Opa der in Stalingrad war. DER hatte Hunger, er ist mit einem der letzten Flieger aus Gumrak ( Feldflugplatz) aus dem Kessel gekommen, Anfang Januar 1943. Anfang Februar hat die 6. Armee kapituliert. Er hat mir immerwieder gesagt:" Wenn sie anfangen Die alles wegzunehmen, Junge denk ans Essen! Denk NUR daran!" Und ER weiß, wovon er redet. Er hat von November bis Januar kaum Essen bekommen, meist nur 1 Mahlzeit am Tag oder sogar garnix!
Ich hatte zu Opa immer prima Verhältnis ( er war übrigens insgeheim immr gegen Nazis). Er hat in extremen Bedingungen durch zähe Anpassung und Klugheit überlebt, hat aber immer seinen Unwillen möglichst offen kundgetan.
Hansi
unregistriert
15.11.2007 00:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nein ich hatte noch keinen richtigen Hunger, trotzdem gibts Dinge für mich im Leben die mir schlichtweg wichtiger sind wenns wirklich hart auf hart kommen würde. Und ok, dein Opa war gegen Nazis, tortzdem erinnert mich die Erzählung jetzt an den kleinen Enkel der Geschichten aus dem Krieg von Opa erzählt gekriegt und dabei Nazi-Ideologien eingeimpft kriegt. Nur bei dir halt in die entgegengesetzte Richtung. Will jetzt um Gottes Willen deinen Opa nicht schlecht machen, nur die Wahrheit gefressen hat er auch nicht und ihm war halt Essen wichtiger als alles andere. Mir eben nicht.
Leberkrebs
unregistriert
15.11.2007 00:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Tja, weil Opa eben wirklichen Hunger erlebt hat. Im Gegnsatz zu Dir will ich garnicht dahin kommen, daß ich Hunger erlebe. Ich werde vorher rebellisch. Weil ich sehe das die Tendenz in Deutschland dahin zunimmt.
Hansi
unregistriert
15.11.2007 00:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Erzähl Opa! Ich kann dir auch viel erzählen. Aber ich glaub das deinem Opa sogar, gar keine Frage. Aber er hatte eben andere Ideale als ich, dass ist alles. Und nein, ich will auch keinen Hunger erleben, aber es gibt jede Menge Dinge die ich noch viel weniger erleben möchte.
Arne Kroger
unregistriert
15.11.2007 02:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

In der BRD sind bereits Hartz IV-Empfänger verhungert, weil die gleichzeitig eine psychische Behinderung hatten und sich daher nicht mehr alleine versorgen konnten.

Desweiteren werden in der BRD ca 50 Menschen jährlich, die im Wachkoma liegen per Abklemmen der Nahrungssonde zum Verhungern gebracht, weil es keine vernünftigen Sterbemöglichkeiten gibt.
Hansi
unregistriert
15.11.2007 03:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Gut @Arne bei den einen kommt noch ein gravierendes Problem hinzu bei den anderen hat das erstmal recht wenig mit den finanziellen Mitteln eines Menschen zu tun.
Arne Kroger
unregistriert
15.11.2007 03:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nee?

Wieso können die Niederlande, die ein besseres Sozialsystem wie wir haben, es sich erlauben, Diskussionen zu führen und diese auch zu einem Abschluss zu bringen, wie Menschen würdig sterben können, ohne verhungern zu müssen???

Wieso können es sich andere Staaten erlauben, Ihre psychisch Kranken zu versorgen und wieso kann das ein Staat wie die BRD nicht???
Hansi
unregistriert
15.11.2007 03:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja doch, is ja richtig was du sagst, hat aber nix mehr mit dem Thema hier zu tun, nämlich das Menschen aus rein *finanzieller Not* verhungern.
Leberkrebs
unregistriert
15.11.2007 20:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Doch sicher! Das erste Beispiel war ja der Hartz IV Empfänger.
Und Dein ganzes Gequatsche was Dir angeblich wichtiger ist, kannst Du Dir sparen. Mach mal ein Selbsexperiment: Verzichte 24 Stunden freiwillig auf jedes Essen, Du wirst Dich wundern was Du nach diesen 24 Stunden PLÖTZLICH am allerdringlichsten wichtig findest!
Hansi
unregistriert
16.11.2007 00:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Öhm, Hartz4-Empfänger bekommen zumindest noch so viel das sie keinen Hungertod sterben. Sicher die Ernährung wird sehr einseitig, aber man verhungert nicht. Und 24 h ohne Essen hab ich sogar glaub ich schonmal geschafft, weil ichs schlichtweg vergessen hatte (und das viel mir erst wirklich nach den 24 h auf). Nee nee, 24 h ohne Essen ist noch kein Beinbruch.
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