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Umfrage: Interessiert ihr euch für Fußball?
Fußball ist mir scheißegal!!! 14 43.75%
Ja, aber nur wenn ich selber spielen darf *g*. 6 18.75%
Ja, aber nur bei großen Turnieren wie der EM oder WM. 5 15.63%
Ja, aber nur so generell und von keinem bestimmten Verein 4 12.50%
Ja und ich bin Anhänger von einem Verein. 3 9.38%
Insgesamt: 32 Stimmen 100%
 
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Animus
unregistriert
04.07.2010 20:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

...

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Arne Reload



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04.07.2010 20:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Naja, man kann auch ohne besondere Events mit Alkohol und Drogen Spaß haben.


Aber wie gesagt, es geht auch ganz anders. Nur nicht mehr in Deutschland, leider.
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Animus
unregistriert
04.07.2010 20:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Animus am 10.06.2011 22:15.


Karim




04.07.2010 22:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich befürchte, dass es, sollte es zum Endspiel Deutschland-Niederlande kommen, ganz üble Hetze in Richtung Holland geben wird. Das ist ja das Lieblingsthema von deutschen Fußballfans. Niederlande-Bashing. Habe heute gesehen, was gestern ganz groß auf der Titelseite der Bild-Zeitung stand: “Messi kriegt eins in die Fressi.” Wenn das mal kein offener Aufruf zur Gewalt ist... Das ist mit das Asozialste, was ich bisher von diesem Wichsblatt gelesen habe. @Arne, an deiner Stelle würde ich dann ein paar Tage in Holland verbringen.

Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.

Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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"This doesn´t happen to fucking synthesizers." (Midge Ure beim Konzert in Augsburg am 16.10.05 nachdem ihm eine Gitarrensaite gerissen ist).
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Hansi
unregistriert
04.07.2010 22:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mh, ich beschallte gestern die Nachbarschaft mit "Deutschland muss sterben" über Megaphon, sollte Deutschland ein mögliches Finale gegen Holland gewinnen, könnt ihr euch sicher sein das ich NUR noch mit Megaphon bewaffnet vor die Tür gehe, dann haben wir hier endlich das 4. Reich und dritten WK (nein, keine WM Arne Augenzwinkern ).

Ich wünsche Spanien und Holland viel Glück:


Lonewolf



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04.07.2010 22:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@arne: Der Großteil ist meiner Einschätzung nach tatsächlich nur versoffenes dummes Party-Volk, zumindest hat sich mir der Eindruck auf bisherigen Kontrollgängen aufgedrängt.
Dass diese Massenevents seit einiger Zeit extrem nationalistisch aufgeladen werden, lässt sich ja nun nicht nur auf Fußball beschränken. Bloß bleibt das Ganze bisher noch so substanzlos, dass man nach dem Ende des Spektakels auch wieder zur Tagesordnung übergeht und die Fahnen aus dem öffentlichen Raum verschwinden. Und was es - Fußball hin oder her - an rassistisch und nationalistisch motivierten Auseinandersetzungen abseits medialer Berichterstattung gibt, musst du mir nicht erzählen.
Man müsste eben mal überprüfen, inwiefern solche Dinge während der WM zunehmen - Schlägereien und Randale scheinen zum Fußball dazu zugehören und finden ständig zwischen gegnerischen Anhängerschaften statt. Politisch motiviert ist das eher selten, auch wenn es natürlich genug völkische Freaks in Hool- und Ultra-Gruppen gibt.

The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.

Percy Bysshe Shelley


Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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Eastwood
unregistriert
05.07.2010 12:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

http://www.youtube.com/watch?v=jmPIuX0AG...player_embedded

Arne Reload



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05.07.2010 15:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Letzteres ist mal wieder so ein richtiger Scheißbeitrag aus dem deutschen Fernsehen. Anstatt dass die zeigen, dass eben dieser Nationalismus und der Rassismus, den auch die NPD wohl besitzt, identisch ist mit der Scheiße, die die meisten Menschen mit migrantischem Hintergrund, wie das so schön heißt, hier in diesen Staat reintragen ist irgendwie maximal ein Grund, sich über die Nazis (zu Recht) lustig zu machen. Warum dann bitte nicht auch über die Migranten, die heute alle Deutschland sind?
Im Gegensatz zu den paar Nazis sind mittlerweile Migranten, die Deutschlandfahnen schwenken, um klar zu machen, dass man in Berlin-Neukölln nicht mehr mit einem Israel-T-Shirt rumrennen darf oder mit einem T-Shirt-Spruch, auf dem man anzweifelt, dass es einen Gott gibt, eine nicht mehr wegzudenkende Gefährdung für alles mit einem IQ über 50.

Karim:
Ich glaube weder, dass es ein Endspiel Oranje-Deutschland geben wird, noch das Oranje Weltmeister wird und das liegt nicht an Uruguay.
Wir erleben gerade im deutschsprachigen Oranjeforum schon einne ziemlich starken Zulauf dafür, dass wir eigentlich nirgendwo verlinkt werden und man uns eigentlich nicht über google finden sollte (Sonst hätten wir nämlich ausreichend Angriffe virtueller Natur auf das Forum.). Wenn es an den (nordwestlichen) Rändern dieser Republik zu bürgerkiregsähnlichen Zuständen kommen sollte, dann ist das erstmal zu begrüßen. Müssen wir mal abwarten, was bei der niederländischen Regierungsbildung rauskommt. Wenn Deutsche in den NL Asyl beantragen würden wegen Fußballfans, wäre das für manch eine Partij in den NL gerade aufgrund der neuen Fan-Zusammensetzung der deutschen Nationalmannschaft das tollste Fressen, was die finden könnten.

Lonewolf:
Die Reichskriegsflagge darf es bei deutschen Länderspielen auch schon mal sein:
http://pulpbudapest.files.wordpress.com/2010/05/nazipack.jpg

Das ist deutsche Publikum beim letzten Testspiel der deutschen Nationalmannschaft vor der WK in Ungarn, also das deutsche Publikum, bei ungarischen würde man ja schon gar nix anderes mehr erwarten.
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dian
unregistriert
05.07.2010 15:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Xoc:
Zitat:
Und die 3 "WAS BRINGT DAS???" Fragen lassen sich wohl alle mit Spass beantworten.

Nun, mir selbst würde es jedenfalls keinen Spaß machen, mich so zu verhalten.
Sonst würde ich es ja höchstwahrscheinlich auch tun.
Also ist meine Frage, was einem das bringt, durchaus berechtigt.
Ich würde es wirklich gern verstehen... verstehen, warum es Menschen als Spaß empfinden, sich so zu präsentieren und sich mit anderen, die sich ähnlich doof verhalten, zu verbrüdern, obwohl es eine völlig unverbindliche Form der Verbrüderung ist, die schon ein paar Stunden später wieder vergessen sein wird, wenn man sich in einer anderen Situation begegnet.
Ganz davon abgesehen, wie gesagt, dass man damit das Symbol eines Staates feiert, der die meisten Menschen doch eigentlich nur ankotzt (wenn sie mal ehrlich sind.)
Ich versuche ja wirklich, mich in Lemming-Gehirne hineinzuversetzen, und das ganze mal aus ihrer Sicht zu betrachten. Aber es fällt mir wahnsinnig schwer... da sind so fundamentale Unterschiede im Denken und Fühlen... wenn ich wüsste, woran genau das liegt, und was bei denen in der Kindheit anders gelaufen ist als bei mir, könnte man es ja vielleicht korrigieren.
Natürlich kann man sagen, es hat einfach etwas mit dem menschlichen Herdentrieb zu tun. Aber auch der ist ja letztlich nicht bei jedem gleichermaßen vorhanden... und nach der ultimativen Begründung, warum manche gern in einer großen Menschenmenge stehen, und andere nicht, suche ich immer noch.

@ Lonewolf:
Zitat:
Dass diese Massenevents seit einiger Zeit extrem nationalistisch aufgeladen werden, lässt sich ja nun nicht nur auf Fußball beschränken. Bloß bleibt das Ganze bisher noch so substanzlos, dass man nach dem Ende des Spektakels auch wieder zur Tagesordnung übergeht und die Fahnen aus dem öffentlichen Raum verschwinden.

Ich denke, selbst den Nazis ist das ganze Treiben etwas suspekt... Türken und Schwarze, die Deutschlandflaggen schwenken... eine BILD-Zeitung, die erst den Pseudo-Nationalismus schürt und dann, wenn tatsächlich was passiert, sofort in die entgegengesetzte Richtung rudert und Fremdenfeindlichkeit verurteilt...
Früher wusste man bei Leuten, die irgendwelche Deutschlandflaggen schwenken, wenigstens noch, wo die politisch stehen. Heute stehen die meisten ja politisch überhaupt nirgendwo mehr, bzw. sie stehen eben immer da, wo sie von den Medien hingebracht und wieder abgeholt werden.

Beunruhigend finde ich das ganze schon... allerdings jetzt nicht in dem Sinne, dass ich befürchten würde, dass diese Entwicklung uns bald einen neuen Hitler beschert.
Es ist eher die Substanzlosigkeit an sich, die mich erschreckt... gerade bei der jungen Generation. Wie leicht es ist, diese Leute zufrieden zu stellen... wie viele von ihnen gierig alles schlucken, was man ihnen vorsetzt... und wie wenig sie scheinbar in der Lage sind, den nötigen Abstand zu sich selbst zu haben, den ich in meinen Texten immer wieder fordere.
Das ist keine Generation, mit der man eine gesellschaftliche Revolution im Unity-Sinne starten kann. Nicht jetzt, und vermutlich auch nicht in zwanzig Jahren.
Animus
unregistriert
05.07.2010 17:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Animus am 10.06.2011 22:15.


Zelder

Spiegel deines Elends

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05.07.2010 18:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Auch wenn es nicht so aussieht. Die, die zu diesen Public Viewing gehen, machen das aus den selben Gründen, warum manche hier z. B. zu Punkkonzerten gehen. Es ist eine große Party, mehr steckt nicht dahinter.

Außerdem interpretieren hier einige viel zu viel in die "Flaggen". Für die meisten Fußballfans sind Deutschlandflaggen nichts anderes als die Flaggen ihres lokalen Fußballvereins. Schwarzrotgold ist auch die Flagge der deutschen Fußballnationalmannschaft und nicht nur die des deutschen Staates. Und so ist auch zu verstehen, wie man einerseits Deutschlandflaggen schwenken und andererseits den dazugehörigen Staat verachten kann.

Allerdings es gibt sicherlich auch eine Menge Fans, die hoffen, dass damit auch nationalistisches Gedankengut wieder populärer wird (Arne z. B.), aber man sollte diese Minderheit nicht zu groß reden.



"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
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Xoc

lol

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05.07.2010 20:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Nun, mir selbst würde es jedenfalls keinen Spaß machen, mich so zu verhalten.
Sonst würde ich es ja höchstwahrscheinlich auch tun.
Also ist meine Frage, was einem das bringt, durchaus berechtigt.


Dass unterschiedlichen Leuten unterschiedliche Sachen Spass machen, ist doch nun wirklich nichts Neues.

Zitat:
Ich würde es wirklich gern verstehen... verstehen, warum es Menschen als Spaß empfinden, sich so zu präsentieren und sich mit anderen, die sich ähnlich doof verhalten, zu verbrüdern, obwohl es eine völlig unverbindliche Form der Verbrüderung ist, die schon ein paar Stunden später wieder vergessen sein wird, wenn man sich in einer anderen Situation begegnet.


Du siehst sie doch eh ganz anders (und hälst das anscheinend für die richtige Sicht), als sie sich selbst sehen oder wie sie sich gegenseitig sehen, damit ist es doch klar, dass du sie nicht verstehen kannst.

Zitat:
Ganz davon abgesehen, wie gesagt, dass man damit das Symbol eines Staates feiert, der die meisten Menschen doch eigentlich nur ankotzt (wenn sie mal ehrlich sind.)


Ich bin mir ziemlich sicher, dass das für die meisten Menschen einfach symbolisiert, dass sie für die Deutsche Nationalmannschaft sind. Natürlich gibt es auch Leute wie Arne, für die das gleich Hitler&co symbolisiert.

Zitat:
wenn ich wüsste, woran genau das liegt, und was bei denen in der Kindheit anders gelaufen ist als bei mir, könnte man es ja vielleicht korrigieren.


Ich könnte ja verstehen, wenn du dich fragst, was man machen könnte, damit sie nicht mehr beim Feiern andere belästigen oder sich gegenseitig in die Köpfe schiessen, aber dass du dich fragst, wie man Menschen so erziehen kann, dass sie weniger ("objektiv unbegündeten") Spass haben, finde ich schon ziemlich bedenklich.

Falls du Interesse an einer vertikalen Solidarität in der Gesellschaft hast, sollte du das eigentlich gut finden, wenn die Fussballfans aller Schichten so ausgelassen zusammen feiern.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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wave
unregistriert
05.07.2010 21:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich denke @zelder hat hiermit

Zitat:
Auch wenn es nicht so aussieht. Die, die zu diesen Public Viewing gehen, machen das aus den selben Gründen, warum manche hier z. B. zu Punkkonzerten gehen. Es ist eine große Party, mehr steckt nicht dahinter.


voll ins Schwarze getroffen.
Ich kann das ganze auch durchaus nachvollziehen, da ich selbst ein Mensch bin, der gerne unter die Leute geht und auch gerne feiert: Jede Feier braucht irgendeinen Anlass. Und sich zu treffen, Fußball zu gucken, zu saufen und mit Freunden Party zu machen, kann durchaus auch ein guter Anlass sein. Ich persönlich finde Fußballpartys nun jedoch nicht so dolle, da mich Autokorsos und Deutschland-Fahnen nerven. Ich gehe stattdessen während der Spiele einkaufen oder ähnliches, das macht dann richtig Spaß, weil man leicht einen Parkplatz findet, keine Schlange an der Kasse hat etc..

hopeless



images/avatars/avatar-40.jpg


05.07.2010 22:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Interessant finde ich hierbei auch, dass diese Fußball-Mobs eigentlich die einzige von den Bullen geduldete Art und Weise sind, den Stadtverkehr "unangemeldet" mit tausenden Menschen stundenlang zu blockieren und auf großen Kreuzungen zu feiern. "reclaim the streets" funktioniert momentan quasi am besten mit genug Bier, ner dicken Tröte und ein paar Flaggen Augenzwinkern
Ich denke auch, dass diese kleine Besonderheit einiges zur Stimmung beiträgt. Wobei es aus meiner Sicht sowieso nicht so ist, wie dian vermutet, dass die meisten Leute da vom Staat angekotzt wären (Die Schnittmenge mit den regelmäßigen Event-Demonstranten würde mich aber schon interessieren.). Eher im Gegenteil: Ich glaube, was da gesungen wird, sind auch Loblieder auf die Freiheit und Fröhlichkeit dieses "Volkes". Denn es geht uns gut und es hindert uns doch keiner daran, zu machen was wir wollen... kotz3
E-Mail an hopeless senden Fügen Sie hopeless in Ihre Kontaktliste ein
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quaid

their law


@xoc 05.07.2010 23:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

Du siehst sie doch eh ganz anders (und hälst das anscheinend für die richtige Sicht), als sie sich selbst sehen oder wie sie sich gegenseitig sehen, damit ist es doch klar, dass du sie nicht verstehen kannst.

er möchte es verstehen. ich denke nicht, dass wir hier vor vollendeten, unveränderlichen tatsachen stehen.
davon abgesehen halte ich die deklarierung einer sicht für die "richtige" in diesem bezug nicht für glücklich.

Zitat:
[..]aber dass du dich fragst, wie man Menschen so erziehen kann, dass sie weniger ("objektiv unbegündeten") Spass haben, finde ich schon ziemlich bedenklich.

es gibt menschen, die spaß haben daran, andere menschen abzuschlachten.
das nur als gedanklicher anstoß dazu, dass du es bedenklich findest.
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Arne Reload



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06.07.2010 06:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich muss kurz, bevor ich auf all das eingehe, noch mal kurz wirklich was sagen, was indirekt zumindest noch mit der WK zu tun hat, was sagen.
Und zwar was positives zur deutschen Nationalmannschaft. Wie ich erst jetzt gelesen habe durch die Kritik einiges CDU-Faschos, singen viele der Fußballer dort in der deutschen Mannschaft die Hymne nicht mit.
Dass das wieder möglich ist, ist schon auf jeden Fall lobenswert. Wie gesagt war es in den 70/80ern eher üblich, bei der Nationalhymne kaugummikauend in die vorbeirauschende Kamera einen leeren Blick zu werfenm das wurde dann, als Beckenbauer Trainer wurde leider wieder anders.
Ich persönlich weiß eben nur noch nicht, wie ich das beurteilen soll, wenn dann einige sagen, dass sie stattdessen lieber Koranverse sich aufsagen.
Das jetzt mal zur Ehrenrettung dieser Mannschaft. Dass die sich wahrscheinlich dennoch wenig Gedanken machen, was sie damit auslösen, muss man jetzt nicht weiter thematisieren, dass die Zeiten der Schusters, der Lienens oder manchmal sogar noch Breitners, die sogar noch ein politisches (fortschrittliches) Image verbreiteten zumindest in Deutschland vorbei ist, ist mir auch klar.

Xoc und Dian:
Ich glaube, ich verstehe, was Dian meint.
Ich habe ja erwähnt, dass ich in Enschede war (geht heute leider nicht, weil ich bei Abendspielen nicht mehr zurückkomme und dem deutschen Staat dann doch die Begeisterung für Fußball nicht so weit geht, als dass dieser für Abendspiele auch nur einen müden Cent ausgeben würde, um evtl. angetrunkene Fans vom Autofahren abzuhalten und etwas mehr ÖPNV anzubeiten, weder für die innerdeutschen Fans die unterwegs sind und schon gar nicht für die, die nicht "Deutschland" jubeln wollen).
Es war eben nicht diese Rudelstimmung vorhanden, die Dian so sonderbar vorkommt. Dian gehört ja auch schon bald zur "älteren Generation" wie ich hier und ich kann mir schon denken, dass man dann wirklich genau dieses Exzessive daran mehr und mehr abstoßend findet. Es geht also einen Schritt weiter.
Man kann ja für eine Mannschaft sein. Das versteht wohl Dian und ich erst Recht, aber wieso muss das in dieser FORM ablaufen?
Und das verstehe ich sehr gut, Dian, dass Du Dir die Frage stellst und es geht also darum, Xoc:
Es ist ein durchaus angenehmes Gefühl in einem Pulk von Menschen zu sein, die bei jeder Szene, die man aufregend findet, mitfühlt. Das ist auch noch was anderes als wie bei einem Film, dessen Ausgang ja vorgegeben ist. Hier weiß man nicht, wie es endet und man erwartet daher gerade in einer Menge, die ähnlich fühlt, wie man selbst, dass einen die Menge dann auch bei Frustrationen und bei Freude auffängt.
Und eben bis vor ca. 5, 6 Jahren war dieses gemeinsame Empfinden auch darauf beschränkt. Das ist eben jetzt nicht mehr der Fall, sondern es muss jetzt offenbar ekstatisch zugehen. Man muss z.B., früher undenkbar, der ganzen Welt mit unverschämter Lautstärke mitgeteilt werden, dass man sich freut. (Dass man frustriert ist, dann wohl eher eben in Form kollektiver Gewaltausbrüche.)
Das ist eben ein Phänomen, das ich evtl. meine, zu verstehen, aber das ist schon sehr sonderbar hier und lässt sich nicht erklären damit, dass man sagt, sie würden sich eben für ein gemeinsames Ereignis freuen. Wenn ich das will, dann mache ich es eben wie es die Niederländer in Enschede gemacht haben und freue mich, sauf und kiff' mir einen, teile aber nicht jeden, der es nicht wissen will, das mit Dauergehupe mit.
Und da sehe ich, Zelder und Seneca, auch keinen Zusammenhang mit Punkkonzerten. Ich weiß nicht, wie das heute ist, aber früher war man da eigentlich auch sehr froh, wenn man unter sich dabei blieb. Dass man danach evtl. im besoffenen Kopp noch andere beglücken will, mag ja ab und an passieren, aber selten als kollektives Rudelverhalten.
Das ist das, was eben sonderbar bleibt.
Imo kann das zwei Ursachen haben:
Die eine hatte ich schon genannt. Bei der WM 2002 waren es noch ausschließlich die hier lebenden Türken, die beim Weiterkommen ihrer Mannschaft bis zum 3.Platz oder so, das machten. (Und da wurde das eben von der Obrigkeit mit zugekniffenem Auge noch toleriert, ebenso wie deren Hupen bei Hochzeiten, hopeless.)
Da die nunmal schon einen gewissen Bevölkerungsanteil ausmachen, in der Jugend, evtl. in der, die sich für Fußball interessiert noch einen wesentlich größeren als wie in der Gesamtbevölkerung.
Und Deutsche sind nun mal aus mir nun wieder unbekannten Gründen wohl relativ schnell assimilierbar und haben das sofort kopiert. ("Was der Türke kann, können wir schon lange!" Was die mit den Armeniern gemacht haben, haben wir ja auch besser gekonnt.)
Der andere Grund, der damit was zu tun hat, dass die evtl. meinen, damit hätten die mal Anspruch, eben mal zu zeigen, dass sie auch noch hier sind. Ansonsten haben die ja auch kaum noch Gelegenheit, sich dazugehörig zu fühlen. Und denen tut das evtl. sogar noch ganz gut und dem System natürlich auch, wenn die mit dem klarkommen und es als ihr eigenes anerkennen.
Das merkte eben auch das System und deswegen war das dann 2006 schon öffentlich alles geregelt. Man durfte das eben.
Und das ist ja dann auch was für den Deutschen. Mal was machen dürfen, was man eigentlich nicht darf (und die Obrigkeit erlaubt es auch).
So entstand eben dieser Hupschwachsinn. Das wohl dazugehörige anschließende Komasaufen ist aber wohl eine normale Zeiterscheinung, für die man i.d.R. wirklich jedweden beliebigen Anlass, wenn überhaupt notwendig, nehmen kann.

Mich beunruhigt nämlich diese doch sehr erstaunlich schnelle Fortschreiten dieser Sache. Dass man dies einfach so polen kann. Meine Sorge geht dahin, dass dies nicht auch für alle anderen Bereiche gelten wird. Größtenteils wird das ja schon gemacht, aber glücklicherweise rasen noch keine Horden begeisterter Jugendlicher hupend durch die Gegend, wenn von deutschen Soldaten mal wieder 140 Zivilisten umgebracht werden? (Da könnte nämlich irgendwann die Verbindung zur Politik entstehen.)

Wo sie schon entstanden ist, ist mir gerade aufgefallen, ist eben mit der Gleichsetzung. Zelder sagte eben:
Zitat:

Schwarzrotgold ist auch die Flagge der deutschen Fußballnationalmannschaft und nicht nur die des deutschen Staates. Und so ist auch zu verstehen, wie man einerseits Deutschlandflaggen schwenken und andererseits den dazugehörigen Staat verachten kann.

Da hat eben dann die Propaganda diese Gleichsetzung schon hinbekommen. Die Fahne des DFB, der bei der WK antritt, ist ein grüner Wimpel mit Inschrift DFB. Die niederländische Nationalflagge ist ja auch nicht orange oder die der Franzosen nur blau. Das sind die Farben deren Fußballverbänden.
Da ist schon eigentlich eine Entscheidung getroffen worden durch irgendwen (denn die werden das ja selber auch kaum unterscheiden können), dass da was mit was identifiziert werden soll.
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Zelder

Spiegel deines Elends

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06.07.2010 09:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Reload
Zitat:

Schwarzrotgold ist auch die Flagge der deutschen Fußballnationalmannschaft und nicht nur die des deutschen Staates. Und so ist auch zu verstehen, wie man einerseits Deutschlandflaggen schwenken und andererseits den dazugehörigen Staat verachten kann.

Da hat eben dann die Propaganda diese Gleichsetzung schon hinbekommen. Die Fahne des DFB, der bei der WK antritt, ist ein grüner Wimpel mit Inschrift DFB. Die niederländische Nationalflagge ist ja auch nicht orange oder die der Franzosen nur blau. Das sind die Farben deren Fußballverbänden.
Da ist schon eigentlich eine Entscheidung getroffen worden durch irgendwen (denn die werden das ja selber auch kaum unterscheiden können), dass da was mit was identifiziert werden soll.


Eine Fahne ist kein Wimpel, du Simpel !! großes Grinsen

Eigentlich habe ich ja den Kampf gegen deine Dummscheißerei ja schon aufgegeben, aber, naja^^. Eins noch. Sehen wir uns doch mal das DFB-Logo an:


1. Schwarz
2. Rot
3. Gold
4. Owned!!



"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
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Karim




06.07.2010 10:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Reload
Ich muss kurz, bevor ich auf all das eingehe, noch mal kurz wirklich was sagen, was indirekt zumindest noch mit der WK zu tun hat, was sagen.
Und zwar was positives zur deutschen Nationalmannschaft. Wie ich erst jetzt gelesen habe durch die Kritik einiges CDU-Faschos, singen viele der Fußballer dort in der deutschen Mannschaft die Hymne nicht mit.
Dass das wieder möglich ist, ist schon auf jeden Fall lobenswert. Wie gesagt war es in den 70/80ern eher üblich, bei der Nationalhymne kaugummikauend in die vorbeirauschende Kamera einen leeren Blick zu werfenm das wurde dann, als Beckenbauer Trainer wurde leider wieder anders.
Ich persönlich weiß eben nur noch nicht, wie ich das beurteilen soll, wenn dann einige sagen, dass sie stattdessen lieber Koranverse sich aufsagen.


Ja, das sind die ganzen Migranten, Halbdeutschen bzw. Polen, die die Hymne nicht mitsingen, was ich auch verstehen kann. Kann ich sehr gut nachvollziehen, ich würde dieses Kacklied auch nicht singen, aber aufgrund meiner Elternteile, die aus verschiedenen Ländern kommen, fühle ich mich irgendwie gar keinem Staat zugehörig, schwer zu beschreiben. Was die Koranverse angeht, finde ich zwar, dass das jedem seine Sache ist, aber auch schon etwas befremdlich, da ich von dem ganzen religiösen zeug eh nichts halte.

Zitat:

Die eine hatte ich schon genannt. Bei der WM 2002 waren es noch ausschließlich die hier lebenden Türken, die beim Weiterkommen ihrer Mannschaft bis zum 3.Platz oder so, das machten. (Und da wurde das eben von der Obrigkeit mit zugekniffenem Auge noch toleriert, ebenso wie deren Hupen bei Hochzeiten, hopeless.)
Da die nunmal schon einen gewissen Bevölkerungsanteil ausmachen, in der Jugend, evtl. in der, die sich für Fußball interessiert noch einen wesentlich größeren als wie in der Gesamtbevölkerung.
Und Deutsche sind nun mal aus mir nun wieder unbekannten Gründen wohl relativ schnell assimilierbar und haben das sofort kopiert. ("Was der Türke kann, können wir schon lange!" Was die mit den Armeniern gemacht haben, haben wir ja auch besser gekonnt.)
Der andere Grund, der damit was zu tun hat, dass die evtl. meinen, damit hätten die mal Anspruch, eben mal zu zeigen, dass sie auch noch hier sind. Ansonsten haben die ja auch kaum noch Gelegenheit, sich dazugehörig zu fühlen. Und denen tut das evtl. sogar noch ganz gut und dem System natürlich auch, wenn die mit dem klarkommen und es als ihr eigenes anerkennen.
Das merkte eben auch das System und deswegen war das dann 2006 schon öffentlich alles geregelt. Man durfte das eben.
Und das ist ja dann auch was für den Deutschen. Mal was machen dürfen, was man eigentlich nicht darf (und die Obrigkeit erlaubt es auch).
So entstand eben dieser Hupschwachsinn. Das wohl dazugehörige anschließende Komasaufen ist aber wohl eine normale Zeiterscheinung, für die man i.d.R. wirklich jedweden beliebigen Anlass, wenn überhaupt notwendig, nehmen kann.


Ich kann mich vage an die WM 2002 erinnern und schon seltsam, wenn man sich bewusst wird, dass die deutsche Mannschaft damals bis ins Finale kam, aber noch lange nicht dieser Hype und diese Massenhysterie aufkam, die es hier seit 2006 hat. Das ist komisch. Als wenn 2006 irgendwer den Leuten befohlen hätte, dass sie sich ab jetzt total überdreht zu verhalten haben. 2002 war das mit den Autokorsos echt noch nicht so angesagt, außer bei den Türken, das stimmt @Arne. Kann mich aber erinnern, dass da in den Medien damals das sehr gelobt wurde, wie friedlich und toll die Türken doch feiern können, und das hat dann wohl viele Deutsche angesteckt und die sagten sich dann, dass sie das auch können und zogen dann 2006 ums extremer mit dem Scheiß nach.
1990 war ich erst 8 Jahre alt, weiß nur noch, dass es ganz vereinzelt hupende Autos auf der Straße hatte, aber eigentlich kaum der Rede wert. Jedenfalls kann ich mich nicht an hysterische Massen auf der Straße fahnenschwenkend "Deutschland, Deutschland" rufend erinnern.
Was seit 2006 in meinem Augen total lächerlich ist, ist aber diese Pseudo-Fröhlichkeits-Getue, was Türken angeht. Einerseits werden Türken von einem Großteil deutscher Jugendlicher übelst beschimpft und verachtet, aber dann in diversen Zeitungen und Fernsehsendern als Deutschland-Parteiisch dargestellt, die mit den Deutschen feiern, sich schwarz-rot-gold ins Gesicht schmieren und so ihrer Dankbarkeit nachkommen, dass sie hier ihren Dönerladen führen können. Das wirkt doch auch arg gestellt, vor allem kann ich mich nicht erinnern in meiner Schulzeit vielen Türken begegnet zu sein, die sich klar auf die Seite Deutschlands stellen. Da kamen dann eher so Sachen wie "scheiß Kartoffel", sogar in meine Richtung, obwohl ich eher kaum was mit einer reinen deutschen Kartoffel zu tun habe. großes Grinsen

Hier noch ein interessanter Artikel aus 2006:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/studie-zur-fussballweltmeisterschaft-fussballtaumel-und-fremdenfeindlichkeit-1.893255

Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.

Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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dian
unregistriert
06.07.2010 12:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Xoc:
Zitat:
Falls du Interesse an einer vertikalen Solidarität in der Gesellschaft hast, sollte du das eigentlich gut finden, wenn die Fussballfans aller Schichten so ausgelassen zusammen feiern.

Ich habe den Eindruck, dass die Fähigkeit der Menschen, auch alleine und im Stillen Spaß zu haben, in der jungen Generation mehr und mehr verkümmert.
Das ist für sich genommen erstmal nichts tragisches... aber meiner Weltanschauung nach ist nunmal das In-sich-kehren und sich-abwenden von der Welt gerade in jungen Jahren zwingend notwendig, um die Mechanismen zu durchschauen, nach denen unsere Gesellschaft (und jede beliebige Schulhofclique) funktioniert.
Wer immer mittendrin ist, dem fehlt der Überblick.
Das heißt jetzt nicht, dass jeder der gern mal feiert und gerne unter vielen Menschen ist, automatisch oberflächlich ist... aber es erhöht meines Erachtens die Wahrscheinlichkeit enorm. Ist ja auch irgendwie logisch, dass gesellige Menschen empfänglicher sind für Gruppendynamiken jeglicher Art, als überzeugte Einzelgänger. Augenzwinkern

Aber schön dass aus diesem niveaulosen Thread noch eine richtige Diskussion geworden ist.
Trotzdem muss ich an dieser Stelle noch meine Vorhersage fürs Halbfinale abgeben:

Ich glaube, dass Holland gegen Uruguay mit 2:0 gewinnen wird.
Bei Deutschland gegen Spanien ist die Sache etwas schwieriger einzuschätzen, da Spanien bisher wirklich nur gegen Gegner gespielt hat, die sich hinten reingestellt haben. Wenn nun aber eine Mannschaft richtig mitzuspielen versucht, kommt denen das vermutlich ganz gelegen, und dann ist eben die Frage, ob die spielerische Klasse der Deutschen ausreicht.
Wenn Deutschland so auftritt wie gegen Argentinien, sollte das aber schon möglich sein, daher tippe ich mal auf ein knappes 3:2 für Deutschland.
Hansi
unregistriert
06.07.2010 13:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Tageslicht ist im Columbus unerwünscht. Über den Schaufenstern einer der ältesten Kneipen Hannovers, am Rande des Rotlichtviertels gelegen, prangt in knallroten Lettern der Name. Hinter den großen Scheiben hängen schwere, blickdichte Vorhänge. Rund um die Uhr hat das Lokal mit der langen Holztheke geöffnet. Wer hier reingeht, braucht kein Licht.


Cool, eben typisch Hannover. Da um die Ecke hab ich damals unter der Brücke übernachtet smilie17 .
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