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was würdet ihr verändern..
21.05.2008 22:57 |
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..wenn ihr die macht dazu hättet?
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M.F unregistriert
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Was wie wo?
Das ist aber jetzt bisschen unkonkret.
Außerdem haben wird doch die Macht was zu verändern, also muss das heißen was wollt ihr verändern oder was verändert ihr.
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nemesus unregistriert
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Ich frage Dich, was willst Du verändern, was veränderst Du und von welcher Macht sprichst Du?
N.
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dian unregistriert
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Erstmal sollte man vielleicht definieren, was genau mit "Macht" gemeint ist.
Reden wir von einer irdischen Macht, wie beispielsweise, wenn man Chef einer Regierung ist... oder von der übernatürlichen Macht eines Gottes?
Ich denke, als Regierungschef würde ich mich daran machen, die größtenteils schon in der Unity-Philosophie angesprochenen Verbesserungsvorschläge in die Tat um zu setzen.
Das heißt vor allem:
- Schrittweise "Auswilderung" der Menschen durch Abbau von Bürokratie und Gesetzen.
- Alle Gelder, die bislang in die Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems geflossen sind, in Militär, Schule und Wirtschaft, werden zur Aufklärung der unmündigen Bürger verwendet, damit die zukünftig für sich selbst Verantwortung übernehmen können.
- Grundversorgung ermöglichen, dahingehend, dass Essen umsonst verteilt wird, und dass jeder Mensch von Geburt an Anrecht auf eine eigene Wohnung hat
- Kostenloses Internet als Grundrecht für ALLE (auch für Minderjährige!!).
- Kanal Telemedial bekommt den Sendeplatz der ARD.
Wenn ich nun aber ein allmächtiger Gott wäre, würde ich es den Menschen nicht so leicht machen.
Ich denke, jenen, die mir sympathisch sind, würde ich helfen und dafür sorgen, dass sie ein gutes Leben führen können. Den großen Rest jedoch würde ich so lange mit fiesen Strafen und Prüfungen belegen, bis sie von alleine dahinterkommen, dass der Weg, den sie bisherig eingeschlagen haben, falsch ist...
Beispielsweise würde ich es mir wohl nicht verkneifen können, mitten in Mekka einen großen Vulkan entstehen zu lassen, und den gesamten Vatikanstaat mit einer Flutwelle wegzuspülen. Das erstmal, damit die Leute aufhören, den falschen Göttern zu huldigen.
Ansonsten würde ich mich aber vornehmlich "liebevoll" um jeden einzelnen Lemming persönlich kümmern. Die Jugendlichen, die oberflächlich in den Tag hineinleben und ständig nur laut und nervig sind, würde ich zurechtstutzen, in dem ich sie ums nackte Überleben kämpfen lasse und vielleicht mal ein paar Jahre in ein afghanisches Flüchtlingscamp stecke oder so. Alle sogenannten Autoritätspersonen, die es für richtig halten, Andersdenkende oder Jüngere zu unterdrücken, nur weil sie denen körperlich überlegen sind, würde ich in ein Wachkoma fallen lassen, wo sie dann täglich völlig hilflos, aber bei vollem Bewusstsein, von einer Horde autoritärer Krankenpfleger vergewaltigt und gefoltert werden... so lange, bis sie es irgendwann begriffen haben und aufrichtig bereuen, was sie früher anderen angetan haben.
Ach ja, ich glaube, ich wäre ein sehr guter Gott. Grausam, aber gerecht.
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Hansi unregistriert
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Eigentlich macht es wenig Sinn über sowas nach zu denken, denn ganz alleine wird irgend ein unbedeutendes Menschlein die Welt nie einreißen und neu aufbauen. Lieber sollten sich alle auf ihre Kräfte besinnen im kleinen und persönlichen die Dinge zu verändern. Denn wenn ich mich selbst verändere und mich weiterentwickle, dann muss man dieses nur noch mit seiner Umwelt teilen. Man kann sich überall einbringen und persönliche kleine Erfolge (und oft auch Niederlagen, die auch dazu gehören) feiern. Aus eigenen Fehlern lernen und es anders als bisher machen. Das ist die "Macht" welche man besitzt und nur mit ihr kann und sollte man auch arbeiten, alles andere ist unvernünftige Träumerei mit der man immer auf der Stelle treten wird und es sich am Ende gar nix verändert und alles stagniert und ich eine Enttäuschung nach der anderen erfahre.
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ich hatte extra etwas unpräzise formuliert, weil ich jedem seine gedanken offen lassen wollte.
ich hatte neulich erst ein gespräch mit dem wvk-lehrer in der schule. er meinte, wie schlecht es ihm als lehrer ginge vom gehalt her und den möglichkeiten.
ich sagte, man müsste eigentlich nur irgendwie in die politik kommen. ein jahr würde schon reichen. dann ist die eigene rente aufs leben wahrscheinlich gesichert.
da meinte er, er könnte das über beziehungen vielleicht sogar versuchen, hätte aber so gar keine lust auf die politik.
ich erwiederte nur, er könne ja seinen bisherigen job auf unzufriedene weise weiterführen - oder er macht etwas, dass ihm vielleicht keinen spaß macht (ist auch alles andere als unüblich heute) aber dafür gegenwart und zukunft finanziell absichert.
nun war die frage, ob man soetwas aus egoistischen gründen machen sollte, oder ob man die chance nutzt um etwas zu verändern. immerhin fängt alles und jeder mal klein an, und mitbestimmungsrecht kommt vor dem entscheidungsrecht.
was den sozialen aspekt der gesellschaft angeht, den dian angesprochen hat:
in anderen ländern gibt es garkeine soziale unterstützung oder nur über ein paar monate, danach muss man selbst sehen wie man über die runden kommt. von daher könnte man hier eigentlich noch glücklich sein. *wenn* die arbeitsbedingungen hier nicht teilweise arglistig ausbeuterisch wären und die arbeitende bevölkerung sich beim ackern nicht über jene ärgern müsste, die es sich dank der einzahlenden leute gemütlich macht.
| Zitat: |
| Eigentlich macht es wenig Sinn über sowas nach zu denken, denn ganz alleine wird irgend ein unbedeutendes Menschlein die Welt nie einreißen und neu aufbauen. |
ich darf dich daran erinnern, dass die politik damals zu hitler gekommen ist, und nicht umgekehrt?
davon abgesehen aber ist es eh eine hypothetische frage gewesen ;-)
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Hansi unregistriert
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| ich hatte extra etwas unpräzise formuliert, weil ich jedem seine gedanken offen lassen wollte. |
Eigentlich war mir die Frage viel zu präzise.
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ich hatte neulich erst ein gespräch mit dem wvk-lehrer in der schule. er meinte, wie schlecht es ihm als lehrer ginge vom gehalt her und den möglichkeiten.
ich sagte, man müsste eigentlich nur irgendwie in die politik kommen. ein jahr würde schon reichen. dann ist die eigene rente aufs leben wahrscheinlich gesichert.
da meinte er, er könnte das über beziehungen vielleicht sogar versuchen, hätte aber so gar keine lust auf die politik.
ich erwiederte nur, er könne ja seinen bisherigen job auf unzufriedene weise weiterführen - oder er macht etwas, dass ihm vielleicht keinen spaß macht (ist auch alles andere als unüblich heute) aber dafür gegenwart und zukunft finanziell absichert.
nun war die frage, ob man soetwas aus egoistischen gründen machen sollte, oder ob man die chance nutzt um etwas zu verändern. immerhin fängt alles und jeder mal klein an, und mitbestimmungsrecht kommt vor dem entscheidungsrecht. |
So eine Lehrerin hatte ich auch mal, allerdings im Fach Sozialkunde. Aufgrund dessen, da mir der übertriebene theatralische Jammerfaktor das weit über 1000 € Nettoverdienst ja viel zu wenig wären um sich einen "angemessenen" Lebensstandart zu sichern, aber doch viel zu groß war, sagte ich lieber gar nix und lies sie von meinen Berufsschulkollegen das Mitleid ernten, dass sie ihrer Ansicht nach verdient hatte. Alles andere wäre mir zu albern gewesen. Selbstmitleid sells, Egoismus rockt und Politik wie sie nunmal heute ist, fördert das auch ganz gut. Soll heißen, wer an den uneigennützigen und solidarischen Staatsdiener glaubt, den kann man zwar für seine Utopien ehren, zu helfen ist ihm aber nicht mehr, finde ich. Und entschuldigt meine Verbittertheit wenn ich sage, dass Menschen all zu gern ihre Ideale vergessen, wenn Macht und Geld winken und lachen.
| Zitat: |
ich darf dich daran erinnern, dass die politik damals zu hitler gekommen ist, und nicht umgekehrt?
davon abgesehen aber ist es eh eine hypothetische frage gewesen ;-) |
Nicht eins kommt zum anderen, sondern beides aufeinander zu. Und hypothetische Fragen sind zwar ganz nett in einer geselligen Runde um sich auch mal von der Realität wegzubewegen, letztlich macht es aber nicht viel Sinn *nur* darüber zu reden wie etwas anders wäre, wenn der Punkt ausbleibt, wie man denn dahin kommen möchte.
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nemesus unregistriert
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re: quaid
22.05.2008 13:48 |
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| Zitat: |
| ich hatte extra etwas unpräzise formuliert, weil ich jedem seine gedanken offen lassen wollte. |
Also, mein offener Gedanke war: Die ursprüngliche Frage führt zu nichts, ausser Jammern und Luftschlössern. Ausserdem geht mir dieses dauernde Zeigen mit dem Finger auf die Gesellschaft in der Unity ziemlich auf den Keks. Interessanter wäre für mich die Frage: Was willst Du wie in Deinem Leben verändern, um was zu erreichen und aus welchem Grund?
Was mich anbelangt, mir sind die meisten Menschen recht egal. Ich konzentriere mich lieber auf jene, mit denen ich etwas anfangen kann. Und wenn diese Menschen keine Geldprobleme hätten und somit ihr Leben genügend frei gestalten könnten, wäre mir schon viel wohler. Ich möchte gerne noch eine Weltreise in meinem Leben machen und mindestens ein Studienfach zu Ende studieren. Ich möchte unbedingt Fallschirmspringen lernen und im Meer tauchen. Und: Eine archäologische Expedition oder der Aufenthalt in einem Kloster (für einige Zeit) wären ebenso nach meinem Geschmack, wie einige Snowboard-Reisen oder das Lernen von Tae Kwon Do in Korea.
Am liebsten würde ich mit Menschen leben, reisen, arbeiten und Abenteuer erleben, mit denen mir das aus Spass macht. Vielleicht zum Beispiel auf Motorrädern durch verschiedene Kontinente.
N.
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| Nicht eins kommt zum anderen, sondern beides aufeinander zu. Und hypothetische Fragen sind zwar ganz nett in einer geselligen Runde um sich auch mal von der Realität wegzubewegen, letztlich macht es aber nicht viel Sinn *nur* darüber zu reden wie etwas anders wäre, wenn der Punkt ausbleibt, wie man denn dahin kommen möchte. |
das ist doch ein forum, oder nicht? normalerweise diskutieren wir hier
theoretisch könntest du in jeden einzelnen post hier reingehen und schreiben: das macht alles keinen sinn was ihr da schreibt - es ändert ja doch nichts!
und ich habe neulich erst eine reportage gesehen, wo bewiesen wurde, dass adolf tatsächlich nicht an der politik interessiert war, bis sie zu ihm kam und er die möglichkeiten sah - denn zufällig war er ganz gut im sprechen vor massen.
| Zitat: |
| Also, mein offener Gedanke war: Die ursprüngliche Frage führt zu nichts, ausser Jammern und Luftschlössern. Ausserdem geht mir dieses dauernde Zeigen mit dem Finger auf die Gesellschaft in der Unity ziemlich auf den Keks. |
siehe oben. wir jammern hier. wir träumen. wir bauen luftschlösser. wir diskutieren, wir regen uns auf, wir machen uns gedanken. wenn dir der fingerzeig auf den keks geht, steht es dir ja frei, entsprechend andere themen zu eröffnen oder das weite zu suchen.
| Zitat: |
| Interessanter wäre für mich die Frage: Was willst Du wie in Deinem Leben verändern, um was zu erreichen und aus welchem Grund? |
du hast den gleichen ansatz wie hansi. aber ihr redet nur von taten, und ihr tut selber nichts! ich sehe euch nicht themen auf die beine stellen, um einen protestmarsch zu organisieren, oder geheimoperationen gegen die regierung zu planen.
hier in einem forum reden wir drüber. ich mache nichts anderes. ich kann wirklich nicht verstehen, wieso ihr auf einmal alle nach revolution schreit.
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| Was mich anbelangt, mir sind die meisten Menschen recht egal. |
wenn sie dir wirklich egal wären - würde dir dann der fingerzeig der unity auf die gesellschaft nicht auch egal sein?
deine restlichen ausführungen beantworten die frage: was wollt ihr noch tun?, nicht jedoch die frage: was _würdet_ ihr verändern, wenn ihr könntet?
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
du hast den gleichen ansatz wie hansi. aber ihr redet nur von taten, und ihr tut selber nichts! ich sehe euch nicht themen auf die beine stellen, um einen protestmarsch zu organisieren, oder geheimoperationen gegen die regierung zu planen.
hier in einem forum reden wir drüber. ich mache nichts anderes. ich kann wirklich nicht verstehen, wieso ihr auf einmal alle nach revolution schreit. |
Mh nein, da hast du mich falsch verstanden. Ich schrieb, man könne aus eigener Kraft nur im kleinen was ändern, jeder für sich in seinem ganz persönlichen Umfeld (in der Unity z. B. kann ich mir dafür Anregungen und Ideen holen). Und ich rede hier auch nicht nur von Taten. Wenn jemand nach Weltrevolution schreit und alles auf den Kopf stellen möchte in dieser Welt, der spätestens an dem Punkt scheitern und eingehen wie eine Pflanze, wenn er einsehen muss, dass er für sich alleine gegen Windmühlen kämpft. Ich rede hier nicht von Veränderung im politischen Sinne, ich rede von Veränderung in Köpfen der Menschen und da können sie in erster Linie erstmal nur für sich verändern und sich weiterentwickeln. Aber anstatt jede noch so dumme Propaganda kommentarlos zu schlucken ohne auch nur einmal hinterfragt zu haben, dass halte ich für gefährlich. Wenn ich jetzt meinetwegen Flugblätter verteile, dann wird das ein erheblicher Anteil von Mitläufern lesen die mir dann alles nach schreien, aber überlegt ob sie das wirklich wollen was ich will, dass haben sie dann meistens nicht. Genauso die jenigen die diese Flugblattaktion verteufeln und bekämpfen würden bis aufs Blut, die haben auch nicht überlegt ob nicht doch irgendwas brauchbares dabei ist. Auch habe ich in keinem meiner Beiträge nach Revolution geschrien, dass hast du rein interpretiert. Ich redete von persönlicher Weiterentwicklung und dem täglichen Kampf im Leben von Sinn und Unsinn und was so dazwischen liegt.
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Leberkrebs unregistriert
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RE: quaid
22.05.2008 16:46 |
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Original von nemesus
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| ich hatte extra etwas unpräzise formuliert, weil ich jedem seine gedanken offen lassen wollte. |
Also, mein offener Gedanke war: Die ursprüngliche Frage führt zu nichts, ausser Jammern und Luftschlössern. Ausserdem geht mir dieses dauernde Zeigen mit dem Finger auf die Gesellschaft in der Unity ziemlich auf den Keks. Interessanter wäre für mich die Frage: Was willst Du wie in Deinem Leben verändern, um was zu erreichen und aus welchem Grund?
Was mich anbelangt, mir sind die meisten Menschen recht egal. Ich konzentriere mich lieber auf jene, mit denen ich etwas anfangen kann. Und wenn diese Menschen keine Geldprobleme hätten und somit ihr Leben genügend frei gestalten könnten, wäre mir schon viel wohler. Ich möchte gerne noch eine Weltreise in meinem Leben machen und mindestens ein Studienfach zu Ende studieren. Ich möchte unbedingt Fallschirmspringen lernen und im Meer tauchen. Und: Eine archäologische Expedition oder der Aufenthalt in einem Kloster (für einige Zeit) wären ebenso nach meinem Geschmack, wie einige Snowboard-Reisen oder das Lernen von Tae Kwon Do in Korea.
Am liebsten würde ich mit Menschen leben, reisen, arbeiten und Abenteuer erleben, mit denen mir das aus Spass macht. Vielleicht zum Beispiel auf Motorrädern durch verschiedene Kontinente.
N. |
was den Kloster-Aufenthalt betrifft: Das ist extrem einfach zu bewerkstelligen. Geh zum nächsten Kloster und erzähl denen einen vom Pferd, das Du Dich zum Mönch berufen fühlst. Die machen das ziemlich schnell mit und nehmen Dich als Novize. Sobald Du dann keinen Bock mehr drauf hast, bestehst Du drauf, wieder raus zu wollen. Sie dürfen Dich nicht festhalten, wegen Freiheitsberaubung und Strafgesetz. Kannst Du direkt MORGEN umsetzen, wenn das wirklich einer Deiner Wünsche ist. Glaube ich Dir aber genausowenig wie Dein anderes Geblubber.
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sandu mehta unregistriert
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(quaid)
was würdet ihr verändern.. |
alle gesetze, auch naturgesetze und mentale grenzen
aber eher je nach laune und nicht nach speziellen weltverbesserungsprogrammen.
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(nemi)
Ausserdem geht mir dieses dauernde Zeigen mit dem Finger auf die Gesellschaft in der Unity ziemlich auf den Keks. Interessanter wäre für mich die Frage: Was willst Du wie in Deinem Leben verändern, um was zu erreichen und aus welchem Grund? |
auch eine gute idee. gilt das auch fuer das fingerzeigen auf das versagen der eltern oder ist das da kein fingerzeig mehr?
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(nemi)
Was mich anbelangt, mir sind die meisten Menschen recht egal. Ich konzentriere mich lieber auf jene, mit denen ich etwas anfangen kann. |
darueber hatten wir es ja schon. ich glaube, es gibt viele menschen, mit denen man etwas anfangen kann oder koennte. man muss sie nur erst richtig kennen lernen. aber dazu muesste man offen auf sie zugehen, selbst wenn sie einem irrational oder boese erscheinen. ich glaube, irrational erscheinen sie einem nur, weil sie "eine andere sprache" sprechen. die kann man aber erlernen. nur wer will das schon. ich finde aber, dass das weniger zeit verschwendet, als sich zu streiten.
ich finds sogar schoen, gegenseitiges verstehen und bereichern auszubauen.. auch wenns mir nich immer so ganz gelingt
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von sandu mehta am 22.05.2008 17:07.
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sandu mehta unregistriert
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Original von Kebap
Ich würde mal das Kommutativgesetz der Addition abschaffen, da kämen bestimmt lustige Sachen bei raus. |
Dann rechne eben ohne, wo ist das Problem?
Und es kommt nichts Lustiges bei raus, nur viel weniger.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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nemesus unregistriert
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re: sandu
22.05.2008 18:36 |
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| Zitat: |
(nemi)
Ausserdem geht mir dieses dauernde Zeigen mit dem Finger auf die Gesellschaft in der Unity ziemlich auf den Keks. Interessanter wäre für mich die Frage: Was willst Du wie in Deinem Leben verändern, um was zu erreichen und aus welchem Grund? |
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(sandu)
auch eine gute idee. gilt das auch fuer das fingerzeigen auf das versagen der eltern oder ist das da kein fingerzeig mehr? |
Mir ist gar nicht aufgefallen, dass ich dauernd auf das Versagen der Eltern zeige. Kannst Du mir die entsprechenden Stellen zeigen, zum Beispiel in diesem Thread?
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(sandu)
darueber hatten wir es ja schon. ich glaube, es gibt viele menschen, mit denen man etwas anfangen kann oder koennte. man muss sie nur erst richtig kennen lernen. aber dazu muesste man offen auf sie zugehen, selbst wenn sie einem irrational oder boese erscheinen. ich glaube, irrational erscheinen sie einem nur, weil sie "eine andere sprache" sprechen. die kann man aber erlernen. nur wer will das schon. ich finde aber, dass das weniger zeit verschwendet, als sich zu streiten.
ich finds sogar schoen, gegenseitiges verstehen und bereichern auszubauen.. auch wenns mir nich immer so ganz gelingt |
Es mag viele Menschen geben, mit denen Du etwas anfangen kannst, aber wieso muss es bei mir genauso sein. Ich denke, Du bist so offen und man muss nur den Slang der anderen verstehen?
Dann akzeptiere bitte, dass ich nicht Du bin. Ich empfinde die meisten Menschen als Zumutung und extrem unangenehme Gesprächspartner und möchte mit ihnen nichts zu tun haben, noch mich für sie einsätzen. Es lebe die Vielfalt.
N.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 22.05.2008 18:44.
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sandu mehta unregistriert
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ich erinnere mich z.b. an den chat von gestern mit dir. aber ich hatte so in erinnerung, das schon oefter aehnlich gehoert zu haben von dir. bestimmt auch hin der unity irgendwo. aber ich kann es dir ja sagen, wenn es mir nochmal auffaellt.
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M.F unregistriert
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Original von nemesus
Ich frage Dich, was willst Du verändern, was veränderst Du und von welcher Macht sprichst Du?
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Von der Macht was zu verändern.
Du kannst die Einstellungen deines Browsers ändern, du kannst deine Haarfarbe ändern, du kannst dich ändern.
Aber nicht nur dich, du kannst andere Menschen ändern, du kannst die ganze Welt ändern.
Natürlich ist es bei manchen Sachen nicht so einfach und es kann passieren, dass man beim Versuch scheitert.
Aber sonst wäre es ja langweilig.
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nemesus unregistriert
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re: quaid, sandu
23.05.2008 00:08 |
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@sandu, Du schreibst:
| Zitat: |
| ich erinnere mich z.b. an den chat von gestern mit dir. aber ich hatte so in erinnerung, das schon oefter aehnlich gehoert zu haben von dir. bestimmt auch hin der unity irgendwo. aber ich kann es dir ja sagen, wenn es mir nochmal auffaellt. |
Und ich erinnere mich, warum ich das sagte. Ich fragte, ob Du Lust hättest, mit einigen Plateaujanern Typo3 zu lernen. Du fragtest warum. Ich meinte, damit wir irgendwann gemeinsam Geld damit verdienen können, und dass Du, sofern Deine Eltern auch versagt hätten, irgendwann Geld verdienen müsstest. - Denn in meinen Augen gibt es unzählige Bereiche, in denen Eltern versagen, zum Beispiel, wenn sie es nicht geschafft haben, genug Geld aufzutreiben, um ihren Nachfahren das Arbeitenmüssen zur Existenzsicherung ein für alle mal zu ERSPAREN.
@quaid, Du schreibst:
| Zitat: |
wir jammern hier. wir träumen. wir bauen luftschlösser. wir diskutieren, wir regen uns auf, wir machen uns gedanken. wenn dir der fingerzeig auf den keks geht, steht es dir ja frei, entsprechend andere themen zu eröffnen oder das weite zu suchen.
...
du hast den gleichen ansatz wie hansi. aber ihr redet nur von taten, und ihr tut selber nichts! ich sehe euch nicht themen auf die beine stellen, um einen protestmarsch zu organisieren, oder geheimoperationen gegen die regierung zu planen.
hier in einem forum reden wir drüber. ich mache nichts anderes. ich kann wirklich nicht verstehen, wieso ihr auf einmal alle nach revolution schreit.
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Also ersteinmal: Ich distanziere mich von Hansi, ganz einfach, weil ich keine Lust habe, mich kleiner zu reden, als ich bin. Wenn Hansi sich für unwichtig hält ist das sein Ding, aber was mich anbelangt, mein Leben ist für mich nun mal wichtiger als das der anderen. (von wenigen Ausnahmen abgesehen.)
Aber nun:
Ich halte mich für politisch, aber nicht so, wie Du es vielleicht verstehst. Ich glaube nicht an Sitzstreiks oder Transparente, glaube nicht an Parteien oder Demokratie und ich glaube auch nicht an die Gesellschaft. Ich glaube daran, dass wenige Menschen sehr viel auf die Beine stellen können, wenn sie sich Mühe geben. Und genau deshalb geht das PlateauProjekt weit über ein Forum hinaus. Das Plateau sieht sein Forum als Trainingsraum, in dem Gedanken getauscht, Rhetorik erprobt und Geschwindigkeit gesteigert werden können. Natürlich sieht es auch vor, voneinander zu lernen. Desweiteren verfügt das Plateau aber noch über einen BlogBereich, was zum Schreiben animieren soll, eine Wiki, die letztendlich die Möglichkeit bietet, auf sich und eigene Projekte hinzuweisen, einen Chatroom und einen Typo3-Bereich.
Jedem User steht es frei, das Plateau zum Wissenserwerb zu nutzen. Zu diesem Zweck kann man Admin in den Bereichen werden, die einen besonders interessieren. Und natürlich hat das Nutzen des Plateaus selbst ein Lerneffekt und jeder der es wünscht, kann etwas über XHTML, sql-Datenbanken, Yava, Flash und Typo3 lernen. Es ist sogar möglich, das Projekt mit sozialer Software zu erweitern, über die es noch nicht verfügt.
Das alles soll irgendwann dazu führen, dass sich Gruppen nach Interesse und Symphatie bilden, die zusammen ihre Freizeit ABER AUCH IHRER ARBEIT nachgehen können, um so ihre ExisTEnZ zu sichern und etwas aufzubauen, was weit drüber hinaus geht.
Mein Schreiben, hier in der Unity gleicht zu einem der Einladung für alle, die fähig sind, sie zu erkennen, mehr zu tun, als nur zu posten.
Zum anderen bin ich auch gerne Teil einer Diskussion. Nur, dann nehme ich mir auch das Recht heraus, zu sagen, wenn mir Posts und/oder Threads nicht gefallen. Damit meinte ich übrigens in erster Linie weder Deine Posts noch Deine Threads. Allerdings habe ich schon in der Vergangenheit festgestellt, dass das Klima zum Posten hier eher suboptimal ist. Festgefahrenheit, UnMut, und die Idee, sowieso nichts ändern zu können, scheinen Grund dafür zu sein.
@ExStein:
Du schreibst:
| Zitat: |
| was den Kloster-Aufenthalt betrifft: Das ist extrem einfach zu bewerkstelligen. Geh zum nächsten Kloster und erzähl denen einen vom Pferd, das Du Dich zum Mönch berufen fühlst. Die machen das ziemlich schnell mit und nehmen Dich als Novize. Sobald Du dann keinen Bock mehr drauf hast, bestehst Du drauf, wieder raus zu wollen. |
So ähnlich hatte ich es mal vor einigen Jahren bei Scientology gemacht. Hat tatsächlich funktioniert und natürlich konnten sie mich nicht festhalten. Aber für eine Reise in den fernen Osten braucht man Geld und Zeit und für beides habe ich momentan noch zu wenig. Ein hiesiges Kloster zu besuchen, wäre eher weniger nach meinem Geschmack.
N.
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