wave unregistriert
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| mit nichtwissen bestreiten der Wählerbewegungen, die tatsächlich im Nichtwählerbereichbei den großen Parteien bedeutend größer sind als bei den kleinen Parteien |
Du solltest etwas genauer lesen. Ich habe nie gesagt, dass wir die Nichtwähler wieder den Parteien zuordnen sollen, die sie gewählt haben, bevor sie Nichtwähler wurden. Daher spielt es auch gar keine Rolle, ob es jetzt bei CDU und SPD mehr potentielle Nichtwähler gibt. Ich habe lediglich gesagt, dass es den großen Parteien am meisten nützt (genauer gesagt am zweitmeisten, die Stimme für die Pareti bringt natürlich noch mehr), wenn man nicht wählt und dass man ihnen am meisten schadet, wenn man zufällig wählt. Von daher ist deine Stimmverteilung nicht nachvollziehbar, denn es geht REIN GAR NICHT darum den ehemaligen CDU-Wähler wieder dazu zu bewegen CDU zu wählen, sondern ihm klar zu machen, dass wenn er wirklich seinen Wahlfrust loswerden will, dass er dann einfach bei irgendeinem Außenseiter sein Kreuz machen soll und erst damit die etablierten Parteien in die Pfanne haut.
Du nimmst hingegen an, dass die Nichtwähler groteils CDU und SPD wählen, wenn man sie zur Wahl bewegt und das ist Unsinn. Man muss ihnen klar machen, dass die Etablierten noch viel zu stark von Nichtwählern profitieren.
Falls sich von euch jemand erinnert: Vor einigen Jahren ist doch in Sachsen die NPD in den Landtag eingezogen. Natürlich gab es damals wegen dieser Nazi-Partei einen Riesenaufschrei.
Ich sehe das aber so:
1. Die regierende CDU hat endlich mal ordentlich einen vor den Latz bekommen, indem man ihr gezeigt hat, dass sie Popularität zugunsten solcher Bewegungen einbüßt.
2. Man hat politisch die Gelegenheit bekommen die NPD zu entzaubern und den Menschen zu zeigen, was dahintersteckt, indem man sie im Landtag politisch zerlegt hat.
Win-Win-Situation, 2:0 für den Wähler.
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Selbst wenn die Politiker sich nur noch selbst wählen gewinnen sie die Wahl und kriegen genausviele Sitze, wie bei 100% Wahlbeteiligung.
Rechtlich sind sie weiterhin völlig legitimiert.
Wenn gleichverteilt durch alle Wählergruppen nur noch halb so viele Wähler wählen, ändert sich NICHTS an der Sitzeverteilung.
Dumm nur, dass es vor allem eher die alternativen Wählergruppen sind, die nicht wählen gehen. Wenn die wegbleiben stärkt das natürlich die Etablierten.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Zwei Sachen:
Zum einen an Seneca/wave:
Der nächste Bundestag wird nicht mehr nach Hare-Niemeyer gewählt, sondern nach dem Sainte-Lague-Verfahren.
Das ähnelt wieder stark dem alten d'hondtschen Verfahren, nur dass die Teiler da ausschließlich die ungeraden Zahlen sind, was eine Benachteiligung der kleineren Parteien aufheben soll. Warum das so ist, weiß ich auch nicht, aber evtl. könnte das mir mal einer der stud.math. das erklären, wieso dabei kleinere Zahlen eher zum Tragen kommen sollen als wenn ich alle natürlichen Zahlen nehme.
Zum anderen:
Was erwartet Ihr denn jetzt konkret von Euren Aktionen, wenn Ihr wählen geht oder eben nicht?
Das ist mir alles zu abstrakt, wie Ihr das diskutiert.
Wählen gehen und anschlißend vier Jahre in seinen PC pupsen ist genauso sinnvoll wie das Pupsen nicht für Wahlen zu unterbrechen, denke ich.
Es so weit kommen zu lassen, dass die Legitimität der Wahlen angezweifelt wird, ist schwieirg und das würde eben einen Einsatz erfordern, wie ich ihn weiter oben beschrieben habe. Da reicht es nicht, zu sagen, ich gehe nicht wählne, sondern man muss eben andere auch mit Mitteln, die andere Staaten zumindest nicht tolerieren von der Wahl abhalten (durch Angst, ihnen könnte was im Wahllokal passieren oder so, s.o.).
Den einzigen Vorteil, den das allerdings dann bringt, ist eben, dass man im Falle eines Wahlergebnisses, was einem nicht behagt, man eben u.U. die Legitimität anzweifeln kann.
Geht man wählen, dann muss man eben akzeptieren, dass man in einem Staat lebt, in dem nunmal die weitaus größte Mehrheit Watte im Hirn hat und sich regieren lassen will.Dass die eigene Stimme was ändert, halte ich eben auch eher für wenig überzeugend. (Ausnahme eben: Der eigene Parlamentssitz, der hat damals zumindest mein Einkommen trotz damals noch sehr brutaler Abgabenordnungen in unserem Kreisverband wesentlich erhöht.)
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dian unregistriert
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Ich habe mich nun doch breitschlagen lassen und per Briefwahl die Piraten gewählt.
Die Erststimme gab ich mangels besserer Ideen an den Kandidaten der Linkspartei. Das habe ich dann aber gleich am folgenden Morgen wieder bereut, als der sich in der Zeitung für ein Verbot von Egoshootern aussprach.
Letztlich sind doch alle Politiker Gesetzesfanatiker, die nur VERBIETEN VERBIETEN VERBIETEN im Kopf haben.
Auch die Piraten werden daran wohl nichts ändern.
Trotzdem fände ich es irgendwie lustig, wenn die ganz unerwartet die Fünf-Prozent-Hürde meistern würden, weil die Meinungsforscher das Potential der Internetgemeinde gehörig unterschätzt haben.
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ich bin da nicht ganz sicher.. kann man einen gültigen wahlzettel abgeben ohne erststimme?
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Kebap
porno jüngling aus der hölle
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also meine frage war nicht ernst gemeint. aber selbst wenn ich die antwort nicht gekannt hätte.. vielleicht hab ich ja wenig zeit und setze nur beiläufig die frage rein, damit sie vielleicht beim nächsten besuch schon beantwortet ist, weil man davon ausgeht, dass leute, die einen auf google verweisen, mit derselben energie die antwort schreiben könnten?
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Ich bin einigermaßen fassungslos angesichts dessen, was ich hier lese.
Nichts gegen Egoshooter und die Ablehnung der Internetsperren, aber das das kann doch kaum das wichtigste Thema sein, da geht es um ganz andere Zukunftsentscheidungen, die prägen werden, wie Deutschland aussehen wird, und jede Stimme für die Piraten ist eine verlorene Stimme - damit setzt ihr letztendlich die Prozenthürde niedriger für schwarz-gelb. Zumal deren Positionen genauso gut in anderen Parteien vertreten sind, z.B. bei den Grünen.
Ich halte überhaupt nichts von Wahlboykott oder Ein-Themen-Parteien. Das ist was für apolitische Nerds, die dann genau das bekommen werden, was sie verdient haben.
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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siehe auch http://www.ich-bin-pirat.de/wahlprogramm.htm
kapitel 6 z.b. befasst sich mit bildung.
und das beispiel von dian zeigt doch auch ganz deutlich, dass die alternativen nicht wirklich welche sind.
ich meine..wenn ich mir deinen beitrag so durchlese, lovecraft, bekomme ich fast den eindruck, du hälst manche hier für komplett fehlgeleitete, die nicht erkennen, welch großartige, ernstgemeinte und nachhaltig verfolgte parteiprogramme die üblichen parteien so haben.
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Nein, ich halte die anderen nicht (politisch) für fehlgeleitet, jedenfalls nicht komplett, nur - ach ich weiß auch nicht, so wird es nie etwas mit rot-rot-grün (ich war auch recht enttäuscht von rot-grün, auch wenn nicht alles schlecht war, aber ich habe den Eindruck, daß sich da vieles getan hat, wenn ich mir Themen wie Bürgerversicherung, gewisse Steuerpläne, Mindestlöhne, Finanzmarktregulierung etc. anschaue - ich weiß natürlich auch nicht, ob wirklich alles daran glaubwürdig ist, bzw. daß SPD und Grüne ohne die Linke eine reale Chance haben, das wesentliche davon umzusetzen).
Es gehört halt meiner Auffassung nach auch dazu, sich mit den wichtigen Themen zu befassen und Stellung zu beziehen (wenigstens so weit, wie es für eine Stimmabgabe nötig ist, muß ja kein unveränderliches Urteil sein), und es gehört auch dazu, daß das manchmal eine Abwägung ist, das sog. "kleinere Übel", weil Demokratie oft auch notwendigerweise ein Kompromiss ist.
Und wenn Du sagst, die eine Partei ist keine Alternative, weil EIN Kandidat mal für ein Verbot von "Killerspielen" ist, dann könnte man schon den Eindruck gewinnen, es handelt sich um Nerds, die eh von den Eltern und nicht vom Amt finanziert werden, und deren einziger Tagesinhalt aus Computerspielen besteht (ich weiß, das ist jetzt böse formuliert). Wie das Gesundheitswesen finanziert wird, der richtige Umgang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise, Einkommensentwicklung und Arbeitnehmerrechte, welche Steuern erhöht/gesenkt werden müssen usw. spielt offenbar keine wichtige Rolle.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lovecraft am 19.09.2009 22:08.
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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es ist wohl nicht zu leugnen, dass die piratenpartei einen etwas mitzieht und dieses "wir" gefühl vermittelt.
| Zitat: |
| Und wenn Du sagst, die eine Partei ist keine Alternative, weil EIN Kandidat mal für ein Verbot von "Killerspielen" ist |
wo hab ichn das gesagt?
mal abgesehen davon interessiert mich, wie du diesen einen kandidaten siehst. als vertreter seiner partei, oder als eigenständiges und eigenwilliges individuum mit dem warms der partei?
darüber hinaus würde ich gern wissen, ob du in diesem speziellen fall den piraten unterstellst, sie würden keine ahnung von den angesprochenen kritikpunkten haben, und es deshalb nicht in ihrem wahlprogramm explizit hervorheben.
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Ich bin doch sehr von Lovecrafts Argumentation erstaunt.
Als wäre für die Politik der Zukunft entscheidend, ob es die nächsten 4 Jahre CDU+FDP oder doch CDU+SPD wird.
Die Piraten haben von den kleinen Parteien die besten Chancen, sich langfristig zu etablieren und auch die 5% Hürde zu knacken. Diese Wahl wohl noch nicht, aber das Ergebnis dieser Wahl ist entscheidend, um zu zeigen, dass sie das Potenzial dazu haben.
Gerade, wenn ein Interesse darin besteht, dass das CDU+FDP Lager langfristig zu schwäche, sind die Piraten wichtig. Erstens bringen sie viele Wähler zum Wählen, die noch nie gewählt haben (und für viele sind die Piraten die einzige wählbare Alternative) und zweitens klauen sie der FDP Stimmen. Nämlich all jede, denen Freiheit wichtig ist, aber die den Wirtschaftsliberalismus der FDP nicht befürworten.
Erstaunt bin ich auch über den Vorwurf, dass die Piraten sich auf die Themen konzentrieren, von denen sie Ahnung haben (das werden im Laufe der Zeit wohl auch mehr werden). Sicherlich, damit sind sie nicht in der Lage, eine Regierung alleine zu führen, aber das steht wohl auch kaum zur Debatte. Als Koalitionspartner sind sie tauglich und würden in viele Konstelationen passen. Die Vereinbarung wäre wohl, dass die Regierung bei den Piratenthemen einen piratigen Kurs fährt, wärend bei anderen Themen die Piraten sich dem Koalitionspartner anschliessen.
IT Kompetenz und die Fähigkeit, die junge Generation in die Politik einzubringen sind entscheidend, wenn wir die Weichen für eine zumindest etwas bessere und vor allem freiere und transparente Politik stellen wollen.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Wer kennt eigentlich jemanden persönlich aus dieser Partei?
Ich kann mit den Namen derjenigen, die auf der Landesliste Niedersachsen von denen stehen, nix anfangen. In Rheinland.-Pfalz ist es denen auch nicht mehr gelungen, den Holocaustleugner Bodo Theißen von der Liste runter zu bekommen.
Aber letztendlich ist das auch egal.
Ich denke mir, auch Eure Generation bekommt die Politiker, die sie verdient. Und wenn dann in zwanzig Jahren diese Partei endlich an der Regierung ist und es einen Ausstiegsplan geben wird, dass schon im Jahre 2050 einige Wikiseiten wieder für jeden aufrufbar sind, nachdem die Piraten dann den ersten Bundeswehreinsatz im Innern zugestimmt haben gegen Raubkopierer (und stolz darauf verweisen, dass sie immerhin die Todesstrafe dafür verhindert haben), dann bin ich ausnahmsweise mal doch ein ganz klein wenig traurig, Eure blöden Gesichter dann nicht mehr sehen zu können.
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Unrecht hat Arne mit seiner Vermutung nicht. Ich glaube jede Partei auch wenn sie zu beginn noch so gut und entschlossen ist etwas positiv zu verändern, wird früher oder später von der Politik verdorben. Und wer weis ob sie dann später mal ihre IT Kenntnisse nicht gegen uns einsetzen und ihre Meinung plötzlich ändern. Ich kann der Politik sowieso kein vertrauen schenken. Und den etablierten Parteien gebe ich garantiert keine Stimme unter diesen verbrechern leide ich schon mein gesamtes Leben. Damals hielt man die heute etablierten Parteien ja auch für Neu und Revolutionär und was sind sie heute ein Haufen Verräter die keiner mehr wählen will. Also ich brauche garantiert keinen der mich Regiert da komme ich besser alleine klar. Also warum soll ich dann wählen? und wen? Ganz einfach ich wähle dennoch die Piraten und zeige den etablierten Parteien und der Politik generell damit meinen Mittelfinger. Und hoffe das die Piraten ihr Wort halten und wen nicht bin ich mit meiner Enttäuschung wenigstens nicht alleine.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 21.09.2009 12:15.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Doch, leider bleibst Du lange mit Deiner Enttäuschung alleine, weil der Prozeß, wie sich das System sich allen nähert, was es gefährden könnte, so schleichend ist, dass es nicht alle auf einmal bemerken.
Stelle Dir mal vor, morgen macht die Bill-Gates-Stiftung denen ein Angebot, dass die soundsoviel hundertausend Euro pro Jahr bekommen, so lange wie sie es wollen.
Dann hättest Du schon die erste Spaltung, weil sich z.B. alle absetzen würde, für die OpenSource wichtiger wäre als andere Schwerpunkte der Partei, wenn sie es annehmen würden. Und es würde sicherlich erst lange diskutiert, aber annehmen würde man dies wohl unter den Vorstellungen, dass man mit viel Geld auch was bewirken kann in der Gesellschaft. (Denn das stellt auch jeder schnell fest, dass ohne Geld man nicht gegen die Propaganda der anderen ankommt.)
Dann kommen sie evtl. mal in einen Landtag und einige, die in dem Parlament sitzen, bekommen Pöstchen angeboten wie die eines Ministers. Dann hat man die nächste Korrumptionsstufe. Die, die das machen könnten, werden denken, dass sie damit was bewirken können und machen dafür auch Kompromisse, die aber ihre eigenen Ziele zum Teil verraten. Dann fällt wieder resigniert ein Teil weg, der noch an das Projekt geglaubt hat.
Gleichzeitig machen Schmierfinkblätter wie Spiegel o.ä. leise Propaganda, wie toll doch die Piraten sind, dass sie sich so "erwachsen" zeigen und auf Kompromisse eingehen. Das lesen wieder Kanaillen, die solche Blätter lesen und denken sich: "Ach, die sind aber vernünftig, da arbeiten wir auch mal mit, wenn die jetzt so geworden sind." Und schon hast Du andere Leute darin, die auch andere Ziele setzen.
Uswusw. Und irgendwann biste dann alleine da und gibst auch resigniert auf.
Und dann musst Du u.U. sehr lange auf die nächste Chance warten, dass man doch noch mal auf parlamentarischem Wege was ändern kann und darfst zusehen, wie die nächste Generation in die Falle tappt, dass Wahlen etwas ändern könnten.
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Ich glaube, Arne projeziert da seine Erfahrungen mit den Grünen.
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| Und dann musst Du u.U. sehr lange auf die nächste Chance warten, dass man doch noch mal auf parlamentarischem Wege was ändern kann und darfst zusehen, wie die nächste Generation in die Falle tappt, dass Wahlen etwas ändern könnten. |
Vor 76 Jahren haben Wahlen ne ganze Menge geändert.
Und auch die Grünen haben was geändert, nämlich Umweltschutz zu einem Mainstreamthema gemacht, was nun in vielen Parteien mehr oder weniger verankert ist. Und auch die Umwelt ist sauberer geworden.
Aber falls dir das nicht aufgefallen ist, die Piraten wollen garnicht das ganze System ändern, sondern möglichst viele ihren durchaus realistischen Vorderungen umsetzen.
Vielleicht ist es dir egal, wieviel überwacht, zensiert und verboten wird, andere nicht. Und auch, wenn man nur einen Teil verbessert, ist das besser als nichts.
Und ich kenne einige Piraten (Allerdings keine Spitzenkandidaten).
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Original von Kebap
Ich vermute jetzt mal, die Frage ist nicht ernst gemeint.
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Welche Frage meinst Du denn jetzt???
Xoc:
Man müsste erstmal sehen, ob es möglich ist, Überwachung, Zensur und Verbote einzuschränken, ohne das System zu verändern. Das sehe ich nicht ganz.
Letztendlich ist es aber doch hier dann eigentlich eine Frage des Marktes. Ich hatte ja schon mal nachgefragt, welche Firmen noch nicht zensieren und es gibt ja auch noch eine Firma, die keine Vorratsdatenspeicherung machen muss.
Da kam auch keine große Reaktion mehr drauf, ob man nun den Anbieter wechseln soll deswegen oder nicht.
Ich hatte da schon gesagt, dass das für mich nicht so ein Problem darstellt. Hier ist sogar ein Punkt, wo ich dann zumindest darüber nachdenke, wieso in dem Falle der Markt das nicht reguliert. Wenn ein Bedürfnis nach Anbietern ohne Zensur und Vorratsspeicherung da wäre, müsste man doch eigentlich diese Anbieter entsprechend mehr nutzen.
Ich gehöre ja noch zu der Generation, die dazu beitragen, dass sowieso nur gut 50% der Bevölkerung davon betroffen sind, denn mehr sind es immer noch nicht, die das Internet intensiv nutzen insgesamt. Und ich würde aus Solidarität auch den Anbieter wechseln, denke aber zur Zeit bei einer Abwägung, dass mir ein DSL 16000-Anschluß lieber ist als der Verzicht auf Zensurmaßnahmen.
Wenn es keinen Anbieter mit DSL 16000 und ohne Zensurmaßnahmen gibt, dann stimmt wahrscheinlich was mit dem Marktsystem nicht, also doch eine Schieflage des gesamten Systems, vermute ich.
Rocky:
Du wählst SPD?
Wirklich?
Erzähl' mal, warum.
Ich meine, man trifft ja kaum noch jemanden, der sowas macht.
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