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Wenn unser Beitragsstarter so eine PatVerfü gehabt hätte dann wäre ihm der eher unfreiwillige Anstaltsaufenthalt erspart geblieben.
Ich glaube ich werde mich da mal schlau machen und mir auch so eine Patientenverfügung besorgen, ich hoffe nur das es in Österreich ähnliches gibt.
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Ya2k unregistriert
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Diese patverfü schützt Rechte, vor dem Wahnsinn rettet sie niemanden
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Danke, Luc, ich hatte noch nicht davon gehört.
| Zitat: |
Bestreiten Sie die Diagnose und lehnen Sie eine Behandlung ab, gilt dies bereits als Beweis Ihrer Krankheit.
Mögliche Folgen: Einsperrung in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik, zwangsweise Verabreichung von Psychopharmaka oder Festschnallen am Bett. |
Quelle
Du hattest anscheinend nicht ganz Unrecht mit dem Test, Dian, aber die Auswertung scheint genau andersrum zu laufen ... oder so wie es den Beurteilern gerade am besten passt.
Die sollen bloß mal das Wort "Beweis" in so einem Zusammenhang benutzen - dann würde ich aber darauf bestehen, dass die Beurteilungskompetenzen von jemandem, der so leicht zu Zirkelschlüssen kommt doch stark in Frage gestellt werden sollten!
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x_mia_x unregistriert
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Keiner kann jemanden in die Psychiatrie zwingen oder zur Tabletteneinnahme ....
Aus meiner Sicht zeigt allein diese Aussage schon, dass es eine berechtige Entscheidung war. Selbst mit einer Erkrankung wird man stets vor die Wahl gestellt, kann der Patient die Verantwortung dieser Entscheidung selbst nicht mehr tragen, so verschiebt er sie oft auf den behandelnden Arzt.
Die Schuld immer bei anderen zu suchen ist so einfach, aber Fakt ist , dass die meisten Erkrankten sich gar nicht verändern "wollen"...
So als würden sie in einem Zimmer sitzen und sich darüber aufregen, dass sie nicht ins andere Zimmer kommen, wie schlecht die Welt ist .. wie hoffnungslos die Situation. Aber Fakt ist, dass man an der Situation nicht viel ändern kann. Das Zimmer wird das gleiche bleiben und solange man sich selbst nicht rührt, nicht aufsteht, einen Fuß vor den anderen setzt und sich bewegt, solange wird man auch nicht ins andere Zimmer gelangen. Das ist einfach so.
Den inneren Weg geht jeder für sich.
Ich wünsche hier allen Betroffenen, dass ihr endlich wieder Vertrauen in euch selbst fassen könnt und Verantwortung für euch übernehmen!
Und ich möchte betonen, wer Medikamente nimmt .. bitte nicht von einem Tag auf den anderen absetzen - egal welche Nebenwirkungen! Ggf. mit dem Arzt besprechen, ansonsten immer brav ausschleichen, sonst kann es echt miese Folgen haben.
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| Zitat von x_mia_x: |
| Keiner kann jemanden in die Psychiatrie zwingen oder zur Tabletteneinnahme .... |
Da solltest du mal deine Fakten checken. Sowas wie Entmündigung gab es damals und gibt es heute auch noch. Hat nur heute den netteren Begriff "Betreuung". Ist aber der selbe Scheiße. Und zum Thema Tabletten: Wenn du "betreut" wirst und irgendwelche Ärzte der Ansicht sind, dass du gegen deinen Willen Medikamente nehmen sollst, dann wird es dir halt gespritzt. Nicht selten ohne eine sogenannte "Fixierung". Kannst ja mal nach googeln, wenn du dich richtig informieren willst.
| Zitat von x_mia_x: |
| Aus meiner Sicht zeigt allein diese Aussage schon, dass es eine berechtige Entscheidung war. Selbst mit einer Erkrankung wird man stets vor die Wahl gestellt, kann der Patient die Verantwortung dieser Entscheidung selbst nicht mehr tragen, so verschiebt er sie oft auf den behandelnden Arzt.. |
Das ist ein logischer Denkfehler an sich. Wenn man nach deiner Aussage selbst die Entscheidung einer Behandlung nicht mehr treffen kann, dann kann man wegen fehlender Einwilligungsfähigkeit auch nicht selbst die Entscheidung an den Arzt abtreten.
Des Weiteren ist die einzige, wichtige Entscheidung, die man beispielsweise als Betreuter in der geschlossenen Pyschiatrie fällen kann, ob man zum Mittagessen nun den Schoko- oder den Vanillepudding haben will. Allein zu sagen, "Hey, ich denke, ich haltet mich nur hier, weil ihr offenbar durch meinen Aufenthalt gut Geld macht und nicht, weil ihr wirklich daran interessiert seid, mir weiterzuhelfen, sodass es mir auch langfristig was bringt. Deshalb will ich jetzt gehen und schauen, dass ich mein Leben selbst auf die Reihe kriege.", ist da nicht drin.
| Zitat von x_mia_x: |
| So als würden sie in einem Zimmer sitzen und sich darüber aufregen, dass sie nicht ins andere Zimmer kommen, wie schlecht die Welt ist .. wie hoffnungslos die Situation. Aber Fakt ist, dass man an der Situation nicht viel ändern kann. Das Zimmer wird das gleiche bleiben und solange man sich selbst nicht rührt, nicht aufsteht, einen Fuß vor den anderen setzt und sich bewegt, solange wird man auch nicht ins andere Zimmer gelangen. Das ist einfach so. |
Okay, also sperren wir nun alle, die irgendwelche Ärzte für "gestört" halten solange weg, bis wir es geschafft haben, deren Willen zu brechen? Wenn einem die Willenskraft fehlt, irgendwas anzufangen oder sich selbst und seine Situation zu überdenken und vielleicht auch zu überarbeiten, dann hat das auch meistens einen guten Grund und ist nicht "einfach so", weil man "keinen Bock hat".
| Zitat von x_mia_x: |
Ich wünsche hier allen Betroffenen, dass ihr endlich wieder Vertrauen in euch selbst fassen könnt und Verantwortung für euch übernehmen!
Und ich möchte betonen, wer Medikamente nimmt .. bitte nicht von einem Tag auf den anderen absetzen - egal welche Nebenwirkungen! Ggf. mit dem Arzt besprechen, ansonsten immer brav ausschleichen, sonst kann es echt miese Folgen haben. |
Ist aus gesundheitlicher Sicht definitiv vertretbar. Absetzsymptome hauen ordentlich rein.
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The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet, you are a plague, and we .. we are the cure.
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x_mia_x unregistriert
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| Zitat: |
| Da solltest du mal deine Fakten checken. Sowas wie Entmündigung gab es damals und gibt es heute auch noch. Hat nur heute den netteren Begriff "Betreuung". Ist aber der selbe Scheiße. Und zum Thema Tabletten: Wenn du "betreut" wirst und irgendwelche Ärzte der Ansicht sind, dass du gegen deinen Willen Medikamente nehmen sollst, dann wird es dir halt gespritzt. Nicht selten ohne eine sogenannte "Fixierun |
Ich kenne die Fakten und Fakt ist, jeder Arzt der in einer Psychiatrie anfängt zu arbeiten, der wird direkt mit dem "Leben" konfrontiert und merkt recht schnell, dass man nicht nur Kategorisieren kann nach Krankheiten. Jeder Patient ist individuell und möchte in seinem Leiden ernst genommen. Und da liegt für mich der Knackpunkt, nimmt man sein Leiden ernster als sein Leben, dann läuft definitiv etwas schief.
Da denke ich doch an diese Werbung:
http://www.youtube.com/watch?v=QEMx3fk4wns
Wieso sollte man einem Arzt, der einem von Anfang an unsympathisch ist sein Leben so leicht überlassen?
Aus meiner Sicht ist es durchaus eine Entscheidung, eine Entscheidung für die Erkrankung und eine Entscheidung dafür, dass man alleine nicht mehr Lebensfähig ist. Entscheidung = eigener Wille.
| Zitat: |
Das ist ein logischer Denkfehler an sich. Wenn man nach deiner Aussage selbst die Entscheidung einer Behandlung nicht mehr treffen kann, dann kann man wegen fehlender Einwilligungsfähigkeit auch nicht selbst die Entscheidung an den Arzt abtreten.
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Wohl eher ein Missverständnis, "Verantwortung tragen" im Sinne von: Für die eigenen Entscheidungen und ihre Folgen gerade stehen. Entscheidungen sind das Leben, wir befinden uns im stetigen Wandel. Jede Entscheidung führt zu Konsequenzen, die wir aus der Verantwortung für diese Entscheidung annehmen...
Eine Freundin von mir war Borderlinerin, sie hat sich geritzt. Und als ich diese Wunden zum ersten Mal damals sah, da habe ich sie mitleidig angesehen. Und sie hat sich richtig aufgeregt darüber. Dann hab ich zu ihr gesagt. "Wenn es dich so aufregt, wieso versteckst du dann deine Wunden? Du kritisierst an mir dass ich dich bemitleide, dann hör zuerst auf dich selbst zu bemitleiden, indem du dich dafür schämst. Dann wird es dich nämlich nicht mehr stören, wie andere von dir denken. Denn es stört dich nur, weil sich in meiner Schwäche deine eigene Schwäche spiegelt."
Zuerst hörte sie auf ihre Wunden zu verstecken, dann fing sie an Kleidung zu tragen, die sie schon immer gerne tragen wollte, dann hörte sie auf sich zu ritzen und fing an ihren Körper lieben zu lernen.
Das meinte ich auch mit dem "wollen"... meine Freundin war auch in der Geschlossenen und dieses Verhalten ist mir auch bei vielen anderen Patienten aufgefallen. Die meisten haben es sich in ihrem Leid gemütlich gemacht und haben immer erwartet, dass sie um sie herum alles an ihre "Erkrankung" anpasst, aber sie selbst wollten sich nie anpassen.
Zu dieser Anpassung gehört auch zu akzeptieren, dass unser Gesundheitssystem nun mal so ist wie es ist. Was nicht bedeutet, dass alle Ärzte einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen....
Das ist doch albern, man geht in eine Psychiatrie, um den eigenen Gesundheitszustand zu stabilisieren ... und das indem man sich über Ärzte aufregt oder wie? Was indirekt wieder dazu führt, dass man sich selbst klein macht...
Ich sage nicht, dass das aktuelle Gesundheitssystem gut oder schlecht ist, aber es ist wie es ist und wer etwas daran verändern möchte, der kann gerne den Beruf erlernen, aber jemand der in die Klapse geht, der tut das in erster Linie um zu genesen oder sich zu erholen, deshalb empfiehlt sich solche Gedanken fallen zu lassen und sich endlich auf den wesentlichen Grund der eigenen Anwesenheit dort zu konzentrieren.
| Zitat: |
| Okay, also sperren wir nun alle, die irgendwelche Ärzte für "gestört" halten solange weg, bis wir es geschafft haben, deren Willen zu brechen? Wenn einem die Willenskraft fehlt, irgendwas anzufangen oder sich selbst und seine Situation zu überdenken und vielleicht auch zu überarbeiten, dann hat das auch meistens einen guten Grund und ist nicht "einfach so", weil man "keinen Bock hat" |
Willenskraft ist für mich nicht gleichzusetzen mit dem Durchsetzen der eigenen totalitären Wahrheiten mithilfe von Gewalt.
Ich kann deiner Argumentation/Interpretation hier jedenfalls nicht ganz folgen... zuerst spricht du davon, dass andere uns für gestört halten und dann bestätigst du, dass es einen Grund gibt, wieso "man" - an dieser Stelle, wer ist "man"? - "keinen Bock hat". Das setzt voraus, dass sich die Person ihrer Handlung durchaus bewusst ist. .. Sehr widersprüchlich. Worauf möchtest du hinaus?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von x_mia_x am 13.03.2014 15:24.
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dian unregistriert
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Wie schon weiter oben im Thread erwähnt, sehe ich das teilweise ganz ähnlich wie Mia. Allein die Entscheidung, einen Psycho-Doc aufzusuchen, ist in gewisser Weise ein Betteln nach Entmündigung.
Vielleicht ist das jetzt ein bisschen krass formuliert... aber grundsätzlich glaube ich schon, dass die meisten Menschen die in Deutschland zwangs-eingewiesen werden, erstmal selbt, von sich aus, andere darauf aufmerksam gemacht haben, dass sie psychisch mit ihrem Leben überfordert sind und Hilfe benötigen.
Anders mag es bei Minderjährigen sein, wie etwa bei @ Luc damals...
ich glaube schon, dass da die Mitbestimmungsrechte deutlich eingeschränkt sind. Und wenn die Alten mal beschließen, dass man einen psychischen Schaden hat, dann ist es ganz schwer, diese Leute vom Gegenteil zu überzeugen. Ich denke, hier liegt das Problem begraben... dass viele schon von Kindesbeinen an regelrecht zur Entmündigung getrieben werden... dass man ihnen Krankheiten einredet, obwohl ihr Verhalten eigentlich nur einen ganz natürlichen Abwehrmechanismus auf eine kranke Welt darstellt (ähnlich wie Erich Fromm das in dem von Shinobi verlinkten Video so schön formuliert hat)
Naja, bin mal gespannt, was Nick Cave zu berichten hat, wenn er irgendwann mal wieder draußen ist... ob er im Nachhinein das Gefühl hat, gegen seinen Willen entführt worden zu sein, oder ob es nicht vielleicht sogar in seiner Situation das Beste war, weil er mit seinem Leben ja anscheinend irgendwie wirklich nicht mehr so ganz klargekommen ist (was genau daran jetzt Schuld hat, und ob nicht vielleicht die Medikamente alles erst so eskalieren ließen, ist ja dann wieder eine ganz andere Frage...)
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x_mia_x unregistriert
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| Zitat: |
| dass man ihnen Krankheiten einredet, obwohl ihr Verhalten eigentlich nur einen ganz natürlichen Abwehrmechanismus auf eine kranke Welt darstellt |
Kann eine "kranke" Welt nicht auch zu einer Kränkung des Kindes führen..
Im Grunde sind ja die meisten Erkrankungen Abwehrmechanismen... und natürlich ist unsere Angstwahrnehmung auch eine Art Abwehrmechanismus.
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Dann will ich auch noch mal meinen Senf dazu geben.
| Zitat von x_mia_x: |
| Kann eine "kranke" Welt nicht auch zu einer Kränkung des Kindes führen.. Im Grunde sind ja die meisten Erkrankungen Abwehrmechanismen... und natürlich ist unsere Angstwahrnehmung auch eine Art Abwehrmechanismus. |
Der Wahnsinn ist ja überall um uns und vor allem in uns selbst und kaum einer bleibt davor verschont und kann sich selbst als völlig geistig gesunden Menschen bezeichnen. So Arten wohl selbst unsere Abwehrmechanismen die uns vor dem Wahnsinn schützen sollen nicht selten irgendwann selbst in Wahnsinn aus.
Niemand kann behaupten, dass ein Symptom welches auf eine Krankheit hindeutet, nicht auch Teil der Krankheit ist. Trotzdem ist das Symptom ja eine Natürliche und notwendige Reaktion des Organismus, welche darauf aufmerksam machen soll, dass dieser von etwas krankem befallen ist, oder ihm etwas Wichtiges fehlt.
Hunger oder Schmerz sind wichtig um uns etwas mitzuteilen, angenommen wir könnten einfach Pillen nehmen die unseren Hunger unterdrücken oder den Schmerz, das hätte schlimme Folgen. Genauso verschwindet keine Krankheit durch die Behandlung oder ruhig Stellung der Symptome.
Wenn wir nun die geistig kranken Menschen als Warnsignal dafür nehmen würden, dass etwas an unserer Gesellschaft nicht stimmen kann und wir etwas daran ändern müssen. Statt wie bisher zu versuchen, diese Anzeichen zu ignorieren und die Patienten in den Psychiatrien zum funktionieren in der Gesellschaft zu bringen, in die sie nicht passen! Weil wir uns bisher geweigert haben die Normen und Anforderungen der Gesellschaft und unserer Konventionen mal in Frage zu stellen, die Menschen überhaupt erst krank machen und die Gesellschaft endlich nach den Bedürfnissen der Menschen zu gestalten und nicht umgekehrt.
Also ich glaube schon dass einige von denen die in Psychiatrien sitzen teilweise Krank sind, aber nicht weil sie nicht in die Gesellschaft passen oder irgendwelchen Konventionen und Maßstäben entsprechen, sondern weil genau diese Gesellschaft mit ihren Konventionen Maßstäben sie überhaupt erst kaputt gemacht hat. Daher kann das Ziel denke ich nicht sein, diese Leute wieder dazu zu bringen in der Gesellschaft funktionieren zu können oder wollen, das wäre als wolle man Misshandelte Kinder zurück zu ihren Familien stecken, wo sie geschlagen und gefoltert wurden, indem man sie vorher dazu bringt diese folter gut zu finden oder sie unter Einsatz von Medikamenten abstumpfen lässt bis diese die Tortur besser ertragen können. Ist ein bisschen überspitzt aber letztlich ist es doch so…
Natürlich muss einem der das nicht von alleine Schaft und der droht daran zu zerbrechen, dabei geholfen werden, nicht an seinem Symptom kaputt zu gehen. Aber eben nicht indem man ihm sagt du bist nicht normal und musst wieder so werden wie deine Eltern oder die Gesellschaft dich gerne haben wollen und auch nicht indem man sie mit fragwürdigen Psychococktails zu willenlosen Zombies macht...
Sondern indem man ihnen klar macht wer sie wirklich sind und ihnen dabei hilft unabhängig und eigenständig zu sein, ein größeres Selbstwertgefühl zu entwickeln und indem man ihnen zeigt wie einzigartig sie sind und wo ihre wahren Begabungen liegen, indem man sie darin ermutigt und bestärkt sie selbst zu sein und ihnen hilft sich so zu akzeptieren wie sie sind. Eben all das was im Laufe des Erwachsenwerdens, in einer feindlichen auf Wettkampf, Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Egoismus und Konkurrenzdenken aufgebauten Umwelt, kaputt gemacht und beschädigt wurde.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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@mia du erlaubst dir solche Urteile über Menschen, die du nicht im entferntesten kennst und machst unwahre Aussagen, die du trotz Verbesserung verteidigst. Würdest bestimmt gut zu solchen Arschloch-Besserwisser-Psychiatern passen, die über andere Menschen von oben herab entscheiden. Dein Geschreibsel ist eine Beleidigung für den Thread-Ersteller!
"Keiner kann jemand in die Psychiatrie zwingen" ... Hast du ne Ahnung wie das auf denjenigen wirken muss, der das Thema eröffnet hat?
Kleiner Tipp, wenn du das nächste mal bullshit von dir gibst, dann stelle doch bitte solche Floskeln wie "ich glaube" voran, sonst macht mich sich nämlich sehr schnell unglaubwürdig.
Ich will dich hier nicht hindern deine MEINUNG dazu zu schreiben, aber stelle die nicht als Fakt hin!
/rage
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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x_mia_x unregistriert
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@Werbinich Ich gehe davon aus, dass jeder der hier etwas schreibt, soweit gebildet ist, dass derjenige in der Lage ist zu erkennen, wann man etwas aus der eigenen Erfahrung heraus schreibt. Da braucht man nicht immer ein "Ich glaube" davor stellen und ich bin optimistisch, dass du das auch irgendwann erlernst.
Bis dahin - meine Erfahrung als "Bullshit" oder "Unwahrheit" zu bezeichnen, gönn Dir!
Ich kenne Psychologen und ich war über ein Jahr in einer Beziehung mit einem Arzt. Wodurch man doch so einiges über die Absichten eines solchen Menschen erfährt. Wie gesagt, ich habe auch Freunde die bereits in der Geschlossenen waren.. ich würde sagen, dass ich BEIDE Seiten kennenlernen durfte und nur weil 1 Person (Threadersteller) die andere Seite nicht hören mag, werde ich mich gewiss nicht zurücknehmen.
Daraus bilde ich mir eine Meinung, so wie jeder andere Mensch auch. Was den Threadersteller angeht, Wein und Antidepressivum ist eine ganz, ganz, ganz (!!!) schlimme Mischung! DAS macht vieles kaputt! Sorry, aber selbst wenn man die Medikamente nicht mehr einnimmt, der Spiegel hält sich noch für Tage. (Quelle: Arzt) Dann kommt es noch darauf an, ob man zusätzlich noch andere Medikamente nimmt oder zusätzliche Drogen.
SSRI finde ich zB. als Medikamente durchaus legitim, sind leichter verträglich. Aber ich würde grundsätzlich solche Medikamente erst zu mir nehmen, wenn ich in einer Therapie bin und mir das der Therapeut empfiehlt.
Übrigens ein guter Film zu diesem Thema. Ich finde, dass es da mit dieser "Verantwortungsverschiebung" besonders auffällt.
http://www.youtube.com/watch?v=8I-mo8zMKWY
Wenn dich meine Aussagen also wirklich stören, dann entkräfte sie mit konkreten Gegenbeispielen, Fakten - was auch immer. Alles was du bei mir bemangelst, aber ich in deinem Post auch nicht finden kann!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von x_mia_x am 14.03.2014 08:57.
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Hallo!
Hey mia wäre es nicht besser wenn du für deine virtuelle Kommunikation und Selbstdarstellung lieber so hippe Sachen wie Twitter, Facebook oder ähnlichen Schrott nutzen würdest?
In diesem Forum werden die typischen Anhänger der Hippster-Generation und die ganzen bourgeoise Bohemien sicher nicht glücklich.
Du machst die ganze depressiv-stille und düstere Stimmung kaputt.
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x_mia_x unregistriert
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Na wird doch Zeit, dass die selbsternannten Zombies auch mal die Sonne sehen.
Denn zum Glück sehe ich mich in keiner dieser Schubladen.
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Neenee, zombies sind immer die anderen und wenn nich dann sind sie trotzdem schuld.
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Leute würdet ihr bitte damit aufhören, euch wie ein Haufen beleidigte Kinder aufzuführen, denen man in ihren Sandkasten gepinkelt hat. Ich weiß schon warum ich so lange gezögert habe hier her ein paar neue Leute einzuladen, ist ja fast so schlimm wie in spiegel seinem Kinderrechte Forum…
Jeder der ein wenig anders ist oder eine unterschiedliche Auffassung hat wird sofort angemacht und rausgeekelt… Dann versauert doch hier in euerm Loch und verschließt euch vor unterschiedlichen Ansichten und neuen eindrücken von außen und versauert in eurer ''depressiven-stille''.
| Zitat von Sevenskaja: |
| Hey mia wäre es nicht besser wenn du für deine virtuelle Kommunikation und Selbstdarstellung lieber so hippe Sachen wie Twitter, Facebook oder ähnlichen Schrott nutzen würdest? |
Nur weil du selbst nicht den Mut hast, persönliche Dinge von dir im Forum stehen zu lassen, brauchst du andere die den Mut dazu aufbringen, hier etwas von sich zu erzählen, obwohl sie noch völlig neu sind, nicht blöd von der Seite anmachen und wieder vergraulen.
Ich erinnere dich gerne mal an folgendes, was du vergessen zu haben scheinst…
| Zitat von Sevenskaja: |
| Was aber noch viel gefährlicher für meinen Seelenfrieden ist das sind die Leute die ihren Bildschirm wie ein Zielfernrohr verwenden und mit ihrer Tastatur dann Worte formen die nichts anderes als Munition sind mit der sie einem tief im inneren der Seele treffen wollen. Das sind dann die wahren Bastarde im Internet die anscheinend nur deshalb online gehen damit sie andere Verletzen können. Ich weis nicht wie es hier bei in diesem Forum aussieht aber ich bleibe vorsichtig und wachsam und habe deshalb auch wieder ein paar Texte entfernt. |
Statt mit dem Finger auf andere zu Zeigen, solltest du dir vielleicht mal an die eigene Nase packen!
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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dian unregistriert
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Also ich persönlich find's gut, dass hier ein bisschen differenziertere Posts zu lesen sind als nur "Die Psychiatrie ist böse. Und alle die da drin sind sind einfach nur von den Medis kaputt gemacht worden".
Wenn ich nur einseitige Schuldzuweisungen lesen will, gehe ich ins FakJu-Forum.
(Und das sage ich, obwohl ich selber überhaupt nichts von Psychiatrie, Psychopharmaka und Psychologen halte)
Ich kann jetzt auch keine schlimme Beleidigung in Mias Posts erkennen. Im Prinzip hat sie ja nur gesagt, dass sich viele Betroffene gern selbst in ihrem Leid suhlen und es sich in ihrer Opfer-Rolle bequem einrichten, anstatt sich aus der Scheiße rauszuziehen.
So viel Meinungsfreiheit sollte ein Forum, das sich als Zusammenschluss freigeistiger Menschen versteht, schon aushalten.
Das ist jedenfalls meine Meinung dazu, und ich gehe mal davon aus, wenn der Ersteller des Threads zurückkommt und das hier liest, wird er damit leben können, dass hier ein bisschen kontrovers über sein Schicksal diskutiert wurde und nicht jeder allem unkritisch zugestimmt hat.
Ich könnte noch mehr schreiben, aber um des lieben Friedens willen beiß ich mir mal lieber auf die Zunge und kümmere mich um wichtigere Dinge.
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| Zitat von WerBinIch: |
| "Keiner kann jemand in die Psychiatrie zwingen" ... Hast du ne Ahnung wie das auf denjenigen wirken muss, der das Thema eröffnet hat? |
Es wirkt für ihn wohl so als hätte er etwas falsch gemacht...
Aber es stimmt doch; wenn ich jetzt dahin gehen würde, um nic_cave zu befreien und dem Arzt sage, dass sie ihn nicht gegen seinen Willen drin behalten können, wird mir der Arzt ein Dokument vorlegen können, indem der Threadersteller mit einer Unterschrift dem Arzt sein Einverständnis gegeben hat; ihn einzusperren… Und wenn derjenige von seinen Betreuern dort reingesteckt wurde, weil er laut deren Ansicht nicht mehr dazu in der Lage ist, das selbst zu entscheiden, hat er bereits vorher einen gravierenden Fehler gemacht… Warum sich an diese Menschen wenden, wenn man ihnen nicht traut und ihnen auch noch seine innersten Gefühle offenbaren, wenn einem doch eh nichts fehlt und wenn man weiß, dass die einen dafür im schlimmsten Fall sogar entmündigen und festhalten können?
Ich habe in der Vergangenheit auch schon öfters Selbstmordgedanken oder Mordphantasien gehabt… Ich bin in der Vergangenheit sogar schon öfters straffällig geworden und oft für lange Zeit der Schule ferngeblieben und mich wollte noch niemand entmündigen… Weil ich mich auch keinem dieser Leute anvertraut habe, die mich hätten missverstehen und entmündigen können!
Nur ein Mal, als von mir aus eine Therapie aufgesucht habe, nicht weil ich wirklich meinte eine zu brauchen, sondern weil sich das damals gut vor Gericht machen sollte. Da wollten sie mich direkt, ohne auch nur eine Sitzung oder so gehabt zu haben, stationär behandeln und eine Woche lang dabehalten… Weil man ja so besser feststellt könne ob mit mir alles stimmt… Denkt ihr ich habe dem zugestimmt? Obwohl sich drei stämmige Pfleger mit verschränkten Armen vor mich stellten und mir somit unmissverständlich klar machen wollten, dass ich keine Entscheidungsgewalt darüber hätte, bin ich einfach unbeeindruckt an ihnen vorbeigegangen, ohne dass sie mich daran hinderten. Ich hätte auch härteren wiederstand geleistet… Aber es war alles nur eine subtile Einschüchterungstaktik. Das nur mal so am Rande erwähnt.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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| ich kenne die Fakten und Fakt ist, jeder Arzt der in einer Psychiatrie anfängt zu arbeiten, der wird direkt mit dem "Leben" konfrontiert und merkt recht schnell, dass man nicht nur Kategorisieren kann nach Krankheiten. Jeder Patient ist individuell und möchte in seinem Leiden ernst genommen. |
Krass.. warst du schon mal in der Psychiatrie, um das zu beurteilen?
Ich würde ja genau das Gegenteil behaupten.
Ich habe gesehen, wie die lieben Ärzte in einer Psychiatrie, nur ihre modernen Behandlungen kennen und das erste was sie versuchen, ist nicht dir wirklich zuzuhören, wie es dir geht, sondern herauszufinden, in welche Schublade sie dich stecken können.. und wenn sie sich dann für eine entschieden haben, spekulieren sie noch an allen Ecken und kanten weiter, und reden Mücken zu Elefanten, sagen einem, das Verhalten sei nicht normal, wo du nie im Leben zuvor ein Problem drine sahst und gut mit dir und deiner Umgebung und Menschen klar kamst....
Sie reden dich also erst recht krank, ist echt positiv, also gerade für Menschen, die da rein kommen und sowieso kein Selbstbewusstsein/Wert mehr haben.
Ja, jeder Patient ist individuell, wird aber leider nicht als solcher behandelt.... wäre aber mal schön, leider utopisch....
Mit dem Leben konfrontiert wird man nur mit den direkten Ereignisse und Erfahrungen, also mit den Ursachen, nicht mit den daraus folgenden Symptomen, mit denen ein Patient in eine Klinik kommt....
Und das... das ist Fakt für mich!!!
Zur Meinung: Das viele sich ihn ihrem Leid baden:
Ja, das mag vielleicht durchaus auf einige Zutreffen, aber man kann auch nicht alle in einem Topf werfen. Zusätzlich sollte man sich mal darüber Gedanken machen, das es einem gewiss nicht ohne Grund schlecht geht, bzw. im eigenem Kopf, Geist, Körper etc. Prozesse ablaufen, die gestört sein könnten.
Das Denken ist in Mustern festgefahren, die Wahrnehmung und die Gefühlswelt gestört.. die Hormone durcheinander....
Das ist noch so viel mehr als nur "die haben keinen Willen"
Das sollten man in seinen "Fakten" vielleicht mal berücksichtigen.
Es gibt immer zwei Seiten einer Münze, wenn man von Fakten spricht...
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Eev am 14.03.2014 19:35.
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