Der Holocaust - Jeder Zweifler ein Nazi??
31.03.2012 18:17
Hallo,
Vorab: Ich möchte hier KEINE Diskussion anregen ob der Holocaust so stattgefunden hat wie es in den Geschichtsbüchern steht, oder nicht. Mir geht es um etwas anderes.
Ich bin immer mal Leuten begegnet, die jeden, der an der heutigen Holocaust-Theorie kratzt als rechts abstempelt. Klar, sobald man in diesem Zusammhang unbedingt ein neues deutsches Reich haben will um sich zu rächen ist die Sache ganz klar..
Aber ich kenne auch den ein oder anderen, der nicht rechts gesinnt ist und trotzdem den Holocaust hinterfragt. Und diese Leute werden fast jedes mal, wenn sie das Thema ansprechen, sofort abgestempelt, geblockt, beleidigt oder ähnlisches.
Da stellt sich mir doch die Frage: Was macht dieses Thema so besonders um es nicht hinterfragen zu dürfen?
Ich meine..Wenn man 911 hinterfragt ist es in Ordnung. Wenn man Al Quaida hinterfragt ist es in Ordnung. Wenn man Zweifel daran hegt, dass die USA mit ihren Kriegen den Menschen vor Ort helfen wollen, ist das in Ordnung. Wenn man anzweifelt, dass die Schule zum selbstständigen Denken erzieht, ist das in Ordnung. Aber dieses spezielle thema ist Tabu?
Ich denke da reagieren viele völlig über. Ich selbst bin mir nicht sicher ob und wie er stattgefunden hat. Man kann für beide Seiten Theorien entwickeln und beide Seiten haben logische Punkte. Ich bin aber schlichtweg in der völlig falschen Zeit geboren um mich komplett für eine seite entscheiden zu können. Ich will weder Verschwörungstheorien blinld glauben, noch will ich das bei der Geschichtsschreibung tun, denn die wurde mit Sicherheit immer von der gerade vorherrschenden Macht mitentwickelt, getreu dem Motto "Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichtsschreibung der herrschenden".
Zurück zum Thema: Warum reagieren viele Leute da so allergisch gegen dieses Thema? Ich glaube ja wie gesagt die offizielle theorie ebenfalls nicht und bin trotzdem Anarchist und einer der letzen, die irgendwas assoziales Reich wiederhaben wollen..
Würde mich mal interressieren was ihr von diesem Thema haltet und wie ihr vor den Zweiflern bzw Abstreitern gegenübersteht.
gruß Felix
Anhang:
An alle späteren Leser: Im Verlauf der Diskussion kam es zu allerhand Abschweifungen, in denen über die (Nicht)Existenz des Holocauts geredet wird. Wir haben das meiste erstmal stehen gelassen, da es villeicht interressant ist, zu sehen, wie schnell dieses Thema polarisieren kann, obwohl es ja von vorn herin gesagt wurde, dass es in diesem Thema nicht darum geht seine Existenz zu Diskutieren.
Keinen erdenkbaren Grund dafür gibt, das überhaupt zu hinterfragen. Ich meine, selbst WENN er nicht stattgefunden hat, dann wäre das doch TOP, es mussten dann keine 7 millionen menschen sterben und ausserdem brachte gerade der holocaust millionen, wenn nicht milliarden zum humaneren umdenken.
zweitens wird das thema speziell genutzt, um den rechtsextremismus zu verharmlosen. wenn man den 9/11 hinterfragt, ist das mehr oder weniger regierungskritisch. Aber den holocaust? was bitte soll daran sinn ergeben? Fall bitte nicht auf solche ... dummen... theorien rein. Jedes argument das die bringen, kann man mit wikipedia oder schlichtweg google widerlegen. Es ist geschichtlich so gut festgehalten, durch bilder, aufnahmen und dokumente.
Zur Überschrift:
Natürlich ist nicht jeder ein Nazi, im Iran z.B. gehört es zum guten Ton den Holocaust zu leugnen, dass macht die Iraner aber nicht zu Nationalsozialisten, Moslems ist eine passendere Bezeichnung.
Ein Tabu ist es, weil Nazis das gerne machen. Und was Nazi gerne machen ist eben für andere Deutsche tabu.
Ausserdem waren es ~6 Millionen Juden, das ist schon ne ganze Menge an Leid, die da angerichtet wurde, da reagieren dann einige natürlich empfindlich drauf.
PS:
Ach ja, wie gut sowas wie Holocaust oder 9/11 belegt ist, hängt sehr davon ab, wen man fragt (Wissenschaftlich sind beide gut belegt). Ich verstehe auch nicht, wieso Holocausleugnen weniger regierungskritisch sein soll als 9/11 leugnen, schliesslich hat die Regierung das Gesetz gemacht, dass man den Holocaust nicht leugnen darf, bezüglich 9/11 gibt es sowas dagegen nicht.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
Meine Güte..Da habe ich es nun extra unterstrichen, dass ich KEINE Lust habe mich in rechts Kreise zu begeben und dennoch sagt mir der 1. Kommentar ich solle nicht darauf hereinfallen...Das Thema erzeugt anscheinend tatsächlich Emotionen...
Zitat:
Keinen erdenkbaren Grund dafür gibt, das überhaupt zu hinterfragen
Wieso nicht? Seit wann brauche ich denn Gründe um irgendeine offizielle theorie zu hinterfragen? Ich ziehe es eher vor alles, was einem gegeben wurde, prinzipiell zu hunterfragen. Und da zählen solche Themen nunmal wohl oder übel mit hinein. Genauso wie irgendein anderes Xbeliebiges Thema es eben auch tut.
Zitat:
Ich meine, selbst WENN er nicht stattgefunden hat, dann wäre das doch TOP, es mussten dann keine 7 millionen menschen sterben und ausserdem brachte gerade der holocaust millionen, wenn nicht milliarden zum humaneren umdenken.
Mag schon stimmen. aber zum einen weichst du gewissermaßen meiner Frage aus und zum anderen halte ich Lügen niemals für positv..Wenn es denn eine sein sollte (Nicht das hier wieder Fehlinterpretationen auftreten, was meine Meinung angeht).
Zitat:
zweitens wird das thema speziell genutzt, um den rechtsextremismus zu verharmlosen
Denke ich nicht. Man kann es dazu nutzen, aber dann kommen die meisten auch gleich wieder mit ihrem Reich und Rache, und wo das hinfphrt kann man sich ja denken. Man kann das Thema aber auch als ganz normales Geschichtliches Ereignis auffassen. "Wem hätte es etwas genutzt wenn es stimmt und wem hätte es etwas genutzt, wenn es eine Lüge ist?" Sprich das ganze muss nicht mal zweingend in großem Maße auf Rechtsextrenismus eingehen, geschweige denn so etwas zu verharmlosen.
Zitat:
wenn man den 9/11 hinterfragt, ist das mehr oder weniger regierungskritisch. Aber den holocaust? was bitte soll daran sinn ergeben?
Wie gesagt: Warum sollte man einen speziellen Grund brauchen um Thema XY zu hinterfragen?
Zitat:
Fall bitte nicht auf solche ... dummen... theorien rein.
Und dabei hatte ich extra nochmal hingeschrieben, dass ich mit Rechtsextremen nix zu tun haben will...Und zudem noch, dass ich keiner der beiden theorien wirklich glauben kann/will.
Zitat:
Jedes argument das die bringen, kann man mit wikipedia oder schlichtweg google widerlegen. Es ist geschichtlich so gut festgehalten, durch bilder, aufnahmen und dokumente.
Das geht zwar schon wieder vorbei, aber das geht leider nicht immer so einfach. Aber wie gesagt:
Zitat:
Vorab: Ich möchte hier KEINE Diskussion anregen ob der Holocaust so stattgefunden hat wie es in den Geschichtsbüchern steht, oder nicht. Mir geht es um etwas anderes
Ich kann und will mich jeder auf eine Theorie einigen, noch mich mit irgendwelchen rechten Idioten abgeben. Mir geht es schlichtweg darum wie ihr zu dem Hinterfragen dieser theorie steht und warum das Thema so ein großes Tabu darstellt, wo durch sonst jedes Hinterfragen willkommen ist..
Sind es wirklich nur diese starken, abneigenden Emotionen, die wir alle gegen rechte empfinden? Wollen wir desahlb alles, was aus dieser Ecke ansatzweise stammen könnte (wie beispielsweise die wiederlegende theorie) konsequent ignorieren?
Der Holocaust ar eine Verfolgung, vor allem Zeitzeugen (die leider langsam wegsterben) können Einblicke in die damalige Zeit geben.
Wenn man den Holocaust leugnet, leugnet man quasi das Leiden von so vielen Menschen und stellt die noch lebenden als Lügner da.
Es besteht kein Grund das nicht kritisch hinterfragen zu wollen, da dies bei allem der Fall sein sollte, doch wenn man nicht einmal den ganzen Zeitzeugen glaubt, wem denn dann? Die Juden sind seit langer Zeit verhasst, sie wurden sozial geächtet, wobei der Holocaust wohl die Spitze davon war. Leider ist das heute zum Teil immer noch so. Wenn man am Holocaust zweifelt, verleugnet man quasi jahrelange Unterdrückung einer "Glaubensgemeinschaft" in die man "hineingeboren" wurde. Selbst ein Jude der sich taufen lies, war immer noch ein Jude.
Es ist vergleichbar damit, als würdest du sagen, dass die Europäer früher ganz friedlich in Amerika einmarschiert sind und sich mit den Völkern dort angefreundet haben.
Es ist wichtig nicht nur zu hinterfragen was "gefälscht" oder "falsch" sein könnte, sondern auch warum jemand dies oder das fälschen sollte, welche Beweggründe derjenige hat. Warum sollten(sorry für die Verallgemeinerung) "die Juden" uns einen Holocaust vorgaukeln? Warum sollten sie KZ bauen und dann selbst dort schuften (aus freien Stücken?) ? Warum sollten solch viele (auch nichtjüdische) Zeitzeugen dann so etwas erzählen? Warum würden sich dann so wenige dagegen wehren?
Damit wir dem geldgierigen Juden mit der Hakennase von unseren sauer verdienten (von dian so schön bezeichneten) Papierschnipsel ein paar abgeben, weil sein Lebensziel sowieso nur aus Geld besteht und ihm die Kontrolle von Hollywood, den USA und eigentlich der ganzen Welt, inklusive Freimaurer, Illuminaten und des Papstes, nicht reichen?
Ich entschuldige mich für das Überziehen und den Sarkasmus.
Für mich erscheint die Geschichtsschreibung in diesem Falle logisch nachvollziehbar. Natürlich lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen, doch im Moment fallen mir keine Argumente ein daran zu zweifeln.
PS: Falls dieser Post zu sehr von deiner eigentlichen Frage abweicht möchte ich mich hiermit dafür entschuldigen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von WerBinIch am 31.03.2012 19:01.
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
Es ist wichtig nicht nur zu hinterfragen was "gefälscht" oder "falsch" sein könnte, sondern auch warum jemand dies oder das fälschen sollte, welche Beweggründe derjenige hat. Warum sollten(sorry für die Verallgemeinerung) "die Juden" uns einen Holocaust vorgaukeln?
Das ist ja wohl ein grosses Eigentor. Mögliche Antworten darauf sind:
-Die Juden haben dadurch den Staat Israel bekommen.
-Reperationszahlungen und Entschädigungen
-Der Holocaustbonus in allen Debatten
-Um die Deutschen durch ihre Schuldgefühle klein halten und knechten zu können.
Die Warumfrage ist bei Verschwörungstheorien und ähnlichem eher die Ursache als die Lösung. Das Misstrauen gegenüber den Verschwörern wird durch das Sammeln der Motive bestärkt und man schaut noch weniger nüchtern auf die Fakten, als man es eh schon tut.
Und Verschwörunstheoretiker und Ähnliche haben in der Regel auch ein grosses Talent sich nicht durch Lücken oder Widersprüche in ihren alternativen Theorien oder den Verschwörern unterstellten Motiven irritieren zu lassen, solange es zu ihrer emotionalen Grundhaltung passt.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
Es ist wichtig nicht nur zu hinterfragen was "gefälscht" oder "falsch" sein könnte, sondern auch warum jemand dies oder das fälschen sollte, welche Beweggründe derjenige hat. Warum sollten(sorry für die Verallgemeinerung) "die Juden" uns einen Holocaust vorgaukeln?
Das ist ja wohl ein grosses Eigentor. Mögliche Antworten darauf sind:
-Die Juden haben dadurch den Staat Israel bekommen.
-Reperationszahlungen und Entschädigungen
-Der Holocaustbonus in allen Debatten
-Um die Deutschen durch ihre Schuldgefühle klein halten und knechten zu können.
Davon ist wohl nur das erste Argument ein wirkliches Argument. Und zu diesem muss ich sagen, dass ich mich bisher eher wenig mit dem Judentum befasst habe und mich dann fragen müsste: Warum bleiben sie dann nicht zum Beispiel in Deutschland? Stattdessen machen sie sich der deutschen Bevölkerung gegenüber verhast, wenn sie ihnen etwas vorgaukeln und machen ihren "heiligen Ort" zum Ziel von Anschlägen, o.ä. Alles natürlich, wenn wir davon ausgehen, dass der Holocaust eine Lüge wäre. Zusätzlich würde das wohl gegen ihren eigenen Glauben verstoßen (Gibt es da nicht Richtlinien, wie man sich "richtig" verhalten solle? Ich glaube wohl kaum, dass da drin steht: Lüge und Betrüge wo immer du es als richtig erachtest, wozu also auf einer Seite der gläubige Jude aber auf der anderen Seite ein gieriger Lügner sein? Passt nicht wirklich zusammen.)
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
Davon ist wohl nur das erste Argument ein wirkliches Argument.
Nein, gar nichts davon ist ein wirkliches Argument, auch nicht von dem, was noch folgt.
Zitat von WerBinIch:
Warum bleiben sie dann nicht zum Beispiel in Deutschland?
Na, weil das da unten ihr heiliges Land ist, was Gott ihnen versprochen hat.
Zitat von WerBinIch:
Ich glaube wohl kaum, dass da drin steht: Lüge und Betrüge wo immer du es als richtig erachtest, wozu also auf einer Seite der gläubige Jude aber auf der anderen Seite ein gieriger Lügner sein? Passt nicht wirklich zusammen.)
"Jeder Jude darf mit Lügen und Meineid einen Akkum (Ungläubigen) ins Verderben stürzen (Babha Kama 113a)"
"Es ist dem Juden gestattet, den Irrtum eines Nichtjuden auszunützen und ihn zu betrügen (Talmud IV,1/113b)"
Ich sach ja, Eigentor. Es ist ein leichtes anderen üble Motive zu unterstellen, das sagt nichts aus, ob sie irgendwas gemacht haben oder nicht.
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
Es stimmt einen Menschen wie mich nachdenklich, wenn nach 1945 ausgerechnet in "Deutschland" Menschen damit anfangen, den sog. Holocaust zu bezweifeln und hinterfragen zu wollen. Derartiges zu tun, macht einen Menschen zwar nicht zwangslaeufigerweise zu einem "Nazi", doch es ebnet den Weg zu einer eben solchen Gesinnung. Aufklaerung tut also immer noch Not.
Na, weil das da unten ihr heiliges Land ist, was Gott ihnen versprochen hat.
Aber genau dieses Land wird doch dann verhasst sein und so als beliebtes Angriffsziel gelten, wer will schon, dass "sein heiliges Land von Ungläubigen entweiht wird"?
Zitat von Xoc:
"Jeder Jude darf mit Lügen und Meineid einen Akkum (Ungläubigen) ins Verderben stürzen (Babha Kama 113a)"
"Es ist dem Juden gestattet, den Irrtum eines Nichtjuden auszunützen und ihn zu betrügen (Talmud IV,1/113b)"
Allerdings heisst es auch, dass man jedem Bettler Geld geben sollte. Widersprüchliches in irgendwelchen Glaubensgemeinschaften und "Heiligen Büchern" zu entdecken ist nun nicht wirklich neu^^
Wie wir wissen, ist das alles Auslegungssache, wobei man auch hier widerum über - zum Beispiel - die Übersetzung streiten kann.
@s(AINT) da stimme ich dir zu. Oft sind Holocaustleugner Judenfeindlich gestimmt. Und wenn man den Holocaust kritisch hinterfragt symphatisieren oft diese Menschen mit einem selbst und wollen oft die eigene Meinung weiter verbreiten.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von WerBinIch am 01.04.2012 00:12.
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
Es soll Leute geben, die daran arbeiten, Prophetien Realität werden zu lassen.
„Ich will ja gar nichts anderes, als daß die Welt so eingerichtet wird, daß die Menschen nicht ihre überflüssigen Anhängsel sind, sondern daß in Gottes Namen die Dinge um der Menschen Willen da sind und nicht die Menschen um der Dinge Willen, die sie noch dazu selbst gemacht haben.“
- Theodor W. Adorno
@Xoc, WerbinIch : Ihr kommt leider ein bisschen vom Thema ab.
Zitat von Mir:
Vorab: Ich möchte hier KEINE Diskussion anregen ob der Holocaust so stattgefunden hat wie es in den Geschichtsbüchern steht, oder nicht. Mir geht es um etwas anderes
@ Xoc [zu deinem 1. Beitrag] : Das sehe ich auch in etwa so. Das gigantische (eventuelle) Leid, sowie die Beliebtheit des Themas unter rechten Kreisen und die eigene Schuld erzeugen instinktive Abwehrhaltungen. Zudem ist es ja etwas, was man nicht nur einmal in der Schule gesagt bekommen hat. Auf diese Weise entsteht ein tabuisiertes Thema, mit dem sich keiner mehr wirklich befassen will, außer die, die darin weitere Verschwörungen der bösen Zionisten oder wasweißich erkennen können.
@Saint: Das kommt ja auch ganz grob gefasst aufs selbe heraus. Man hat zumn einen Angst dadurch als rechts angesehen zu werden und zudem noch dadurch ungewollt rechts zu werden, wenn man sich mit dem Sachverhalt befasst. Das ist in etwa (Ich weiß, das Beispiel ist nicht das beste) wie mit der Demokratie. Da fällt es einem auch besonders schwer es zu hinterfragen, da man ja zum einen sein ganzes Leben damit aufgewachsen ist und es zum anderen als die beste Form des Zusammenlebens hält. Wenn man es hinterfragt begibt man sich in eine seelisch unsichere Phase, immerhin wurde am eigenen Weltbild gekratzt. DAdurch gehen viele Leute dabei wohl auf Abwehrhaltung.
Allgemein sehe ich das so, dass man den Holocaust zwar so ansehen sollte, wie er sein könnte: ein weiteres gewaltiges Verbrechen in der Geschichte einer der ideotigsten Rassen unseres Planeten, aber ihn dennoch sachlich betrachten und alle Aspekte hinterfragen. Also ihn so behandeln, wie man es normalerweise auch mit vielen anderen Dingen macht.
Edit: "weiteres gewaltiges Verbrechen" sollte "weiteres gewaltiges, unverzeiliches Verbrechen" heißen. Hab das Adjektiv vergessen..Am Ende unterstellt man mir noch ich würde ihn relativieren, nur weil ich mich ungeschickt ausgedrückt habe.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anarquia am 01.04.2012 11:46.
1. Der Holocaust (ob Lüge, oder nicht) hat dazu geführt, dass die US-Regierung den Koreakrieg, den Vietnamkrieg, den ersten Irakkrieg und viele Kriege mehr und die Atombomben rechtfertigen konnte, mit der billigen Ausrede, dass Sie der Gute sei und dies alles im Namen des Friedens und der Demokratie tat. Viele Menschen kauften Ihr das ab, weil Sie im Zweiten Weltkrieg das ultimative "Böse" besiegte, welches den Menschen mittels des Holocausts immer wieder eingeredet wird. Jeder sollte wissen, dass es in einem Krieg (Egal in welchem) keinen Guten und keinen Bösen gibt, es existieren Böse, Gute, Helden, Feiglinge, usw. auf beiden/allen Seiten! Die Deutschen wurden eventuell Menschlicher, aber die Amerikaner, Russen, Israelis, Chinesen, Briten, usw. scheinbar nicht und eventuell sogar schlimmer!
2. Israel hat bis heute geschätzte 9 Millionen Palästinenser vertrieben und ca. 2 bis 3 Millionen Palästinenser ermordet. Immer wieder benutzen die Israelis den Holocaust (ob Lüge, oder nicht) als Entschuldigung, oder Begründung, oder Rechtfertigung für Ihre Gräueltaten und für die Existenzgrundlage Israels!
3. Durch den Holocaust (ob Lüge, oder nicht), wird Israel in der Lage sein, in unabsehbarer Zukunft den Dritten Weltkrieg zu entfachen!
4. Durch den Holocaust (ob Lüge, oder nicht), trauert kaum eine Menschen Seele auf Erden den 2,9 Millionen vergewaltigten Ostdeutschen Frauen, Mädchen und Jungen (Ja, es sollen auch kleine Jungs vergewaltigt worden sein, laut Guido Knopp!) auch nur eine Träne hinterher!
5. Durch den Holocaust (ob Lüge, oder nicht), wurden über 19 Millionen Ostdeutsche und keine Ahnung wie viele Polen, Tschechen, Slowaken, usw. enteignet, welches ebenfalls niemanden interessiert!
6. Die Amerikaner haben 1,1 Millionen Deutsche in Westdeutschland verhungern lassen. Diesen armen Menschen trauert, durch den Holocaust (ob Lüge, oder nicht), keine Menschen Seele auch nur eine Träne hinterher!
[Holocaustleugnung von der Administration entfernt]
Verschwörungsnazis von DianTheSaint - 2nd Antwortvideo
DianTheSaint - PUSSY und VOLLIDIOT
Verschwörungsnazis, Folge 2 - ANTWORTVIDEO
Man sollte vorsichtig mit der Äußerung sein, dass der Holocaust (ob Lüge, oder nicht) wohltuend und heilsam gewesen sein soll. Anhand von meinen Argumenten (Siehe speziell: Verschwörungsnazis, Folge 2 - ANTWORTVIDEO, viertes Video), kann man ganz schnell in die Doofecke abgestempelt werden!
mfg
TTA
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Resurrector am 02.04.2012 21:45.
"ES GIBT ZEITZEUGEN! ES GIBT BERICHTE!! ES GIBT GENÜGEND DOKUMENTE! ES GIBT AUFNAHMEN!! meine fresse..."
Die Kenntnis geschichtlicher Ereignisse hängt nicht von lebenden Zeitzeugen ab,
sondern erweist sich gerade dort als zuverlässig,
wo sie ohne diese Zeugen auskommt.
Sich generell darüber zu informieren und es zu hinterfragen ist sehr wohl im Rahmen der Meinungsfreiheit und sollte durchaus akzeptiert werden, doch wie "VeggiePower" schon sagte, den Holocaust zu leugnen halte ich für abwegig.
Mit dem Holocaust ist es unter anderem so wie mit 9/11. Hinterfragt man gewisse Ereignisse kritisch, so wird man oft mit den fanatischsten Verschwörungstheoretikern auf eine Stufe gestellt (bei Holocaust die Nazis, bei 9/11 ist man teilweise ein Terrorist).
Wenn man ein sehr großes Thema/Ereignis kritisch anspricht, von dem viele Menschen es als unanfechtbar halten (wobei das bei 9/11 weniger Menschen sind als bei Holocaust o.ä.), wird man oft nur ungläubig und entsetzt angestarrt.
Anderes Beispiel, Evolutionstheorie. Wer das kritisch hinterfragt wird oft als fanatischer Christ (Gott erschuf den Menschen...) oder Psycho abgestempelt. (Ich möchte hier keine Diskussion über die Evolutionstheorie entfachen und habe auch nicht behauptet sie seie falsch, nur zum Verständnis).
Ich entschuldige mich bei "Anarquia" für die vom Thema abweichenden Beiträge.
EDIT: Resurrector, bitte behalte deine abwertenden Äusserungen für dich und kläre das mit VeggiePower per PN.
PS: TTA ich habe gerade eines deiner Vidoes angeklickt, das hat mich sehr amüsiert
Vielen Dank für die Erheiterung
Ich könnte jetzt noch weiter ausschweifen und über dein Verlangen andere schlecht zu machen, weil du dich selbst an minderwertig befindest, o.ä. reden, doch ich will nicht weiter vom Topic abweichen. Gerne per PN o.ä.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von WerBinIch am 02.04.2012 23:09.
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
Ich habe den Holocaust nicht geleugnet, sondern unbequeme Fragen gestellt, die eine Antwort herbeiführen, die das leugnen überflüssig werden lassen!
Bitte nicht auf den Bullshit von VeggiePower/Minecraftmonkey reinfallen...
Danke...