Leberkrebs unregistriert
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Wie kann man es erklären?
26.04.2008 16:23 |
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Wie kann man es erklären, daß auf der Kundenrechnung eine Arbeitsstunde eines Handwerkers 30-40€ kostet, der ausführende Arbeiter / Geselle bekommt aber nur 8€ BRUTTO? Selbst wenn man üppig 10-12€ pro Stunde an Steuern und Nebenkosten abzieht, schaut Euch mal den Restgewinn von mindestens 10€ pro Stunde und Arbeiter an. Das ganze mal 8 Stunden (von üblichen Überstunden zu schweigen), mal 5 Angestellte im Laden von Meister Brösel...
Na? 400€ REINGEWINN am Tag. Und Meister Brösel jammert ständig wie schlecht es ihm geht?
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zanthia unregistriert
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RE: Wie kann man es erlären?
26.04.2008 23:04 |
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..du bist n brötchen, leberkrebs
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Nicht eher eine Flasche?
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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könnt ihr nix konstruktives beitragen?
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Leberkrebs unregistriert
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Ist nur ein kleiner Unterschied, WIE man Gewinn macht und wieviel es sein muss. Früher (1960) wars mal üblich, das von den 400€ am Tag noch 150€ an die Arbeiter zum Lohn ausgezahlt und verteilt wurden.
Denn früher hatte man noch Angst vor dem bösen Konkurrent DDR und vor dem bösen Kommunismus.
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Arne Kroger unregistriert
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Naja, früher mussten die Selbstständigen ja auch noch normal Steuern zahlen, mittlerweile zahlt jede ALDI-Kassiererin mehr Steuern als die Daimler-Benz AG z.B.
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Leberkrebs unregistriert
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Die Steuern der Arbeitgeber werden mittlerweile direkt vom Lohn der Arbeiter mit abgezogen, um genau zu sein. Quasi zahlen NUR Arbeiter Steuern!
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Ohja, meine Klassenlehrerin beschwert sich auch ständig wie wenig Geld sie als Lehrkraft verdient. Fährt aber nen dicken BMW, kauft sich scheinbar regelmäßig neue Armbanduhren (die sehen teuer aus!) und hat erst neulich damit geprahlt, dass sie ein Heimkinosystem hat. Mann gehts der aber auch dreckig.
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Kebap
porno jüngling aus der hölle
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Nur weil einer viel Bling hat (schließt Autos und Haus ein), heißt das nicht, dass er reich wäre oder sorgenfrei leben kann.... die meisten Idioten stürzen sich in Schulden, um wenigstens bischen Luxus haben zu können und vor ihren Nachbarn anzugeben, und müssen dann die restlichen Jahre hart arbeiten, um die ganzen Zinsen abzuzahlen.
Was Tetra da sagt, dass früher gern ma Geld an die Mitarbeiter verschenkt wurde, kenn ich so gar nicht. War wohl vor meiner Zeit. Vielleicht wollt ihr da ma bisken ausm Nähkästchen plaudern. Ich würde spontan die wirtschaftlich überdurchschnittlich gut laufenden Boom-Jahre nach dem 2WK dafür verantwortlich machen, dass man hier 1960, 1970 spendabler und gemeinschaftlicher war als jetzt mit den Monsterschulden der Einheit, platzenden Generationenverträgen, usw. Angst vor den Kommis kann ich hingegen als Grund dafür nich so ganz verstehen, naja.
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Question Authority ~ Think for Yourself
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zanthia unregistriert
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| Zitat: |
Original von Leberkrebs
Wie kann man es erklären, daß auf der Kundenrechnung eine Arbeitsstunde eines Handwerkers 30-40€ kostet, der ausführende Arbeiter / Geselle bekommt aber nur 8€ BRUTTO? Selbst wenn man üppig 10-12€ pro Stunde an Steuern und Nebenkosten abzieht, schaut Euch mal den Restgewinn von mindestens 10€ pro Stunde und Arbeiter an. Das ganze mal 8 Stunden (von üblichen Überstunden zu schweigen), mal 5 Angestellte im Laden von Meister Brösel...
Na? 400€ REINGEWINN am Tag. Und Meister Brösel jammert ständig wie schlecht es ihm geht? |
wie kommst du auf den reingewinn?
ausser dem lohn für die handwerker dürfte dir wenigstens einleuchten, dass es noch als variable kosten das material gibt, als fixe kosten die werkstattmiete, die darlehnszinsen ,die abschreibungen und die gehälter für bürokräfte (welche keine handwerker sind!) und die versicherungen gibt.
in einem kostenartenplan der aufwandskonten werden z.b. aufgeführt:
materialverbrauch, fremdleistungen, personalkosten, abschreibungen, sofortabschreibungen auf geringwertige güter ,raumkosten, energiekosten, versicherungen & beiträge, reparaturen & instandhaltung, mietleasing, fahrzeugkosten ohne abschreibung, werbekosten, bürokosten, rechts-und beratungskosten, buchführungskosten, werkzeuge &kleingeräte, sonstiger betriebsbedarf, zinsen und ähnliche aufwendungen und die gewerbesteuer.
erst wenn der unternehmer die selbstkosten abgedeckt hat, kann er an einen zuschlag für wagnis und gewinn denken, der vielleicht zwischen 12 und 17% liegt, dann muss er dem kunden noch die umsatzsteuer berechnen,um schließlich auf den bruttopreis zu kommen, den der kunde zahlt.
bei einer handelsware kann der bruttoangebotspreis beispielsweise bei
672,49 € liegen , wobei die selbstkosten darin 517,62€ sind, wagnis und gewinn mit 12% 62,11€ und die umsatzsteuer 92,76€.
bei einer handwerksleistung verhält es sich ähnlich. da wird mit stundensätzen gerechnet.
die selbstkosten setzen sich aus material -fertigungs und sondereinzelkosten zusammen http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstkosten
und sind somit das, was der unternehmer auf jeden fall vom kunden haben muss, damit er seinen betrieb überhaupt am leben erhält.
von reingewinn is da also noch nich die rede.
wenn du über den bösen kapitalismus herziehen möchtest, dann laß fairerweise die kleinen handwerksbetriebe aus dem spiel.
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Da der phöse Mittelstand ja bekanntlich eh am verschwinden ist, wird Leberkrebs Traum wohl bald in Erfüllung gehen.
Ausserdem Leberkrebs, wenn man mit einem Handwerksbetrieb so reich werden kann, mach doch einen auf und biete ein bischen bessere Preise an.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Leberkrebs unregistriert
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Aha, fängt das Provozieren wieder an. War ja zu erwarten.
Zanthia, Dir wünsche ich das Du in der Gosse landest.
Leute die das System verteidigen, haben für mich den Status "Mensch" verwirkt.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 27.04.2008 15:53.
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@Leberkrebs
27.04.2008 17:44 |
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Du wolltest eine Erklärung und hast eine bekommen - wo ist also Dein Problem? Dass zanthias Erklärung "das System verteidigt" ist Deine subjektive Bewertung einer Tatsache. Tut mir leid für Dich, wenn Dein Horizont so arg beschränkt ist.
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Eastwood unregistriert
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Hast du schon mal überlegt, ob dein Horizont auch nicht ein wenig beschränkt ist, @Gipsy?
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damn straight. und hier will eh niemand ernsthaft verleugnen, dass die chefetagen von so ziemlich allen namhaften betrieben sich dumm und dämlich verdienen (sofern es dem betrieb gut geht), während die arbeiterschaft, die erst für die kohle sorgt, am bruttolohn und den tollen "abgaben" verzweifelt. oder doch?
möchte mal wissen, wieso sich die "chefetage", sprich manager, abteilungsleiter, betriebsräte etc. das geld gegenseitig zuschieben weil sie schon nicht mehr treten können, während der rest noch richtig ackern darf und jeden euro zweimal umdreht.
und dann diese privilegien.. mir fällt jetzt weder der name des managers ein, noch der name des konzerns. jedenfalls hat da ein manager so richtig böse scheiße gebaut. die art von scheiße, wo ein normaler mensch noch vor gericht geholt, an den beinen geschnappt, hochgehoben umgedreht und geschüttelt wird bis auch der letzte cent runtergefallen ist.
und dann kommt dieser manager, der eine bösartig hohe summe für den konzern in roten zahlen gesetzt hat, mit einer kündigung und einer abfindung in höhe seines gehaltes für den rest seiner eigentlichen "amtszeit" aus.
das klingtn bissel so nach dem motto "hier, nimm mal. hauptsache, der einfache arbeiter bekommt das nicht".
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Du hast aber schon gemerkt, dass hier über Handswerksbetriebe und nicht grosse Konzerne geredet wurde, oder quaid?
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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ist doch ein schöner übergang mit fingerzeig, dass es weder bei den kleinen betrieben anfängt noch aufhört- es ist überall so.
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