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Zum Ende der Seite springen Wofür würdet ihr morden?  
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luc



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15.02.2012 21:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nabend WerBinIch & Danke für die Blumen :-P

Du sagst, du würdest eine Gruppe Menschen töten(oder halt auch einzelne) die andere Menschen töten. Das wäre aber in sich absurd, oder? Damit würdest du Menschen töten, die Menschen töten. Wer tötet dann dich? :-/

Mit freundlichen Grüßen, Luc

The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet, you are a plague, and we .. we are the cure.
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Shadowleake



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16.02.2012 09:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

hmmm...gutes thema ehrlich großes Grinsen

ich würde wahrscheinlich nicht den mut finden, jemanden zu ermorden. wenn es enmal so weit kommt, dass ich jemanden tot sehen will, würde ich einfach zu ihm hingehen, ihm die waffe in die hand drücken und ihm sagen er solle sich gefälligst selbst das hirn rauspusten, ich bin mir zu schade dazu (wobei ich dabei nur meine eigene angst überspielen würde)
wenn er das dann tut...gut so, wenn nicht, dann scheiße...so weit geht mein plan nicht.
sollte er mich dann aus notwehr erschießen, auch gut, dann bin ich ihn in gewisser weise auch los und er hat sich all meine freunde zum feind gemacht großes Grinsen

für was ich sterben würde ist kritisch, da das situationsbehoben ist... im moment vill für nix außer mich selbst oder meine freiheit, aber im prinzip kann sich das jederzeit ändern!
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deldenker

Freund der Nacht

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16.02.2012 11:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Shadowleake:
hmmm...gutes thema ehrlich


danke

Zitat von Shadowleake:
sollte er mich dann aus notwehr erschießen, auch gut,


Immerhin konsequent zuende gedacht Augenzwinkern

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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WerBinIch

Dorfkind

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16.02.2012 15:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von luc:
Du sagst, du würdest eine Gruppe Menschen töten(oder halt auch einzelne) die andere Menschen töten. Das wäre aber in sich absurd, oder? Damit würdest du Menschen töten, die Menschen töten. Wer tötet dann dich? :-/

notfalls beende ich mein leben wenn ich mich selbst als monster sehe irgendwann ^^

wer aus lust tötet hat meiner meinung nach selbst das leben nicht verdient. ich spinne mal den gedanken zu ende Augenzwinkern
irgendwann bin ich also selbst ein massenmörder, befreie die welt von anderen massenmördern, dann gibt es noch so einen wie mich, allerdings etwas anders (wäre er wie ich würde er meine beweggründe verstehen und sich mit anschliessen großes Grinsen ). gehen wir mal davon aus er tötet mich, dann wird er mein werk weiterführen. dann bin ich für eine sache gestorben, die leid verhindert. gut, wenns so sein soll ^^
alles natürlich nur falls mich nicht irgendwann die polizei krallt großes Grinsen -> selbstmord im gefängnis (für die freiheti sterben hatten wir ja schon^^)

bilanz: weniger menschen die aus lust am morden töten, dafür ein, zwei gestörte die eben diese menschen eliminieren. hm...wär mit der bilanz zu frieden großes Grinsen

natürlich ist das alles spinnerei, ich kann mir nicht vorstellen irgendwann "im untergrund" zu leben und nur aufzutauchen um irgendwelche leute von einer "braunen armee fraktion" (wie es in den medien doch so schön genannt wurde) umzubringen ^^
oder sagen wir es anders: es ist nicht mein ziel, wenn es andere möglchkeiten gibt, würde ich immer diese anderen möglichkeiten bevorzugen, aber zur not...nunja... es ist etwas wofür ich morden würde, ob ich es wirklich tue ist wieder eine andere sache Augenzwinkern

um diesen post mit einem zitat eines meiner meinung nach sehr guten youtubers abzuschliessen: "frieden wenn möglich, wahrheit auf jedenfall!" - ReconquistaGermany

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Veritas



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16.02.2012 19:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ WerBinIch deine Story erinnert mich stark an Bondock Saints großes Grinsen Hab auch des öfteren überlegt ob es nicht fair wäre, böse Menschen, ob nun Braune oder Gangster, mit ihren eigenen Waffen zuschlagen. Bin da aber noch nie zu nem endgültigem Ergebnis gekommen.

Töten könnte ich niemanden. Vielleicht aus Notwehr aber nicht geplant. Da fallen mir auch irgendwie andere Mittel ein, jemanden " kalt " zustellen. Ich hab ma jemandem die Nase gebrochen, da fühlte ich mich tagelang richtig mies und das obwohl er die Schelle verdient hatte. Wenn ich mir vorstelle zu töten, würd ich wohl niemehr glücklich werden.

Für eine Sache oder eine bestimmte Person zu sterben könnt ich mir schon eher vorstellen. Für meine Freiheit zu sterben macht für mich wenig Sinn. Was hat man denn von der Freiheit wenn man tot ist. Na gut, eventuell wenn ich in einer Knechtschaft leben würde die mir unerträglich erscheint.... Ich denke mal, so war es auch von den anderen Leuten gemeint. Für die Freiheit anderer würd ich mein Leben geben. Um eine Sache zu entfachen oder am laufen zu halten, also den Märtyrertod, sicher auch. Für eine einzelne Person nur unter der Voraussetzung das diese nichts davon weiß. Nachher kann die Person, für die ich starb nicht damit leben das ich mein Leben gab und wählt den Freitod. Das wär dann ja auch irgendwie.... dumm.

Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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(s)AINT



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RE: Wofür würdet ihr morden? 16.02.2012 23:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von deldenker:

Wofür würde ich morden?
Was kann mich dazu bringen?
Wofür würde ich sterben?

Und ihr?


Hallo Menschen,

in Ermangelung eines Vorstellungsthreads, hier mein erster Beitrag:

Toeten ist keine Kunst. Das ist kinder(soldaten)leicht. Traurig, aber wahr.

Wofuer wuerde ich sterben?

Es existiert nichts, fuer das es sich zu sterben "lohnen" wuerde - das geht ganz von allein.
So ist der natuerliche Lauf der Dinge. Es sei denn, jemand (s.o.) hilft nach, dies zu beschleunigen.

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WerBinIch

Dorfkind

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17.02.2012 02:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Veritas:
@ WerBinIch deine Story erinnert mich stark an Bondock Saints großes Grinsen

Kenn ich gar nicht rotes Gesicht

Zitat von Veritas:
Wenn ich mir vorstelle zu töten, würd ich wohl niemehr glücklich werden.

Hm...ich weiss was du meinst. Du würdest aus deinem "normalen" Leben gerissen, du würdest eine Grenze überschreiten, nach der es kein Zurück mehr gibt. Ich würde es für meine (noch nicht vorhandenen) Kinder tun großes Grinsen Ich will einmal Kinder groß ziehen und sie sollen in einer besseren Welt leben als ich, deshalb setze ich alles daran ihre Welt zu verbessern smile
Ich würde jetzt auch nicht losziehen und willenlos irgendwelche Leute abschlachten, die es meiner Meinung nach nicht verdient haben zu leben Zunge raus
Sondern aus einem der schon früher genannten Gründe: Rache, Liebe, Notwehr, für eine größere Sache,... wenn einige dieser Gründe zusammenkommen...
Beispiel: Ein Typ, der schon mehrere Leute aus nichtigen Beweggründen krankenhausreif geschlagen hat geht auf eine Person los, die mir sehr nahe steht. Unter Umständen wäre er sofort dran. Wenn ich zu spät komme und die von mir geliebte Person stirbt kann er schon mal seine Tage zählen, das gebe ich euch schriftlich!

Wie schon vorher erwähnt lässt mich dieses Thema wohl ein wenig kaltherzig und grausam erscheinen, ich kann nur immer wieder betonen, dass ich eigentlich ein ganz lieber bin großes Grinsen

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Nikita95



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17.02.2012 03:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

So kaltherzig kommst du mir gar nicht vor @WerBinIch smile

kommt mir sogar relativ gemäßigt vor, vielleicht bin ich aber auch inzwischen einfach ein Psychopath waah

Ich denke der tot gehört einfach zum leben dazu und ist ja nicht das Ende sondern einfach eine, nun ja, Etappe die jeder mal nimmt.
Und töten ist etwas, was komplett alltäglich ist.
Ich meine, wir sind an jedem Tot mitschuldig, der nicht natürlicher Art ist. Seien es die Tiere die zu Massen abgeschlachtet werden damit wir Fleisch essen können, die Gefallenen eines jeden Krieges die sterben, weil wir den Krieg nicht verhindern oder die afrikanischen Kinder die verhungern, weil wir ihre Heimat ausbeuten...
Das Wissen das ich daran eine Mitschuld trage ist für mich mindestens genauso belastend, wie es für mich wäre wenn ich einem Menschen eigenhändig umbringe.
Vielleicht sogar noch belastender, da diese Menschen definitiv keine Schuld haben, würde ich jemanden umbringen hätte dieser jemand das auch verdient..

Niki

- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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Veritas



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17.02.2012 18:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ WerBinIch. In der deutschen Version heist der Film " Der blutige Pfad Gottes " Schau mal bei Movie2K, kann man sich echt mal antun. Der Film is net schlecht. OK, aus Rache morden könnt ich mir auch überlegen... Ich hab auch eher bedenken beim durchführen. Als Drohnenpilot zb. könnte ich das sicher durchziehen. Wenn ich mir aber vorstelle jemandem die Kehle durchzuschneiden oder oder ein paarmal zu zu stechen gehts mir da schon anders. Ich finde übrigens auch nicht das du kalt rüber kommst.

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WerBinIch

Dorfkind

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18.02.2012 23:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Nikita95 Ich weiss genau was du meinst. Kann deine Sichtweise zu 100% nachvollziehen, dass wir uns am Tod vieler Menschen täglich bereichern, was macht es da für einen Unterschied wenn einer mehr über die Klinge springt? Lebewesen sterben, das ist der Lauf der Natur, ob jemand etwas früher das Zeitliche segnet...naja...

@Veritas Ich verstehe was du damit zum Ausdruck bringen willst. Ich schätze du könntest auch einen Mord in Auftrag geben, doch dem "Opfer" selbst von Agesicht zu Angesicht den Hauch des Lebens zu stehlen fällt dir schwer, richtig?
Bei mir ist es genau andersherum. Ich wüde bis zuletzte sehen wollen wie sich das "Opfer" verhält, ob es seine Taten bereut für die ich es bestrafen will, oder was auch immer. Was ihm durch den Kopf geht, ob es wirklich richtig war das zu tun. Ich glaube das weiss man nur, wenn man bis zuletzt dem "Opfer" in die Augen sieht, bis sie glasig werden. Wenn man das nicht tut kann man vielleicht besser damit abschliessen, aber es liegt nicht in meinem Wesen immer den leichtesten Weg zu gehen, sondern nach Möglichkeit den (für mich) richtigen Weg. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich durch Selbstverteidigung auf den "Ernstfall" vorbereitet wurde und mich auch psychisch darauf eingestellt habe.

Freut mich, dass ich ncht zu gefühllos rüberkomme großes Grinsen

Grüße smile

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Yog-Sothoth




RE: Wofür würdet ihr morden? 19.02.2012 05:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich muss bei der Diskussion gerade an den Anime "Death Note" denken; hat den jemand gesehen?

Zitat von (s)AINT:
Es existiert nichts, fuer das es sich zu sterben "lohnen" wuerde - das geht ganz von allein.
So ist der natuerliche Lauf der Dinge. Es sei denn, jemand (s.o.) hilft nach, dies zu beschleunigen.

Aus egoistischer Sicht hast du vollkommen Recht. Aus altruistischer Sicht kann es sich allerdings durchaus lohnen, bereit zu sein in bestimmten Situationen sein Leben aufs Spiel zu setzen, oder gar zu opfern, da der Gewinn in dem Fall identisch mit dem Allgemeinwohl ist.
(den Aspekt vergessen leider die meisten, wenn es um Probleme wie das Gefangenendilemma ("prisoner's dilemma") geht)
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Veritas



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19.02.2012 14:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@WerBinIch In Bezug auf mich hast du das richtig erkannt. Es gibt Menschen, die leben nur weil ich mir keinen Auftragskiller leisten kann großes Grinsen Nein, ganz so schlimm ist es nicht.
Was fürne Selbstverteidigung isn das?!? Also ich mach seit ca. 6 Jahren Muai Thai und seit 3 Jahren MMA und trotzdem hätte ich nich den Mum das durchzuziehen. Als ich dem Typen die Nase brach, da dachte ich zuvor auch " Ach, du legst fast jedes Wochenende jemand auf die Matte und beim Training floß auch schon Blut wenn einer nicht schnell genug in die Deckung ging" Aber als ich an dem Abend merkte welche hemmungslosigkeit man aufbringen muss um jemanden zu verletzten ( bevor ich die Nase traf, deckten wir uns gegenseitig mit Tritten und Faustschlägen ein) war ich von mir selber geschockt. Ich glaube ein Mensch muss für soetwas gemacht sein. Wenn man nicht darauf trainniert ist Gefühle zu unterdrücken, hat man es da sicher ziemlich schwer.

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(s)AINT



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RE: Wofür würdet ihr morden? 19.02.2012 14:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Yog-Sothoth:

Aus altruistischer Sicht kann es sich allerdings durchaus lohnen, bereit zu sein in bestimmten Situationen sein Leben aufs Spiel zu setzen, oder gar zu opfern, da der Gewinn in dem Fall identisch mit dem Allgemeinwohl ist.
(den Aspekt vergessen leider die meisten, wenn es um Probleme wie das Gefangenendilemma ("prisoner's dilemma") geht)


Geht es beim Gefangenendilemma denn ueberhaupt darum, sein Leben aufs Spiel zu setzen bzw. zu opfern ? Beim "Hoechsteinsatz" findet der Altruismus oft sein schnelles Ende. Ich schaetze Kooperation - Märtyrertum, Kamikaze und dergleichen (zur Steigerung des "Allgemeinwohls") verstehe ich nicht.

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deldenker

Freund der Nacht

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19.02.2012 15:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Yog-Sothoth:
Ich muss bei der Diskussion gerade an den Anime "Death Note" denken; hat den jemand gesehen?


Ja, äußerst sehenswert!
Könnten sich einige hier tatsächlich mal zu Gemüte führen Augenzwinkern

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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WerBinIch

Dorfkind

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19.02.2012 17:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Veritas ich habe mit 5 Jahren angefangen mit Ving Tsun, jetzt ist es seit 2 oder 3 Jahren eine Mischung zwischen diesem und Filipino MMA. Ich hab den ganzen "Kampf" schon mal durchgemacht, wie schon im anderen Thema erwähnt musste ich meine Gefühle ständig unterdrücken und irgendwie aus der Opferrolle rauskommen um mich nicht irgendwann selbst von dem ganzen Scheiss zu erlösen. Ich war schon ganz unten, ich weiss wies da aussieht. Irgendwann kam ich an einen Punkt an dem mir egal war was aus meinem Gegenüber wird. "Verdammt nochmal, er hat es verdient auch einmal zu leiden!" war mein Gedanke. Diese Schwelle zu überschreiten war notwendig, doch ich schätze dieser Schritt hat mich abstumpfen lassen in dieser Hinsicht, deshalb würde es mir leichter fallen zu morden. Wenn ich dafür Leute davon bewahren kann, dass sie den gleichen Scheiss durchmachen, ist es für mich in Ordnung. Ob ich jetzt jemanden umbringe, oder durch dessen Taten eine andere, vielleicht sogar mehrere Personen Selbstmord begehen oder totgeschlagen werden, oder auch nur ein paar Jahre psychischer Hölle durchmachen müssen, ist mir nicht egal. Würde ich diese Person in einer mir günstigen Situation leben lassen wäre ich für das Leid der anderen Menschen passiv verantwortlich und das ist meiner Meinung nach schlimmer, als irgend so einem Drecksack selbst das Leben um ein paar Jahre zu verkürzen.

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Veritas



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19.02.2012 18:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@WerBinIch Vielleicht hast du Recht und ich bin einfach nicht so abgestumpft. ( nicht negativ gemeint ) Aufjedenfall versteh ich was du meinst und ich weiß jetzt an wen ich mich wende fall ich mal ein Problem in dieser Richtung haben sollte^^

Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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WerBinIch

Dorfkind

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19.02.2012 18:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Veritas Hätte ich auch nie negativ aufgefasst Augenzwinkern
Ja, gib mir den Auftrag und ich brings zu Ende großes Grinsen

Jeder steht eben anders zu diesem Thema, aber ich bin froh, dass wir unsere gegenseitige Standpunkte respektieren smile Ich finde es immer interessant andere Sichtweisen kennen zu lernen, danke dafür smile

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Veritas



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19.02.2012 18:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ WerBinIch Freut mich auch, gern geschehen und danke ebenso ^^

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Yog-Sothoth




RE: Wofür würdet ihr morden? 20.02.2012 03:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von (s)AINT:
Geht es beim Gefangenendilemma denn ueberhaupt darum, sein Leben aufs Spiel zu setzen bzw. zu opfern ?

Nicht direkt, es ging mir eher um ein Beispiel, in dem es einen Unterschied macht ob es um die eigene Gewinnmaximierung geht, oder um das Gemeinwohl. Man kann aber eine Variante davon konstruieren, in der die Spieler ihr Leben auf's Spiel setzen können, z. B.:

Es gibt eine Bedrohung, die abgewandt wird wenn mindestens ein Spieler sein Leben riskiert, und sich dieser entgegen stellt. Agiert kein Spieler, so bleibt die Bedrohung bestehen und es besteht die erhöhte Gefahr dass ein Spieler stirbt. Beide Spieler haben die Möglichkeit, vorzugeben zu agieren, und sich zurückzuziehen ohne dass der andere Spieler dies mitbekommt, man weiß also nicht welche Aktion der andere wählt. Die 3 Fälle:
(die Wahrscheinlichkeiten habe ich selbst ausgewählt)

1) Beide Spieler agieren: Zu 25% stirbt genau einer der beiden Spieler
2) Ein Spieler agiert: Dieser stirbt, der andere überlebt
3) Kein Spieler agiert: Zu 50% stirbt genau einer der beiden Spieler (alternativ: etwas anderes Schlimmes mit einer ähnlichen Gewichtung passiert)

Zitat von (s)AINT:
Beim "Hoechsteinsatz" findet der Altruismus oft sein schnelles Ende. Ich schaetze Kooperation - Märtyrertum, Kamikaze und dergleichen (zur Steigerung des "Allgemeinwohls") verstehe ich nicht.

Naja, ich denke das ist sowieso primär eine theoretische Diskussion, ich kann mir eh im Moment keine Situation vorstellen, in der ich weiß dass ich die Welt verbessere, wenn ich mich für eine Sache opfere. Aber zumindest theoretisch kann es in bestimmten Fällen Sinn machen.

Ich denke primär ist die Frage wichtig, aus welchen Gründen man sich altruistisch verhält (falls zutreffend):

1) Dies kann zum Einen sein, weil man sich nicht als unabhängiges Wesen sieht, sondern als Teil eines größeren Ganzen, das wichtiger ist als man selbst. In dem Fall ist klar, dass Selbstopferung eine Option sein kann.

2) Zum Anderen kann man aus primär egoistischen Gründen Altruist sein, weil man sich a) wohl fühlt wenn es anderen gut geht, oder weil man b) andere gut behandelt in der Hoffnung, dass man dann selbst entsprechend behandelt wird.

Hat man die Möglichkeit, das Gemeinwohl durch Opferung seines Lebens zu verbessern, und man verzichtet darauf, so muss man im Fall a) mit dem schlechten Gewissen weiterleben, dass man eine Entscheidung getroffen hat, die zur Verschlechterung des Gemeinwohls beigetragen hat, und die Last kann evtl. so groß sein dass es sich gelohnt hätte, sein Leben zu opfern. b) ist etwas schwieriger, und funktioniert vermutlich nur, wenn man die Entscheidung, dass man in bestimmten Situationen sein Leben opfert, schon unwiderruflich trifft bevor eine der Situationen eintritt. Die Einhaltung kann dann aus Ehrengründen erfolgen, oder man trifft vorher Absprachen mit Sanktionen, die schlimmer sind als der Ehrentod.

(religiöse Gründe habe ich jetzt mal ignoriert, da findet man ja recht leicht welche)
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(s)AINT



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RE: Wofür würdet ihr morden? 20.02.2012 04:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Yog-Sothoth:

Man kann aber eine Variante davon konstruieren, in der die Spieler ihr Leben auf's Spiel setzen können, z. B.:


wie in diesem Gefangenendilemma aus Hollywood.
Der Tod hat meines Erachtens rein gar nichts mit "Ehre" oder "Heldentum" zu tun.

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